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DE1228529B - Hebe-Wendefenster - Google Patents

Hebe-Wendefenster

Info

Publication number
DE1228529B
DE1228529B DET11532A DET0011532A DE1228529B DE 1228529 B DE1228529 B DE 1228529B DE T11532 A DET11532 A DE T11532A DE T0011532 A DET0011532 A DE T0011532A DE 1228529 B DE1228529 B DE 1228529B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sash
coupling
frame
window
raised
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET11532A
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Tatarczyk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE1228529B publication Critical patent/DE1228529B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/56Suspension arrangements for wings with successive different movements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5211Concealed suspension fittings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Hebe-Wendefenster Die Erfindung bezieht sich auf ein Hebe-Wendefenster, bei dem der Fensterflügel zwischen seinen beiden seitlichen Rahmenteilen um lotrechte Lagerbolzen bewegbar ist und bei dem eine Vorrichtung zum Anheben und Absenken des Fensterflügels mit dem unteren Lagerbolzen zusammenwirkt und den Fensterflügel in oder außer Eingriff mit dem oberen und unteren Falz bringt.
  • Bei hebbaren Drehfenstern ist es bereits bekannt, den Fensterflügel wahlweise auch noch kippen zu können, um zum Lüften nicht das gesamte Fensterbrett frei machen zu müssen. Diese weitere Bewegungsmöglichkeit für den Flügelrahmen bereitet keine Schwierigkeiten, da im allgemeinen die beiden Bewegungen auf dieselbe Seite des Fensters gehen. Erheblich schwieriger ist dies schon dann, wenn die Drehbewegung und die Kippbewegung entgegengesetzt zueinander nach beiden Seiten des Fensters gehen sollen, da hier zwar die Abdichtung der waagerechten Falze oben und unten gegeben, jedoch das Abdichten der seitlichen lotrechten Falze nicht möglich ist.
  • Dieser gleiche Nachteil ist auch bei Hebe-Wendefenstern gegeben, bei denen ein Teil des Flügelrahmens beim Wenden nach außen und ein Teil nach immen bewegt wird. Die oberen und unteren waagerechten Falze können durch die Hebevorrichtung relativ aus der Bewegungsbahn des Flügels gebracht werden, so daß ein Bewegen nach beiden Seiten möglich ist. Bei seitlichen lotrechten Falzen bestehen auch auf der Seite, auf der' der betreffende Flügelrahmenabschnitt sich nach innen bewegt, dem Kippen, das ebenfalls nach innen erfolgt, Schwierigkeiten nicht entgegen. Auf der Seite jedoch, auf der sich beim Wenden der Flügelrahmen nach außen bewegt, verhindert bei gebräuchlicher Falzausbildung der Seitenfalz den Kippvorgang.
  • Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, ein Hebe-Wendefenster derart auszubilden, daß auch bei gebräuchlicher Falzausbildung ein Kippen des Flügelrahmens möglich wird.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß innen am Fenster eine lotrecht angeordnete Kupplungsleiste vorhanden ist, die, bevor der Flügel angehoben wird, durch Einstellen eines Kupplungsriegels entweder in eine Stellung »Kippen« oder in eine Stellung »Drehen« entweder mit dem Flügelrahmen oder mit dem feststehenden Rahmen gekuppelt werden kann, und zwar derart, daß der Flügel nach seinem Anheben entweder zusammen mit der mit angehobenen Kupplungsleiste um eine waagerechte Achse nach innen gekippt oder aus der nicht angehobenen Kupplungsleiste heraustretend um eine lotrechte Achse nach außen gedreht werden kann.
  • Durch die Kupplungsleiste nach der Erfindung ist bewirkt, daß beim Wenden des Fensterflügels sich der eine Seitenfalz nach innen und der andere Seitenfalz nach außen öffnet, während beim Kippen beide Falze sich nach innen öffnen. Obwohl beide Bewegungsarten in einander entgegengesetzten Richtungen gehen, ist eine dem Gebräuchlichen entsprechendes Maß an Abdichtung gegeben.
  • Vorteilhaft kann die Kupplungsleiste zwei Falze aufweisen, von denen einer in eine zugehörige Vertiefung im Flügelrahmen und der andere in eine zugehörige Vertiefung im feststehenden Rahmen eingreift, wobei an jedem Falz eine Anzahl von Kupplungsbolzen befestigt sind, die mit zugehörigen Kupplungskulissen im Flügelrahmen bzw. im feststehenden Rahmen zusammenarbeiten, die vorzugsweise je- weils aus einem waagerechten Schlitz zum Freigeben und zum Einführen des zugehörigen Kupplungsbolzens und einem an den waagerechten Schlitz anschließenden lotrechten Schlitz für die geführte Aufnahme des betreffenden Kupplungsbolzens beim Anheben oder beim Absenken des Flügelrahmens bestehen.
  • Zweckmäßig kann der Kuppl"gsriegel in eine waagerechte, durch die Kupplungsleiste hindurchgeführte Aussparung eingelegt und wahlweise mit einem im feststehenden Rahmen befindlichen Schließblech oder einem im Flügelrahmen angeordneten Schließblech gekuppelt sein.
  • Der gekippte Flügelrahmen wird in an sich bekannter Weise durch eine ein- und ausklinkbare Ausstellstütze festgelegt, die an einem Ende mittels eines Bolzens in einer im Flügelrahmen befindlichen Kulissenführung geführt wird und mit ihrem anderen Ende über einen Bolzen schwenkbar am feststehenden Rahmen angelenkt ist, wobei bei großen Flügeln der gekippte Flügelrahmen zusätzlich durch einen schwenkbar und federnd am#-oberen Teil des feststehenden Rahmens angeordneten Abkipphebel festgelegt wird, der ausklinkbar um einen am Flügelrahmen befestigten Haken greift und bei Flügeln mit großem Kippweg teleskopartig ausgebildet sein kann. Hierbei kann der Flügelrahmen durch Einstellen der Ausstellstütze oder des Abkipphebels auf jede gewünschte Kipplacre im vorhandenen Kippbereich eingestellt werden.
  • In den Zeichnungen ist das Hebe-Wendefenster nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt F i g, 1 ein Hebe-Wendefenster in der Ansicht von innen mit einer teilweise aufgeschnittenen Innenansicht, F i g. 2 die Kupplungsleiste - des Hebe-Wendefensters in der Ansicht der Falzseite eines Teil-Stückes, F i g. 3 die Falzseite des Flügelrahmens an der Kupplungsleiste in der Ansicht eines Teilstückes, F i g. 4 die Falzseite des feststehenden Rahmens an der Kupplungsleiste in der Ansicht eines Teilstückes, F i g. 5 die Eingriffsteile des oberen lotrechten Lagerbolzens mit seiner Lagerpfanne in einer Ansicht, F i g. 6 den Lagerbolzen und die Lagerpfanne nach Fig. 5 in dem-Querschnitt nach der Linie A-B in F i g. 5 bei geschlossenem Fensterflügel, F i g. 7 den Lagerbolzen und die Lagerpfanne nach F i g. 5 -in dem Querschnitt nach der Linie A -B in F i g. 5 bei gewendetem Fensterflügel, F i g. 8 eine Falzschere an der mit der Kupplungsleiste ausgestatteten Seite des Hebe-Wendefensters in einer Ansicht, - F i g. 9 die in das Fenster eingesetzte Falzschere in der Seitenansicht, feststehenden Rahmen und Flügelrahmen in einem Ausschnitt, F i g. 10 den feststehenden Rahmen und den Flügelrahmen des Hebe-Wendefensters in dem Querschnitt.nach der Linie C-D in der F i g. 1 auf Höhe der Falzschere mit Kupplungsbolzen und -kulissen, F i g. 11 den feststehenden Rahmen und den Flügelrahmen in einem Querschnitt längs der Linie E-F in F i g. 1, F i g.. 12 den am oberen Teil des feststehenden Rahmens an-gelenkten Abkipphebel mit zugehörigen, am Flügelrahmen befestigten Haken in einer Seitenansicht und F i g., 13 den Abkipphebel mit Haken nach der F i g. 12 in der Vorderansicht.
  • In dem feststehenden Rahmen 1 ist ein lieb- und senkbarer Flügelrahmen 2 um eine lotrechte Achse Y-Y.wendbar und um eine waagerechte Achse X-X kippbar gelagert. Die lotrechte Achse Y-Y befindet sich zwischen den beiden seitlichen Rahmenteilen des Fensters nahe- dem linken seitlichen Rahmenteil, so daß der größere Abschnitt des Flügelrahmens 2 nach außen, d. h. vom Betrachter weg, der kleinere Ab- schnitt des Flügelrahmens 2 nach innen, also zum Betrachter hin, geschwenkt werden kann. An dem seitlichen Rahmenteil, von dem aus der Flügelrahmen2 nach außen schwenkt, ist eine wechselseitig mit dem -Flücelrahmen 2 oder dem feststehenden Rahmen 1 kuppelbare Kupplungsleiste 3 mit einem K-upplungsriegel 4 angeordnet. Im Falz an dieser Seite des Fensters ist eine Ausstellstütze 5 (F i g. 8 bis 10) zum Begrenzen des Kippbereichs des Flügelrahmens 2 vorgesehen. Dem gleichen Zweck dient ein an dem oberen Teil des feststehenden Rahmens befindlicher Abkipphebel 7 (Fig. 12 und 13). Die Wendebewegung des Flügelrahmens 2 erfolgt um die lotrechten Lagerbolzen 6 und 16, während zum Kippen neben dem Lagerbolzen 16 der Lagerbolzen 8 benutzt wird.
  • Zum Heben und Senken des Flügelrahmens 2 ist ein durch einen Bedienungshebel 9 betätigbares, aus den Teilen 10, 11 bestehendes Zahnstangengetriebe vorgesehen, dessen Gestänge 46 die Schaltbewegungen für den Hebebeschlag und den Lagerbolzen 6 überträgt. An dem einen Ende der waagerechten Stange 46 befindet sich ein Hebestück 48 mit einer Kurvenbahn 18. An dem unteren Ende der lotrechten Stange 46 ist eine Hebegabel 49, am oberen Ende ein Winkelstück 50 angeordnet. Die lotrechte Stange 46 läuft in Führungen 51 und 53. Das Winkelstück 50 greift an der Falzseite 31 zwischen feststehendem Rahmen 1 und Flügelrahmen 2 an.
  • Wird der Bedienungshebel 9 nach links geschwenkt, dann wird über das Zahnritzel 10 die Zahnstange 11 mit dem anschließenden Teil des waagerechten Gestänges 46 und dem Hebestück 48 nach rechts bewegt. Dabei wird der Lagerbolzen 16 durch die Kurvenbahn 18 angehoben, der seinerseits den Flügelrahmen 2 aus seiner unteren Abdichtbettung, im feststehenden Rahmen 1 heraushebt. Züigleich greift die Keilfläche am linken Teil des Hebestückes 48 in die Hebegabel 49 des lotrechten Teils des Gestänges 46 und hebt es um, ein größeres Maß als das Anhebmaß des Bolzens 16 an, wobei über das die Falzleiste 31 aus ihrem Eingriff in den oberen Teil des Flügelrahmens 2 ausgehoben und unter Freigabe des Flügelrahmens 2 in den feststehenden Rahmen 1 eingeschoben wird. Der Flügelrahmen 2 kann nunmehr bei Stellung des Kupplungsriegels 4 auf Marke D (F i g. 1) um die Achse Y-Y gewendet, d.- h. mit dem rechten Abschnitt nach außen gedreht werden, da hierbei die Kupplungsleiste mit dem feststehenden Rahmen 1 gekuppelt ist.
  • Gemäß der Erfindung ist nun in der hochgehobenen Lage des Flügelrahmens 2 ein Kippvorgang um die Achse X-X möglich, wenn zuvor der Kupplungsriegel 4 nach links auf K gestellt wird, wodurch die Kupplungsleiste 3 mit dem Flügelrahmen 2 verbunden wird.
  • Die Kupplungsleiste 3 besitzt zwei Falze 3a und 3 b und eine Abdeckleiste 3 c (F i g. 2 -und F i g. 10). An beiden Seiten der Kupplungsleiste sind die Kupplungsbolzen 3 d, 3 e, 3 f und 3 g angeoirdnet. Diese Kupplungsbolzen 3 d, 3 e, 3 f und 3 g wirken mit den Kupplungskulissen 2 a und 2 b im Flügelrahmen 2 bzw. la und 1 b im feststehenden Rahmen 1 zusammen. Bei einer Wendebewegung um die Y-Y-Achse ist der Kupplungsriegel 4 im feststehenden Rahmen 1 eingerastet, wobei die Kupplungsbolzen 3 f und 3 g in die hakenförmigen Kupplungskulissen la und 1 b eingreifen und nach unten gefUhrt sind (F i g. 2 und 4). Die beiden gegenüberliegenden Kupplungsbolzen 3 d und 3 e stehen dann gerade den Ausmündungen der Kupplungskulissen 2 a und 2 b des Flügelrahmens 2 gegenüber (F i g. 2 und 3),* nachdem der Flügel 2 relativ zur Kupplungsleiste 3 angehoben worden ist. Der Flügelrahmen 2 kann nun um die Achse Y-Y bewegt werden, da die Kupplungsbolzen 3 d und 3 e aus den Ausmündungen der Kupplungskulissen 2 a und 2 b ein- und austreten können. Wird der Flügelrahmen 2 mit Hilfe der Hebe- und Senkvorrichtung abgesenkt, dann werden die Kupplungsbolzen -3 d und 3 e in den. lotrechten Abschnitten der Kupplungskulissen 2 a und 2 b relativ nach oben geschoben, in deren waagerechten Abschnitten die Kupplungsbolzen 3 d und 3 e beim Einschwenken des Flügelrahmens 2 in den feststehenden Rahmen 1 eingetreten sind. Etwa in der Mitte der Kupplungsleiste 3 ist eine Aussparung 3 h für den Kupplungsriegel 4 eingearbeitet. Der Kupplungsriegel 4 kann nach der Flügelrahmenseite zum Eingriff in das Schließblech 2 c (Stellung K in F i g. 1) oder nach der Seite des feststehenden Rahmens 1 in die Schließblech 1 c (Stellung D in F i g. 1) von Hand geschoben werden. Beim vorstehend beschriebenen Fall wurde der Flügelrahmen 2 gegenüber der Kupplungsleiste 3 angehoben bzw. abgesenkt. Er war also von der Kupplungsleiste 3 entkuppelt, so daß der Riegel auf Stellung D stehen mußte, damit der Flügelrahmen 2 gewendet werden konnte.
  • Steht nun der Kupplungsriegel 4 auf Stellung K und ist somit im Eingriff mit dem Schließblech 2 c, dann wird beim Heben und Senken des Flügelrahmens 2 mit Hilfe des Bedienungshebels 9 die über das Schließblech 2 c und den Kupplungsriegel 4 mit dem Flügelrahmen 2 verbundene Kupplungsleiste 3 immer mitgehoben bzw. mitgesenkt. Dies hat zur Folge, daß die Kupplungsbolzen 3 f und 3 g sich beim Heben bis zu den waagerechten Ausmündungsabschnitten der Kupplungskulissen la und 1 b in dem feststehenden Rahmen 1 anheben. Beim Kippen des Fensterflügels 2 um die Achse X-X können also diese Kupplungs-.bolzen 3 f und 3 g aus den Kupplungskulissen la und 1 b des feststehenden Rahmens 1 austreten.
  • Der Kippwinkel, um den der Flügelrahmen 2 gekippt werden kann, ist einmal begrenzt durch die Ausstellstütze 5, die ein- und ausklinkbar in der Kulissenführung 2 d am Flügelrahmen 2 mit Hilfe eines Bolzens 5 a mit Kopf 5 b geführt und über einen Bolzen 5 d am feststehenden Rahmen 1 unter Zwischenlage einer Unterlegscheibe 5 c angelenkt ist. Weiterhin wird der gekippte Flügelrahmen 2, insbesondere bei großen Fenstern, zusätzlich durch den schwenkbar am oberen Teil des feststehenden Rahmens 1 angelenkten Abkipphebel 1 festgelegt. Dieser umgreift mit seinem hakenförmigen Ende einen Haken 7 a am Flügelrahmen 2, wie es in F i g. 12 und 13 dargestellt ist, und ist ausschwenkbar am feststehenden Rahmen 1 angelenkt. Eine Feder 7 b hält ihn ständig im Eingriff in den Haken 7a. Bei Flügelrahmen 2 mit großen Kippwinkel, d. h. bei hohen Fenstern, wird der Abkipphebel 7 teleskopartig ausgebildet, wobei die teleskopartig ineinandergreifenden Teile ebenfalls unter Federwirkung stehen. Man erreicht dadurch, daß der Haken 7a nicht zu tief an dem Fensterrahmen 2 angeordnet sein muß. Beim Wenden des Flügelrahmens 2 kann der Haken ohne weiteres aus dem Hakenfortsatz 7 c ausschwenken.
  • Während der Bolzen 5a beim Kippen des Flügelrahmens 2 in dem lotrechten Schlitz der Kulissenführung 2 d nach unten geht, tritt er beim Wenden des Flügelrahmens 2 aus dem waagerechten Schlitz der Kulissenführung 2 d aus. Der obere lotrechte Lagerbolzen 6 ist, wie aus den F i g. 5 bis 7 ersichtlich ist, auf zwei Seiten derart abgeflacht, daß er aus der Lagerpfanne 6a beim Kippen des Flügelrahmens 2 austreten kann, wozu in an sich bekannter Weise ein Schlitz 6 b in der Lagerpfanne 6 a vorgesehen ist, der etwa die Breite d.(#s abgeflachten Bolzens 6 aufweist. Sobald der Flügelrahmen Z.nur um einen ganz geringen Winkel gedreht ist,. kann# der Bolzen 6 aus dem Schlitz 6 b nicht m ehr austreten.
  • Beim unteren lotrechten Lagerbolzen 8 ist der Vorgang umgekehrt. Der Bolzen 8 bleibt beim Kippen in der zugehörigen Lagerpfanne 8 a, während er beim Drehen des Flügelrahmens 2 aus einem Schlitz,'der Lagerpfanne 8 a austritt. In F i g. 1 ist die einseitig offene Lagerpfanne 8a zu erkennen. Der Lag'erbolzen 8 wird bei den Hubbewegungen des Flügelrahmens 2 in gleicher Weise durch Getriebeihittel (nicht dargestellt) angehoben wie der Lagerbolzen 16.
  • Die F i g. 10 und 11, die Querschnitte des Flügelrahmens 2 und des feststehenden Rahmens 1 auf den beiden Seiten des Fensters darstellen, wobei in F i g. 11 die öffnung für den Durchtritt des Gestänges 46 weggelassen ist, sollen den Verlauf der Dichtungsfalze zwischen Flügelrahmen 2 und feststehendem Rahmen 1 verdeutlichen. Auf der rechten Seite des Fensters (von innen gesehen) ist außerdem die Abdeckleiste 3 c der Kupplungsleiste 3 dargestellt, die mit der Abdeckleiste 2 e des Flügelrahmens 2 den Falz auf dem jeweils benachbarten Teil des feststehenden Rahmens 1 überdeckt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wurde vorstehend in ihrer Anwendung auf ein einflügeliges Fenster beschrieben, sie ist jedoch auch auf mehrflügelige Fenster sowie ein- und mehrflügelige Türen anwendbar.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hebe-Wendefenster, bei dem der Fensterflügel zwischen seinen beiden seitlichen Rahmenteilen um lotrechte Lagerbolzen bewegbar ist und bei dem eine Vorrichtung zum Anheben und Ab- senken des Fensterflügels mit dem unteren Lagerbolzen zusammenwirkt und den Fensterflügel in oder außer Eingriff mit dem oberen und unteren Falz bringt, dadurch gekennzeichnet, daß innen am Fenster eine lotrecht angeordnete Kupplungsleiste (3) vorhanden ist, die, bevor der Flügel angehoben wird, durch Einstellen eines Kupplungsriegels (4) entweder in eine Stellung »Kippen« oder in eine Stellung »Drehen« entweder mit dem Flügelrahmen (2) oder mit dem feststehenden Rahmen (1) gekuppelt werden kann, und zwar derart, daß der Flügel nach seinem Anheben entweder zusammen mit der mit angehobenen Kupplungsleiste (3) um eine waagerechte Achse (X-X) nach innen gekippt oder aus der nicht angehobenen Kupplungsleiste (3) heraustretend um eine lotrechte Achse (Y-Y) nach außen gedreht werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsleiste (3) zwei Falze (3 a, 3 b) aufweist, von denen der eine Falz (3 a) in eine zugehörige Nut im Flügelrahmen (2) und der andere Falz (3 b) in eine zugehörige Nut im feststehenden Rahmen (1) eingreift, wobei an jedem Falz (3 a, 3 b) eine Anzahl von Kupplungsbolzen (3 d, 3 e, 3 f, 3 g) befestigt sind, die mit zugehörigen Kupplungskulissen (2 a, 2 b, 1 a, 1 b) im Flügelrahmen (2) bzw. im feststehenden Rahmen (1) zusammenarbeiten, die vorzugsweise jeweils aus einem waagerechten Schlitz zum Freigeben und zum Eintreten des zugehörigen Kupplungsbolzens (3 d, 3 e, 3 f und 3g) und einem an den waagerechten Schlitz anschließenden lotrechten Schlitz für die geführte Aufnahme des betreffenden Kupplungsbolzens (3 d, 3 e, 3 f, 3 g) beün Anheben oder beim Ab- senken des Flügelrahmens (2) bestehen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsriegel (4) in eine waagerecht durch die Kupplungsleiste (3) hindurchgeführte Aussparung (3 h) eingelegt und wahlweise mit einem im feststehenden Rahmen (1) befindlichen Schließblech (1 c) oder einem im Flügelrahmen (2) angeordneten Schließblech (2 c) gekuppelt werden kann. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einer die Kippbewegung des Flügelrahmens begrenzenden Ausstellstütze oder einem Abkipphebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelrahmen (2) durch Einstellen der Ausstellstütze (5) oder des Abkipphebels (7) auf jede gewünschte Kipplage im vorhandenen Kippbereich eingestellt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 229 253, 681558, 717 983, 1073 901; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1711415; österreichische Patentschrift Nr. 176 335; französische Zusatzpatentschrift Nr. 7297 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 327 732).
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