DE1039359B - Photographische Kamera mit Filmfuehrungskanal - Google Patents
Photographische Kamera mit FilmfuehrungskanalInfo
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- DE1039359B DE1039359B DEV11416A DEV0011416A DE1039359B DE 1039359 B DE1039359 B DE 1039359B DE V11416 A DEV11416 A DE V11416A DE V0011416 A DEV0011416 A DE V0011416A DE 1039359 B DE1039359 B DE 1039359B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/42—Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
- G03B1/48—Gates or pressure devices, e.g. plate
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Description
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera, bei der sich eine Filmführungsplatte gegenüber
dem Bildfenster so abstützt, daß zwischen ihr und der Filmführungsfläche des Kameragehäuses ein den
Film führender, auf verschiedene lichte Weiten einstellbarer Kanal gebildet ist.
Bei einer bekannten Kamera dieser Art kann der Filmführungskanal auf zwei verschiedene lichte Weiten
eingestellt werden, wobei der Kanal in seiner einen Einstellung der Führung eines Films mit
Schutzpapier und in seiner anderen Einstellung der Führung eines Films ohne Schutzpapierstreifen dient.
Die Einstellung der verschiedenen lichten Weiten erfolgt dadurch, daß in dem einen Falle die Filmführungsplatte
gegen Abstützungen anliegt, durch die sie im bestimmten Abstand von beiderseits des Bildfensters
verlaufenden Leisten gehalten ist. In dem anderen Falle legt sich die Filmführungsplatte auf
Gegenflächen an einem in das Bildfenster der Kamera eingesetzten Kleinbildblendrahmen und bildet
so zwischen sich und der Filmführungsbahn einen Kanal bestimmter anderer lichten Weite.
Gemäß einem weiteren bekannten Vorschlag sind an der Filmführungsplatte zueinander stufenförmig
verlaufende Flächen vorgesehen, wodurch, je nachdem welche dieser Flächen zur Anlage an eine kamerafeste
Gegenfläche gebracht wird, verschieden große lichte Weiten zwischen Filmführungsbahn und Filmführungsplatte
einstellbar sind. Um zu verhindern, daß sich die gewählte Einstellage der Filmführungsplatte
durch die Filmbewegung verstellt, sind außer den Mitteln zur Änderung der lichten Weite des
Kanals noch besondere, die Platte in ihrer jeweiligen Lage haltende Festlegemittel vorgesehen.
Diese besonderen Festlegemittel werden aber eingespart, wenn bei einer Kamera der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß zur Veränderung der lichten Weite des Kanals die Filmführungsplatte
wechselbar, insbesondere wendbar in ihrer Halterung gelagert ist, wobei zumindest eine der zur Anlage
an den Film kommenden Flächen der Filmführungsplatte unterschiedliche Höhenlage gegenüber denjenigen
Flächen der Filmführungsplatte hat, mit denen sich diese gegenüber dem Bildfenster abstützt.
Der eine der auf diese Weise einstellbaren Kanäle verschiedener lichten Weiten kann dabei der Materialstärke
der im Handel befindlichen Rollfilme entsprechend so bemessen sein, daß der Film bei seiner
Fortschaltung möglichst reibungsarm durch diesen Kanal gleiten kann und beim Stillstand in Planlage
in ihm gehalten ist. Die lichte Weite des anderen Kanals kann einem Film angepaßt sein, der eine
erheblich davon abweichende, beispielsweise geringere Materialstärke hat.
Photographische Kamera
mit Filmführungskanal
mit Filmführungskanal
Anmelder:
Voigtländer Aktiengesellschaft,
Braunschweig, Berliner Str. 53
Braunschweig, Berliner Str. 53
Alfred Meixner, Braunschweig,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die Filmführungsplatte kann dadurch wendbar ausgebildet sein, daß sie an mindestens einer- an der
Kamerarückwand befestigten Blattfeder gelagert ist, wobei die freien Enden der Blattfeder die Längsoder
auch Schmalkanten der Filmführungsplatte umgreifen und in an diesen Kantenflächen befindlichen
Lagerstellen festgelegt sind. Diese Lagerflächen können in die Kantenflächen der Filmführungsplatte
eingebrachte Rastkerben sein, in die die abgewinkelten freien Enden der Blattfeder bzw. der Blattfedern
eingreifen. Die Kantenflächen der Filmführungsplatte können aber auch mit keilförmigen Ansätzen versehen
sein, die von den entsprechend abgewinkelten freien Enden der Blattfeder bzw. der Blattfedern
umgriffen sind. Die Filmführungsplatte wird also, wie an sich schon bekannt, durch die Kraft der
Blattfeder gegen die Auflageflächen am Kameragehäuse gedrückt.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, ohne sich auf
diese Bauformen zu beschränken. Es zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht im Schnitt eine Filmkanalführungsbahn einer photographischen Kamera,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Filmkanalführungsbahn in Draufsicht im Schnitt,
Fig. 3 in einer Teildarstellung eine spezielle Art der Festlegung der Filmführungsplatte an Blattfedern,
Fig. 4 in Teildarstellung eine andere Art der Festlegung der Filmführungsplatte an Blattfedern.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Kameragehäuse bezeichnet. Es ist nur derjenige Teil des Kameragehäuses
1 dargestellt, der das Bildfenster 2 enthält. An der dem Aufnahmeobjektiv abgewandten Seite der
rückwärtigen Kameragehäusewand verlaufen in Filmbewegungsrichtung längs des Bildfensters 2 zwei
Filmführungsleisten 3. Parallel zu diesen Leisten 3, aber diesen gegenüber in einer anderen Höhenlage,
809 638/161
verlaufen Auflageleisten 4, gegen die eine Filmführungsplatte 5 anliegt. Die Filmführungsplatte 5
wird von zwei Blattfedern 6 gehalten, die an der vom Kameragehäuse abklappbaren Kamerarückwand 7
mittels Niete 8 befestigt sind. In der dargestellten Schließlage der Kamerarückwand 7 wird die Filmführungsplatte
5 unter der Kraft der Blattfedern 6 gegen die Auflageleisten 4 gehalten. Zwischen der
Filmführungsplatte 5 und den Filmführungsleisten 3 ist dann ein Filmführungskanal 9 gebildet, dessen
lichte Weite so bemessen ist, daß der in diesem Kanal 9 bewegte und ruhende Rollfilm, der zeichnerisch
nicht dargestellt ist, reibungsarm sowie plan geführt und gehalten ist. An Stelle der Auflageleisten
4 können auch einzelne Auflagepunkte oder -flächen vorgesehen sein. In bezug auf die zeichnerische
Darstellung ist die Filmbewegungsrichtung in Fig. 1 parallel längs der Zeichnungsebene und in
Fig. 2 rechtwinklig sie durchstoßend zu denken.
Um die lichte Weite des Filmführungskanals 9 ändern und sie dadurch verschiedenen Filmmaterialdicken
anpassen zu können, sind, wie in den Fig. 1 bis 3 erkennbar, in die Kantenflächen der Filmführungsplatte
5 Rastkerben 10 eingebracht. In diese greifen federnd die entsprechend abgewinkelten freien
Enden der Blattfedern 6 ein, wodurch die Filmführungsplatte 5 federnd in ihrer Höhenlage gegenüber
der Rückwand 7 festgelegt ist. Nach einem Aufspreizen der freien Enden der Blattfedern 6 kann die
Filmführungsplatte 5 dieser Halterung entnommen und nach einer Wendung um 180° wieder eingesetzt
werden.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist die in der gezeichneten Lage dem Bildfenster 2 zugekehrte Fläche 51
der Filmführungsplatte 5 über ihre ganze Ausdehnung plan, während die dem Bildfenster 2 abgekehrte
Fläche 52 dort, wo ihre Randteile den Auflageleisten 4 gegenüberstehen, bei 521 etwas vertieft ausgeführt
sind. Nach einem Wenden der in Fig. 1 und 2 dargestellten Filmführungsplatte 5 kommt die Fläche 521
zur Anlage an die Auflageleisten 4, und der dann zwischen ihrer Fläche 52 und den Filmführungsleisten
3 gebildete Filmführungskanal hat dadurch eine geringere lichte Weite als der dargestellte Filmführungskanal
9. Das Maß der Verengung des Kanals entspricht dem Maß, um das die Fläche 52 an den
Randteilen gegenüber der abgesetzten Fläche 521 hervorsteht.
In Fig. 3 sind beide Seiten 53 und 54 der Filmführungsplatte
5 an den Randteilen mit vertieften Flächen 531 bzw. 541 versehen, wobei die Fläche 541
um ein bestimmtes Maß tiefer ausgearbeitet ist als die Fläche 531. Je nach der Wendelage der Filmführungsplatte
5 hat also der zwischen den Flächen 53 bzw. 54 und den Filmführungsleisten 3 gebildete
Filmführungskanal 9 unterschiedliche lichte Weiten.
Während im Beispiel nach Fig. 1 und 2 die Blattfedern 6 in Filmbewegungsrichtung verlaufen, erstrecken
sie sich beim Beispiel nach Fig. 3 rechtwinklig zur Filmlaufrichtung, die, wie auch beim
Beispiel nach Fig. 4, rechtwinklig durch die Zeichnungsebene hin durchtretend zu denken ist.
Die in Fig. 4 dargestellte Filmführungsplatte 5 unterscheidet sich vom in Fig. 3 gezeigten Beispiel
durch die Art ihrer Festlegung an der Blattfeder 6. Die Filmführungsplatte 5 ist hier mit keilförmigen
Ansätzen 11 versehen, die von den entsprechend abgewinkelten freien Enden der Blattfedern 6 umgriffen
sind. Wie schon im Beispiel nach Fig. 3 besitzen die Flächen 53 bzw. 54 auch hier verschieden tiefe Absetzungen
531 und 541 an den Randteilen der Filmführungsplatte 5, so daß je nach der Wendelage der
Platte 5 ein Filmführungskanal 9 mehr oder weniger großer lichter Weite gebildet warden kann.
Claims (4)
1. Photographische Kamera, bei der sich eine Filmführungsplatte gegenüber dem Bildfenster so
abstützt, daß zwischen ihr und der Filmführungsfläche des Kameragehäuses ein den Film führender,
auf verschiedene lichte Weiten einstellbarer Kanal gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Veränderung der lichten Weite des Kanals die Filmführungsplatte (5) wechselbar, insbesondere
wendbar in ihrer Halterung (6) gelagert ist, wobei zumindest eine der zur Anlage an den Film
kommenden Flächen der Filmführungsplatte (5) unterschiedliche Höhenlage gegenüber denjenigen
Flächen der Filmführungsplatte (5) hat, mit denen sich diese gegenüber dem Bildfenster (2) abstützt.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmführungsplatte (5) wendbar
an mindestens einer an der Kamerarückwand (7) befestigten Blattfeder (6) gelagert ist, wobei die
freien Enden der Blattfeder (6) die Längs- oder auch Schmalkanten der Filmführungsplatte (5)
umgreifen und in an diesen Kantenflächen befindlichen Lagerstellen (10 bzw. 11) festgelegt sind.
3. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kantenflächen der
Filmführungsplatte (5) Rastkerben (10) eingebracht sind, in die die abgewinkelten freien Enden
der Blattfedern (6) eingreifen.
4. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenflächen der Filmführungsplatte
(5) mit keilförmigen Ansätzen (11) versehen sind, die von den entsprechend abgewinkelten
freien Enden der Blattfeder(n) (6) umgriffen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 809753.
Deutsche Patentschrift Nr. 809753.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
β «09 634/161 9.»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11416A DE1039359B (de) | 1956-10-20 | 1956-10-20 | Photographische Kamera mit Filmfuehrungskanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11416A DE1039359B (de) | 1956-10-20 | 1956-10-20 | Photographische Kamera mit Filmfuehrungskanal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039359B true DE1039359B (de) | 1958-09-18 |
Family
ID=7573464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV11416A Pending DE1039359B (de) | 1956-10-20 | 1956-10-20 | Photographische Kamera mit Filmfuehrungskanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1039359B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2907765A1 (de) * | 1978-02-28 | 1979-08-30 | Asahi Optical Co Ltd | Kamera |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE809753C (de) * | 1949-06-24 | 1951-08-02 | Rollei Werke Franke Heidecke | Filmfuehrung fuer Rollfilmkameras |
-
1956
- 1956-10-20 DE DEV11416A patent/DE1039359B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE809753C (de) * | 1949-06-24 | 1951-08-02 | Rollei Werke Franke Heidecke | Filmfuehrung fuer Rollfilmkameras |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2907765A1 (de) * | 1978-02-28 | 1979-08-30 | Asahi Optical Co Ltd | Kamera |
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