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DE122958C - - Google Patents

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Publication number
DE122958C
DE122958C DENDAT122958D DE122958DA DE122958C DE 122958 C DE122958 C DE 122958C DE NDAT122958 D DENDAT122958 D DE NDAT122958D DE 122958D A DE122958D A DE 122958DA DE 122958 C DE122958 C DE 122958C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
rods
neck
rod
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT122958D
Other languages
English (en)
Publication of DE122958C publication Critical patent/DE122958C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/20Grip or stock safeties, i.e. safeties disengaged by clasping the grip or stock
    • F41A17/28Grip or stock safeties, i.e. safeties disengaged by clasping the grip or stock acting on the sear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Patentschriften 30549 und 47430 sind Sicherungen für Gewehre mit Stangenschlofs bekannt geworden, bei welchen mittelst eines Druckhebels ein die Stangen sperrender Schieber oder Hebel ausgelöst wird. Diese Sicherung ist für mehrläufige Gewehre aus dem Grunde ungeeignet, weil bekanntlich das zweite Schlofs nach Abgabe eines Schusses ungesichert bleibt und erst durch abermaliges Auf- und Zukippen der Läufe wieder gesichert werden kann.
Vorliegende Erfindung hat nun eine selbstthätige Sicherung für mehrläufige Gewehre mit Stangenschlofs zum Gegenstande, bei welcher die Entsicherung durch Umfassen des Kolbenhalses in jeder Lage des Gewehres ermöglicht wird und nach Abgabe eines Schusses der andere Lauf oder die anderen Läufe schon beim Lockerlassen'des Kolbenhalses selbstthätig gesichert werden, ein Auf- und Zukippen der Läufe nach jedem einzelnen Schusse also nicht mehr nothwendig ist. Das Mittel, mit welchem diese Wirkung erreicht wird, besteht darin, dafs der mit den Stangenrasten versehene Hahntheil kreisförmig zum Drehpunkte des Hahnes verläuft, so dafs die hinteren Enden der Stangen niemals störend in. die Bahn der Schieber treten können.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Sicherung beispielsweise in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Anordnung derselben an einem doppelläufigen Stangenschlofsgewehr mit Druckknopfabzügen und Fig. 2 an einem solchen mit gewöhnlichen Abzügen. Fig. 3 zeigt den Sicherungs- bezw. Entsicherungsschieber und die Abzüge im Querschnitt.
Wie ersichtlich, besteht die Sicherung aus einem im Führungsstück α des Abzugs- bezw. Druckknopfblattes b geführten Schieber c, dessen vordere Enden in normaler Lage auf die Arme d der Stangen e der Hammerschlösser und mit ihren Nasen f auf die Abzüge g drücken. Das hintere Ende des Schiebers c ist an einem am Abzugsblatt drehbaren Winkelhebel h angelenkt, auf welchem bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Arm ζ des um ^'drehbaren Ausrückhebels k wirkt, welch letzterer in dem Ausführungsbeispiel (Fig. 2) zu einer Schiene / ausgebildet ist, die mit dem Arme m am Winkelhebel h und mit dem Arme η an einen Hebel 0 angelenkt ist, deren gemeinschaftliches Gelenk von einem zweiten einarmigen Hebel mit seinem Schlitz umfafst wird. In den beiden Ausführungsbeispielen wird der Schieber c durch eine auf das Druckorgan k bezw. / wirkende Feder ρ in der Sicherungsstellung gehalten, so dafs die Stangen e aus den Rasten der Hähne weder durch einen Druck auf die Abzüge bezw. Druckknöpfe, noch durch eine auf das Gewehr ausgeübte, durch Schlag, Stofs u. s. w. verursachte Erschütterung ausgehoben werden können.
Durch den beim Umfassen des Kolbenhalses auf den Hebel k bezw. das Druckstück / ausgeübten Druck wird der Schieber c zurückgezogen, die Stangen und Abzüge werden frei und es kann abgefeuert werden. Hört dieser
Druck auf, so sichert sich die Waffe durch selbsttätiges Vorschnellen des Schiebers sofort wieder. Ist ein Schufs abgegeben, so wird schon beim Lockerlassen des Kolbenhalses das zweite Schlofs sofort wieder gesichert, da die hinteren Enden d der Stangen e infolge der oben beschriebenen, eigenthümlichen Ausbildung der hinteren Hahntheile niemals störend in die Bahn des Sicherungsschiebers treten und dessen Bewegung hindern können.
Um beim Spannen der Waffe den Stangen e das Einfallen in die Spannrast der Hammer zu gestatten, ist der Verschlufsriegel mit einem bis an den Schieber c heranreichenden Ansatz q versehen, so dafs beim Oeffnen des Verschlusses vermittelst des Schlüssels r der Schieber c zurückgedrängt wird, und die Stangenarme d frei werden. Die Abzüge bezw. Druckknöpfe und das Ausrückorgan (Jt bezw. Z) sind durch einen entsprechend geformten Doppelbügel s geschützt. . i

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ~ ·
    Eine selbstthätige Sicherung für mehrläufige Gewehre mit Stangenschlofs, welche beim Umfassen des Kolbenhalses ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit den Stangenrasten versehene Hahntheil kreisförmig zum Drehpunkte des Hahnes verläuft, so dafs die hinteren Enden (d) der Stangen (e) niemals störend in die Bahn des Sicherungschiebers (c) treten und das Sichern verhindern können, zu dem Zwecke, nach Abgabe eines Schusses und Lockerlassen des Kolbenhalses die anderen Läufe selbsttätig zu sichern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT122958D Active DE122958C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE126014T

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