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DE1228944B - Hydrodynamisch-mechanisches Getriebe fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydrodynamisch-mechanisches Getriebe fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1228944B
DE1228944B DEF40809A DEF0040809A DE1228944B DE 1228944 B DE1228944 B DE 1228944B DE F40809 A DEF40809 A DE F40809A DE F0040809 A DEF0040809 A DE F0040809A DE 1228944 B DE1228944 B DE 1228944B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine wheel
turbine
torque
stator
clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF40809A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin G Gabriel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ford Werke GmbH
Original Assignee
Ford Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford Werke GmbH filed Critical Ford Werke GmbH
Publication of DE1228944B publication Critical patent/DE1228944B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/24Details
    • F16H41/26Shape of runner blades or channels with respect to function
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/08Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Hydrodynamisch-mechanisches Getriebe für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein hydrodynamisch-mechanisches Getriebe für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem hydrodynamischen Drehmomentwandler, der aus einem mit der Eingangswelle verbundenen Pumpenrad, einer Leitradgruppe und einem Tubinenräderteil besteht, wobei eine erste Turbinenrädergruppe des Turbinenräderteils über eine überholkupplung und ein Umlaufräderwechselgetriebe sowie eine zweite Turbinenrädergruppe über eine willkürlich schaltbare Kupplung mit der Ausgangswelle verbunden ist.
  • Es ist durch die deutsche Auslegeschrift 1122 844 bekannt, in den Vorwärtsgangbereichen eine leistungsgeteilte übertragung stattfinden zu lassen. Nicht vorgesehen ist bei dieser Anordnung jedoch die Anordnung einer schaltbaren Kupplung, die ein willkürliches Lösen ermöglicht. Bei der bekannten Anordnung ist auch ein solches Lösen nicht gewünscht, da dann ein ständiges leeres Unilaufen des Turbinenrades stattfindet, was einen Leistungsverlust zur Folge haben würde. Lediglich zur Einschaltung des Rückwärtsganges wird die Kupplung gelöst.
  • Es ist auch durch die USA.-Patentschrift 2 762 198 bekannt, einen hydrodynamischen Drehmomentwandler so auszubilden, daß ein auf einen Abtrieb wirkendes Turbinenteil aus mehreren Turbinenrädern besteht, von denen eines mittels einer überholkupplung an die anderen angeschlossen ist. Auch hier ist eine Kupplung des anschließbaren Turbinenrades an einen anderen Abtriebsteil nicht vorgesehen.
  • Demgegenüber besteht das Ziel der Erfindung darin, ein hydrodynamisch-mechanisches Getriebe mit verbesserten Eigenschaften vorzuschlagen, derart, daß das Getriebe eine bessere Ausnutzung der Leistung in den Vorwärtsgängen erlaubt, da das Getriebe wahlweise in einen Normalbetrieb mit guten Wirkungsgraden oder in einen Hochleistungsbetrieb mit großem Drehmoment schaltbar ist.
  • Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß die zweite, an die Ausgangswelle über die in den Vorwärtsbereichen willkürlich schaltbare Kupplung kuppelbare Turbinenrädergruppe nach Lösen der Kupplung über eine überholkupplung mit der ersten Turbinenrädergruppe unmittelbar verbindbar ist.
  • Durch diese Schaltungsmöglichkeit der zweiten Turbinengruppe wird erreicht, daß im Hochleistungsbereich, in dem die Größe der Wirkungsgrade keine große Bedeutung hat, alle Turbineneinheiten gekoppelt laufen, während im Normalarbeitsbereich, in dein die Erzielung guter Wirkungsgrade wichtig ist, die zweite Turbinengruppe ohne wesentlichen Wirkungsgradverlust direkt an die Ausgangswelle ge- koppelt ist.
  • In den Zeichnungen sind in der nachfolgenden Beschreibung näher erläuterte Ausführungsbeispiele des hydrodynamisch-mechanischen Getriebes nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Getriebes gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine schematische Darstellung des Getriebes gemäß F i g. 1, F i g. 3 und 3 A schematische Darstellungen anderer Ausführungsformen des Getriebes nach der Erfindung, F i g. 4 eine schematische Darstellung der Geometrie der Schaufeln des hydrodynamischen Drehmomentwandlers, wobei die verschiedenen Schaufeln abgewickelt dargestellt sind.
  • In F i g. 1 ist mit 10 eine Eingangswelle bezeichnet, die beispielsweise die Kurbelwelle einer Brennkraftinaschine sein kann. Sie ist über einen Flansch 12 mit einer Antriebsplatte 14 verbunden, wobei am Umfang der Antriebsplatte ein Anlasserzahnkranz 16 angeordnet ist.
  • Die Antriebsplatte 14 ist durch Schrauben 18 mit einem Wandlergehäuse verbunden, das aus zwei Gehäuseteilen 20 und 22 besteht. Der Gehäuseteil 22 besitzt eine glockenförmige Gestalt und ist an seinem Umfang am Gehäuseteil 20 befestigt. Die Verbindungsstelle weist einen Rand 24 auf. Jede bekannte Befestigungsart kann dabei Verwendung finden. Der Gehäuseteil 22 ist innerhalb eines entsprechend geformten Getriebegehäuses 26 angeordnet. Dieses kann durch Schrauben oder auf andere Weise mit dem Gehäuse der Brennkraftmaschine verbunden werden. Ein Pumpengehäuse 28 enthält Pumpenschaufeln 30. Das Pumpengehäuse 28 ist durch Punktschweißen über seinen Innenflansch 32 mit dem Gehäuseteil 22 verbunden. In ähnlicher Weise ist sein Außenflansch 34 durch Punktschweißen befestigt.
  • Das innere Pumpeagehäuse 28 ist mit öffnungen versehen, die Nasen 36 der Pumpenschaufeln 30 aufnehmen. Die Befestigung der Pumpenschaufeln kann jedoch auch auf andere bekannte Art erfolgen.
  • Eine Innenwand 38 ist mit der inneren Kante der Pumpenschaufeln 30 verbunden und wird durch Nasen 40 gehalten, die sich durch öffnungen in der Innenwand 38 erstrecken.
  • Ein Flansch 42 des Gehäuseteils 22 ist an einer Hohlwelle 44 befestigt. Diese Hohlwelle wird durch einen Ansatz 46 an einer Trennwand 48 aufgenommen. Diese Trennwand ist durch Schrauben 50 mit dem Getriebegehäuse 26 verbunden. Ein Dichtring 52 ist zwischen dem Ansatz 46 und der Hohlwelle 44 angeordnet.
  • Die Trennwand 48 besitzt eine Aussparung 54, die eine Pumpe 56 aufnimmt. Diese Pumpe bildet eine Druckquelle für eine selbsttätige Regeleinrichtung, die nicht dargestellt ist. Diese Regeleinrichtung reg ,elt die Tätigkeit, verschiedener Kupplungen und Bremsen, die weiter unten beschrieben sind.
  • Eine mittio, angeordnete Turbinenwelle 58 ist durch eine Keilverzahnung 62 mit einer Nabe 60 verbunden. Die Nabe 60 ist durch Niete oder auf andere Weise mit einem radial innenliegenden Flansch 64 eines Turbinengehäuses 66 verbunden. Dieses Turbinengehäuse bildet zusammen mit den Turbinenschaufeln 68 ein weiteres Turbinenrad, das im vom Pumpenrad geförderten Flüssigkeitsstrom liegt. Ein inneres Turbinengehäuse 70 ist mit den Turbinenschaufeln 68 verbunden, begrenzt den Strömungskanal und bildet einen Teil des Turbinenrades. Die Turbinenschaufeln 68 können an dem Turbinengehäuse 66 durch Nasen 72 befestigt sein. Diese Nasen werden von entsprechenden öffnungen in dem Turbinengehäuse 66 aufgenommen.
  • Im folgenden ist das zweite Turbinenrad als Ganzes mit 74 und das Pumpenrad als Ganzes mit 76 bezeichnet.
  • Ein erstes, mit Schaufeln 80 versehenes Leitrad 78 ist am Eintritt der Turbinenschaufeln 68 angeordnet. Das Leitrad kann aus Aluminiumguß bestehen, je- doch können auch andere Konstruktionen Verwendung finden. Das Leitrad enthält ein äußeres Gehäuse82, das den Strömungskanal einerseits begrenzt. Ein Leitradträger 84 erstreckt sich radial nach einwärts und ist mit den Schaufeln 86 eines zweiten Leitrades 88 verbunden. Wie das erste Leitrad 78 kann das zweite Leitrad 88 gegossen sein und kann mit dem* ersten Leitrad 78 einstückig ausgeführt werden.
  • Ein Außengehäuse 90 des zweiten Leitrades 88 ist mit Außenring 92 einer überholkupplung 94 verbunden. Die überholkupplung ist vorzugsweise von einem Typ, der kuppelnde Sperrelemente zwischen dem Außen- und einem Innenring 92 und 96 besitzt, wobei der letztere mit einer Hohlwelle 98 verbunden ist, die die vorher erwähnte Turbinenwelle 58 umgibt. Eine Buchse 100 ist zwischen der Turbinenwelle 58 und der Hohlwelle 98 angeordnet. Eine zweite Buchse 102 befindet sich zwischen dem linken Ende der Turbinenwelle 58 und einem Lager im Mittelteil 104 des Gehäuseteils 20. Der Mittelteil 104 wird durch ein Lager am Ende der Eingangswelle 10 aufgenornmen.
  • Am Flüssigkeitsaustritt des zweiten Leitrades 88 ist ein drittes Leitrad 106 angeordnet, das Schaufeln 108 besitzt, um die ein Gehäuse 110 angeordnet ist. Das Gehäuse 110 begrenzt den Strömungskanal für die Arbeitsflüssigkeit des hydrodynamischen Drehmomentwandlers. Ein Ring 112 für das dritte Leitrad 106 ist mit einem Außenring 114 für eine überholkupplung 116 verbunden. Ähnlich wie die überholkupplung 94 ist die überholkupplung 116 vorzugsweise von einem Typ, der Sperrelemente verwendet, die zwischen dem Außenring 114 und dem vorher erwähnten Innenring 96 angeordnet sind.
  • Beide Außenringe 92 und 114 sind mit Ausnehmungen versehen, die eine Sperrwirkung in einer Richtung für das erste, das zweite und das dritte Leitrad ergeben, während in der anderen Drehrichtung eine freie Drehung erfolgt.
  • Ein erstes Turbinenrad ist als Ganzes mit 118 bezeichnet. Es besitzt ein Außengehäuse 120 und Turbinenschaufeln 122. Das Außengehäuse 120 begrenzt den Strömungskanal für die Arbeitsffüssigkeit, die aus dem Austrittsbereich des Pumpenrades 76 austritt und in den Eintrittsbereich des ersten Leitrades 78 eintritt.
  • Das erste Turbinenrad 118 wird von einem Turbinenträger 124 getragen, der sich durch das Innere des hydrodynamischen Drehmomentwandlers hindurcherstreckt. An seinem radial einwärts liegenden Ende ist er am Außengehäuse 126 eines dritten Turbinenrades 128 befestigt. Das Turbinenrad 128 besitzt Schaufeln 130. Das Außengehäuse 126 begrenzt den Strömungskanal zwischen dem dritten Leitrad 106 und dem Pumpenrad 76.
  • Das dritte Turbinenrad 128 besitzt einen Ring, der mit einem Außenring 132 einer überholkupplung 136 verbunden ist. Ein Ilunenring der überholkupplung 136 ist mit 134 bezeichnet. Zwischen dem Außen-und Innenring 132 und 134 sind Sperrelemente angeordnet. Der Innenring 134 ist an einer hohlen Turbinenwelle 138 befestigt, wobei die hohle Turbinenwelle die Hohlwelle 98 des Leitrades umgibt. Die Turbinenwelle 138 ist drehbar in Buchsen 140 und 142, die von einem Teil 144 in der Trennwand 48 aufgenommen werden, gelagert. Ein Paßbolzen 146 legt den Teil 144 gegenüber der Trennwand 48 fest.
  • Ein trommelförmiger Flansch 148 befindet sich am Teil 144. Der Flansch 148 ist innen mit Keilverzahnunaen versehen und nimmt die Bremsscheiben einer LameHenbremse 150 auf. Ein zylindrischer Abschnitt 152 des Getriebegehäuses 26 umgibt den Teil 144. Ein Sicherungsring 154 verhindert eine axiale Beweaung des Teils 144 relativ zum zylindrischen Ab- schnitt 152.
  • Ein Axiallager 156 ist zwischen dem Flansch 42 des Gehäuseteils 22 und der überholkupplung 136 angeordnet. In ähnlicher Weise befinden sich Axiallager 158 und 160 zwischer dieser überholkupplung und der überholkupplung 116 und zwischen der überholkupplung 116 und der überholkupplung 94. Ein weiteres Axiallager 162 ist zwischen der überholkupplung 94 und der Nabe 60 des zweiten Turbinenrades 74 angeordnet.
  • Das Außengehäuse 120 für das erste Turbinenrad 118 besitzt einen Fortsatz 164, der durch Keile oder auf andere Weise mit einem Flanschteil 166 verbunden ist. Der innere Abschnitt des Flanschteils 166 ist mit einem Außenring 168 einer überholkupplung 170 verbunden. Diese überholkupplung ist ähnlich den bereits obenerwähnten überholkupplungen ausgebildet. Der Außenring 168 ist mit Ausnehmungen versehen, wobei Sperrelemente in diese Ausnehmungen eingreifen und eine langsamere Drehung des ersten Turbinenrades 118 relativ zur Nabe 60 verhindern. Eine überholbewegung des ersten Turbinenrades 118 relativ zur Nabe 60 kann jedoch stattfinden. Die Nabe 60 bildet den Innenring für überholkupplung 170.
  • Die Hohlwelle 98 und die Turbinenwelle 138 sind in Hülsen 172 und 174, die zwischen ihnen auseinanderliegend angeordnet sind, gelagert. Das rechte Ende der Turbinenwelle 138 ist, wie aus F i g. 1 hervorgeht, durch eine Keilverzahnung mit einer Bremsnabe 176 verbunden, die außen eine Keilverzahnung trägt, in die die Bremslamellen der Lamellenbremse 150 eingreifen. Die Lamellenbremse weist eine Druckscheibe 180 auf, wobei ein auf dem trommelförmigen Flansch 148 des Teils 144 vorgesehener Sicherungsring 182 als axialer Anschlag für die Bremslamellen dient.
  • Im Teil 144 ist eine ringförmige Druckkammer 184 gebildet, in der sich ein ringförmiger Kolben 186 befindet. Wenn die Druckkammer 184 mit Druckflüssigkeit beaufschlagt wird, wird die Lamellenbremse 150 eingerückt und legt die Turbinenwelle 138 am Getriebegehäuse 26 fest.
  • Die Bremsnabe 176 ist mit Hohlrädern 188 und 190 verbunden. Umlaufräder 192 kämmen mit dem Hohlrad 188, und Umlaufräder 194 sind mit dem Hohlrad 190 im Eingriff. Die Umlaufräder 192 und 194 sind auf Achsen 196, die von einem Umlaufräderträger 198 getragen werden, gelagert. Der Umlaufräderträger weist eine Trägernabe 200 auf.
  • Ein Sonnenrad 202 kämmt mit den Umlaufrädern 192, und ein Sonnenrad 204 greift in die Umlaufräder 194 ein. Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und 2 sind die Teilkreisdurchmesser der Sonnenräder 202 und 204 gleich.
  • Die Tandemanordnung der Hohlräder 188 und 190 stellt mit den entsprechenden Umlaufrädern eine ausgeglichene Lastverteilung für die Zahnräder sicher, wobei die Funktionsweise der Anordnung dieselbe sein würde, wenn die Umlaufräder 192 die Form von einstückigen breiten Zahnrädern haben und das Hohlrad 190 wegfallen würde.
  • Das Sonnenrad 202 ist fest mit der Hohlwelle 98 verbunden. Das Sonnenrad 204 ist mit einem Innenring 206 einer überholkupplung 208 verbunden. Die überholkupplung 208 kann ebenfalls von der gleichen Art sein wie die oben beschriebenen. Sie weist einen Außenring 210 auf, an dem eine konische Bremstrommel 212 befestigt ist. Entsprechend ist ein eine konische Bremsfläche aufweisendes Bremsglied 214 durch eine Keilverzahnung mit der verzahnten Innenfläche des zylindrischen Abschnitts 152 des Getriebegehäuses 26 verbunden. An einer axialen Bewegung relativ zum Gehäuse wird das Bremsglied durch Sicherungsringe gehindert. Ein axial verschiebbares, mit konischen Bremsflächen versehenes Bremsglied 216 ist mit dem Getriebegehäuse 26 drehfest verbunden. Es kann sich also axial zum zylindrischen Abschnitt 152 bewegen.
  • Wenn das Bremsglied 216, wie in F i g. 1 dargestellt, nach links verschoben wird, stößt es gegen die entsprechende konische Bremsfläche des Bremsgliedes 214, wodurch der Außenring 210 festgehalten wird. Wenn die mit konischen Bremsflächen versehene Bremse betätigt wird, überträgt die überholkupplung 208 ein Reaktionsmoment auf das Getriebegehäuse, wenn das Drehmoment in der entsprechenden Richtung wirkt. Die überholkupplung 208 wird jedoch eine freie Drehung zwischen dem Sonnenrad 204 und dem Getriebegehäuse zulassen, wenn das Drehmoment in der entgegengesetzten Richtung wirkt.
  • Der Umlaufräderträger 198 ist auf einer Hohlwelle 218 befestigt, die die Turbinenwelle 58 umgibt. Auf der Hohlwelle 218 sind über entsprechende Buchsen der Innenring 206 der überholkupplung und das Sonnenrad 204 gelagert. Die Hohlwelle 218 ist ihrerseits unter Zwischenschaltung einer Buchse auf der Turbinenwelle 58 gelagert.
  • Das rechte Ende der Hohlwelle 218 ist, wie aus F i g. 1 hervorgeht, über eine Keilverzahnung mit einer Kupplungsglocke 220 verbunden. Die Kupplungsglocke 220 hat eine innenliegende Keilverzahnung, in die die Lamellen einer Lamellenkupplung 222 mit ihren Außenkeilverzahnungen eingreifen. Die Lamellen der Lamellenkupplung 222 sitzen mit ihren innenliegenden Keilverzahnungen auf einer Kupplungsnabe 224, die mittels einer Keilverzahnung 226 mit der Turbinenwelle 58 verbunden ist.
  • Eine Ausgangswelle 228 ist in einer Buchse 230, die von einer öffnung einer Abschlußwand 232 des zylindrischen Abschnitts 152 des Getriebegehäuses 26 aufgenommen wird, gelagert. In der Abschlußwand 232 befindet sich eine Ausnehmung, in der Teile einer Pumpe 234 angeordnet sind. Die Pumpe 234 wird von der Ausgangswelle 228 angetrieben, so daß der abgegebene Druck von der Drehzahl der Ausgangswelle abhängt. Diese Pumpe bildet zusammen mit der vorher beschriebenen, von der Pumpe angetriebenen, einen Teil der Regeleinrichtung für die Betätigung der verschiedenen Kupplungen und Bremsen.
  • In der Abschlußwand 232 befindet sich eine ringförmige Druckkammer 236, in der ein Ringkolben 238 angeordnet ist. Der Ringkolben 238 ist mit einem Fortsatz 240 des vorher erwähnten Bremsgliedes 216 verbunden. Wenn die Druckkammer 236 mit Druckflüssigkeit beaufschlagt wird, wirkt die daraus resultierende Kraft auf den Fortsatz 240 und bringt das Bremsglied 216 in Wirkverbindung mit der Bremstrommel 212 und dem Bremsglied 214. Dadurch wird die Bremstrommel 212 festgehalten. Eine Rückzugsfeder 242 ist zwischen einem Federsitzteil und dem Ringkolben 238 angeordnet. Das Federsitzteil ist an der Abschlußwand 232 durch einen Sicherungsring gehalten.
  • Eine Zwischenwand 244 ist mit der Ausgangswelle 228 verbunden. Im äußeren Bereich ist die Zwischenwand mit der Kupplungsglocke 220 verbunden.
  • In der Zwischenwand 244 ist eine ringförmige Druckkarnrner 246 angeordnet. In dieser Druckkammer gleitet ein ringförmiger Kolben 248. Der Kolben 248 wird normalerweise durch eine Feder 250 nach rechts gedrückt, wie aus F i g. 1 hervorgeht.
  • Die Feder 250 liegt auf einem Federteller 252 auf, der an der Zwischenwand 244 durch einen Sicherungsring gehalten ist.
  • Während des Betriebes des hydrodynamischmechanischen Getriebes gemäß F i g. 1 wird die Lamellenkupplung 222 dann eingerückt, wenn das Getriebe im normalen Betriebsbereich betrieben werden soll. Wenn ein Betrieb des Getriebes im Hochleistungsbereich gewünscht ist, bleibt die Lamellenkupplung 222 ausgerückt.
  • Wenn die Lamellenkupplung 222 eingerückt wird, wird eine direkte Verbindung zwischen dem zweiten Turbinenrad 74 -und der Ausgangswelle 228 geschaffen. Wenn ferner angenommen wird, daß das Fahrzeug unter diesen Bedingungen aus dem Stand heraus beschleunigt wird, erfolgt durch das von der Antriebsmaschine angetriebene Pumpenrad ein Flüssigkeitsumlauf durch die Teile des hydrodynamischen Drehmomentwandlers. Das Drehmoment des ersten und dritten Turbinenrades wird unter diesen Bedingungen direkt über die überholkupplung 136 auf die Turbinenwelle 138 übertragen. Diese treibt die Hohlräder 188 und 190 an. Der Umlaufräderträger 198 ist durch die Hohlwelle 218, durch die Kupplungsglocke 220 und die Zwischenwand 244 mit der Ausgangswelle 228 verbunden. Dadurch hat das Sonnenrad 204 das Bestreben, nach rückwärts zu drehen. Wenn jedoch die Bremsglieder 212 und 216 mit der Bremstrommel 214 im Eingriff sind, wird eine Drehung des Sonnenrades 204 verhindert, wodurch dieses als ein Reaktionsglied innerhalb des Umlaufrädergetriebes wirkt.
  • Wenn die Hohlräder angetrieben werden und das Sonnenrad204 als ein Reaktionsglied wirkt, drehen sich der Unilaufräderträger und die Ausgangswelle mit einer geringeren Geschwindigkeit im Vorwärtsgang, wobei das von dem Turbinenrad an die Hohlräder abgegebene Drehmoment durch das Umlaufrädergetriebe vervielfacht wird.
  • Während dieses Betriebsbereiches wirkt auf die Leiträder 78, 88 und 106 ein negatives Drehmoment ein. Dieses# Drehmoment wird über die überholkupplungen 94 und 116 an die Hohlwelle 98 und dann an das Sonnenrad 202 weitergegeben. Das auf das Sonnenrad 202 wirkende Drehmoment vergrößert somit das Drehinoment, das auf die Hohlräder 188 und 190 einwirkt, und wird durch das Umlaufrädergetriebe vervielfacht. Das auf den Umlaufräderträger und die Ausgangswelle übertragene Drehmoment ist die Summe der Drehmomente, die auf das Sonnenrad 202 und das Hohlrad 188 - einwirken. Da die Teilkreisdurchmesser der Sonnenräder 202 und 204 gleich sind, wird eine Drehung der Leiträder verhindert, solange die Lamellenbremse 150 eingerückt ist.
  • Das durch die Wirkung der Leiträder und des ersten und dritten Turbinenrades auf die Ausgangswelle übertragene Drehmoment wird weiter vergrößert durch die Wirkung des zweiten Turbinenrades 74. Das Drehmoment des zweiten Turbinenrades 74 wird durch die Lamellenkupplung 222 direkt auf die Ausgangswelle 228 übertragen, wie schon vorher ausgeführt.
  • Wenn das übersetzungsverhältnis des hydrodynamischen Getriebes steigt, vergrößert sich auch das negative Drehmoment auf das erste und das zweite Leitrad, bis es den Wert Null erreicht. Bei diesem übersetzungsverhältnis und bei höheren übersetzungsverhältnissen hört die Wirkung der Überholkupplung 94 auf. Darüber hinaus steigt mit steigendem übersetzungsverhältnis der Anteil des Drehmomentes, der durch das zweite Turbinenrad 74 geliefert wird, im Verhältnis zum Anteil des Drehinomentes, der durch das erste und dritte Turbinenrad geliefert wird. Das Drehmoment, das auf das dritte Leitrad 106 einwirkt, nimmt ab mit steigendem übersetzungsverhältnis, bis schließlich das Leitrad 106 zu überholen beginnt. Schließlich wird- das gesamte Drehmoment durch das zweite Turbinenrad 74 übertragen, während das erste und das dritte Turbinenrad frei mitlaufen. Wenn die Strömung der Arbeitsflüssigkeit so groß ist, daß das erste und dritte Turbinenrad kein Drehmoment abgeben können, erlaubt die überholkupplung 136 ein freies Mitdrehen dieser Teile, Dieser übergang erfolgt sanft, wobei eine Zugkraftunterbrechung nicht stattfindet.
  • Die Drehmomentcharakteristik des zweiten Turbinenrades kann so mit der Drehmomentcharakteristik des Leitrades abgestimmt werden, daß ein sanfter übergang des Drehmomentes zum Umlaufrädergetriebe erfolgen kann.
  • Zum Bremsen mit der Antriebsmaschine, beispielsweise bei Bergabfahrt, wobei der Verlauf des Drehmomentes durch das hydiodynamisch-mechanische Getriebe umgekehrt wird, werden die Bremsglieder 212 und 216 mit der Bremstrommel 214 außer Eingriff gebracht, und die Lamellenbremse 150 bleibt eingerückt. Die Lamellenbrernse 150 hält das erste und das dritte Turbinenrad fest, während das Sonnentad 202 mit erhöhter Drehzahl umläuft. Da das Sonnenrad 202 mit den Leiträdem durch überholkupplungen 94 und 116 verbunden ist, wirken die Leiträder als hydrodynamische Bremse.
  • Zum Einschalten des Rückwärtsganges ist es lediglich notwendig, die Bremsglieder 212 und 216 außer Eingriff -mit der Bremstrommel 214 zu bringen und die Lamellenbremse 150 einzurücken. Das Pumpenrad des hydrodynamischen Drehmomentwandlers baut in üblicher Weise den Flüssigkeitskreislauf auf, jedoch werden das erste und das dritte Turbinenrad 118 und 128 durch die Lamellenbremse 150 festgehalten. Ein rückwärts drehendes Drehmoment wird auf die Leiträder 78, 88 und 106 gegeben, wobei dieses rückwärts drehende Drehmonient auf das Sonnenrad 202 übertragen wird. Da das Hohlrad 188 als Reaktionsglied wirkt, werden der Unilaufräderträger und die Ausgangswelle 228 rückwärts angetrieben.
  • Wenn das hydrodynamisch-mechanische Getriebe im Hochleistungsbereich betrieben werden soll, ist es lediglich notwendig, die Lamellenkupplung 222 züi lösen. Dadurch wird ein hohes Drehmoment auf die Ausgangswelle des Getriebes gegeben. Das Drehmoment des zweiten Turbinenrades wird durch die überholkupplung 170 übertragen. Dieses Drehmoment vergrößert das Drehmoment auf das erste Turbinenrad 118 und das dritte Turbinenrad 128.
  • Die Summe der Drehinomente, die auf das erste Turbinenrad 118, das zweite Turbinenrad 74 und das dritte Turbinenrad 128 wirken, wird somit auf die Hohlräder 188 und 190 übertragen. Dieses Drehmoment wird durch das Umlaufrädergetriebe vervielfacht, wobei das Sonnenrad 204 wie für den Normalbetriebsbereich als Reaktionsglied wirkt. Die Leiträder und die Turbinemäder arbeiten in der gleichen Weise wie vorher für den Normalbetriebsbereich beschrieben, wobei jedoch die überholkupplung 136 nicht überholt, bis eine Schaltung in den Normalbetriebsbereich erfolgt ist. Solch eine Schaltung kann durch Einrücken der Lamellenkupplung 222 erfolgen, wobei dann das Drehmoment des zweiten Turbinenrades 74 direkt über die Lamellenkupplung 222 und die Turbinenwelle 58 auf die Ausgangswelle übertragen wird.
  • In F i g. 4 ist allgemein die Schaufelgeometrie der verschiedenen Elemente des hydrodynamischen Drehmomentwandlers dargestellt. Zum Zweck der Darstellung sind die Schaufeln abgewickelt worden.
  • Wenn sich das Pumpenrad in Richtung des Pfeils R dreht, strömt die Flüssigkeit nach rechts. Die Tangentialkomponente der absoluten Geschwindigkeit der Flüssigkeit wird durch das erste Turbinenrad vermindert, oder umgekehrt, wodurch sie dem ersten Turbinenrad ein positiv drehendes Drehmoment erteilt. Dieses Drehmoment wird, wie schon vorher erwähnt, auf die Hohlräder 188 und 190 übertragen. Wenn die Flüssigkeit den Ausgangsbereich des ersten Turbinenrades verläßt und durch den Strömungskanal des ersten Leitrades strömt, wird die Tangentialkomponente der absoluten Geschwindigkeit der Flüssigkeit wiederum in umgekehrter Richtung geändert, wobei das erste Leitrad ein Reaktionsmoment in umgekehrter Richtung zu dem Drehmoment des ersten Turbinenrades aufnehmen muß. Dieses Reaktionsmoment gelangt zu dem Sonnenrad 202.
  • Wenn die Flüssigkeit das erste Leitrad verläßt und durch den Strömungskanal des zweiten Turbinenrades strömt, wird die Tangentialkomponente der absoluten Geschwindigkeit der Flüssigkeit, die durch das erste Leitrad vergrößert wurde, wiederum vermindert, oder umgekehrt, wodurch ein Antrieb des zweiten Turbinenrades in der Richtung des Pfeiles R in F i g. 4 erfolgt. Wenn die Lamellenkupplung 222 eingerückt ist, wird das Drehmoment des zweiten Turbinenrades direkt zu der Ausgangswelle übertragen. Wenn das hydrodynamisch-mechanische Getriebe im Hochleistungsbereich arbeitet, wozu die Lamellenkupplung 222 ausgerückt ist, wird das Drehmoment durch die überholkupplung 170 dem Drehmoment des ersten Turbinenrades zugefügt.
  • Das zweite Leitrad ändert wiederum die absolute Geschwindigkeit der Flüssigkeit, die den Austrittsbereich des zweiten Turbinenrades verläßt. Eine weitere Änderung erfolgt durch das dritte Turbinenrad, so daß die Reaktionsmomente des zweiten und dritten Leitrades auf das Sonnenrad 202 übertragen werden und dort das Reaktionsmoment des ersten Leitrades verstärken. Das zweite Leitrad wird sich frei mitdrehen, bevor das dritte Leitrad sich frei mitdreht, da die Leiträder auf unabhängigen überholkupplungen angeordnet sind. Dadurch wird ein größerer Betrag an Drehmomentvervielfachung erreicht, als wenn der hydrodynamische Drehmomentwandler nur ein einziges Leitrad an dieser Stelle des Kreislaufs hätte.
  • Der Vektor der absoluten Geschwindigkeit der Flüssigkeit, die das erste Leitrad verläßt, wird durch das dritte Turbinenrad verändert, wodurch das dritte Turbinenrad ein Drehmoment überträgt, das das Drehmoment des ersten und zweiten Turbinenrades verstärkt. Das dritte Turbinenrad wird somit in Richtung des Pfeils R in F i g. 4 umlaufen.
  • In F i g. 2 ist eine schematische Darstellung des hydrodynamisch - mechanischen Getriebes gemäß F i g. 1 gezeigt. Die F i g. 3 und 3 A zeigen jedoch andere Ausführungsformen des Getriebes nach der Erfindung in schematischen Darstellungen. Teile der Ausführunggform der F i g. 3 entsprechen Teilen der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2. Für diese Teile sind die gleichen Bezugszeichen, jedoch mit einem Indexstrich verwendet worden. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Getrieben der F i g. 2 und 3 ist der verschiedene Teilkreisdurchmesser der Sonnenräder. Der Teilkreisdurchmesser des Sonnenrades 202' ist kleiner als der Teilkreisdurchmesser des Sonnenrades 204'. Dadurch drehen die Leiträder 78' und 88' während der Drehmomentübertragung in verschiedenen Richtungen. Das Sonnenrad 204' wirkt wie das Sonnenrad 204 der Ausführungsform gemäß F i g. 1 und 2, als ein Reaktionsglied. Infolge der verschiedenen Teilkreisdurchmesser drehen die Leiträder 78' und 88' jedoch in einer verschiedenen Drehrichtung infolge des rückwärts drehenden Drehmomentes, das durch die hy- drodynamische Reaktion erzeugt wird. Das Drehmoment der Leiträder 78' und 88' vergrößert jedoch das effektive Ausgangsmoment der Hohlwelle 98', wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • In F i g. 3 A, bei der die gleichen Teile mit gleichen, jedoch mit zwei Indexstrichen versehenen Bezugszeichen bezeichnet sind, ist eine abgewandelte Ausführungsform dargestellt. Bei dieser. erfolgt eine Vorwärtsdrehung der Leiträder bei der Drehmomentübertragung. Das Hohlrad 190" in F i g. 3 A,kämmt mit dem kleineren der Umlaufräder 194", wobei dieses mit dem Sonnenrad 204", das einen relativ großeii Teilkreisdurchmesser hat, im Eingriff ist-Die Ausführungsform gemäß F i g. 3 besitzt ein Hohlrad 188. Ein Hohlrad, entsprechend dem Hohlrad 190 der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2, ist nicht vorhanden. In ähnlicher Weise ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 A ein Hohlrad gemäß dem Hohlrad 188 der Ausführungsform der F i g. 1 und 2 nicht vorhanden.
  • Durch entsprechende Wahl der Teilkreisdurchmesser der Sonnenräder kann eine optimale Drehzahl des Leitrades erreicht werden. Die Drehzahl des Leitrades wird mit der Schaufelgeometrie des Leitrades abgestimmt. Das gleiche geschieht mit den anderen Teilen des hydrodynamischen Drehmomentwandlers. Dadurch kann ein Betrieb des hydrodynamischen Drehmomentwandlers unter Abgabe höchster Leistungen oder ein Betrieb bei günstigen Wirkungsgraden im Normalbetriebsbereich erfolgen. Durch Wahl der Teilkreisdurchmesser der Sonnenräder kann somit ein Getriebe mit optimalen Kennzeichen erhalten werden. In der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform dreht das Leitrad in keiner Richtung. In dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 dreht das Leitrad bei einer bestimmten Fahrstufe rückwärts, beim Ausführungsbeispiel der F i g. 3 A dreht das Leitrad bei einer bestimmten Fahrstufe vorwärts. In jedem Fall ist die Funktion des Leitrades die gleiche.
  • Im Ausführungsbeispiel der F i g. 3 ist eine überholkupplung zwischen dem ersten und dem zweiten Leitrad angeordnet, wobei das dritte Leitrad weggelassen wurde. Wenn es wünschenswert ist, kann jedoch ein drittes Leitrad auch hier angeordnet werden. Die zusätzlich angeordnete überholkupplung zwischen dem ersten und dem zweiten Leitrad 78' und 88' gemäß F i g. 3 ist mit 260 bezeichnet. Diese überholkupplung besteht aus eihem Außenring, der mit dem Leitrad 78' und einem Innenring, der mit dem Leitrad 88' verbunden ist. Auf diese Weise kann eine Vorwärtsdrehung des ersten Leitrades 78' relativ zum zweiten Leitrad 88' erfolgen, während das zweite Leitrad 88' ein negatives Reaktionsmoment aufnimmt. Dadurch kann eine unabhängige freie Bewegung erfolgen für den Fall, daß eine zusätzliche Drehmomentvervielfachung oder ein verbesserter Wirkungsgrad erwünscht ist. Durch Anordnung der Überholkupplung 260 können optimale Verhältnisse über, den gesamten Betriebsbereich des hydrodynamisch-mechanischen Getriebes geschaffen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Hydrodynamisch-mechanisches Getriebe für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem hydrodynamischen Drehmomentwandler, der aus einem mit der Eingangswelle verbundenen Pumpenrad, einer Leitradgruppe und einem Turbinenräderteil besteht, wobei eine erste Turbinenrädergruppe des Turbinenräderteils über eine überholkupplung und ein Umlaufräderwechselgetriebe, sowie eine zweite Turbinenrädergruppe über eine willkürlich schaltbare Kupplung mit der Ausgangswelle verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß diezweite, an die Ausgangswelle (228 bzw. 228' bzw. 228") über die in den Vorwärtsgangbereichen willkürlich schaltbare Kupplung (222 bzw. 222') kuppelbare Turbinenrädergruppe (74 bzw. 74') nach Lösen der Kupplung über eine überholkupplung (170 bzw. 170') mit der ersten Turbinenrädergruppe (118, 128 bzw. 118', 128') unmittelbar verbindbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 972 347, 815 151; deutsche Auslegeschrift Nr. 1122 844; USA.-Patentschriften Nr. 2 820 373, 2 811872, 2 762 198, 2 739 494, 2 737 828, 2 737 827, 2383980.
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