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DE1228816B - Bandaufzeichnungsgeraet - Google Patents

Bandaufzeichnungsgeraet

Info

Publication number
DE1228816B
DE1228816B DER29846A DER0029846A DE1228816B DE 1228816 B DE1228816 B DE 1228816B DE R29846 A DER29846 A DE R29846A DE R0029846 A DER0029846 A DE R0029846A DE 1228816 B DE1228816 B DE 1228816B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
tape
plate
eccentric
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER29846A
Other languages
English (en)
Inventor
Sheldon Lee Pastor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Publication of DE1228816B publication Critical patent/DE1228816B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/10Manually-operated control; Solenoid-operated control
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/26Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
    • G11B15/28Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through rollers driving by frictional contact with the record carrier, e.g. capstan; Multiple arrangements of capstans or drums coupled to means for controlling the speed of the drive; Multiple capstan systems alternately engageable with record carrier to provide reversal
    • G11B15/29Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through rollers driving by frictional contact with the record carrier, e.g. capstan; Multiple arrangements of capstans or drums coupled to means for controlling the speed of the drive; Multiple capstan systems alternately engageable with record carrier to provide reversal through pinch-rollers or tape rolls

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

  • Bandaufzeichnungsgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandaufzeichnungsgerät mit einer umlaufenden Tonrolle und einer Andruckrolle, die mittels eines Exzenters gegen die Tonrolle gedrückt oder von dieser abgehoben werden kann, um das Starten, Aufrechterhalten und Stillsetzen eines Bandantriebs zu steuern.
  • Es ist bekannt, bandföhnige Ton- oder Bildtonträger durch Umschlingung einer als Schwungmasse ausgebildeten Rolle, die eine Drehbewegung ausführt, in Bewegung zu setzen und über die Führungs- und Umlenkrollen des verwendeten Gerätes zu transportieren. Zur Verbesserung des Mitnahmevorganges, den die mit dem zu transportierenden Band umschlungene Rolle bewirkt, ist bei der bekannten Vorrichtung ein Andruckmechanismus vorgesehen, der eine auf einem Hebelarm gelagerte Andruckrolle umfaßt und mittels einer Kurvenscheibe in Eingriff mit dem Band und der das Band transportierenden Rolle gebracht wird. Ein auf diese Weise verbesserter Mitnahmevorgang ist beim Anlaufen des Transportmechanismus notwendig, da die als Schwungmasse ausgebildete und das Band transportierende Rolle wegen ihres großen Trägheitsmomentes nur mit einem verhältnismäßig großen Schlupf auf die Betriebsdrehzahl gebracht werden kann. Durch die bekannte Vorrichtung wird daher eine durch Erhöhung der Reibungskraft zwischen Band und Rolle erfolgende Verbesserung des Anlaufvorganges des gesamten Transportmechanismus erreicht, indem während der Zeit des Anlaufs der als Schwungmasse ausgebildeten Rolle, d. h. in der Zeit bis zum Erreichen der vollen Betriebsdrehzahl der Schwungmasse, die erwähnte Andruckrolle über eine Kurvenscheibe einen Druck .auf das Band und gegen die Schwungmasse bzw. Antriebsrolle ausübt.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Andruckrolle eines Tonbandgerätes mittels eines Exzenters, der auf einen entsprechend ausgestalteten Hebelarm wirkt, gegen die Tonwelle zu bewegen, um das zwischen Tonwelle und Andruckrolle verlaufende Band durch ausreichenden Druck an die Tonwelle zu pressen und auf diese Weise den Transport des Bandes sicherzustellen, der durch die Drehbewegung der Tonwelle ermöglicht ist.
  • Bei den bekannten Einrichtungen und Transportvorrichtungen für bandförmige Aufzeichnungsträger, wie Tonbänder und Filmstreifen, besteht bei Betätigung der das Band gegen das rotierende Antriebselement pressenden Vorrichtung, d. h. beim Eingreifen einer Andruckrolle oder Andruckwalze mit der den Transport bewirkenden und sich drehenden Tonwelle oder Rolle die Gefahr, daß durch den plötzlich erfolgenden und daher ruckartigen Antrieb des Bandes ein Zerreißen oder Beschädigen des im allgemeinen sehr dünnen und empfindlichen Bandmaterials eintritt. Auch die ruckartige Übertragung des plötzlichen Antriebs auf andere Teile des Gerätes; wie Vorratsspulen, Aufwickelspule, Führungs- und Umlenkrollen u. a., kann zu einem vorzeitigen Ausfall dieser Bauteile führen.
  • Es besteht daher auch für den Fall, daß das verwendete Bandmaterial infolge elastischer und in bestimmten Grenzen durch Zugbeanspruchung dehnbarer Ausführungsform dem plötzlichen und ruckartigen Antrieb standhält, ein Bedürfnis, zur Schonung des gesamten mechanischen Teiles des Bandaufzeichnungsgerätes einen weichen und sanft verlaufenden Eingriff des Bandes mit dem den Transport bewirkenden Element, d. h. der Tonwelle oder Tonrolle, zu schaffen. Dies ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, wobei durch die erfindungsgemäß .erfolgende Lösung die geschilderten Nachteile, nämlich die Gefahr des Abreißens des Aufzeichnungsträgers und die Beschädigung oder Zerstörung von Antriebsteilen, wie Lager, Führungsrollen u. dgl., vermieden werden. Im einzelnen wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Andruckrolle und eine Exzenterrolle gleichachsig auf einer beweglichen Platte angeordnet sind, daß die Andruckrolle mit einem Teil ihres Umfanges über den Umfang der Exzenterrolle hervorragt und daß Einrichtungen vorgesehen sind, um die Exzenterrolle in den Betriebsstellungen (Stop und Lauf) von der Tonrolle abgehoben zu halten.
  • Die Erfindung ist nachstehend im Zusammenhang mit der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht des Bandaufzeichnungsgerätes, wobei das Gehäuse entfernt ist, um den mechanischen Teil des Gerätes zu zeigen, der sich hierbei in der Stellung »AUS« befindet, F i g. 2 -eine der F .i g. 1 entsprechende Ansicht, die das Gerät in der Stellung während des Abspielvorgangs zeigt, die größtenteils der Betriebsstellung »AUFNAHME« entspricht, F i g. 3 eine den F i g. 1 und Z entsprechende Ansicht, die das Gerät nach dem Betätigen der Schnellstopvorrichtung zeigt, F i g. 4 eine Vorderansicht des Gerätes, wobei Gehäuseteile entfernt sind, F i g. 5 eine vergrößerte Teilansicht, die in der Stellung beim Umschalten von der Betriebsstellung »ABSPIELEN« in die Betriebsstellung »STOP« dargestellt ist, F i g. 6 eine Draufsicht und eine Seitenansicht der Exzenterrolle nach der Erfindung, F i g. 7 eine Draufsicht und eine Seitenansicht der Andruckrolle nach der Erfindung und F i g. 8 ein schematisches Schaltbild von elektrischen Steuerschaltungen zur Betätigung des mechanischen Teiles des Bandgerätes nach der Erfindung.
  • Gemäß Fig. 1 sind die Bandtransportmechanismen auf und über einem Chassis 70 angeordnet.
  • Eine bewegliche Platte 75 ist mit ihrem rechten Ende auf einem senkrechten Zapfen 76 schwenkbar gelagert und im Uhrzeigersinn durch eine zwischen der Platte 75 und dem Chassis verlaufende Feder 77 vorgespannt.
  • Ein Zapfen 80 erstreckt sich von der beweglichen Platte 75 nach oben und lagert die Andruckrolle 36. In der Betriebsstellung nach F i g. 1 (»STOP«) liegt die Andruckrolle 36 in Abstand zu der Tonrolle 35. Die Andruckrolle 36 oder ihr Umfang besteht aus elastischem Material, wie z. B. Gummi, und hat ein mittleres Buchsenlager 83, das über den Zapfen 80 paßt. Das Lager 83 tritt unterhalb der Andruckrolle 36 vor (F i g. 7) und greift an der beweglichen Platte 75 an, so daß die Andruckrolle 36 in Abstand etwas oberhalb der Platte 75 liegt.
  • Eine Exzenterrolle 85 ist gleichachsig mit der Andruckrolle 36 an dem Lager 83 zwischen der Andruckrolle 36 und der beweglichen Platte 75 angeordnet. Das Lager 83 erstreckt sich durch ein Buchsenlager 86 (F i g. 6), das exzentrisch .angeordnet ist. Der Umfang der Exzenterrolle 85 ist mit einem nachgiebigen Teil 87 bedeckt, das in Form eines abnehmbaren Gummireifens ausgebildet sein kann.
  • Die Funktion der Exzenterrolle 85 besteht darin, an der kontinuierlich umlaufenden Tonrolle 35 bei bestimmten Betriebsstellungen anzugreifen, so daß sie in diesem Fall gedreht wird. Bei einer Drehbewegung der Exzenterrolle 85 wird die bewegliche Platte 75 langsam im Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei die Andruckrolle 36 unter dem Einfluß der Feder 77 ii sanften Eingriff mit der Tonrolle 35 gebracht wird Ein plötzlicher und geräuschvoller Eingriff wird da bei vermieden. Dieser Eingriffsvorgang startet dic Bandbewegung, so daß das Gerät für den Aufnahme oder Abspielvorgang bereit ist.
  • Andererseits wird die Exzenterrolle gedreht, wenn sich der Mechanismus in dem geschilderten Abspiel oder Aufnahmezustand mit der im Uhrzeigersinn ver. schwenkten beweglichen Platte 75 befindet und wenn die Exzenterrolle in Eingriff mit der Tonrolle 35 bewegt ist. Infolgedessen wird die bewegliche Platte 7: in entgegengesetztem Uhrzeigersiim von der Tonrolle 35 weg und in die in Fig.1 gezeigte Lage geschwenkt Eine solche Bewegung der beweglichen Platte 7_° wirkt der Kraft der Feder 77 entgegen und zieht die Andruckrolle 36 von der Tonrolle 35 zurück, so daL die Bandbewegung unterbrochen wird.
  • Ein Zapfen 88, der am besten in F i g. 6 erkennbar ist, erstreckt sich von der Exzenterrolle 85 in der Nähe ihres Umfangs nach unten. Die genaue Lage des Zapfens 88 ist auch mit Bezug auf das Lager 8E festgelegt. Der Zapfen 88 verläuft in Wirkungsbeziehung mit einer Feder 89, die .an der beweglicher Platte 75 angebracht ist.
  • Wenn das Gerät aus dem Abspiel- oder Aufnahmezustand durch Betätigung der Taste 45 (F i g. 4) ir die Betriebsstellung »STOP« umgeschaltet wird, wirc die Exzenterrolle 85 in Eingriff mit der Tonrolle 36 bewegt. Diese dreht die Exzenterrolle 85 in die in F i g. 1 gezeigte Lage und dreht somit die bewegliche Platte 75 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn in eine verriegelte Stellung. Zu dieser Zeit liegt der Zapfen 88 an der Feder 89 an (F i g. 1), die einen Anschlag bildet, der erforderlichenfalls weitere Drehung der Exzenterrolle 85 hemmt, wobei die bewegliche Platte 75 zu dieser Zeit verriegelt ist, so daß die Exzenterrolle 85 nicht mehr gegen die Tonrolle 35 vorgespannt ist und von dieser nicht mehr angetrieben wird.
  • Wenn die Drucktaste 40 oder 41 gedrückt wird, wird die bewegliche Platte 75 ausgeklinkt oder entriegelt, wodurch die Exzenterrolle 85 unter dem Einfluß der Feder 77 über eine extrem kurze freie Bewegungsstrecke in Eingriff mit der Tonrolle 35 bewegt wird. Wenn die Tonrolle 35 die Exzenterrolle 85 dreht, veranlaßt der Zapfen 88, daß die Feder 89 nachgibt, und bewegt sich über den zuvor erwähnten, von der Feder hergestellten Anschlag hinaus. Die Exzenterrolle 85 wird während eines Teiles ihrer Drehbewegung an dieser Stelle durch die Reibungsbeziehung zwischen ihrem exzentrischen Lager 86 (F i g. 6) und dem umlaufenden Buchsenlager 83 der Andruckrolle 36 angetrieben. Dann wird der Zapfen 88, wie nachstehend beschrieben, stillgesetzt, während die Exzenterrolle 85 außer Eingriff mit der Tonrolle 35 bis zu dem Zeitpunkt gehalten wird, zu dem die Einrückung zwecks Umschaltung des Mechanismus in den STOP-Zustand gewünscht wird.
  • Dies geschieht durch eine unregelmäßig geformte Verriegelungsplatte 90, die auf einem von der beweglichen Platte 75 getragenen Zapfen 91 schwenkbar gelagert ist. Die Verriegelungsplatte 90 hat einen Vorderfinger 92 und eine Rastfeder 93, die - wie ersichtlich ist - mit dem Zapfen 88 der Exzenterrolle 85 zusammenarbeiten. Wie oben erwähnt wurde, bewegt sich der Zapfen 88, wenn der Mechanismus in den Abspiel- oder Aufnahmezustand umgeschaltet wird, über die Feder 89 hinaus und wird durch den Eingriff mit dem Vorderfinger 92 der Verriegelungsplatte 90 stillgesetzt. Somit gelangt die Exzenterrolle 85 in einer Lage zum Stillstand, in der ihr Umfang sehr nahe an der Tonrolle 35 liegt, jedoch diese nicht berührt.
  • Wenn die Taste 45 gedrückt wird, kann sich die Verriegelungsplatte 90 - wie ersichtlich ist - im entgegengesetzten Uhrzeigersinn drehen, wodurch der Vorderfinger 92 außer Eingriff mit dem Zapfen 88 bewegt und die Rastfeder 93 in beschleunigten Eingriff mit dem Zapfen 88 gebracht wird. Dadurch wird die Exzenterrolle 85 zwangläufig gegen die Tonrolle 35 bewegt, so daß die Umschaltung in den STOP-Zustand erreicht wird.
  • Die Verriegelungsplatte 90 wird im entgegengesetzten Uhrzeigersinn von der Feder 95 vorgespannt. Eine verriegelte Stellung wird durch die Zunge 96 hergestellt, die auf einem von der beweglichen Platte 75 getragenen Zapfen 97 drehbar gelagert ist. Die Verriegelungsplatte 90 und die Zunge 96 haben zusammenarbeitende Absätze 98, und wenn sich diese Absätze miteinander im Eingriff befinden, wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann die Feder 95 die Verriegelungsplatte 90 auf ihrem Zapfen 91 nicht drehen.
  • Aus F i g. 2 (in der sich der Mechanismus in dem Abspielzustand befindet) ist ersichtlich, daß sich der Zapfen 88 im Eingriff mit dem Vorderfinger 92 der Verriegelungsplatte 90 befindet, die von der Zunge 96 verriegelt ist. Das freie vordere Ende der Zunge 96 liegt an dem Ende einer Gleitstange 99, die sich nach rechts bewegt, wenn die Taste 45 (oder die Rücklauftaste 46 oder die Vorlauftaste 47) gedrückt ist. Wenn die Gleitstange 99 nach rechts als Folge der Tastenbetätigung bewegt wird, wird die Zunge 96.aus der Verriegelungsplatte 90 ausgeklinkt. Dadurch kann die Feder 95 die Verriegelungsplatte 90 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn drehen, so daß der Vorderfinger 92 von dem Zapfen 88 entfernt und die Rastfeder 93 gleichzeitig in beschleunigtem Eingriff mit dem Zapfen 88 gebracht wird. Dieser letztgenannte Eingriffsvorgang dreht die Exzenterrolle 85 zwangläufig in Berührung mit der Tonrolle 35, so daß diese die Exzenterrolle antreibt und dadurch den Mechanismus in den STOP-Zustand umschaltet.
  • Nachdem sich die Verriegelungsplatte 90 zur Durchführung der obigen Funktion gedreht hat, muß die Verriegelungsplatte 90 und die Zunge 96 wieder eingeklinkt werden. Dies wird durch den Eingriff zwischen der Kante 100 der Verriegelurigsplatte 90 und einem auf dem Chassis angeordneten Zapfen 101 erreicht. Der vorgenannte Eingriffsvorgang erfolgt, wenn die bewegliche Platte 75 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn in die STOP-Stellung bewegt wird.
  • Ein Arm 103 ist bei 104 schwenkbar an der Zunge 96 gelagert. Sein freies Ende 105 kann nach rechts bewegt werden, um die Zunge 96 von der Verriegelungsplatte 90 entsprechend auf einen anderen Einstellvorgang zu trennen und somit die Umschaltung in den STOP-Zustand herzustellen.
  • Die bewegliche Platte 75 wird bei STOP-Stellung gegen die Wirkung der Vorspannung der Feder 77 mittels einer ersten Kipphebelanordnung 106, 107 eingeklinkt oder verriegelt. Die erste Kipphebelanordnung umfaßt ein hinteres Gelenkglied 106 und einen vorderen Hebel 107. Der vordere Hebel 107 ist im allgemeinen L-förmig ausgebildet und ist an der Verbindungsstelle seiner Schenkel schwenkbar auf einem von der beweglichen Platte 75 getragenen Zapfen 108 gelagert. Das hintere Gelenkglied 106 ist an einem Ende bei 109 schwenkbar mit dem hinteren Ende des Hebels 107 verbunden. Das andere Ende des Gelenkgliedes 106 ist auf einem Zapfen 110 schwenkbar gelagert. Das Gelenkglied 106 ist mit einem langgestreckten Schlitz 111 versehen, der den Zapfen 110 aufnimmt und dessen Zweck später erläutert wird. Eine Feder 112 spannt das Gelenkglied im entgegengesetzten Uhrzeigersinn vor.
  • Der vordere Schenkel 114 des L-förmigen vorderen Hebels 107 liegt unter und hinter den Drucktasten 40, 41. Wenn sich der Mechanismus im STOP-Zustand befindet und die Abspieltaste 40 gedrückt ist, greift ein von der Taste 40 nach unten vortretender Finger (nicht dargestellt) an dem Schenkel 114 an und überkippt die erste Kipphebelanordnung. Wenn dies erfolgt, dreht die Feder 77 die bewegliche Platte 75 im Uhrzeigersinn, so daß die Exzenterrolle 85 an der Tonrolle 35 angreifen kann. Danach verschiebt sich der Mechanismus in dem Abspielzustand, wie zuvor beschrieben wurde.
  • Die erste Kipphebelanordnung wird auch überkippt, wenn die Aufnahmetaste 41 gedrückt wird. Die Aufnahmetaste 41 hat einen hängenden Finger (nicht gezeigt), der an einem Arm 118, der auf dem Zapfen 97 der beweglichen Platte 75 schwenkbar gelagert ist, angreift und diesen bewegt. Der Arm 118 greift an dem vorderen Schenkel 114 des L-förmigen vorderen Hebels 107 an und bewegt diesen, so daß die erste Kipphebelanordnung überkippt wird. Die Feder 47 dreht dann die bewegliche Platte 75 in Uhrzeigerrichtung, und die Exzenterrolle 85 greift an der Tonrolle 35 an, so daß der Mechanismus in den Aufnahmezustand umgeschaltet wird.
  • Im folgenden ist die Anordnung zum Schalten des Verstärkers näher erläutert.
  • Gemäß F i g. 1 hat ein Verstärkerschalter (nicht gezeigt) eine senkrechte Schalterwelle 120, die im allgemeinen unter der Aufnahmetaste 41 angeordnet ist. Eine horizontale Stange 121 ist an ihrer Mitte an denn oberen Teil der Welle 120 angeordnet. Ein nach oben gerichteter Zapfen 122 befindet sich an einem Ende der Stange 121, und ein nach oben gerichteter Zapfen 123 ist an dem anderen Ende der Stange 121 angeordnet.
  • Wenn sich die Schalterwelle 120 und die zugehörige Stange 121 in den in F i g. 1 gezeigten Drehstellungen befinden, ist der Verstärkerschalter in die neutrale Lage eingestellt, d. h., der Verstärker ist weder auf die Abspielfunktion noch auf die Aufnahmefunktion geschaltet. Wenn sich der Schalter in dieser Läge befindet, kann der Verstärker so geschaltet sein, daß er den Tonkopf des Aufzeichnungsgesätes entmagnetisiert.
  • Der Verstärker wird in den Aufnahmezustand dadurch geschaltet, daß die Schalterwelle 120 und die Stange 121 um einen kleinen Winkel im entgegengesetzten Uhrzeigersinn aus den in F i g. 2 dargestellten Positionen gedreht werden. Der Verstärker wird jedoch auch dadurch auf Abspielfunktion geschaltet, daß die Welle 120 und die Stange 121 im Uhrzeigersinn aus den in F i g. 2 gezeigten Stellungen gedreht werden.
  • Der Arm 118 (der bei der Umschaltung des Bandtransportmechanismus in die Aufnahmefunktion mitwirkt) bildet ein Stück mit einer Platte 125 oder ist mit dieser verbunden. Diese Platte ist im allgemeinen C-förmig gestaltet und auf dem Zapfen 97 der beweglichen Platte 75 schwenkbar gelagert. Die Platte 125 hat Kanten 126 und 127, die in Wirkungsbeziehung mit dem Zapfen 122 und dem Zapfen 123 der Stange 121 stehen. Diese Kanten begrenzen teilweise ein Paar offene Ausnehmungen, die - wie ersichtlich ist - mit den Zapfen 122 und 123 bei der Durchführung der Schaltfunktionen in Wirkverbindüng stehen.
  • Die genannten Ausnehmungen werden weiterhin begrenzt von kleinen Platten 128 und 129, die an der Platte 125, angrenzend an die Kanten 126 und 127, verstellbar angebracht sind. Somit begrenzen die Kante 126 und die in Abstand liegende kleine Platte 128 eine offene Ausnehmung 130 in der Platte 125, angrenzend an den Zapfen 122, und die Kante 127 und -die im Abstand liegende kleine Platte 129 begrenzen eine offene Ausnehmung 131, angrenzend an den Zapfen 123. Diese Ausnebmungen umschließen die benachbarten Zapfen, wobei eine nachfolgende Bewegung der Platte 125, ansprechend auf im Uhrzeigersinn gerichtete Drehung der beweglichen Platte 75, die Drehung der Schalterwelle 120 in der einen oder anderen Richtung bewirkt, um den Verstärkerschalter auf die Abspiel- oder Aufnahmefunktion zu schalten.
  • Die richtige Lageeinstellung der Platte 125 für die Schaltvorgänge, ansprechend auf die Abspieltaste 40, wird von einer Feder 133 hergestellt, welche die Platte 125 im Uhrzeigersinn vorspannt, so daß der Zapfen 123 von der Ausnehmung 131 umschlossen wird, wenn sich der.Mechanismus in dem STOP-Zustand gemäß F i g. 1 befindet. Wenn die Abspieltaste 40 gedrückt wird und sich die bewegliche Platte 75 im Uhrzeigersinn dreht, wie zuvor beschrieben wurde, bewegt sich die Platte 125 mit dieser und dreht die Stange 121 und die Schalterwelle 120 im Uhrzeigersinn. Dadurch wird der Verstärker auf die Abspielfunktion geschaltet, und die Elemente des Mechanismus nehmen die in F i g. 2 gezeigten Stellungen ein. Aus dieser Figur ist ersichtlich, daß der Zapfen 122 an die kleine Platte 128 angrenzt, so daß sich die Platte 125 nicht aus der Wirkungsbeziehung mit dem Zapfen 123 verschieben kann.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, muß die Platte 125 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht werden, damit der Zapfen,122 von der Ausnehmung 130 zwecks Ü#ischaltung..in den Aufnahmezustand umschlossen wird. Dies wird durch die zuvor erwähnte Konstrukfiäön -erreicht. Es -wird daran erinnert, daß der Arm 1:18 eiirr Stück mit der Platte 125 .bildet oder mit dieser verbunden ist und daß -er an dem hängenden Binger der Aufnähmtäste 41 angreift und von diesem gedreht- wird, wenn die Aufnahmetaste 41 gedrückt ist. @ Somit wird die Platte 125_. im wesentlichen im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht, und ihre Ausnehmung130 unis.chließt den Zapfen 122, bevor die erste KipphebeIanordnung überkippt und sich der Mechanismus in dieAufnahnzefunktion verschiebt.
  • ` -Wann .sick der Mechanismus irr die Aufnahmefunktion verschiebt; dreht sich die bewegliche Platte 75 im Uhrzeigersinn und erteilt der Platte 125 eine Schalterbetätigungsbewegung, wodurch der Verstärker in den Aufnahmezustand geschaltet wird. Die der Schalterwelle 120 zugeordneten. Elemente sind in F i g. 3 in der Aufnahmefunktion dargestellt. Es wird bemerkt, daß der Zäpfen 123 in .dieser Stellung an die kleine Platte 129 angrenzt; diese Anordnung macht es unmöglich, daß die Feder 133 die Platte 125 dreht und somit die Platte aus ihrer Wirkungsbeziehung mit dem Zapfen 122 bewegt.
  • Es wird daran erinnert, daß das hintere Gelenkglied 106 der ersten Kipphebelanordnung 106,107 einen langgestreckten Schlitz 111 ermöglicht, daß sich die bewegliche Platte 75 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn etwas weiter dreht, als dies sonst von der ersten Kipphebelanordnung zugelassen werden würde. Die Exzenterrolle 85 ist so an der beweglichen Platte 75 angeordnet, daß ihre Drehung die bewegliche Platte 75 etwas über die Plattenendstellung, die von der Kipphebelanordnung hergestellt wird, hinaus schwenkt. Diese übermäßige Drehung der beweglichen Platte 75 gewährleistet, daß die Kanten 126 und 127 der Platte 125 die Schalterwelle 120 in die neutrale Lage bringen. Wenn die Exzenterrolle 85 über ihren »hohen« Punkt hinaus gedreht ist, veranlaßt die Feder 77 die bewegliche Platte 75 und die Platte 125, sich zu »hinterdrehen«, wodurch ein Bindungszustand zwischen der Platte 125 und einem der Zapfen 122 und 123 vermieden wird. Somit kann sich die Platte 125 ungehindert mit Bezug auf die Zapfen verschieben, um den Mechanismus für seine Umschaltung in den Abspiel- oder Aufnahmezustand vorzubereiten.
  • In Bandaufzeichnungsgeräten dieses Typs ist es erwünscht, eine Schnellstopvorrichtung vorzusehen, die mehr oder weniger unabhängig von den übrigen Schaltfunktionen ist und die -die Bandbewegung augenblicklich stillsetzt, wenn sich das Gerät in dem Abspiel- oder Wiedergabezustand befindet. Beim Loslassen der Schnellstopvorrichtung wird der ursprüngliche Funktionszustand wiederaufgenommen.
  • Die Schnellstopvorrichtung umfaßt eine zweite Kipphebelanordnung 135, 136, die sich mehr oder weniger unterhalb der zuvor beschriebenen ersten Kipphebelanordnung befindet. Die zweite Kipphebelanordnung besteht aus einem hinteren Gelenkelement 135 und einem vorderen Hebel 136. Dieser ist -wie der vordere Hebel 107 der ersten Kipphebelanordnung - auf dem Zapfen 108 der beweglichen Platte 75 drehbar gelagert. Das hintere Gelenkelement 135 ist an seinen Enden an dem vorderen Hebel 136 und an dem Zapfen 110 drehbar gelagert, wobei die Verbindung zu dem Zapfen 110 einen langgestreckten Schlitz enthält, der dem Schlitz 111 in dem Gelenkglied 106 entspricht.
  • Der vordere Hebel'136 hat einen Arm 137; der mittels der Lenkstange 138 mit dem Element 139 eines Elektromagneten 140 verbunden ist (F i g. 8). Wenn der Elektromagnet 140 erregt-wird, dreht sieh der vordere Hebel 136 im Uhrzeigersinn, wobei die zweite Kipphebelanordnung in die Stellung nach F i g. 3 bewegt wird. Die bewegliche Platte 75 wird dabei über einen kleinen Winkel im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht. Eine solche Drehung bewirkt die Trennung der Andruckrolle 36 von der Tonrolle 35, wodurch der Bandantrieb augenblicklich stillgesetzt wird. Wenn. der Elektromagnet 140 stromlos ist, bewirkt die Feder 77 wieder einen Eingriff zwischen der Andruckrolle und der Tonrolle, »so daß das Band weitertransportiert wird. .
  • Eine von Hand zu betätigende Taste 42 (F i g. 4) dient zur Auslösung der Schnellstopvorrichtung. Wenn die bewegliche Platte 75 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht wird, um die. Andruckrolle 36 von der Tonrolle 35 zu trennen und somit die Bandbewegung stillzusetzen, wird das Band aus der Berührung mit dem Tonkopf 150 zurückgezogen, so daß kein Schaltgeräusch auf dem Band aufgezeichnet wird. Der für diesen Zweck bestimmte Mechanismus wird nun beschrieben: Gemäß F i g. 1 ist der Tonkopf 150 in zentraler Lage mit Bezug auf das Gerät angeordnet. Bewegliche Andruckkufen 151 und 152 sind in Wirkungsbeziehung mit dem Kopf 150 angeordnet und gegen diesen durch Federkraft vorgespannt. Wenn sich das Gerät im STOP-Zustand befindet, sind die Andruckkufen 151 und 152 in Abstand von dem Kopf 150 angeordnet, wie in F i g. 1 gezeigt ist.
  • Die Andruckkufen 151. und 152 werden von dem Tonkopf 150 durch Verbindung mit einer Gleitplatte 153 wegbewegt, die unter dem Kopf 150 angeordnet und vorwärts und rückwärts gleitend verschiebbar ist. Ein Stift 154 tritt nach oben von der Gleitplatte 153 aus vor und greift an einem Arm 155 an, der die Andrückkufe 152 trägt. Der Arm 155 greift, wenn er von dem Tonkopf 150 zurückgezogen ist, an dem Arm 156 der Andruckkufe 151 an; wodurch auch diese zurückgezogen wird. Wenn die Gleitplatte 153 in dem Gerät nach hinten bewegt wird, bewegen Vorspannungsfedern (nicht gezeigt) der Arme 155 und 156 die Andruckkufen in Eingriff mit dem Band, um dieses in entsprechender Lagebeziehung zu dem Tonkopf 150 für den Abspiel- oder Aufnahmevorgang zu halten.
  • Die Gleitplatte 153 trägt auch Finger 157 und 158, die nach oben auf gegenüberliegenden Seiten des Tonkopfes 150 vortreten. Die Finger 157 und 158 bewegen sich mit der Gleitplatte 153 vorwärts, um das Band von dem Tonkopf 150 zu trennen, wenn sich das Gerät im STOP-Zustand befindet. Sie bewegen sich mit der Platte 153 rückwärts, wie ersichtlich ist, wenn das Gerät in den Abspiel- oder Aufnahmezustand umgeschaltet wird. Die Vorrichtungen zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen der Gleitplatte 153 werden nun beschrieben: An der Gleitplatte 153 ist ein Stift oder Anschlagelement - z. B. eine am Umfang genutete Scheibe 159 - angeordnet, und im Abstand von -dieser befindet sich ein Stift 160. Zwischen der Scheibe 159 und dem Stift 160 befindet sich ein Kurvenhebel 162, der bei 163 an dem hinteren Gelenkelement 135 der zweiten Kipphebelanordnung schwenkbar gelagert ist. Eine Feder 165 verbindet den Kurvenhebel 162 und die Gleitplatte 153.
  • Wenn sich die zweite Kipphebelanordnung in gerader Lage befindet, wie dies der Fall ist, wenn sich das Gerät durch Betätigung der Schnellstoptaste 42 oder der Stoptaste 45 in der Betriebsstellung »STOP« befindet, sucht sich die zweite Kipphebelanordnung gerade auszurichten und. dadurch den Kurvenhebel 162 nach rechts zu bewegen. Dies bewirkt, daß die Gleitplatte 153 vorwärts gleitet, wodurch die Andruckkufen 151 und 152 von dem Tonkopf 150 getrennt und die Finger 157 und 158 veranlaßt werden, das Band von dem Tonkopf zu trennen.
  • Wenn das Gerät in den Abspiel- oder Aufnahmezustand geschaltet wird oder die Schnellstoptaste 42 freigegeben wird, wird die zweite Kipphebelanordnung überkippt, wodurch der Kurvenhebel 162 nach links bewegt wird. Wenn dies geschieht, verschiebt die Feder 165 die Gleitplatte 153 nach hinten, wodurch die Finger 157 und 158 von dem Band zurückgezogen werden und die Andruckkufen 151 und 152 wiederum an dem Band und -dem Tonkopf 150 angreifen können.
  • Wie in F i g. 8 gezeigt ist, wird der Elektromagnet 140 der Schnellstopvorrichtung von der an die Klemmen 242 angelegten Netzspannung erregt. Der Elektromagnet 140 befindet sich in einem Stromkreis mit dem Relaisschalter 243, der von einer Schnellstoprelaiswicklung 244 betätigt wird. Darstellungsgemäß wird die Relaiswicklung 244 mit Gleichstrom erregt, der zwischen die Klemme 245 und Masse angelegt wird.
  • Die Relaiswicklung 244 betätigt auch einen Schalter 239, der - wenn er geschlossen ist - den Verstärker dämpft, um Schaltgeräusch in den Abspiel-oder Aufnahmeschaltungen zu vermeiden.
  • Die Schließung eines der Schalter 240, 246, 247 erregt die Relaiswicklung 244 und schließt den Relaisschalter 243, so daß der Elektromagnet 140 erregt wird. Das Öffnen eines dieser Schalter macht die Relaiswicklung 244 stromlos, so daß der Schalter 243 geöffnet und der Elektromagnet 140 aberregt wird, worauf der Vorwärtsantrieb für den Abspiel- oder Aufnahmevorgang wiederaufgenommen wird. Die Widerstände 265 und 264 sind so bemessen, daß sie die Entladung der Kapazität 266 ausreichend verzögern, um die Wiederaufnahme des Vorwärtsantriebes für den Abspielvorgang zu verzögern.
  • Die Rücklauftaste 46 und die Schnellvorlauftaste 47, welche die entsprechenden Funktionen einleiten, sind im oberen Teil der F i g. 8 schematisch dargestellt.
  • Wenn die Rücklauftaste 46 von Hand gedrückt wird, wird ein zugehöriger Schalter 250 geschlossen. Dadurch wird eine Schnellaufrelaiswicklung 251 erregt, die an eine Niederspannungsquelle 252 angeschlossen ist. Bei Erregung schließt die Relaiswicklung 251 die zugeordneten Schalter 253, 254 und 255.
  • Der Schalter 253 stellt einen Haltekreis her, der die Relaiswicklung 251 nach dem Loslassen der Rücklauftaste 46 und dem öffnen des Schalters 250 erregt hält.
  • Der Schalter 254 erregt die Relaiswicklung 244, die den zugeordneten Schalter 243 schließt und den Elektromagneten 140 erregt.
  • Der in Reihe mit dem dann geschlossenen Schalter 243 liegende Schalter 255 bewirkt Erregung des Schnellaufelektromagneten 170.
  • Der von Hand eingeleitete Rücklaufzustand wird durch Drücken der Drucktaste 45 (Stoptaste) bendet. Dadurch wird der zugehörige Schalter 258 geöffnet, so daß die Schnellaufrelaiswicklung 251 aberregt wird und ihre drei zugeordneten Schalter geöffnet Werden. Infolgedessen werden der Schnellaufelektromagnet 170, die Relaiswicklung 244 und der Elektromagnet 140 stromlos, so daß der Rücklaufvorgang beendet wird.
  • Die Schnellvorlauffunktion wird durch Drücken der Schnellvorlauftaste 47 eingeleitet. Dadurch wird der zugehörige Schalter 260 geschlossen, und die Schnellaufrelaiswicklung 251 wird erregt, so daß die Schalter 253, 254 und 255 geschlossen Werden. Der Schnellaufelektromagnet 170 wird zusammen mit der Relaiswicklung 244 und dem Elektromagneten 140 wie bei dem Rücklaufvorgang erregt. Der Schalter 253 stellt einen Haltekreis her, so daß es nicht notwendig ist, die Schnellvorlauftaste 47 gedrückt zu halten.
  • Der Schnellvorlaufvorgang wird durch Drücken der Stoptaste 45 beendet, wodurch -der zugehörige Schalter 258 geöffnet wird, um die entsprechenden Relaiswicklungen und Elektromagnete stromlos zu machen.
  • Die Rückstelltaste 52 ist in dem oberen rechten Teil der F i g. 8 schematisch dargestellt. Die Taste 52 wird während des Zeitraums gedrückt gehalten, währenddem die Rückstellfunktion gewünscht wird.
  • Wenn die Rückstelltaste 52 gedrückt ist, wird zuerst der zugehörige Schalter 240 geschlossen. Dadurch wird die Relaiswicklung 244 erregt, die den Schalter 243 schließt und den Elektromagneten 140 erregt, wodurch der Vorwärtsbandantrieb augenblicklich stillgesetzt wird, wenn sich das Gerät in dem Abspiel- oder Aufnahmezustand befindet. Die Funktionswirkung der Rückstelltaste 52 schließt auch den Schalter 241, der den Schnellaufelektromagneten 170 direkt von den Netzklemmen 242 über einen Stromkreis erregt, der den dann geschlossenen Schalter 243 enthält.
  • Wenn der Rückstellvorgang im Aufnahmezustand des Mechanismus eingeleitet wird, werden durch Loslassen der Taste 52 die Schalter 240 und 241 geöffnet. Dadurch werden die Relaiswicklung 244 und der Schnellaufelektromagnet 170 sogleich aberregt, so daß der Rückstellvorgang beendet wird.
  • Die Funktionswirkung ist etwas unterschiedlich, wenn Rückstellung im Abspielzustand des Mechanismus eingeleitet wird. In diesem Fall ist eine Zeitverzögerung nach Beendigung des Rückstellvorgangs vorhanden, wonach das Gerät die Abspielfunktion wiederaufnimmt. Der Zweck dieser Zeitverzögerung liegt darin, das Band aus dem schnellen Rücklaufantrieb in den STOP-Zustand vor der Wiederaufnahme des Bandantriebs in Abspielrichtung zu verlangsamen.
  • Diese Zeitverzögerung wird von einem Widerstand-Kondensator-Kreis hergestellt, der einen Widerstand 265 und einen Kondensator 266 enthält, die in Reihe zwischen Masse und den Verstärkerschalter 267 geschaltet sind. Der letztgenannte Schalter ist in F i g. 8 in Abspielstellung gezeigt.
  • Parallel zu dem Kondensator 266 liegen ein Widerstand 269 und ein Schalter 270. Der Kondensator 266 wird bei geschlossenem Schalter 270 über den Strombegrenzungswiderstand 269 nach Masse entladen, wenn sich das Band während des Rückstellvorgangs rückwickelt.
  • Am Ende des Rückwickelvorgangs bei der Rückstellung schaltet sich der Mechanismus aus dem Rücklaufzustand und öffnet den Schalter 270. Auch wenn der Schalter 240 beim Loslassen der Rückstelltaste 52 geöffnet wird, wird die Relaiswicklung 244 nicht sogleich aberregt, sondern bleibt während des Zeitraumes eregt, der zum Laden des Kondensators 266 über die dargestellten Widerstände, im besonderen den Widerstand 264, und die Relaiswicklung erforderlich ist. Wenn der Kondensator geladen ist, wird die Relaiswicklung 244 stromlos, wodurch der Schalter 243 geöffnet und der Elektromagnet 140 aberregt wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bandaufzeichnungsgerät mit einer umlaufenden Tonrolle und einer Andruckrolle, -die mittels eines Exzenters gegen die Tonrolle gedrückt ode von dieser abgehoben werden kann, um das Starten, Aufrechterhalten und Stillsetzen eines Bandantriebes zu steuern, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Andruckrolle (36) und eine Exzenterrolle (85) gleichachsig auf einer beweg lichen Platte (75) angeordnet sind, daß die Andruckrolle (36) mit einem Teil ihres Umfang: über den Umfang der Exzenterrolle (85) hervorragt und daß Einrichtungen (88, 90, 96, 99,106 107) vorgesehen sind, um die Exzenterrolle (85; in den Betriebsstellungen (Stop und Lauf) vor der Tonrolle (35) abgehoben zu halten. z. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Platte (75) auf einem Chassis (70) gelagert ist und durch eine an der beweglichen Platte und dem Chassis angreifende Feder (77) vorgespannt ist, 3. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Exzenterrolle mit einem nachgiebigen Teil (87) bedeckt ist, um eine federnde Anlage an der Tonrolle (35) zu ermöglichen. 4. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zapfen (88) und eine Feder (89) die Stellung der Exzenterrolle (85) begrenzen, nachdem diese die Trennung der Andruckrolle (36) von der Tonrolle (35) bewirkt hat, wobei diese begrenzte Stellung derart ist, daß ein Teil der beweglichen Exzenterrolle unmittelbar nahe der Tonrolle liegt. 5. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (88) auf der Exzenterrolie (85) angebracht und die Feder (89) auf der beweglichen Platte (75) befestigt ist. 6. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungsplatte (90) vorgesehen ist, um die Stellung der Exzenterrolle (85) zu begrenzen, nachdem letztere die weich einsetzende Berührung der Andruckrolle (36) mit der Tonrolle (35) ausgeführt hat, und daß die Grenzstellung derart ist, daß ein Teil der Exzenterrolle in unmittelbarer Nähe der Tonrolle liegt. 7. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (90) schwenkbar an der Platte (75) gelagert ist und mit dem Zapfen (88) zusammenwirkt, wobei ein Eingriff des Zapfens mit der Verriegelungsplatte zum Anhalten der Exzenterrolle (85) führt. B. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (90) im Sinn einer Entriegelung des Zapfens (88) vorgespannt ist, wobei zusätzlich eine Gleitstange (99) vorgesehen ist, die die Verriegelungsplatte (90) in einer den Zapfen (88) anhaltenden Stellung hält. 9. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (90) durch die Gleitstange (99) verriegelt ist, wenn die Platte (75) durch die Exzenterrolle (85) derart geschwenkt ist, daß die Andruckrolle (36) von der Tonrolle (35) frei ist. 10. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (90) eine Rastfeder (93) aufweist und daß sie nach Freigabe durch die Gleitstange (99) auf Grund der Vorspannung an dem Zapfen (88) angreift, so daß die Exzenterrolle (85) in Eingriff mit der Tonrolle (35) kommt. 11. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstange durch eine Taste (45) auslösbar ist. 12. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (45) eine Gleitstange (99) umfaßt, die durch die Drucktaste in Abhängigkeit von einem auf diese ausgeübten größeren Auslösedruck betätigt wird, um die Exzenterrolle (85) in Eingriff mit der Tonrolle (35) zu bringen. 13. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Platte (75) und der Exzenterrolle (85) durch Drucktasten (40, 41) gesteuert wird, die mit einer ersten Kipphebelanordnung (106, 107) gekuppelt ist, wobei diese Kupplung so getroffen ist, daß die Kipphebelanordnung übergekippt werden kann, so daß die Feder (77) die Platte (75) schwenkt und die Exzenterrolle (85) in Berührung mit der Tonrolle (35) bringt. 14. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (75) über eine zweite Kipphebelanordnung (135, 136) und einen Kurvenhebel (162) mit einer Gleitplatte (153) verbunden ist, um die Andruckkufen (151, 152) freizugeben und das Band von dem Tonkopf (150) abzuheben, wenn die Platte (75) geschwenkt wird, um die Andruckrolle (36) und die Tonrolle (35) zu trennen. 15. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (75) ein Teil (Platte 125) aufweist, welches ein Paar offene Ausnehmungen (130, 131) aufweist, die in Wirkverbindung mit im Abstand angeordneten Aufnahme- und Wiedergabezapfen (122, 123) auf der Stange (121) stehen, welche auf einer drehbaren Schalterwelle (120) angebracht ist, so daß beim Schwenken der Platte (75) in Richtung auf den Bandantriebsbeginn das Teil (125) die Schalterwelle in eine Richtung dreht, die davon abhängt, welcher Zapfen durch die zugeordnete freie Ausnehmung in den Teil (125) eingreift. 16. Bandaufzeichnungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (125) beim Schwenken der Platte (75) in Richtung auf einen Bandstop zuerst an einen und sodann an beiden Zapfen (122, 123) am Kopfende der Stange (121) eingreift, um die Schalterwelle (120) in die zentrale neutrale Stellung zu bringen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 711936; deutsche Auslegeschrift Nr. 1051023; französische Patentschrift Nr. 1239 255; USA: Patentschrift Nr. 2 221661.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2221661A (en) * 1940-03-22 1940-11-12 Recordgraph Corp Speed control for sound record medium
DE711936C (de) * 1940-04-05 1941-10-09 Leitz Ernst Gmbh Ton- oder Bildtongeraet
DE1051023B (de) * 1959-02-19 Telefunken G.M.B.H., Berlin Magnettonlaufwerk
FR1239255A (fr) * 1958-11-21 1960-08-19 Birmingham Sound Reproducers Appareil à bande magnétique pour l'enregistrement et la reproduction des sons

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