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DE1226843B - Ventilaggregat fuer hydraulische Anlagen - Google Patents

Ventilaggregat fuer hydraulische Anlagen

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Publication number
DE1226843B
DE1226843B DEE12873A DEE0012873A DE1226843B DE 1226843 B DE1226843 B DE 1226843B DE E12873 A DEE12873 A DE E12873A DE E0012873 A DEE0012873 A DE E0012873A DE 1226843 B DE1226843 B DE 1226843B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
housing
bore
valves
valve unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE12873A
Other languages
English (en)
Inventor
Patrick Desmond Boyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Allard Way Holdings Ltd
Original Assignee
Elliott Brothers London Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elliott Brothers London Ltd filed Critical Elliott Brothers London Ltd
Priority to DEE12873A priority Critical patent/DE1226843B/de
Publication of DE1226843B publication Critical patent/DE1226843B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/044Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by electrically-controlled means, e.g. solenoids, torque-motors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0401Valve members; Fluid interconnections therefor
    • F15B13/0405Valve members; Fluid interconnections therefor for seat valves, i.e. poppet valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/04Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves
    • F16K11/048Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves with valve seats positioned between movable valve members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/004Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by piezoelectric means
    • F16K31/005Piezoelectric benders
    • F16K31/006Piezoelectric benders having a free end

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Ventilaggregat für hydraulische Anlagen - Die Erfindung bezieht sich auf ein -Ventilaggregat mit drei Anschlüssen und mit zwei in einem gemeinsamen Gehäuse gleichachsig und spiegelbildlich angeordneten Einzelventilen, deren Verschlußteile zwecks Veränderung der beiden Durchlaßöffnungen durch einen gemeinsamen, von einer Betätigungseinrichtung bewegbaren Stößel, kraftschlüssig verstellbar sind.
  • Ventilaggregate- des -vorgenannten Typs werden häufig. für hydraulische Anlagen benutzt z. B. als Pilotventile zur Steuerung von hydraulischen Servomotoren. - Ihr einer Anschluß (der #sogenannte #»mittlere« Anschluß) ist mit einer - zwischen den .beiden - Einzelventilen , befindlichen :mittleren Gehäusekammer verbunden, die auch-den gemeinsamen Stößel enthält, während die beiden -anderen - An- schlüsse (die sogenannten »äußerei!«-Anschlüsse) in zwei weiteren Gehäusekammern- münderi, die über die Durchlaßöffnungen der Ventile-,mit dem mittleren Gehäuseraum in Verbindung gebracht werden können. Die Verschlußteile der Ventile sind mit -einer von einer Feder oder auch vom Druckmittel selbst erzeugten Schließkraft ständig in Schließrichtung beaufschlagt und..werden,' um ;die. Durchlaßöffnungen mehr oder weniger stark freizugeben, durch entsprechende Bewegung des Stößels von ihren Sitzen abgehoben, wobei sie dann gegen den tößel gedrückt bleiben. Die Bewegung des Stößels .ist dabei in bezug auf die beiden Einzelventile gegensinnig, d.- h., sie erfolgt bei dem einen Ventil -entgegen der Schließrichtung und bei dem anderen Ventil in Schließrichtung. - . Das erfindungsgemäße Ventilaggregat, dessen wesentliche Teile in den F i g. 2 bis 4 dargestellt sind, geht von der vorangehend umrissenen, Anordnung .aus, Dabei sind in den- F i g.-2 bis 4 die Verschlußteile mit 11, die Ventilsitze mit 15 und der Stößel mit 51 bezeichnet.
  • Für die Betriebsfunktion eines derartigen Ventilaggregates ist -die Einstellung der Ventilsitze der beiden Einzelventile in bezug-auf den (in Ruhestellung gedachten) Stößel wichtig. Die Ventilsitze können sich so# ' nahe.an dem Stößel befinden, daß dieser schon- in seiner Ruhestellung in die Durchlaßöffnungen beider Ventile hineinragt- und beide Ver--schlußteile von ihren Sitzen abgehoben hält. In dieser Einstellung, die nachfolgend auch als »Underlap-Stellung« bezeichnet -wird: und in F i g. 3 gezeigt ist, erfolgt somit bei der Betätigung des Stößels progressiv mit dem Schließen des einen Ventils ein öffnen des -anderen Ventils, wobei die,Summe der öffnungs-,querschnitte# beider Durchlaßbffnungen - konstant bleibt. Andererseits können die Ventilsitze aber auch einen so großen Abstand von dem (wiederum in der Ruhelage gedachten) Stößel besitzen, daß diöser frei zwischen den beiden Ventilen steht und keines der beiden Verschlußteile berührt. In dieser alternativen Einstellung, die nachfolgend auch als wOverlap-Stellung« bezeichnet wird und in F i g. 4 gezeigt ist, sind somit in der Ruhestellung des Stößels beide Ventile geschlossen. Bei Betätigung des Stößels erfolgt erst nach einem gewissen Leerhub ein progressives öffnen des einen Ventils, während das and&e Ventil -geschlossen bleibt. Ein dritter Typ für die, Einstellung der Ventilsitze ist schließlich dann gegeben, wenn der (wiederum in der Rühelage gedachte) Stößel die beiden Verschlußteile berührt, diese ihrerseits aber gerade noch auf ihren Sitzen aufliegen. Diese Einstellung, die nachfolgend auch als »Zerolap-Stellung« bezeichnet wird und -- in F-ig. 2 bezeichnet ist, unterscheidet sich »von der Overlap-Stellung durch das Fehlen des Leerhubes bei der Betätigung des Stößels, entspricht ihr aber im übrigen. . . # : - Die Lage der Ventilsitze in bezug auf den Stößel muß sehr genau sein, und zwar# nicht nur für die Zereilap-Stellung, die schon bei geringen Lageabweichungen in die Underlap-Stellung bzw. die Overlap-Stellung übergeht, sondern wegen der Empfindlichkeit der meisten Steuer- und Regelvorgänge auch für-die beiden letztgenannten Einstellungen.'ln dieser Hinsicht besitzen die bekannten Ventilaggregate den Nachteil, daß die Lage der Ventilsitze nach beendeter Montage des Aggregates nicht mehr nachjustiert .werden kann, sondern in ihrer Genauigkeit im wesentlichen durch die Herstellungstoleranzen bestimmt ist. Auch eine nachträgliche Änderung einer durch die Konstruktion vorgegebenen Einstellung ist bei den bekannten Ventilaggregaten nicht ohne erheblichen Montaaeaufwand möglich.
  • Demgegenüber soll mit der Erfindung -ein Ventilaggregat geschaffen werden, bei dem nach beendeter Montage (und sogar auch während des Betriebs) die Ventilsitze sehr genau einjustiert und auch nachträglich in jede gewünschte Einstellung gegenüber dem Stößel (d. h. in die Zerolap-Stellung oder eine genau definierte Underlap-Stellung bzw. Overlap-Stellung) gebracht werden können. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Sitze beider Einzelventile in dem Gehäuse axial und einstellbar verschiebbar sind.
  • In einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß jedes Einzelventil .als Ganzes mit abgedichtetem Gleitsitz in einer zylindrischen Gehäusebohrung gelagert ist und an seinem inneren, die Durchlaßöffnung - aufweisenden Ende an einer Feder anliegt, die das Ventil nach außen gegen ein sich am Gehäuse abstützendes Justiergewinde drückt. Mit dieser Maßnahme wird nicht nur unter Ausnutzung der bekannten Tatsache, daß ein einseiiig federbelastetes Gewinde keinen toten Gang besitzt, die Genauigkeit der Justierung erhöht, sondern zugleich auch eine vollständig stabile Lage der Einzelventile erreicht, die weder zu Vibrationen Anlaß gibt noch durch hohe Betriebsdrücke beeinträchtigt wird. Als Itistiergewinde kann dabei 'eine gesonderte Justierschraube vorgesehen sein, die axial in das Gehäuse eingeschraubt ist und an dem äußeren Ende des Ventils anliegt, oder es kann ein am Ventil angeordnetes Außengewinde vorgesehen sein, das mit einem in der Gehäusebohrung angeordneten Gegengewinde zusainmenwirkt.
  • Da -die Einzelventile bei dem Vorschlag der Erfindung nach Art von gesonderten Baugruppen in die Gehäusebohrung des Ventilaggregates eingesetzt sind, besteht die Gefahr, daß die Verschlußteile nur in einer Richtung durch den Druck des Druckmittels beaufschlagt werden und damit erheblichen Zusatzkräften ausgesetzt sind, die sich den von den Ventilfedern -bzw. dem Stößel aufgebrachten Stellkräften überlagern und die Betätigung des Ventils behindern. Um dies zu vermeiden, sind zweckmäßig jedem Einzelventil Umgehungskanäle zugeordnet, die das Verschlußteil in an sich bekannter Weise im wesentlichen vom Druck des Druckmittels entlasten.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen näher erläuterL Dabei stellt dar F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Ventilaggregates gemäß der Erfindung im Längsschnitt, F i g. 2 ein Detail der F i g. 1 in Zerolap-Stellung des Ventilaggregates, F i g. 3 das in F i g. 1 dargestellte Detail in Underlap-Stellung des Ventilaggregates, F i g. 4 das in F i g. 2 dargestellte Detail in Overlap-Stellung des Ventilaggregates, F i g. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Ventilaggregates gemäß der Erfindung im Längsschnitt, F i g. 6 bis 10 im Längsschnitt Beispiele für weitere Einzelheiten, die in den Ventilaggregaten gemäß F i g. 1 und 5 Verwendung finden.
  • Bei der in F i g. 1 (bzw. F i g. 2 bis 4) dargestellten Ausführungsform des Ventilaggregates besteht das Gehäuse 1 aus -zwei fest miteinander verbundenen Gehäusehälften und einem im Bereich der Trennfuge der Gehäusehälften angeordneten rechteckigen Ansatz 3. Innerhalb des Ansatzes 3 ist eine rechteckige Kammer 12 gebildet, deren eine Ecke in eine axial durch das Gehäuse hindurch verlaufende Zylinderbohrung 6 mündet. Die Kammer 12 schneidet dabei noch eine parallel zur Bohrung 6 in dem Gehäuse angeordnete Sackbohrung 7, die an beiden Enden mit jeweils einer in die Wandung der Zylinderbohrung 6 eingelassenen Ringnut 8 bzw. 8' in Verbindung steht. Die eine dieser Nuten, z. B. die Nut 8 in der oberen Gehäusehälfte, ist dabei an einen radial durch das Gehäuse hindurch nach außen geführten Kanal 9 angeschlossen, der den eingangs erwähnten mittleren Anschluß des Ventilaggregates bildet.
  • . In die Bohrung 6 sind mit abgedichtetem Gleitsitz zwei Ventile eingesetzt, die einander genau gleich ,sind und die in bezug auf die Mündung der Kammer 12 (und damit in bezug auf die Mündung des mittleren Anschlusses 9) spiegelbildlich zueinander liegen. Diese beiden Ventile bestehen aus drei sich fest gegeneinander abstützenden, einen Kreisquerschnitt aufweisenden Körpern, nämlich einem Sitzkörper 15i .einem Führungskörper-16 und einem Widerlager 18. Dabei weisen die Sitzkörper 15 der beiden Ventile, die jeweils mit konisch ausgenommener äußerer Begrenzungsfläche und ebener innerer Begrenzungsfläche ausgebildet sind, zueinander hin. Sie sind durch eine teilringförmige Feder 10, deren Öffnung zur Mündung der Kammer 12 hin gerichtet ist und deren obere und untere Kanten entsprechend der Neigung der äuäeren Begrenzungsflächen des Sitzkörpers 15 geneigt sind, im Abstand voneinander gehalten. Die Feder 10 befindet sich im spannungslosen Zustand in enger Berührung mit der Wandung -der Bohrung 6.
  • Bei jedem Ventil ist der Sitzkörper 15 mit einer Durchlaßbohrung versehen, deren innerer Randbereich als Sitzfläche 38 fär einen Schließkegel 32 ausgebildet ist. Der Schließkegel 32 ist mit einer Vdntilspindel 17 verbunden, die in einer Führungsbohrung des Führungskörpers 18 mit Paßsitz gleitbar gelagert und an ihrem Ende durch eine Ventilfeder 19 beaufschlagt ist. Die Ventilfeder 19 stützt sich ihrerseits an dem Widerlager 18 ab und befindet sich in einer axial im Widerlager angeordneten zylindrischen Ausnehmung-35, die durch eine oder mehrere Radialnuten 37 mit der Ringnut 8 (bzw. 8') verbunden ist. Durch diese Maßnahme wird in einfacher Weise erreicht, daß der im mittleren Anschluß 9 herrschende Druck nicht einseitig auf die Ventilverschlußteile (Spindel 17 und Kegel 32) einwirkt, sondem die Verschlußteile beidendig gleichmäßig beaufschlagt.
  • Im Führungskörper 16 ist im Bereich des Schließkegels 32 eine zylindrische Erweiterung 31 angeordnet, die über eine oder mehrere Radialnuten 30 mit einer Umfangsnut 43 am Führungskörper verbunden ist. Im Bereich der Umfangsnut 43 mündet ein radial durch das Gehäuse hindurchgeführter Kanal, der bei dem oberen Ventil mit dem Bezugszeichen 44a und bei dem unteren Ventil- mit dem Bezugszeichen 44 b bezeichnet ist. Diese beiden Kanäle 44a und 44b sind die eingangs erwähnten äußeren Anschlüsse des Ventilaggregates.
  • Zum Zusammenbau des Ventilaggregates wird zuerst-bei beiden Ventilen.-die Ventilspindel 17 in die axiale Bohrung des Führungskörpers 16 eingeschoben. Darauf wird der Sitzkörper 15 durch Befestigungsschrauben koaxial mit dem Führungskörper 16 verschraubt. Die sich so ergebende Baueinheit wird sodann, mit dem Sitzkörper voran, in die Bohrung 6 eingeführt, bis sie an der bereits zuvor eingeführten Feder 10 zur Anlage kommt. Danach wird die Ventilfeder 19 an der Ventilspindel 17 befestigt. Dann wird das Widerlager 18 in die Bohrung 6 eingeführt und bis zur Anlage am Führungskörper 16 durchgeschoben, wobei das freie Ende der Feder 19 in der Ausnehmung 35 Aufnahme findet. Schließlich wird eine Abschlußplatte 42, die die Bohrung 6 abdeckt, auf die Stirnseite des entsprechenden Gehäuseteils aufgeschraubt. Im montierten Zustand des Ventilaggregates befinden sich die äußeren Stimflächen der Widerlager 18 etwas unterhalb der äußeren Enden der Bohrung 6.
  • In der viereckigen Kammer 12 innerhalb des Gehäuseansatzes 3 befindet sich eine piezoelektrische Ventilbetätigungseinrichtung 47, die hier nicht im einzelnen erläutert werden soll. Sie enthält aus Rochellesalz-Kristallen geschnittene rechteckige Scheiben 45, die an ihrer Trennfläche und an ihrer äußeren Oberfläche mit je einer Silberfolie bedeckt und im übrigen gegen die Kammer 12 durch einen Kunststoffüberzug »isoliert sind. Diese Scheiben sind miteinander verkittet und an drei ihrer Ecken zwischen Stollen 48 festgeklemmt. An ihrer vierten, in die Zylinderbohrung 6 hineinragenden Ecke tragen sie einen zu den beiden Ventilen koaxialen Stößel 51. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß sich die beiden Kristallscheiben 45 gemeinsam verbiegen, wenn Steuersignale entgegengesetzter Polarität über Anschlußklemmen 52 an die innere Folie und die äußeren Folien angelegt werden.
  • Solche Verbiegung der Kristallscheiben wirkt sich dahingehend aus, daß der Stößel 51 axiale Bewegungen ausführt, und zwar je nach der Polarität der angelegten Steuersignale in der einen oder anderen Richtung.
  • Der für die Ventilkegel 32 und damit auch für den Stößel 51 erforderliche Hubbereich ist außerordentlich klein (z. B. nicht größer als etwa 0,1 mm). Aus diesem Grunde muß die Lage der einander gegenüberliegenden Ventilkegel 32 bzw. Ventilsitze 38 sehr genau gegenüber dem Stößel 51 einjustiert sein. Diese Justierung erfolgt durch entsprechendes Verschieben der beiden Ventile längs der Zylinderböhrung 6. Dazu ist in den beiden die Bohrung 6 verschließenden Platten 42 je eine Justierschraube 56 angeordnet, deren Ende an der äußeren Stimfläche der Widerlager 18 aufliegt und das zugeordnete Ventil insgesamt gegen die teilringförmige Feder 10 drückt, die sich dabei ihrerseits an dem anderen Ventil abstützt. Durch die beiden Justierschrauben 56 können mithin die beiden Ventile (oder eines der beiden Ventile) in jeder gewünschten Weise innerhalb der Bohrung 6 verlagert werden, um die schon eingangs definierten drei verschiedenen Justiereinstellungen, nämlich die »Zerolap-Stellung« oder eine genaue »Underlap-Stellung« bzw. »Overlap-Stellung« zu erreichen. Die Einstellung ist dabei sehr feinfühlig, weil die Feder 10 den toten Gang in den Gewinden der Justierschrauben eliminiert. Eine Betätigung der Justierschrauben ist überdies auch während des Betriebs des Ventilaggregates ohne weiteres möglich. Nach beendeter Justierung werden die Justierschrauben zweckmäßig durch Kappen 57 nach außen hin abgedeckt.
  • Die Wirkungsweise des Ventilaggregates soll nachfolgend am Beispiel der Steuerung einer hydraulischen Einheit erläutert werden. Dazu sei angenommen, daß eine Druckmittelquelle an den einen äußeren Anschluß 44a angeschlossen ist, während der zweite äußere Anschluß 44b mit einer in ein Reservoir niedrigen Druckes (z. B. Atmosphärendruckes) führenden Auslaßleitung und der mittlere Anschluß 9 mit dem Zylinderraum der hydraulischen Einheit verbunden ist. Die hydraulische Einheit soll dabei so beschaffen sein, daß ihr Kolben durch das über den Anschluß 9 zugeführte Druckmittel gegen die Wirkung einer ständigen Rückführungskraft verschoben werden kann.
  • Für die Erläuterung der Wirkungsweise sei zunächst vorausgesetzt, daß das Ventilaggregat in die in F i g. 1 (bzw. 1 a) dargestellte Zerolap-Stellung einjustiert ist. Wenn sich in dieser Ventileinstellung auf ein entsprechendes Steuersignal hin der Stößel 51 nach oben bewegt und den oberen Ventükegel 32 von seiner Sitzfläche 38 abhebt, wird die Druckmittelquelle über den Kanal 44a, die Bohrung des oberen Sitzkörpers 15, den zwischen den beiden Ventilen befindlichen Bereich der Zylinderbohrung 6, die Kammer 12 und den Kanal 7 mit den beiden Ringnuten 8 und 8' verbunden. Da die obere Ringnut 8 mit dem Kanal 9 in Verbindung steht, kann das Druckmittel somit die an den Kanal 9 angeschlossene hydraulische Einheit beaufschlagen. Die beiden Ventilkegel 32 stehen in diesem Betriebszustand des Ventilaggregates (wie -übrigens auch in allen nachfolgend beschriebenen Betriebszuständen) nur unter der Wirkung der Ventilfedem 19, weil sich der vom Druckmittel auf die in die Ringnuten 8 bzw. 8' hineinragenden Stimflächen der Ventilspindel 17 ausgeübte Druck mit dem auf die Ventilkegel ausgeübten Druck kompensiert. Dadurch liegt der obere Ventilkegel 32 mit der von der oberen Ventilfeder 19 aufgebrachten Kraft am Stößel 51 an, während der untere Ventilkegel 32 mit der entsprechenden, von der unteren Ventilfeder 19 aufgebrachten Kraft gegen seine Sitzfläche 38 gedrückt bleibt. Im Ergebnis ist also der Kanal 44b gesperrt, so daß der über den Kanal 9 zur hydraulischen Einheit abgegebene Druck gleich dem vollen Eingangsdruck im Kanal 44 a ist.
  • Wenn in der zugrunde gelegten Zerolap-Stellung die Polarität des Steuersignals umgekehrt wird, bewegt sich der Stößel 51 abwärts und hebt den unteren Ventilkegel 32 von seiner Sitzfläche 38 ab. Dadurch wird der zwischen den beiden Ventilen befindliche Bereich der Zylinderbohrung 6 und damit auch der Kanal 9 mit dem Kanal 44b verbunden, d. h. die hydraulische Einheit an die Auslaßleitung angeschlossen. Der obere Ventilkegel 32 bleibt hingegen durch die obere Ventilfeder 19 gegen seine Sitzfläche 38 gehalten, sperrt also den an die Druckmittelquelle angeschlossenen Kanal 44a. Mithin ist in diesem Betriebszustand die hydraulische Einheit entlastet.
  • Im übrigen läßt sich die Zerolap-Stellung des Ventilaggregates so genau einjustieren, daß in der Ruhelage des Stößels 51, d. h. bei Abwesenheit jeglicher Steuersignale an der piezoelektrischen Betätigungseinrichtung, praktisch genau der halbe Druck des über den Kanal 44a zugeführten Druckmittels über .jedem,4e;r,e be ide -n-,-Venti-le,-zabfäHt,-Dies bedeutet also, daß in der Ruhelake des Stößels 51 im-Kanal-9 der halbe --Eingangsdruck, - herrscht- und daß - schon bei ...einer VerschiebuÜg- des, Stößels # 51 - über recht geringe Hubwege hinweg- de# Druck, im-. K an al, - ?#, wie, vo rangehend beschrieben, auf -den vollen Wert des Ein-_gangsdruckes -.an.steigt bzw. auf den Wert Null- ab-,sinkt.- . . ". I Z-> - - . - . .
  • Nuninehr - sei-- die Wirkungsweise bei der. Einjusti,erüng,--des-_Ve-ütilaggregates in die -Unäerlap-Stellung gemäß,-F-Ig. 3 betrachtet. In dieser-Ventil--einstellung- -sind -die Ventilkegel 32 ständig von ihr-en Sitzflächen 38:abgehoben, und. zwar auc . h in -der kuhelage des' Stößels-- fi. Bei einer' Wrschiebu- ng des Stöffels. 5-1 entfernt-.sich dabei der eine Ventilkegel 32 weiter von seiner Sitzfläche, während sich zugleich der andere Ventilkegel -32 im gleichen Ausmaß -auf seine Sitzfläche ' zu -bewegt. Dies hat zur F6ige, -.daß sich je nach der'Bewegungsrichtung des Stößels der -Arbeitsdruck, mit dem die hydraulische Einheit beaufschlagt wird, entsprechend dem Stößelhub erhöht oder erniedrigt. Mithim' wirkt in der Underlap-Stellung- das Ventilaggregat als Reggleinrichtung. - - -Die Wirkungsweise- des Ventilaggregates in der Overlap-Stellung gemäß F i g. 4 schließlich entspricht -der schon für -die Zerolap-Stellung erläuterten Wir-.kungsweise mit- dem Unterschied, daß -der Stößel 51 :einen (durch die eingestellte Lage der -beiden Ventile definierten) Leerhub. ausführen muß, ehe einer der Ventilkegel 32 von seiner Sitzfläche 38 abgehoben wird. Dies ergibt eine vorbestimmte Verzögerung in der zeitlichen Aufeinanderfolge der einzelnen Be-Ariebszustände des Ventilaggregates. So öffnet sich in der Overlap-Stellung, wenn der Stößel einen Hub von seiner -unteren Endlage in seine jobere Endlage ausfährt, das obere Ventil erst eine Zeit nach dem Schließen des unteren Ventils, während demgegen-..über in der-Zerolap-Stellung mit dem Schließen des £untgren.-Ve,nWs sofort das öffnen des oberen Ventils beginnt.
  • .. -Die Anschlußkanäle 9, 44 a und 44 b des Ventilaggregates brauchen, wie schon eingangs kurz erwähnt wurde, nicht unbedingt in der vorangehend angenommenen Weise mit einer hydraulischen Einheit bzw. einer Druckmittelquelle und einer Auslaßleitung verbunden zu sein. Vielmehr kann z. B. an den Kanal 9 --eine Druckmittelquelle und an die Kanäle 44a und 44b je eine hydraulische Einheit angeschlossen sein. In einem solchen Fall teilt das 'Ventilaggregat, wenn es in die -Underlap-Stellung einjustiert ist, den Eingangsdruck regelbar auf die beiden hydraulischen Einheiten auf, während es in der Zerolap-Stellung bzw. in der Overlap-Stellung -das Druckmittel wahlweise einer der beiden hydrau-Jischen Einheiten zuführt. In einem weiteren Beispiel ' kann aber auch-eine hydraulische Einheit mit dem -Kanal 9-und je eine Druckmittelquelle von unter--pchiedlicher Druckhöhe-mit-den Kanälen 44a und 44 b verbunden sein, so daß die -hydraulische Einheit in der Underlap-Stellung des Ventilaggregates mit ,einem regelbaren Mischdruck und in der Zerolap-Stellung bzw. Overlap-SteHung wahlweise mit einem derbeidenEingangsdrückebeaufschlagtwird. , - - ;Im übrigen -braucht -die hydraulische Einheit nicht, --wie bishang vorausgesetzt wurde, eine hohe Strömungsimpedanz zu-besitzen, sondern kann auch eine -niedrige-Strömungsünpedanz aufweisen. Dies hat entsprechend den;#allgemeinen Grundsätzen. der Regeltechnik zur- Folgei daß das Ventilaggregat dann Durchflußmengen-und-zkeihe Drücke mehr steuert, d; h. je nach der Verbindung der Anschlußkanäle als Ströniungsregler, Ström-ungsf#iler oder Mischventil wirkt.
  • In Fig.5 ist ein zweites mit emier elektrömainetischen Betätigungseinrichlung arbeitendes Ausführungsbeispiel eines Ventilaggregates gemäß der Erfindung dargestellt. Bei diesem. Ventilaggregat besteht das Gehäuse aus zwei Stirnteilen 118 und 119 und einem dazwischen angeordneten eisernen Topfkern 120 von E-förmigem Querschnitt, in dem eine Spule 138 angeordnet ist. -Vor der Spule befindet sich ein scheibenförmiger"Ähker 121, d -er von - einer Blattfeder 123- getragen wird und sich axial in dem Ventilgehäuse bewegen kann. An dem Anker 122 bzw. der Blattfeder 123 ist ein Stößel 124. befestigt, der sich durch em*e Zentralbohrung im Kein 120 hindurcherstreckt und auf der anderen Seite des Kernes mit einer weiteren Blattfeder 126 verbunden ist. Durch Anlegen eines Steuersignals an die Spule 138 wird der Anker - 122 von dem Kein 120 angezogen, so daß sich eine entsprechende-axiale Bewegung des Stößels .124 ergibt. Die beiden Blattfedern wirken dieser Bewegung des Ankers 122 entgegen.
  • - - Die beiden Gehäusetefle 118 und 119 weisen eine -axiale Zylinderbohrung auf, in die je ein Ventil mit Gleitsitz eingesetzt ist. Jedes dieser Ventile besteht, analog dem ersten Ausführungsbeispiel, aus einem Sitzkörper 130, einem Führungskörper 131, einer Ventilspindel 132 (mit Schließkegel), einem Widerlager 133 und einer Ventilfeder 134. Die Ventilfeder 134 ist in diesem Fall von Spinnen- oder Kreuzform und liegt mit ihren Armen in den Radialnuten 135 des Widerlagers 133.
  • In das äußere Ende jeder Zylinderbohrungen ist eine Justierschraube 136 eingeschraubt, die gegen das Widerlager 133 anliegt und das betreffende Ventil insgesamt gegen eine Feder 137 drückt. Diese Feder ist eine ringförmige Flachfeder, die innen an den Gehäuseteilen 118 bzw. 119 befestigt ist und, von ihrem Innenrand -ausgehend, eine Mehrzahl von.--radialen Schlitzen besitzt. Sie erfaßt mit dem Bereich ihres Innenrandes die innere Endfläche des Sitzkörpers 130. Bei Drehung der Justierschraube 136- verschieben sich mithin die Ventile längs ihrer Zylinderbohrung gegen die-Wirkung ihrer zugeordneten Feder 137, so daß sich in der- gleichen Weise, wie dies schon für das erste Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, das Ventilaggregat- sehr genau auf die gewünschte Einstellung -(Zerolap, Underlap oder Overlap) einjustieren- läßt, und-zwar-auch während des Betriebes. Zweckmäßig belmdet sich während der Justierung der Stößel IL-24 in seiner Nullage. - Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Feig. 5 wird der Anker 122,mit dem daran- befestigten Stößel 124 dadurch -in, seiner Nullage gehalten, - daß ein entgegen den Blattfedern 123 und 126 wirkender Ruhestrom bestimmter Größe durch die Spule 138 geleitet wird. Zur Betätigung des Ventilaggregates wird diesem Ruhestrom - ein- Signal in Form -eines elektrischen Stromes überlagert, das je nach seiner Polarität- die Wirkung des Ruhestromes- auf den Anker 122 erhöht oder verringert.- Dadurch. ergibt sich eine axiale Verschiebung des Stößels 124 in die eine oder die andere- Richtung, wobei- die an Hand des ersten Ausführungsbeispiels bereits erläuterten Funktionen ausge#Öst Falls es dabei erwünscht sein sollte, daß die Verschiebung des Stößels eine lineare Funktion des der Spule 138 zugeführten Signals ist, können die Blattfedern 123 und 126 in entsprechender Weise ausgebildet sein, oder es können andere geeignete Auffiängungsmittel für den Stößel verwendet werden.
  • Wie beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 bis 4 sind auch beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 5 die Kräfte, die durch das Druckmittel auf die beweglichen Ventilteile ausgeübt werden, auf einen sehr niedrigen Betrag reduziert und praktisch voll ausgeglichen, so daß von der Betätigungsvorrichtung nur die Kräfte der jeweiligen Ventilfedem 134 überwunden werden müssen.
  • In F i g. 6 ist ein Ventil dargestellt, das an Stelle der in den F i g. 1 und 5 gezeigten Ventile für das Ventilaggregat verwendet werden kann. Dabei sind diejenigen Teile, die den schon mit Bezug auf F i g. 1 beschriebenen Teilen gleich oder ähnlich sind, mit den gleichen Bezugszeichen ausgestattet. Im Fall der F i g. 6 ist der Führungskörper 16 gegenüber der Ventilspindel 17 verlängert ausgebildet und an seinem äußeren Ende mit einem Gewinde in das äußere Ende der Zylinderbohrung 6 eingeschraubt. Das Widerlager 18 a ist ein Gewindestopfen, der in eine im Führungskörper 16 angebrachte Gewindebohrung 16a eingeschraubt ist. Die axiale Lage des Ventils innerhalb der Zylinderbohrung 6 läßt sich dabei leicht dadurch justieren, daß das gesamte Ventil entsprechend in die Bohrung hinein oder aus ihr herausgeschraubt wird. Auch die Spannung der Ventilfeder 19 kann durch Justierung des Widerlagers 18a in der Bohrung 16a reguliert werden. Im übrigen ist im Fall der Fig. 6 die teilringfönnige Feder 10, die mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben worden ist, nicht unbedingt erforderlich.
  • Das in F i g. 7 dargestellte Beispiel eines Ventils ist in mancher Hinsicht ähnlich dem an Hand von F i g 6 beschriebenen Beispiel. Jedoch ist in diesem Fall die Ventilspindel 17 kolbenförmig ausgebildet und an ihrem Ende mit einem zylindrischen Schließteil 32 versehen, das mit einer ringförmigen Sitzfläche 38 zusammenarbeitet. Wegen der Kolbenform der Ventilspindel kann der Sitzkörper 15 mit dem Führungskörper 16 aus einem Stück bestehen. Das Ventil gemäß F i g. 7 ist daher sehr einfach herstellbar.
  • Das in F i g. 8 gezeigte Ventil entspricht im wesentlichen dem Ventil gemäß F i g. 7. Es ist jedoch, um den Druck des Druckmittels auf die Ventilspindel 17 auszugleichen, die Ventilspindel mit einem koaxialen Kanal 17a versehen. Dadurch können der Kanal 7 in den Gehäuseteilen 1 und 2 (F i g. 1) und die von diesem Kanal ausgehenden Verbindungen zur äußeren Stimfläche der Ventilspindel zum Wegfall kommen.
  • F i g. 9 zeigt ein Ventil mit einer dockenförmigen Ventilspindel 17. Der Schließteil 32 der Spindel ist aus einer Stahlkugel gebildet und mit einer axialen Verlängerung 32 b versehen sowie mit einem hutrandförmigen Ansatz 32c, um die beim Vorbeiströmen des Druckmittels an dem Sitz 38 entstehenden Kräfte zu steuern. Der Führungskörper 16 ist zusammen mit dem Sitzkörper 15 als ein im wesentlichen zylindrisches Stück ausgebildet, das ein Außengewinde zur Justierung des Ventils in der Zylinderbohrung besitzt. Die die Ventilspindel aufnehmende Bohrung im Führungskörper mündet an ihrem äußeren Ende in eine Kammer 143, die von einem Stopfen 144 aus elektrischem Isoliermaterial abgeschlossen ist und die über einen Kanal 148 mit dem Raum vor der inneren Stirnfläche des Ventils, d. h. dem Bereich der Zylinderbohrung des Ventilaggregates zwischen den beiden Ventilen, verbunden ist. In den Stopfen 144 ist eine Metallhülse 145 eingesetzt, in die eine den Hub der Ventilspindel begrenzende Stellschraube 146 eingeschraubt ist. Auch an dem inneren Ende der Bohrung für die Ventilspindel befindet sich eine Kammer 147, die mit einem der Anschlußkanäle des Ventilaggregates in Verbindung steht und an ihrer inneren Stirnfläche den Ventilsitz 38 aufweist. Eine Ventilfeder ist nicht vorgesehen. Deshalb ist der Durchmesser des Ventilsitzes, je nachdem, ob das Ventil als Auslaß- oder Einlaßventil verwendet werden soll, etwas geringer oder etwas größer als der Durchmesser der Bohrung für die Ventilspindel, so daß sich eine für die Vorbelastung der Ventilspindel in Schließrichtung erforderliche hydrostatische Unbalance, die im allgemeinen nur klein zu sein braucht, ergibt.
  • Bei dem Ventil gemäß F ig. 10 ist wiederum der Führungskörper 16 zusammen mit dem Sitzkörper 15 als ein im wesentlichen zylindrisches Stück ausgebildet und zum Zweck der Justierung innerhalb der Zylinderbohrung mit einem Außengewinde versehen. Die Ventilspindel 17 besitzt zylindrische Form und weist einen koaxialen Ausgleichskanal 17 a auf. Sie - ist in einer Bohrung gelagert, die an ihrem äußeren Ende in eine Kammer 149 und an ihrem inneren Ende in eine weitere Kammer 150 mündet. Die Kammer 150 ist über einen Kanal 151 mit einem der Anschlußkanäle des Ventilaggregates verbunden. Die Kammer 149 ist durch eine Stellschraube 152 abgeschlossen, die eine zum Ausgleichskanal 17a koaxiale Bohrung 153 enthält. Durch die Bohrung 153 erstreckt sich mit gutem Paßsitz ein Stab 154, der mit Spiel durch den Ausgleichskanal 17a weitergeführt ist und in analoger Weise auch durch das zweite, nicht mehr dargestellte Ventil hindurch verläuft. Dieser Stab 154 ist in seiner Mitte mit einer blattförmigen Verstärkung 155 versehen, die den Stößel bildet und bei axialer Verschiebung des Stabes das innere Ende der Ventilspindel 17 von ihrem Sitz abhebt.
  • In den z. B. in F i g. 8 und 10 gezeigten Fällen, in denen ein Ausgleichskanal durch die Ventilspindel 17 hindurch verläuft, ist das mit der Ventilspindel zusammenwirkende Ende des Stößels so geformt, daß der Ausgleichskanal nicht abgedeckt werden kann.
  • Die beiden Teile des Gehäuses 1 (F i g. 1) oder die beiden Gehäusestimteile 118 und 119 (F i g. 5) können, falls gewünscht, elektrisch gegeneinander isoliert sein, so daß sich eine Berührung zwischen dem Stößel und den beweglichen Ventilteilen dadurch feststellen läßt, daß die Gehäuseteile parallel zueinander mit dem einen Pol und der Stößel mit dem anderen Pol einer Gleichstromquelle verbunden werden. Damit wird, wenn der Stößel das betreffende Ventilteil berührt, dieser Zustand durch einen Stromfluß angezeigt. Dies kann insbesondere bei der Justierung der Zerolap-Stellung nützlich sein.
  • Abschließend sei noch erwähnt, daß die Justierung der Ventileinstellung, wie dies in den beschriebenen Ausführungsbeispielen dargestellt ist, nicht unbedingt durch Verschieben der gesamten Ventile längs der Zylinderbohrung erfolgen muß. Das mit der Erfindung verfolgte Ziel kann vielmehr auch durch eine Anordnung erreicht werden, bei der nur die Sitzköiper der Ventile gegen die Kraft der- Stellfedef- verschoben werden, während die übrigen Ventilteile (mit Ausnahme natürlich der beweglichen Schließteile) ihre Lage bei der Justierung nicht ändern. Die Verschiebung der gesamten Ventile ist jedoch technisch einfacher durchführbar -und wird daherbevorzugt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1; Ventilaggregat für hydraulische Anlagen, mit drei Anschlüssen und zwei in einem gemeinsamen Gehäuse --gleichachsig und spiegelbildlich angeordneten Einzelventilen, deren Verschlußteile zwecks Veränderung der beiden Durchlaßöffnungen durch einen gemeinsamen, von einer Betätigungseinrichtung bewegbaren Stößel kraftschlüssig verstellbar sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Sitze (15 bzw. 130) beider Einzelventile (15 bis 19 bzw. 130 bis 134) in dem Gehäuse (1, 2 bzw. 118, 119) axial und einstellbar verschiebbar sind.
  2. 2. Ventilaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einzelventil (15 bis 19 bzw. 130 bis 134) als Ganzes mit abgedichtetem Gleitsitz in einer zylindrischen Gehäusebohrung (z. B. 6) gelagert ist u n»d an seinem inneren, die Durchlaßöffnung aufweisenden Ende (15 bzw. 130): an, einerYe.der-#(10 bzw-.. 13-7) anliegt, die das Ventil nach außen gegen- ein sich am Gehäuse abstützendes- Justiergewinde drückt. 3. Ventilaggregat nach Anspruch #2-. dadurch gekennzeichnet, daß als Justiergewinde eine gesonderte Justierschraübe- (56 bzw. 136) vorgesehen ist, -die axial in das Gehäuse eingeschraubt ist und an dem äußeren Ende (18 bzw. 133) des Ventils -anliegt (F i g. 1 und 5). . - 4.- Ventilaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Justiergewinde ein am Ventil angeordnetes Außengewinde vorgesehen ist, das mit einem in der Gehäusebohrung angeordneten Gegengewinde zusanirnenwirkt (Fig. 6 bis: 10). 5. Ventilaggregat nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Einzelventil (15 bis 19 bzw. 130 bis 134) Umgehungskanäle (7, 8 bzw. 17 a bzw. 148) zugeordnet sind, die das Verschlußteil (17 bzw. 132) in an sich bekannter Weise im wesentlichen vom Druck des Druckmittels -entlasten. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 530 567; britische Patentschrift Nr. 516 430; USA.-Patentschriften Nr. 2 550 907, 2 601053, 2729225.
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