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DE1228592B - Einrichtung zur Erzeugung von Ozon - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Ozon

Info

Publication number
DE1228592B
DE1228592B DEA51536A DEA0051536A DE1228592B DE 1228592 B DE1228592 B DE 1228592B DE A51536 A DEA51536 A DE A51536A DE A0051536 A DEA0051536 A DE A0051536A DE 1228592 B DE1228592 B DE 1228592B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
earth
cooling
discharge
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA51536A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Aust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL AUST
Original Assignee
CARL AUST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL AUST filed Critical CARL AUST
Priority to DEA51536A priority Critical patent/DE1228592B/de
Publication of DE1228592B publication Critical patent/DE1228592B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
    • C01B2201/10Dischargers used for production of ozone
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B2201/00Preparation of ozone by electrical discharge
    • C01B2201/20Electrodes used for obtaining electrical discharge

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung von Ozon Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung von Ozon mittels einer stillen elektrischen Entladung zwischen einer Mehrzahl von in Abständen nebeneinander angeordneten plattenförmigen Elektroden, die an eine Hochspannungsquelle angeschlossen und je zwischen ein Paar dielektrischer Platten luftdicht eingebettet sind, welche ringsum über die Randkanten der Elektroden vorstehen.
  • Bei derartigen sogenannten Plattenozonisatoren ist eine ausreichende Ozonausbeute nur dann gegeben, wenn der Entladungsspalt zwischen der Elektrode und der Erdelektrode an allen Stellen gleich und möglichst klein ist, um damit einen gleichmäßigen Durchfluß des Gases zu garantieren.
  • Zu diesem Zweck ist es bekannt (deutsche Auslegeschrift 1101375), die einzelnen Plattenelektroden in einem geschlossenen Gehäuse abwechselnd mit ihren Anschlußlappen nach unten und oben einzubauen und zwischen jedem Anschlußlappen eine Distanzbuchse anzuordnen.
  • Diese bekannten Ozonisatoren haben jedoch den Nachteil, daß die Elektroden nicht ausreichend gekühlt sind und somit überhitzt werden, wodurch die dielektrischen Platten leicht beschädigt werden. Außerdem erhöht sich die Raumtemperatur im Entladungsspalt derart, daß ein erheblicher Teil des bereits erzeugten Ozons wieder zerfällt.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bei Plattenozonisatoren mit Elektrodenplatten und Isolierplatten bekannt (deutsche Patentschrift 1146 038), die Elektrodenplatten mit eingegossenen Rohrschlangen zu versehen und durch die Rohrschlangen ein Kühlmedium, beispielsweise Wasser, zu schicken. Diese Kühlrohrschlangen gewährleisten aber noch keine ausreichende Kühlung der Elektroden, weil sie nicht unmittelbar mit dem erwärmten Gas in Berührung kommen. Die Kühlelektroden weisen nur eine mittelbare Kühlwirkung auf, die je nach Stärke der Kühlelektroden unterschiedlich ist. Außerdem kann durch die Rohrschlangen nur eine sehr kleine Kühlwassermenge strömen, die sich sehr schnell erwärmt. Damit ist am Ende der Kühlschlangen eine ausreichende Kühlwirkung nicht mehr gewährleistet.
  • Die bekannten Ozonisatoren arbeiten mit Vakuum ohne Druckgefäße. Das hat den Nachteil, daß bei einem Gasrückstoß Ozon in den Raum gelangt, wodurch er unbegehbar wird.
  • Erst die schnelle, intensive und gleichmäßige Kühlung des Gases unmittelbar nach der stillen Entladung gewährleistet eine ausreichende Ozonausbeute.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine ausreichende -Kühlwirkung der Elektroden und der Raumtemperatur im Entladungsspalt zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Plattenelektroden jede für sich von an der Außenseite wassergekühlten rohrförmigen, in einem Druckgefäß angeordneten Erdelektroden umgeben sind, die druckdicht in Zwischenböden eines Gefäßmantels sitzen, und daß innerhalb der Erdelektroden zwischen den Elektroden und den Innenwänden der Erdelektroden Entladungsspalte für den Gasdurchtritt und die Entladung frei bleiben.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß sämtliche rohrförmigen Erdelektroden an der Außenseite von einem ausreichenden Kühlwasserstrom umspült sind, der in Fließrichtung gesehen nur geringe Widerstände zu überwinden hat, nämlich die abgerundeten Schmalseiten der Erdelektroden. Die eigentlichen Kühlflächen, nämlich die Außenseiten der Erdelektroden, bilden keine Widerstände, .so daß das Kühlwasser praktisch ungehindert und reibungslos durch das Gefäß des Ozonisators fließen kann und damit beim Austritt aus dem Gefäß eine Temperatur aufweist, die gegenüber der Kühlwassereintrittstemperatur nur unwesentlich erhöht ist. Ein Zerfall des Ozons wird zufolge dieser intensiven Kühlung jederzeit verhindert. Dies hat weiterhin den Vorteil, daß der erfindungsgemäße Ozonisator bei höherer Leistung gegenüber der bekannten Vorrichtung einen geringeren Energieaufwand bedarf.
  • Um eine waagerechte Oberfläche der Erdelektrode zu vermeiden, die eine schlechte Kühlwirkung hat, weil sich auf der waagerechten Oberfläche das Kühlmedium sehr schnell erwärmt, schlägt die Erfindung weiterhin vor, daß die Elektroden senkrecht stehen.
  • Eine besonders günstige Kühlwirkung der Elektrode wird dann erreicht, wenn mehrere Reihen von Elektroden parallel zueinander und/oder versetzt zueinander angeordnet sind. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt A b b. 1 einen Längsschnitt gemäß Linie C-D in Ab b.2, A b b. 2 einen Querschnitt gemäß Linie A-B in Abb.1. A b b. 3 eine vergrößerte Darstellung des Elektrodenquerschoittes gemäß der Linie A -B in A b b. 1, Ab.b.4 einen Querschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels.
  • Die Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon besteht im wesentlichen aus einem Druckgefäß und gekühlten Elektroden. Das Druckgefäß besteht aus einem Gefäßmantel 1 mit den beiden Flanschen 2 und 3, an die sich je ein Deckel 4 und 5 mit den Flanschen 6 und 7 anschließen. Im Gefäßmantel 1 sind jeweils ein oberer und ein unterer Zwischenboden 8 und 9 angeordnet, die druckdicht mit dem Gefäßmantel 1 verbunden sind. Zwischen den beiden Böden 8 und 9 befinden sich mehrere rohrförmige Erdelektroden 10, die beispielsweise elliptische oder flache, an den Ecken abgerundete Rohre darstellen können. Diese Erdelektroden sind ebenfalls mit den beiden Böden druckdicht verbunden. Der Gefäßmantel 1 weist außerdem einen Kühlwassereinlaßstutzen 13 und einen Kühlwasserauslaßstutzen 14 auf. Der Deckel 4 ist mit dem Ozonauslaßstutzen 12 und dem Isolator 23 und der Deckel 5 mit einem Lufteinlaßstutzen 11 versehen. Der Isolator 23 wird bei Ozonisatoren mit mehreren Elektroden zweckmäßigerweise unterhalb des Flansches 2 an der Seitenwand des Gefäßmantels 1 angeordnet, damit beim Abnehmen des Deckels 4 die Elektroden frei zugänglich sind. Bei dieser nicht dargestellten Anordnung muß jedoch der Abstand zwischen Boden 8 und Flansch 2 vergrößert werden. Innerhalb der Erdelektroden 10 sind die Plattenelektroden 15 derart untergebracht, daß zwischen der Plattenelektrode und der Innenwand der Erdelektrode 10 ein Entladungsspalt 20 für den Durchtritt des Gases frei bleibt.
  • Die Elektrode 15 besteht aus zwei dielektrischen Platten 16 und 17, zwischen denen die Elektrode 18 angeordnet ist. Die Randzone 19- der beiden Platten 16 und 17 sind luftdicht aneinandergefügt, so daß die gesamte Elektrode 15, bestehend aus den Teilen 16 bis 19, eine einheitliche, homogene Platte bildet.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt: In den Stutzen 11 wird das Gas (Luft oder Sauerstoff) eingeführt, das durch den Entladungsspalt 20 entlang den Elektroden 15 fließt und dabei zufolge einer stillen elektrischen Entladung und der gleichzeitigen schnellen Abkühlung das Gas in ein Ozongasgemisch verwandelt. Dieses Ozongasgemisch wird mittels eines Stutzens 12 dem Druckgefäß entnommen und seinem Verwendungszweck zugeführt. Die Elektrode 15 ist über den Kontakt 18 an eine Hochspannungsleitung 22 angeschlossen, die durch einen Isolator 23 in das Gehäuse eingeführt wird. Damit das Gas keine zu hohe Temperatur annimmt, werden die Außenseiten der rohrförmigen Erdelektroden 10 von einem Kühlmedium, beispielsweise Wasser, gekühlt. Zu diesem Zweck wird in den Stutzen 13 Kühlwasser eingeleitet, das durch den Kanal 21 zum Auslaßstutzen 14 strömt. Damit alle Stellen der Erdelektroden 10 gleichmäßig vom Kühlmedium beaufschlagt werden, können an sich bekannte Leitorgane im Kanal 21 des Gefäßes 1 angeordnet werden.
  • A b b. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Erdelektroden im Querschnitt verkleinert und mehrere über- und nebeneinander angeordnet sind. Diese Anordnung ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn bei großen Einheiten mit großer Leistung die Breite der Elektroden 15 nicht zu groß werden soll.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Erzeugung von Ozon mittels einer stillen elektrischen Entladung zwischen einer Mehrzahl von in Abständen nebeneinander angeordneten ebenen, plattenförmigen Elektroden, die an einer Hochspannungsquelle angeschlossen und je zwischen ein Paar dielektrische Platten luftdicht eingebettet sind, welche ringsum über die Randkanten der Elektroden vorstehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenelektroden (15) jede für sich von an der Außenseite wassergekühlten rohrförmigen, in einem Druckgefäß angeordneten Erdelektroden (10) umgeben sind, die druckdicht in Zwischenböden (8, 9) des Gefäßmantels (1) sitzen, und daß innerhalb der Erdelektroden (10) zwischen den Elektroden (15) und den Innenwänden der Erdelektroden (10) Entladungsspalte (20) für den Gasdurchtritt und die Entladung frei bleiben.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (15) mit ihrer breiten Fläche senkrecht stehen.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Elektroden parallel zueinander und/oder versetzt zueinander angeordnet sind.
DEA51536A 1964-09-09 1964-09-09 Einrichtung zur Erzeugung von Ozon Pending DE1228592B (de)

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DEA51536A DE1228592B (de) 1964-09-09 1964-09-09 Einrichtung zur Erzeugung von Ozon

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DE1228592B true DE1228592B (de) 1966-11-17

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DEA51536A Pending DE1228592B (de) 1964-09-09 1964-09-09 Einrichtung zur Erzeugung von Ozon

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DE (1) DE1228592B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2026622A1 (de) * 1969-06-04 1970-12-10 Purification Sciences Inc Koronareaktor und Verfahren zur Durchführung einer Koronaentladung in einem unter Druck stehenden Reaktions-Strömungsmittel
US9957256B2 (en) 2014-05-27 2018-05-01 Bayer Cropscience Aktiengesellschaft Process for the preparation of 5-fluoro-1H-pyrazoles starting from hexafluoropropene

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2026622A1 (de) * 1969-06-04 1970-12-10 Purification Sciences Inc Koronareaktor und Verfahren zur Durchführung einer Koronaentladung in einem unter Druck stehenden Reaktions-Strömungsmittel
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