DE1228270B - Verfahren zur Herstellung von Chromanderivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ChromanderivatenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D311/00—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
- C07D311/02—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
- C07D311/04—Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
- C07D311/58—Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4
- C07D311/70—Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4 with two hydrocarbon radicals attached in position 2 and elements other than carbon and hydrogen in position 6
- C07D311/72—3,4-Dihydro derivatives having in position 2 at least one methyl radical and in position 6 one oxygen atom, e.g. tocopherols
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
- Pyrane Compounds (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C07d
Deutsche KL: 12 q - 24
Nummer: 1228270
Aktenzeichen: H 52813IV b/12 q
Anmeldetag: 29. Mai 1964
Auslegetag: 10. November 1966
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Chromanderivaten der allgemeinen
Formel
Verfahren zur Herstellung von
Chromanderivaten
Chromanderivaten
R3
CH3
in der einer der Reste R1, R2 und R3 einen niedrigen
Alkyl- oder Alkoxyrest und die anderen Reste ein Wasserstoffatom, einen niedrigen Alkyl- oder
Alkoxyrest, R4 ein Wasserstoffatom oder einen niedrigen Alkylrest bedeuten und η eine ganze Zahl
von 1 bis 9 darstellt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Chromenderivat der allgemeinen
Formel
Anmelder:
F. Hoffmann-La Roche & Co. Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Vertreter:
Dr. G. Schmitt, Rechtsanwalt,
Lörrach (Bad.), Friedrichstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dr. Rudolf Rüegg, Bottmingen;
Dr. Peter Schudel, Münchenstein (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 4. Juli 1963 (8310)
Schweiz vom 4. Juli 1963 (8310)
R4O
-./CH3
CH3
in der R1, R2, R3, R4 und η die oben angegebene
Bedeutung besitzen, oder einen Ester desselben in alkoholischer Lösung unter Rückflußtemperatur
mit einem Alkalimetall reduziert.
Es ist bekannt, Chromane, die der erfindungsgemäß herstellbaren Verbindungsklasse angehören, durch
Cyclisieren der entsprechenden substituierten Benzohydrochinone herzustellen (Journal of the American
Chemical Society, 82 [1960], S. 4744/4745). Die nach diesem Verfahren anfallenden Produkte sind
jedoch mehr oder weniger durch schwer abtrennbare Beiprodukte als Folge störender Nebenreaktionen
im Bereich der ungesättigten Seitenkette verunreinigt. Die Reindarstellung der Cyclisierungsprodukte
ist hierdurch erschwert und verlustreich.
Durch das erfindungsgernäße Verfahren ist es möglich, die bisher synthetisch nur schwer zugangliehen
Chromane der oben angegebenen allgemeinen Formel in einfacher Weise herzustellen.
Als Ausgangsverbindungen für das erfind ungsgemäße
Verfahren können z. B. entsprechende Chromene der Tocopherol- oder Ubichinon-Reihe eingesetzt
werden. Vorzugsweise werden als Ausgangsstoffe Verbindungen verwendet, bei denen der Rest
in der 2-Stellung drei, acht oder neun Isoprenreste enthält. Die zu verwendenden Chromene können
z. B. in bekannter Weise aus den entsprechenden Chinonen durch Erwärmen mit Pyridin hergestellt
werden.
Die Hydrierung wird zweckmäßigerweise durch Eintragung eines Alkalimetalls, insbesondere von
Natrium, in eine alkoholische Lösung der Ausgangsverbindung durchgeführt. Vorzugsweise werden die
Ausgangsverbindungen, die auch in Form eines Esters, z. B. eines solchen mit einer niederen Alcancarbonsäure
oder aromatischen Carbonsäure, insbesondere als Acetat oder Benzoat, eingesetzt werden können, in Äthanol gelöst. Aus dem Reaktionsgemisch
können die anfallenden Chromanderivate in an sich üblicher Weise isoliert werden.
Die Verfahrensprodukte besitzen zum Teil hohe Vitamin-E-Aktivität — insbesondere im Atmungskettentest
— und können als Antioxydantien verwendet werden.
5,3 g 2,5,7,8-Tetramethyl-2-[4',8/,12/-trimethyl-tridecatrien
- (3',7',H') - yl - (1')] - 6 - oxy - chromen - (3,4)
609710/310
15
werden in 150 ecm siedendem absolutem Äthylalkohol gelöst, mit 53 g Natriumschnitzel versetzt
und bis zur vollständigen Auflösung des Natriums etwa 2 bis 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt, und
ausfallendes gallertartiges Natriumäthylat wird durch Zugabe von absolutem Äthylalkohol wieder in
Lösung gebracht. Sobald das zugesetzte Natrium vollständig gelöst ist, wird das Reaktionsgemisch
abgekühlt, mit 250 ecm wäßriger, gesättigter Natriumchloridlösung versetzt und das Ganze dreimal mit
Äthyläther extrahiert. Die ätherische Phase wird abgetrennt, durch Schütteln mit Wasser neutralisiert
und über Natriumsulfat getrocknet. Anschließend wird das Lösungsmittel abdestilliert und das zurückbleibende
braune öl durch Adsorption an 600 g neutralem Aluminiumoxyd (Aktivitätsstufe III) gereinigt.
Durch Eluieren mit einem Gemisch von Petroläther—Äthyläther (40 : 1) werden 3,9 g
2,5,7,8-Tetramethyl-2-[4',8',12'-trimethyl-tridecatrien-(3',7',H')-yl-(r)]-6-chromanol
erhalten, das im Kemresonanzspektrum die für die ungesättigte Seitenkette charakteristischen Banden bei 4,87 r
(tau) (drei olefinische Wasserstoffe), 8,34 und 8,42 τ (vier olefinische Methylgruppen) zeigt; UV-Absorptionsspektrum:
Imax = 289 bis 290 Πΐμ
(Extinktionskoeffizient EJl = 77,0 in Alkanol 96%).
2,35 g 2,5,8-Trimethyl-2-[4',8/,12'-trimethyl-tridecatrien
- (3',7', 11') - yl - (1')] - 6 - oxy - chromen - (3,4)
werden in 200 ecm absolutem Äthylalkohol gelöst und in der Siedehitze mit 23,5 g Natriumschnitzel
versetzt. Das Reaktionsgemisch wird am Rückfluß erhitzt, bis das Natrium vollständig in Lösung
gegangen ist, danach abgekühlt und nach der Zugäbe von 150 ecm wäßriger, gesättigter Natriumchloridlösung
erschöpfend ausgeäthert. Die ätherische Phase wird abgetrennt, durch Schütteln mit Wasser
neutralisiert, über Natriumsulfat getrocknet und dann eingedampft. Das zurückbleibende dickflüssige,
bräunliche öl wird durch Kurzwegdestillation im Hochvakuum gereinigt. Es werden 1,15 g 2,5,8-Trimethyl
- 2 - [4',8',12' - trimethyl - tricatrien - (3',7',Π')-yl-(l')]-6-chromanol
vom Kp.0,03 2100C erhalten. Die Verbindung zeigt im Kemresonanzspektrum die
für die ungesättigte Seitenkette charakteristischen Banden bei 4,9 τ (drei olefinische Wasserstoffe), 8,35
und 8,42 τ (vier olefinische Methylgruppen); UV-Absorptionsspektrum: λτηαχ = 295 ηΐμ (Extinktionskoeffizient
Ει* = 85,0 in Alkanol 96%).
500 mg 2,5-Dimethyl-7,8-dimethoxy-2-[4',8',12', 16',20',24',28',32' - octamethyl - tritriaconta - octaen-(3',7',11',15',19',23',27',3IO
- yl - (1')] - 3,4 - dehydro-6-chromanyl-acetat werden in 3 ecm Isopropyläther
und 25 ecm absolutem Äthylalkohol gelöst, in der Siedehitze mit 5 g Natriumschnitzel versetzt, und
das Ganze wird 2 bis 3 Stunden bis zur vollständigen Auflösung des Natriums am Rückfluß unter Feuchtigkeitsausschluß
erhitzt. (Ölbadtemperatur etwa 120° C). Hierbei ausfallendes Natriumäthylat wird
durch Zugabe von absolutem Äthylalkohol wieder in Lösung gebracht. Sobald das zugesetzte Natrium
vollständig gelöst ist, wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit mittelsiedendem Petroläther extrahiert.
Die organische Phase wird abgetrennt, durch Schütteln mit Wasser neutralisiert, über Natriumsulfat
getrocknet und unter vermindertem Druck bei 50° C konzentriert. Das zurückbleibende ölige
2,5-Dimethyl-7,8-dimethoxy-2-[4/,8',12',16',20',24',
28',32'-octamethyl-tritriaconta-octaen-(3',7',ll',15', 19',23',27',31')-yl-(r)]-6-chromanol zeigt im Kernresonanzspektrum
die für die ungesättigte Seitenkette charakteristischen Banden bei 4,88 τ (olefinische
Wasserstoffe), 6,08, 6,13 r (zwei OCHrGruppen) und 7,45 r (benzoylische Methylgruppen). Die Ausbeute
beträgt 350 mg.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Chromanderivaten der allgemeinen FormelR1R4OCH3in der einer der Reste R1, R2 und R3 einen niedrigen Alkyl- oder Alkoxyrest und die andern Reste ein Wasserstoffatom, einen niedrigen Alkyl- oder Alkoxyrest, R4 ein Wasserstoffatom oder einen niedrigen Alkylrest bedeuten und η eine ganze Zahl von 1 bis 9 darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Chromenderivat der allgemeinen FormelR3CH3in der R1, R2, R3, R4 und η die oben angegebene Bedeutung besitzen, oder einen Ester desselben in alkoholischer Lösung unter Rückflußtemperatur mit einem Alkalimetall reduziert.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 719 438.609 710/310 11.66 θ Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH831063A CH424801A (de) | 1963-07-04 | 1963-07-04 | Verfahren zur Herstellung von Chromanverbindungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1228270B true DE1228270B (de) | 1966-11-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH52813A Pending DE1228270B (de) | 1963-07-04 | 1964-05-29 | Verfahren zur Herstellung von Chromanderivaten |
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