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DE1230049B - Verfahren zum Roesten, insbesondere zum magnetisierenden Roesten von fluidisierten Eisenerzen - Google Patents

Verfahren zum Roesten, insbesondere zum magnetisierenden Roesten von fluidisierten Eisenerzen

Info

Publication number
DE1230049B
DE1230049B DEJ25753A DEJ0025753A DE1230049B DE 1230049 B DE1230049 B DE 1230049B DE J25753 A DEJ25753 A DE J25753A DE J0025753 A DEJ0025753 A DE J0025753A DE 1230049 B DE1230049 B DE 1230049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
ore
roasting
chambers
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ25753A
Other languages
English (en)
Inventor
Michel Boucraut
Imre Toth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut de Recherches de la Siderurgie Francaise IRSID
Original Assignee
Institut de Recherches de la Siderurgie Francaise IRSID
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Institut de Recherches de la Siderurgie Francaise IRSID filed Critical Institut de Recherches de la Siderurgie Francaise IRSID
Publication of DE1230049B publication Critical patent/DE1230049B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • C22B1/10Roasting processes in fluidised form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C3/00Other direct-contact heat-exchange apparatus
    • F28C3/10Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material
    • F28C3/12Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material the heat-exchange medium being a particulate material and a gas, vapour, or liquid
    • F28C3/16Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material the heat-exchange medium being a particulate material and a gas, vapour, or liquid the particulate material forming a bed, e.g. fluidised, on vibratory sieves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zum Rösten, insbesondere zum magnetisierenden Rösten von fluidisierten Eisenerzen Bekanntlich besteht das magnetisierende Rösten von fluidisierten Eisenerzen darin, daß das Erz bei einer Temperatur von 600 bis 7001 C in einem Gemisch von verbrannten, oxydierenden und reduzierenden Gasen fluidisiert wird.
  • Um den thermischen Wirkungsgrad dieses Vorganges zu verbessern, wird in zahlreichen Verfahren ein Teil der nutzbaren Wärme des auf dem Behandlungsbett austretenden Gases und Erzes benutzt, um die Temperatur des zu behandelnden Erzes zu erhöhen. Das magnetisierende Rösten erfolgt daher meistens in wenigstens drei Phasen, und zwar in einer Phase der Vorwärmung des Erzes durch Wärmeaustausch, in einer zweiten Phase der Erhitzung und Reduktion in einer entsprechenden Atmosphäre sowie in einer dritten Phase der Abkühlung des Erzes durch Übertragung der nutzbaren Wärme auf das der ersten Behandlungsphase unterworfene Erz.
  • Die erste und dritte Behandlungsphase gehen gewöhnlich in einem Wärmeaustauscher vor sich. Das kalte Erz wird pneuinatisch durch eine Rohrleitung gefördert, die durch ein Fluidisierungsbett des heißen trzes hindurchgeht oder umgekehrt. Man kann aber auch ein Zwischenniedium verwenden, das in einem kohrsystem umläuft, welches durch zwei getrennte Fluidisierungsbetten hindurchgeht.
  • Im ersten Fall ist eine große Rohroberfläche erforderlich, weil der Austausch mit den pneumatisch geförderten Materialien gering ist. überdies ist es schwierig, eine gleichmäßige Verteilung der pulverförmigen Materialien in einem Rohrbündel zu erzielen, d. h. die Oberfläche des Austauschers maximal auszunutzen. Im zweiten Fall ist die Anlage komplizierter, und die Anschaffungskosten sind daher höher. Nach einem bekannten Verfahren wird zunächst die Luft durch das behandelte Erz vorgewärmt, diese dann nach Zugabe von Verbrennungsgasen oder Brennstoff unter den mittleren Rost geführt und die hier entstehenden besonders heißen Oase anschließend zur Vorwärmung des frischen Erzes auf dem oberen Rost eingesetzt. Hierbei kommt es zum direkten Wärmeaustausch zwischen Luft und dem bereits behandelten Erz, und erst nach Zugabe des Brennstoffes erfolgt die Wärmeübertragung auf das frische Erz. ]Dieses Verfahren arbeitet naturgemäß ebenfalls mit relativ niedrigem thermischem Wirkungsgrad.
  • Die Erfindung bezweckt, Verfahren zum magtietigierenden Rösten von fluidisierten Erzen derart zu verbessern, daß der thermische Wirkungsgrad und die Sicherheit des Betriebes erhöht und gleichzeitig die zur Ausführung dienenden Vorrichtungen vereinfacht werden.
  • , Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein Verfahren zum Rösten, insbesondere zum magnetisierend den Rösten von fluidisierten Erzen in wenigstens drei getrennten Fluidisierungsbetten mittels der gleichen Strömung heißer Gase unter Übertragung eines Teils der nutzbaren Wärme des reduzierten Erzes auf das noch nicht reduzierte Erz, wobei das erste und das dritte Bett auf gleicher Höhe liegen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das erste und das dritte Bett mit den Längsseiten aneinandergrenzen und nur durch eine Scheidewand voneinander getrennt sind, daß im ersten und im dritten Bett waagerechte, im wesentlichen parallel zur Scheidewand gerichtete Strömungen zum Erztransport erzeugt werden und daß im zweiten Bett die heißen Fluidisierungsgase durch teilweise Verbrennung eines Brennstoffs im zweiten Bett erzeugt werden. Dabei kann man so arbeiten, daß durch die Strömung der heißen Gase zuerst das dritte Bett und dann das erste Bett fluidisiert wird, oder man leitet die Gase in umgekehrter Richtung, so daß zuerst das erste Bett und dann das dritte Bettfluidisiert wird.
  • Eine zweckmäßige Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß äle erste und dritte Kammer Kammein des gleichen Gehäuses sind, das durch wenigstens eine senkrechte Scheidewand in Kammern unterteilt ist. Dabei kann das Gehäuse zweckmäßig einen viereckigen Umriß aufweisen und die Scheidewand zu einer der Seiten des Gehäuses parallel sein, so daß die Kammern ebenfalls einen viereckigen Umriß aufweisen. Man -kann die Vorrichtung auch so ausbilden, daß das Gehäuse durch zwei zueinander parallele, senkrechte geheidewände in drei Kammern unterteilt ist, wobei die mittlere Kammer die dritte Kammer bildet, von welcher die beiden anderen Kammern sowohl fürdie Zuführung und Abführung der Materialien, als auch für den Einlaß und die Ab- führung der Fluidisierungsgase abgezweigt sind.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausfühmngsform"en v6ii - iur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfabrens geeigneten Vorrichtungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 schematisch eine solche Vorrichtung, bei welcher die Übertragung der Wärme des reduzierten und h - eißen - Erzes auf das eintretende kalte Erz in einem Gehäuse er.fölgt, das durch zwei senkrechte und parallele Scheidewände in drei Kammern unterteilt ist, wobei die Strömung der Fluidisierungsphase zuerst durch die mittlere Kammer hindurchgeht, in der sich die heißen Materialien befinden, und dann die in den seitlichen Kammern zu erhitzenden Materialien:fluidisiert, und F i g. 2 einen waagerechten Schnitt nach der Linie II-II der F i g.- 1-,-F i g. 3 schematisch eine abgeänderte Vorrichtung, bei welcher die Übertragung der Wärme des reduzierten und heißen Erzes auf das eintretende kalte Erz in einem Gehäuse erfolgt, das in zwei Kammern unterteilt ist, in welchen die Strömung der. Fluidisierungsgase vom Bett der kalten Materialien zum Bett der heißen Materialien verläuft, und F i g. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der F i g. 3. In F ig. 1 ist mit 1 eine Kammer bezeichnet, in welche das pulverförmige Erz (das bereits erhitzt ist, wie später erklärt wird) bei 2 eingeführt wird, während das Erz bei 3 aus der Kammer abgeführt wird. Das Erz wird in der Kammer ohne Rost in einem Bett 4 mittels heißer Gase fluidisiert, welche aus dem unteren Ende em*er Verbrennungskammer 5 austreten, die durch die Leitung 6 mit Brennstoff gespeist wird und die vollständig in das fluidisierte Bett eingetaucht ist, um den thermischen Austausch zu verbessern. Das heiße und reduzierte Erz wird bei 7 oberhalb eines Rostes 9 in eine Kammer 8 eingeführ4 in welcher das Erz in einem Bett 10 fluidisiert wird.
  • Die Kammer 8 ist die mittlere Kammer eines Gehäuses von rechteckigem Umriß, das Scheidewände 11 und 12 in drei Kammern 13, 8 und 14 unterteilen, von denen jede einen Fluidisierungsrost aufweist.
  • Die Leitung 7, durch welche das reduzierte und heiße Erz in die Kammer 8 eingeführt wird, liegt am einen Ende derselben, während die Abführungsleitun- 15 für das Erz am anderen Ende der Kammer angeordnet ist, so daß sich im Inneren des fluidisierten Bettes 10 eine Strömung zur Verschiebung der Materialien bildet, die entsprechend dem Pfeil 16 gerichtet ist.
  • In die Kammern 13 und 14 wird das zu behandelnde Erz bei 17 und 18 eingeführt sowie aus den Kammern an den entgegengesetzten Enden bei 19 und 20 abgeführt, so daß sich Strömungen zur Verschiebung der Materialien in der Richtung der Pfeile 21 und 22 bilden. Das bei 19 und 20 abgeführte Erz gelangt in die Leitung 2, welche die Kammer 1 speist, in der das eigentliche magnetisierende Rösten erfolgt. Die von der Verbrennung im Brenner 5 herrührenden heißen Gase fluidisieren und reduzieren das Erz des Bettes 4 und werden dann durch eine Leitung 23 unterhalb des Fluidisierungsrostes 9 der Kammer 8 eingeführt. Am oberen Ende der Kammer werden die Gase von einer Leitung 24 aufgenommen, welche sie einem Staubfänger 25 zufühit, aus dem sie durch eine Leitung 26 unterhalb der Fluidisierungsroste der Karnmern 13 und 14 eingeführt werden, in welchen sie das kalte Erz fluidisieren, indem sie den größeren Teil ihrer nutzbaren Wärme an dasselbe abgeben. Die Gase werden an den oberen Enden der Kammern 13 und 14 durch Leitungen 27 und 28 aufgenommen, welche sie einem Staubfänger 29 zuführen, aus dem sie durch eine Leitung 30 nach außen abgeführt werden.
  • Die in den Staubfängem 25 und 29 gesarnmelten Staubteilchen des Erzes werden durch Leitungen 31 und 32 wieder in die Auslaßleitungen der Kammern eingeführt, aus denen sie herkommen.
  • F i g. 3 stellt schematisch den verzweigten Kreislauf einer Behandlungsvorrichtung dar, die einen Reaktor 33 zum magnetisierenden Rösten des pulverförmigen Erzes und einen Austauscher mit zwei Kammern 34 und 35 aufweist. Diese beiden Kammern sind in F i g. 3 der Deutlichkeit halber getrennt dargestellt, obwohl sie einen Teil eines einzigen Gehäuses bilden, wie F i g. 4 im Grundriß zeigt. Die Kammern sind nur durch ein senkrechtes Blech 36 getrennt, durch welches die Wärmeübertragung erfolgt.
  • Das zu behandelnde Erz kommt aus einem Vorratsbehälter 37 und wird durch eine Förderschnecke 38 in die Kammer 34 des Austauschers eingeführt, in welcher es fluidisiert und vorgewärmt wird, während es sich in der Richtung des Pfeiles A verschiebt. Das Erz gelangt dann durch eine Leitung 39 in den Röstreaktor 33, in welchem es gleichzeitig durch die heißen Gase fluidisiert wird, die aus einem in das Bett eingetauchten Brenner 40 aufsteigen.
  • Das teilweise reduzierte, heiße Erz tritt aus dem Reaktor 33 durch eine Leitung 41 aus und gelangt in die Kammer 35 des Austauschers, in welcher es fluidisiert und abgekühlt wird, während es sich in der Richtung des Pfeiles B verschiebt. Hierauf wird das Erz aus der Vorrichtung durch eine Leitung 42 nach außen abgeführt, in welche die Staubteilchen eingeführt werden, die vom Staubfänger 43 herrühren, dessen Aufgabe darin besteht, das aus der Kammer 35 durch eine Leitung 44 austretende Fluidisierungsgas zu reinigen.
  • Die Reihenfolge des Durchgangs der Gase durch die verschiedenen Fluidisierungsbetten ist von jener des vorhergehenden Beispiels verschieden. Die aus dem Brenner 40 austretende Strömung der heißen Gase geht durch das Bett des der Röstung untere worfenen Erzes hindurch und tritt dann durch eine Leitung 45 in einen Staubfänger 46 ein. Aus diesem wird sie durch eine Leitung 47 unterhalb des Fluidisierungsrostes der Kammer 34 eingeführt, in welcher sie das in die Vorrichtung eintretende Erz erhitzt und fluidisiert. Hierauf gelangt die Strömung der Gase über eine Leitung 48 in einen Staubfänger 49, aus welchem sie über eine Leitung 50 unterhalb des Fluidisierungsrostes für das heiße Erz in cTie Kammer 35 eingeführt wird.
  • Die aus der Karruner 34 herrührenden Staubteilchen, die im Staubfänger 49 abgeschieden werden, werden durch eine Leitung 51 wieder in den Erzkreislauf eingeführt.
  • Wie F i g. 3 zeigt, bestehen die Fluidisierungsroste der Kammern 34 und 35 aus ebenen Elementen, die sich teilweise überdecken, ohne sich zu berühren. Infolge ihrer Konstruktion weisen sie eine allgemeine Neigung auf, und bei der Ausführung der Erfindung werden sie vorzugsweise so angeordnet, daß ihre Neigungen relativ zueinander entgegengesetzt sind und in der Verschieberichtung der pulverförmigen Materialien liegen.
  • Bei 52 und 53 sind Leitungen für die Zuführung von Luft und Brennstoff dargestellt. Wie F i g. 3 zeigt, geht die Leitung 52 durch das Bett des heißen Erzes in der Kammer 35 hindurch, so daß die Verbrennungsluft vorgewärmt werden kann.
  • Wenn man diese Vorrichtung mit jener des vorhergehenden Beispiels vergleicht, ergibt sich, daß das kalte Erz im vorliegenden Fall etwas mehr Wärme von den Fluidisierungsgasen und weniger Wärme durch Austausch an den Scheidewänden empfängt, weil das heiße Erz in der Kammer 35 durch die gleichen Gase nach ihrem Durchgang durch die Kammer 34 fluidisiert wird, d. h. nachdem die Gase abgekühlt worden sind. Insgesamt hat das in die Leitung 39 eintretende Erz in der Kammer 34 etwas weniger Wärme aufgenommen, als in der vorhergehenden Vorrichtung. Man verfügt jedoch bei 44 über heißere Gase, die dann zum Trocknen des rohen Erzes in einem Brecher dienen können.
  • Selbstverständlich müssen alle beschriebenen Kreisläufe, Gehäuse, Kammern, Rohrleitungen, Staubfänger usw. in nicht dargestellter üblicher Weise sorgfältig mit Wänneschutz versehen werden, um die thermischen Verluste möglichst zu verringern.
  • Nachstehend wird ein Beispiel des magnetisierenden Röstens von Eisenerzen gegeben, um den Vorteil des Verfahrens gemäß der Erfindung hinsichtlich der gesamten thermischen Bilanz des Röstvorganges zu zeigen.
  • Das verwendete Erz ist ein kalkarmes Erz, das ungefähr 120/9 Spateisenstein enthält und dessen ehe-mische Zusammensetzung folgende ist: Fe .................... 30,60/0 si02 .... 5,811/o Ca0 .................. 19,40/0 A1203 ................ 3,9% H20 .................. 6,01/0 c02 .................. 17,01/0 Fe . ................. 9,4% Das Rösten wird nach dem Schema der F i g. 3 ausgeführt. Die Fluidisierungsgase werden durch Verbrennung von Heizöl mit Luft gebildet, welche in der Schlange vorgewärmt wird, die in das austretende Erz eingebettet ist. Die Gase treten aus der Vorrichtung durch die Leitung 44 mit einer Temperatur von 350' C, und die gerösteten Materialien treten durch die Leitung 42 mit einer Temperatur von 300' C aus. Der thermische Gesamtverbrauch der Vorrichtung beträgt 210 000 kcal/t des in die Vorrichtung eintretenden trockenen Erzes und setzt sich zusammen aus:
    Endothermischein Verbrauch
    (Zersetzung der Hydrate und des
    Spateisensteins, Reduktion) ..... 90 000 keal
    Nutzbarer Wärme der austretenden
    festen Produkte ................ 53 000 keal
    Nutzbarer Wärme der austretenden
    Gase ......................... 40 000 kcal
    Thermischen Verlusten ............ 27 000 kcal
    210 000 kcal
    Das Verfahren gemäß der Erfindung ermöglicht daher die Ausführung der magnetisierenden Röstung mit einem besonders niedrigen thermischen Verbrauch von 210 000 kcal/t, welcher nach Kenntnis des Erfinders bisher noch niemals erreicht wurde.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Rösten, insbesondere zum magnetisierenden Rösten von fluidisierten Eisenerzen in wenigstens drei getrennten Fluidisierungsbetten mittels der gleichen Strömung heißer Gase unter Übertragung eines Teils der nutzbaren Wärme des reduzierten Erzes auf das noch nicht reduzierte Erz, wobei das erste und das dritte Bett auf gleicher Höhe liegen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das erste und das dritte Bett mit den Längsseiten aneinandergrenzen und nur durch eine Scheidewand voneinander getrennt sind, daß iin ersten und im dritten Bett waagerechte, im wesentlichen parallel zur Scheidewand gerichtete Strömungen zum Erztransport erzeugt werden und daß im zweiten Bett die heißen Fluidisierungsgase durch teilweise Verbrennung eines Brennstoffs im zweiten Bett erzeugt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Strömung der heißen Gase zuerst das dritte Bett und dann das erste Bett fluidisiert wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Strömung der heißen Gase zuerst das erste Bett und dann das dritte Bett fluidisiert wird. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und dritte Karnmer Kammein des gleichen Gehäuses sind, das durch wenigstens eine senkrechte Scheidewand in Kammein unterteilt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen viereckigen Umriß aufweist und die Scheidewand zu einer der Seiten des Gehäuses parallel ist, so daß die Kammern ebenfalls einen viereckigen Umriß aufweisen. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse durch zwei zueinander parallele, senkrechte Scheidewände in drei Kammern unterteilt'ist, wobei die mittlere Kammer die dritte Kammer bildet, von welcher die beiden anderen Kammern sowohl für die Zuführung und Abführung der Materialien als auch für den Einlaß und die Abführung der Fluidisierungsgase abgezweigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 529 366.
DEJ25753A 1963-05-14 1964-04-30 Verfahren zum Roesten, insbesondere zum magnetisierenden Roesten von fluidisierten Eisenerzen Pending DE1230049B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5376162A (en) * 1992-01-09 1994-12-27 Virgin Metals (Canada) Limited Autogenous roasting of iron ore

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2529366A (en) * 1945-03-02 1950-11-07 Wolf G Bauer Fluidizing process and mechanism

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