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DE1231170B - Foerdereinrichtung zur Erzielung einer einheitlichen Lage des aus vorzugsweise flachen Einzelstuecken bestehenden Foerdergutes - Google Patents

Foerdereinrichtung zur Erzielung einer einheitlichen Lage des aus vorzugsweise flachen Einzelstuecken bestehenden Foerdergutes

Info

Publication number
DE1231170B
DE1231170B DET25150A DET0025150A DE1231170B DE 1231170 B DE1231170 B DE 1231170B DE T25150 A DET25150 A DE T25150A DE T0025150 A DET0025150 A DE T0025150A DE 1231170 B DE1231170 B DE 1231170B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
position correction
section
plane
correction device
mail items
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET25150A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gisbert Burkhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET25150A priority Critical patent/DE1231170B/de
Publication of DE1231170B publication Critical patent/DE1231170B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C1/00Measures preceding sorting according to destination
    • B07C1/20Sorting according to orientation, e.g. according to position of stamp

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B65g
B 07 c
Deutsche Kl.: 8Ie-147
Nummer: 1231170
Aktenzeichen: T 25150 XI/81 e
Anmeldetag: 28. November 1963
Auslegetag: 22. Dezember 1966
Zur Sortierung von Postgut sind bereits Einrichtungen bekannt geworden, die das Postgut in eine einheitliche Lage bringen. In der automatischen Briefverteilung müssen die Sendungen unter anderem gestempelt werden. Hierzu ist es notwendig, daß die Sendungen bezüglich ihrer Briefmarke eine einheitliche Lage an der Stempelmaschine aufweisen, beispielsweise derart, daß sich die Briefmarke unten vorn an der Sendung befindet.
Die Erfindung betrifft nun eine Fördereinrichtung dieser Art zur Erzielung einer einheitlichen Lage von Briefen oder ähnlichen, vorzugsweise flachen, auf einer von zwei gegenüberliegenden Kanten, wie z, B. den Längskanten stehenden Einzelstücken, wobei die Lage der Einzelstücke des Fördergutes durch Abtasteinrichtungen festgestellt und danach in der Fördereinrichtung die notwendige Korrekturbewegung veranlaßt wird, wobei die Fördereinrichtung zwei hintereinandergeschaltete, durch einen einzelnen Kanal miteinander verbundene Abschnitte umfaßt, deren jeder eine Lagekorrektur enthält, wobei die eine Lagekorrektureinrichtung eine Drehung der Sendungen um eine Achse bewirkt, die senkrecht auf der Ebene einer zu drehenden Sendung steht, während die andere Lagekorrektureinrichtung die Sendungen um eine Achse dreht, die in der Ebene der Sendungen liegt, sowie einen parallel zu jeder Lagekorrektureinrichtung liegenden durchlaufenden Kanal enthält, und am Eingang jedes Abschnittes eine Weiche liegt, die das Fördergut entsprechend dem Ergebnis seiner Abtastung wahlweise über den einen oder den anderen Zweig des Abschnittes leitet.
Im Ausführungsbeispiel dieser bekannten Fördereinrichtung ist als Lagekorrektureinrichtung, die die Sendungen um eine Achse senkrecht zur Sendungsebene dreht, eine Dreheinrichtung verwendet, wogegen als Lagekorrektureinrichtung, die die Sendungen um eine Achse in der Sendungsebene dreht, eine Wendeeinrichtung verwendet wird. Dieses bekannte Ausführungsbeispiel stellt eine Fördereinrichtung dar, die zwei hintereinandergeschaltete, durch einen einzelnen Kanal miteinander verbundene Abschnitte umfaßt. Der erste der beiden Abschnitte besteht aus zwei von einer ersten Weiche ausgehenden Kanälen, von denen der eine eine Wendeeinrichtung enthält, wogegen der andere ein Umwegkanal ist, den die Sendungen durchlaufen, die nicht gewendet werden müssen. Beide Kanäle münden am Ende des ersten Abschnittes in einen gemeinsamen Kanal. Das Ende dieses gemeinsamen Kanals und den Anfang des zweiten Abschnittes bildet eine Dreiwegeweiche, von der zwei Hauptkanäle und ein Ausfallkanal für Sendungen ohne Briefmarke Fördereinrichtung zur Erzielung einer
einheitlichen Lage des aus vorzugsweise flachen
Einzelstücken bestehenden Fördergutes
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dr. Gisbert Burkhardt, Konstanz
abgehen. Der eine Hauptkanal enthält eine Dreheinrichtung, der andere Hauptkanal ist als Umwegkanal für die Sendungen gedacht, die nicht die Dreheinrichtung durchlaufen sollen. Unter Wendeeinrichtung ist dabei eine Einrichtung zu verstehen, bei der eine Sendung um eine Achse gedreht wird, die in der Ebene und in der Förderrichtung dieser Sendung liegt. Unter Dreheinrichtung ist eine Einrichtung zu verstehen, bei der eine Sendung um eine Achse gedreht wird, die senkrecht auf der Ebene dieser Sendung steht.
Die an der Fördereinrichtung ankommenden Sendungen können bezüglich der Lage ihre Briefmarke in ihrer Förderebene vier verschiedene Stellungen einnehmen: Mit der Briefmarke in Förderrichtung gesehen, der rechten Seite des Förderweges zugekehrt; die Briefmarke kann sich vorn oben oder hinten unten befinden; mit der Briefmarke, in Förderrichtung gesehen, der linken Seite des Förderweges zugekehrt; die Briefmarke kann sich vorn unten oder hinten oben befinden.
Am Eingang der Fördereinrichtung, vor der ersten Weiche, befinden sich zwei Abtasteinrichtungen auf der linken Seite des Förderweges der ankommenden Sendungen, die diese an ihrem oberen bzw. an ihrem unteren Rand abtasten und auf das Vorhandensein einer Briefmarke prüfen. Stellt eine der Abtasteinrichtungen eine Briefmarke auf einer Sendung — entweder oben oder unten — fest, so steuert sie die erste Weiche so, daß diese Sendung in die Wendeeinrichtung des ersten Abschnittes gelangt. Stellen die Abtasteinrichtungen auf einer Sendung keine Marke fest, so lassen sie diese durch entsprechende Steuerung der ersten Weiche in den Umwegkanal des ersten Abschnittes gelangen. Alle Sendungen, die den ersten Abschnitt durchlaufen haben und in dem gemeinsamen Kanal zwischen den beiden Abschnitten angekommen sind,
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sind so »aufgestellt«, daß sich ihre Briefmarken auf einer Seite, nämlich der der rechten Seite des Förderweges zugekehrten, befinden.
Vor dem Eingang des zweiten Abschnittes befinden sich, in Förderrichtung gesehen, jetzt auf der rechten Seite des Förderweges zwei weitere Abtasteinrichtungen, die ebenfalls den oberen bzw. den unteren Rand der Sendungen auf das Vorhandensein einer Briefmarke prüfen. Stellt die Abtasteinrichtung, die den unteren Rand der Sendungen abtastet, den Vorbeilauf einer Sendung mit der Briefmarke am unteren Rand fest — die Briefmarke kann sich in diesem Fall nur unten hinten auf der Sendung befinden — so steuert sie die Weiche am Eingang des zweiten Abschnittes so, daß die Sendung der Dreheinrichtung zugeführt wird. Dort wird die Sendung um ihre senkrecht auf der Sendungsebene stehende Achse gedreht, so daß sich die Briefmarke, nachdem die Sendung die Dreheinrichtung verlassen hat, oben vorn an der Sendung befindet. Stellt hingegen die Abtasteinrichtung, die den oberen Rand der Sendungen abtastet, den Vorbeilauf einer Sendung mit der Marke oben fest — die Briefmarke kann sich in diesem Falle nur vorn oben befinden — so steuert sie die Weiche am Eingang des zweiten Abschnittes so, daß die Sendung in den Umwegkanal gelangt. Stellen beide Abtasteinrichtungen beim Vorbeilauf einer Sendung keine Briefmarke auf dieser fest, so veranlassen sie eine Betätigung der Weiche derart, daß diese Sendung in einen Ausfallkanal bzw. -behälter gelangt.
Der dem bekannten Ausführungsbeispiel zugrunde liegenden Fördereinrichtung sind jedoch Grenzen in der Erhöhung der Durchlaufgeschwindigkeit der Sendungen gesetzt, die in der Verwendung der Dreheinrichtung begründet sind. Bei dieser treten bei sehr hohen Durchlaufgeschwindigkeiten bei Sendungen mit übernormal großem Format, oder mit einem Inhalt, dessen Schwerpunkt nicht in der Sendungsmitte hegt, während des Drehvorganges solche Zentrifugalkräfte auf, daß die Reibung der Rollen auf den Sendungen überwunden und die letzteren aus der Dreheinrichtung herausgeschleudert werden.
Es war nun Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, bei der keine solche Begrenzung der Durchlaufgeschwindigkeit der Sendungen auftritt und die ermöglichen soll, die bisherigen Abtasteinrichtungen und die Art der Steuerung der Weichen entsprechend dem Abtastergebnis beizubehalten, die bereits in dem bekannten Ausführungsbeispiel beschrieben wurden.
Die bekannte Einrichtung wird erfindungsgemäß in der Weise verbessert, daß die Lagekorrektureinrichtung, die die Sendungen um eine Achse dreht, die senkrecht auf der Ebene einer zu drehenden Sendung steht, die Hintereinanderschaltungen einer Umkehr- und einer Wendeeinrichtung umfaßt.
Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, daß es möglich ist, Sendungen, die die vier genannten Lagen bezüglich ihrer Briefmarken einnehmen, mit einer Drehung um eine der drei Raurnachsen in die gewünschte Lage zu bringen. Für diese Maßnahmen stehen drei Lagekorrektureinrichtungen zur Verfügung, eine Dreheinrichtung, eine Umkehreinrichtung und eine Wendeeinrichtung. Die Dreheinrichtung dreht die Sendungen um eine Achse senkrecht zur Sendungsebene; die Umkehreinrichtung dreht die Sendungen um eine Achse, die in der Sendungsebene und senkrecht zu der Förderrichtung der Sendungen liegt; die Wendeeinrichtung schließlich dreht die Sendungen um eine Achse, die in der Sendungsebene und in der Förderrichtung der Sendungen hegt. Alle drei Einrichtungen hintereinandergeschaltet, würden eine durchlaufende Sendung am Ausgang nach dreimaligem Drehen wieder in die Lage bringen, die die Sendung am Eingang zur ersten Lagekorrektureinrichtung hatte. Infolgedessen muß es bei den Sendungen, die von Anfang an nicht die gewünschte
ίο Lage einnehmen, möglich sein, mit höchstens zwei Lagekorrektureinrichtungen die gewünschte Lage herzustellen. Aus diesen Überlegungen ergibt sich ferner, daß zwei Lagekorrektureinrichtungen hintereinandergeschaltet, die gleiche Veränderung der Lage einer Sendung bewirken, wie dies die dritte Lagekorrektureinrichtung allein tun würde. Als weitere Gesetzmäßigkeit, die aus dem Gesagten leicht verständlich ist, wäre zu nennen, daß zwei Lagekorrektureinrichtungen der gleichen Gattung hintereinandergeschaltet, im Ergebnis keine Veränderung der Lage einer durchlaufenden Sendung bewirken. Diese Erkenntnis ist insbesondere für die Fälle wichtig, in denen es auf Grund irgendwelcher äußeren Gegebenheiten (Art und Steuerung der Abtasteinrichtungen, mögliche Baulänge der gesamten Einrichtung) nicht möglich ist, eine Hintereinanderschaltung zweier Lagekorrektureinrichtungen als Ersatz einer dritten vorzunehmen, sondern die Hintereinanderschaltung zweier solcher Einrichtungen in eine Parallelschaltung solcher Einrichtung in je einem Zweig eines Abschnittes umgewandelt werden muß.
Obwohl es grundsätzlich durch entsprechende Steuerung der Weichen am Eingang der beiden Abschnitte möglich ist, mit insgesamt zwei Lagekorrektureinrichtungen auszukommen, kann die Verwendung von insgesamt drei Lagekorrekturen jedoch dann von Vorteil sein, wenn durch sie eine Einsparung oder Vereinfachung der Abtasteinrichtungen möglich wird, wie dies bei der Erfindung der Fall ist. Eine Abtasteinrichtung kostet nämlich im allgemeinen ein Vielfaches einer Lagekorrektureinrichtung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht die Lagekorrektureinrichtung, die um eine der in der Sendungsebene hegenden Achse dreht, entweder aus einer Wende- oder aus einer Umkehreinrichtung. Dieser Ausgestaltung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es bei der Aufstelleinrichtung gemäß der Erfindung, bei der die Art und die Steuerung der bekannten Abtasteinrichtungen beibehalten werden sollen, in diesem Abschnitt nur darauf ankommt, eine Drehung der Sendungen um eine Achse in der Sendungsebene zu bewirken. Für die Lösung dieser Aufgabe sind aber Wende- und Umkehreinrichtung äquivalent. Die Verwendung einer Umkehreinrichtung anstatt einer Wendeeinrichtung bei einer Aufstelleinrichtung der erfindungsgemäßen Art kann trotz des größeren technischen Aufwandes in den Fällen sinnvoll sein, in denen es aus Platzgründen darauf ankommt, den einen Abschnitt der Aufstelleinrichtung besonders platzsparend zu bauen, insbesondere auch in solchen Fällen, in denen als Ersatz für die Dreheinrichtung im einen Abschnitt die Hintereinanderschaltung einer Umkehr- und einer Wendeeinrichtung vorgesehen ist.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darm, daß die Lagekorrektureinrichtung im ersten von den Sendungen zu durchlaufenden Abschnitt entweder aus einer Wende- oder einer Umkehreinrichtung, die Lagekorrektureinrichtung im zweiten Abschnitt hin-
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gegen aus der Hintereinanderschaltung einer Umkehr- geschaltet, haben jedoch den Vorteil nicht nur billiger
und einer Wendeeinrichtung besteht. Im Sinne der zu sein, sondern auch wegen des kleineren notwendigen
Erfindung ist es selbstverständlich gleichgültig, ob die Auslenkwinkels steifere Sendungen verarbeiten zu
Sendungen im zweiten Abschnitt zuerst die Umkehr- können als eine Dreiwegeweiche. Ob sich die Weiche
und dann die Wendeeinrichtung, oder umgekehrt, 5 für den Ausfallkanal Ks im Umwegkanal oder aber
durchlaufen. im Kanal der Lagekorrektureinrichtung befindet, ist
Prinzipiell wäre es auch möglich, die Hinterein- grundsätzlich gleichgültig.
anderschaltung von Umkehr- und Wendeeinrichtung Auf Grund des bisher Gesagten ist die Wirkungs-
im ersten und die Wende- bzw. Umkehreinrichtung weise der vorstehend beschriebenen Einrichtung
im zweiten Abschnitt der Aufstelleinrichtung anzu- io (Fig. 1) ohne weiteres verständlich. In dem Kanal K1
ordnen. Dies würde jedoch eine Anordnung der kommen die aufzustellenden Sendungen hochkant in
Abtasteinrichtung derart voraussetzen, daß vor der einer der vier möglichen Lagen an: entweder ist die
ersten Weiche die Abtastung des oberen Randes der Marke — in Förderrichtung gesehen — an der
Sendungen von der linken, die Abtastung des unteren linken Seite vorn unten oder hinten oben, oder aber
Randes von der rechten Seite her erfolgt. Vor der 15 sie ist an der rechten Seite vorn oben oder hinten unten,
zweiten Weiche würde dann die Abtastung am oberen Es ist dabei die Annahme zugrunde gelegt, daß sich
Rand der Sendungen von rechts, die Abtastung am die Briefmarke immer in der rechten oberen Ecke einer
unteren Rand von links erfolgen. Sendung befindet. Die Abtasteinrichtung A1, die den
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der oberen und unteren Rand der vorbeilaufenden Sen-
Erfindung dargestellt. Es zeigt 20 düngen abtastet, stellt nun fest, ob sich eine Marke
Fig. 1 in schematischer Form die Anordnung der auf der in Förderrichtung linken Seite der Sendung
Lagekorrektureinrichtungen in den beiden Abschnitten, befindet oder nicht. Stellt die Abtasteinrichtung A1
wobei im ersten Abschnitt als Lagekorrektureinrich- eine Marke auf der Sendung — oben oder unten —
tung eine Wendeeinrichtung vorgesehen ist, fest, so wird die Weiche W1 durch die Abtasteinrich-
F i g. 2 ebenfalls die Anordnung der Lagekorrek- 25 tung mit Hilfe nicht dargestellter elektronischer und
tureinrichtungen in den beiden Abschnitten, wobei im mechanischer Hilfsmittel so gesteuert, daß diese
ersten Abschnitt als Lagekorrektureinrichtung eine Sendung in den Umwegkanal K3 gelangt. Stellt die
Umkehreinrichtung vorgesehen ist. Abtasteinrichtung hingegen keine Marke auf der
In F i g. 1 folgt in Richtung der ankommenden, Sendung fest, entweder weil sich diese Marke auf der aufzustellenden Sendungen auf den Eingangskanal K1 3° anderen Seite der Sendung befindet oder aber, weil die Weiche W1. Diese wird gesteuert von einer Abtast- die Sendung überhaupt keine Marke trägt, so steuert einrichtung A1 an der linken Seite des Förderweges, sie mit Hilfe der genannten Mittel die Weiche W1 so die den oberen und den unteren Rand der ankommen- um, daß die betreffende Sendung von der Wendeden Sendungen abtastet. Von der Weiche W1, die den einrichtung WE1 um ihre in Förderrichtung liegende Anfang des ersten Abschnittes bildet, gehen die 35 Achse gedreht wird, so daß sich am Ausgang der Kanäle K2 und K3 ab. Im Kanal K2 liegt die Wende- Wendeeinrichtung die Marke auf der in Fördereinrichtung WE1, und der Kanal K3 ist als reiner richtung linken Seite der gedrehten Sendung befindet. Umwegkanal ausgebildet und hat eine solche Länge, Im Kanal 7 werden die aus den Kanälen K2 und K3 daß die Sendungen beim Durchlaufen des ersten kommenden Sendungen wieder zusammengeführt und Abschnittes in den beiden Kanälen K2 und K3 die 40 passieren am Ende dieses Kanals die weitere Abtastgleiche Laufdauer haben. Zwischen der Zusammen- einrichtung A2. Diese prüft die Sendungen sowohl auf führung dieser beiden Kanäle und der Weiche W2 des das Vorhandensein einer Marke am oberen oder zweiten Abschnittes ist ein gemeinsamer Kanal .K7 unteren Rand als auch auf ein NichtVorhandensein angeordnet. An der in Förderrichtung der Sendung einer Briefmarke und das Vorhandensein von Marken gesehen linken Seite dieses Kanals ist kurz vor der 45 an dem oberen und dem unteren Rand. Stellt die Weiche W2 eine weitere Abtasteinrichtung A2 angeord- Abtasteinrichtung eine Marke am unteren Rand einer net, die diese Weiche W2 entsprechend dem Abtast- Sendung fest, so steuert sie mit Hilfe nicht dargestellter ergebnis der Sendungen steuert. Von dieser Weiche W2 elektronischer und mechanischer Hilfsmittel die gehen die Hauptkanäle JST4 und K5 ab, die sich am Weiche W2 derart, daß diese Sendung in den Umweg-Ende dieses zweiten Abschnittes zu dem gemeinsamen 50 kanal K5 gelangt. Stellt die Abtasteinrichtung A2 Kanal K6 vereinigen, in dem sich die Stempeleinrich- dagegen eine Marke am oberen Rand einer Sendung tung St befindet. In dem Kanal K4 befindet sich in fest, so bewirkt sie über die genannten Hilfsmittel eine Hintereinanderschaltung eine Umkehreinrichtung KE1 Umsteuerung der Weiche W2 in die andere Stellung, und eine Wendeeinrichtung WE2. Der Kanal K5 ist so daß diese Sendung in den Kanal .ST4 gelangt. Dort als Umwegkanal für die Sendungen ausgebildet, die 55 wird sie von der Umkehreinrichtung UE1 um eine an der Abtasteinrichtung A2 die Briefmarke bereits in Achse gedreht, die in der Sendungsebene und senkder gewünschten Lage auf der in Förderrichtung recht zu ihrer Förderrichtung liegt und anschließend linken Seite unten vorn besitzen. In dem Umweg- in der Wendeeinrichtung nochmals um eine Achse kanal K5 ist schließlich noch eine Weiche W3 angeord- gedreht, die in der Sendungsebene und in Fördernet, an die sich ein Ausfallkanal K8 mit einem Ausfall- 60 richtung der Sendungen liegt. Nach der Zusammenbehälter AB anschließt. In diesen Ausfallbehälter führung der Kanäle K4 und K5 befindet sich bei allen gelangen die Sendungen, bei denen die Abtasteinrich- Sendungen die Marke auf der in Förderrichtung tung A2 entweder überhaupt keine Briefmarke oder linken Seite der Sendungen vorn unten. In dieser Lage aber Briefmarken am oberen und unteren Rand fest- durchlaufen die Sendungen dann die Stempeleinrichgestellt hat. 65 tung St. Bei den Sendungen jedoch, die keine Marke
Anstatt zweier Zweiwegeweichen W2, W3 im zweiten oder aber eine Marke am oberen und unteren Rand Abschnitt könnte auch eine Dreiwegeweiche vor- aufweisen, bewirkt die Abtasteinrichtung durch entgesehen sein. Zwei Zweiwegeweichen hintereinander- sprechende Steuerung der Weiche W2 durch die
genannten Hilfsmittel, daß diese Sendungen zuerst in den Kanal K5 und über die gleichzeitig umgesteuerte Weiche W3 über den Ausfallkanal ^T8 in den Ausfallbehälter AB gelangen.
Das Ausführungsbeispiel der F i g. 2 unterscheidet sich von dem in F i g. 1 lediglich dadurch, daß die Wendeeinrichtung WE1 durch eine Umkehreinrichtung UE2 ersetzt ist. Alle übrigen Bauteile der F i g. 1 sind in F i g. 2 unverändert und sind infolgedessen auch mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die Abtasteinrichtungen und die Weichensteuerungen konnten durch die Verwendung einer Umkehreinrichtung UE2 an Stelle der Wendeeinrichtung WE1 unverändert bleiben, da diese beiden Einrichtungen für die Abtasteinrichtungen und die Art der Weichensteuerungen als vollkommen gleich anzusehen sind.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fördereinrichtung zur Erzielung einer einheitlichen Lage von Briefen oder ähnlichen, Vorzugsweise flachen, auf einer von zwei gegenüberliegenden Kanten, wie z. B. den Längskanten stehenden Einzelstücken, wobei die Lage der Einzelstücke des Fördergutes durch Abtasteinrichtungen festgestellt und danach in der Fördereinrichtung die notwendige Korrekturbewegung veranlaßt wird, wobei die Fördereinrichtung zwei hintereinandergeschaltete, durch einen einzelnen Kanal miteinander verbundene Abschnitte umfaßt, deren jeder eine Lagekorrektureinrichtung enthält, wobei die eine Lagekorrektureinrichtung eine Drehung der Sendungen um eine Achse bewirkt, die senkrecht auf der Ebene einer zu drehenden Sendung steht, während die andere Lagekorrektureinrichtung die Sendungen um eine Achse dreht, die in der Ebene der Sendungen liegt, sowie einen parallel zu jeder Lagekorrektureinrichtung liegenden durchlaufenden Kanal enthält, und am Eingang jedes Abschnittes eine Weiche liegt, die das Fördergut entsprechend dem Ergebnis seiner Abtastung wahlweise über den einen oder den anderen Zweig des Abschnittes leitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagekorrektureinrichtung, die die Sendungen um eine Achse dreht, die senkrecht auf der Ebene einer zu drehenden Sendung steht, die Hintereinanderschaltung einer Umkehr- (UE1) und einer Wendeeinrichtung (WE1, WE2) umfaßt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagekorrektureinrichtung, die um die eine der beiden Achsen dreht, die in der Sendungsebene liegen, aus einer Wendeeinrichtung (WE1) besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagekorrektureinrichtung, die um die andere der beiden Achsen dreht, die in der Sendungsebene liegen, aus einer Umkehreinrichtung (UE2) besteht.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagekorrektureinrichtung im ersten von den Sendungen zu durchlaufenden Abschnitt entweder aus einer Wende- (WE1) oder einer Umkehreinrichtung (UE2), die Lagekorrektureinrichtung im zweiten Abschnitt hingegen aus der Hintereinanderschaltung einer Umkehr- (UE1) und einer Wendeeinrichtung (WE1 bzw. WE2) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 078 949.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 748/250 12.66 © Bundesdruckerei Berlin
DET25150A 1963-11-28 1963-11-28 Foerdereinrichtung zur Erzielung einer einheitlichen Lage des aus vorzugsweise flachen Einzelstuecken bestehenden Foerdergutes Pending DE1231170B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078949B (de) 1958-04-05 1960-03-31 Telefunken Gmbh Foerdereinrichtung zur Erzielung einer einheitlichen Lage des aus vorzugsweise flachen Einzelstuecken bestehenden Foerdergutes

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078949B (de) 1958-04-05 1960-03-31 Telefunken Gmbh Foerdereinrichtung zur Erzielung einer einheitlichen Lage des aus vorzugsweise flachen Einzelstuecken bestehenden Foerdergutes

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