DE1230340B - Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen - Google Patents
Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von BetonfertigteilenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B15/00—General arrangement or layout of plant ; Industrial outlines or plant installations
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/24—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for curing, setting or hardening
- B28B11/245—Curing concrete articles
Landscapes
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Description
- Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen Das Hauptpatent betrifft einen Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen, die mittels eines Fördermittels durch den Tunnel geführt werden, wobei der Bedampfungstunnel in auf der Straße transportierbare Abschnitte unterteilt ist, die durch einen oder mehrere Zwischenböden ausgesteift sind. Der Bedampfungsturmel nach dem Hauptpatent hat sich an sich bewährt. Bekanntlich erfordert das Abbinden der Betonfertigteile in den Formen jedoch eine bestimmte Zeit, die von dem verwendeten Zement und seinen Zuschlagstoffen abhängig ist. Die bei dem Hauptpatent verwendeten Abschnitte weisen jedoch nur eine ganz bestimmte, nach der Abbindezeit der herzustellenden Betonfertigteile bemessene Kapazität auf, ihre Etagenzahl ist nicht veränderbar. Zwar läßt sich die Kapazität durch den Einsatz von mehr oder weniger Abschnitten, die eine bestimmte Anzahl von Transportböden aufweisen, sowie Einstellung der Transportgeschwindigkeit variieren, jedoch ist auf den Baustellen und damit auf dem Aufstellplatz des Bedampfungstunnels nicht immer der hierfür erforderliche, Platz vorhanden und die Fördergeschwindigkeit durch das Fertigungsprogramm festgelegt. Auch bedarf es zum Transport der einzelnen Abschnitte entweder der Anbringung von Fahrgestellen oder Rädern an denselben oder besonderer Spezialfahrzeuge.
- Der Erfindung liegt zwecks Verbesserung des Gegenstandes nach dem Hauptpatent die Aufgabe zugrunde, einen Bedampfungstunnel nach dem Hauptpatent so auszubilden, daß derselbe den an den Baustellen auftretenden Erfordernissen in bezug auf seine Leistungskapazität und seinen Platzbedarf leichter angepaßt und der Transport auf einfache Weise durchgeführt werden kann.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die auf der Straße transportierbaren Abschnitte jeweils in einen unteren Basiskörper, der unten einen Boden und oben eine als Zwischenboden dienende Deckenplatte aufweist, und in einen oder mehrere Aufsatzkörper von umgekehrt U-förmigem Querschnitt unterteilt sind, von denen jeder eine Förderetage umschließt.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß auf einfache Weise ein den Erfordernissen der Baustelle angepaßter Aufbau des Bedampfungstunnels vorgenommen werden kann. So können je nach dem vorhandenen Platz und erforderlicher Leistung mehrere Aufsatzkörper auf den Basiskörper aufgesetzt werden. Auch weisen die Basiskörper und Aufsatzkörper für sich einen geringen Platzbedarf auf, wodurch sich dieselben leichter manipulieren und transportieren lassen.
- Um ein Verrutschen der Basiskörper und Aufsatzkörper quer zur Tunneltängsachse zu vermeiden, können die Basiskörper und die Aufsatzkörper an den gegenseitigen Lagerflächen ineinandergreifende Vor- und Rücksprünge. aufweisen. - Um in die einzelnen Abschnitte eingeführten Dampf oder Warmluft am Entweichen zu hindern, sind zweckmäßig den Querschnitt der Förderetagen verschließende Klappen gelenkig an den Basiskörpern und den Aufsatzkörpern angeordnet.
- Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind sowohl die Basiskörpe-r als auch die Aufsatzkörper mit seitlichen, verschließbaren Anschlußstutzen für Warmluft oder Dampf versehen.
- Die bei dem Bedampfungstunnel nach dem Hauptpatent auf dem Boden bzw. auf den Zwischenböden in Längsrichtung verlaufenden Schienen für Förderwagen können nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung in die Böden der Basiskörper und in die Deckenplatten der Basiskörper und der Aufsatzkörper eingelassen sein.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen nach der Erfindung aufgebauten Ab- schnitt des Bedampfungstunnels am Querschnitt und F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 im Schnitt in Richtung der Pfeile A -B.
- Die Figuren zeigen einen Abschnitt des Bedampfungstunnels. Solche Abschnitte sind in Förderrichtung der Betonfertigteile aneinandergereiht. Wie die Figuren zeigen, ist ein Abschnitt in einen an beiden Stimseiten offenen hohlen prismatischen Basiskörper 1 mit Boden 2 und über Seitenwände angeschlossener Deckenplatte 3 und in zwei Aufsatzkörper 4 von umgekehrt U-förmigem Querschnitt unterteilt, von denen jeder eine Förderetage umschließt. Dabei ist der untere Aufsatzkörper 4 auf der Deckenplatte 3 des Basiskörpers 1 und der obere Aufsatzkörper auf der Deckenplatte 5 des unteren Aufsatzkörpers 4 abgestützt. In die Böden 2 der Basiskörper 1 und in die Deckenplatten 3 der Basiskörper 1 und in die Dekkenplatten 5 der Aufsatzkörper 4 sind in Längsrichtung des Bedampfungstunnels verlaufende Schienen 10 für Förderwagen eingelassen. Auf die Förderwagen sind die Formen für die Betonfertigteile aufgelegt. Die obersten Schienen 10 dienen jeweils dem Rücktransport der Förderwagen.
- Um eine Verschiebung der Basiskörper 1 und der Aufsatzkörper 4 quer zur Tunnellängsachse zu verhindern und eine bestimmte Soll-Lage herzustellen, weisen Basiskörper 1 und Aufsatzkörper 4 an den gegenseitigen Lagerflächen ineinandergreifende Vor-und Rückspränge 6 bzw. 7 auf. Um den in die einzelnen Abschnitte eingeführten Dampf oder Warmluft am Entweichen zu hindern, sind den Querschnitt der Förderetagen verschließende Klappen 8 über Scharniere 11 gelenkig an den Basiskörpern 1 und den Aufsatzkörpern 4 angeordnet. Zur Zuführung von Dampf oder Warmluft sind sowohl die Basiskörper 1 als auch die Aufsatzkörper 4 mit seitlichen, verschließbaren Anschlußstutzen 9 versehen. Diese sind über Schraubverschlüsse 12 und Dichtringe 13 bei einer Nichtverwendung verschließbar.
- Bei dem Bedampfungstunnel nach der Erfindung kann eine praktisch beliebige Anzahl derartiger Aufsatzkörper übereinander, je nach den Erfordernissen, auf dem Basiskörper 1 angeordnet sein.
- Weiterhin ist es möglich, das Verlegen der Bewehrungen und der Keine für die Aussparungen von Fenstern, Türen, Durchführungskanälen von Rohrleitungen und anderen Installationen oben auf den Abschnitten vorzunehmen, die zugleich Werkplatz sind. Auch das Füllen der Formen kann auf den Ab- schnitten durchgeführt werden. Zweckmäßig werden auch beün Verlassen der Abschnitte die Wagen mit den Formen und den Betonfertigteilen mittels einer Hubvorrichtung um 90' in eine lotrechte Stellung verschwenkt und in dieser Stellung die Betonfertigteile herausgenommen. Auf diese Weise werden Beschädigungen an den frischen Fertigteilen durch Einknicken u. dgl. vermieden.
- Zweckmäßig ist der gesamte Bedampfungstunnel mit einer nicht dargestellten überdachung, z. B. einem Folienzelt, versehen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen, nach Patent 1177996, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Straße transportierbaren Ab- schnitte jeweils in einen unteren Basiskörper (1), der unten einen Boden (2) und oben eine als Zwischenboden dienende Deckenplatte (3) aufweist, und in -einen oder mehrere Aufsatzkörper (4) von umgekehrt U-förmigem Querschnitt unterteilt sind, von denen jeder eine Förderetage umschließt.
- 2. Bedampfungstunne1 nach Ansprach 1, dadurch gekenn eichnet, daß die Basiskörper (1) und die Aufsatzkörper (4) an den gegenseitigen Lagerflächen ineinandergreifende Vor- und Rücksprünge (6, 7) aufweisen. 3. Bedampfungstunnel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Querschnitt der Förderetagen verschließende Klappen (8) gelenkig an den Basiskörpern (1) und den Aufsatzkörpern (4) angeordnet sind. 4. Bedampfungstunnel nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Basiskörper (1) als auch die Aufsatzkörper (4) mit seitlichen, verschließbaren Anschlußstutzen (-9) für Warmluft oder Dampf versehen sind. 5. Bedampfungstunnel nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit in Längsrichtung verlaufenden Schienen fÜr die Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (10) in die Böden (2) der Basiskörper und in die Deckenplatten (3 bzw. 5) der Basiskörper (1) und der Aufsatzkörper (4) eingelassen sind.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE627255D BE627255A (de) | 1962-01-20 | ||
| NL287961D NL287961A (de) | 1962-01-20 | ||
| NL126144D NL126144C (de) | 1962-01-20 | ||
| DEB65952A DE1230340B (de) | 1962-02-15 | 1962-02-15 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
| DK21263AA DK108664C (da) | 1962-01-20 | 1963-01-16 | Dampningstunnel. |
| LU43028D LU43028A1 (de) | 1962-01-20 | 1963-01-16 | |
| CH54663A CH409745A (de) | 1962-01-20 | 1963-01-17 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
| AT40663A AT239117B (de) | 1962-01-20 | 1963-01-18 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
| FR921989A FR1356971A (fr) | 1962-01-20 | 1963-01-21 | Installation pour la fabrication sur le chantier d'éléments en béton préfabriqués |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB65952A DE1230340B (de) | 1962-02-15 | 1962-02-15 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1230340B true DE1230340B (de) | 1966-12-08 |
Family
ID=6974958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB65952A Pending DE1230340B (de) | 1962-01-20 | 1962-02-15 | Bedampfungstunnel zum Beschleunigen des Abbindens von Betonfertigteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1230340B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2248617A1 (de) * | 1972-10-04 | 1974-04-11 | Modulbau Ag | Verfahren und vorrichtung fuer die insbesondere in feldfabriken erfolgende fliessbandfertigung von stahlbetonfertigelementen, z.b. wand- und deckenelementen des wohnungsbaus, bei dem unter ausbildung eines kreislaufes paletten auf den etagen und der decke eines der beschleunigung der abbindezeit dienenden tunnels um das mass ihrer laenge vorgeschoben werden |
| EP0979713A3 (de) * | 1998-08-11 | 2001-10-17 | Pfleiderer Infrastrukturtechnik GmbH & Co. KG | Verfahren und Vorrichtung zur variablen Fertigung von Betonschwellen |
-
1962
- 1962-02-15 DE DEB65952A patent/DE1230340B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2248617A1 (de) * | 1972-10-04 | 1974-04-11 | Modulbau Ag | Verfahren und vorrichtung fuer die insbesondere in feldfabriken erfolgende fliessbandfertigung von stahlbetonfertigelementen, z.b. wand- und deckenelementen des wohnungsbaus, bei dem unter ausbildung eines kreislaufes paletten auf den etagen und der decke eines der beschleunigung der abbindezeit dienenden tunnels um das mass ihrer laenge vorgeschoben werden |
| EP0979713A3 (de) * | 1998-08-11 | 2001-10-17 | Pfleiderer Infrastrukturtechnik GmbH & Co. KG | Verfahren und Vorrichtung zur variablen Fertigung von Betonschwellen |
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