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DE1230851B - Kodepruefschaltung, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen - Google Patents

Kodepruefschaltung, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen

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Publication number
DE1230851B
DE1230851B DES93480A DES0093480A DE1230851B DE 1230851 B DE1230851 B DE 1230851B DE S93480 A DES93480 A DE S93480A DE S0093480 A DES0093480 A DE S0093480A DE 1230851 B DE1230851 B DE 1230851B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
gate
circuit
output
gate circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES93480A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dieter Voegtlen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES93480A priority Critical patent/DE1230851B/de
Publication of DE1230851B publication Critical patent/DE1230851B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/08Error detection or correction by redundancy in data representation, e.g. by using checking codes
    • G06F11/10Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)

Description

  • Kodeprüfschaltung, insbesondere für Fernmeldeanlagen In nachrichtenverarbeitenden Anlagen, z. B. Rechenmaschinen oder Fernmeldesystemen, werden vielfach Kodezeichen übertragen, die aus mehreren Zeichenelementen bestehen. Es ist dabei meist sicherzustellen, daß die auftretenden Kodezeichen nicht durch Störungen verfälscht sind. Dies kann dadurch geschehen, daß man grundsätzlich nur solche Kodezeichen vorsieht, bei denen die Anzahl der Zeichenelemente pro Kodezeichen entweder nur gerade oder nur ungerade ist. Wenn in einem derartigen System auf der Empfangsseite eine Prüfschaltung vorgesehen ist, welche alle eintreffenden Kodezeichen auf das Vorhandensein der vorgegebenen Anzahl der Zeichenelemente prüft, erfolgt damit zugleich auch eine Prüfung auf Richtigkeit dieser Kodezeichen, als nämlich hierdurch Signale mit zu vielen oder zu wenigen Zeichenelementen erkannt und ausgeschieden werden können. Ist ein Kode vorgesehen, bei dem sowohl Kodezeichen mit einer geraden Anzahl von Zeichenelementen als auch solche mit einer ungeraden Anzahl von Zeichenelementen vorkommen, dann kann mit einer gleichartigen Schaltung schon auf der Sendeseite die Anzahl der vorhandenen Zeichenelemente geprüft werden und je nach dem Ausgangssignal der Schaltung ein zusätzliches Zeichenelement zu den schon vorhandenen Zeichenelementen hinzugefügt werden, so daß sich immer eine gerade oder ungerade Zahl von Zeichenelementen ergibt. Auf der Empfangsseite wird dann in der schon beschriebenen Weise geprüft, ob der gesendete Kode fehlerlos übertragen wurde.
  • Es sind schon Prüfschaltungen bekannt, welche eine derartige Prüfung vornehmen. Dazu gehört beispielsweise eine in der USA: Patentschrift 2 719 959 behandelte Prüfschaltung, bei der nach Maßgabe der Anzahl von Zeichenelementen eine bistabile Kippschaltung nacheinander hin- und hergeschaltet wird. Je nachdem, ob nach Beendigung der Hin- und Herschaltung die bistabile Kippschaltung die ursprüngliche Betriebslage hat oder nicht, ist die Anzahl der Zeichenelemente, auf die geprüft wurde, gerade oder ungerade. Bei dieser Prüfung ist aber wegen der aufeinanderfolgenden Hin- und Herschaltungen ein bestimmter Zeitaufwand erforderlich.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie eine Prüfschaltung für den gleichen Zweck aufzubauen ist, bei der derartige Hin- und Herschaltungen und der damit verbundene Zeitbedarf vermieden werden können. Bei dieser Prüfschaltung werden nämlich alle Zeichenelemente der zu überwachenden Kodezeichen gleichzeitig ihnen zugeordneten Eingängen der Prüfschaltung zugeführt und ausgewertet. Diese Zuführung der Zeichenelemente erfolgt dabei so, daß das Vorhandensein eines Zeichenelementes durch Arbeitspotential an dem betreffenden Eingang dargestellt wird, der sonst Ruhepotential führt.
  • Die Erfindung betrifft also eine Kodeprüfschaltung, insbesondere für Fernmeldeanlagen, welche eine Mehrzahl von Potentialquellen, die jeweils entweder ein Ruhe- oder ein Arbeitspotential aufweisen, daraufhin überwacht, ob eine gerade oder ungerade Anzahl von Potentialquellen das Arbeitspotential liefert. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gleichartige, in Kette geschaltete Exklusiv-Odergatterschaltungen oder Aquivalenzgatterschaltungen vorgesehen sind, die jeweils zwei Eingänge und einen Ausgang besitzen, von denen der Ausgang mit dem einen Eingang der jeweils folgenden Gatterschaltung verbunden ist, während an dem zweiten Eingang jeweils eine der Potentialquellen liegt, wobei dem betreffenden Eingang der ersten Gatterschaltung mangels einer vorhergehenden Gatterschaltung entweder Ruhe- oder Arbeitspotential fest zugeführt wird, und daß der Ausgang der letzten Gatterschaltung die Signalquelle bildet, die je nach Anzahl der zugeführten Arbeitspotentiale ein vorgegebenes Ausgangssignal liefert. Eine Exklusiv-Odergatterschaltung, wie sie oben erwähnt wurde, hat die Eigenschaft, daß sie nur dann an ihren Ausgang Arbeitspotential abgibt, wenn an ihrem einen Eingang Arbeitspotential und an ihrem anderen Eingang Ruhepotential liegt. Die ebenfalls erwähnte Äquivalenzgatterschaltung dagegen liefert an ihrem Ausgang nur dann Arbeitspotential, wenn die Potentiale an ihren beiden Eingängen gleich sind, wenn also entweder an beiden Arbeitspotential oder an beiden Ruhepotential liegt. Solche Gatterschaltungen können mit Hilfe elektronischer Schaltelemente realisiert werden. Es sind aber auch Gatterschaltungen benutzbar; die die zugehörige Verknüpfung in ari""sich bekannter Weise unter Benutzung pneumatischer oder hydraulischer Mittel bewirken. Es kommt hierbei also nur darauf an, daß die vorgesehene Verknüpfung auch wirklich zustande kommt.
  • Es wird nun an Hand eines Blockschaltbildes und einiger Schaltungen im einzelnen beschrieben, wie eine Kodeprüfschaltung gemäß der Erfindung aufgebaut werden kann.
  • F i g. 1 zeigt das erwähnte Blockschaltbild; F i g. 2 und 3 zeigen unter Verwendung von Symbolen für an sich bekannte Gatter Beispiele für diejenigen Gatterschaltungen, die in dem Blockschaltbild gemäß der F i g. 1 angeordnet sind; F i g. 4 zeigt ein Realisierungsbeispiel für den Aufbau der in der F i g. 1 gezeigten Kodeprüfschaltung, wobei elektronische Schaltelemente verwendet sind.
  • Zunächst wird der Aufbau der erfindungsgemäßen Kodeprüfschaltung an Hand des in der F i g. 1 dargestellten Blockschaltbildes erläutert. Mit Hilfe der dort dargestellten Kodeprüfschaltung sollen h Potentialquellen, nämlich die Potentialquellen Q 1, Q 2 ... Q n, die jeweils entweder ein Ruhepotential oder ein Arbeitspotential aufweisen, daraufhin überwacht werden, ob eine gerade bzw. ungerade Anzahl von Potentialquellen das Arbeitspotential liefert. Demgemäß besteht die Prüfschaltung aus n gleichartigen Gatterschaltungen, nämlich den Gatterschaltungen G1, G2 ... Gn, die entweder alle Exklusiv-Odergatterschaltungen oder alle Äquivalenzgatterschaltungen sein können. Diese Gatterschaltungen sind in Kette geschaltet. An dem Eingang 1e1 der ersten Gatterschaltung G 1 wird mangels einer vorhergehenden Gatterschaltung Ruhe- oder Arbeitspotential fest zugeführt, was durch die Potentialquelle P geschieht.
  • An 'den Eingang 1e2 ist die Potentialquelle Q 1 angeschlossen. Der Ausgang A 1 dieser ersten Gatterschaltung G 1 ist mit dem einen Eingang der nächsten Gatterschaltung, nämlich dem Eingang 2 e 1 der Gatterschaltung G2 verbunden. An den Eingang 2e2 dieser Gatterschaltung ist als weitere Potentialquelle die Potentialquelle Q 2 angeschlossen. Für die übrigen Potentialquellen sind in dieser Schaltungsweise die weiteren Gatterschaltungen G3 ... Gn vorgesehen. Diese Gatterschaltungen sind in der gleichen Weise wie die Gatterschaltungen G1 und G2 miteinander verbunden. Der Ausgang A n der letzten Gatterschaltung Gn stellt den Ausgang der gesamten Prüfschaltung dar. Je nach den getroffenen Voraussetzungen wird über diesen Ausgang A nimmer nur dann ein vorgegebenes Potential als Signal abgegeben, wenn eine gerade bzw. ungerade Anzahl von Potentialquellen das Arbeitspotential liefert.
  • Zur Erläuterung der Funktion der in der F i g. 1 dargestellten Kodeprüfschaltung sei zunächst vorausgesetzt, daß die abgebildeten Gatterschaltungen G1... Gn durch Exklusiv-Odergatterschaltungen realisiert sind und am Eingang 1 e 1 Ruhepotential fest zugeführt wird. Im Ruhezustand, d. h., wenn sämtliche Potentialquellen das Ruhepotential liefern, gibt dann jede Gatterschaltung Ruhepotential ab, d. h. auch am Ausgang A n der Schaltung steht Ruhepotential. Gibt nun eine Potentialquelle, z. B. die Potentialquelle Q 2, Arbeitspotential ab, so* setzt sich dieses über die Gatterschaltung G2 zu deren Ausgang A 2 durch und wird danach von den Gatterschaltungen G3 ... Gn weiter übertragen, so daß am Ausgang A n Arbeitspotential abgegeben wird. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, erfolgt diese Abgabe von Arbeitspotential am Ausgang A n unabhängig davon, welche der Potentialquellen Q 1 ... Q n Arbeitspotential führt, sofern es nur eine einzige ist. Tritt nun eine zweite Potentialquelle mit Arbeitspotential hinzu, beispielsweise die Potentialquelle Q 1, so setzt sich dieses Arbeitspotential vom Eingang 1 e 2 der Gatterschaltung G 1 zu ihrem Ausgang A 1 durch, so daß also die Gatterschaltung G2 an ihren beiden Eingängen 2 e 1 und 2 e 2 Arbeitspotential erhält. Gemäß der Wirkungsweise einer Exklusiv-Odergatterschaltung erscheint dann am Ausgang A 2 der Gatterschaltung G2 Ruhepotential. Infolgedessen erhalten die Gatterschaltungen G 3 ... G n an ihren Eingängen nur Ruhepotential, so daß also am Ausgang A n der Schaltung Ruhepotential erscheint. Wie ersichtlich, hat also beim Übergang von der ungeraden Anzahl von Potentialquellen, nämlich einer Potentialquelle, zu der geraden Anzahl von zwei Potentialquellen mit Arbeitspotential ein Umschlag am Ausgang A n stattgefunden, und zwar von Arbeitspotential nach Ruhepotential. Es ist also ohne weiteres ersichtlich, daß immer dann, wenn zwei Potentialquellen Arbeitspotential führen, unabhängig von ihrer Lage eine der Gatterschaltungen an ihren beiden Eingängen Arbeitspotential erhält, so daß von dieser Gatterschaltung ab Ruhepotential weitergegeben wird, das dann in dieser Form am Ausgang A n der Schaltung erscheint. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn vier, sechs, acht usw. Potentialquellen Arbeitspotential führen. Dies bedeutet also, daß die Schaltung Ruhepotential abgibt, wenn die Anzahl der Arbeitspotential führenden Potentialquellen einer geraden Zahl entspricht. Liegt dagegen eine ungerade Anzahl von Arbeitspotential führenden Potentialquellen vor, so muß auf Grund der vorstehenden Erläuterungen die letzte Gatterschaltung, die mit einer Arbeitspotential liefernden Potentialquelle verbunden ist, an ihrem jeweils anderen Eingang, der am Ausgang der vorhandenen Gatterschaltung liegt, Ruhepotential erhalten, da die Anzahl der vorausgehenden, Arbeitspotential führenden Potentialquellen eine gerade sein muß. Infolgedessen setzt sich das der betreffenden Gatterschaltung allein zugeführte Arbeitspotential zu ihrem Ausgang durch und erscheint dann in der oben beschriebenen Weise am Ausgang A n der Schaltung. Dies bedeutet also, daß bei ungerader Anzahl von Arbeitspotential führenden Potentialquellen die Schaltung an ihrem Ausgang A n Arbeitspotential abgibt.
  • Nachstehend sei nun die Funktion der in der F i g. 1 dargestellten Schaltung für den Fall erläutert, daß die einzelnen Gatterschaltungen durch Äquivalenzgatterschaltungen realisiert sind. In diesem Falle ist es erforderlich, sich auf eine bestimmte Anzahl von Gatterschaltungen festzulegen, wenn man ein definiertes Signal am Ausgang A n in Beziehung dazu setzen will, ob es sich um eine gerade oder ungerade Anzahl von Arbeitspotential führenden Potentialquellen handelt. Zur Erläuterung sei angenommen, daß fünf Potentialquellen vorhanden sind, d. h., die in der F i g. 1 dargestellte Potentialquelle Q n entspricht einer Potentialquelle Q 5, und daß dem Eingang 1 e 1 der ersten Gatterschaltung G 1 Ruhepotential fest zugeführt wird. Wenn nun sämtliche Potentialquellen Q 1 bis Q 5 Ruhepotential führen, so erhält die Gatterschaltung G1 an ihren beiden Eingängen 1 e 1 und 1 e 2 gleiches Potential zugeführt, so daß sie an ihrem Ausgang A 1 Arbeitspotential abgibt. Die nächste Gatterschaltung G 2 erhält dann ungleiche Eingangspotentiale, sie gibt infolgedessen Ruhepotential ab. Die Gatterschaltung G n - 1 (entsprechend G4) erhält dann an ihren beiden Eingängen jeweils Ruhepotential, sie gibt also an ihrem Ausgang A n -1 Arbeitspotential ab. Damit erhält die Gatterschaltung Gn (entsprechend G5) sowohl Arbeitspotential als auch Ruhepotential, so daß sie am Ausgang der Schaltung A h Ruhepotential abgibt. Tritt nun an irgendeiner der fünf Potentialquellen Arbeitspotential auf, so ergibt sich an den Eingängen der betreffenden Gatterschaltungen eine Änderung gegenüber dem vorhergehenden Zustand, die zu einem Umschlag des Potentials am Ausgang der betreffenden Gatterschaltung führt, d. h. gab diese Gatterschaltung vorher Ruhepotential ab, so liefert sie nunmehr Arbeitspotential ab, gab sie dagegen Arbeitspotential ab, so liefert sie nunmehr Ruhepotential. Dieser Potentialumschlag ergibt sich nun auch an dem betreffenden Eingang der nächstfolgenden Gatterschaltung und führt dort zu dem gleichen Ergebnis. Dies setzt sich dann bis zur letzten Gatterschaltung fort und führt damit auch zu einem Potentialumschlag am Ausgang A n der Schaltung, d. h., dieser gibt nunmehr Arbeitspotential ab. Eine weitere hinzutretende Potentialquelle mit Arbeitspotential bewirkt nun wiederum am Ausgang der ihr zugeordneten Gatterschaltung einen Potentialumschlag, der sich in gleicher Weise fortsetzt, d. h. bei Vorhandensein von zwei Potentialquellen ergibt sich am Ausgang A n der Schaltung Ruhepotential. Eine dritte Potentialquelle mit Arbeitspotential führt dann dementsprechend zu einem nochmaligen Umschlag mit dem Ergebnis der Abgabe von Arbeitspotential am Ausgang A n der Schaltung usf. Dies bedeutet also, daß die Schaltung bei geraden Anzahlen von Arbeitspotential führenden Potentialquellen an ihrem Ausgang A n Ruhepotential abgibt, dagegen bei ungeraden Anzahlen Arbeitspotential. Wird nun an die in der F i g. 1 dargestellte Kette eine weitere Äquivalenzgatterschaltung angefügt, so bewirkt diese lediglich eine Invertierung insofern, als sie ein ihr von der vorhergehenden Gatterschaltung zugeführtes Ruhepotential in Arbeitspotential an ihrem Ausgang umwandelt, sofern sie von der ihr zugeordneten Potentialquelle Ruhepotential erhält. Damit ist also die Regel gegeben, aus der die Art des am Ausgang A rc abgegebenen Potentials sich herleiten läßt, je nachdem wie viele Gatterschaltungen in Kette geschaltet sind und wie viele Potentialquellen Arbeitspotential führen. Diese Regel läuft darauf hinaus, daß unter der Voraussetzung des Vorhandenseins einer geraden Anzahl von zu überwachenden Potentialquellen am Ausgang der Schaltung Arbeitspotential geliefert wird, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ebenfalls gerade ist. Dementsprechend wird bei ungerader Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen Ruhepotential am Ausgang A n der Schaltung abgegeben. Wird dagegen eine ungerade Anzahl von zu überwachenden Potentialquellen vorausgesetzt, so wird am Ausgang der Schaltung Arbeitspotential abgegeben, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ebenfalls ungerade ist, und es wird Ruhepotential bei gerader Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen abgegeben. Wenn entgegen den gemachten Voraussetzungen dem Eingang 1 e 1 der ersten Gatterschaltung Arbeitspotential fest zugeführt wird, kehren sich die Verhältnisse gerade um.
  • Wie oben schon angedeutet, handelt es sich bei den Gatterschaltungen, aus denen die erfindungsgemäße Prüfschaltung besteht, entweder jeweils um Exklusiv-Odergatterschaltungen oder jeweils um Äquivalenzgatterschaltungen. In den F i g. 2 und 3 ist nun gezeigt, wie unter Verwendung von an sich bekannten Gattern derartige Exklusiv-Odergatterschaltungen oder Äquivalenzgatterschaltungen aufgebaut werden können.
  • Die F i g. 2 zeigt eine Exklusiv-Odergatterschaltung. Sie besteht aus dem Sperrgatter SG, dessen Durchlaßeingang d das Odergatter OG und dessen Sperreingang s das Undgatter KG vorgeschaltet ist. Die beiden Eingänge des Odergatters OG und des Undgatters KG sind jeweils parallel geschaltet und bilden die beiden Eingänge n e 1 und h e 2 der Gatterschaltung G n. Der Ausgang A n des Sperrgatters SG stellt den Ausgang der gesamten Gatterschaltung dar. Über diesen Ausgang wird nur dann Arbeitspotential geliefert, wenn nur eine von beiden mit den Eingängen n e 1 und n e 2 zu verbindenden Potentialquellen Arbeitspotential liefert.
  • In der F i g. 3 ist eine Äquivalenzgatterschaltung dargestellt. Sie besteht aus einem Odergatter OG, dessen einer Eingang k mit dem Ausgang des Undgatters KG und dessen anderer Eingang n mit dem Ausgang des Nicht-Undgatters NG verbunden ist, das nur dann Arbeitspotential liefert, wenn es an seinen beiden Eingängen Ruhepotential erhält. Die beiden Eingänge des Undgatters und des Nicht-Undgatters sind jeweils parallel geschaltet und bilden die Eingänge n e 1 und n e 2 der Gatterschaltung. Der Ausgang A n des Oder-Gatters OG bildet den Ausgang der Gatterschaltung. Über diesen Ausgang wird nur dann Arbeitspotential abgegeben, wenn beide mit den Eingängen ri e 1 und n e 2 zu verbindenden Potentialquellen gleiches Potential liefern.
  • An Hand der F i g. 4 wird nun noch der Aufbau und die Funktionsweise einer erfindungsgemäßen Kodeprüfschaltung, die unter Verwendung von elektronischen Bauelementen realisiert ist, näher beschrieben. Mit der Kodeprüfschaltung gemäß der F i g. 4 sollen die vier Potentialquellen Q 0 ... Q 3 überwacht werden. Dazu sind die vier Gatterschaltungen G 0 ... G 3 verwendet, die in Kette geschaltet sind. Sie sind unter sich alle gleich, so daß zur Beschreibung ihres Aufbaues nur auf die Gatterschaltung G 1 eingegangen wird. Diese enthält die beiden pnp-Transistoren T 11 und T 12. An die beiden miteinander verbundenen Kollektoren dieser Transistoren ist der gemeinsame Kollektor-Arbeitswiderstand R 13 angeschlossen, dessen anderes Ende an negativem Potential liegt. über die Widerstände R 11 bzw. R 12 erhalten die Basen der beiden Transistoren eine entsprechende Vorspannung. Die Hauptstromstrecke des Transistors T 11 liegt zwischen dem Ausgang der Gatterschaltung und demjenigen ihrer Eingänge, der mit dem Ausgang der vorhergehenden Gatterschaltung verbunden ist. Sein Emitter ist also mit der Klemme 1 e 1, die den ersten Eingang der Gatterschaltung darstellt und sein Kollektor mit der Klemme A 1, die den Ausgang der Gatterschaltung darstellt, verbunden. Der zweite Eingang 1 e 2 der Gatterschaltung wird durch die Anode der Diode D 12 gebildet, die über den mit ihrer Kathode verbundenen Widerstand R 16 negative Vorspannung erhält. Die Kathode dieser Diode ist über den zur Entkopplung dienenden Widerstand R 17 mit der Basis des Transistors T11 verbunden. Die Hauptstromstrecke des Transistors T 12 liegt zwischen einem festen Potential und dem Ausgang der Gatterschaltung. Der Emitter dieses Transistors ist nämlich mit Erde und sein Kollektor mit der Klemme A 1 verbunden, die den Ausgang der Gatterschaltung darstellt. An den Eingang 1 e 1 ist noch die Anode der Diode D 1a angeschlossen, die über den mit ihrer Kathode verbundenen Widerstand R 15 negative Vorspannung erhält. Die Kathode dieser Diode ist über den Widerstand R 18, der zur Entkopplung dient, mit der Basis des Transistors T12 verbunden. An die Kathode der Diode D 1 a ist auch noch die Kathode der Diode D 1 b angeschlossen, deren Anode mit der Klemme 1-e 2 in Verbindung steht. An dieser Klemme liegt immer ein Potential, das zu dem am Eingang 1e2 liegenden Potential invertiert ist. Der Basis des Transistors T12 wird somit also entkoppelt das von einer Potentialquelle an diese Gatterschaltung gelieferte Potential in invertierter Form und das Ausgangssignal der vorhergehenden Gatterschaltung in der ursprünglichen Form zugeführt.
  • Wie oben schon erläutert, sind die Gatterschaltungen, aus denen die Prüfschaltung aufgebaut ist, unter sich alle gleich. Bei der ersten Gatterschaltung GO können jedoch der Transistor T02 und die mit seinen Elektroden verbundenen Schaltelemente D 0 a, D 0 b, R08 und R05 eingespart werden. Die Gatterschaltungen sind dadurch in Kette geschaltet, daß jeweils ihr Ausgang mit dem ersten Eingang der nächstfolgenden Gatterschaltungen verbunden ist, also der Ausgang A 0 der ersten Gatterschaltung G0 mit dem Eingang 1 e 1 der zweiten Gatterschaltung G 1, der Ausgang A 1 der ersten Gatterschaltung mit dem ersten Eingang 2 e 1 der zweiten Gatterschaltung usf. Der Ausgang A 3 der vierten Gatterschaltung stellt den Ausgang der gesamten Prüfschaltung dar. An die zweiten Eingänge 0 e 2 ... 3e2 der Gatterschaliungen ist jeweils eine der Potentialquellen Q 0 ... Q n angeschlossen, und zwar Q 0 an 0 e 2, Q 1 an 1 e 2, Q 2 an 2 e 2 und Q 3 an 3 e 2, und an die den zweiten Eingängen zugeordneten Klemmen (0 e 2, I e 2, 2-e2 und 3e2 wird das von den Potentialquellen an die betreffenden zweiten Eingänge gelieferte Potential in invertierter Form geliefert.
  • Im Ruhezustand der Schaltung, d. h., wenn sämtliche Potentialquellen das Ruhepotential in Form von negativem Potential liefern, ist bei jeder Gatterschaltung ein Transistor leitend und der andere gesperrt. Es liegt nämlich an den Emittern der Transistoren T O1, T 11, T21 und T31 Erdpotential, an ihren Basen dagegen negatives Potential, so daß diese Transistoren sich in leitendem Zustand befinden. Die Transistoren T 02, T 12, T 22 und T 32 sind im Ruhezustand dagegen gesperrt, da das über die Klemmen 1 e 2, '2e-2 und 1e2 geführte invertierte Ruhepotential, also Erdpotential, jeweils die Dioden D 0 b, D 1 b und D 2 b, D 3 b leitend macht und sich auf die Basen dieser Transistoren auswirkt, so daß ihre Basen positiver als ihre Emitter sind. Im Ruhezustand der Schaltung wird dann also über die Kette der leitenden Transistoren Erdpotential vom Emitter des Transistors T01 der ersten Gatterschaltung GO an den Ausgang A 3 der Kodeprüfschaltung geliefert. Gibt nun eine Potentialquelle, z. B. die Potentialquelle Q2, Arbeitspotential in Form von Erdpotential ab; so macht dieses die Diode D 22 leitend, wirkt sich auf die Basis des Transistors T21 aus und sperrt diesen. Der Transistor T22 verbleibt im gesperrten Zustand, da seiner Basis immer noch positives Potential zugeführt wird, und zwar über die Diode D 2 a. Da nun beide Transistoren T21 und T22 gesperrt sind, erscheint negatives Potential am Ausgang A 2 der Gatterschaltung G2. Dieses negative Potential wird dem ersten Eingang 3 e 1 der Gatterschaltung G3 zugeführt und bewirkt, daß der Transistor T31 bis in den gesperrten Zustand übergeführt wird. Am gesperrten Zustand des Transistors T32 dagegen ändert sich nichts, da an seine Basis nach wie vor über die Klemme 3e2 und die Diode D 3 b positives Potential geliefert wird. Auch hier sind also beide Transistoren gesperrt, d. h., es wird negatives Potential an den Ausgang A 3 geliefert. Tritt nun eine zweite Potentialquelle mit Arbeitspotential hinzu, beispielsweise die Potentialquelle Q 3, so bewirkt dieses Arbeitspotential, daß die Diode D 32 leitend wird und das Potential sich auf die Basis des Transistors T31 auswirken kann. Da dieser sich jedoch schon im gesperrten Zustand befand, hat das Zuführen von Arbeitspotential keine Änderung seines Leitungsfähigkeitszustandes zur Folge. Der Transistor T32 dagegen wird von dem gesperrten in den leitenden Zustand übergeführt, da an der Klemme 3e2 jetzt negatives Potential liegt und das Potential an der Basis dieses Transistors damit ebenfalls negativ wird. Das Leitendwerden des Transistors T32 hat zur Folge, daß an den Ausgang A 3 der Kodeprüfschaltung jetzt positives Potential geliefert wird.
  • Eine derartig aufgebaute Kodeprüfschaltung wirkt also so, daß Arbeitspotential, das am ersten Eingang einer der Gatterschaltungen liegt, bis zu der Gatterschaltung weitergegeben wird, an deren zweiten Eingang von einer Potentialquelle ebenfalls Arbeitspotential geliefert wird, und daß andererseits von der Gatterschaltung ab, die an ihren ersten Eingang Ruhepotential geliefert bekommt und an deren zweiten Eingang das Arbeitspotential einer Potentialquelle liegt, wieder Arbeitspotential weitergeliefert wird. Demgemäß gibt eine derartige Kodeprüfschaltung über ihren Ausgang dann Arbeitspotential ab, wenn eine gerade Anzahl von Potentialquellen das Arbeitspotential liefert.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Kodeprüfschaltung, insbesondere für Fernmeldeanlagen, welche eine Mehrzahl von Potentialquellen, die jeweils entweder ein Ruhepotential oder ein Arbeitspotential aufweisen, daraufhin überwacht, ob eine gerade oder ungerade Anzahl von Potentialquellen das Arbeitspotential liefert, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gleichartige, in Kette geschaltete Exklusiv-Odergatterschaltungen oder Äquivalenzgatterschaltungen (G l ... G n) vorgesehen sind, die jeweils zwei Eingänge (1 e 1, 1 e 2 ... n e 1, n e 2) und einen Ausgang (AI ... A n) besitzen, von denen der Ausgang mit dem einen Eingang (2 e 1 ... n e 1) der jeweils folgenden Gatterschaltung verbunden ist, während an dem zweiten Eingang (1 e 2 ... n e 2) jeweils eine der Potentialquellen (Q 1 ... Q n) liegt, wobei dem betreffenden Eingang (1 e 1) der ersten Gatterschaltung (G1) mangels einer vorhergehenden Gatterschaltung entweder Ruhe- oder Arbeitspotential fest zugeführt wird, und daß der Ausgang (An) der letzten Gatterschaltung die Signalquelle bildet, die je nach Anzahl der zugeführten Arbeitspotentiale ein vorgegebenes Ausgangssignal liefert (F i g. 1).
  2. 2. Kodeprüfschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Exklusiv-Odergatterschaltung ein Sperrgatter (SG) enthält, dessen Durchlaßeingang (d) ein Odergatter (OG) und dessen Sperreingang (s) ein Undgatter (KG) vorgeschaltet ist, und daß die beiden Eingänge des Undgatters (KG) den beiden Eingängen des Odergatters (OG) parallel geschaltet sind und die Eingänge (n e 1, n e 2) der Exklusiv-Odergatterschaltung bilden (F i g. 2).
  3. 3. Kodeprüfschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Äquivalenzgatterschaltung ein Odergatter (OG) enthält, dessen einem Eingang (k) ein Undgatter (KG) und dessen anderem Eingang (n) ein Nicht-Undgatter (NG) vorgeschaltet ist, und daß die beiden Eingänge des Undgatters (KG) und des Nicht-Undgatters (NG) jeweils parallel geschaltet sind und die Eingänge (h e 1, n e 2) der Äquivalenzgatterschaltung bilden (F i g. 3).
  4. 4. Kodeprüfschaltung nach Anspruch 1, unter Verwendung von Äquivalenzgatterschaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß über ihren Ausgang (A n) dann Arbeitspotential abgegeben wird, wenn bei Vorhandensein einer geraden Anzahl von zu überwachenden Potentialquellen (Q 1... Q n) eine gerade Anzahl von Potentialquellen das Arbeitspotential liefert oder aber wenn bei Vorhandensein einer ungeraden Anzahl von zu überwachenden Potentialquellen (Q 1... Q n) eine ungerade Anzahl von Potentialquellen das Arbeitspotential liefert (F i g. 1).
  5. 5. Kodeprüfschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gatterschaltung G 0 . . . G 3) zwei Transistoren (T 01, T 02 ... T31, T32) enthält, daß jeweils der erste dieser Transistoren (T 01... T 31) mit seiner Hauptstromstrecke zwischen dem Ausgang einer Gatterschaltung (A 0 ... A n) und demjenigen ihrer Eingänge liegt, der mit dem Ausgang der vorhergehenden Gatterschaltung verbunden ist, daß seine Basis über die Reihenschaltung eines Entkoppelwiderstandes (R 07 ... R 37) und einer Diode (D 02 ... D 32) mit demjenigen Eingang (0e3 ... 3 c 2) verbunden ist, an dem eine Potentialquelle (Q 0 . . . Q n) liegt, daß jeweils der zweite dieser Transistoren (T 02 ... T 32) mit seiner Hauptstromstrecke zwischen einem festen Potential und ebenfalls dem Ausgang einer Gatterschaltung liegt und seiner Basis entkoppelt das von einer Potentialquelle an diese Gatterschaltung gelieferte Potential in invertierter Form und das Ausgangssignal der vorhergehenden Gatterschaltung in der ursprünglichen Form zugeführt wird und daß die Vorspannungen für die Transistoren so gewählt sind, daß im Ruhezustand der Schaltungsanordnung der erste Transistor (TOI. . . T31) leitend, der zweite Transistor (T 02 .... T 32) dagegen gesperrt ist (F i g. 4).
  6. 6. Kodeprüfschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Gatterschaltung (GO) der zweite Transistor (T 02) nicht vorgesehen ist (F i g. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 719 959.
DES93480A 1964-09-30 1964-09-30 Kodepruefschaltung, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen Pending DE1230851B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2719959A (en) * 1952-10-31 1955-10-04 Rca Corp Parity check system

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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