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DE1228922B - Filmfuehrungskanal in kinematographischen Apparaten - Google Patents

Filmfuehrungskanal in kinematographischen Apparaten

Info

Publication number
DE1228922B
DE1228922B DED43605A DED0043605A DE1228922B DE 1228922 B DE1228922 B DE 1228922B DE D43605 A DED43605 A DE D43605A DE D0043605 A DED0043605 A DE D0043605A DE 1228922 B DE1228922 B DE 1228922B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
flap
guide channel
picture
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED43605A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Victor Leon Cleme Debrie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANDRE VICTOR LEON CLEMENT DEBR
Original Assignee
ANDRE VICTOR LEON CLEMENT DEBR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANDRE VICTOR LEON CLEMENT DEBR filed Critical ANDRE VICTOR LEON CLEMENT DEBR
Publication of DE1228922B publication Critical patent/DE1228922B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/56Threading; Loop forming

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)

Description

  • Filmführungskanal in kinematographischen Apparaten Die Erfindung betrifft Kanäle, die in kinematographischen Aufnahme-, Entwicklungs- oder Projektionsapparaten die Aufgabe haben, den Film zu füh- ren und eine möglichst ebene Lage des Films in der Höhe des Bildfensters zu gewährleisten. Ferner müssen diese Führungskanäle so ausgebildet sein, daß sie jedes Gleiten des Films in den Zeiträumen verhindert, in denen der Film nicht unter der Wirkung der Antriebsvorrichtung vorgeschoben wird.
  • Zur Vermeidung der seitlichen Bewegung des Films in Projektionsapparaten wird in der österreichischen Patentschrift 99 376 eine Vorrichtung beschrieben, die oberhalb des Bildfensters in einer Ebene quer zur Laufrichtung des Films zwei Rollen als um ihre Achse bewegliche Führungsstücke aufweist. Von diesen zwei Rollen, die zu beiden Seiten des Filmdurchlaufs angeordnet sind, ist die eine ortsfest angebracht, während die andere unter Federdruck seitlich so beweglich ist, daß sie in Richtung auf die andere Rolle zu wirken vermag. Das unerwünschte Gleiten des stehenden Films kann durch diese um ihre Achse frei beweglichen Rollen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Außerdem wird durch die seitliche Druckwirkung der einen Rolle in Richtung auf die andere sehr häufig eine unerwünschte Reibung des Films entlang dessen Längsachse hervorgerufen.
  • In der deutschen Patentschrift 561864 wird eine Fihnführung beschrieben, in der ein federnd gelagertes Andruckstück den Film gegen einen federnden Rahmen drückt, der seinerseits durch einen an der Objektivklappe befestigten Rahmen an den Film gepreßt wird. Diese Filinführung gewährleistet zwar eine ebene Lage des Films in Höhe des Bildfensters und verhindert das Gleiten des stehenden Films wirkungsvoll. Wie aber aus der genannten Patentschrift auch hervorgeht, ist der federnde Rahmen einer sehr starken Abnutzung unterworfen. Diese Abnutzung, die durch Reibung des Films auf der Rahmenoberfläche hervorgerufen wird, wirkt jedoch auch auf das Filmmaterial und kann dort Streifen bzw. Kratzer erzeugen. Das abgeriebene Material sammelt sich in Form kleiner Teilchen an dem federnden Rahmen und trägt seinerseits zur Beschädigung des durchlaufenden Films bei.
  • Diese Nachteile treten auch bei dem Filmführungskanal nach der deutschen Patentschrift 840 187 auf, in dem der Film in seiner gesamten Oberfläche aufliegend über die mittlere Filmführung gezogen wird. Die seitliche Verschiebung des Films wird bei dieser Vorrichtung durch ein an -der einen Filmkante anliegendes federndes Glied verhindert, das den Film mit seiner anderen Kante an einen ortsfest angeordneten Block drückt. Durch diesen Druck wird der durchlaufende Film entlang seiner Längsachse gewölbt und mit seiner Oberfläche gegen die mittlere Filmführung gepreßt. Durch das dichte Aufliegen des Films auf dieser mittleren Filmführung lassen sich Beschädigungen des Films nicht vermeiden.
  • Die in der deutschen Auslegeschrift 1117 384 beschriebene Filraführungseinrichtung ist mit Elementen ausgerüstet, die ein seitliches Verschieben des Films vor dem Bildfenster ausschließen sollen. Da diese seitlichen Führungselemente unter Federdruck in Richtung aufeinander auf die Kanten des Films wirken, kann auch bei dieser Vorrichtung eine Wölbung des Films entlang seiner Längsachse nicht mit Sicherheit vermieden werden.
  • Eine technisch vorteilhaftere Filmführungsvorrichtung ist in der schweizerischen Patentschrift 340 414 beschrieben, In dieser Vorrichtung wird der Film an seinen Kanten in V-förnügen Nuten geführt, die in federnd gegeneinander wirkende Führungsteile eingearbeitet sind. In Höhe des Bildfensters soll eine mehrfache Abbiegung dieser Nuten bewirken, daß der Film ohne wesentliche Wölbung an dem Bildfenster vorbeiläuft. Mit dieser Vorrichtung wird zwar eine sichere Führung des Films bewirkt und ein Gleiten des stehenden Films verhindert. Es. hat sich jedoch herausgestellt, daß die - wenn auch geringe - Wölbung des Films vor dem Bildfenster während des Filmdurchlaufs ungleichmäßig ist, was sich wiederum auf die Bildqualität bei Aufnahme und Wiedergabe nachteilig auswirkt.
  • Gegenstand der Erfindung ist deshalb ein Filmführungskanal in kinematographischen Geräten, der zwei mit V-förmigen Nuten versehene Schienen aufweist, von denen wenigstens eine beweglich und in Richtung auf die andere Schiene der Wirkung.von Federn unterworfen ist und der unter Wahrung der Vorzüge der bekannten Vorrichtungen dieser Art deren Nachteile vermeidet. Erfindungsgemäß wird für diesen Filmführungskanal vorgesehen, daß die Schienen für eine das Bildfenster enthaltende Klappe und ein mit derselben zusammenwirkendes Druckteil ausgeschnitten sind, die außerhalb der Bildfläche des Films und gegebenenfalls der Tonspur gegen die Ränder deg"Fihns'ä'Aegen ' 'so daß die Bremsung des Films durch die V-förmigen Nuten erfolgt, während die Klappe und das Druckteil die ebene Lage des Films im Bildfenster gewährleisten.
  • Die Klappe -und das mit derselben zusammenwirkende Druckteil stellen in der Höhe des Bildfensters die ebene Lage des Films wieder her, ohne daß derselbe hierdurch einer wesentlichen Abnutzung unterworfen wird. Der in der Ebene des Films durch die Führungsschien,en, auf die Fihrikanten ausgeübte Druck erzeugt eine geringe Reibung zwischen den Führungsschi#äeii und den Filmkanten, die ausreicht, das Gleiten des ruhenden Films zu verhindern. Diese Reibung ist jedoch so gering, daß eine wesentliche Abnutzung der Kanten des durch die Führungsschienen durchlaufenden# Films nicht verursacht wird. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 schaubildlich einen gemäß der Erfindung ausgebildeten filmführungskanal, F i g. 2 in größerem Maßstab einen Querschnitt nach der Linie II-II der F i g. 1 bei geschlossener Klappe.
  • In F i g. 1 ist mit 1 eine Platte bezeichnet, die eine ortsfeste Schiene 2 trägt, welche mit einer V-förmigen Nut 3 versehen ist. Parallel zur Schiene 2 ist eine andere Schiene 4 angeordnet, die ebenfalls mit einer V-förmigen Nut 5 versehen ist, die aber der Wirkung von Federn 6, 6a unterworfen ist. Diese Federn trachten, die Schiene 4 der ortsfesten Schiene 2 zu nähern, um den (nicht dargestellten) Film festzuklemmen, dessen Kanten in die V-förmigen Nuten 3 und 5 eingreifen. - Wie F ig. 1 zeigt, sind die Schienen in der Höhe des Bildfensters ausgeschnitten. An dieser Stelle wird die auf die Kanten des Films ausgeübte Klemmung durch eine senkrecht zur Ebene des Films ausgeübte Kleinmung ersetzt, die durch das Zusammenwirken einer Klappe 7 mit einem Druckteil 8 bewirkt wird. Es muß jedoch bemerkt werden, daß die in senkrechter Richtung ausgeübte Kraft ziemlich gering ist, weil sie nur die ebene Lage des Films in der Höhe des Bildfensters gewährleisten soll, während die durch die V-förmigen Nuten ausgeübte Kraft vor allem zum Bremsen des Films dient.
  • Die Klappe 7 ist-um eine Achse 9 schwenkbar gelagert und mit einem Fenster 10 versehen. Auf jeder Seite des Fensters 10 ist die Klappe 7 parallel zur Vorschubrichtuiig des Films auf ihrer Innenseite mit vorspringenden Teilen versehen, die so ausgebildet sind, daß sie sich;#daßerhalb des Bildes und gegebe,-nenfalls der Tonspur, gegen die Ränder des Films anlegen. Auf einer Seite des Fensters 10 ist ein Vorsprung 11 angeordnet, während auf der anderen Seite zwei Vorsprünge 12 und 12a vorgesehen sind, die zu beiden Seiten der Tonspur liegen. Die mit einem Anschlag 13 versehene Klappe 7 wird in de- r Schließstellung durch eine Federvorrichtung 14 verriegelt, die vorteilhaft mit einem Entriegelungsorgan 15 versehen ist.
  • Auf der anderen Seite des Films befindet sich das Druckteil 8, das vorspringende Teile aufweist, welche jenen der schwenkbaren Klappe 7 entsprechen, nämlich auf der einen Seite einen Vorsprung 16 und auf der anderen Seite zwei Vorsprünge 17 und 17 a, die den Vorsprüngen 12 und 12a gegenüberliegen. Dag Druckteil ist der Wirkung von (nicht dargestellten) Federn unterworfen, um mit einer entsprechenden Kraft auf den Film zu drücken, der gegen die Vorsprünge 12 und 12 a der Klappe 7 anliegt. §elbst# verstäridlich ist auch das Druckteil 8 mit einem Fenster 18 versehen, das dem Fenster 10 entspricht, d. h. wenigstens so groß ist, wie jedes der Bilder des Films.
  • Die Bremsung, die auf den Film durch-die mit V-förmigen Nuten versehenen Schienen ausgeübt wird, kann je nach Art des Apparats sehr lang oder sehr kurz sein, d. h. je nachdem, ob es sich um einen Aufnahme-, - Entwicklungs- oder- Projektionsapparat handelt. Ebenso können die Bremsschienen geradlinig oder gekrümmt sein. -

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Filmführungskanal in kinematographischen Geräten, der zwei mit V-förinigen Nuten versehene Schienen aufweist, von denen wenigstens eine beweglich und in Richtung auf die andere Schiene der Wirkung von Federn unterwoifen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen(2, 4) für eine das Bildfenster enthaltende Klappe(7) und ein mit derselben zu- sammenwirkendes Druckteil (8) ausgeschnitten sind, die außerhalb der Bildfläche des Films und gegebenenfalls der Tonspur gegen die Ränder des Films anliegen, so daß die Bremsung des Films durch die V-förmigen Nuten (3, 5) erfolgt, während die Klappe (7) und das Druckteil (8) die ebene Lage des Films im Bildfenster gewährleisten.
  2. 2. Filmführungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) um eine ortsfeste Achse (9) schwenkbar ist und vorspringende Teile (11 und 12, 12a) aufweist, welche teilweise in die aus den Schienen (2, 4) ausgeschnittene Ausnehmung eintreten, um außerhalb der Bilder und der Tonspur gegen den Film parallel zur Vorschubrichtung desselben anzuliegen. 3. Filmführungskanal nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Klappe (7) in der Schließstellung durch eine Federvorrichtung (14, 15) verriegelt wird und daß ein Anschlag (13) die Tiefe des Eindringens der vorspringenden Teile (11 und 12, 12 a) der Klappe (7) begrenzt. 4. Filinführungskanal nach Anspruch 2, daL durch gekennzeichnet, -daß die entsprechenden vorspringenden Teile ' der -Klappe (7) und -des Druckteils (8), zwischen -d-enen--dei7#Pih-n-- eingei klenunt wird, aus einem zur Vorschubrichtung des Films parallelen Vorsprung (11 bzw. 16) auf der einen Seite des Bildes und aus zwei zu beiden Seiten der Tonspur liegenden Vorsprüngen (12, 12 a bzw. 17, 17 a) auf der anderen Seite des Bildes bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 561864, 840 187; deutsche Auslegeschrift Nr. 1117 354; österreichische Patentschriften Nr. 99 376, 142 684; schweizerische Patentschrift Nr. 340 414.
DED43605A 1963-02-14 1964-02-12 Filmfuehrungskanal in kinematographischen Apparaten Pending DE1228922B (de)

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FR1228922X 1963-02-14

Publications (1)

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Family Applications (1)

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DED43605A Pending DE1228922B (de) 1963-02-14 1964-02-12 Filmfuehrungskanal in kinematographischen Apparaten

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DE (1) DE1228922B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT99376B (de) * 1923-03-23 1925-03-10 Aeg Union Elek Wien Filmbandführung.
DE561864C (de) * 1931-09-30 1932-10-19 Askania Werke A G Vormals Cent Kinematographischer Aufnahmeapparat mit abnehmbarem Vorderteil
AT142684B (de) * 1934-08-31 1935-08-26 Gustav Friedl Bildfenstertür bei Projektionsapparaten, insbesondere bei Kinoapparaten.
DE840187C (de) * 1948-05-07 1952-05-29 Tech Et Ind Appliquees Soc Et Filmfuehrungskanal fuer das Belichtungsfenster bei kinematographischen Apparaten
CH340414A (fr) * 1957-01-16 1959-08-15 Debrie Andre Victor Leon Cleme Couloir de guidage d'au moins un film cinématographique
DE1117354B (de) * 1956-06-14 1961-11-16 Friedrich Trindler Verfahren und Maschine zum Herstellen von blankem Stangenmaterial fuer Drehautomatenoder aehnliche Maschinen

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