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DE1226600B - Verfahren zur Herstellung einer lithographischen Flachdruckform - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer lithographischen Flachdruckform

Info

Publication number
DE1226600B
DE1226600B DED40338A DED0040338A DE1226600B DE 1226600 B DE1226600 B DE 1226600B DE D40338 A DED40338 A DE D40338A DE D0040338 A DED0040338 A DE D0040338A DE 1226600 B DE1226600 B DE 1226600B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
etching solution
salt
paper
printing
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED40338A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Bricknell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AB Dick Co
Original Assignee
AB Dick Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AB Dick Co filed Critical AB Dick Co
Publication of DE1226600B publication Critical patent/DE1226600B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • B41N3/08Damping; Neutralising or similar differentiation treatments for lithographic printing formes; Gumming or finishing solutions, fountain solutions, correction or deletion fluids, or on-press development
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/12Printing plates or foils; Materials therefor non-metallic other than stone, e.g. printing plates or foils comprising inorganic materials in an organic matrix
    • B41N1/14Lithographic printing foils

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B41c
Deutsche KL: 15 b-1/05
1226 600
D40338VIb/15b 22. November 1962 13. Oktober 1966
. Die Verbindung betrifft Verbesserungen beim Flachdruck unter Verwendung von Druckfolien auf Papierbasis, d. h. Druckfolien, deren druckende Oberfläche auf Papierbasis besteht. Die Druckfolie kann im ganzen aus derartigem Material bestehen oder aber auch dieses Material an ein Substrat, wie z. B. Kunststoff, Metall oder ein Textilgewebe, gebunden enthalten, wobei die Druckfolie insgesamt ausreichend flexibel sein muß, damit sie um eine Druckwalze gespannt werden kann, andererseits aber ausreichende Festigkeit aufweisen muß, um ihre Abmessungen aOfrechtzuhalten, mindestens für die Anzahl von Kopien, die davon hergestellt werden soll.
In der Flachdruckerei unter Verwendung von Druckfolien auf Papierbasis besteht das gewöhnliche Verfahren darin, zuerst die Oberfläche der Druckfolie lithographisch zu machen, dann auf die Papierfolie ein oleophiles Druckbild aufzubringen und schließlich auf die bedruckte Folie die sogenannte Ätzmasse zu bringen, so daß die unbedruckten Stellen hydrophil werden, während die bedruckten Stellen oleophil bleiben. Die behandelte Druckfolie kann dann in einer Offset-Flachdruckmaschine verwendet werden. Die bei einem solchen Verfahren verwendete Druckfolie auf Papierbasis besteht häufig aus einem naßfesten Papier, das eine Reihe von Überzügen trägt, um damit eine lithographische Oberfläche zu erhalten, d.h. eine Oberfläche, die oleophile und hydrophile Eigenschaften in einem kritischen Gleichgewicht aufweist. Wenn die Oberfläche z. B, zu oleophil ist, so wird die Druckfarbe nicht vorzugsweise von den bedruckten Stellen angezogen, sondern wird außerdem von den nicht bedruckten Stellen aufgenommen, wodurch die als »Tonen« bekannte Erscheinung entsteht. Wenn andererseits die Oberfläche zu hydrophil ist, so wird die Druckfarbe von den bedruckten Stellen abgestoßen, und das schmierige Bild wird unstabil sein, d. h., es wird dazu neigen, während des Gebrauchs von der Oberfläche der Druckform zu verschwinden. Daher muß bei der Auswahl der Stoffe für und zur Herstellung der Druckfolie beträchtliche Sorgfalt aufgewendet werden, um das erwähnte kritische Gleichgewicht zu erhalten. So wird z. B. bei einem Verfahren zur Herstellung von Papierfolien das Papier, während dessen Herstellung der Pulpe ein Harz zugesetzt wurde, um die sogenannte Feuchtigkeitsbeständigkeit zu erhalten, zuerst mit einer Aufschlämmung aus Casein, Lehm und Zinkoxyd überzogen, um eine öl aufnehmende Schutzschicht zu erhalten, die Schutzschicht wird mit einer Aufschlämmung aus Lehm und Casein überzogen, und dieser zweite Überzug wird mit einem sogenannten Waschüberzug
Verfahren zur Herstellung einer lithographischen Flachdruckfonn
Anmelder:
A. B. Dick Company, Niles, JU. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. F. Zumstein, Dr. E. Assmann
und Dr. R. Koenigsberger, Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
Als Erfinder benannt:
Kenneth Bricknell, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. November 1961 (42 536)
behandelnder aus einer wässerigen Lösung eines mehrwertigen Metallsalzes besteht und der dem Lehm-Casein-Überzug lithographische Eigenschaften verleiht. Die erhaltene Druckfolie wird gebürstet, bis sie ein glänzendes Aussehen hat, und weist in größerem oder kleinerem Ausmaß das oben beschriebene kritische Gleichgewicht auf, vorausgesetzt, daß bei der Auswahl der Stoffe und der Herstellung der Druckfolie entsprechende Sorgfalt ausgeübt wurde. Die Druckfolie kann dann bedruckt, mit einer sogenannten Ätzlösung behandelt (gelegentlich aus einer gepufferten Phosphorsäurelösung bestehend) und in einem Flachdruckverfahren verwendet werden. Nach diesem Verfahren hergestellte Druckfolien sind verhältnismäßig teuer in der Herstellung und sind in ihrer Brauchbarkeit davon abhängig, daß das kritische Gleichgewicht zwischen oleophilen und hydrophilen Eigenschaften auch tatsächlich erreicht wurde.
Es wurde nun festgestellt, daß auch Papierfolien verwendet werden können, die aus einem Papier hergestellt sind, bei dem kein kritisches Gleichgewicht des hydrophilen und oleophilen Verhaltens vorliegt, sondern das ausgesprochen oleophil ist. Ein solches Papier wird normalerweise hergestellt, indem eine Aufschlämmung eines hydrophilen Kolloidbindemittels, z. B. Casein, das einen Füllstoff und/oder ein Pigment, z. B. Ton, und/oder Zinkoxyd, enthält, auf Papier aufgetragen und das überzogene Papier kalandert wird. Ein solches Papier wird in großer Menge hergestellt, und es kann, verglichen mit den üblichen Papierfolien, billig hergestellt werden.
609 670/16
3 4
So wurde gefunden, daß es möglich ist, Flachdruck- oder anorganische Säure verwendet werden. Je nach
kopien von bedruckten Druckfolien herzustellen, die der Art des Metallions sind beispielsweise Essigsäure,
aus Kunstdruckpapier hergestellt sind, insbesondere Salzsäure, Salpetersäure oder Schwefelsäure brauch-
wenn das Papier eine große Rupffestigkeit aufweist bar. Im allgemeinen sind Zinksalze brauchbar und
und die bedruckte Druckfolie vor dem Druck einer 5 verhältnismäßig billig, und die Verwendung von
speziellen Ätzbehandlung unterzogen wurde. Zinkacetat-erwies sich als vorteilhaft.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren einer Damit eine Kombination von guter Rupffestigkeit bedruckten Druckfolie auf Papierbasis zur Ver- und rascher Aufnahme des Bildes aus der eingefärbten Wendung bei einem Flachdruckverfahren, wobei auf Druckform erreicht wird, ist es wünschenswert, in die die Oberfläche einer Papierbasis ein Bild aufgebracht io Vorätzlösung ein hydrophiles Kolloid zu geben. Das wird und diese Oberfläche nicht lithographisch und hydrophile Kolloid sollte so sein, daß es derart oleophil ist und vorzugsweise eine hohe Rupffestig- benutzt werden kann, daß die Viskosität der Vorätzkeit aufweist und die bedruckte Oberfläche einer lösung ausreichend niedrig gehalten wird, damit es Vorätzlösung ausgesetzt wird, die eine wässerige leicht auf die Oberfläche der Druckfolie nach einem Lösung eines Salzes eines mehrwertigen Metalls ent- 15 üblichen Handverfahren oder mit automatischem hält, vorzugsweise auch ein hydrophiles Kolloid, Auftrag aufgebracht werden kann. Als hydrophiles worauf dann die bedruckte Oberfläche der Ein- Kolloid kann ein natürliches oder synthetisches wirkung einer wässerigen, vorzugsweise leicht sauren Kolloid oder ein Derivat einer Natursubstanz ver-Ätzlösung ausgesetzt wird, die ein Anion enthält, das wendet werden.'Brauchbare Kolloide sind z. B. mit dem Metallkation in der Vorätzlösung reagiert 20 Cellulosederivate, z. B. Methylcellulose, Oxypropyl· und eine unlösliche oder schwerlösliche Fällung methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Tragantbildet, gummi, Guargummi, Gummiarabikum, Gelatine
Der zur Beschreibung der Papieroberfläche ver- oder Polyvinylalkohol. Vorzugsweise verwendet man
wendete Ausdruck »nicht lithographisch« soll bedeuten, Tragantgummi, da dieses Kolloid wässerige Lösungen
daß eine so bezeichnete, bedruckte Oberfläche nicht 25 ergibt, die mit den meisten Metallsalzen verträglich
direkt in einem Flachdruckverfahren verwendet sind und eine zweckmäßige Viskosität aufweisen,
werden kann, wenn sie der Einwirkung einer was- Es sollte kein hydrophiles Kolloid verwendet
serigen Phosphorsäureätzlösung ausgesetzt wird. werden, das mit dem. Metallsalz unter Bildung eines
Unter dem Ausdruck hohe Rupf festigkeit soll eine Präzipitats' reagiert, obgleich es nicht notwendiger-
Rupffestigkeit von mindestens 7 A und vorzugsweise 30 weise nichtreaktiv sein muß.
mindestens 9 A verstanden werden, wenn die Bestim- Die Vorätzlösung kann auch eine Suspension von
mung auf der trockenen Oberfläche der Druckfolie inerten, kolloidalen Feststoffen enthalten, damit das
nach dem Dennison-Standardwachstest ausgeführt Betriebsverhalten der Druckform verbessert und die
wurde. Empfindlichkeit bei der Handhabung geringer wird.
Die Oberfläche der Druckfolie soll vorzugsweise 35 Als Kolloid kann beispielsweise Siliciumoxyd ver-
auch in feuchtem Zustand eine hohe Oberflächen- wendet werden, das üblicherweise in Form eines
festigkeit aufweisen. Dies läßt sich durch Einarbeiten Siliciumoxyd-Aquasols. zugegeben wird,
von Harzen in das Papier erreichen, wodurch eine Die oben beschriebene Vorätzlösung kann 2 bis
Naßfestigkeit erzielt wird. 30%. vorzugsweise 8 bis 15 Gewichtsprozent Salz
Papier mit einer Rupffestigkeit unter 7 A und einer 40 und gegebenenfalls 0,2 bis 5%> vorzugsweise 0,5 bis geringen Feuchtigkeitsfestigkeit können zur Her- 2 Gewichtsprozent hydrophiles Kolloid und 0,5 bis stellung einer begrenzten Anzahl von Kopien ver- 5 Gewichtsprozent eines inerten, kolloidalen Festwendet werden, wenn sie als Druckfolien gemäß der stoffes enthalten.
Erfindung verwendet werden. Aus praktischen Grün- Die Vorätzlösung kann auch ein verträgliches, den werden jedoch Papiere mit einer hohen Rupf- 45 oberflächenaktives Mittel enthalten, damit die Befestigkeit bevorzugt, von denen 25 bis zu 300 oder feuchtung der Papierdruckform verbessert wird, mehr Kopien angefertigt werden können. Die Vor- Brauchbare, oberflächenaktive Mittel sind z. B. nichtätzlösung kann eine wässerige Lösung irgendeines . ionische Befeuchtungsmittel, z. B. Kondensationszweckmäßigen Salzes eines mehrwertigen Metalls produkte von Äthylenoxyd mit Alkylphenolen, oder sein, vorausgesetzt daß es keinen irgendwie merk- 50 Alkohole mit niedrigem Molekulargewicht, z. B. liehen, schädlichen Einfluß auf die Papierbasis oder Methanol, Äthanol, Propanol oder Butanol.
auf das Fettbild ausübt. So könnten z. B. keine Salze Bei der Bereitung der Vorätzlösung werden das verwendet werden, die starke Oxydantien sind. Das Metallsalz und das hydrophile Kolloid getrennt in Metall kann zwei- oder dreiwertig sein, oder es kann Wasser gelöst und die beiden Lösungen gemischt, sogar eine höhere Wertigkeit aufweisen. Im allgemeinen 55 Das hydrophile Kolloid kann in Wasser bei 70 bis hängt die Menge des Salzes von dem Grad des öle- 80° C als 5gewichtsprozentige Lösung gelöst werden, ophilen Verhaltens des Papiers ab, d. h., je stärker Diese Lösung kann dann bei 70 bis 8O0C so lange oleophil sich das Papier verhält, eine um so größere gerührt werden, bis das Kolloid eine gleichförmige, Menge des Salzes ist erforderlich. Diese letztere kolloidale Lösung bildet, die auf etwa 30°C abgekühlt Bedingung hängt natürlich von der Löslichkeit des 60 und dann zur Metallsalzlösung von 25 bis 3O0C Salzes in der Vorätzlösung ab. Die Wahl des Salzes gegeben wird. Es können dann weitere Zusätze zuwird durch seine Löslichkeit, seine Wirksamkeit, gegeben und die Mischung so lange gerührt werden, seine Kosten und dergleichen Punkte bestimmt. So bis sie durch und durch homogen ist.
können beispielsweise Salze von Zink, Nickel, Kalzium, Als Ätzlösung kann eine beliebige, übliche Lösung Kupfer, Kobalt, Eisen, Blei, Mangan, Cadmium, 65 verwendet werden, vorausgesetzt, daß sie keine Barium, Mangan oder Aluminium verwendet werden; Bestandteile enthält, die sich nachteilig auf das Es kann sich um das Salz einer ein- oder mehrbasigen Papier auswirken und daß sie mit der oben erläuterten Säure handeln und als Säure kann eine organische Vorätzlösung reagieren. Derartige Lösungen werden
üblicherweise so gepuffert, daß sie einen mittleren pH-Wert im sauren Bereich aufweisen, bei einer Phosphorsäure-Ätzlösung, z. B. mit Natriumdihydrogenphosphat, und vorzugsweise ist ein Befeuchtungsmittel, z. B. Glyzerin enthalten, damit die Oberfläche nicht zu rasch austrocknet, ferner eine oder mehrere Substanzen, damit die Befeuchtung des Papiers erleichtert wird, z. B. niedrigere Alkanole ■und/oder verträgliche Befeuchtungsmittel. Vorzugsweise verwendet man eine Ätzlösung auf der Basis der Phosphorsäure und/oder Phosphate, weil dies die beim lithographischen Druck meist verwendete Stoffklasse ist, jedoch können auch Ätzlösungen verwendet
werden, die auf einer Säure und/oder einem wasserlöslichen Salz basieren, die unlösliche oder schwerlösliche Fällungen mit dem Metall der Vorätzlösung ergeben, z. B. die folgenden Kombinationen von Kationen (in der Vorätzlösung) und Anionen (in der Ätzlösung):
Ca++—C2O4^, Ba++-SO4", Pb++—CrO4"", Zn++ oder Cu++ — Fe(CN)6"
Wenn die bedruckte Matrize mit der Vorätzlösung und den Ätzlösungen behandelt ist, werden in üblicher Weise Kopien angefertigt.
Tabelle I Zusammensetzung der Vorätzlösung
Vnrät7- Formel des Metallsalzes Name des hydrophilen Kolloids Metall Zusammensetzung der Vorätzlösung ,wichtsproz ent
Andere
V \Jx ΟΛΑ
lösung
Nr.
salz in Gs
hydrophiles
Wasser Bestandteile
Zn(OAc)2 · 2H2O Guargummi 10,0 Kolloid 89,0
1 Zn(OAc)2 · 2H2O Gummiarabikum 10,0 1,0 89,0
2 Zn(OAc)2 · 2H2O Methyläthylcellulose 10,0 1,0 89,0
3 Zn(OAc)2 · 2H2O Oxypropyhnethylcellulose 10,0 1,0 89,0
4 Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
5 Zn(OAc)2 · 2H2O Oxylpropylmethylcellulose 6,7 1,0 44,1 (36,7 Glycerin)
6 NiCl2 · 6H2O Tragantgummi 10,0 0,7 89,0
7 CaCl2 Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
8 CuCl2 · 2H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
9 Co(NO3)2 · 6H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
10 FeSO4 · 7H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
11 Pb(OAc)2 · 3H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
12 MgSO4 · 7H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
13 Cd(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
14 CuSO4 · 5H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
15 BaCl2 · 2H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
16 FeCl3 · 6H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
17 MnSO4 · 4H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
18 Al2(SO4)S · 14H2O Tragantgummi 10,0 1,0 89,0
19 FeSO4 · 7H2O Tragantgummi 5,0 1,0
20 MgSO4 · 7H2O 5,0 89,0
Zn(OAc)2 · 2H2O Polyvinylalkohol 10,0 1,0 89,0
21 Zn(OAc)2 · 2H2O Gelatine 10,0 1,0 89,0
22 Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 13,3 1,0 86,0
23 Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 9,1 0,7 89,9 (0,13 Alkyl-
24 0,9 phenylpoly-
glykoläther)
Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 20,0 79,0
25 Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 26,7 1,0 72,6
26 Zn(OAc)2 · 2HÄO Tragantgummi 5,0 0,7 94,5
27 Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 5,0 0,5 94,0 ■—-
28 Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 13,3 1,0 85,7
29 Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 10,0 1,0 65,0 (25,0 Silicium-
30 0,5 oxyd-
Aquasol)
Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 12,40 75,47 (11,60 SiIi-
31 0,53 ciumoxyd-
Aquasol)
Zn(OAc)2 · 2H2O Tragantgummi 6,20 87,74 (5,80 Silicium-
32 0,26 oxyd-
Aquasol)
1. Methyläthylcellulose unter dem Warenzeichen »Cellofas A« geschützt für Imperial Chemical Industries Ltd.
2. Oxypropylmethylcellulose unter dem Warenzeichen »Methofas 65 HPM« geschützt für Imperial Chemical Industries Ltd.
3. Alkylphenylpolyglykoläther unter dem Warenzeichen »Lissapol N« geschützt für Imperial Chemical Industries Ltd.
4. Siliciumoxyd-Aquasol unter dem Warenzeichen »Syton W-20« geschützt für Monsanto Chemicals Ltd.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß es zur Wiedergabe von Bildern von bedrucktem Papier verwendet werden kann, das die oben angegebenen Eigenschaften hat, d. h., es kann dazu verwendet werden, daß Kopien von Seiten aus Zeitschriften und Büchern angefertigt werden. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt noch darin, daß die Papieroberfläche vor dem Bedrucken wegen ihres oleophilen Verhaltens ein intensiveres Bild aufnehmen kann als Papierobernachenä die lithographisch sind. Zum besseren Verständnis der· Erfindung werden die folgenden Beispiele gebracht, die jedoch nur zur Erläuterung dienen. Die in den Beispielen angegebenen Teile und Prozentsätze sind Gewichtsteile und Gewichtsprozente.
Es wurde eine Reihe von Vorätzlösungen aus verschiedenen Metallsalzen und hydrophilen Kolloiden bereitet. Das hydrophile Kolloid wurde zuerst in Wasser bei 70 bis 80° C als 5gewichtsprozentige Lösung gelöst. Diese Lösung wurde bei 70 bis 80° C so lange gerührt, bis das Kolloid eine gleichförmige kolloidale Lösung bildete, die auf etwa 30° C gekühlt und dann zur wässerigen Lösung des Metallsalzes zugegeben wurde.
In manchen Fällen wurden weitere Zusätze zugegeben und die Mischung so lange gerührt, bis sie vollständig homogen war.
Eine entsprechende Anzahl von Papierdruckfolien aus Kunstdruckpapier mit einer Rupffestigkeit von 12 A wurde dann mit einem lithographischen Schreibmaschinenband beschrieben, außer beim Versuch 31 (b), bei dem eine Druckform mit elektrostatisch hergestelltem Druckbild Verwendet wurde. Die Druckformoberflächen wurden mit einer der Vorätzlösungen eingerieben und dann mit einer handelsüblichen Phosphorsäureätzlösung behandelt, die einen pH von 5,6 bis 5,8 hatte, während die Vorätzlösung noch feucht auf dem Papier war. Die Druckformen wurden dann der Reihe nach mit einer handelsüblichen OfFsetvervielfältigungsmaschine verdruckt. Die so erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle Il zusammengestellt.
Tabelle II
Probeanfertigung von Kopien
Tabelle!! (Fortsetzung)
Vorätzlösung
Code Nr
(24) (26) (32) Anzahl der
hergestellten
Nr. der Kopie
bei der erstmals ein
(25) (a) (27) Kopien Kleben auftrat
(12) (b) (28) 225 200
(13) (29) 125 112
(14) (30) 175 150
(15) (31) (a) 125 125
(16) (b) 167 125
(17) (C) 175 125
(18) (d) 150 125
(19) (e) 200 150
(20) 175 125
(21) 196 175
(22) 225 200
(23) (a) 216 200
(b) 137 125
(C) 125 120
100 75
53 >53
100 75
50 >50
60 >60
75 >75
100 100
125 >125
175 150
175 125
250 >250
100 >100
125 >125
150 150
Die Versuche wurden wiederholt und dabei Papierdruckfolien verwendet, die verschiedene Rupffestigkeiten hatten, und es wurden die Vorätzlösungen Nr. 31 verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle ΠΙ zusammengestellt.
Tabelle ΠΙ
Vorätzlösung
fVirlp "KTr
(6) Anzahl der
hergestellten
Nr. der Kopie,
bei der erstmals ein
V^UUC INI.· (7) Kopien Kleben auftrat
(1) (a) (8) 88 75
(b) (9) 100 75
(2)(a) (10) 125 100
(b) (11) 175 150
(3) (a) 160 130
(b) 175 150
(4) (a) 232 225
(b) 225 200
(5) (a) 258 225
(b) 250 225
(c) 140 125
160 125
117 100
175 150
225 200
100 100
218 200
Papier
matrize
Nr.
Rupf
festigkeit
Anzahl
der hergestellten
Kopien
Nr. der Kopie,
bei der erstmals
ein Kleben
auftrat
1 9A (a) 150 125
(b) 125 100
2 8A (a) 100 >100
(b) 117 100
3 6A (a) 75 50
(b) 100 75
4 7A 50 50
5 8A 140 125
6 8A 100 75
7 7A 100 >100
8 8A 200 175

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer lithographischen Flachdruckform, bei dem die Oberfläche der Druckfolie bedruckt und mit einer wässerigen Ätzlösung behandelt wird, dadurch gekenn ze i c h η e t, daß die
i 226
ίο
bedruckte Oberfläche, die nicht lithographisch und oleophil ist und vorzugsweise eine hohe Rupffestigkeit aufweist, mit einer Vorätzlösung behandelt, die eine wässerige Lösung eines Salzes eines mehrwertigen Metalls enthält, bevor die bedruckte Oberfläche mit der wässerigen Ätzlösung behandelt wird, wobei die Ätzlösung ein Anion enthält, das mit dem Metallkation der Vorätzlösung unter Bildung eines unlöslichen oder schwer löslichen Niederschlags reagiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Salz des mehrwertigen Metalls ein Salz von Zink, Nickel, Kalzium, Kupfer Kobalt, Eisen, Blei, Mangan, Cadmium, Barium, Mangan oder Aluminium verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Salz eines mehrwertigen Metalls ein Salz der Essigsäure, Salzsäure, Salpetersäure oder Schwefelsäure verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ao dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorätzlösung verwendet wird, die 2 bis 30 Gewichtsprozent des Salzes eines mehrwertigen Metalls enthält.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorätzlösung verwendet wird, die ein hydrophiles Kolloid enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als hydrophiles Kolloid Methylcellulose, Oxypropylmethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Tragantgummi, Guargummi, Gummiarabikum, Gelatine oder Polyvinylalkohol verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ätzlösung verwendet wird, die 0,2 bis 5 Gewichtsprozent des hydrophilen Kolloids enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorätzlösung verwendet wird, die eine Suspension eines inerten, kolloidalen Feststoffes, z. B. Siliciumoxyd, enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorätzlösung verwendet wird, die 0,5 bis 5 Gewichtsprozent kolloidale Feststoffe enthält.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorätzlösung verwendet wird, die ein verträgliches, vorzugsweise nichtionisches, oberflächenaktives Mittel enthält.
609 670/16 10.66 © Bundesdruckerei Berlin
DED40338A 1961-11-28 1962-11-22 Verfahren zur Herstellung einer lithographischen Flachdruckform Pending DE1226600B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB42536/61A GB1025842A (en) 1961-11-28 1961-11-28 Improvements in or relating to planographic printing

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DE1226600B true DE1226600B (de) 1966-10-13

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DED40338A Pending DE1226600B (de) 1961-11-28 1962-11-22 Verfahren zur Herstellung einer lithographischen Flachdruckform

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US (1) US3247792A (de)
BE (1) BE625188A (de)
CH (1) CH425827A (de)
DE (1) DE1226600B (de)
DK (1) DK113504B (de)
GB (1) GB1025842A (de)
NL (1) NL285785A (de)

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