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DE1231549B - Blende fuer fotografische und kinematografische Kameras mit einem lichtelektrischen Wandler - Google Patents

Blende fuer fotografische und kinematografische Kameras mit einem lichtelektrischen Wandler

Info

Publication number
DE1231549B
DE1231549B DEZ10663A DEZ0010663A DE1231549B DE 1231549 B DE1231549 B DE 1231549B DE Z10663 A DEZ10663 A DE Z10663A DE Z0010663 A DEZ0010663 A DE Z0010663A DE 1231549 B DE1231549 B DE 1231549B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aperture
light
diaphragm
photoelectric converter
lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ10663A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Boerner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ10663A priority Critical patent/DE1231549B/de
Publication of DE1231549B publication Critical patent/DE1231549B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Blende für fotografische und kinematografische Kameras mit einem lichtelektrischen Wandler Die Erfindung betrifft eine Blende für fotografische und kinematografische Kameras mit Einrichtungen zur Belichtungsmessung bzw. -steuerung, bei der die Lichtdurchlaßöffnung durch Relativbewegung mehrerer Blendenteile zueinander veränderbar ist.
  • Bekannte Blenden der vorgenannten Art sind mit Einrichtungen zur Belichtungsmessung bzw. -steuerung auf verschiedene Art in funktionellen Zusammenhang gebracht.
  • Nach einem Konstruktionsprinzip wird die Blendenöffnung halb- oder vollautomatisch in Abhängigkeit von dem Lichtstrom gesteuert, der auf einen hinter einer gesonderten LichteinfaUsöffnung in der Kamera angeordneten lichtelektrischen Wandler fällt.
  • Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß eine Vielzahl zusätzlicher Teile benötigt wird, um die Lichtmessung auf einen mit dem Aufnahmebildwinkel annähernd gleichen Meßwinkel zu beschränken.
  • Noch größer wird der Aufwand, wenn zur Aufnahme ein Objektiv veränderbarer Brennweite oder mehrere auswechselbare Objektive unterschiedlicher Brennweite oder auch Filter mit verschiedenen Verlängerungsfaktoren verwendet werden sollen.
  • Ein weiterer Nachteil des unter Verwendung dieses Konstruktionsprinzips arbeitenden Verfahrens liegt darin, daß ein Selbstabgleich der Belichtungsmeßeinrichtung nur unter Verwendung einer mit der Objektivblende gekoppelten zweiten Blende stattfinden kann. Ohne diese zusätzliche Blende und deren getriebliche Verbindung mit der Objektivblende fehlt die Rückmeldung des Ergebnisses der Einstellbewegung zur Belichtungsmeßeinrichtung hin. Das heißt mit anderen Worten, die Blendenöffnung wird entsprechend dem Ausschlag einer Meßinstrumentenspule eingestellt, und in diese Einstellung gehen alle Fehler und Toleranzen vom Meßwerk bis zur Objektivblende mit ein.
  • Vorteilhaft ist hierbei lediglich, daß das gesamte einfallende Licht für die Messung zur Verfügung steht, was sich insbesondere bei schwacher Beleuchtung des Objektivs günstig auswirkt.
  • Um die Nachteile dieses Konstruktionsprinzips zu beseitigen, wird mehr und mehr dem Prinzip der Lichtmessung durch das Objektiv der Vorzug gegeben.
  • Aus dem Aufnahmestrahlengang wird ein vertretbarer Lichtanteil zur Belichtungsmessung ausgespiegelt und einem lichtelektrischen Wandler zugeführt.
  • Meist wird gleichzeitig auch Licht für den Sucherstrahlengang ausgespiegelt, wobei für Sucher und lichtelektrischen Wandler bei Laufbildkameras nur etwa 25 % des durch das Objektiv dringenden Lichtes abgezweigt werden dürfen.
  • Hier zeigt sich ein bedeutender Nachteil der Lichtmessung durch das Objektiv. Es steht insbesondere dort, wo die das Licht ausspiegelnden optischen Bauelemente im Aufnahmestrahlengang verbleiben, nur wenig Licht für die Lichtmessung zur Verfügung. Das ergibt sich aus dem Umstand, daß nur 25% aus, dem Aufnahmelicht abgezweigt werden dürfen, das Sucherbild aber seinerseits möglichst hell sein soll.
  • Erhält ein lichtelektrischer Wandler aber nur wenig Licht, so arbeitet er nicht mehr gleichmäßig zuverlässig und nur mit hoher Zeitkonstante.
  • Für Laufbildkameras versucht man diesen übelstand zu beseitigen bzw. zu bessern, indem man den Bildfensterverschluß zur Ausspiegelung des Sucher-und Lichtmeßstrahlenganges heranzieht. In der Dunkelperiode für den Film spiegelt man auf diese Weise das gesamte durch das Objektiv einfallende Licht für den Sucher- und Lichtmeßstrahlengang aus.
  • Die Besserung, die hierdurch erzielt wird, kann aber nicht befriedigen, weil nun ja nur ein intermittierender Lichtstrom dem Sucher und dem lichtelektrischen Wandler zugeführt werden kann, dessen mittlerer Helligkeitswert bei etwa 50% des durch das Objektiv fallenden Lichts liegt.
  • Außerdem schleicht sich hier ein weiterer Fehler ein, Bei stillstehendem Bildfensterverschluß, also bei der Messung vor der Aufnahme, wird der lichtelektrische Wandler mit etwa doppelter Lichtmenge beaufschlagt, und die Blendeneinstellung muß zunächst beim Anlaufen des Gerätes falsch sein.
  • Um diesen Fehler zu beseitigen, sind wiederum zusätzliche Maßnahmen erforderlich, die das Gesamtgerät verteuern. Ein anderer Nachteil der Lichtmessung durch das Objektiv nach den bekannten Vorschlägen besteht schließlich darin, daß die Messung in der Nähe einer der Bildebene zugeordneten Ebene stattfindet. Wenn die Empfängerfläche des lichtelektrischen Wandlers das gesamte Abbildungsstrahlenbündel erfaßt, so ist sie je nach Bildinhalt in den verschiedenen Flächenteilen verschieden stark ausgeleuchtet. Das wäre kein Nachteil, wenn die lichtelektrische Wandlerschicht völlig homogen in ihrem Aufbau wäre und jedes ihrer Flächenteile bei gleicher Beleuchtung gleiche elektrische Ströme erzeugen würde. Nach bisheriger Praxis ist dies aber nicht erreichbar. Andererseits läßt sich dieser Mangel auch nicht durch Justierung beseitigen, da der Bildinhalt ständig wechselt und jetzt schon hell beleuchtet sein kann, was kurz vorher noch dunkel war.
  • Neben diesen verfahrensmäßigen Nachteilen ergibt sich weiter ein notwendiger konstruktiver Aufwand an optischen und mechanischen Bauelementen, der das Gerät verteuert und die räumlichen Verhältnisse insbesondere in der Nähe des Aufnahmestrahlenbündels verschlechtert.
  • Bei einer anderen bekanntgewordenen Konstruktion sind feste und/oder bewegliche Blendenteile der Objektivblende mit einer lichtempfindlichen Schicht belegt, die untereinander und mit einem Galvanometer elektrisch verbunden sind. Durch diese Anordnung werden verschiedene Vorteile des Verfahrens der Lichtmessung durch das Objektiv ausgenützt. Veränderliche Brennweiten, vor das Objektiv gesetzte Filter usw., werden automatisch berücksichtigt, ohne daß zusätzliche Bauteile dazu erforderlich wären.
  • Da diese Konstruktion auch vorsieht, auf einer hinter einer vorderen Blendenlamelle beweglichen hinteren Blendenlamelle eine lichtempfindliche Schicht anzubringen, deren mit Licht beaufschlagte Teilffäche mit größer werdender Beleuchtungsstärke, d. h. mit dem Schließen der Blende, wächst, kann auch die Ausschlagcharakteristik des nach der Ausschlagmethode arbeitenden Galvanometers verbessert werden. Es wird nän-flich erreicht, daß die Direktionskraft der in Reihe oder parallelgeschalteten Fotoelemente bei zunehmender Beleuchtungsstärke die vom Galvanometer getriebene bewegliche Blendenlamelle gegen die Direktionskraft der Rückführfeder am Galvanometer gleichförmig ausschlagen läßt.
  • Der Mangel dieser zuletzt genannten Lösung liegt darin, daß trotz Messung durch Teile des Objektivs und damit weitgehender Anpassung an verschiedene wechselweise gewählte Brennweiten und optische Berücksichtigung von Filtern und anderen Vorsätzen eine echte Regelung der Blendenöffnung nicht möglich ist.
  • Hier setzt die Erfindung ein. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen raumsparenden Mitteln eine Belichtungssteuereinrichtung für fotografische und kinematografische Kameras zu schaffen, die sämtliche Vorteile der genannten Lichtmeßverfahren vereinigt und ihre Nachteile vermeidet. Sie soll eine Messung durch das Objektiv ermöglichen, bei der der Meßwinkel stets gleich dem Bildwinkel ist ' dia s ganze vom Objektiv her einfallende Licht zur Messung zur Verfügung steht, möglichst alle Teilstrahlenbündel an der Lichtmeßstelle vollen Bildinhalt haben und die gesamte Einrichtung selbstregelnd bzw. selbstkontrollierend wirkt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Blende für fotografische und kinematografische Kameras mit einem lichtelektrischen Wandler erfüllt, dessen vom Licht beaufschlagte Fläche mit sich öffnender Objektivblende wächst und mit sich schließender Objektivblende verkleinert, und mit Einrichtungen zur selbsttätigen Blendensteuerung, bei der die Lichtdurchlaßöffnung durch Relativbewegung mehrerer Blendenteile zueinander veränderbar und mindestens eines der Blendenteile mit der lichtelektrischen Wandlerschicht belegt ist, die ihrerseits in elektrischer Verbindung mit an sich bekannten Bauelementen der Blendensteuereinrichtung steht und die erfindungsgemäß aus mindestens zwei Blendenteilen besteht, von denen ein in Lichtrichtung hinter einem anderen liegendes Blendenteil mit der lichtelektrischen Wandlerschicht belegt ist, und zwar so, daß sich ein Anteil der beschichteten Fläche beim Schließen der Blendenöffnung hinter einen oder mehrere der in Lichtrichtung vorgelagerten Blendenteile bewegt.
  • Näch Vorliegen dieser erfindungsgemäßen Lösunor der gestellten Aufgabe zeigt sich, daß der Erfindungsgegenstand außer zur lichtabhängigen Einstellung der Blende eines Aufnahmeobjektivs auch zur lichtabhängigen Einstellung der Belichtungszeit, insbesondere bei Laufbildkameras, geeignet ist.
  • Durch den Einsatz je einer erfindungsgemäßen Blende in einer der speziellen Aufgabe angepaßten Ausführungsform wird eine automatische oder halbautomatische Belichtungswertsteuerung ermöglicht, bei der der automatisch einstellbare Lichtwertbereich, insbesondere von Laufbildkameras, wesentlich erweitert wird. Sowohl die Lichtdurchlaßöffnung der Objektivblende als auch die des Bildfensterverschlusses kann selbstregelnd bzw. kontrollierend verändert werden.
  • Im folgenden soll der Erfindungsgegenstand an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden, aus denen weitere seiner Ausbildung dienende Merkmale erkennbar sind. Auf die Darstellung und Beschreibung mit der Erfindung nicht unmittelbar in Zusammenhang stehender Einzelheiten, insbesondere bekannter Steuer- bzw. Einstellmittel, wurde dabei verzichtet, um vom Wesen der Erfindung nicht abzulenken. Es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Blende als Blende für den Aufnahmestrahlengang eines Objektivs in Mittelstellung, F i g. 2 die Blende nach F i g. 1 mit kleinster Blendenöffnung, F i g. 3 die Blende nach F i g. 1 mit größter Blendenöffnung, F i g. 4 eine erfindungsgemäße Blende als zweiteilige Umlaufverschlußblende einer Laufbildkamera und F i g. 5 eine Blende nach F i g. 4 in einer anderen Einstellage.
  • Auf zwei Bolzen 1 und 2, die in einem strichpunk-.tiert angedeuteten Kameragehäuse befestigt sind, lagern zwei Blendenlamellen 3 und 4, die hinter einer vorderen Objektivöffnung 5 eine Lichtdurchlaßöffnung 6 bilden. An ihrem der Lichtdurchlaßöffnung abgewendeten Ende kreuzen sich die Blendenlamellen 3 und 4 und in ihnen vorgesehene Führungsschlitze 7 und 8, in welche ein Steaerstift 9 eingreift. Dieser Stift 9 wird in bekannter Weise vom nicht dargestellten Stellmotor einer Belichtungssteuereinrichtung bewegt, die mit einer Brückenschaltung und einem polarisierten Relais arbeitet. Die Blendenlamelle 3 liegt in Richtung des einfallenden Lichts hinter der Blendenlamelle 4 und ist in dem durch Schraffur gekenn eichneten Flächenteil mit einer lichtelektrischen Wandlerschicht 10 belegt (Fig. 1 bis 3).
  • Aus den F i g. 1 bis 3 geht klar hervor, daß bei großer Blendenöffnung auch ein großer Teil der Oberfläche des lichtelektrischen Wandlers, bei kleiner Blendenöffnung ein kleiner Teil der Oberfläche des lichtelektrischen Wandlers der Lichteinwirkung ausgesetzt ist. Dieser Zusammenhang zwischen Blendenöffnung und beleuchteter Wandlerfläche ermöglicht einen Selbstabgleich bzw. eine Selbstkontrolle einer Belichtungsmeß- bzw. -steuereinrichtung, in der diese als Objektivblende eingesetzte Blende verwendet wird. Bei weniger Licht steht eine größere Oberfläche bei mehr Licht eine kleinere Oberfläche für die Messung bzw. Steuerung zur Verfügung. Damit ist eine zuverlässige und gleichmäßige Funktion der Belichtungsmeßeinrichtung mit geringer Zeitkonstante des lichtelektrischen Wandlers gewährleistet. Die Form der Oberfläche des lichtelektrischen Wandlers, die Form der diese Oberfläche abdeckenden Blendenlamelle und die die Lichtdurchlaßöffnung bestimmende Form der Blendenlamellen sind derart aufeinander abgestimmt, daß der für die herrschenden Lichtverhältnisse richtigen Blendenöffnung stets eine beleuchtete Wandlerfläche entspricht, die bei diesen Lichtverhältnissen den Abgleichfall eintreten läßt. Bei Verwendung eines Fotowiderstandes als lichtelektrischen Wandler und einer Brückenschaltung, die die Blendenverstellung bis zum Brückenabgleich steuert, heißt das, daß der Widerstand des in die Brückenschaltung einbezogenen Fotowiderstandes stets konstant gehalten wird, indem man starker Beleuchtung eine geringe Wandleroberfläche, schwacher Beleuchtung eine entsprechend große Wandleroberfläche aussetzt und die Blendenöffnung bei jeder Stellung der Blendenlamellen den angezeigten Lichtverhältnissen anpaßt.
  • Im Beispiel nach den F i g. 4 und 5 ist das gleiche Prinzip für die Verstellung eines einer Umlaufverschlußblende 11 vorgeordneten Blendenteils 12 angewendet. Der Hellsektor dieser Umlaufverschlußblendenanordnung 11; 12 wird von der Stellung der beiden Blendenteile 11 und 12 zueinander bestimmt.
  • Bei konstanter Umlaufgeschwindigkeit der Umlaufverschlußblendenanordnung 11, 12 wird ein Bildfenster 13 für unterschiedliche Zeiten zur Belichtung freigegeben.
  • Die Umlaufverschlußblende 11 hat einen Hellsektor von 180" und trägt eine ebenfalls schraffiert gezeichnete lichtelektrische Wandlerschicht 14 begrenzter Ausdehnung. Die Umlaufverschlußblende 11 lagert auf einer Blendenwelle 15, die gleichzeitig das vorgeordnete Blendenteil 12 trägt. Zwischen beiden, der Umlaufblende 11 und dem vorgeordneten Blendenteil 12, besteht eine bekannte Getriebeverbindung, die eine Relativverstellung beider Blendenteile zueinander, auch während des Umlaufs der gesamten Verschlußblendenanordnung, gestattet.
  • Bei normalen mit der Objektivblende beherrschbaren Lichtverhältnisse beträgt der Hellsektor der Verschlußblendenanordnung 11, 12 1800 d. h., die Relativstellung der beiden Blendenteile 11, 12 ist so gewählt, daß 12 innerhalb der Umrisse von 11 bleibt. Die Oberfläche der lichtelektrischen Wandlerschicht 14 ist völlig freigegeben (F i g. 4).
  • Ist die kleinste Blendeneinstellung der Objektivblende erreicht und die durchgelassene Lichtmenge noch immer zu groß (Gefahr der überbelichtung), so wird das vorgelagerte Blendenteil 12 wirksam. Es verkleinert den Hellsektor durch Relativdrehung gegenüber 11 bei gleichzeitig teilweiser Abdeckung der Oberfläche der lichtelektrischen Wandlerschicht so lange, bis der angestrebte Abgleich erzielt ist (F i g. 5). Dann ist die Blendenbelichtungszeitkombination erreicht, die den Lichtverhältnissen entspricht.
  • Für die Messung bei Stillstand ist die lichtelektrische Wandlerschicht auf der Umlaufverschlußblende 11 derart angeordnet, daß sie mit einem Teil ihrer Oberfläche außerhalb des Aufnahmestrahlenbündels bleibt, wodurch die beaufschlagte Wandlerfläche kleiner als die während des Umlaufs der Blende jeweils gleichzeitig beleuchtet ist. So wird der Unterschied der Lichtmengen, die bei laufender und bei stillstehender Kamera in der Zeiteinheit auf die lichtelektrische Wandlerschicht treffen, in einfacher Weise ausgeglichen.
  • Für die Verwendung einer erfindungsgemäßen Blende als Objektivblende ist es auch denkbar, diese Blende mit einer anderen Blende, z. B. einer Irisblende, gleichzeitig im Objektivstrahlengang anzuordnen und gegebenenfalls beide Blenden zu koppeln.
  • Dies gilt besonders dann, wenn es z. B. bei Irisblenden Schwierigkeiten bereiten sollte, eine oder mehrere der Blendenlamellen mit Wandlerschichten zu belegen.
  • Das Aufbringen der lichtelektrischen Wandlerschicht auf das Blendenteil kann dabei z. B. durch Aufdampfen oder Aufdrucken erfolgen, wobei das die elektrische Wandlerschicht tragende Blendenteil aus isolierendem Kunststoff hergestellt sein kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Blende für fotografische und kinematografische Kameras mit einem lichtelektrischen Wandler, dessen vom Licht beaufschlagte Fläche mit sich öffnender Objektivblende wächst und mit sich schließender Objektivblende verkleinert, und mit Einrichtungen zur selbsttätigen Blendensteuerung, bei der die Lichtdurchlaßöffnung durch Relativbewegung mehrerer Blendenteile zueinander veränderbar und mindestens eines der bewegten Blendenteile mit der lichtelektrischen Wandlerschicht belegt ist, die ihrerseits in elektrischer Verbindung mit an sich bekannten Bauelementen der Blendensteuereinrichtung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende aus mindestens zwei Blendenteilen besteht, von denen ein in Lichtrichtung hinter einem anderen liegendes Blendenteil mit der lichtelektrischen Wandlerschicht belegt ist, und zwar so, daß sich ein Anteil der beschichteten Fläche beim Schließen der Blendenöffnung hinter eines oder mehrere der in Lichtrichtung vorgelagerten Blendenteile bewegt.
  2. 2. Blende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die mit der Wandlerschicht belegte Fläche längs demjenigen Rand der hinteren Blendenlamelle erstreckt, der gemeinsam mit dem korrespondierenden Rand der vorderen Blendenlamelle(n) die Lichtdurchlaßöffnung begrenzt. 3. Blende nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberfläche des in Lichtrichtung hinteren Blendenteils nicht mehr als die bei größter Blendenöffnung von dem durch das Objektiv einfallenden Licht beaufschlagte Fläche mit der lichtelektrischen Wandlerschicht belegt ist. 4. Blende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Umlaufverschlußblende ausgebildet ist. 5. Umlaufblende nach Anspruch4, dadurch gekenn eichnet, daß der in Lichtrichtung hintere Blendenteil an der Stelle mit der lichtelektrischen Wandlerschicht belegt ist, die beim Stillstand der Umlaufverschlußblende im Aufnahmelichtstrahlenbündel liegt. 6. Umlaufblende nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtelektrische Wandlerschicht so bemessen und auf der Umlaufverschlußblende so angeordnet ist, daß bei deren Stillstand ein solcher Teil der Oberfläche des lichtelektrischen Wandlers außerhalb des Aufnahmelichtstrahlenbündels liegt, daß der Wandler den gleichen Meßstrom wie während des Umlaufs der Blende liefert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 737 160; französische Patentschriften Nr. 1209 509, 1249273.
DEZ10663A 1964-02-21 1964-02-21 Blende fuer fotografische und kinematografische Kameras mit einem lichtelektrischen Wandler Pending DE1231549B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288907B (de) * 1964-03-05 1969-02-06 Zeiss Ikon Ag Blende fuer fotografische und kinematografische Kameras mit einem lichtelektrischen Wandler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE737160C (de) * 1938-03-15 1943-07-07 Metrawatt Ag Fabrik Elek Scher Lichtelektrischer Belichtungsmesser
FR1209509A (fr) * 1958-08-11 1960-03-02 Meopta Narodni Podnik Perfectionnements aux posemètres photoélectriques incorporés aux appareils de prise de vues cinématographiques
FR1249273A (fr) * 1959-11-06 1960-12-30 Cie Crouzet Perfectionnements aux appareils de prise de vues à diaphragme couplé à (ou commandé par) une cellule photoélectrique

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