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DE1231971B - Zylinderreibungskupplung - Google Patents

Zylinderreibungskupplung

Info

Publication number
DE1231971B
DE1231971B DE1965H0056515 DEH0056515A DE1231971B DE 1231971 B DE1231971 B DE 1231971B DE 1965H0056515 DE1965H0056515 DE 1965H0056515 DE H0056515 A DEH0056515 A DE H0056515A DE 1231971 B DE1231971 B DE 1231971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
friction
friction lining
wear
clutch drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965H0056515
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Wiegand
Lothar Reuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEEMAF SKA MOTORENWERK
Original Assignee
HEEMAF SKA MOTORENWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEEMAF SKA MOTORENWERK filed Critical HEEMAF SKA MOTORENWERK
Priority to DE1965H0056515 priority Critical patent/DE1231971B/de
Publication of DE1231971B publication Critical patent/DE1231971B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/02Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type
    • F16D7/021Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type with radially applied torque-limiting friction surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Zylinderreibungskupplung Die Erfindung betrifft eine Zylinderreibungskupplung für Wellen, bei der ein oder mehrere Kupplungselemente mit Reibbelägen durch Federkraft an die Innenfläche einer Kupplungstrommel angedrückt werden und bei der Mittel vorgesehen sind, um das durch die Abnutzung der Kupplungselemente auftretende Nachlassen der Federkraft auszugleichen.
  • Derartige Kupplungen werden für Hebezeuge, Aufzüge und Werkzeugmaschinen benötigt, bei denen das übertragene Kupplungsmoment möglichst über einen längeren Zeitraum konstant bleiben soll. Die Einhaltung dieser Forderung wird jedoch durch eine Ab- nutzung der Kupplungsbeläge beeinträchtigt, da hierdurch ein Nachlassen der Federkraft bedingt ist, mittels derer die Kupplungsbeläge gegen die Kupplungstrommel angedrückt werden. Das Nachlassen der Vorspannkraft der Federn führt jedoch einen Abfall des durch die Kupplung übertragenen Drehmomentes herbei. Falls ein derartiger Abfall nicht als zulässig erachtet wird, werden in an sich bekannter Weise Einrichtungen vorgesehen, durch die von Hand eine Nachstellung der Vorspannung der Federn möglich ist. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß die Nachstellung, wie schon erwähnt, von Hand erfolgt, so daß die Kupplungseinrichtungen von Zeit zu Zeit überwacht werden müssen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß die Nachstellung nicht kontinuierlich, sondern schrittweise erfolgt, so daß das gewünschte Kupplungsdrehmoment nur sehr kurzzeitig mit ausreichender Genauigkeit vorliegt.
  • Weiterhin ist eine Zylinderreibungskapplung mit Innenbacken bekannt, die mit auf einer Nabe befestigten, in Richtung von Kegelstumpfmantellinien verlaufenden, federnden Armen versehen ist, die an ihren äußeren freien Enden achsparallele, mit Reibflächen versehene Abbiegungen besitzen, die die Kupplungsbacken bilden. Auf einer Nabe ist eine Schaltmuffe mit einem glockenförmigen Ansatz axial verschiebbar angeordnet, mittels derer die federnden Arme entgegen ihrer Federkraft außer Eingriff schwenkbar sind. Zu dieser Nabe kann eine zweite Nabe axial verschiebbar angeordnet werden, die in gleicher Weise wie die erstgenannte Nabe einen Bund aufweist. An diesen beiden Bunden sind sodann die federnden Arme, die die Reibbeläge an ihren äußeren Enden tragen, befestigt. Zwischen den beiden Bunden der gegeneinander verschieblichen Naben ist ein Federelement angeordnet, das die beiden Naben auseinanderdrückt, wodurch eine Abnutzung des Reibbelages ausgeglichen und nachgestellt wird. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß bei einer Ab- nutzung des Reibbelages dieser mit verminderter Kraft gegen die Kupplungstrommel angedrückt wird, da die Vorspannkraft der zwischen den beiden Naben angeordneten Feder nachläßt.
  • Ausaehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe der Erfindung, eine Kupplung in Vorschlag zu bringen, bei der das durch die Abnutzung der Reibbeläge auftretende Nachlassen der Federkraft selbsttätig ausgeglichen wird und die somit ein konstantes und von der Abnutzung der Reibbeläge unabhängiges Kupplunü"sdrehmoment aufweist, ohne daß hierbei irgendwelche Nachstellungen von Hand nötig wären. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Reibbelag des Kupplungselementes im Ausgangszustand schräg zu der Kupplungstrommel angeordnet ist und daß bei Abnutzung des Reibbelages ein immer größer werdender Ab- schnitt des Reibbelages in Eingriff mit der Kupplungstrommel kommt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Kupplungselemente aus Blattfedern und je einem auf dem freien Ende dieser Blattfedern angeordneten Reibbelag.
  • Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsforin einer erfindungsgemäßen Kupplung, F i g. 2 einen Schnitt längs Linie A-A in F i g. 1, F i g. 3 ein einzelnes Reibelement.
  • In F i g. 1 ist eine Wellenkupplung für zwei Wellen 1 und 2 dargestellt. Mit der Welle 1 fest verbunden sind eine Scheibe 3, ein Ring 4 und Kupplungs- oder Reibelemente 5; mit der Welle 2 ist eine Kupplungstrommel 6 verbunden. Das, Drehmoment wird über die Reibelemente 5 auf diese Kupplungstrommel 6 übertragen, oder umgekehrt, je nachdem, ob die Welle 1 oder die Welle 2 treibend ist.
  • Ein einzelnes Reibelement ist in F i g. 3 dargestellt. Es besteht aus einer Blattfeder 10, je einem Versteifangsblech 11 an den beiden freien Enden der Blattfeder 10 und Reibbelägen 12 auf diesen Versteifungsblechen 11. Die Teile 10, 11 und 12 können beispielsweise durch Vernieten und Punktverschweißen bzw. Verkleben miteinander verbunden werden. Aus diesem Aufbau der Reibelemente ergibt sich, daß die Feder 10 als solche im wesentlichen in ihrem mittleren Teil beansprucht wird. Die Feder 10 gibt sowohl auf Biegebeanspruchungen als auch auf Torsionsbeanspruchungen elastisch nach.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich, ist zwischen der Kupplungstrommel 6 und dem Reibbelag 12 ein keilförmiger Zwischenraum 13 vorhanden. Dieser keilförmige Zwischenraum 13 verkleinert sich mit fortlaufender Abnutzung der Reibbeläge 12. Bei Lieferung der Kupplung bzw. nach Auswechseln der Reibelemente sind also die Oberflächen der Kupplungstrommel 6 und des Reibbelaaes 12 schräg zueinander angeordnet und liegen nur an den beiden Enden der Blattfedern 10 aneinander an.
  • Wenn sich nun die Reibbeläge 12 abnutzen, werden diese mit einer größeren Auflagefläche gegen die Kupplungstrommel. 6 angedrückt. Die Blattfeder 10 ist nun so dimensioniert und eingespannt, daß in dem Maß, wie sich durch eine Abnutzung des keibbelages 12 die Federkraft verringert, die Auflagefläche zwischen dem Reibbelag 12 und der Kupplungstrommel 6 vergrößert wird, so daß das Produkt aus spezifischer Flächenpressung und gedrückter Fläche, d. h. die Anpreßkraft der Reibbeläge, in etwa konstant bleibt. Das durch die Kupplung übertragene Drehmoment ist somit unabhängig von der Abnutzung der Reibbeläge und über den gesamten Bereich der Lebensdauer in etwa konstant, ohne daß eine Nachstellung von Hand notwendig wäre.
  • Bei der dargestellten Kupplung werden Fluchtfehler der Wellen 1 und 2, welche im Rahmen der üblichen Abweichungen liegen oder diese übersteigen, ausgeglichen. Dies liegt daran, daß die Blattfedern 10 eine Elastizität quer zu ihrer Längserstreckung aufweisen, d. h. bei Torsionsbeanspruchungen sich elastisch um ihre Länasachse verformen. Solche Torsionsbeanspruchungen der Blattfedern 10 treten auf, wenn die Wellen 1 und 2 nicht genau fluchten. Wenn also beispielsweise die Welle 2 gegenüber der Welle 1 nach unten geneijo ,t ist, dann wird eine Kantenpressung des Reibbelages 12 auf der rechten Seite des in F i g. 1 gezeigten Reibelementes 12 vorkommen. Die durch die Torsionsbeanspruchung sich rechnerisch ergebende größere Anpreßkraft wird wiederum durch eine Verkürzuno, des Hebelarmes ausgeglichen. Das übertragbare Drehmoment bleibt also trotz der auftretenden Fluchtfehler noch konstant.
  • Die relative Größe und Anzahl der Reibelemente 5 wird entsprechend dem beabsichtigten Verwendungszweck - drehzahlunabhängige Kupplung oder drehzahlabhängige Kupplung gewählt. Auch die Größe -und die Dicke der Versteifungsbleche 11 spielen bei dieser Wahl eine Rolle. Sind nämlich die Reibelemente relativ klein, die Federkraft der Blattfeder 10 groß, die Masse der Versteifungsbleche klein, dann ist der Einfluß der Fliehkraft der Reibelemente vernachlässigbar klein. Wenn jedoch relativ große Reibelemente verblendet werden und die Versteifungsbleche schwer sind, dann wirkt sich der Einfluß der Fliehkraft stark aus, und das übertragene Drehmoment ist stark drehzahlabhängig. Die drehzahlunabhängige Kupplung ist vor allem für Motoren mit wechselnder Drehzahl gedacht, wie es polumschaltbare Motoren sind.
  • Herrscht bei einem Antrieb jedoch nur eine Drehzahl vor und wird ein besonders sanfter Anlauf verlangt, dann werden die Welle 2 als treibend und die Welle 1 als getrieben gewählt. Die Reibbeläge 12 werden mit einer relativ geringen Federkraft gegen die Kupplungstrommel,6 gedrückt und können somit noch kein großes Drehmoment Übertragen. Die Beschleunigung der Welle 1 ist demnach gering. In dem Maß, wie sich die Drehzahl der Welle 1 erhöht, wird die Anpreßkraft der Beläge 12 an die Kupplungstrommel 6 vergrößert, und das übertragene Drehmoment erhöht sich. Wenn die getriebene Welle 1 die Nenndrehzahl erreicht, wird das Nenndrehmoment übertragen. Diese Antriebsart, Welle 2 treibend, Welle 1 angetrieben und Wahl einer drehzahlabhängigen Kupplung, ist vor allem im Zusammenhang mit der Verwendung von Asynchron-Kurzschlußläufermotoren vorteilhaft. Diese Kurzschlußläufermotoren haben nämlich die unangenehme Eigenschaft, schnell hochzulaufen und, wenn sie z. B. mit einem Hebezeug verbunden sind, große Beschleunigungskräfte auf die Tragkonstruktion zu übertragen. Bei der Verwendung der beschriebenen sanft anlaufenden Kupplung werden diese durch den Kurzschlußläufermotor bedingten Nachteile vermieden.
  • Die dargestellte Kupplung ist mit symmetrischen Kupplungs- oder Reibelementen 5 versehen, d. h., es besteht keine Richtungsabhängigkeit der Kupplung zum Drehsinn der Wellen 1 und 2. Soll jedoch eine solche Abhängigkeit geschaffen werden, dann werden die Reibelemente entsprechend unsymmetrisch ausgebildet. An Stelle doppelseitig wirkender Reibelemente kommen auch einseitig wirkende in Betracht, bei denen also eine Seite eingespannt ist und nur die andere Seite einen Belag trägt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zylinderreibungskupplung für Wellen, bei der ein oder mehrere Kupplungselemente mit Reibbelägen durch Federkraft an die Innenfläche einer Kupplungstrommel angedrückt werden und bei der Mittel vorgesehen sind, um das durch die Abnutzung der Kupplungselemente auftretende Nachlassen der Federkraft auszugleichen, d a - durch gekennzeichnet, daß der Reibbelag(12) des Kupplungselementes(5) im Ausgangszustand schräg zu der Kupplungstrommel (6) angeordnet ist und daß bei Abnutzung des Reibbelages ein immer größer werdender Ab- schnitt des Reibbelages(12) in Eingriff mit der Kupplungstrommel (6) kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente (5) aus Blattfedem (10) und je einem Reibbelag (12) auf den freien Enden dieser Blattfedern (10) bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: C Deutsche Patentschriften Nr. 879 347, 1011677; deutsche Auslegeschrift Nr. 1189 807; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1872 952; USA.-Patentschrift Nr. 2 302 110.
DE1965H0056515 1965-07-07 1965-07-07 Zylinderreibungskupplung Pending DE1231971B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2302110A (en) * 1939-10-09 1942-11-17 Air Way Electric Appl Corp Overload release clutch
DE879347C (de) * 1950-11-26 1953-06-11 Heinrich Scholz Zylinderreibungskupplung mit Innenbacken
DE1011677B (de) 1955-04-05 1957-07-04 Stromag Maschf Schaltbare elastische Backenreibungskupplung bzw. -bremse
DE1872952U (de) * 1959-04-23 1963-05-30 Flender A F & Co Schaltbare reibungskupplung.
DE1189807B (de) * 1958-10-25 1965-03-25 Sueddeutsche Elektromotoren We Sicherheitsrutschkupplung

Patent Citations (5)

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