DE123177C - - Google Patents
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- DE123177C DE123177C DENDAT123177D DE123177DA DE123177C DE 123177 C DE123177 C DE 123177C DE NDAT123177 D DENDAT123177 D DE NDAT123177D DE 123177D A DE123177D A DE 123177DA DE 123177 C DE123177 C DE 123177C
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- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/001—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for gas
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bewegungsübertragung von
der Zeigerwelle eines Gasmessers auf die Triebwelle eines Gasselbstverkäufers, deren Hauptzweck
darin besteht, Gasselbstverkäufer mit vorhandenen, von verschiedenen Fabriken gelieferten
Gasmessern, die verschiedene Gröfsenverhältnisse aufweisen, ohne Weiteres verbinden
zu können.
Bei allen Trockengasmessern sind bei verschiedenen Gröfsen derselben drei Abstände
vorhanden, welche niemals gleich sind, und welche durch eine mit dem Gasmesser verbundene
Einrichtung ausgeglichen werden müssen, und zwar:
ι. Der senkrechte Abstand zwischen dem Einlafs und der Achse der Welle 2, oder in
anderen Worten, der senkrechte Abstand zwischen der Mitte oder Achse der Welle 13
und der Mitte des Rades 12 (Fig. 3) oder der Mitte des Rades 20 (Fig. 5).
Dieser Abstand wird in allen seinen Verschiedenheiten durch die Wirkung des biegsamen
Verbindungsgliedes 15, 16, 17 und durch
die Verschiebbarkeit des Rahmens 9 auf der Welle 2 berücksichtigt.
2. Der waagrechte Abstand zwischen der Einlafsseite des Gasmessers und der Achse der
Welle 2, oder mit anderen Worten, die Länge, der Gegenwelle 10.
Dieser Abstand wird durch die Verschiebbarkeit der Welle 13 in der Hülse 15 und
der Welle 10 in der Hülse 17 berücksichtigt.
3. Der waagrechte Abstand zwischen der Achse des Einlasses 24 und der Vorderseite
des Gasmessers. Die Anordnung der Einrichtung legt den Abstand der Welle 13 an
der Vorderseite von der Achse des Einlasses 24 fest.
Wenn ein festes Lager für das innere Ende der Welle 10 angewendet würde, so würde
es eine schwierige Aufgabe sein, dasselbe zu der Welle 13 in die richtige Lage zu bringen,
und die Stopfbüchse 25 dicht zu halten.
Dieser Abstand wird durch die Verschiebbarkeit des Rahmens 9 auf Welle 2 vor Feststellung
der Schraube 8 und ferner durch das biegsame Verbindungsglied 15, 16, 17 ausgeglichen.
Um daher eine Verbindung zwischen Gasverkäufer und Gasmesser zu erhalten, welche
diese bei Gasmessern verschiedener Gröfse sich zeigenden drei Abweichungen in den Abständen
so berücksichtigt, dafs die Anordnung derselben ohne Weiteres an jedem vorhandenen
Gasmesser ermöglicht, ist zur Aufhebung der genannten Abweichungen die gleichzeitige
Anwendung obiger drei Mittel unumgänglich erforderlich. .
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine Oberansicht des Uebersatzes eines gewöhnlichen
Trockengasmessers bei weggenommenem Obertheil dar« und zeigt den Erfindungsgegenstand
in Ansicht bezw. Schnitt. Fig. 2 zeigt eine Einzeldarstellung der Zeigerwelle und der
mit ihr zusammenhängenden Theile in Ansicht
in Richtung des Pfeiles in Fig. ι. Fig. 3 ist eine andere Einzeldarstellung derselben Theile
vom Vordertheil des Gasmessers aus, oder in Richtung des Pfeiles in Fig. 2 gesehen, und
zeigt die Zeigerwelle im Schnitt nach x-x der Fig. 2.
Fig. 4 und 5 sind Einzeldarstellungen in Richtung der Pfeile in Fig. 1 bezw. Fig. 4,
d. h. von der Vorderseite des Gasmessers aus gesehen. Diese Einzeldarstellungen betreffen
geänderte Ausführungsformen einiger die Bewegung der Zeigerwelle des Gasmessers auf
den Selbstverkäufer vermittelnder Glieder. Fig. 5 zeigt die Zeigerwelle im Schnitt nach Linie y-y
der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt eine besondere Ausführungsform des zur Bewegungsübertragung verwendeten
Universalgelenkes.
Die Zeigerwelle 2 des Trockengasmessers ist in bekannter Weise mit einem Ende in einem
federnden Arm 3 gelagert und mit dem anderen Ende mit einer Welle des Zeigerwerkes
verbunden. Die Welle wird durch die Schnecke 4, welche in Eingriff mit dem Zahnrad 5 der
Welle 2 steht; in Umdrehung versetzt. Auf der Welle 2 befindet sich auf dem Hohlkörper
7 eine Schnecke 6, welche durch die Stellschraube 8 festgehalten wird. Auf derselben
Welle sitzt ein Rahmen 9, welcher mit drei durchlochten Armen ga, gb und gc versehen
ist. Die Arme o.a und gb umfassen die
Schnecke 6 und die Hülse 7, auf welcher sie sitzt, und halten den Rahmen lose auf der
Zeigerwelle fest. Der Arm 9C bildet den Träger
für ein Ende der Gegenwelle 10, auf welcher ein .mit der Schnecke 6 zusammenarbeitendes
Schneckenrad 12 sitzt. Wie Fig. 3 erkennen läfst, wird der Arm gc annähernd senkrecht
durch die Gegenwelle 10 gehalten und letztere kann die Bewegung von Welle 2 in jedem
Winkel zur Horizontalebene übertragen, wobei das Schneckenrad 12 stets mit der Schnecke 6
in Eingriff bleibt.
Die Gegenwelle 10 ist mit der Triebwelle 13
des Gasverkäufers durch ein Universalgelenk 14 verbunden. In der Ausführungsform nach Fig. 1
besteht dieses Gelenk aus drei Theilen 15, 16 und 17. Die beiden äufseren Theile 15 und 17
derselben sind über das Ende der Wellen 13 bezw. 10 geschoben und durch Stellschrauben
festgehalten. Der mittlere Theil ist ein Gelenk mit einem Zapfen an jedem Ende, die im
rechten Winkel zu einander stehen. Wenn die Gegenwelle 10 nicht eine sehr schiefe
Lage einnimmt, wie z. B. bei Gasmessern von grofsen Abmessungen, bei welchen die Mittellinien
α von der Welle 13 einen grofsen
senkrechten Abstand von dem 'Mittelpunkt b des Rades 12 hat, so ist der Mitteltheil 16
nicht nöthig. Bei Gasmessern, wie sie im gewöhnlichen Hausgebrauch vorkommen, genügt
die Form des Gelenkes nach Fig. 3 und 6. Bei dieser einfacheren Form ist das eine Ende
des Theiles 17 mit einem so weiten Einschnitt 18 im Verhältnifs zu der Zunge 19 von
Theil 15 versehen, dafs, wenn der eine Zapfen, welcher in diesem Falle Anwendung findet,
annähernd senkrecht steht (Fig. 3), keine Reibung zwischen der Zunge 19 und einer der Wandungen
des Einschnittes 18 stattfindet.
In Fig. 4 und 5 ist eine geänderte Ausführungsform der Vorrichtung zur Bewegungsübertragung
von der Zeigerwelle 2 auf die Gegenwelk 10 dargestellt, welche kleinere Gasmengen
für ein eingeworfenes Mühzstück verabfolgt,'als
die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform. Man kann also einen nach
Normalien gebauten Gasverkäufer in Anwendung bringen für Gasverkauf gegen Münzen von
verschiedenem Werthe, ohne an dem Räderwerk oder der Gesammtanordnung des Gasverkäufers
etwas zu ändern.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist der Rahmen 9 nicht mit dem Arm qc verbunden,
sondern die Gegenwelle 10 ist in einer Oeffnung im Mitteltheil des Rahmens
gelagert, und ein auf ihr sitzendes Rad 20 arbeitet zusammen mit einem Rade 21, welches
mittelst einer Hülse 22 auf der Zeigerwelle 2 sitzt. Der Rahmen 9, welcher lose auf der Welle 2 angebracht ist, ist gegen zu
weite seitliche Verschiebung in einer Richtung durch die Hülse 22 und in der anderen Richtung
durch das Gegeneinandertreten der Räder 20 und 21 gesichert.
Die Oeffnung 23 für die Stopfbüchse ist in der Seitenwandung des Gasmessers in einem
bestimmten Abstand unterhalb des Einlasses 24 angebracht und ihre Lage wird lediglich durch
die bauliche Anordnung des Gasverkäufers bestimmt. Die Möglichkeit, die Horizontalabstände
zwischen der Stopfbüchse 25 und der Zeigerwelle 2 bei Gasmessern verschiedener Gröfse
verschieden zu bemessen, ergiebt sich aus der Verschiebbarkeit der Wellen 13 und ι ο in den
röhrenartigen Theilen des Gelenkes 14, und diejenige, die horizontalen Abstände zwischen
Welle 13 und der Vorderseite des Gasmessers verschieden grofs zu wählen, wird durch die
Einstellbarkeit des Rahmens 9 und seiner Schnecke bezw. seines Zahnrades auf der
Zeigerwelle 2 erreicht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Bewegungsübertragung von der Zeigerwelle eines Gasmessers auf die Trieb welle eines Gasselbstverkäufers, durch welche die Verschiedenheit der Abstände zwischen den einzelnen Theilen bei Benutzung von Gasmessern verschiedener Gröfse ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, dafs eine gelenkig mit der Trieb-welle (13) des Gasverkäufers verbundene Welle (10) durch geeignete Uebertragungsmittel (Schnecke und Schneckenrad oder zwei Zahnräder) von der Zeigerwelle (2) des Gasmessers in Abhängigkeit gebracht ist, welche in einem auf letzterer verschiebbar angeordneten Rahmen (9) gehalten werden.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden auf den Wellen (10,13) sitzenden Gelenktheile(i5,17) mit diesen längsverschiebbar verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE123177C true DE123177C (de) |
Family
ID=392044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT123177D Active DE123177C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE123177C (de) |
-
0
- DE DENDAT123177D patent/DE123177C/de active Active
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