DE1231917B - Magnetkopf fuer Aufzeichnung und Abtastung tonfrequenter Darbietungen - Google Patents
Magnetkopf fuer Aufzeichnung und Abtastung tonfrequenter DarbietungenInfo
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
- G11B5/187—Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features
- G11B5/245—Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features comprising means for controlling the reluctance of the magnetic circuit in a head with single gap, for co-operation with one track
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GUb
Deutsche KL: 42 g -10/01
Nummer: 1 231917
Aktenzeichen: St 12934IX a/42 g
Anmeldetag: 6. September 1957
Auslegetag: 5. Januar 1967
Die Erfindung betrifft einen Magnetkopf für Aufzeichnung
und Abtastung tonfrequenter Darbietungen, der aus einem mit einem am Magnetogrammträger
anliegenden Nutzspalt und einem Zusatzspalt versehenen magnetischen Kern und auf diesem
aufgebrachten Wicklungen besteht.
Derartige sogenannte Kombinationsköpfe besitzen gegenüber für Aufnahme und Wiedergabe getrennten
Köpfen den Vorzug, daß eine genau gleiche Lage des Arbeitsspaltes gegenüber dem Aufzeichnungsträger
leichter zu erreichen ist.
Zum Zweck der Wiedergabe soll der Magnetkopf im wesentlichen einen möglichst kleinen magnetischen
Widerstand, d. h. unter anderem möglichst kleine Luftspalte an den Stoßstellen der Kernteile
und eine Spule mit möglichst großer Windungszahl besitzen, um ein Maximum an Spannung zu erzeugen.
Für die Aufnahme nach dem heute üblichen Hochfrequenzverfahren ist jedoch mit Rücksicht auf Aussteuerbarkeit
und HF-Leistungsverlust eine kleinere Windungszahl und ein höherer magnetischer Widerstand,
d. h. größerer Zusatzspalt günstiger.
Bei einer bekannten Ausführung derartiger Kombinationsköpfe ist für beide Betriebsarten der günstigste
Kompromiß gewählt.
Bei einer anderen bekannten Ausführung trägt der Magnetkern zwei Wicklungen, wovon die eine für
Wiedergabe und die andere für Aufnahme bestimmt ist. Aber auch diese Ausführung stellt einen unbefriedigenden
Kompromiß dar. Der Anpassung der Windungszahlen steht in diesem Fall eine Verschlechterung
der Eigenschaften des Kopfes durch die nicht in Betrieb befindliche Spule entgegen.
Es ist auch ein Magnetkopf bekannt, dessen Zusatzspalt veränderbar ist. Diese Veränderung dient
aber nicht der Umstellung eines Kopfes von Aufnahme auf Wiedergabe.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß für die Aufnahme und Wiedergabe
zwei mit unterschiedlichen Windungszahlen versehene Kernteile vorgesehen sind, die gegenüber
den mit dem Nutzspalt versehenen, feststehenden Polschuhen derart verschiebbar angeordnet sind, daß
bei »Wiedergabe« der mit hoher Windungszahl versehene Kernteil unter Bildung des kleinstmöglichen
Zusatzspaltes an den Polschuhen anliegt und bei »Aufnahme« der mit niedriger Windungszahl versehene
Kernteil den Polschuhen unter Bildung eines definierten Zusatzspaltes gegenübersteht.
Wie unterschiedlich der Zusatzspalt und die Windungszahlen für die beiden Betriebsarten zu wählen
sind, hängt von dem mit dem Magnetkopf verbun-
Magnetkopf für Aufzeichnung und Abtastung
tonfrequenter Darbietungen
tonfrequenter Darbietungen
Anmelder:
Dual Gebrüder Steidinger,
St. Georgen (Schwarzw.)
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Richard Siegemund,
St. Georgen (Schwarzw.)
Dipl.-Ing. Richard Siegemund,
St. Georgen (Schwarzw.)
denen Verstärker und dem Hochfrequenzgenerator ab. In bestimmten Fällen, wie z. B. bei Verwendung
von Transistoren, kann es zweckmäßig sein, auch für die Wiedergabe die gleiche niedrige Windungszahl
wie für die Aufnahme zu verwenden.
An Hand der Abbildung sei ein Beispiel der Erfindung näher beschrieben.
Die Abbildung stellt die Draufsicht auf eine Umstelleinrichtung schematisch dar.
Der den Arbeitsspalt enthaltende Teil 1 eines Magnetkerns und ein Zapfen 2 für die Führung des
Aufzeichnungsträgers 3 sind auf einer nicht dargestellten Grundplatte befestigt. Auf einem in gehäusefesten
Führungen 11 gelagerten Schieber 9 sind zwei Kernteile 4,5 derart befestigt, daß sich in seiner
jeweiligen Verstellendlage jeweils eines gegenüber dem Kernteil 1 mit dem Arbeitsspalt befindet. Der
Kernteil 4 trägt eine hochohmige Wicklung 6 für die Wiedergabe. Der Kernteil 5 trägt eine niederohmige
Wicklung 7 für die Aufzeichnung und an seinen Stoßflächen zum Anschluß an den den Arbeitsspalt
enthaltenden Kernteil 1 magnetisch nichtleitende Distanzstücke 8.
Der Schieber9 besitzt in seinen Führungenil
auch senkrecht zu seiner Verschiebebewegung in Richtung auf die Stoßflächen der Kernteile 4,1 eine
gewisse Bewegungsfreiheit und wird mittels zweier vorgespannter Federn 10 in Richtung vom Kernteil 1
mit dem Arbeitsspalt 14 weggedrückt. Eine weitere Feder 13 ist auf der gegenüberliegenden Seite des
Schiebers 9 mit entgegengesetzter Wirkung angeordnet.
In der dargestellten Betriebslage liegt die Feder 13 auf einem Nocken 12 des Schiebers 9 auf und drückt
unter Überwindung der Federn 10 die Kernteile 4,1 aufeinander (Wiedergabestellung). Beim Verschieben
des Schiebers 9 gleitet der Nocken 12 von der Feder
609 750/352
13, wodurch die Federn 10 den Schieber 9 gegen seine Führungen 11 drücken und damit die Kernteile
4,1 voneinander abheben. Bevor der Nocken 15 des Schiebers 9 die Feder 13 erreicht hat, stehen sich
die Stoßflächen der Kernteile 1, S bereits teilweise gegenüber, und von da ab beginnt mit der weiteren
Bewegung des Schiebers 9 bis zum Anstoß des Anschlags 16 an der Schiebeführung 11 unter der
Wirkung der Feder 13 die Andruckbewegung des für die Aufzeichnung bestimmten Kernteils 5 gegen
den Kernteil 1.
Claims (2)
1. Magnetkopf für die Aufzeichnung und Abtastung tonfrequenter Darbietungen, bestehend
aus einem mit einem am Magnetogrammträger anliegenden Nutzspalt und einem Zusatzspalt
versehenen magnetischen Kern und auf diesem aufgebrachten Wicklungen, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Aufnahme und Wiedergabe zwei mit unterschiedlichen Windungszahlen versehene Kernteile (4,5) vorgesehen
sind, die gegenüber den mit dem Nutzspalt (14) versehenen, feststehenden Polschuhen (1) derart
verschiebbar angeordnet sind, daß bei »Wiedergäbe« der mit hoher Windungszahl versehene
Kernteil (4) unter Bildung des kleinstmöglichen Zusatzspaltes an den Polschuhen anliegt und bei
»Aufnahme« der mit niedriger Windungszahl versehene Kernteil (5) den Polschuhen unter Bildung
eines definierten Zusatzspaltes gegenübersteht. ' -
'
2. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der für »Aufnahme« bestimmte Kernteil (5) an seinen Verbindungsstellen zu den feststehenden Polschuhen (1) mit dem
Nutzspalt (14) magnetisch nichtleitende Distanzstücke (8) trägt.
3. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verschiebbaren
Kernteile (4,5) auf einem Schieber (9) angeordnet sind, der für jeden Kernteil (4, 5) einen zugeordneten
Nocken (12,12') trägt, der in der Betriebslage der verschiebbaren Kernteile (4, S) in den
Wirkungsbereich einer Blattfeder (13) gelangt, die so angeordnet ist, daß sie den Schieber (9)
mit dem jeweiligen Kernteil (4, 5) in dem Augenblick, in dem sich die Stoßfläche vom feststehenden
Polschuh (1) und verschiebbaren Kernteil (4, 5) teilweise gegenüberstehen, durch Auflaufen
auf den jeweiligen Nocken zunehmend in Richtung auf die feststehenden Polschuhe (1) drückt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 877 208;
französische Patentschrift Nr. 960 902.
Deutsche Patentschrift Nr. 877 208;
französische Patentschrift Nr. 960 902.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 750/352 12.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12934A DE1231917B (de) | 1957-09-06 | 1957-09-06 | Magnetkopf fuer Aufzeichnung und Abtastung tonfrequenter Darbietungen |
| US758283A US3067294A (en) | 1957-09-06 | 1958-09-02 | Recording and playback head for magnetic sound recorders |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12934A DE1231917B (de) | 1957-09-06 | 1957-09-06 | Magnetkopf fuer Aufzeichnung und Abtastung tonfrequenter Darbietungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1231917B true DE1231917B (de) | 1967-01-05 |
Family
ID=7455878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST12934A Pending DE1231917B (de) | 1957-09-06 | 1957-09-06 | Magnetkopf fuer Aufzeichnung und Abtastung tonfrequenter Darbietungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| US (1) | US3067294A (de) |
| DE (1) | DE1231917B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| NL8007058A (nl) * | 1979-12-26 | 1981-07-16 | Ampex | Magnetische transducent. |
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| DE877208C (de) * | 1951-04-20 | 1953-05-21 | Siemens Ag | Magnetkopf fuer Magnettongeraete |
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- 1957-09-06 DE DEST12934A patent/DE1231917B/de active Pending
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1958
- 1958-09-02 US US758283A patent/US3067294A/en not_active Expired - Lifetime
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| NL8007058A (nl) * | 1979-12-26 | 1981-07-16 | Ampex | Magnetische transducent. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3067294A (en) | 1962-12-04 |
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