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DE1228278B - Falztascheneinlauf - Google Patents

Falztascheneinlauf

Info

Publication number
DE1228278B
DE1228278B DEV22925A DEV0022925A DE1228278B DE 1228278 B DE1228278 B DE 1228278B DE V22925 A DEV22925 A DE V22925A DE V0022925 A DEV0022925 A DE V0022925A DE 1228278 B DE1228278 B DE 1228278B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
pocket
sheet
deflector
profile rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV22925A
Other languages
English (en)
Inventor
Achim Kratzsch
Reinhold Freistedt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leipziger Buchbinderei Maschinenwerke VEB
Original Assignee
Leipziger Buchbinderei Maschinenwerke VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leipziger Buchbinderei Maschinenwerke VEB filed Critical Leipziger Buchbinderei Maschinenwerke VEB
Priority to DEV22925A priority Critical patent/DE1228278B/de
Publication of DE1228278B publication Critical patent/DE1228278B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders
    • B65H45/144Pockets or stops therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders
    • B65H45/148Pocket-type folders diverters therefor

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Falztascheneinlauf Die Erfindung betrifft eine Falztasche für Stauchfalzmaschinen, die aus einem Ober- und Unterrahmen mit einem gleichzeitig als Bogenablenker verwendbaren Bestandteil der Taschenöffnung ausgebildet ist.
  • In Falzwerken von Stauchfalzmaschinen wird ein zu falzender Bogen durch ein Falzwalzenpaar in das Innere einer Falztasche gefördert, bis seine führende Bogenkante an einen verstellbaren Anschlag in der Falztasche stößt. Durch die Weiterförderung des an der Vorderkante angehaltenen Bogens erfährt dieser im sogenannten Falzraum, der vom Einlaufteil am Falztaschenoberteil, vom Unterblech am Falztaschenunterteil und drei Falzwalzen begrenzt wird, eine Ausbiegung, die zwischen einer der zur Bogenförderung dienenden Falzwalzen und der dritten Falzwalze einläuft und dort gefalzt wird, worauf der gefalzte Bogen durch die Walzen aus der Falztasche herausgefördert wird.
  • Der mit einer konvexen Wölbung in Richtung auf die Falzwalzen zu versehene Taschenmund hat die Aufgabe, die einlaufende Bogenkante gegen das Unterblech und in die Falztasche hineinzuführen.
  • Je nach Art der durchzuführenden Falzarbeiten ist es oft notwendig, eine oder mehrere Falztaschen so zu verschließen, daß die Bogenkante unmittelbar nach ihrem Eintritt in den Falzraum aus diesem wieder hinausgefördert wird, ohne daß eine Falzung des Bogens erfolgt.
  • Um die Bogenkante zwischen die ausführenden Falzwalzen zu leiten, muß der Falztascheneinlauf durch einen sogenannten Bogenablenker, auch Bogenweiche genannt, ersetzt werden. Der Bogenablenker besitzt eine konkave Wölbung in Richtung auf die mittlere Falzwalze, durch die die- Bogenkante in der gewünschten Weise zwischen die ausführenden Falzwalzen geleitet wird.
  • Diese bekannten Bogenablenker können so ausgebildet sein, daß sie in den Falztascheneinlauf hineingeschoben und dort festgeklemmt werden können, so daß sie zugleich die Falztasche direkt verschließen.
  • Weiter sind Bogenablenker bekannt, die schwenkbar an der Falzmaschine oder an der Falztasche angebracht sind, so daß sie vor den Falztascheneinlauf geschwenkt und in den Falzraum eingeschoben werden können.
  • Diese bekannten Bogenablenkerausführungen haben den Nachteil, daß die Stellung der Falztasche in der Maschine unterschiedlich ist, je nachdem, ob mit offener oder durch den Bogenablenker geschlossener Falztasche gearbeitet werden muß. Der Bogenablenker muß im Falzraum eine genau definierte Stellung einnehmen, um eine einwandfreie Führung der Bogenkante zu gewährleisten. Insbesondere bei mit der Falztasche verbundenen Bogenablenkern bereitet die einwandfreie Einstellung der gesamten Falztasche mit den Ablenkern erhebliche Schwierigkeiten. Bei Falztaschen mit schräg nach unten gerichtetem Einlauf besteht die Gefahr, daß sich durch die Maschinenschwingungen der Bogenablenker oder die ganze Falztasche lockern und der Bogenablenker zu weit in den Falzraum hineinrutscht, so daß die Falzwalzen beschädigt werden.
  • Um dieser Gefahr zu begegnen, müssen zusätzlich zu den ohnehin aufwendigen Bewegungs- und Befestigungsmitteln für die Bogenablenker Einstell- und Arretiervorrichtungen für die Falztaschen vorgesehen werden.
  • Es ist ebenfalls bekannt, den Taschenmund kammartig auszubilden und den ebenfalls kammartig ausgebildeten Bogenablenker in die Zwischenräume des Taschenmundes einzulegen, wenn der Bogen abgelenkt werden soll. Diese Konstruktion ist mechanisch wenig stabil, aufwendig und teuer in der Herstellung, darüber hinaus besteht die Gefahr, daß die Kanten des ein- oder durchlaufenden Bogens durch die Kammzinken abgelenkt oder die Ecken umgeschlagen werden. Aus den genannten Gründen hat sich diese Konstruktion in der Praxis nicht durchsetzen können.
  • Es ist weiter bekannt, die Falztasche und den in ihr bewegbaren Anschlag so auszubilden, daß der Anschlag durch den Falztascheneinlauf hindurchgeschoben werden und als Ablenker dienen kann.
  • Auch hier muß sowohl der Taschenmund als auch der Anschlag kammartig durchbrochen sein, so daß auch diese Anordnung die letzterwähnten Nachteile aufweist.
  • Weiter ist bekannt, Profilstangen als Bogenablenker durch eine Öffnung des Maschinengestells seitlich der Falztasche so einzuschieben, daß sie entweder den in gleicher Weise entfernbaren Tascheneinlauf ersetzen oder den nicht entfernbaren Taschen einlauf verschließen können.
  • Der genau zu bearbeitenden Profile und Ausschnitte im Maschinengestell wegen ist diese Ablenkerbauart verhältnismäßig teuer, darüber hinaus sind die Profilstangen leicht Beschädigungen ausgesetzt, wenn sie entfernt werden, um die Tasche zu öffnen. Für die Profiistangeu als loses Zubehör zur Maschine muß eine sichere Axlfbewahrungsmöglichkeit vorhanden sein. Bei dieser und der nachfolgend beschriebenen Konstruktion bereitet die einwandfreie Lagerung der Falzwalzen und besonders die Einhaltung kleiner Falzraumabmessungen konstruktiv kaum überwindbare Schwierigkeiten.
  • Letztlich ist bekannt, Ablenker an der Falzraumbegrenzung derart drehbar anzuordnen, daß sie in einer Endstellung als Bogenablenker, in der anderen Endstellung jedoch als Tascheneinlauf dienen können. Bei dieser Ablenkerausführung ist nachteilig, daß sich das lange und verhältnismäßig dünne Profil bei Verstellung leicht in sich verdreht, so daß die Bogen schief laufen und Störungen auftreten können, darüber hinaus ist die Konstruktion sehr kostspielig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Falztasche zu schaffen, die bei ständig gleicher, durch einen festen Anschlag bestimmter Lage in der Maschine wahlweise und leicht umstellbar mit offenem Tascheneinlauf zum Falzen oder mit Bogenablenker zum Ablenken des einlaufenden Bogens verwendet werden kann, unter Vermeidung zusätzlicher getrennter Teile und teurer oder empfindlicher Gestaltung des Falztascheneinlaufes.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bestandteil der Taschenöffnung aus einer abnehmbaren Profilschiene besteht, deren eine Längsseite als Einlaufteil und deren andere Längsseite als Bogenablenker ausgebildet ist. Die Profilschiene kann hierbei auf einer Auflage gemeinsam mit einem Unterblech an dem Unterrahmen befestigt sein.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß zur Justierung die Profilschiene sowohl bei der Verwendung als Einlaufteil als auch als Bogenablenker nur ein Anschlag erforderlich ist. Dadurch kann auf besondere Einstell- und Arretiervorrichtungen für die Falztasche verzichtet werden. Der Zeitaufwand für das Öffnen und Schließen der Tasche ist gering, da sie nur in herausgezogener Stellung festgeklemmt, die Profilschiene gelöst, herumgedreht, - erneut festen geschraubt und die Tasche wieder abgesenkt und am Anschlag apliegend wieder festgeklemmt zu werden braucht. Alle Justierarbeiten für den Bogenablenker entfallen, da seine Stellung relativ zu den Falzwalzen nur von der genau justierten Stellung der Falztasche in der Maschine bestimmt wird. Die Profilschiene ist leicht und billig herstellbar und läßt sich leicht auswechseln, wenn dies notwendig werden sollte.
  • An Hand der Zeichnungen werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des Falztascheneinlaufes im Schnitt, bei dem der Taschen- mund den Falzraum begre-t und die Profilschiene am Falztaschenoberrahmen befestigt ist, F i g. 2 die Ansicht der F i g. 1 mit umgedrehtem Profil, bei dem der Bogenablenker den Falzraum begrenzt, Fig. 3 eine Ansicht in Pfeilrichtung der Fig.l der rechten Befestigungsstelle der Profilschiene am Oberrahmen, F i g. 4 eine Seitenansicht entsprechend der F i g. 1, bei der die Profilschiene gemeinsam mit dem Unterblech am Falztaschenunterrahmen befestigt ist, Fig.5 eine Ansicht entsprechend Fig.4 mit gewendeter Profilschiene, in der die Bogenablenkerseite den Falzraum begrenzt.
  • Zwischen zwei Falzwalzen 1 und 2 wird ein Bogen 4 in den durch Falzwalzen 1, 2, 3 und eine Profilschiene 7 sowie ein Unterblech 9 begrenzten Falzraum gefördert. Wenn die konvexe Wölbung der Profilschiene7 gegen die Falzwalze 2 gerichtet ist, wie in den F i g. 1 und 4 dargestellt, dient die Profilschiene 7 als Einlaufteil für eine aus dem Oberrahmen 5 und dem Unterrahmen 6 bestehende Falztasche und lenkt gemeinsam mit einem festen Unterblech 9 die einlaufende Bogenkante in die Falztasche.
  • Ist die Profilschiene 7 um 1800 gedreht angeschraubt, so daß ihre konkav gewölbte Seite der Falzwalze 2 zugekehrt ist, wie in den F i g. 2 und 5 gezeigt, dann wirkt sie als Bogenablenker und lenkt die Vorderkante des einlaufenden Bogens 4 zwischen die Falzwalzen 2 und 3, so daß der Bogen 4 aus dem Falzraum herausgefördert wird, ohne gefalzt zu werden. Die Befestigung der Profilschiene 7 geschieht durch zwei Rändelschrauben 8 entweder am Falztaschenoberrahmen5 (Fig.l bis 3) oder über einer außerhalb des zu falzenden Formates am Unterrahmen 6 befestigten Auflage 10 am Unterrahmen 6 (F i g. 4 und 5). Bei Befestigung der Profilschiene 7 am Oberrahmen 5 sind die Enden der Profilschiene 7 geschlitzt (F i g. 3), zwischen den Lappen 12 der Profilschiene7 liegt im Schlitz ein Blech 11, welches in die Seitenrahmenteile des Oberrahmens 5 eingelassen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Falztaschen an Stauchfalzmaschinen, gebildet aus einem Ober- und Unterrahmen mit einem gleichzeitig als Bogenablenker verwendbaren Bestandteil der Taschenöffnung, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der Bestandteil der Taschenöffnung aus einer abnehmbaren Profilschiene (7) besteht, deren eine Längsseite als Einlaufteil und deren andere Längsseite als Bogenablenker ausgebildet ist.
  2. 2. Falztasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilsehiene (7) auf einer Auflage (10) gemeinsam mit einem Unterblech (9) an dem Unterrahmen (6) befestigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 500 442, 524 718, 531 892, 548 947, 561 9p2.
DEV22925A 1962-08-17 1962-08-17 Falztascheneinlauf Pending DE1228278B (de)

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