DE1228565B - Vorrichtung zum Verbinden einer Deichsel mit einer Ladepritsche - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden einer Deichsel mit einer LadepritscheInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B1/00—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
- B62B1/02—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles
- B62B1/08—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles having auxiliary wheels used during loading or unloading
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Description
- Vorrichtung zum Verbinden einer Deichsel mit einer Ladepritsche Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden einer einen Kugelzapfen und zwei Räder aufweisenden Deichsel mit einer fahrbar zu machenden Ladepritsche, an deren einem Ende zwei Räder und an deren anderem Ende mindestens eine Stütze und ein Widerlager für den Kugelzapfen vorgesehen sind, wobei das Widerlager halbkugelförmig ausgebildet ist und an seiner der Deichsel abgewandten Seite einen über die Kugelhälfte hinausgehenden hinteren Kugelrandabschnitt aufweist.
- Bei einer bekannten Ausführungsform dieser Art hat der Kugelzapfen im Anlagebereich im Widerlager eine Abschrägung, die erforderlich ist, um den Zapfen ins Widerlager einzusetzen. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß diese Abschrägung in der Normallage an eine Stelle des Widerlagers zu liegen kommt, an der an sich eine Übertragung der Last erfolgen - sollte. Infolgedessen wird die tragende Fläche in erheblichem Maße geschwächt, so daß sich eine hohe spezifische Flächenbelastung ergibt und damit das Gerät einerseits schwer zu handhaben ist und andererseits wesentlich früher verschleißt.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, die Abschrägung an eine Stelle des Zapfens zu verlegen, die nicht zur Übertragung der Last dienen kann und trotzdem ein leichtes Einsetzen des Kugelkopfes ermöglicht. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Kopf des Kugelzapfens in seinem oberen Teil als Halbkugel ausgebildet ist, die an ihrer dem hinteren Kugelrandabschnitt des Widerlagers zugeordneten Seite einen weitergeführten Kugelrandabschnitt aufweist. Man erhält auf diese Weise bei koaxialer Lage des Kugelkopfes im Widerlager eine unlösbare Verbindung zwischen dem Kugelzapfen und dem Widerlager, und erst ab einer bestimmten Neigung des Zapfens zur Mittellinie des Widerlagers kann die Kugel aus demselben entfernt werden. Dabei wird die ganze Halbkugel mit zur Übertragung der Last herangezogen, so daß einerseits der Verschleiß herabgesetzt und andererseits das Gerät leichter zu handhaben ist.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung hat das Widerlager an seinem kurzen Wölbungsbereich einen zylinderförmigen Randabschnitt, der einen Anschlag für den Kugelzapfen bildet, so daß der Kugelkopf in der Anschlaglage des Kugelzapfens noch im Widerlager zu halten ist. Hierdurch ist nur in einem engen Neigungsbereich zwischen den Achsen des Kugelzapfens und des Widerlagers ein Verbinden oder ein Lösen des Kugelkopfes und des Widerlagers möglich. Um ein leichteres Auseinandernehmen der Teile zu ermöglichen, weist der Kugel- zapfen an seinem Anschlagbereich eine Ausnehmung auf.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 in perspektivischer Zeichnung eine Deichsel und eine getrennt davon angeordnete Ladepritsche, F i g. 2 eine Seitenansicht eines Abschnittes der Deichsel in anderem Maßstab, F i g. 3 einen Längsschnitt durch die Mitte des der Deichsel zugewandten Randes der Ladepritsche in gleichem Maßstab wie F i g. 2, F i g. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A.
- An einer Deichsel 1 sind zwei Räder 2, eine Stütze 3 und ein eine Kugel 4 tragender Kugelzapfen 5 angebracht. Eine Ladepritsche 7 hat zwei rückwärtige Räder 8, zwei Vorderstützen 9 und ein Widerlager 10, das mit Hilfe eines Flansches 11 an der Ladepritsche 7 befestigt ist.
- Die Achsen der Deichsel 1 und des Kugelzapfens 5 schließen einen Winkel von etwa 550 ein. Der Kugelkopf 4 hat einen halbkugelförmigen Abschnitt 15, an den sich ein der Deichsel 1 zugekehrter vorderer Randabschnitt 16 und ein von der Deichsel 1 entfernter rückwärtiger Randabscknitt 17 anschließt.
- Die Abschnitte 16 und 17 weisen die gleiche Wölbung wie der Kugelabsclmitt 15 auf, jedoch ist der Randabschnitt 17, in Längsachse des Kugelzapfens 5 gesehen, länger als der Randabschnitt 16. Die beiden Abschnitte 16 und 17 gehen in einer schräg verlaufenden Linie 18 ineinander über. Bei einem Halbmesser der Halbkugel 15 von 19,5 mm können die Entfernungen, in Längsrichtung des Kugelzapfens 5 vom äußeren Ende des Kugelkopfes an gemessen, bis zum vorderen Kugelrand 21,5 mm und bis zum rückwärtigen Kugelrand 25,5 mm betragen. Eine unterhalb des Kugelkopfes 15 am Kugelzapfen 5 befindliche Ausnehmung 19, die 18 mm lang und 3 mm tief sowie 5 mm vom vorderen Randabschnitt entfernt sein kann, dient als Anschlagfläche für einen Randabschnitt des Widerlagers 10.
- Das Widerlager 10 hat einen halbkugelförmigen Abschnitt 21, an den sich entfernt vom vorderen Ende der Ladepritsche 7 ein Wulstrand 22 anschließt, dessen Wölbung 23 der Wölbung der Halbkugel 21 entspricht und der einen durch eine Ebene 24 begrenzten hinteren Randabschuitt 25 hat, an dem seitlich Führungslappen 26 angebracht sind Die seitlichen Führungslappen 26 gehen nach vorn in eine an die Halbkugelfläche sich anschließende Zylinderfläche über, die den Randabgthnitt 27 darstellt, der vorn als Gegenanschlag für die Anschlagfläche 19 am Kugelzapfen 5 dient. Bei einem Halbmesser der Kugelfläche von 20,5 mm kann die Entfernung, in einer Senkrechten zur Ladepritsche gesehen, von dem tiefsten Punkt der Kugelfläche 21 bis zum vorderen Randabschnitt 27 25 mm betragen, die Entfernung vom tiefsten Punkt der Kugelfläche 21 bis zum Beginn des Wulstrandes 22 oder dem Übergang der Kugelfläche 23 zur Ebene 24 28,5 mm und die Entfernung vom inneren Kugelrand zum Ende des Wulstrandes 36 mm.
- Zum Einsetzen des Kugelkopfes 4 in das Widerlager 10 wird der Kugelzapfen 5 so geschwenkt, daß er eine Lage einnimmt, die im Bereich von waagerecht bis zu einer Winkellage voft 450 zur Waagerechten liegen kann, wobei der Randbereich 16 der Kugel im Bereich des Randes 27 des Widerlagers anzusetzen ist. Durch Schwenken des Kugelzapfens 5 in die senkrechte Lage wird der Kugelkopf 4 in das Widerlager 10 eingesetzt. Während dieser Bewegung kann die Anschlagfläche 19 am Randbereich 27 anliegen. In den Grenzen von der senkrechten Lage des Kugelzapfens 5 bis zu einer etwa unter 450 zur Senkrechten geneigten Lage können Kugelzapfen 4 und Widerlager 10 nicht voneinander getrennt werden. Zum Trennen dieser beiden Teile muß der Zapfen 5 um mehr als etwa 450 zur Senkrechten geneigt werden und ist dann nach unten aus dem Widerlager 10 zu entfernefi, während die Ladepritsche 7 auf ihren Stützen ruht.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verbinden einer einen Kugelzapfen und zwei Räder aufweisenden Deichsel mit einer fahrbar zu machenden Ladeptitsche, an deren einem Ende zwei Räder und an deren anderem Ende mindestens eine Stütze und ein Widerlager für den Kugelzapfen vorgesehen sind, wobei das Widerlager halbkugelförmig ausgebildet ist und an seiner der Deichsel abgewandten Seite einen über die Kugelhälfte hinausgehenden hinteren Kugelrandabschnitt aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Kopf (4) des Kugelzapfens (5) an seinem oberen Teil als Halbkugel (15) ausgebildet ist, die an ihrer dem hinteren Kugelrandabschnitt (25) des Widerlagers (10) zugeordneten Seite einen weitergeführten Kugelrandabschnitt (17) aufweist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (10) an seinem kurzen Wölbungsbereich einen zylinderförmigen Randabschnitt (27) hat, der einen Anschlag für den Kugelzapfen (5) bildet.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelzapfen (5) an seinem Anschlagbereich eine Ausnehmung (19) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (10) an seinem hinteren Kugelrandabschnitt (25) eine Anschlagebene (24) aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr 1 052 910.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB71672A DE1228565B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Vorrichtung zum Verbinden einer Deichsel mit einer Ladepritsche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB71672A DE1228565B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Vorrichtung zum Verbinden einer Deichsel mit einer Ladepritsche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1228565B true DE1228565B (de) | 1966-11-10 |
Family
ID=6977131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB71672A Pending DE1228565B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Vorrichtung zum Verbinden einer Deichsel mit einer Ladepritsche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1228565B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1781042B1 (de) * | 1968-08-14 | 1971-02-11 | Karl H. Bartels Kg | Kupplungeinrichtung zum verbinden eines hebelrollers mit einer mittels des heberollers zu verfahrenden ladepritsche |
| DE9302580U1 (de) * | 1993-02-25 | 1993-05-19 | Kaul, Friedrich, 8500 Nürnberg | Rollenuntersatz |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052910B (de) | 1958-04-22 | 1959-03-12 | Martin Fiala K G | Einrichtung zur sperrbaren Kupplung eines Hubrollers mit einem Ladegestell |
-
1963
- 1963-04-27 DE DEB71672A patent/DE1228565B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052910B (de) | 1958-04-22 | 1959-03-12 | Martin Fiala K G | Einrichtung zur sperrbaren Kupplung eines Hubrollers mit einem Ladegestell |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1781042B1 (de) * | 1968-08-14 | 1971-02-11 | Karl H. Bartels Kg | Kupplungeinrichtung zum verbinden eines hebelrollers mit einer mittels des heberollers zu verfahrenden ladepritsche |
| DE9302580U1 (de) * | 1993-02-25 | 1993-05-19 | Kaul, Friedrich, 8500 Nürnberg | Rollenuntersatz |
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