DE1228604B - Verfahren zur Herstellung von alpha-Chloroximen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von alpha-ChloroximenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C07c
Deutsche Kl.: 12 ο-22
Nummer: 1228 604
Aktenzeichen: S 83570IV b/12 ο
Anmeldetag: 2. Februar 1963
Auslegetag: 17. November 1966
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zur Herstellung von «-Chloroximen und ihren
Sulfaten, insbesondere auf ein Verfahren, um unmittelbar aus Verbindungen, die eine olefinische Doppelbindung
enthalten, a-Chloraldoxime und «-Chlorketoxime
und ihre entsprechenden Sulfate zu erhalten.
Es ist bekannt, daß α-Chloroxime im allgemeinen
so erhalten werden, daß man a-Chlorkarbonylverbindungen,
insbesondere «-Chloraldehyde und a-Chlorketone mit Hydroxylamin und seinen Salzen
reagieren läßt. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß es sehr schwierig ist, von der Reaktionsmischung die a-Chloroxime im reinen Zustand zu
gewinnen.
Es ist ferner bekannt, daß «-Chloroxime durch Addition von Nitrosylchlorid an Olefinen entstehen
können, wobei jedoch mehrere Nebenprodukte gebildet werden.
Nach einem verbesserten Vorschlag wurde die Verwendung von Nitrosylchlorid bei Anwesenheit
wasserfreier Salzsäure empfohlen, jedoch sind auch in diesem Falle die Ausbeuten nicht immer befriedigend,
und die Reaktionsprodukte sind stets mit Nebenprodukten, z. B. dimeren Chlornitrosoverbindungen,
verunreinigt.
Obengenanntes Verfahren verlangt außerdem den Einsatz von Nitrosylchlorid, das bekanntlidh bei
Zimmertemperatur ein gasförmiges Produkt ist und deshalb schwer zu handhaben ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von «-Chloroximen mit
besseren Ausbeuten, als sie mit den bisher bekannten Verfahren erzielt worden sind.
Das Verfahren ist durch seine einfache Ausführung gekennzeichnet und gewährleistet die Herstellung von
Λ-Chloroximen mit hoher Reinheit, unter Verwendung
von billigen und in reichlichen Mengen vorhandenen Rohstoffen als Ausgangsmaterial.
Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Sulfaten der entsprechenden
«-Chloroxime, insbesondere des Sulfats von a-Chlorcyclohexanonoxim, welches ein wichtiges
Zwischenprodukt für zahlreiche organische Synthesen, speziell für die Gewinnung des «-Chlorcyclohexanoxims
ist.
Zahlreich sind die Vorteile des Verfahrens der vorliegenden Erfindung, im Vergleich zu den bisher
beschriebenen Verfahren, um a-Chloroxime zu erhalten,
z. B. höhere Ausbeuten, Verwendung eines nitrosierenden Mittels leichterer Handhabung, keine
besonderen Erfordernisse, was Temperatur, Druck Verfahren zur Herstellung von a-Chloroximen
Anmelder:
Societä Edison, Mailand (Italien)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als .Erfinder benannt:
Adriano Nenz,
Corrado Brichta,
Giuseppe Ribaldone,
Giampiero Borsetti, Mailand (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 3. Februar 1962 (2137),
vom 20. September 1962 (27 343)
und Reaktionsbedingungen anbelangt; Einfachkeit in der Abtrennung der gewünschten Reaktionsprodukte.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von «-Chloroximen durch Umsetzung einer Nitrosylverbindung
in Gegenwart von wasserfreiem Chlorwasserstoff mit einem Olefin der allgemeinen Formel
R1.
R.'
R.'
:c=c:
-R3
H
worin R1, R2 und R3 Wasserstoffatome, Alkyle,
Cxcloalkyle, Aralkyle oder Aryle bedeuten oder R1
und R2 bzw. R1 und R3 einen gemeinsamen, durch
CH2-Gruppe geschlossenen, cycloaliphatischen Ring mit 4, bis 12 C-Atomen bilden, ist dadurch gekennzeichnet,
daß man das Olefin bei einer Temperatur zwischen etwa —30 und etwa +3O0C, vorzugsweise
bei 0°C, mit Nitrosylschwefelsäure umsetzt und aus dem erhaltenen ot-Chloroximsulfat das «-Chloroxim
gegebenenfalls durch Zugabe von Wasser freisetzt. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden also
a-Chloroxime dadurch erhalten, daß man Nitrosylschwefelsäure in Gegenwait von wasserfreier Salzsäure
mit organischen Verbindungen reagieren läßt, welche
609 727/436
3 4
eine olefinische Doppelbindung enthalten und wenig- nach Verdünnung der entsprechenden Sulfate mit
stens 1 Wasserstoffatom an einem der zur Doppel- Wasser, mittels Dekantation, Filtration, Extraktion
bindung gehörenden Kohlenstoffatome tragen. mit Lösungsmitteln getrennt oder gewonnen werden.
Man kann auch bei der Reaktion inerte Lösungs- Das Verfahren nach, der vorliegenden Erfindung
mittel verwenden. Die gebildeten oc-Chloroxime können 5 kann folgendermaßen schematisiert werden:
R:
J^C=CC' + NOHSO4 + HCl >
^C—C · H8SO4
R8 H R2 I I
Cl NOH
wobei R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung a-Chloroximsulf at sowohl löslich wie unlöslich in
haben. obengenannten Lösungsmitteln sein kann.
Beispiele für die als^ Ausgangsmaterial zu ver- Als Lösungsmittel für die Olefine, wobei gleichzeitig
wendenden Olefine sind: Äthylen, Propylen, Oligomere das a-Chloroximsulfat löslich ist, kommen folgende
des Propylene, Buten-(l), Buten-(2), Isobuten, Penten, ao in Frage: Essigsäure, Propionsäure, Nitrobenzol,
Hexen, Hepten usw., Cyclopenten, Cyclohexen, Methylenchlorid, flüssiges Schwefeldioxyd usw.
Methylencyclohexan, Limonen, Methylcyclohexen, Die Lösungsmittel für Olefine, in denen das a-chlor-
Cyclododecen, Styrol, Cycloocten usw. oximsulfat unlöslich ist, sind: aliphatische und
Bei Verwendung von Cyclohexan kann dieses cycloaliphatische Kohlenwasserstoffverbindungen, wie
Olefin im Gemisch mit Cyclohexan zur Reaktion 25 Hexan, Cyclohexan, oder das Olefin selbst im Übergebracht
werden. Solche technische Cycloolefin- schuß, aromatische Kohlenwasserstoffverbindungen
Cycloparaffin-Gemische sind nach einem neuen Ver- wie Benzol oder Toluol, einige Chlorkohlenwasserstofffahren
gemäß der italienischen Patentschrift 665 335 verbindungen wie Tetrachlorkohlenstoff,
im Namen desselben Erfinders leicht und in tech- Obwohl das Verfahren auch in Abwesenheit von nischem Maßstab aus Cyclohexan herzustellen, wo- 30 Lösungsmittel durchführbar ist, zieht man vor, durch eine leicht auszuführende Herstellungsmethode Lösungsmittel anzuwenden, weil diese eine leichtere zur Gewinnung von oc-Chlorcyclohexanonoxim thermische Kontrolle der Reaktion gestatten und aus Cyclohexan als Ausgangsmaterial gewährleistet einen mehr regulären Verlauf derselben gewährwird, leisten.
im Namen desselben Erfinders leicht und in tech- Obwohl das Verfahren auch in Abwesenheit von nischem Maßstab aus Cyclohexan herzustellen, wo- 30 Lösungsmittel durchführbar ist, zieht man vor, durch eine leicht auszuführende Herstellungsmethode Lösungsmittel anzuwenden, weil diese eine leichtere zur Gewinnung von oc-Chlorcyclohexanonoxim thermische Kontrolle der Reaktion gestatten und aus Cyclohexan als Ausgangsmaterial gewährleistet einen mehr regulären Verlauf derselben gewährwird, leisten.
Zur Durchführung des Verfahrens gemäß vorliegen- 35 Die Reaktionstemperatur kann in sehr weiten
der Erfindung wird im allgemeinen so vorgegangen, Grenzen schwanken; gute Ergebnisse erzielt man im
daß man in dem Reaktionsgefäß die Olefine ohne Temperaturbereich zwischen —30 und +300C und
oder mit einem Lösungsmittel verdünnt mit der vorzugsweise bei etwa O0C.
Nitrosylschwefelsäure einführt, daraufhin wasserfreie In diesem Temperaturbereich geht die Reaktion
Salzsäure unter ständigem Rühren hinzufügt. 40 genügend schnell vor sich und kann in 60 bis 90 Minu-
Nach einer besonderen Ausführungsform gemäß ten als beendet angesehen werden,
der vorliegenden Erfindung kann die Addition der Das Reaktionsende kann leicht durch das Verschwin-Nitrosylschwefelsäure auch portionsweise mittels einer den des NO+-Ions durch Tüpfelreaktion auf Jod-Dosiervorrichtung erfolgen, indem man gleichzeitig Jodkali-Stärkepapier festgestellt werden,
in die Reaktionsmischung gasförmigen Chlorwasser- 45 Die Reaktion kann auch unter Druck in einem stoff einleitet. mit wasserfreiem Chlorwasserstoff und Olefin in den
der vorliegenden Erfindung kann die Addition der Das Reaktionsende kann leicht durch das Verschwin-Nitrosylschwefelsäure auch portionsweise mittels einer den des NO+-Ions durch Tüpfelreaktion auf Jod-Dosiervorrichtung erfolgen, indem man gleichzeitig Jodkali-Stärkepapier festgestellt werden,
in die Reaktionsmischung gasförmigen Chlorwasser- 45 Die Reaktion kann auch unter Druck in einem stoff einleitet. mit wasserfreiem Chlorwasserstoff und Olefin in den
Die Nitrosylschwefelsäure wird im allgemeinen in vorgeschriebenen Verhältnissen beschickten Autoklav
einem äquimolekularen Verhältnis zur olefinischen in Anwesenheit oder auch Abwesenheit eines Lösungs-Verbindung
zur Reaktion gebracht, und zwar in mittels durchgeführt werden, wobei andauernd Nitro-Gegenwart
von wenigstens 1 Mol wasserfreien Chlor- 50 sylsulfat durch einen passenden Dosierapparat hinzuwasserstoffs
je Mol olefinischer Verbindung. Man gefügt wird.
kann jedoch auch mit einem Überschuß von wasser- Erfolgt die Umsetzung in Anwesenheit eines
freiem Chlorwasserstoff oder im Überschuß von Lösungsmittels, worin ein oder mehrere Reaktions-
olefinischer Verbindung oder mit einem Überschuß partner löslich sind, wobei jedoch in obengenanntem
nur von Chlorwasserstoff oder nur von olefinischer 55 Lösungsmittel das «-Chloroximsulfat unlöslich ist,
Verbindung, bezogen auf die Nitrosylschwefelsäure, trennt sich letzteres unter Bildung eines weißen
arbeiten. viskosen Öls von der flüssigen organischen Phase, und
Der Chlorwasserstoff kann auch »in situ« gebildet das Reaktionsprodukt kann daher einfach durch
werden, z. B. mittels Reaktion eines Alkalichlorids Dekantation abgetrennt werden. Erfolgt die Reaktion
mit Schwefelsäure. 60 in einem Lösungsmittel, in dem das Reaktionsprodukt
In diesem Fall wird die Nitrosylschwefelsäure in löslich ist, kann am Ende der Reaktion letzteres durch
Schwefelsäure gelöst (Molverhältnis 1:1) und die so Fällung mittels eines geeigneten Verdünnungsmittels,
erhaltene Lösung zu dem im Olefin suspendierten wie Benzol, Tetrachlorkohlenstoff oder Petroläther,
Alkalichlorid eingeführt. oder auch mittels Destillation des verwendeten
Die Umsetzung zwischen Olefin und der Nitrosyl- 65 Lösungsmittels unter Vakuum isoliert werden,
schwefelsäure wird vorzugsweise in Anwesenheit von Die Freisetzung der a-Chloroxime aus den sauren
gegenüber Nitrosylsulfat inerten Lösungsmittels durch- Sulfaten kann auch ohne Verwendung von basisch
geführt, wobei das Reaktionsprodukt, d. h, das reagierenden Verbindungen erfolgen, z. B. indem man
5 6
die sauren α-Chloroximsulfate mit Wasser behandelt. Die erhaltene Verbindung entspricht deshalb der
Durch Filtration oder Extraktion mit einem geeigneten Formel:
Lösungsmittel, wie Methylenchloiid, Chloroform, NOH
Benzol usw., erhält man die entsprechenden a-Chlor-
oxime, welche mittels Kristallisation oder Destillation ~ ^ -^
■weitergereinigt werden können. ' r—Cl
Nach einer besonderen Ausführungsform empfiehlt
sich ein Lösungsmittel zu verwenden, welches sowohl
a-Chloroximsulfat wie auch das freie a-Chloroxim
zu lösen vermag und gleichzeitig mit Wasser unmisch- 10 Der Refraktionsindex ist ns D° = 1,5057.
bar ist. Zu diesem Zweck hat sich als besonders Das IR-Spektrum des auf diesem Wege herge-
sich ein Lösungsmittel zu verwenden, welches sowohl
a-Chloroximsulfat wie auch das freie a-Chloroxim
zu lösen vermag und gleichzeitig mit Wasser unmisch- 10 Der Refraktionsindex ist ns D° = 1,5057.
bar ist. Zu diesem Zweck hat sich als besonders Das IR-Spektrum des auf diesem Wege herge-
vorteilhaft die Verwendung von Methylenchlorid stellten Produkts hat sich als identisch mit dem durch
erwiesen. Mischen von äquimolaren Gewichtsteilen 100%
Folgende Beispiele sollen zu besseren Erläuterung Schwefelsäure und reinem a-Chlorcyclohexanonoxim
der Erfindung dienen. 15 erhaltenen Produkt erwiesen.
Zu 113,5 g des sauren «-Chlorcyclohexanonoxim-
Beispiel 1 sulfates werden 200 cm3 H2O und 100 g zerkleinertes
Eis dazugegeben. Es trennt sich als obere Schicht eine
Ein Glaskolben von 500 cm3 wird mit 50 g Cyclo- ölige Substanz, welche in kurzer Zeit im festen kristalhexen
(0,61 Mol) und 150 g Cyclohexan beschickt. 20 linen Zustand sich verwandelt.
Der Glaskolben ist mit einem Rückflußkühler, Rühr- Als vorteilhaft hat sich auch eine Extrahierung der
Der Glaskolben ist mit einem Rückflußkühler, Rühr- Als vorteilhaft hat sich auch eine Extrahierung der
werk, Thermometer und zwei getrennten Leitungen erhaltenen weißen Massen mit Methylenchlorid erfür
Chlorwasserstoff und Nitrosylsulfat sowie mit wiesen. Nach Verdampfen des Lösungsmittels erhält
einem äußeren Kühlbad versehen. Sobald das Cyclo- man so 64,3 g «-Chlorcyclohexanonoxim mit einem
hexan-Cyclohexen-Gemisch die Temperatur von O0C 25 Schmelzpunkt 73 bis 750C, das folgende Elementenerreicht
hat, wird unter ständigem Umrühren mit der analyse aufweist:
Einführung von Nitrosylsulfat begonnen und gleich- Gefunden .. C 49,1, H 6,5, Cl 23,7, N 9,65%;
zeitig in die Mischung Chlorwasserstoff stets im gerin- theoretisch .. C 48,8, H 6,77, Cl 24,05, N 9,5 %.
gen Überschuß zum Nitrosylsulfat eingeleitet.
In etwa 90 Minuten werden 60 g Nitrosylschwefel- 30 Die Ausbeute von a-Chlorcyclohexanonoxim, besäure
(0,47MoI) und etwa 20 g Chlorwasserstoff rechnet auf Nitrosylschwefelsäure bzw. auf umge-(0,55
Mol) zugefügt. setztes Cyclohexen, beträgt 93,3 bzw. 94,6 % der
Im Laufe der etwas exothermen Reaktion scheidet Theorie. Das aus Petroläther umkristallisierte Produkt
sich ein weißliches Öl ab. Nach Beendigung der schmilzt bei 79 bis 8O0C.
Reaktion wird etwa 30 Minuten heftig umgerührt, 35 B ' ' 1 2
Reaktion wird etwa 30 Minuten heftig umgerührt, 35 B ' ' 1 2
wobei darauf zu achten ist, daß die Temperatur ständig e 1 s ρ 1 e
bei etwa 00C bleibt. Man entfernt schließlich das Man verfährt wie im Beispiel 1, indem man 50 g
Cyclohexan sowie das nicht umgesetzte Cyclohexen Cyclohexen und 150 g CCl1 in einem Glaskolben von
durch einfache Dekantation. Man gewinnt dadurch 250 cm3 einführt. Man fügt in 90 Minuten 60 g Nitrovollständig
das Cyclohexan sowie 12,1 g Cyclohexen 40 sylschwefelsäure hinzu, und gleichzeitig leitet man in
(durch Titrierung mit Brom ermittelt) zurück. die auf einer Temperatur von 00C gehaltene Reak-
Durch Absaugen unter Vakuum wurden die letzten tionsmischung 20 g trockenen Chlorwasserstoff ein.
Spuren Cyclohexan und Cyclohexen entfernt, und man Nach beendigter Hinzufügung von Nitrosylschwefelerhält
113,5 g Produkt, das folgende Elementar- säure wird die Reaktionsmasse noch für weitere
analyse aufweist im Vergleich zu der theoretischen 45 30 Minuten umgerührt. In dieser Zeitspanne nimmt
Analyse eines sauren a-Chlorcyclohexanonoximsulfats: die flüssige Phase eine blaue Färbung an. Man erhält
110,1 g oc-Chlorcyclohexanonoximsulfat und 11,2 g
Gefunden nicht umgesetztes Cyclohexen. Das «-Chlorcyclo-
C 29,3, H 5,1, N 5,4, S 12,5, Cl 14,0%; hexanonoximsulfat besitzt die im Beispiel 1 beschrie-
theoretisch 50 benen chemischen Kennzeichen. Die Ausbeute an
C 29,3, H 4,9, N 5,7, S 13,0, Cl 14,5 %. saurem Cyclohexanonoximsulfat, berechnet auf das
umgewandelte Cyclohexen, beträgt 95,2 % der Theorie.
Das Produkt ist durch seine starke Hygroskopizität Aus dem Sulfat erhält man mittels der im Beispiel 1
im festen Zustand schwer isolierbar, erscheint als ein beschriebenen Methode 60,7 g oc-Chlorcyclohexanondurchschimmerndes
öl mit einem Refraktionsindex 55 oxim mit einem Schmelzpunkt bei 73 bis 740C. Die
nf = 1,5070 und einer Dichte % — 1,504. Ausbeute an reinem «-Chlorcyclohexanonoxim, be-
Es ist unlöslich in aliphatischen, cycloaliphatischen zögen auf umgesetztes Cyclohexen, beträgt 87%
und aromatischen Kohlenwasserstoffen wie Petrol- der Theorie,
äther, Hexan, Cyclohexan, Cyclohexen, Benzol, Toluol Beispiel 3
äther, Hexan, Cyclohexan, Cyclohexen, Benzol, Toluol Beispiel 3
usw. Als Lösungsmittel kommen in Frage: Methanol, 60
Äthanol, Dioxan, Aceton, Essigsäure und Methylen- Man verfährt wie im vorhergehenden Beispiel. In
chlorid u. a. Die chemische Zusammensetzung des diesem Fall werden 60 g Nitrosylschwefelsäure zu der
sauren a-Chlorcyclohexanonoximsulfates ist außerdem Lösung von 50 g Cyclohexen in 150 g Essigsäure und
durch Titrierung der gebundenen Schwefelsäure daraufhin ein Strom von trockenem Chlorwasserstoff
bestätigt worden. 65 durchgeleitet. Die Reaktionstemperatur ist anfangs
Die Ausbeute von Chlorcyclohexanonoxim, bezogen +80C, gegen Ende der Reaktion wird sie auf +340C
auf Nitrosylschwefelsäure, beträgt 98 % und, auf das gehalten. In diesem Fall erfolgt keine Trennung eines
umgesetzte Cyclohexen berechnet: 99,5% der Theorie. öligen Produktes, sondern es entsteht eine homogene
klare blaugefärbte Lösung. Obengenannte wird mit kaltem Wasser so weit verdünnt, bis auf weiterem
Zusatz kein Niederschlag mehr erfolgt. Man extrahiert die Reaktionsmischung mit Methylenchlorid. Durch
Destillation unter Vakuum entfernt man das Lösungsmittel und gewinnt auf diese Weise die Essigsäure und
das nicht umgesetzte Cyclohexen zurück. Es verbleibt ein fester Rückstand von 58 g, welcher durch Kristallisation
aus Petroläther 52 g reines a-Chlorcyclohexanonoxim
mit Schmelzpunkt bei 79 bis 8O0C ergibt.
In einer Lösung von 40 g Cyclohexen in 160 g Methylenchlorid werden bei 0°C in etwa 40 Minuten *5
unter Umrühren 60 g Nitrosylschwefelsäure (Molverhältnis Nitrosylschwefelsäure zu Cyclohexen
= 1:1,03) hinzugefügt und gleichzeitig ein Strom trockener Chlorwasserstoff eingeleitet.
Es entsteht eine homogene flüssige Phase, die einen a°
leicht geblichen Farbton aufweist. Die Einführung des Chlorwasserstoffes wird bis zum Verschwinden der
Ionen NO+ in der Reaktionsmasse fortgesetzt. Die Reaktionsdauer beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten.
Während dieser Zeit werden insgesamt 19 g Chlorwasserstoff eingeleitet. Die Reaktionsflüssigkeit kann
entweder vom Methylenchlorid befreit werden, wobei man dadurch das oc-Chlorcyclohexanonoximsulfat
erhält, oder man kann auch so verfahren, daß man in obengenannte Reaktionsflüssigkeit langsam unter
ständigem Rühren 300 cm3 eisgekühltes Wasser gießt, die Methylenchloridschicht, die sich trennt, vom
Wasser befreit und unter Vakuum ohne Erwärmung trocknet. Der feste Rückstand (64,2 g) besteht aus
a-Chlorcyclohexanonoxim mit einem Oximtiter von
98% und mit einem Schmelzpunkt bei 77 bis 78° C. Die Ausbeute von oc-Chlorcyclohexanonoxim, auf
Nitrosylsulfat berechnet, ist 90,4 % der Theorie.
40
In einem Glaskolben von 250 cm3 wird eine Lösung von 30 g 2-Penten in 90 g Cyclohexan eingeführt.
Der Kolben ist mit einem Rückflußkühler, Rührwerk, Thermometer und zwei getrennten Zuleitungen für
Chlorwasserstoff und Nitrosylschwefelsäure und außerdem mit einem äußeren Kühlbad versehen.
Man kühlt auf 00C ab und beginnt mit der Zugabe
von Nitrosylschwefelsäure, entsprechend zerkleinert, mittels einer Dosiervorrichtung, und gleichzeitig leitet
man einen Strom gasförmigen Chlorwasserstoffs ein, wobei man stets mit geringem Überschuß des letzteren
arbeitet.
' In etwa 120 Minuten werden so 44,2 g Nitrosylschwefelsäure und etwa 15 g gasförmiger Chlorwasserstoff
eingeführt und zur Reaktion gebracht.
Im Verlaufe der Reaktion, die ein wenig exotherm ist, wird die zuerst braunfarbige Reaktionsmasse
immer heller unter Bildung schließlich eines weißlichen Öles. Das Ende der Reaktion wird durch das
Verschwinden der Reaktion des Ions NO+ durch Tüpfelreaktion auf Jod-Jodkalistärke-Papier bestimmt.
Man trennt das Cyclohexan durch Dekantation, und man extrahiert das Öl durch frisches Cyclohexan
heraus, wobei das nicht umgesetzte Olefin wiedergewonnen werden kann; mittels Bromtitrierung konnte
in den Cyclohexanextrakten 5,5 g 2-Penten ermittelt werden.
Nach Entfernung der letzten Cyclohexanspuren durch Anwendung von Vakuum, erhält man 80,3 g
eines öligen Produktes mit folgender Elementaranalyse:
C5H10ClNO · H2SO,
Gefunden .
berechnet .
Gefunden .
berechnet .
Cl 15,10, N 6,20, S 13,09%;
Cl 15,17, N 5,99, S 13,71%.
Cl 15,17, N 5,99, S 13,71%.
Das Produkt hat ferner nl° = 1,4815.
Das Reaktionsprodukt, d. h. das saure Sulfat des «-Chlor-n-pentanonoxims, wird mit Wasser von 0°C
behandelt und einer anschließenden Extraktion mit Methylenchlorid unterworfen. Nach Trocknung des
Extraktes mittels wasserfreiem Magnesiumsulfat wird das Lösungsmittel durch Vakuumdestillation entfernt,
und man erhält als Rückstand eine flüssige Substanz, deren Gewicht 43,5 g beträgt, mit einem Refraktionsindex H2S = 1,4720 und die folgende Elementaranalyse
aufweist: Cl = 26,50 %; N = 10,90 %.
Durch Destillation unter Vakuum erhält man 42,9 g einer farblosen tränenreizenden Flüssigkeit mit
einem Siedepunkt 75°C/10mm Hg; raf? = 1,4723.
Die Elementaranalyse ergibt für C5H10ClNO:
Gefunden .... Cl 26,00, N 10,5 %;
berechnet .... Cl 26,14, N 10,33%.
berechnet .... Cl 26,14, N 10,33%.
Die Substanz ist identisch mit dem durch. Oximierung
des 3-Chlorpentan-2-ons erhaltenen 3-Chlorpentan-2-on-oxim.
Die chromatographische Analyse in gasförmiger Phase hat die Anwesenheit des reinen 3-Chlorpentan-2-on-oxims
bestätigt.
Das Absorptionsspektrum im IR-Bereich besitzt folgende kennzeichnenden Maxima (in Mikron ausgedrückt):
3,07, 6,05, 9,0, 9,25, 9,95, 10,35, 11,1, 12,1, 12,4, 12,8, 13,55, 14,85.
Die Ausbeute an destilliertem S-Chlorpentan^-onoxim,
berechnet auf umgesetztes 2-Penten, beträgt 90,5% der Theorie.
Man verfährt wie im Beispiel 5, wobei aber 15 g Cyclopenten in 50 g Cyclohexan gelöst werden.
Man fügt in 1 Stunde 24,5 g Nitrosylschwefelsäure und 8,5 g gasförmigen Chlorwasserstoff zu.
Nach Beendigung der Reaktion wird das Umrühren noch für etwa 30 Minuten bei 00C fortgesetzt. Nach
Ablauf dieses Zeitintervalls sind die NO+-Ionen vollständig
verschwunden.
Nach Abtrennung des Cyclohexans und Entfernung unter Vakuum der letzten Spuren des Lösungsmittels
erhält man 43,70 g eines öligen Produktes von orangengelber Farbe, welches folgende Elementaranalyse
aufweist:
C5H8ClNO ·
Gefunden
berechnet
Gefunden
berechnet
H2SO4:
.... Cl 15,20, N 5,79, S 13,50%;
.... Cl 15,30, N 6,04, S 13,83%.
40 g dieses Produktes, in Methylenchlorid gelöst, werden mit Wasser bei O0C behandelt. Man trennt
die Methylenchloridschicht ab, man trocknet auf wasserfreiem Magnesiumsulfat und entfernt das
Lösungsmittel: man erhält einen kristallinischen Rückstand von 19,8 g oc-Chlorcyclopentanonoxim
mit einem Schmelzpunkt von 48 bis 5O0C und mit
folgender Elementaranalyse:
C8H8ClNO:
Gefunden .... Cl 25,90, N 10,40%; -
berechnet .... Cl 26,54, N 10,48 %.
Durch Kristallisation aus Petroläther erhöht sich der Schmelzpunkt auf 52 bis 53,5° C.
Die Analyse des Infrarotabsorptionsspektrums besitzt
folgende kennzeichnende Maxima (ausgedrückt in Mikron): 3,05, 3,18, 8,25,10,33,10,58,11,15,11,55,
11,92, 12,2, 14,0.
Die Messung wurde mit der KBr-Tablette ausgeführt.
Die Ausbeute in a-Chlorcyclopentanonoxim, berechnet
auf Nitrosylschwefelsäure, beträgt 84% der 1S
Theorie.
Einer Lösung von 28 g Cycloocten in 100 g Methylenchlorid, die bei —10° C gehalten wurde, wurden wäh- aa
rend 2 Stunden unter Umrühren 26 g Nitrosylschwefelsäure und ungefähr 9 g gasförmiger Chlorwasserstoff
zugeführt.
Unter diesen Bedingungen erhält man während der Reaktion eine homogene Phase, die das Reaktionsprodukt
gelöst enthält, die Lösung nimmt während der Umsetzung der Reaktionsteilnehmer eine schwache
gelbe Färbung an, die bis zum Ende der Reaktion verbleibt. Sobald das Verschwinden des Ions NO+
durch Tüpfelreaktion Jod-KJ-Stärkepapiere festgestellt
worden ist, wird der Reaktionsmischung Petroläther zugefügt, bis keine Fällung des Reaktionsproduktes
mehr auftritt.
Man trennt die Ätherschicht und bestimmt die Menge des nicht umgesetzten Cyclooctens mittels
Titrierung. Es wurden 0,5 g Cycloocten nachgewiesen. Das obige abgetrennte Produkt wird im Vakuum
von den letzten Spuren des Lösungsmittels bis zur Gewichtskonstanz befreit: man erhält 59,1 g eines
öligen Produktes mit folgender Elementaranalyse:
C8N14ClNO · H2SO4:
Cl 13,00, N 3,90, S 11,60%;
Cl 12,95, N 5,11, S 11,71%.
Cl 12,95, N 5,11, S 11,71%.
Gefunden
berechnet
berechnet
Das Produkt besitzt ferner nf = 1,5100.
90,9 g dieser Substanz, mit Wasser bei 0°C behandelt, ergeben nach Extrahierung mit Methylenchlorid,
Trocknung auf wasserfreiem Magnesiumsulfat und Verdampfung des Lösungsmittels 30,1 g oc-Chlorcyclooktanonoxim
mit einem Schmelzpunkt 70 bis 75° C.
Die Elementaranalyse ergibt für C8H14ClNO:
Gefunden .... Cl 19,95, N 8,02%;
berechnet Cl 20,18, N 7,97%·
berechnet Cl 20,18, N 7,97%·
Nach Kristallisation aus Petroläther steigt der Schmelzpunkt auf 85 bis 880C.
Die Analyse des Infrarotabsorptionsspektrums besitzt
folgende kennzeichnende Maxima (in Mikron ausgedrückt): 3,13, 3,25, 6,06, 9,82, 10,12, 10,23,
10,72, 13,37, 13,88.
Die Messung ist mit einer KBr-Tablette ausgeführt worden.
Die Ausbeute von oc-Chlorcyclooctanonoxim, auf
das umgewandelte Cycloocten berechnet, ist 80 % der Theorie.
Die Reaktion wird im Beispiel 7 ausgeführt mit der einzigen Variante, daß eine Lösung von Cycloocten
in Cyclohexan, statt in Methylenchlorid, verwendet wird. Man erhält a-Chlorcyclooctanonoxim mit einer
Ausbeute von 90,2% der Theorie in bezug auf das umgewandelte Cycloocten.
Man arbeitet mit der in vorhergehenden Beispielen verwendeten Apparatur.
Im Reaktionsglasgefäß wird eine Lösung von 23,6 g Cyclododecen in 80 g Methylenchlorid einge^
führt.
Man fügt in 2 Stunden unter Umrühren und bei 0°C 14,7 g Nitrosylschwefelsäure und 5 g gasförmigen
Chlorwasserstoff hinzu.
Am Ende des Zusatzes der Reagenzien ist die Lösung orangegelb gefärbt. Man setzt das Umrühren
fort, bis das Ion NO+ vollständig verschwunden ist (Tüpfelprobe mit Jod-KJ-Stärkepapier). Man fällt das
Reaktionsprodukt mit Petroläther, und nach Abtrennung des öligen Produktes werden unter Vakuum
die letzten Spuren des Lösungsmittels entfernt; man erhält 35 g eines teigartigen rotbraunen Produktes
mit folgender Elementaranalyse:
C12H22ClNO
Gefunden ,
berechnet .
Gefunden ,
berechnet .
H2OS.
Cl 10,09, N 4,50, S 10,35%;
Cl 10,74, N 4,24, S 9,71%.
Cl 10,74, N 4,24, S 9,71%.
Nach Behandlung mit Wasser bei 0°C trennt sich das kristallinische «-Chlorcyclododecanonoxim ab,
welches nach Filtration, Auswaschen mit kaltem Wasser und Trocknung unter Vakuum ein Gewicht
von 19,6 g aufweist und einen Schmelzpunkt 131 bis 132,50C hat.
Die Elementaranylyse ergibt folgende Werte:
C12H22ClNO:
Gefunden .
berechnet .
Gefunden .
berechnet .
Cl 15,31, N 6,02%;
Cl 15,29, N 6,04%.
Cl 15,29, N 6,04%.
45 Die Analyse des Infrarotabsorptionsspektrums hat folgende kennzeichnende Maxima (in Mikron ausgedrückt)
ergeben: 3,05, 3,18, 10,16, 10,5, 10,8, 11,95, 12,2, 12,7, 13,16, 14,47.
Die Ausbeute an a-Chlorcyclododecanonoxim, berechnet
auf die Nitrosylschwefelsäure, beträgt 74% der Theorie.
55 Man verfährt wie bei den vorstehenden Beispielen.
In dem Reaktionsbehälter wird eine Lösung von
20 g 1-Hepten in 60 g Cyclohexan eingeführt. Man fügt während 1 Stunde unter Umrühren und bei 0°C
22 g Nitrosylschwefelsäure und 7,5 g gasförmigen Chlorwasserstoff hinzu. Man setzt das Umrühren für
3 Stunden fort; nach Ablauf dieser Zeit ist das Ion NO+
vollständig verschwunden (Tüpfelreaktion mit Jod-KJ-Stärkepapier).
Man trennt das Cyclohexan durch Dekantation und wäscht die ölige Schicht mit frischem Cyclohexan,
um gänzlich das nicht reagierte Olefin wiederzugewinnen: Aus den Cyclohexanextrakten werden
·. - ■· 609727Z43&
durch Titrierung mit Brom 7,2 g nicht reagiertes 1-Hepten ermittelt.
Nach Entfernung der letzten Spuren des Lösungsmittels unter Vakuum erhält man 40,5 g einer öligen,
leicht gelbgefärbten Substanz, welche daraufhin mit Wasser bei 0°C behandelt wird. Es wird nun eine
Extraktion mittels Methylenchlorid ausgeführt, und die vereinigten Extrakte werden auf wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und anschließend das Lösungsmittel durch Vakuumdestillation entfernt:
man erhält als Rückstand 19,2 g eines gelben Öls.
Durch Destillation dieses Rückstandes erhält man 18,5 g oc-Chlorönanthaldehydoxim, als farblose Flüssigkeit
mit Siedepunkt 66 bis 68°C/0,5 mm Hg und mit nzi = 1,4658. Die Ausbeute an destilliertem «-Chlorönanthaldoxim,
berechnet auf umgesetztes Olefin, beträgt 86,7% der Theorie.
Claims (1)
- Patentanspruch:20Verfahren zur Herstellung von oc-Chloroximen durch Umsetzung einer Nitrosylverbindung inGegenwart von wasserfreiem Chlorwasserstoff mit einem Olefin der allgemeinen FormelR2worin R1, R2 und R3 Wasserstoffatome, Alkyle, Cycloalkyle, Aralkyle oder Aryle bedeuten oder R1 und R2 bzw. R1 und R3 einen gemeinsamen, durch CH2-Gruppen geschlossenen, cycloaliphatischen. Ring mit 4 bis 12 C-Atomen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß man das Olefin bei einer Temperatur zwischen etwa —30 und etwa +3O0C, vorzugsweise bei O0C, mit Nitrosylschwefelsäure umsetzt und aus dem erhaltenen oc-Chloroximsulfat das a-Chloroxim gegebenenfalls durch Zugabe von Wasser freisetzt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 220 685;
K. A. Hof mann, Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 1928, S. 169.609 727/436 11.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1228604X | 1962-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1228604B true DE1228604B (de) | 1966-11-17 |
Family
ID=11433824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83570A Pending DE1228604B (de) | 1962-02-03 | 1963-02-02 | Verfahren zur Herstellung von alpha-Chloroximen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1228604B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1220685A (fr) * | 1958-04-24 | 1960-05-27 | Basf Ag | Procédé pour la production d'alpha-chloroximes ou de leurs chlorhydrates |
-
1963
- 1963-02-02 DE DES83570A patent/DE1228604B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1220685A (fr) * | 1958-04-24 | 1960-05-27 | Basf Ag | Procédé pour la production d'alpha-chloroximes ou de leurs chlorhydrates |
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