DE1231905B - Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminium - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von reinem AluminiumInfo
- Publication number
- DE1231905B DE1231905B DEP34699A DEP0034699A DE1231905B DE 1231905 B DE1231905 B DE 1231905B DE P34699 A DEP34699 A DE P34699A DE P0034699 A DEP0034699 A DE P0034699A DE 1231905 B DE1231905 B DE 1231905B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mercury
- aluminum
- solution
- impurities
- liquid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B21/00—Obtaining aluminium
- C22B21/0038—Obtaining aluminium by other processes
- C22B21/0053—Obtaining aluminium by other processes from other aluminium compounds
- C22B21/0061—Obtaining aluminium by other processes from other aluminium compounds using metals, e.g. Hg or Mn
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C1/00—Making non-ferrous alloys
- C22C1/02—Making non-ferrous alloys by melting
- C22C1/026—Alloys based on aluminium
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C3/00—Removing material from alloys to produce alloys of different constitution separation of the constituents of alloys
- C22C3/005—Separation of the constituents of alloys
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/20—Recycling
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C22b
Deutsche Kl.: 40 a-21/00
Nummer: 1231905
Aktenzeichen: P 34699 VI a/40 a
Anmeldetag: 16. Juli 1964
Auslegetag: 5. Januar 1967
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminium
durch Auflösen von verunreinigtem Aluminium oder Aluminiumlegierungen in heißem Quecksilber in Abwesenheit
von Luft, Entfernen der nichtlöslichen Verunreinigungen, nachfolgendem Abtrennen der
durch Abkühlung der Lösung erhaltenen Amalgamkristalle und Gewinnen eines reinen Aluminiums als
Rückstand einer thermischen Behandlung dieser Kristalle mit Abtrennung des darin enthaltenen Quecksilbers
in Dampfzustand.
Aus der USA.-Patentschrift 2198 673 ist es bekannt, verunreinigtes Aluminium in zerteiltem Zustand,
z. B. Aluminiumabfälle, durch Lösen in heißem Quecksilber im flüssigen Zustand, Dekantieren
der unlöslich gebliebenen Verunreinigungen und Destillation der so erhaltenen Lösung von Aluminium
und Quecksilber unter Atmosphärendruck in Gegenwart einer inerten Atmosphäre oder unter
Vakuum zu reinigen.
Bei den aus der deutschen Patentschrift 864 326, der österreichischen Patentschrift 218 256 sowie der
deutschen Patentschrift 846 796 bekannten Verfahren wird diese Auflösung des Aluminiums in
Quecksilber bei einem gegenüber Atmosphärendruck stark erhöhten Druck vorgenommen sowie bei Temperaturen,
die den Siedepunkt des Quecksilbers bei Atmosphärendruck bei weitem überschreiten. Aus der
nach Abtrennung der unlöslichen Verunreinigungen erhaltenen Lösung kann das Aluminium dann durch
Abkühlung und Kristallisation isoliert werden oder durch Abdestillieren des Lösungsquecksilbers, wie
beispielsweise nach der deutschen Patentschrift 867 005, dem jedoch wegen der damit verbundenen
weitergehenden Reinigung und der besseren Wirtschaftlichkeit das Abkühlungsverfahren vorzuziehen
ist.
Die Durchführung der genannten Extraktionsverfahren unter Anwendung von hohem Druck ist mit
großen technologischen Schwierigkeiten verbunden. Der Stahl, aus dem die Apparaturen gefertigt werden,
muß gleichzeitig hohen Temperaturen, hohen Drükken und der korrosiven Einwirkung von Aluminiumamalgam
widerstehen. Die Stahl-Wandstärke muß daher sehr groß sein, was den Wärmeaustausch
hemmt. In diesen Anlagen müssen Drücke, Niveauhöhen und Temperaturen meist sehr genau und komplex
geregelt werden. Der größte Nachteil dieser Verfahren besteht jedoch in dem Risiko ungenügender
Abdichtung und Vergiftungen durch Quecksilberdämpfe. Hierzu muß besonders auf die bedeutenden
Schwierigkeiten hingewiesen werden, die bei der Aus-Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminium
Anmelder:
Pechiney Compagnie de Produits Chimiques et
Electrometallurgiques, Paris
Electrometallurgiques, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Beetz und Dipl.-Ing. K. Lamprecht,
Patentanwälte, München 22, Steinsdorfstr. 10
Als Erfinder benannt:
Jacques Merles,
La Glaziere, Tarascon-Sur-Ariege (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 19. Juli 1963 (941998)
bildung von vollkommen dichten Verbindungen auftreten und besonders bei der Abdichtung von durch
die Wandung der Apparatur durchgeführten umlaufenden Wellen, wenn diese Apparaturen Quecksilber
von hohen Drücken und hohen Temperaturen enthalten. Die Dichtigkeit der Ventile für das Einbringen
und Austragen der Festsubstanzen in den bzw. aus dem Kreislauf ist ein großes Problem bei vielen
dieser Verfahren.
Eine weitere erhebliche Schwierigkeit dieser Verfahren bedeutet die Ausbildung eines geschlossenen
Raumes mit homogenen hohen Temperaturen und Drücken für die Lösung des Aluminiums (und die
Abtrennung der Verunreinigungen), in dem beständig eine gleichmäßige und konstante Temperatur herrschen
muß. Heiße und kalte Stellen in diesem Raum haben zur Folge, daß Verdampfungen und Kondensationen
auftreten, die ein Funktionieren der Apparatur stören. Ein anderes Problem ist das vollkommene
Fernhalten von Sauerstoff von der über der heißen Lösung von Aluminium in Quecksilber befindlichen
Atmosphäre (s. Ullmanns Enzyklopädie der Technischen Chemie, Bd. 3, Ausgabe 1953,
S. 353/354).
Die Anwendung von Temperaturen von 300 bis 350° C für die Lösung von Aluminium wird ebenfalls
beschrieben (z. B. deutsche Patentschrift 840765), was den Vorteil hat, daß die Verunreinigungen,
insbesondere Kupfer, bei diesen Temperaturen in viel kleinerer Menge in dem Quecksilber
609 750/349
gelöst werden als bei höheren Temperaturen. Wenn man zur Lösung des Rohaluminiums bei Temperaturen
von etwa 450° C arbeitet, kann man die Auflösung des größten Teiles an Kupfer und Zink vermeiden
(s. Ulimanns Enzyklopädie, bereits weiter oben zitiert).
Die Lösung des verunreinigten Aluminiums in Form von Spänen und Schnitzeln oder in anderer
verteilter fester Form in Quecksilber bei Temperaturen in der Nähe des Siedepunktes unter Normaldruck
wird jedoch in der im vorangegangenen Absatz zitierten Patentschrift als sehr langsam und
praktisch undurchführbar erachtet.
Es sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, um das verunreinigte feste Aluminium in
Quecksilber leicht löslich zu machen, z. B. das vorherige Inkontaktbringen einer geschmolzenen Aluminiumlegierung
mit Quecksilber (s. deutsche Patentschrift 840765 oder österreichische Patentschrift
218 256, oben zitiert) oder die Behandlung von verunreinigtem Aluminium mit Metallsalzen oder anderen
aktiven Reagenzien, die die Oxydhaut des Aluminiums bei einer Temperatur im Bereich von
360° C angreifen.
Die Untersuchungen des Erfinders führten zu der Erkenntnis, daß verunreinigtes Aluminium in festem
Zustand ohne jede Vorbehandlung in einfacher Weise und mit einer guten Energieausnutzung in
Quecksilber gelöst werden und man gereinigtes Aluminium unter guten Gleichmäßigkeits- und Sicherheitsbedingungen
erhalten kann, wie weiter unten erläutert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminium durch Auflösen von verunreinigten
Aluminiumlegierungen in heißem Quecksilber in Abwesenheit von Luft, Entfernen der nichtlöslichen Verunreinigungen, nachfolgendem Abtrennen
der durch Abkühlung der Lösung erhaltenen Amalgamkristalle und Gewinnen eines reinen Aluminiums
als Rückstand einer thermischen Behändlung dieser Kristalle mit Abtrennung des darin enthaltenen
Quecksilbers in Dampfzustand ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte des
Auflösens, des Abtrennens der Verunreinigungen und des Abscheidens der Amalgamkristalle kontinuierlich
im gleichen Kreislauf, d. h. im Hauptkreislauf durchgeführt werden, daß das Auflösen durch Berieselung
des verunreinigten Aluminiums oder der Aluminiumlegierung in festem Zustand mit flüssigem Quecksilber
bei 300 bis 420° C, vorzugsweise zwischen 340 und 380° C, vorgenommen wird, wobei das verunreinigte
Aluminium oder die Aluminiumlegierung trocken und zerteilt ohne jede Vorbehandlung vorliegt; daß
das gesammelte flüssige Quecksilber nach der Berieselung dieses verunreinigten Aluminiums auf das
unreine Aluminium zurückgeführt wird, so daß es mehrere Male im flüssigen Zustand einen sekundären
Kreislauf durchläuft, der diesem Lösungsvorgang angepaßt ist, bevor es den Vorgängen für das Entfernen
der Verunreinigungen und Abtrennung des gereinigten Aluminiums unterworfen wird.
Die folgenden schematischen, nicht als einschränkend zu wertenden Darstellungen in der Zeichnung
ermöglichen ein besseres Verstehen der Erfindung. Die Darstellungen von Ventilen, Rohrleitungen und
Schnecken usw. sind nur symbolhaft und geben nicht die relativen Abmessungen der einzelnen Vorrichtungen
wieder. Es zeigt
F i g. 1 eine gesamte Apparatur zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
F i g. 2 eine Ausführungsform einer Vorrichtung für die Auflösung des Aluminiums in Quecksilber,
F i g. 3 den Kreislauf für die Heizung des Quecksilbers und seine Verbindung mit dem Kreislauf des
Quecksilbers für die Auflösung,
F i g. 4 eine Vorrichtung für die Destillation des gereinigten Aluminiumamalgams.
Gleiche Bezugszahlen haben auf allen Zeichnungen dieselbe Bedeutung.
In den F i g. 1 und 2 stellt 1 den Gitterrost dar, auf dem das zu lösende verunreinigte Aluminium
ruht, 2 Öffnungen oder Düsen, aus denen die Strahlen des als Lösungsmittel dienenden Quecksilbers
austreten, 3 ist die Quecksilberpumpe für die Lösungsanlage, 4 der Sammelbehälter für das Quecksilber
am Boden der Lösungskolonne, 5 der Überlauf dieses Behälters, 6 die Umlaufleitung für das flüssige,
als Lösungsmittel dienende Quecksilber, 7 ist der Teil des Kreislaufes, in dem das für die Lösung vorgesehene
Quecksilber erhitzt wird, 8 die Einmündung dieses Kreislaufes in die Lösungskolonne, 9 die
Schleusenkammer für das diskontinuierliche Einführen des verunreinigten Aluminiums, 10 und 11
die Ein- und Austrittsventile dieser Schleusenkammer, 12 und 13 der Ein- und Auslaß von Stickstoff,
der zum Verdrängen der Luft in der Schleusenkammer dient, 14 ist der Kreislauf des Quecksilberdampfes,
der zur Aufheizung der Anlage dient, 30 die Schnecke für das Austragen der Verunreinigungen,
31 die Schleusenkammer zur Aufnahme der Verunreinigungen, 32 und 33 das obere und untere
Ventil dieser Kammer, 34 und 35 Einlaß und Auslaß des Stickstoffs zur Reinigung, 39 ist der Graphittiegel,
in dem die Verunreinigungen gesammelt werden, 36 der Überlauf für den Ablauf der von Verunreinigungen
befreiten Lösung, 37 ein Schauglas, 38 eine mit einer Stickstoffatmosphäre in Verbindung
stehende Rohrleitung, 40 eine Schnecke zum Austragen des durch Abkühlung auskristallisierten
Amalgams, 47 der Doppelmantel für die Wasserkühlung der gereinigten Lösung, 41 die Schleusenkammer
für die Aufnahme des kristallisierten Aluminiumamalgams, 42 und 43 sind das obere und
untere Ventil dieser Schleuse, 44 und 45 sind Ein- und Auslaß des Stickstoffs zum Ausblasen derselben,
46 ist ein Graphittiegel, in dem das kristallisierte Amalgam gesammelt wird.
In F i g. 2 bezeichnet 15 die Höhe der Zone, in der das verunreinigte Aluminium durch als Lösungsmittel
dienende Quecksilberstrahlen bespült wird, 16 kennzeichnet die Schichthöhe des verunreinigten Aluminiums
25 in der Kolonne, 17 ist die Quecksilberflüssigkeitsdichtung der Welle der Pumpe 3 und 18
ihr Antriebsmotor, 23 und 24 sind Durchflußmesser.
Der Doppelmantel der Lösungsapparatur ist in der F i g. 2 nicht gezeichnet.
In der F i g. 3 bezeichnet 6 den Kreislauf des flüssigen Quecksilbers, das als Lösungsmittel dient. Das
flüssige Quecksilber wird von einer Stickstoffatmosphäre überlagert, mit der es über die Rohrleitung 38
in Verbindung steht. 50 ist ein beispielsweise mittels eines Brennerrohres wie 51 beheizter Heizkessel, in
dem sich siedendes Quecksilber befindet, das in den zur Heizung der Anlage bestimmten Quecksilberdampfkreislauf
eingespeist wird, 52 und 53 sind Kühler, die ein Vermischen der Quecksilberdämpfe
5 6
in den Kreisläufen 6 und 14 verhindern und die lauf allgemein zwischen 3 und 50 gewählt, abhängig
außerdem das Eintreten der Dämpfe in das mit von der Lösungstemperatur, dem Verteilungsgrad
Stickstoff vom gewünschten Druck gefüllte Gaso- des verunreinigten Aluminiums und der Geschwin-
meter 56 verhindern, 55 ist der Verbindungspunkt digkeit der aus den Öffnungen 2 austretenden Strander
Kreisläufe 6 und 14, 54 ist ein quecksilbergefüllter 5 len. Vorzugsweise liegt dieses Verhältnis zwischen
Siphon, der den Quecksilbersattdampf veranlaßt, den 10 und 25, wenn man bei 360° C mit verunreinigtem
Kreislauf 14 in Pfeilrichtung zu durchlaufen, 57 ist Aluminium in Form von Spänen arbeitet,
ein Thermoelement, das eine Verminderung der Heiz- Gemäß der Erfindung kann der Gehalt der Lösung
leistung für den Heizkessel ermöglicht, wenn der an Aluminium in Quecksilber durch Wahl des Wertes
Rückfluß vom Kondensator 53 zu groß wird. io dieses Verhältnisses Q : q nach Belieben verändert
In F i g. 4 ist 60 ein verschiebbarer elektrischer werden. Man gelangt leicht zu einem Gehalt, der in
Ofen, 61 sind die Widerstände dieses Ofens, 62 ist der Nähe der Sättigung liegt, wenn man das Ver-
der Verschlußdeckel des Destillationsgefäßes, 63 hältnis genügend groß wählt, und man kann in
die Dichtung des Deckels, 64 eine Rohrleitung für gleicher Weise einen Gehalt unterhalb der Sättigung
Argon, die durch den Deckel führt, 65 ein Tauch- 15 genau und reproduzierbar erzielen, wenn man das
kolben aus Graphit, 66 die im Graphittiegel 46 ent- besagte Verhältnis verringert,
haltene Masse des flüssigen Aluminiums, in der die Unter Berücksichtigung des Inhalts der oben an-
Gasblasen67 des bei 64 zugeführten Gases auf- geführten Patentschriften und Literaturstellen ist es
steigen, 70 ein Kühler für die Quecksilberdämpfe, überraschend, daß es möglich ist, Aluminium in
71 die Vorlage zur Aufnahme des Quecksilbers, 20 festem Zustand ohne jede Vorbehandlung in Queck-
72 die Steighöhe der kalten Quecksilbersäule, wenn silber in Lösung zu bringen. Es ist noch erstaundie
Apparatur unter Unterdruck steht, 73 ist die licher, daß eine solche Auflösung rasch zur Sätti-Abzweigung
zur Vakuumpumpe und 74 der Auslaß gung führt und daß es somit möglich ist, auf einfür
das Argon. Die Wärmeisolationen sind auf der fache Weise wirtschaftlich und praktisch ohne Gefahr
Figur nicht angegeben. 25 relativ bedeutende Durchsatzmengen einer praktisch
Die Ofenanlage kann abgedichtet und auch eva- gesättigten Lösung von Aluminium in Quecksilber
kuiert werden. ohne jede Regelung des Aluminiumdurchsatzes zu
Gemäß einer vorzugsweisen Maßnahme der Er- gewinnen.
findung (F i g. 2) wird das verunreinigte Aluminium Bei dem neuen Verfahren ist die Anwesenheit von
25 in einer im wesentlichen vertikalen Kolonne ange- 30 nichtgelöstem Aluminium in der Lösung am Ausordnet.
Es wird im unteren Teil dieser Kolonne gang der Lösungskolonne praktisch beseitigt, selbst
durch irgendein bekanntes Mittel, vorzugsweise durch bei einer gesättigten Lösung, was sehr vorteilhaft ist.
einen Gitterrost 1, zurückgehalten. Das Berieselungs- Bei den bisher üblichen Verfahren mußte man sich
quecksilber fließt durch Schwerkraft in einen Be- mit der Auflösung eines unterhalb der Sättigung bei
halter 4 unterhalb dieser Kolonne und wird von dort 35 der betrachteten Temperatur liegenden Prozentsatzes
durch eine Pumpe 3 in die Kolonne zurückgeführt. Aluminium begnügen.
Der Durchsatz Q des Berieselungsquecksilbers wird Gemäß der Erfindung fließt das Lösungsmittelmit
einem Durchflußmesser 23 gemessen. Dieses quecksilber vorzugsweise durch einfache Gravitation
Quecksilber durchfließt praktisch mehrere Male den von der Lösungsapparatur in die Apparatur zur Abin
der Zeichnung 2 durch Pfeile bezeichneten Kreis- 40 trennung der Verunreinigungen und in gleicher Weise
lauf 1, 4, 3, 23, bevor es in den Hauptkreislauf ent- von letzterer in die Kristallisationsapparatur, wodurch
lassen wird, der die bereits in der allgemeinen Er- offensichtlich jede automatische Regelung der Niveauläuterung
der Erfindung beschriebenen aufeinander- höhen des Quecksilberlösungsmittels vermieden werfolgenden
Stufen enthält: die Auflösung, die Abtren- den kann. Die Anordnung einer robusten und wenig
nung der Verunreinigungen (30 in Fig. 1) und die 45 störanfälligen Apparatur ist gerade für Verfahren zur
Abtrennung der Amalgamkristalle (40 in Fig. 1), Reinigung von Aluminium durch Quecksilber von
die durch Abkühlung (47 in Fig. 1) der so gerei- besonderer Wichtigkeit.
nigten Lösung erhalten wurden. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der
Gemäß einer anderen vorzugsweisen Ausführungs- Erfindung wird die Temperatur zur Lösung zwischen
form der Erfindung (F i g. 2) wird das Berieselungs- 50 etwa 340 und 360° C gewählt, unter einem Druck,
quecksilber, das vorher durch irgendeine bekannte der etwa dem Atmosphärendrack entspricht.
Maßnahme von den gelösten Verunreinigungen, die Gemäß einer weiteren vorzugsweisen Form der
es enthalten kann, befreit worden ist, dem unteren Erfindung hat das aufgegebene verunreinigte Alu-Teil
der Masse 25 des verunreinigten Aluminiums minium einen Aluminium-Gewichtsgehalt von wenigstrahlenförmig zugeführt, die aus den am unteren 55 stens 99 % und das erhaltene gereinigte Aluminium
Teil der Lösungskolonne angebrachten Öffnungen 2 einen Gewichtsgehalt von mehr als 99,99 % (Reinstaustreten,
wobei die Stapelhöhe 16 des verunreinigten aluminium).
Aluminiums wenigstens gleich der Höhe 15 dieser Es ist vorteilhaft, gemäß der Erfindung als Pumpe
Berieselungszone sein soll. für die Rückführung des Quecksilbers in die Lösungs-Aus
dem Behälter 4 fließt durch den Überlauf 5 60 kolonne eine Tauchpumpe 3 mit vertikaler Welle zu
eine Lösung des verunreinigten Aluminiums in dem benutzen (s. Fig. 2), wobei die Durchführung der
Quecksilber aus. Der Durchsatz q dieser Lösung ist Pumpenwelle durch die Wand der Lösungsapparatur
gleich dem Durchsatz des frischen Quecksilbers, der nicht innerhalb des flüssigen Quecksilbers, sondern
durch den Durchflußmesser 24 gemessen wird und in der Atmosphäre darüber vorgenommen wird,
bei 8 in die Lösungskolonne eintritt. 65 Eine Ausführungsmöglichkeit dieser Durchführung
Gemäß der Erfindung wird das Verhältnis Q : q der Pumpenwelle durch die Wandung besteht in einer
zwischen dem Durchsatz im sekundären Kreislauf Quecksilberflüssigkeitsdichtung 17. Es kann jedoch
für die Berieselung und demjenigen im Hauptkreis- für diese Welle jede andere Dichtung benutzt werden,
wie eine Stoffbuchse mit Zopfpackung oder mit einer mechanischen Dichtung unter Öl usw.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann eine Schleuse 9 zur Einführung des
verunreinigten festen Quecksilbers in die Lösungsapparatur benutzt werden. Als Ventile für diese
Schleuse können an sich bekannte Ventile verwendet werden, die aus einer elastisch deformierbaren
Gummihülse gebildet werden. Man schließt das Ventil durch Einwirkung von Druck (z. B. durch Druckluft)
auf die Außenseite der Hülse, die dann flach zusammengedrückt wird. Dieses Ventil gewährleistet
einen hermetischen Verschluß, selbst wenn kleine Aluminiumstückchen zwischen den Hülsenwandflächen
hängenbleiben sollten. Die Anwendung der oben beschriebenen Ventile für die Reinigung von
Aluminium durch Quecksilber stellt einen technischen Fortschritt auf diesem Gebiet dar.
Diese Schleuse wird durch ein inertes Gas, wie Stickstoff, Argon usw., ausgespült, wie in Fig. 1,
12 und 13 zu ersehen ist; man kann auch die Schleuse evakuieren; man kann so gemäß der Erfindung
den Sauerstoff sehr vollständig fernhalten, so daß beispielsweise nur weniger als 0,5 ppm Sauerstoff
in der Schleuse verbleiben.
Durch die vorliegende Erfindung kann man daher die eingangs geschilderten Schwierigkeiten vermeiden,
da trotz des absatzweisen Einfahrens des Rohaluminiums in den Kreislauf oberhalb der Lösung des
Aluminiums in Quecksilber eine sauerstofffreie Atmosphäre herrscht.
Gemäß einer vorzugsweisen Durchführungsform des neuen Verfahrens kann das Erzielen und Aufrechterhalten
einer bestimmten Temperatur des Lösungsmittelquecksilbers durch ein Wärmeübertragungsmedium,
wie z. B. eine organische Flüssigkeit, ein Metall oder eine Legierung in flüssigem Zustand
und vorzugsweise durch Quecksilber sichergestellt werden, das in einem Doppelmantel der zu heizenden
Apparatur zirkuliert.
Es ist gemäß der Erfindung günstig, den Kreislauf des als Lösungsmittel benutzten Quecksilbers und
denjenigen, in dem das zur Heizung dienende Quecksilber umläuft, im wesentlichen unter demselben
Druck wie das inerte Gas und unter Abschluß von Lufteintritt zu halten.
Es ist vorteilhaft, Quecksilber zur Heizung in Form von Sattdampf zu benutzen.
Es ist günstig, einen Rückflußkühler in der Entgasungsleitung eines jeden Kreislaufs anzubringen
und so zwischen beiden Kreisläufen eine durch die besagten Kühler gegen Eintritt von Quecksilberdämpfen
geschützte Verbindung zu schaffen, die mit der gemeinsamen Inertgas-Atmosphäre verbunden ist,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist und bereits weiter oben erläutert wurde; der Gasometer 56 kann durch
jede andere Apparatur, die einen konstanten Inertgasdruck gewährleistet, ersetzt werden.
Diese neue Anwendung der an sich bekannten Aufheizmöglichkeit mit Hilfe eines Wärmeübertragungsmittels
bei der Reinigung von Aluminium durch Quecksilber hat es dem Erfinder ermöglicht,
besonders einheitliche Temperaturen an allen Stellen des aufzuheizenden Raumes zu erreichen, die während
der gesamten erforderlichen Zeit konstant bleiben.
Es ist sehr schwer, ja sogar unmöglich, eine solch einheitliche und konstante Temperatur durch direkte
Heizung zu erhalten, besonders in Räumen mit relativ großen Ausmaßen und komplizierten Formen,
ausgenommen durch Anwendung einer elektrischen Heizung mit einer komplexen Regelung.
Die Anwendung eines Wärmeübertragungsmittels hat es dem Erfinder erlaubt, zur Wärmeerzeugung
die Verbrennung von Naturgas, von Heizöl usw. anzuwenden. Diese Brennstoffe stellen im allgemeinen
Wärmequellen dar, die wirtschaftlicher sind und einen besseren Wirkungsgrad für die Umwandlung
in nutzbare Wärme (der 70% übersteigen kann) ergeben, als Elektrizität, die zum größten Teil in
einem Wärmekraftwerk (mit einem Wirkungsgrad von etwa 35 °/o) erzeugt wird.
Das Beheizen durch einen Umlauf von Quecksilber, das sich unter dem gleichen Druck befindet
wie das Lösungsquecksilber und im Zustand des Sattdampfes ist, stellt ein besonders einfaches und
wirksames Mittel zum Erreichen und Aufrechterhalten von Temperaturen des Lösungsquecksilbers
dar. Durch die Anwendung von Sattdampf ist es insbesondere möglich, die Oberflächen für den
Wärmeaustausch zu verringern und die Temperaturen mit einer besonderen Genauigkeit zu regeln.
Die Anwendung des Thermoelementes 57 (s. die Erläuterungen zu der Fig. 3 weiter oben) ermöglicht
es, den Verbrauch auf die gerade eben notwendigen Wärmemengen zu beschränken.
Man kann gemäß der Erfindung mit Hilfe des Quecksilberheizkreislaufs das Lösungsmittelquecksilber
auf die für die Lösung erforderliche Temperatur bringen, bevor es die Lösungskolonne erreicht.
Gemäß der Erfindung kann man die während der Auflösung des Aluminiums in Quecksilber unlöslich
gebliebenen Verunreinigungen dekantieren oder abstreichen und dabei die Temperatur der Lösung des
Aluminiums in Quecksilber, das der Abtrennung der Verunreinigung unterworfen ist, mit Hilfe eines
Wärmeübertragungsmittels konstanthalten. Man kann das Abtrennen der Verunreinigungen bei derselben
Temperatur wie die Auflösung durchführen und zur Aufrechterhaltung der Temperatur während dieses
Abtrennens denselben Quecksilberheizkreislauf verwenden wie für die Auflösung. Die Verunreinigungen
können gemäß der Erfindung aus der Lösung des Aluminiums in Quecksilber mit Hilfe einer oder
mehrerer gegen die Horizontale wenig geneigter archimedischer Schrauben herausgenommen werden;
die Neigung kann von 4 bis 40° und vorzugsweise etwa 10 bis 15° betragen. Vorzugsweise drehen sich
diese Schrauben mit sehr geringer Winkelgeschwindigkeit, praktisch mit 0,1 bis 1 Umdrehung pro
Minute; es ist vorteilhaft, daß der Raum zur Abtrennung der Verunreinigungen (in dessen Innerem
sich einige oder mehrere Schrauben drehen) im allgemeinen einen Durchmesser hat, der wenig größer
als der der Schrauben ist, in der Weise, daß diese Schraube oder diese Schrauben praktisch etwa die
gesamte freie Oberfläche zur Abtrennung der schwimmenden Verunreinigungen überstreichen.
Diese Schrauben können an ihrem Umfang Aussparungen aufweisen, die ein Abtropfen der Flüssigkeit
erleichtert.
Man kann zwei praktisch gleiche Schrauben mit entgegengesetzt geneigter Gewindesteigung und mit
parallelen Achsen verwenden, die ineinandergreifend mit entgegengesetztem Drehsinn umlaufen, in der
Weise, daß die Verunreinigungen fortlaufend von der Oberfläche der Schrauben abgetrennt werden.
Man kann ebenso die unlöslichen Verunreinigungen aus der Lösung des Aluminiums in Quecksilber
durch Filtration abtrennen, wobei die Filtration vorzugsweise nach einem Dekantieren stattfindet.
Die Verunreinigungen werden vorzugsweise in einen Tiegel 39 übergeführt, der in einer Schleusenkammer
31 enthalten ist, die mit Vorrichtungen zum Ausspülen mit Inertgas oder eventuell zum Evakuieren
ausgestattet ist. Die Ventile dieser Schleusenkammer können z. B. Ventile mit einer Gummihülse
sein, die bereits weiter oben beschrieben wurden. Es kann bequem sein, als unteres Ventil eine Quecksilberflüssigkeitsdichtung
zu verwenden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die von Verunreinigungen befreite
Lösung durch ein in einem Doppelmantel 47 der Kristallisationsapparatur zirkulierendes Strömungsmedium
abgekühlt.
Man kann die von Verunreinigungen befreite Lösung gemäß der Erfindung auf normale Raumtemperatur
oder auf etwa 100° C oder auf eine andere höhere Temperatur abkühlen; jedoch sollte
die Temperatur für die Abkühlung im allgemeinen nicht über 160° C liegen.
Als Kühlflüssigkeit kann beispielsweise kaltes Wasser verwendet werden, wenn man auf gewöhnliche
Temperaturen herunterkühlen will oder siedendes Wasser für eine Abkühlung auf Temperaturen von
etwa 100° C, oder siedendes Chlorbenzol, wenn man auf etwa 132° C abkühlen will, oder siedendes Brombenzol
für 155° C usw.
Der spezifische Energiebedarf pro Kilogramm gereinigtes Aluminium ist bei dem neuen Verfahren
gering, wie weiter unten dargelegt wird.
Die gesättigte Lösung des Aluminiums im Quecksilber enthält 0,78 Gewichtsprozent Aluminium bei
400° C, 0,35 bei 360° C, 0,34 % bei 150° C und ist praktisch frei von Aluminium bei gewöhnlicher
Temperatur. Eine schnell durchführbare Berechnung ergibt, daß bei einem Wirkungsgrad der Heizung von
70% — der, wie weiter oben gezeigt wurde, leicht erreicht werden kann — der Heizaufwand (ermittelte
Kalorien ausgehend von Kohle, Gas oder einem Brennstoff mit wesentlich geringeren Kosten als
Elektrizität) beim Arbeiten zwischen 360 und 20° C etwa einem Aufwand von 5,3 kWh pro Kilogramm
gereinigtes Aluminium entspricht und etwa einem Aufwand von 2 kWh pro Kilogramm beim Arbeiten
zwischen 400 und 150° C bei 99%igem Aluminium als Ausgangsmaterial. Zu diesem Energieverbrauch,
der für die Auflösung gilt, ist noch die für die Reinigung des Amalgams durch Destillation notwendige
Energie, die in jedem Falle einem Äquivalent von etwa 2,5 bis 3 kWh pro Kilogramm entspricht,
hinzuzurechnen. Diese Zahlen zeigen deutlich den wirtschaftlichen Vorteil dieses neuen Verfahrens,
wenn man sie mit den spezifischen Energieverbrauchszahlen anderer Verfahren vergleicht; der
Energieverbrauch beträgt z.B. 18kWh pro Kilogramm 99,995°/oigens Aluminium beim elektrolytischen
Verfahren, ausgehend von 99,5°/oigem Aluminium (die Kilowattstunden sind in Hochspannungsenergie
bewertet).
Es muß betont werden, daß beim Abweichen von dem in der Erfindung genannten Temperaturbereich
bei Temperaturen oberhalb 420° C und den entsprechenden Drücken Schwierigkeiten auftreten,
welche das Verfahren undurchführbar machen.
Erfindunggemäß benutzt man zum Austragen der durch Abkühlung ausgeschiedenen gereinigten Amalgamkristalle
ein System einer archimedischen Schraube 40 (F i g. 1), die in ihren wesentlichen
Eigenschaften derjenigen entspricht, die bereits weiter oben zum Austragen der Verunreinigungen beschrieben
worden ist.
Der Erfinder hat festgestellt, daß das dabei erzielte einfache Ablaufen bzw. Abtropfen des Quecksilbers
von den auf der Oberfläche schwimmenden gereinigten Amalgamkristallen — das durch das Anbringen
von Einschnitten an dem Außenrand der archimedischen Schraube verbessert wird — ausreicht,
um den Gewichtsgehalt der besagten Kristalle an Aluminium von 5 auf 15 % zu erhöhen, was nicht
vorauszusehen war.
Die gereinigten Amalgamkristalle werden vorzugsweise in einem Tiegel 46 gesammelt, der in einer
Schleuse 41 untergebracht ist. Die Schleuse und der Tiegel entsprechen in ihren wesentlichen Eigenschaften
denjenigen, die bereits weiter oben für die Wiedergewinnung der Verunreinigungen beschrieben
wurden.
Die Schaugläser 37 (F i g. 1) ermöglichen das Überwachen der verschiedenen Herstellungsphasen,
sie können unbedenklich vorgesehen werden, da der Innendruck den Atmosphärendruck nicht merklich
übersteigt.
Gemäß der Erfindung wird der Tiegel, der die Verunreinigungen enthält, oder derjenige, der das
gereinigte Amalgam enthält, aus der Schleuse herausgenommen, in einen Ofen gebracht und sein Inhalt
bei Abwesenheit von Sauerstoff destilliert; dadurch wird das in den Verunreinigungen enthaltene oder
das im gereinigten Amalgam befindliche Quecksilber wiedergewonnen.
Die Destillationsapparatur kann durch eine Dichtung 63 (F i g. 4) abgeschlossen werden.
Zur Beseitigung von Quecksilberspuren, die in Aluminium zurückgehalten werden, nachdem der
Hauptteil des Quecksilbers wiedergewonnen wurde, kann man gemäß der Erfindung das Aluminium im
geschmolzenen Zustand im Vakuum behandeln. Diese letztere Behandlung kann durch ein Spülen mittels
eines geeigneten Gases ersetzt oder ergänzt werden; jedoch hat der Erfinder beobachtet, daß die wirksamere
Behandlung für die Abtrennung der letzten Quecksilberspuren darin besteht, daß man ein geeignetes
Gas in das flüssige Aluminium einbläst, was beispielsweise in einer Vorrichtung, wie in F i g. 4
dargestellt, durchgeführt werden kann, oder in jeder anderen Vorrichtimg zum Einblasen von Gasen. Als
Gase für dieses Gaseinblasen kann man Argon oder Stickstoff benutzen oder eine Mischung von Stickstoff
und Chlor oder Chlor allein usw.
Das oben beschriebene Durchblasen erlaubt die rasche Abtrennung der letzten Quecksilberspuren mit Hilfe einer relativ geringen Menge nichtreagierenden Gases; wegen des geringen Durchsatzes dieses Gases ist es nicht notwendig, es im Umlauf wiederzuverwenden, was seine Behandlung zur Quecksilberabtrennung am Ausgang der Apparatur vereinfacht; diese Behandlung kann in einem einfachen Waschen des Gasas mit zerstäubtem Wasser bestehen, bevor es in die Atmosphäre abgelassen wird.
Das oben beschriebene Durchblasen erlaubt die rasche Abtrennung der letzten Quecksilberspuren mit Hilfe einer relativ geringen Menge nichtreagierenden Gases; wegen des geringen Durchsatzes dieses Gases ist es nicht notwendig, es im Umlauf wiederzuverwenden, was seine Behandlung zur Quecksilberabtrennung am Ausgang der Apparatur vereinfacht; diese Behandlung kann in einem einfachen Waschen des Gasas mit zerstäubtem Wasser bestehen, bevor es in die Atmosphäre abgelassen wird.
609 750/349
Die Maßnahme des Beseitigens von Quecksilberresten durch Einblasen eines geeigneten Gases kann
in gleicher Weise auf industrielle Aluminiumlegierungen angewandt werden, die Quecksilber enthalten,
wenn man ihren Quecksilbergehalt erniedrigen oder praktisch auf Null bringen will.
Die oben beschriebenen Maßnahmen zur Beseitigung des Quecksilbers aus Aluminium haben es regelmäßig
ermöglicht, den Quecksilbergehalt auf einen Wert herabzusetzen, der 0,2 ppm nicht übersteigt.
Die nachfolgenden, die Erfindung nicht einschränkenden
Beispiele sollen das erfindungsgemäße Verfahren genauer erläutern.
2,5 kg Quecksilber je Sekunde, die einen geschlossenen Kreislauf 6 (F i g. 1) durchlaufen, werden unter
Atmosphärendruck in einem Wärmeaustauscher 7 von 20 auf 360° C erwärmt, dessen Wärmeübertragungsmittel,
das einen Kreislauf 14 durchläuft, Quecksilbersattdampf unter Atmosphärendruck ist,
und aus der Lösungsvorrichtung für das Aluminium durch ihre eigene Schwere in einen Behälter 4 überführt,
der eine nahezu gesättigte Lösung von Aluminium und Quecksilber unter Atmosphärendruck bei
3600C (0,35%) enthält.
Das im Behälter 4 befindliche Quecksilber wird kontinuierlich in sekundärem Kreislauf 4, 3, 23,1
zurückgeführt und fließt mit einem Durchsatz von 50 kg/sec auf Aluminiumspäne mit einem Gehalt von
99,4 Gewichtsprozent Aluminium.
Das Lösungsgefäß ist mit einem Doppelmantel versehen, in dem dasselbe Wärmeübertragungsmittel
zirkuliert, wie in dem Wärmeaustauscher. Die Welle der Pumpe 3 (F i g. 2) wird durch die Trennwand der
Lösungsapparatur in einer Quecksilberflüssigkeitsdichtung durchgeführt.
Der Kreislauf 6 des Lösungsquecksilbers und der Kreislauf 14 des Quecksilbersattdampfes (der zur
Heizung von 6 dient) werden miteinander entsprechend der Fig. 3 verbunden und arbeiten unter
Stickstoff von Atmosphärendruck. Von dem Überlauf 5 fließt eine nahezu gesättigte Lösung von Aluminium
in Quecksilber mit einem Durchsatz von 2,5 kg/sec ab. Diese Lösung führt die unlöslichen
Verunreinigungen des Aluminiums mit sich sowie einige kleine, durch den Gitterrost 1 hindurch mitgenommene
Aluminiumteilchen, die auf seiner Oberfläche schwimmen; sie fließt in eine Dekantiervorrichtung,
die ebenfalls mit einem Doppelmantel versehen ist, der direkt mit demjenigen des Lösungsgefäßes verbunden ist. Die Dekantiervorrichtung ist
mit einem Siphon versehen, durch den die von den Verunreinigungen befreite gesättigte Lösung des
Aluminiums im Quecksilber abfließt. Die Verunreinigungen werden durch eine archimedische Schraube
30 beseitigt, die um 10° gegen die Horizontale geneigt ist. Diese Schraube hat einen Durchmesser von
200 mm und dreht sich mit 0,2 Umdrehungen pro Minute in einer allgemein zylindrischen Kammer mit
einem Innendurchmesser von 202 mm. Die Verunreinigungen sammeln sich in den Tiegel 39, der in
der Schleuse 31 enthalten ist, und werden periodisch zur Wiedergewinnung des Quecksilbers destilliert.
Die nahezu gesättigte Lösung fließt durch den Überlauf 36 in eine Kristallisationsapparatur, die mit
einem Doppelmante 47 für Kühlwasser versehen ist und in welcher das Aluminiumamalgam auskristallisiert.
Zwei geneigte Schrauben 40 streifen die gesamte Oberfläche ab und transportieren ein Amalgam
mit 15'% Aluminiumgehalt und 85% Quecksilber in den Graphittiegel 46, wo es sich sammelt. Die Schauglaser
37 ermöglichen die Beobachtung der verschiedenen Phasen des Vorganges. Man erhält so 200 kg
dieses Amalgans pro Stunde. Der Tiegel wird periodisch herausgenommen. Der untere Verschluß
dieser Schleuse besteht aus einer Quechsilberflüssigkeitsdichtung, die ein leichtes Entfernen des Tiegels
ermöglicht; der Inhalt des letzteren wird in einem getrennten Ofen gemäß F i g. 4 einer Destillation
unterworfen. Wenn das Abdestillieren des Quecksilbers bei Atmosphärendruck unter einer Inertgasatmosphäre
praktisch beendet ist, bleiben etwa 500 ppm Quecksilber im Aluminium zurück. Man
bläst anschließend mit Hilfe eines Graphitrohres, dessen Ende porös ist, Argon in einer Menge von
1 l/min in dieses flüssige Aluminium ein, das im Tiegel enthalten ist. Die Produktion des Ofens beträgt
30 kg gereinigtes Aluminium pro Stunde mit einem Gehalt von 99,993%.
Die Kreise 6 des Lösungsmittelquecksilbers und 14 des Quecksilbersattdampfes zur Heizung arbeiten
unter einem Überdruck von 1 kg/cm2 Stickstoff relativ zum Atmosphärendruck (F i g. 3). Die Apparatur
ist genau die gleiche wie im Beispiel 1; jedoch sind die Schaugläser 37 (Fig. 1) weggelassen; die Quecksilberflüssigkeitsdichtung
17 (F i g. 2) der Pumpe 3 und die Quecksilberdichtungen 33 und 43 der Schleuse (F i g. 1) sind dem Arbeiten unter einem
Druck von 76 cm Quecksilberüberdruck angepaßt. Die Durchsätze des Kreislaufes 6 des Lösungsmittelquecksilbers
und derjenige des Kreislaufes des sekundären Kreislaufes 3, 23, 1,5(Fi g. 2) sind dieselben
wie im Beispiel 1.
Der Doppelmantel 47 (F i g. 1) der Kristallisationsapparatur wird von siedendem Brombenzol (Temperatur
1550C) durchströmt. Das gereinigte Aluminium
hat den gleichen Gehalt wie im Beispiel 1, wenn man ebenso von 99,4%igem Aluminium als
Ausgangsmaterial ausgeht. Jedoch ist die stündliche Produktion im Verhältnis zum Beispiel 1 doppelt so
hoch für die gleiche Kristallisation und der spezifische Energiebedarf pro Kilogramm gereinigtes Aluminium
beträgt nicht mehr als etwa 40% desjenigen nach Beispiel 1, wie es bereits weiter oben erläutert
wurde.
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung von reinem AIuminium durch Auflösen von verunreinigtem Aluminium
oder Aluminiumlegierungen in heißem Quecksilber in Abwesenheit von Luft, Entfernen
der nichtlöslichen Verunreinigungen, nachfolgendem Abtrennen der durch Abkühlung der Lösung
erhaltenen Amalgamkristalle und Gewinnen eines reinen Aluminiums als Rückstand einer thermischen
Behandlung dieser Kristalle mit Abtrennung des darin enthaltenen Quecksilbers in
Dampfzustand, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schritte des Auflösens, des Abtrennens der Verunreinigungen und des Abscheidens
der Amalgamkristalle kontinuierlich im gleichen Kreislauf, d. h. im Hauptkreislauf durchge-
führt werden; daß das Auflösen durch Berieselung des verunreinigten Aluminiums oder der
Aluminiumlegierung in festem Zustand mit flüssigem Quecksilber bei 300 bis 4200C, vorzugsweise
zwischen 340 und 3800C, vorgenommen wird, wobei das verunreinigte Aluminium oder
die Aluminiumlegierung trocken und zerteilt ohne jede Vorbehandlung vorliegt; daß das gesammelte
flüssige Quecksilber nach der Berieselung dieses verunreinigten Aluminiums auf das
unreine Aluminium zurückgeführt wird, so daß es mehrere Male im flüssigen Zustand einen
sekundären Kreislauf durchläuft, der diesem Lösungsvorgang angepaßt ist, bevor es den Vorgängen
für das Entfernen der Verunreinigungen und Abtrennung des gereinigten Aluminiums unterworfen
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Berieselungsquecksilber
dem unteren Teil der verunreinigten, zu lösenden Aluminiummasse strahlenförmig zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur zur Lösung
zwischen 340 und 360° C unter etwa atmosphärischem Druck liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Lösungsquecksilbers durch Wärmeaustausch mit einem
Wärmeübertragungsmittel erreicht und aufrechterhalten wird und daß vorzugsweise die Zone der
Auflösung des Aluminiums und die Zone des Abtrennens der Verunreinigungen durch den
gleichen Wärmeübertragungsmittel-Kreislauf, der insbesondere durch Quecksilber gebildet wird,
auf der gleichen Temperatur gehalten werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das als Wärmeübertragungsmittel
verwendete Quecksilber im wesentlichen unter dem gleichen Druck des Inertgases gehalten
wird wie das als Lösungsmittel verwendete Quecksilber, wobei das als Wärmeübertragungsmittel
verwendete Quecksilber vorzugsweise im Sattdampfzustand vorliegt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von ihren Verunreinigungen
abgetrennte Lösung des Aluminiums im Quecksilber auf 20 bis 160° C gekühlt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Lösung des Aluminiums
im Quecksilber schwimmenden unlösliehen Verunreinigungen durch irgendeine an sich
bekannte Behandlung des Dekantierens oder Abstreifens und gegebenenfalls durch eine nachfolgende
Filtration aus dieser Lösung entfernt werden.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das mit
den unlöslichen Verunreinigungen mitgenommene Quecksilber oder das Quecksilber, das im
gereinigten Amalgam enthalten ist, in inerter Gasatmosphäre abdestilliert wird und daß vorzugsweise
das gereinigte geschmolzene Aluminium, das von dem größten Teil des Quecksilbers
durch Destillation des letzteren befreit worden ist, durch Anlegen eines Vakuums im
Raum oberhalb des flüssigen Aluminiums von den verbliebenen Quecksilberspuren befreit wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das gereinigte geschmolzene
Aluminium, das von dem größten Teil des Quecksilbers durch Destillation des letzteren befreit
worden ist, von den verbliebenen Quecksilberspuren dadurch befreit wird, daß der über
dem flüssigen Aluminium befindliche Raum mit Hilfe eines Gases, wie Argon, Stickstoff, Chlor
oder eine Mischung von Stickstoff und Chlor gespült wird, wobei diese Verfahrensstufe nach
dem Behandeln unter Vakuum erfolgen kann.
10. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas in die geschmolzene
Masse dieses Aluminiums eingeblasen wird, wobei der Raum über dieser Masse mit Inertgas gefüllt oder evakuiert sein kann.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß sie einen Quecksilberheizkreislauf und einen Kreislauf des als Lösungsmittel
verwendeten Quecksilbers umfaßt, die mit der gleichen Inertgasatmosphäre verbunden sind,
wobei die Leitungen zwischen diesen Kreisläufen und der Inertgasatmosphäre mit Kühlern versehen
sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Tauchpumpe zur Rückführung
des Quecksilbers in die Lösungskolonne mit vertikaler Welle, die durch die Wandung der Lösungsapparatur
nicht im flüssigen Quecksilber, sondern in der Atmosphäre darüber, z. B. mit Hilfe einer Quecksilberflüssigkeitsdichtung,
durchgeführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 864 326, 867 005;
österreichische Patentschrift Nr. 218 256.
Deutsche Patentschriften Nr. 864 326, 867 005;
österreichische Patentschrift Nr. 218 256.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 750/349 12.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR941998A FR1519498A (fr) | 1963-07-19 | 1963-07-19 | Purification de l'aluminium |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1231905B true DE1231905B (de) | 1967-01-05 |
Family
ID=8808696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP34699A Pending DE1231905B (de) | 1963-07-19 | 1964-07-16 | Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminium |
Country Status (13)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3373014A (de) |
| JP (1) | JPS5021404B1 (de) |
| AT (1) | AT253797B (de) |
| BE (1) | BE650686A (de) |
| CH (1) | CH432010A (de) |
| DE (1) | DE1231905B (de) |
| ES (1) | ES302205A1 (de) |
| FR (1) | FR1519498A (de) |
| GB (1) | GB1072897A (de) |
| IS (1) | IS891B6 (de) |
| LU (1) | LU46557A1 (de) |
| NL (1) | NL6408185A (de) |
| OA (1) | OA00292A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5376710U (de) * | 1976-11-30 | 1978-06-27 | ||
| JP2015178652A (ja) * | 2014-03-19 | 2015-10-08 | 日本電信電話株式会社 | 金属材料の回収方法 |
| US12180562B2 (en) * | 2020-04-10 | 2024-12-31 | U.S. Department Of Energy | System for salt removal from uranium metal |
| CN114875248B (zh) * | 2022-05-27 | 2024-05-14 | 宁波江丰电子材料股份有限公司 | 一种高纯铝的提纯方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE864326C (de) * | 1943-07-17 | 1953-01-22 | Westfaelische Leichtmetallwerk | Verfahren zum kontinuierlichen Einbringen des Extraktionsgutes in das Extraktionsgefaess bei der Gewinnung von Aluminium aus Aluminiumlegierungen durch Extraktion mit Quecksilber |
| DE867005C (de) * | 1944-09-06 | 1953-02-12 | Schmidt Gmbh Karl | Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen des Aluminiums aus verunreinigtem Metall oder Legierungen |
| AT218256B (de) * | 1958-06-24 | 1961-11-27 | Georg Dr Phil Messner | Verfahren zur Abtrennung von Aluminium von seinen Legierungspartnern mit Hilfe von Quecksilber oder Quecksilber-Legierungen |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1200832A (en) * | 1915-03-31 | 1916-10-10 | John C Greenway | Apparatus for extracting metals from their ores. |
| DE618727C (de) * | 1931-11-06 | 1935-09-14 | Krystal As | Vorrichtung zur Erzeugung verhaeltnismaessig grosser Kristalle durch Eindampfen unter Vakuum oder durch Vakuumkuehlung |
| US2055836A (en) * | 1932-01-18 | 1936-09-29 | Electric Smelting & Aluminium | Method and apparatus for treating liquids |
| US1961135A (en) * | 1933-06-09 | 1934-06-05 | Crahan | Method of and apparatus for extracting metals from amalgams |
| US2154465A (en) * | 1937-03-03 | 1939-04-18 | Merrill Co | Cyanidation process and apparatus |
| US2331988A (en) * | 1938-11-03 | 1943-10-19 | Independent Aluminum Corp | Continuous furnace for the separation of a metal alloyed with other metals |
| US2279580A (en) * | 1939-12-09 | 1942-04-14 | Western Electric Co | Apparatus for treating articles coated with concentrated aqueous solutions of gold cyanide |
| US2795498A (en) * | 1949-10-31 | 1957-06-11 | Messner Georg | Process for melting down amalgams of aluminum or its alloys and for removing the mercury therefrom |
| US2784080A (en) * | 1952-06-24 | 1957-03-05 | Reynolds Metals Co | Process for distillation of amalgams |
| US3116998A (en) * | 1959-12-31 | 1964-01-07 | Light Metals Res Lab Inc | Continuous vacuum and inert gas process for treating titanium and other metals |
| US3102805A (en) * | 1960-04-18 | 1963-09-03 | Messner Georg | Aluminum production from alloy |
| US3129066A (en) * | 1961-04-18 | 1964-04-14 | Rohm & Haas | Mixer-settler apparatus |
-
1963
- 1963-07-19 FR FR941998A patent/FR1519498A/fr not_active Expired
-
1964
- 1964-07-14 US US382600A patent/US3373014A/en not_active Expired - Lifetime
- 1964-07-16 DE DEP34699A patent/DE1231905B/de active Pending
- 1964-07-17 ES ES0302205A patent/ES302205A1/es not_active Expired
- 1964-07-17 IS IS1398A patent/IS891B6/is unknown
- 1964-07-17 CH CH940964A patent/CH432010A/fr unknown
- 1964-07-17 JP JP39040204A patent/JPS5021404B1/ja active Pending
- 1964-07-17 AT AT616964A patent/AT253797B/de active
- 1964-07-17 LU LU46557D patent/LU46557A1/xx unknown
- 1964-07-17 NL NL6408185A patent/NL6408185A/xx unknown
- 1964-07-17 BE BE650686D patent/BE650686A/xx unknown
- 1964-08-04 GB GB30554/64A patent/GB1072897A/en not_active Expired
- 1964-08-27 OA OA50298A patent/OA00292A/xx unknown
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE864326C (de) * | 1943-07-17 | 1953-01-22 | Westfaelische Leichtmetallwerk | Verfahren zum kontinuierlichen Einbringen des Extraktionsgutes in das Extraktionsgefaess bei der Gewinnung von Aluminium aus Aluminiumlegierungen durch Extraktion mit Quecksilber |
| DE867005C (de) * | 1944-09-06 | 1953-02-12 | Schmidt Gmbh Karl | Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen des Aluminiums aus verunreinigtem Metall oder Legierungen |
| AT218256B (de) * | 1958-06-24 | 1961-11-27 | Georg Dr Phil Messner | Verfahren zur Abtrennung von Aluminium von seinen Legierungspartnern mit Hilfe von Quecksilber oder Quecksilber-Legierungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3373014A (en) | 1968-03-12 |
| CH432010A (fr) | 1967-03-15 |
| AT253797B (de) | 1967-04-25 |
| IS891B6 (is) | 1974-11-01 |
| ES302205A1 (es) | 1965-01-16 |
| GB1072897A (en) | 1967-06-21 |
| OA00292A (fr) | 1966-05-15 |
| FR1519498A (fr) | 1968-04-05 |
| JPS5021404B1 (de) | 1975-07-23 |
| IS1398A7 (is) | 1965-01-20 |
| BE650686A (de) | 1965-01-18 |
| LU46557A1 (de) | 1965-01-18 |
| NL6408185A (de) | 1965-01-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1517438A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gereinigten Wassers | |
| EP1174388A1 (de) | Abtrennung von Metallchloriden aus deren Suspensionen in Chlorsilanen | |
| EP1166844A2 (de) | Abtrennung von Metallschloriden aus gasförmigen Reaktionsgemischen der Chlorsilan-Synthese | |
| DE102020002642A1 (de) | Verfahren zur Entsalzung von Meerwasser | |
| DE2311085A1 (de) | Trennung von fluessigen aggressiven stoffgemischen | |
| DE1231905B (de) | Verfahren zur Herstellung von reinem Aluminium | |
| DE2351132A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von fluorwasserstoff | |
| DE2112271C3 (de) | Verfahren zur Aufarbeitung verbrauchter Beizflüssigkeit | |
| DE2504610C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von metallischem Zirkonium | |
| DE660593C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung von Verunreinigungen von hoeherem spezifischem Gewicht aus durch Elektrolyse aus einem geschmolzenen Salz abgeschiedenem Leichtmetall | |
| DE2244036A1 (de) | Chemisches verfahren und produkt | |
| EP0057929B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Zinn-(IV)-chlorid | |
| EP0099858A1 (de) | Verfahren zum Reinigen von Aluminium | |
| DE1567575B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Chlor | |
| DE3017547C2 (de) | ||
| DE618499C (de) | Verfahren zur Reinigung von geschmolzenen Leichtmetallen und ihren Legierungen | |
| DE1806647C3 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Arsen | |
| DE3874163T2 (de) | Verfahren zum kondensieren von aluminiumchlorid. | |
| DE2044402A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Metalls mittels Reduktion aus zumindest einem seiner Halogenide durch Calcium karbid sowie Einrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens zwecks Herstellung eines fluchtigen Metalls | |
| EP0131876B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung von organischen Verunreinigungen aus Nassverfahrensphosphorsäure | |
| EP0220583A2 (de) | Verfahren zur Rückführung von Schwefelsaure aus Dünnsäure | |
| DE1187377B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von sehr reinem Gallium | |
| DD151734A5 (de) | Herstellung einer schwefeltrioxidfluessigkeit | |
| DE718012C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Schwefel | |
| DE1264422C2 (de) | Verfahren zum waschen und kuehlen von arsenik enthaltenden roestgasen |