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DE1228556B - Kunststoffsack - Google Patents

Kunststoffsack

Info

Publication number
DE1228556B
DE1228556B DEW32265A DEW0032265A DE1228556B DE 1228556 B DE1228556 B DE 1228556B DE W32265 A DEW32265 A DE W32265A DE W0032265 A DEW0032265 A DE W0032265A DE 1228556 B DE1228556 B DE 1228556B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corner
filling
sack
plastic bag
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW32265A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Rochla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DEW32265A priority Critical patent/DE1228556B/de
Publication of DE1228556B publication Critical patent/DE1228556B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Kunststoffsack Die Erfindung bezieht sich auf einen Kunststoffsack mit Seitenfalten und je durch eine Schweißnaht geschlossenen Enden.
  • Bei derartigen bekannten Kunststoffsäcken werden die Einfüllöffnungen in der Regel durch schlauchförmige Stücke gebildet, die entweder als besondere Zuschnitte hergestellt und dann mit dem Sack verschweißt werden oder die sich bei der Sackherstellung durch einen entsprechenden Zuschnitt des Sackes ergeben.
  • Ferner ist es auch bei Kunststoffsäcken mit und ohne Seitenfalten bekannt, ein Einfüllventil durch Einschlagen einer Sackecke nach dem Sackinneren hin zu bilden. Um hierbei jedoch eine gute Dichtwirkung des Ventils zu erreichen, ist eine Ventilverlängerung erforderlich, die man einmal durch einen sogenannten Kröpfschnitt und zum anderen durch Anschweißen eines Ventilblattes an den Eckeinschlag erhält.
  • Die Herstellung der bekannten Kunststoffsäcke ist jedoch sehr unwirtschaftlich, weil der Materialabfall erheblich ist und weil die Herstellung umständlich und entsprechend langwierig ist. Außerdem erweist sich bei einem Kunststoffsack mit Seitenfalten, dessen Einfüllöffnung bzw. -röhre durch Einschlagen einer Sackecke nach dem Sackinneren hin gebildet ist, als nachteilig, daß die flachliegende Füllröhre stets die Breite des Bodens des im gefüllten Zustand quaderförmigen Sackes hat. Um eine Anpassung der Füllröhre an die genormten Füllstutzen von Fülimaschinen zu erzielen, muß daher die Bodenbreite derartiger Säcke im wesentlichen gleich dem Durchmesser des Füllstutzens gewählt werden. Besteht aber zum Verpacken bestimmter Güter ein Bedarf an Säcken mit sehr breitem Boden, d. h. einem Boden, der den Durchmesser des Füllstutzens wesentlich überschreitet, so kann die Forderung nach Anpassung des Füllröhrendurchmessers an den Füllstutzendurchmesser bei einem Seitenfaltensack mit durch Einschlagen einer Sackecke nach dem Sackinneren hin gebildeter Füllröhre nicht mehr erfüllt werden. Vielmehr würde sich bei dem bekannten Sack die Einfüllöffnung bzw.
  • -röhre über die gesamte Bodenbreite erstrecken und ließe sich wegen ihrer Größe durch den Druck des Füllgutes bei weitem schlechter abdichten als eine in ihrem Durchmesser dem Füllstutzen angepaßte.
  • Außerdem wäre bei vorgesehener Füllröhrenverlängerung ein erhöhter Materialverbrauch für das zu diesem Zweck verwendete Verlängerungsblatt erforderlich, der jedoch nicht zu einer besseren Dichtwirkung des Ventils führen würde.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kunststoff-Seitenfaltensack mit Einfüllöffnung so auszubilden und zu gestalten, daß eine Anpassung der Einfüllröhre an den Füllstutzen einer Füllmaschine trotz eines Sackbodens, der wesentlich breiter als der Füllrüsseldurchmesser ist, auf wirtschaftliche Weise möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies bei einem Kunststoffsack mit Seitenfalten und je durch eine Schweißnaht geschlossenen Enden, bei welchem die Füllöffnung durch einen Eckeinschlag gebildet ist, dadurch erreicht, daß die eingeschlagene Ecke einer Seitenfalte unter Bildung einer Füllröhre nach außen zu umgeschlagen ist.
  • Neben einer vollmaschinellen und wirtschaftlichen Herstellung des Sackes nach der Erfindung führt diese Ausgestaltung zu einer Füllröhre, deren Breite im flachen, durch das Füllen des Sackes bewirkten Zustand nur einen Teil der Bodenbreite einnimmt, so daß ihr Durchmesser auch bei breitem Sackboden dem Durchmesser des Füllrüssels einer Füllmaschine angepaßt werden kann. Ferner ermöglicht es die erfindungsgemäße Ausbildung eines Kunststoffsackes, die nach dem Füllen des Sackes flachliegende Füllröhre von außen gasdicht zuzuschweißen, so daß der Sack nach der Erfindung auch als Vakuumsack Verwendung finden kann.
  • In den Fällen, in denen kein Vakuumsack erforderlich ist, läßt sich der Sack nach der Erfindung dadurch zu einem Ventilsack mit vollkommen selbsttätiger Dichtwirkung des Ventils ausbilden, daß in die nach außen zu eingeschlagene Ecke der Seitenfalte ein Verlängerungsblatt eingelegt und mit dem Außen rand der Ecke verschweißt ist, wobei zweckmäßig die Längsseitenränder des Verlängerungsblattes mit der eingeschlagenen Ecke und darüber hinaus mit den Sackwänden verschweißt sind. Derartige Ventilverlängerungsblätter, die mit der eingeschlagenen Ecke verschweißt oder verklebt sind, sind bei Säcken, deren Einfüllöffnung durch eine nach dem Sackinneren hin eingeschlagene Sackecke gebildet ist, bekannt.
  • Um das Flachlegen der FüllrQhre nach dem Füllen des Sackes zu begünstigen, können an der Einfüllecke des Sackes nach der Erfindung im Bereich des Sackbodens senkrecht oder schräg zur Faltenlängsrichtung außerhalb des Bereichs -der Füllröhre verlaufende, jeweils einen Faltenteil mit der ihm anliegenden Wand verbindende Schweißnähte vorgesehen sein. Die Befestigung eines unabhängig von der Herstellung eines Kunststoffsackes hergestellten Ventilschlauches an den Sackwänden durch Schweißnähte ist bereits bei einem Kunststoffsack bekannt, dessen Einfüllöffnung durch einen schmalen Randausschnitt an einer Sackecke gebildet ist.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind im folgenden an Hand der Zeichnungen ausführlich beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine die Einfüllöffnung aufweisende Ecke eines leeren, flachliegenden Kunststoffsackes, Fig. 2 eine Ansicht der Ecke in Pfeilrichtung II der Fig. 1, Fig.3 die Ecke nach den Fig. 1 und 2 nach dem Füllen des Kunststoffsackes, F i g. 4 eine der F i g. 1 entsprechende Ansicht der Sackecke gemäß einer zweiten Ausführungsform, F i g. 5 die Sackecke nach F i g. 4 nach dem Füllen des Sackes und F i g. 6 eine Sackecke entsprechend der F i g. 5 gemäß einer dritten Ausführungsform.
  • Der erfindungsgemäße Kunststoffsack, von dem auf den Zeichnungen jeweils immer nur eine, die Einfüll--öffnung aufweisende Ecke dargestellt ist, umfaßt die beiden Sackwände 1 und 2 und beispielsweise an seiner Längsseite eingelegte Seitenfalten 3. Die Enden des Sackes sind je durch eine Schweißnaht 4 geschlossen. Bei allen drei dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Ecke der Seitenfalte 3 zur Bildung einer Einfüllöffnung nach außen zu eingeschlagen (s. insbesondere Fig. 1 und 4).
  • Die einfachste Ausführung des erfindungsgemäßen Kunststoffsackes ist in den F i g. 1 bis 3 dargestellt.
  • Durch das Einschlagen der Ecke 3 a der Seitenfalte 3 bis 3 c nach außen zu 3 b ergibt sich nach dem Schließen des Sackende als Einfüllöffnung 5 eine kurze aus den F i g. 2 und 3 ersichtliche Röhre. Zur Herstellung eines völlig dichten Sackes läßt sich der äußere Rand der Röhre 5, beispielsweise mittels einer Schweißzange von Hand, nach dem Füllen des Sackes auf einfache Weise zuschweißen.
  • Die Ausführungsform nach den F i g. 4 und 5 entspricht im wesentlichen der Ausführung nach den Fig. 1 bis 3. Bei dieser Ausführungsform sind lediglich im Bereich des Sackbodens schräg zur Faltenlängsrichtung verlaufende, jeweils einen Faltenteil 6 bzw. 7 mit der ihm anliegenden Wand 1 bzw. 2 verbindende Schweißnähte 8 bzw. 9 vorgesehen. In F i g. 5 ist die Einfüllöffnung 5 mittels einer Schweißnaht 10 geschlossen. Die Ränder der Seitenfalten 3 sind hierbei, soweit sie über der Einfüllöffnung liegen, mitverschweißt worden.
  • F i g. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform des neuen Kunststoffsackes. Bei dieser Ausführungsform ist in die nach außen zu eingeschlagene Ecke der Seitenfalte zur Bildung eines Ventils ein Verlängerungsblatt 11 eingelegt und mit dem Außenrand der Ecke durch die Schweißnaht 12 verschweißt. Außerdem sind hierbei noch die Längsseitenränder des Verlängerungsblattes durch Schweißnähte 13, 14 mit der eingeschlagenen Ecke- und den Sackwänden 1 und 2 verschweißt. Das Verlängerungsblatt kann außerdem noch in bekannter und nicht dargestellter Weise an seinem inneren Ende mit Längseinschnitten versehen sein.
  • Durch Ausführung eines zweckmäßig vor dem Einlegen der Seitenfalten vorgenommenen Kröpfschnittes an Stelle des bei den beschriebenen Ausführungsformen ausgeführten Glattschnittes läßt sich eine Verlängerung der Seitenfalte und damit eine außen vorstehende Verlängerung der röhrenförmigen Einfüllöffnung nach dem Einschlagen der Ecke nach außen zu erreichen.
  • An den drei übrigen, nicht die Einfüllöffnung aufweisenden Sackecken können die Seitenfaltenflächen in an sich bekannter Weise durch unter 450 verlaufende Schweißnähte mit der ihnen jeweils anliegenden Sackwand verbunden sein, was die Bodenbildung beim Füllen des Sackes begünstigt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Kunststoffsack mit Seitenfalten und je durch eine Schweißnaht geschlossenen Enden, bei welchem die Füllöffnung durch einen Eckeinschlag gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeschlagene Ecke einer Seitenfalte (3) unter Bildung einer Füllröhre (5) nach außen zu umgeschlagen ist.
  2. 2. Kunststoffsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die nach außen zu eingeschlagene Ecke der Seitenfalte (3) zur Bildung eines Ventils ein Verlängerungsblatt (11) eingelegt und mit dem Außenrand der Ecke verschweißt ist (Naht 12).
  3. 3. Kunststoffsack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsseitenränder des Verlängerungsblattes (11) mit der eingeschlagenen Ecke und darüber hinaus mit den Sackwänden (1, 2) verschweißt sind (Nähte 13, 14).
  4. 4. Kunststoffsack nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an seiner Einfüllecke im Bereich des Sackbodens senkrecht oder schräg zur Faltenlängsrichtung außerhalb des Bereichs der Füllröhre (5) verlaufende, jeweils einen Faltenteil (6 bzw. 7) mit der ihm anliegenden Wand (1 bzw. 2) verbindende Schweißnähte (8 bzw. 9) vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 806 623; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 847371, 1844269,1839376.
DEW32265A 1962-05-16 1962-05-16 Kunststoffsack Pending DE1228556B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW32265A DE1228556B (de) 1962-05-16 1962-05-16 Kunststoffsack

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW32265A DE1228556B (de) 1962-05-16 1962-05-16 Kunststoffsack

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1228556B true DE1228556B (de) 1966-11-10

Family

ID=7599987

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW32265A Pending DE1228556B (de) 1962-05-16 1962-05-16 Kunststoffsack

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DE (1) DE1228556B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE806623C (de) * 1950-02-09 1951-06-14 Verpackungsbedarf G M B H Ventileinsatz fuer Ventilsaecke
DE1839376U (de) * 1961-08-05 1961-10-12 Duerbeck Papiersackfab Ventilbeutel oder -sack mit seitenfalten aus schweiss- bzw. siegelbarem material.
DE1844269U (de) * 1961-09-09 1961-12-28 Duwe Papiersackfabrik Geb Innenventil fuer ventilsacke und -beutel aus papier oder aehnlichem material.
DE1847371U (de) * 1961-12-08 1962-02-22 Gartemann & Hollmann Export Un Ventilsack aus thermoplastischem kunststoff.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1839376U (de) * 1961-08-05 1961-10-12 Duerbeck Papiersackfab Ventilbeutel oder -sack mit seitenfalten aus schweiss- bzw. siegelbarem material.
DE1844269U (de) * 1961-09-09 1961-12-28 Duwe Papiersackfabrik Geb Innenventil fuer ventilsacke und -beutel aus papier oder aehnlichem material.
DE1847371U (de) * 1961-12-08 1962-02-22 Gartemann & Hollmann Export Un Ventilsack aus thermoplastischem kunststoff.

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