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DE1229885B - Parallel zur Spinnmaschine an dieser verfahrbarer Huelsenabzieh- und Aufsteckwagen - Google Patents

Parallel zur Spinnmaschine an dieser verfahrbarer Huelsenabzieh- und Aufsteckwagen

Info

Publication number
DE1229885B
DE1229885B DEW33317A DEW0033317A DE1229885B DE 1229885 B DE1229885 B DE 1229885B DE W33317 A DEW33317 A DE W33317A DE W0033317 A DEW0033317 A DE W0033317A DE 1229885 B DE1229885 B DE 1229885B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
spindle
spring
bobbin
engagement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW33317A
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Oscar Du Buis
Edward Louis Cucksey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Willcox and Gibbs Sewing Machine Co
Original Assignee
Willcox and Gibbs Sewing Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Willcox and Gibbs Sewing Machine Co filed Critical Willcox and Gibbs Sewing Machine Co
Publication of DE1229885B publication Critical patent/DE1229885B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/08Doffing arrangements independent of spinning or twisting machines
    • D01H9/10Doffing carriages ; Loading carriages with cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
DOIh
Deutsche Kl.: 76 c-26/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
W 33317 VII a/76c
12. November 1962
1. Dezember 1966
Die Erfindung bezieht sich auf einen parallel zur Spinnmaschine an .dieser verfahrbaren Hülsenabzieh- und Aufsteckwagen mit einem Hülsenvorratsbehälter und mit einer Abgabeöffnung, über welche eine Hülse in der Aufsteckstellung durch eine Halterung getragen wird, die durch einen Schaltmechanismus zurückziehbar ist, der ein Glied aufweist, welches mit den Spindeln in Eingriff gelangt, um die Halterung zurückzuziehen, um die Hülse freizugeben und um diese auf. eine Spindel in axialer Flucht mit dieser aufzustecken.
Man ist bei derartigen Vorrichtungen bestrebt, eine möglichst schnelle Arbeitsweise durch ein schnelles und sicheres Aufstecken der Hülsen oder Spulen auf die Spindeln zu erzielen. Es ist bereits bekannt, zu diesem Zweck einen Schlagarm vorzusehen, der von einem Hebelgestänge betätigt wird und der auf die Spitze der Hülse oder Spule schlägt, um diese auf die Spindel zu treiben. Eine derartige Schlagbeanspruchung der Hülse oder Spule kann jedoch zu Beschädigungen der Spule oder Hülse oder sogar zu Beschädigungen der Spindel an der Spinnmaschine führen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Einrichtung zu schaffen, mit der ein schnelles und sicheres Aufstecken der Hülse oder Spule auf die Spindel möglich ist.
Erfindungsgemäß ist ein Druckglied vorgesehen, welches mittels einer Feder in Eingriff mit einer Hülse in der Aufsteckstellung bringbar ist, um die Hülse gegen die Halterung zu drücken, und weiterhin sind Einrichtungen vorgesehen, die wirksam sind, um die Feder vor der Lösung der Hülsenhalterung zu spannen. In vorteilhafter Weise wird zuerst ein federbelastetes Aufstoßglied nach unten in eine Eingriffslage mit der Spitze der Hülse gebracht und dann wird allmählich fortschreitend der Federdruck auf die Spitze erhöht, wobei dieser Druckanstieg bis zur Betriebsphase stattfindet, in der die Halterung gelöst oder zurückgezogen wird. Auf diese Weise kann eine beträchtliche Energie in der Feder aufgespeichert werden, und wenn die Halterung dann zurückgezogen wird, so wird die Spule nach Art eines Katapultes sicher und schnell auf die mit dieser fluchtenden Spindel aufgesteckt.
In vorteilhafter Weise kann eine Entriegelungseinrichtung vorgesehen sein, die durch die Spindel, auf die eine Hülse aufgesteckt werden soll, betätigbar ist, wenn sich die Spindel in eine axial fluchtende Lage mit der Hülse, die sich in der Aufstecklage befindet, bewegt.
Es kann ferner vorteilhaft sein, daß die Einrich-
Parallel zur Spinnmaschine an dieser verfahrbarer Hülsenabzieh- und Aufsteckwagen
Anmelder:
Willcox & Gibbs Sewing Machine Company, Ltd.,
London
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz, Dr. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Edwin Oscar du Buis, Pearl River, N. Y.;
Edward Louis Cucksey,
Upper Nyack,JsLY. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 15. November 1961
(152407)
tungen zum Spannen der Feder einen Nocken aufweisen, der von einem Sternrad getragen ist, welches durch die Spindel, auf die eine Hülse aufgesteckt werden soll, antreibbar ist, und daß die Einrichtungen zum Zurückziehen der Halterungen einen zweiten Nocken aufweisen, der ebenfalls von dem Sternrad getragen ist. Hierdurch wird die Steuerung wesentlich vereinfacht. Mit besonderem Vorteil kann ein Reibungsglied vorgesehen sein, welches derart angeordnet ist, daß dieses in Eingriff mit der Hülse gelangt, wenn sich diese nach unten in die Antriebseingriffsstelung auf der Spindel bewegt, und welches der Hülse in der Antriebsrichtung eine Drehung erteilt. Dadurch wird ein sicheres Aufstecken gewährleistet.
Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht des Aufsteckwagens,
Fig. 2 eine Schnittansicht, genommen längs der Linie 2-2 der F i g. 1,
G09 729/261
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung, gesehen von der Linie 3-3 aus,
Fig. 4 eine Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, gesehen von der Linie 4-4 aus,
Fig. 5 den Aufbau am oberen Ende der Spulenaufbringvorrichtung,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch die Spulenauf bringvorrichtung,
F i g. 7 die Aufgebervorrichtung,
Fig. 8 eine vergrößerte Detailschnittansicht des Spulenträgers zur Halterung der Spule in der Spulenaufbringstellung,
F i g. 9 eine Seitenansicht des Trägers und der Betätigungseinrichtung,
Fig. 10 eine Ansicht, gesehen von der Linie 13-13 derFig. 9 aus,
Fig. 11 eine Ansicht, gesehen von der Linie 14-14 der F i g. 9 aus,
Fig. 12 eine Schnittansicht, die den Trennzapfen ao zur Halterung der Spule im Vorratsbehälter während des Aufgebens zeigt,
Fig. 13 eine Seitenansicht eines Wagens oder Schlittens eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 14 eine Endansicht des in Fig. 13 gezeigten Wagens,
Fig. 15 eine vergrößerte Endansicht der Aufgabeeinrichtung,
Fig. 16 eine Seitenansicht der Vorrichtung von F i g. 15 von rechts,
Fig. 17 einen Schnitt längs der Linie 22-22 der Fig. 15,
Fig. 18 einen Schnitt längs der Linie 23-23 der Fig. 15,.
Fig. 19 einen Schnitt längs der Linie24-24 der Fig. 15,
Fig. 20 einen Schnitt längs der Linie 25-25 der Fig. 15.
Wie in den Figuren der Zeichnung dargestellt, kann der Wagen 18 an den Seiten einer Spinnmaschine in Schienen 14, 15 (Fig. 1) in Richtung des Pfeils H verschoben werden. Die Spinnmaschine 10 weist eine Reihe von Spindeln auf, die sich längs der Spinnmaschine erstrecken. Der Wagen ist derart ausgebildet, daß dieser automatisch volle Spulen oder Wickel 12 von den Spindeln abzieht und diese durch leere Spulen 13 ersetzt. Die dargestellten Spulen haben einen Schaft 13 α und ein verbreitertes unteres Ende 13 b, welches, wie in F i g. 8 gezeigt, mit Ringen 13 c versehen ist.
Der Wagen 18 hat Aufnahmebehälter 20 (F i g. 1) zur Aufnahme der vollen Spulen von den Abzugseinrichtungen und eine Zulieferungseinrichtung 21« zur Zulieferung leerer Spulen zu den Aufgebern 21, die dem hinteren Ende des Wagens benachbart angeordnet sind, um leere Spulen den Spindeln zuzuführen, von denen volle Spulen abgezogen wurden.
Bei der in den F i g. 1 bis 12 dargestellten Ausführungsform sind Aufgeber 21 und der Vorratsbehälter 93 (F i g. 4) für den Aufgeber am Ende des Wagens angeordnet, der die Spulenzulieferungseinrichtungen trägt, wobei das Einlaßende des Behälters 93 mit einem Durchgang 115 fluchtet, durch den die Spulen vom Förderband 91 geführt werden. Dieses Förderband ist derart angeordnet, um die Spulen von den Zulieferungseinrichtungen mittels eines Anschlages 112 (F i g. 2) aufzunehmen. Die Spulen treten in den Behälter 93 mit dem unteren Ende nach abwärts gerichtet, wie in Fig. 4 gezeigt, ein. Um die Spulen ausgerichtet und in Flucht zu halten, wenn sich diese in den geneigten Behälter nach abwärts bewegen, sind Platten 116 vorgesehen, die mit den Schäften der Spule in Eingriff gelangen. Dadurch werden die Spulen in der Weise genau angeordnet, daß die Spulen auf dem Boden 117 des Behälters 93 ruhen und daß die Spitzen der Spulen mit dem oberen Ende 118 des Behälters, wie in F i g. 4 gezeigt, in Eingriff gelangen.
Das Ausgangsende dieses Vorratsbehälters 93 ist dem Aufgeber benachbart angeordnet und führt die Spulen in den Aufgeber ein.
Der Aufgeber 21 und der Vorratsbehälter 93 werden aus einer zurückgezogenen Stellung in eine vorspringende Stellung bewegt, in der der Spulenaufsetzteil des Aufgebers in der Ebene der Spindelreihe angeordnet ist.
Um die Anbringung der Spule an der Spindel schnell und genau zu steuern, wird der Aufgeber von den Spindeln gesteuert, wenn sich der Wagen oder Schlitten längs der Spindelreihe bewegt. Wie Fig. 12 zeigt, wird die Spule in ihrer Aufsteckstellung durch Spulenhalterungen gehalten. Die Spulenhalterungen, wie sie im einzelnen in den F i g. 8 bis 12 dargestellt sind, weisen ein Paar Halterungsglieder 135 auf. Diese Halterungsglieder haben gebogene Spuleneingriffsteile 136, die mit einer abgeschrägten oberen Oberfläche 136a (Fig. 8) versehen sind, welche mit den Ringen 13 c am unteren Ende 13 & der Spule, wie in Fig. 8 und 9 gezeigt, in Eingriff gelangen. Diese Teile halten die Spule und zentrieren diese in ihrer genauen Stellung im Aufgeber oberhalb der Spindeln. Die Spulen können freigegeben werden, so daß diese auf die Spindeln aufgesteckt werden können.
Die Halterungs- oder Tragteile werden normalerweise in ihrer Halterungsstellung durch eine Klinke oder Sperre 137 gehalten, die durch einen Fühler 138 (Fig. 11) gesteuert wird, der mit den Spitzen der Spindel in Eingriff gelangt, um die Halterung freizugeben. Um die Spule schnell auf die Spindel aufzustecken, wenn die Halterung freigegeben ist, sind Einrichtungen vorgesehen, um auf die Spule einen Druck auszuüben. Diese Einrichtungen umfassen einen Fühler 140, der an einer Welle 141 drehbar gelagert ist, die sich vom Boden des Aufgebers aus erstreckt. Dieser Fühler erstreckt sich, wie in den Fig. 2 und 7 gezeigt, nach außen, um mit der Spindel in der Nähe ihres unteren Teiles in Eingriff zu gelangen. Die Welle 141 trägt ein Kegelrad 142, welches mit einem Kegelrad 143 kämmt, um eine Welle 144 zu drehen, die einen Arm 145 aufweist. Der Arm 145 ist mit einem Ende einer Zugstange 146 verbunden. Das andere Ende der Zugstange ist mit einer Hebelanordnung 147 verbunden, die an einem Joch 148 befestigt ist, welches von einem Schieber in Form einer Hülse 149 getragen wird. Die Hülse 149 ist in Lagern 150 in senkrechter Richtung gleitbar, wobei die Lager, wie in den F i g. 2 und 4 gezeigt, am Lagerstuhl befestigt sind.
Das Joch 148 ist im einzelnen in Fig. 5 dargestellt und weist ein geschlitztes Klemm- oder Spannglied 151 auf, das an der Hülse befestigt ist, und Verbindungsteile 152, die am Spannglied befestigt sind und die schwenkbar das Gestänge 147 a der Gestängeanordnung mit diesem verbinden.
5 6
Das Gestänge und die Hülse sind normalerweise blockiert wird. Wenn der Arm den Finger 167 in die
in die in Fig. 2 gezeigte zurückgezogene Stellung strichpunktiert dargestellte Lage in Fig. 12 bewegt,
durch eine Feder 153 gezogen, die am Rahmen und gelangt der Nocken 168 außer Eingriff mit der Rolle
an einem Anschlußteil 154 an der Zugstange, wie in 169 und erlaubt der Halterung, die Spule freizu-
F i g. 2 gezeigt, befestigt ist. 5 geben. Wenn sich der Arm zurückbewegt, so stellt der
Die Hülse weist eine Spuleneingriffseinrichtung auf, Teil 168 b des Nockens automatisch die Halterung
die gleitbar in dieser gelagert ist. Wie Fig. 6 zeigt, zurück, um die nächste Spule aufzunehmen, wenn
ist eine Welle 155 vorgesehen, die einen Kopf 156 sich der Finger in die mit voll ausgezogenen Linien
an ihrem inneren Ende aufweist, der derart einge- dargestellte Stellung bewegt und ermöglicht es der
richtet ist, daß dieser in das Ende einer Spule ein- 10 Spule, durch die Schwerkraft in die richtige Lage zu
greifen kann. Die Welle ist normalerweise in ihre fallen.
vorgeschobene Lage durch eine Feder 157 gedrückt, Bei der Ausführungsform, die in den Fig. 13 bis die die Welle umgibt und die sich gegen das Ende 20 dargestellt ist, sind der Aufgeber und dessen Vorder Hülse abstützt. ratsbehälter an einer Platte 407 angeordnet, die an
Wenn der Fühler mit dem unteren Teil der Spin- 15 der Wand 359 a aus einer zurückgezogenen Stellung
del in Eingriff gelangt, verdreht dieser die Welle 141 in eine ausgefahrene Lage gleitbar ist, in der der Auf-
und bewegt den Arm 145 nach unten. Dieser bewegt geber eine Spule in eine· Aufstecklage oberhalb der
den Schieber oder die Hülse 149 abwärts, bis der Spindel hält, der die Spule zuzuführen ist.
Spuleneingriffsteil oder Kopf 156 an der Welle 155 Der Vorratsbehälter weist ein fächerförmiges Ge-
in die Spule eingreift. Danach drückt eine weitere 20 häuse 426 (Fig. 14) auf, das ein Einlaßende 426a
Bewegung des Schiebers oder der Hülse die Feder hat, das normalerweise unter dem Ende der Rinne
zusammen, wodurch ein Druck auf die Spule aus- 369 angeordnet ist, wenn sich die Platte 407 in ihrer
geübt wird, um diese gegen die Halterung zu drücken. ausgefahrenen Stellung befindet, so daß Spulen, die
Dadurch wird die Spule schnell auf die Spindel auf- von der Spulenzulieferungseinrichtung Zu der Rinne
gegeben und auf diese aufgesteckt, und zwar sobald 25 zugeführt werden, in den Vorratsbehälter fallen,
die} Halterung freigegeben ist. Der Vorratsbehälter nimmt die Spulen derart auf,
Bei der in den Fig. 2, 4 und 11 dargestellten daß deren untere Enden nach unten weisen und daß
Ausführungsform wird die Steuerung zur Freigabe diese, wie in F i g. 14 gezeigt, sich am Bodenstreifen
der- Halterung von der Spitze der Spindel betätigt, 426 b abstützen.
wenn diese durch einen Spalt hindurchtritt, der unter- 30 Wie die F ί g. 14, 15 und 16 zeigen, werden die
halb der Halterungseinrichtung angeordnet ist. Spulen im Behälter 426 durch die Schwerkraft nach
Der Spalt wird durch einen festen Anschlag 160 an unten geführt. Die erste Spule wird in eine Spulender Aufgabevorrichtung gebildet. Dieser Anschlag aufstecklage im Aufgeber gebracht, in der diese 160 weist eine geneigte Oberfläche 161 (F i g. 10) auf, Spule durch zurückziehbare Halterungen 428 gedie vorgesehen ist, um jede nicht genau in Flucht 35 halten wird. Diese Halterungen sind gleitbar am Aufliegende Spindel in genaue Flucht mit der Spule an geber befestigt. Um eine Aufsteckkraft für die Spuder Halterung zu bringen. Weiterhin ist ein Anschlag len zu erzeugen, um diese auf die Spindeln aufzuöder Auslöseglied 162 vorgesehen, welches am Auf- stecken, ist ein Schieber 429 gleitbar an der Basis 430 geber drehbar gelagert ist und welches mit der ande- gelagert und wird normalerweise nach oben in eine ren Seite der Spindel zusammenarbeitet. Wenn die 4» zurückgezogene Stellung 431 gezwungen. Dieser Spindeln durch diesen Spalt hindurchgehen, wird Schieber weist einen Spitzenaufnahmeteil 432 auf, der Auslöser 162 verschwenkt und die Klinkenlöse- der mit einer Bohrung 433 in Verbindung steht, die einrichtung 163, welche die Feder 137a (Fig. 10) sich nach oben, wie in Fig. 15 gezeigt, in den Schieüberwindet und die Sperre 137 freigibt, die normaler- ber hineinerstreckt. Innerhalb der Bohrung ist ein weise die Halterung in ihrer Halterungsstellung fest- 45 Glied 434 angeordnet, welches einen Spuleneingriffhält. Sobald die Sperre freigegeben ist, bewegen ein teil 434 a aufweist. Dieses Glied 434 ist gleitbar anPaar Federn, die mit den Halterungen verbunden geordnet und wird normalerweise durch eine Feder sind, die Halterungen in die gespreizte Lage und 435 in Richtung aus der Bohrung heraus und zur geben die Spule für eine plötzliche Bewegung zur Spulenspitze hin beaufschlagt.
Spindel hin frei, so daß die Spule auf die Spindel auf- 50 Der Schieber 429 ist zur Aufnahme des Spulengesteckt werden kann. schaftes, wie in F i g. 15 und 18 dargestellt, angeord-
Wenn sich die Welle 141 dreht, um die Spulen- net, während der Bodenteil der Spule gehalten ist aufsteckeinrichtung zu spannen, wird dadurch ein und durch einen gebogenen Teil 436 (F i g. 19), der Arm 165 gedreht, und über ein Gestänge 166 wird von der Basis 430 getragen wird, in seine Lage geeine Trennadel oder ein Trennfinger 167, wie in 55 bracht ist. Der Schieber 429 ist derart angeordnet, Fig. 12 gezeigt, bewegt. Dieser Trennfinger gelangt daß, wenn dieser sich abwärts bewegt, dieser zuerst in eine Stellung zwischen der Spule an der Halterung den Spuleneingriffsteil 434 α in Eingriff mit der Spitze in der Aufstecklage und der nächsten Spule im Be- der Spule bringt. Eine fortgesetzte Bewegung drückt hälter, um zu verhindern, daß die nächste Spule die Feder 435 zusammen. Dadurch wird auf die im Behälter sich in die Spulenaufsteckstellung bewegt, 60 Spule eine Kraft ausgeübt, die diese Spule schnell und zwar bevor die Spule ihre volle Bewegung auf auf die Spindel aufsetzt, wenn die Halterung 428 die Spindel durchgeführt hat, bis sich die Welle in zurückgezogen ist.
einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn Es ist eine koordinierte Steuerung der Bewegung
dreht, nachdem die Spule ausgestoßen ist. Der Arm des Schiebers 429 zur Spannung der Aufsteckfeder
weist eine Nockenfläche 168 auf. Dieser Nocken hat 65 435, der Zuleitung neuer Spulen zum Aufgeber und
einen Teil 168 a, der normalerweise im Eingriff mit der Freigabe der Halterung 428 durch ein einzelnes
einer Rolle 169 an der Spulenhalterungseinrichtung Antriebsglied vorgesehen. Dieses Antriebsglied wird
steht, wodurch die Bewegung in die Freigabestellung durch die zu beschickenden Spindeln angetrieben,
wenn sich der Wagen längs der Spinnmaschine, bewegt. Dieses Antriebsglied weist ein. Sternrad 440 auf, welches an einer Welle 441 befestigt ist, die drehbar in Lagern 442, 443 am Aufgeber ist. Dadurch wird das Sternrad unterhalb der Einrichtung in einer Stellung gehalten, in der dieses in Eingriff mit den unteren Teilen der Spindeln gelangt. Durch diesen Eingriff wird das Sternrad angetrieben, wenn sich der Wagen oder Schlitten längs der Maschine bewegt. Das Sternrad ist in den F i g. 15, 16 und 17 dargestellt. Am Sternrad 440 sind übereinander ein Nockenrad 444 und ein Schaltrad 445 angeordnet, um den Schieber zur Ladung der Aufsteckfeder zu bewegen, und um die Halterung freizugeben, und zwar in einer festen Zeitfolge.
Um zur Ladung der Feder 431 den Schieber 429 nach unten zu bewegen, und um einen Aufsteckdruck auf die Spule auszuüben, ist eine Nockenrolle 446 an einem Ende eines drehbar gelagerten Winkelhebels 447 angeordnet (Fig. 15). Dieser Winkelhebel 447 wird durch das Nockenrad 444 verschwenkt, wenn das Sternrad gedreht wird. Das andere Ende des Winkelhebels 447 ist über eine Stange 448 mit dem Schieber 429 verbunden, der normalerweise, wie in den Fig. 15 und 16 gezeigt, durch die Feder 431 nach oben gedrückt ist. Ein Ende dieser Feder ist mit der Platte 407 verbunden und das andere Ende mit dem Schieber 429 (Fig. 16).
Mit dem Winkelhebel 447 ist ebenfalls ein Spreizkeil 449 verbunden, der gleitend in einer Halterung 450 sitzt. Ein federndes Betätigungsglied 451 ist mit dem Keil und mit dem Ende des Winkelhebels verbunden, um diesen gleichsinnig mit dem Schieber 429 nach unten zu bewegen. Der Keil hat geneigte Flächen 449 a und 449 b, die in ein Paar Rollen 453, 454 eingreifen, die an einem Ende von angelenkten Armen 455 und 456 sitzen. Wie die Fig. 16 zeigt, werden die Arme durch eine Feder 459 gegeneinander gezogen. Die Schwenkarme 455 und 456 tragen Blockierungsglieder 457 und 458. Der Keil wird normalerweise in seiner oberen Stellung gehalten, in der die Rollen 453 und 454 gegen die Keilflächen in der Nähe der Keilspitzen drücken, wobei die Blockierungsglieder sich in ihrer zurückgezogenen Stellung befinden, und wobei die Spulen frei aus dem Behälter heraustreten können. Wenn sich der Winkelhebel, wie in Fig. 16 gezeigt, nach abwärt bewegt hat, zwingt dieser die Blockierungsglieder 457 und 458 in die in Fig. 16 und 19 ge- zeigte Lage zu schwingen, um zu verhindern, daß die nächste benachbarte Spule im Vorratsbehälter sich in die Spulenaufsteckstellung bewegt, bis die sich in dieser Stellung befindliche Spule auf die Spindel aufgegeben ist.
Wie Fig. 16 zeigt, trägt die Schwenkwelle 460 des Winkelhebels 447 die Betätigungseinrichtung 406 für die Gabel 405, die an einer Halterung 461 angeordnet ist und die auf der Welle 404 gleitet, um die Klinke zu steuern, und um die Schrittschaltkupplung einmal für jede Betätigung des Winkelhebels zu betätigen, so daß eine andere Spule für jede aufgegebene Spule dem Behälter zugeführt wird. Dadurch wird der Vorratsbehälter gefüllt gehalten.
Um die Halterung 428 zum richtigen Zeitpunkt freizugeben, ist eine Nachlaufrolle 465 (F i g. 15) mit dem unteren Ende eines Hebels 466 verbunden, der an einem Schwenkzapfen 467 schwenkbar gelagert ist und dessen oberes Ende in eine Aussparung 468 im Boden eines Schiebers 469 eingreift. Der Schieber 469 trägt die Halterungsglieder 428, die sich unter die Spule erstrecken. Diese Halterungsglieder sind zwischen einer Halterungsstellung und einer Freigabestellung hin und her beweglich.
Die Schieberplatte ist normalerweise in die Freigabestellung oder in die zurückgezogene Stellung durch eine Feder 470 vorgespannt, die ebenfalls die Rolle 465 gegen das Schaltrad 445 hält, so daß sich diese zu bestimmten Zeitpunkten bei der Bewegung des Wagens, wie es durch die Spindel, die zu beschicken ist, bestimmt wird, bewegt, um die Spule freizugeben, und um es zu ermöglichen, daß diese schnell auf die Spule aufgesteckt wird. Wenn gewünscht, kann eine Platte 471 aus einem Gleitlagermaterial am Hebel 466 in das Schaltrad 445 eingreifen, um die Reibung zu vermindern, damit die Halterung schnell zurückgezogen werden kann.
Sobald die Halterung 428 zurückgezogen ist und die Spule 13 freigegeben ist, drückt die Feder 435 die Spule auf die Spindel und steckt sie unterhalb des Aufgebers auf die Spindel auf. Wenn sich die Spule an der Spindel nach unten bewegt, gelangt ihr unterer Teil in Eingriff mit einem Reibungskissen 472, welches durch die Bewegung des Schlittens oder Wagens der Spule 13 eine Drehung erteilt, um sie auf die Spindel aufzuschrauben, um die ein Faden T, wie in F i g. 14 gezeigt, herumgewickelt ist. Dadurch werden Fadenbrüche vermieden und das Aufstecken der Spule erleichtert. ■

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Parallel zur Spinnmaschine, an dieser verfahrbarer Hülsenabzieh- und -aufsteckwagen mit einem Hülsenvorratsbehälter mit einer Abgabeöffnung, über welche eine Hülse in der Aufsteckstellung durch eine Halterung getragen wird, die durch einen Schaltmechanismus zurückziehbar ist, der ein Glied" aufweist, welches mit den Spindeln in Eingriff gelangt, um die Halterung zurückzuziehen, um die Hülse freizugeben und um diese auf eine Spindel in axialer Flucht mit dieser aufzustecken, gekennzeichnet durch ein Druckglied (156, 434), welches mittels einer Feder (157, 435) in Eingriff mit einer Hülse (13) in der Aufsteckstellung bringbar ist, um die Hülse gegen die Halterung (135, 428) zu drücken, und durch Einrichtungen (140 bis 150 oder 444 bis 448), die wirksam sind, um die Feder vor der Lösung der Hülsenhalterung (135, 428) zu spannen (F i g. 2, 4, 6, 7, 8,15,16).
2. Wagen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Entriegelungseinrichtung (160, 162), die durch die Spindel, auf die eine Hülse aufgesteckt werden soll, betätigbar ist, wenn sich die Spindel in eine axial fluchtende Lage mit der Hülse, die sich in der Aufstecklage befindet, bewegt (Fig. 2,10).
3. Wagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Spannen der Feder (435) einen Nocken (445) aufweisen, der von einem Sternrad (440) getragen ist, welches durch die Spindel, auf die eine Hülse aufgesteckt werden soll, antreibbar ist, und daß die Einrichtungen zum Zurückziehen der Halterung (428) einen zweiten Nocken (444) aufweisen, der ebenfalls von dem Sternrad getragen ist (F i g. 17).
4. Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Reibungsglied (472), welches derart angeordnet ist, daß dieses in Eingriff mit der Hülse gelangt, wenn sich diese nach unten in die Antriebseingriffsstellung auf der Spindel bewegt, und welches
10
der Hülse in der Antriebsrichtung eine Drehung erteilt (Fig. 14 bis 16).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1111075, 245 296; französische Patentschrift Nr. 1177 861.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
609 729/26111.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEW33317A 1961-11-15 1962-11-12 Parallel zur Spinnmaschine an dieser verfahrbarer Huelsenabzieh- und Aufsteckwagen Pending DE1229885B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1229885XA 1961-11-15 1961-11-15

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DE1229885B true DE1229885B (de) 1966-12-01

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ID=22406071

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DE1111075B (de) 1957-01-05 1961-07-13 Roberto Escursell Prat Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Auswechseln voller Spinnspulen gegen Leerhuelsen an Ringspinnmaschinen

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