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DE1226405B - Verfahren zur Herstellung von insbesondere fuer Getraenke geeigneten Aromastoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von insbesondere fuer Getraenke geeigneten Aromastoffen

Info

Publication number
DE1226405B
DE1226405B DEG27284A DEG0027284A DE1226405B DE 1226405 B DE1226405 B DE 1226405B DE G27284 A DEG27284 A DE G27284A DE G0027284 A DEG0027284 A DE G0027284A DE 1226405 B DE1226405 B DE 1226405B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
temperature
minutes
aroma
coffee
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG27284A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Green
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Foods Corp
Original Assignee
General Foods Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Foods Corp filed Critical General Foods Corp
Publication of DE1226405B publication Critical patent/DE1226405B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/20Synthetic spices, flavouring agents or condiments
    • A23L27/28Coffee or cocoa flavours

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)
  • Tea And Coffee (AREA)
  • Seasonings (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Getränke geeigneten Aromastoffen Aromastoffen, die allein oder in Verbindung mit anderen Aromastoffen und Aromabestandteilen zur Geschmacksgebung von Getränken und anderen Nahrungsmittelerzeugnissen geeignet sind, für die schokoladen-, kaffee-, teeartige und ähnliche Gesch-maoksrichtungen erwünscht sind.
  • Bisher wurden viele Versuche zur Herstellung solcher Geschmacksstoffe unternommen, wobei Getreide,körner, Proteine, Zucker, Hülsenfrüchte, Malz und andere Rohstoffe erhöhten Temperaturen ausgesetzt wurden und dadurch ein allgemein brauner und durch heiße, wäßrige Stoffe ausziehbarer Aromastoff erhalten wurde. Die Reaktionsbedingungen waren jedoch so, daß das Produkt dieses Verfahrens dem Verbraucher nicht annehmbar erschien, da sein Geschmack oder sein Aroma nicht genau dem eines natürlichen Getränkes glich, So ist es beispielsweise bekannt, einen Aromastoff dadurch herzustellen, daß man ein Gemisch aus einem reduzierenden Zucker oder Polysaccharid, darunter auch Maissiruptrockenmasse, mit Aminosäuren oder teilweise hydrolysierten Proteinen unter ausdrücklichein Wasserausschluß auf höchstens 171' C erhitzt.
  • Man hat auch schon versucht, durch mehrstündige Druckerhitzung eines in viskoser Form vorliegenden, also wasserarmen Gemisches aus einerseits Zucker ,und Glu-kose und andererseits eingedickten oder eingetrockneten Extrakten aus Zichorienwurzeln, Kakaoschalen und gegebenenfalls einem nur schwach proteinhaltigen Extrakt aus Getreidekörnern auf 150 bis 2001 C ein Kaffeearoma zu erzielen. Dieses bekannte Verfahren liefert aber nur ein verkohltes oder verbranntes Aroma.
  • Bekannt sind schließlich auch noch Kaffee-Ersatzmittel, die durch Rösten von mit Zuckerlösung getränktem Mais oder Sojabohnen oder Karamelisieren eines stark konzentrierten Extraktes aus Feigen, Zichorienwurzel, Süßholzwurzel und Kakaoschalen mit Zucker und Glukos#e nach üblichem Verfahren gewonnen werden. Sie besitzenkein zufriedenstellendes Aroma.
  • Die Erfindung beruht demgegenüber auf der Erkenntnis, daß es zur Erzielung eines hochwertigen Aromas entscheidendauf die Innehaltung bestimmter Erhitzungs- und Abkühlungszeiten ankommt.
  • Demgemäß besteht die Erfindung aus einem Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Ge- tränke geeigneten Aromastoffen durch Erhitzen eines wäßrigen Gemisches eines proteinhaltigen Materials und eines reduzierenden Saccharids in einem geschlossenen Gefäß, dessen Besonderheit darin besteht, daß das mindestens 1011/o Wasser enthaltende Gemisch auf mindestens 177' C erhitzt und so lange in flüssigem Zustand auf der Endtemperatur gehalten wird, bis sich Aroma entwickelt hat, worauf die Temperatur der Reaktionsflüssigkeit im Gefäß schnell auf einen Wert unter 121' C gesenkt wird.
  • Dadurch, daß die Aromabildungsreaktion im geschlossenen Gefäß durchgeführt wird, schaffen die hierbei entstehenden gasförmigen Reaktionsprodukte einen Systemdruck, der merklich Über dem Sattdampf-Normaldruck bei der betreffenden Betriebstemperatur liegt. Tatsächlich bildet diese Druckentwicklung die Grundlage für die Festlegung des Punktes, an dem die Reaktion eintreten soll. Dieser Druckanstieg schwankt zwischen 5,27 und 15,82 kg/cm2 über dem Normaldruck für Sattdampf bei der Umsetzungstemperatur. Die aromabewirkende Reaktion selbst ist nicht unbekannt, da eine Anzahl aromaerzeu.gender Vorgänge, wie Karamelisierung, Pyrolyse und Polymerisationsreaktionen, auftreten können. Es hat sich gezeigt, daß keine das erfindungsgemäße Aromaprodukt erzeugende Umsetzung stattfindet, wenn die bei der Erfindung benutzten Reaktionsteilnehmer unabhängig von der Zeitdauer des Erhitzens bei Temperaturuen unter 1771 C umgesetzt werden. Es wurde beobachtet, daß die unter 1771 C entwickelten Aromastoffe die gewünschte Aromanote stören. Außerdem wurde beobachtet, daß bei rasch eine Temperatur von zumindest 177' C erreichenden Reaktionsbedingungen das bei einer mit Temperaturen unter 177' C ausgeführten Umsetzung gewöhnlich entwickelte Aroma nicht in dem Maß vorhanden ist, daß es die gewünschten Eigenschaften des bei höheren Temperaturen entwickelten Aromas stört. Wird daher eine aromaer-zeugende Rekationeine längere Zeit vor Erreichen einer Temperatur von -177' C und darüber geführt, so zeigt es sich, - daß die Qualität des erzeugten Aromas unter der des durch rasches Erhitzen der Reaktionsteilnehmer auf 177' C erzeugten Aromas liegt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Herstellung des Aromas wird die Reaktionsflüssigkeit eine gewisse Zeit lang auf -Öder über -177' C in -,wäßrigem Zustand gehalten. Die Dauer dieser Haltezeit hängt von einer Anzahl von Faktoren ab, zu denen vor allem die zu .erreichende Spitzenreaktionstemperatur, die Geschwindigkeit, mit der die Reaktionsteilnehmer auf diese Spitzentemperatur erhitzt werden, und die Geschwindigkeit zählen, - mit der das Abkühlen nach Erreichen der Spitzentemperatur vorgenommen wird. Je höher die erreichfe Spitzentemperatur ist, desto kürzer kann die Haltezeit gewählt werden. Ist einmal die Reaktionstemperatur von 1771 C erreicht, so nimmt die Geschwindigkeit der Aroma:bildung beträchtliä zu. Die P,6aktionsdauer oberhalb 1770 C sollte so kurz wie. möglich gehalten werden, da es sich herausgestellt hat, daß hierdurch das mögliche Auftreten -unerwünschter störender Aromen herab---gesetzt wird. Dies wurde durch organoleptische Prüfungen bestätigt.- Dementsprechend werden, obwohl das eifindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Aromastoffen das rasche Erreichen der obenerwähnten,.,'Mindesttemper-'atur und das Aufrechterhalten dieser Temperatur für eine verhältnismäßig lange Zeit, während der ein verbessertes Aroma erhalten wird, vorsieht, bevorzugtere Aromastoffe durch weiteres, schrielles-Erhöhen der Temperatur- der Reaktionsflüs#igkeit.--hergestellt, wodurch nur eine kurze Haltezeit erfö*r , derlich ist.
  • Es ist allgemein äforderlich, daß die Realktionsflüssigkeit- etwa 20.,bis 40 Minuten lang auf der Spitzenteinperatur von. 177"C gehalten wird, wobei es etwa 26 Minutetüdauert, bis diese erreicht wird. Es hat sich gezeigt, daß die Reaktionsflüssigkeit bei einer Spitzentemperatur von etwa 153' C etwa 10 Minuten auf -dieser Temperatur gehalten werden muß, wenn diese Temperaturnach,etwa 29 Minuten erreicht wurde. Andererseits erübrigt sich bei einer Spitzentemperatur von 207' C ein weiteres Anhalten, wenn diese. Temperatur nach etwa 32 Minuten erreicht wurde.
  • Da es bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wesdntlich,auteine schnelle Erniedrigung der Reaktionstemperatur ankommt, damit sowohl die Geschwindigkeit der das gewünschte Aroma er-' zeugenden Reaktionen. als auch diejenigen der di# Qualität des Endproduktes schmälernden Aromen hervorbringendm Reaktionen rasch herabgesetzt werden, muß die Endtemperatur und somit die Haltezeit für die Umsetzung aus praktischen Erwägungen heraus dadurch begrenzt werden"daß das Reaktionsgefäß einfach abgekühlt wer-den kann. Dementsprechend Werd#n'im,allgemeinen vorzugsweise Endtemperaturen unterhalb beispielsweise 2160 C und insbesondere um 204 bis 207' C eingestellt, obwohl Endtemperafuren bis zu 246' C auch geeignet sind, die Möglichkeit des Abkühlens der Reaktionsflüssigkeit nach der Aromaentwicklung jedoch in diesem Fall begrenzt ist.
  • Obwohl die verbesserten Aromastoffe ohne Steuerung des pH-Wertes der Reaktionsflüssigkeit erhalten werden, hat man beobachtet, daß bei Steuerung des Säuregrades während der Reaktion ein noch besseres Aroma erhalten wird. So werden Kaffeearomen ohne Verwendung irgendwelcher den pH-Wert während der Reaktion steuernder Mittel erhalten, die einen pH-Wert der Reaktionsflüssigkeit nach dem Ab- schrecken von 3,5 besaßen. Das besagt, daß bei der Umsetzung sauer reagierende Verbindungen entstehen. Da jedoch die Gegenwart von etwas Wasser (mindestens etwa 1011/o) zur Aufrechterhaltung der richtigen Entwicklung des normalerweise mit kaffeeartigen Getränkearomen-verbundenen Aromas notwendig* ist, wobei zusammenziehender Geschmack und Säure erwünscht sind, und da Feuchtigkeit (obwohl ihre völlige Funktion noch nicht restlos geklärt ist) zur Vermehrung des Säurecharakters der Reaktionsflüssigkeit beiträgt, sollten während der Aromas erzeugend die Säure neutralisierenden Puffersalze verwendet werden. Andererseits sind Puffersalze nicht in allen Fällen erforderlich, da die verwendeten Stoffe häufig ein oder mehrere mit einer erzeugten Säure reagierende Verbindungen enthalten, die dann » die Säure der Lösung neutralisieren und dadurch die für den Fortgang des Reaktionsverfahrens erforder' lichen Bedingungen aufrechterhalten. Darüber hinaus ist es auch möglich, die während der Umsetzung entstandene Säure nach Beendigung der Umsetzung zu neutralisieren, vorausgesetzt natürlich, daß der pH-Wert des Reaktionsmediums niedriger ist als der für die Herstellung des erfin-dungsgemäßen Aromas notwendige Wert. Die Verwendung von Puffersalzen, wie Calziumcarbonat, Dinatrium-orthophosphat und anderer Alkali- und Erdalkalisalze von Carbonateil und Phosphaten, gestattet daher nicht nur die Steuerung des pH-Wertes während des Reaktionsprozesses, sondern auch die Verwendung von hohen Feuchtigkeitsgehalten, wobei Carbonate besonders bevorzugt werden. In jedem Fall -empfiehlt sich ein endgültiger pH-Wert in der Reaktionsflüssigkeit von mehr als 4 und vorzugsweise zwischen 4,5 und 5,2. Die Steuerung des pH-Wertes ist auch noch in anderer Hinsicht wichtig, da hierdurch zusätzlich zur Förderung der Herstellung eines besseren Aromas, beispielsweise eines Kaffeearomas, der Aromastoff einen pH-Wert erhält, derüber dem Wert liegt, bei dem Milch, Sahne oder Trockenmilch gerinnt, wenn sie dem mit dem Aromastoff bereiteten Getränk zugesetzt werden. In dieser letztgenannten Beziehung hat es sich herausgestellt, daß eine wirksame Steuerung des Säuregrades einen endgültigen pH-Wert des Aromastoffes von etwa 5,2 erfordert. Soll der Aromastoff jedoch bei der Herstellung eines Getränkes wie schwarzer Kaffee verwendet werden, so kann bei der Erzeugung des Aromas mit einem niedrigeren pH-Wert gearbeitet werden. Im allgemeinen liegt- die obere Grenze für die beste Aromaentwickluna, eines kaffeeartigen Getränkearomas während des- vorbeschriebenen Erhitzens bzw. der Haltezeit unter 7,0 und die untere Grenze über 4.
  • Wie bereits ausgeführt, bewirkt die bei der Förden run- der, Aromaentwioktung anwesende Feuchtigkeit zumindest teilweise eine Ansäuerung des Aro mias der Reaktionsflüssigkeit. Unter einem wäßrigen Reaktionsgemisch sei ein Feuchtigkeitsgehalt von mindestens 1011/o während der Haltezeit verstanden, jedoch empfiehlt es sich, zwecks Durchführung dieser Umsetzung unter normalen Arbeitsbr-dingungen mit einer genügenden Wassermenge zu arbeiten, um die zu behandelnde Charge flüssig zu halten. Beispielsweise hat sich ein Verhältnis von 2 Teilen Wasser zu 1 Teil Feststoffe als allgemein zufriedenstellend erwiesen. Zusätzlich zu der anderen vorstehend erwähnten Funktion dient das Wasser zur Förderung eines wirksamen Wärmeüberganges, wobei ein großer Teil des im Laufe der Umsetzung gebildeten Wassers diese Funktion erfüllt. Indiesein Zusammenhang sei erwähnt, daß jedoch auch andere nichtwäßrige Stoffe, wie Mineralölund Glyzerin, als Wärmeübertragungsmedien angewandt werden können.
  • Der während der Reaktion entstehende Druck hängt im allgemeinen außer von der Temperatur von der Größe des im Reaktionsgefäß über der Flüssigkeit befindlichen freien Raumes und vom Verhältnis von Flüssigkeit zu Feststoffen ab. Da im Laufe der Reaktion sowohlkondensierbare als auch nichtkondensierbare Dämpfe mit großer Geschwindigkeit entstehen, ist der Druck im Raum über der Flüssigkeit wesentlich größer als der des Sattdampfes bei der Reaktionstemperatur. Das Herabsetzen des Reaktionsdiuckes kann durch öffnen eines für diesen Zweck vorgesehenen Druckventils erreicht werden, bis der gewünschte Reaktionsdruck erreicht ist. Im allgemeinen empfiehlt es sich jedoch, die bei den angewandten erhöhten Temperaturen entwickelten flüchtigen Gase während des aromaerzeugenden Prozesses im freien Raum des Rea ktionsgefäßes zurückzuhalten. Im allgemeinen wird dann der Reaktionsdruck höher sein alsder Druck des Sattdampfes,aber andererseits auch nicht die Fähigkeit des Gefäßes übersteigen, zumindest einige der über der Flüssigkeit stehenden Dämpfe einzufangen und einzuschließen, die, wie es sich herausgestellt hat, kaffeeähnliche Noten besitzen und daher zweckmäßigerweise während des Verfahrens in der Nähe der Reaktionsflüssi,gkeit gehalten werden sollten. In der im Beispiel 1 dargestellten Einrichtung wird bei einer Reaktionstemperatur von 207' C ein Druck von etwa 21,1 bis 38,66 kg/CM2 angewandt.
  • Es hat sich herausgestellt, daß es für die Entwicklung eines annehmbaren Produktes wesentlich ist, daß die Reaktion im Anschluß an die Umsetzung schnell abgeschreckt und die Unisetzung dadurch rasch beendet wird" damit sich bei weiterer Umsetzung kein unannehmbares Erzeugnis bildet. Wird die Reaktion nicht abgeschreckt, dann werden zu viel herbe und saure Geschmacksstoffe gebildet. Infolge der hohen Betriebstemperaturen muß die Reaktion zwecks vollständiger Beendigung der gewünschten Umsetzung wirksam abgeschreckt werden. Das Ab- schrecken an sich besteht in einem raschen Herabsetzen der Temperatur, das durch Hindurchleiten eines Kühlmedium#s, wie kaltes Leitungswasser, um oder durch die Schlangen des Reaktionsgefäßes, rasches oder »blitzartiges« Druckablassen in die umgebende Atmosphäre oder vorzugsweise durch Anwendung beider Mittel vorgenommen werden kann. Gewünschtenfalls können #die über der Flüssigkeit stehenden Gase innerhalb des Reaktionsgefäßes in die Reaktionsflüssigkeit kondensiert werden, wobei das hierdurch erzielte Produkt von einigen Verbrauchern sogar vorgezogen wird. Die Temperatur sollte vorzugsweise innerhalb von 4 bis 5 Minuten auf unter 1211 C herabgesetzt werden. Bei dieser Temperatur ist die aromaerzeugende Reaktion bereits beendet, und die Abkühlungsgeschwindigkeit kann verlangsamt werden, so daß die gesamte gewünschte Abkühlung auf Raumtemperatur innerhalb von 10 bis 15, zweckmäßig zwischen 10 und 12 Minuten erfolgt. Natürlich ist mit den unterschiedlichen Abkühlungsarten auch ein leichter Unterschied des Aromas verbunden, und somit bestimmt die Vorliebe des Verbrauchers das anzuwendende Kühlverfahren.
  • Mit dem Ausdruck »proteinhaltiges Material« sind in reiner Form vorliegendes Protein oder eine Substanz, aus der durch Abbau freies Protein entsteht, sowie Peptide oder Aminosäuren enthaltende Proteinhydrolysate und Gemische aus Proteinen und Hydrolysaten gemeint. Zu denbrauchbaren Proteinsubstanzen zählen Hülsenfrüchte, Getreidekörner, Saatkörner sowie Fisch- und andere tierische Proteinstoffe. Zu den brauchbaren Proteinen gehören die wasserlöslichen Albumine, die wasserunlöslichen Globuline, die in verdünnten Säuren und Alkal.ien löslichen Gluteline, die in konzentrierten Alkohollösungen löslichen Prolamine, die aus Fellen, Knochen oder Knorpeln gewonnenen und normalerweise unlöslichen Albuminoide, die wasserlöslichen Histone sowie die Protamine, Nukleoproteide, Glycoproteide, Phosphorproteide, Chromoproteide und Lipoproteide. Zu den für das erfindungsgemäße Verfahren verwendbaren Zerfallsprodukten zählen primäre Proteinderivate, wie Proteane, Metaprotein# und koagulierte Proteine, und sekundäre Proteinderivate, wie Proteosen, Peptone und Peptide. Zu den beim eründungsgemäßen Verfahren verwendbaren Aminosäuren gehören Glycin, Alanin, Threonin, a-Amino-n-buttersäure, Histidin, Arginin, Aspa-* raginsäure, Glutaminsäure, Valin, Phenylalanin, Prolin, Lysin, Iso-leucin, Leuein, Thyrosin und Tryptophan.
  • Mit dem Ausdruck »Saccharid« ist ein reduzierender Zucker gemeint, der Fehlingsche Lösung zu Kupfer-(I)-oxyd reduziert oder ein anderes Saccharid oder sonstiger Stoff, aus dem unter den Bedingungen der erfindungsgemäßen Reaktion ein reduzierendes Saecharid oder reduzierende Saccharide entstehen. Solche Verbindungen sind in der Hauptsache Di- und Polysaccharide, die zwecks Umwandlung in reduzierende Saccharide einer Molekülspaltung unterliegen. Hierzu gehören beispielsweise die Disaccharide, wie Rohrzucker, die Trisaccharide, wie Raffinose, und die Polysaccharide, wie Dextrin, das selbst sowohl reduzierende Saccharide als auch deren Vorstufen enthält. Zu den reduzierenden Sacchariden zählen alle Monosaccharide, Disaccharide vom Gentiobiosetyp und das Trisaccharid Manninotriose. Darüber hinaus können auch gewisse von den Monosacchariden abgeleitete oder diesen nahestehende und ähnliche reduzierende Eigenschaften besitzende Zuckersubstanzen, beispielsweise die Uronsäure, Galacturonsäure, der Desoxyzucker Rhamnose und das Pentaacetat von Galaktose verwendet werden. Zu den für das erfindungsgemäße Verfahren verwendbaren Zuckern gehören ferner die Pentosen, wie Aldopentosen, Methylpentosen und Ketopentosen. Als Beispiele seinen genannt- Xylose, Arabinose und Rhamnose. Ebenso können Hexosen, wie Glukose, Galaktose und Mannose, sowie reduzierende Disaccharide, wie Milchzucker und Maltose, verwendet werden. Weiterhin können Sirupstoffe, z. B. Maissirup-Festbestand-#eile (Glykose, Maltose und Dextrin), verwendet werden, da in ihnen die reduzierenden Zucker entweder enthalten s-ind oder unter den Bedingungen des erfindungsgemäßen Verfahrens als Zerfallsprodukt erzeugt werden. Die Vorstufen von reduzierende Saccharide darstellenden, nichtreduzierenden Polysacchariden zerfallen unter den Bedingungen des erfindungsgemäßen Verfahrens auf alle Fälle zu reduzierenden Sacchanden. Zu derartigen nichtreduzierenden Polysacchariden zählen Dextrin und Raffinose. Selbstverständlich kann der den Proteinstoff enthaltende Stoff auch den Zucker enthalten, so daß das Aroma aus ein und derselben Quelle erzeugt werden kann. Darüber hinaus können hochmolekulare Stärken oder stärkeähnliche Stoffe, wie Inulin und - Glykogen oder Stoffe, wie die vorgenannten Dextrine, oder Zellulosen bzw. Hemizellulosen verwendet werden. Schließlich können auch noch die #ei Hydrolyse Ara-binose ergebenden Pentosane, wie Gummiarabikum, die bei Hydrolyse Galaktose ergebenden Galaktane, wie Agar-Agar, sowie die bei Hydrolyse Galakturonsäure, Ara-binose und Galaktose ergebenden, in Fruchten enthaltenen Pektine verwendet werden.
  • -. Es wurde bereits ausgeführt, daß der erfindungsgemäße Aromagrundstoff zwecks Hervorbringung eines künstlichen Kaffeearoma$ mit verschiedenen anderen Kaffeearomastoffen, mit bitterem oder zusammenziehendem Geschmack od. dgl. kombiniert werden kann oder diese Stoffe vor der das Aroma hervorbingenden Umsetzung zugefügt werden können. Diese Faktoren vermögen für sich allein oder in Kombination kein künstliches Kaffeearoma hervorzubringen, doch wird die - Geschmacksempfindung bei ihrer Konibination mit dem erfindungsgemäßen Aromagrundstoff wegen der durch den Aromagrundstoff hervorgebrachten Fülle und Masse angehoben und verlängert. Dabei kann der Aromagrundstoff als Hintergrund angesehen werden, gegen den sich die genannten besonderen Aromafaktoren abheben.
  • Selbstverständlich hängt die Auswahl dieser zusätzlichen Aromastoffen mit bitterem oder zusammenziehendem Geschmack davon ab, ob die betreffenden Stoffe nach dem derzeitigen deutschen Lebensmittelrecht zugelassen sind, falls die nach dem erfIndungsgemäßen Verfahren hergestellten Produkte in der Bundesrepublik Deutschland verkauft werden sollen.
  • Zusammen mit dem erfindungsgemäß hergestellten Aromagrundstoff und vorzugsweise mit den vorstehend genannten Bitterstoffen und Adstringentien verwendbare Kaffeearomastoffe weisen aus Kaffeebohnen, Kakaopulver od. dgl. durch Destillation, Lösungsmittelextraktion usw. erhaltene aromatische Stoffe auf.
  • Die durch Reaktion des Proteinstoffs und des Saccharids entstandene überstehende Flüssigkeit kann auf beliebige Weise, beispielsweise durch Zentrifugieren, Filtrieren oder durch Kombination beider Mittel von den Feststoffen getrennt und nachfolgend auf beliebige Weise, entweder ohne oder mit einem Füllstoff, wie einem Getreidesirup-Feststoff, getrocknet werden, Das Trocknen kann. durch Vakuumkonzentration,_ Sprüh-, Trommel- oder Gefriertrockneu oder irgendeine gewunschte Kombination dieser Verfahren durchgeführt werden.
  • Bei der Herstellung dieser Aromen wurde beobachtet, daß ein 4 Stunden langes Erhitzen auf Temperaturen zwischen 129 und 148'C oder auf Temperaturen zwischen 142,5 und NO'C kein dem erfindungsgemäß hergestellten Getränkaroma ähnelndes Aroma erzeugt (vgl. die britische Patentschrift 610 527). Das sich hierbei ergebende Aroma ähnelte dem von gerösteten Fruchten, geröstetem Getreide oder Backpflaumen. Diese Aromen ergeben sich im allgemeinen bei den üblichen bräunenden Reaktionen oder bei der Karamelisierung von Zucker. Demgegenüber entsteht, wenn die obenstehend erwähnten Reaktionsteilnehmer bei Temperaturen oberhalb 177' C zur Reaktion gebracht werden, nach sehr kurzer Zeit ein Getränkearoma mit kaffeeähnlichem Aroma und Geschmack. So wurde festgestellt, daß für die Herstellung eines besseren Getränkaromas gemäß der Erfindung verschiedene Zeit-und Temperaturkombinationen angewandt werden können, wenn sich die Reaktionsteilnehmer auf einer Temperatur von 100c> C, dem atmosphärischen Siedepunkt des Wassers, befinden. Beispielsweise können die Reaktionsteilnehmer, beginnend mit dem Siedepunkt des Wassers, 26 Minuten bis zum Erreichen einer Temperatur von 177' C und anschließend weitere 6 Minuten lang bis zur Erreichung einer Temperatur von 2071 C erhitzt werden. Das Abschrecken auf eine Temperatur unter 121' C muß innerhalb von 4 bis 5 Minuten erfolgen, und dementsprechend bezieht sich eine Variante dieser Zeit-Temperatur-Beziehung darauf, die Reaktionstemperatur innerhalb von 4 Minuten zunächst auf einen Wert unterhalb 121'C (1161Q und anschließend--durch weiteres Abkühlen innerhalb von.9 Minuten auf 251 C herabzusetzen. Diese Bedingung kann in einem 2-1-Auto-9 klav erhalten werden. Bei Verwendung eines größeren Autoklavs, beispielsweise eines 18,9 1-Autoklavs, ist die Erwärmungsverzögerung der Einrichtung etwas größer, wodurch sich die Zeit- und Temperaturbeziehungen ändem Beträgt somit die Temperatur der in den 18,9-1-Autoklav eingebraclitän Reaktionsteilnehmer etwa 661.C, -so können sie zunächst bei offenem Autoklav innerhalb von 5 Minuten auf etwa 1000 C erhitzt werden. Dadurch wird die im Autoklav befindliche Luft durch den Dampf verdrängt, und das Ablaßventil des Autoklavs kann geschlossen werden. Für diesen Schritt sind weitere 3 Minuten erforderlich, so daß sich die Reaktionsteilnehmer dann 8 Minuten im Autoklav befinden. Aus Vergleichsgründen mit dem vorstehend erwähnten, kleineren 22--1-Autoklav sei gesagt, daß die Reaktionsteilnehmer nun die gleiche Temperatur haben und den gleichen Bedingungen unterworfen sind wie die im 2-1-Autoklav -befindlichenReaktionsteilnehmer. Nunmehr werden diese Teilnehmer innerhalb von weiteren 27 Minuten auf 177' C erhitzt, so daß sie sich nunmehr insgesamt 35 Minuten im Autoklav befinden. Danach werden sie innerhalb von weiteren 8 Minuten auf 204' C und -anschließend innerhalb noch weiterer 5 Minuten auf 2061 C erhitzt. Danach sind die Reaktionsteilnehiner 48 blinuten im Autoklav. Nunmehr werden die Heizschlangen des Autoklavs abgeschaltet und der Autoklav zunächst innerhalb von 4 bis 5 Minuten auf eine Temperatur unter 121' C .und anschließend innerhalb weiterer 8 Minuten auf 21,1'Ca-bgekühlt.Sonütve eilendieReaktionstefl-C - .. . 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  • % 444 Rohr z94,er 94d 1000nü W9s5pr wprden grudlich ver-"cbt und d4iiii in einen 2-1-DruQtautold.3v gemäß »obpiel 1 eingebr4cht, 'j>s Pleak (?i4sgemisgb wi4rde auf dpri- atmosphäibgbeil ekdepu , # - nkt. erliltzt# dpr A#itgklav geeclilo'ssen und' da5 Gembch ipngillalib von 26 Mi nuten auf - - # hre.
  • 1779 C- 444 untu d?t4grndeln- Umr# g inlierhalb v94 weiteren 5 Mavt94 gut 2Q4" C erhitzt. Unmitt#ß'az d4r4«- Wurde V,§ innerhalb vgl! ' Minuten auf ee" V 4ibgekdWt v4d glisc bließend ipperliaib von ins 14 Minuten -dgreb Hindurchleiten. von kaltem Vir-er d4rcli.die In en-Ktlblsj#blgngeq auf Zimmertpuipp,r4tur .3b&ekühl. D4n . 't , ach wurde. die Lösung flItriert und das Filtr4t gu# eine wäßri e Lösung mit i g Qinpig Feststoffplialt von 20/ 0 verdtlÜ pt. D4s -ProdAt besaß so' wohl Kaffeegroma als auch Kaffeegeschmack. Beispiel 3 78g Weizenkleie, 78g Erdnußmehl, 13,2g Cale ciumcarbonat und 1000m1 Wasser wurden gründ-110i vrrmibcl#t und dann in einen 2-1-Druckautoklav gemäß ]Beispiel 1 eingebracht.
  • Das Reaktionsgeinisch wurde auf den atmosphärischen Siedepunkt erhitzt, der Autoklgv geschlossen ,und das Gemisch innerhalb von 27 Minuten auf 177'C und unter dauerndem Umruhren innerhalb vQii wpfte,#en 6 Minuten auf 297' C erWtgt. Unmittelbar darLi#it w4rdr, es innerhalb von 5 Minuten £3uf :b Von ins-66' C OpkUlt und- anschließend innerhal gemmt 15 Minuten durch Hindurchlpiteii von kaltem Wasser dprch die, Imien-Kühlschlangon 4uf Zim, inertgi» i rgtiir abg#>,kühlt. Danach wurde die Lösung rrt un ,4.das "'tiltrat a uf eine wäßrige Lös u Pg gili einem Feststoffgehalt von 2 % verdünnf D4s Produkt besaß sowohl Kaffeearoma als auch Kaffeegeschmack. 4 Die folgenden Bestandteile wurden gründlich vermischt und in eine 8-mI-Bombe, eingebracht: 2 g Hufkerati4, 2 g Rohrzucker, 2 W..1 gr etwa Pig Tepipergtur der Reaktionsteilnehmer w "h der de Olffles, lag jedoch etwas darun .,ßeii wie, die Per x -dbojube, erfolgt kein Um-9 y .ren, 4ndb-ei eine o kleinen Behälte* r erfolgt -die Erwim-twg nur langsam. Die, Temperatur im Iiineril der Bomb' 51jeg mOrend deß EiiitauchgLis bis zu einer Spitze von etwa 210 bis 216" C an, woraufhin schnell..abgeschreckt wurde. Bei einer ölbadtemperatur von 2161 C wurdonIlierfür etwa 8 Minuten be-Liöti,gt, währegd die angegebene Spitze bei einer öl-.bg#dt'grjqper,atur von 21K5' C bereits In 5 bis 6 Minutr, .g errpicht wurde, h4adelt es sieh um eine Per-!je! dQr 8)--m"1-]3ornbe ein nger u Jiehes Gerät d. h. um * fi h tähn q4 C Vorrieh-. # g#r Dicht#iiig, einem D. 4gl und einer M ä 'i zgr Ekfestigune des Veckels am Qefäß.
  • Vie Verschlossene Bombe wurdr, 6Minutog lang -bei 218,5' C in einem 01b90 erWtztund d ' araufhin in IWAQs Wg,-#5(#r =getaucht. Ansrbließend wurde der Ober dr-4pIc 4bgelassen. Das K altwasseilbad hatte eine Te-Mpgrgtur zwischen 10 und 210 C, wodurch die Tem p*eratur -bereits nach 3 Minuten unter 6& C sank. Da ,nach wurde die Lösun.p, filtriert und d4s Filtrat rige Lösung irnt einem Festßtoff#gehalt Auf eing# W4B von Z Q/q ver - dünnt, DasProdukt ibe,5aß sc)wohl KaffeearoiLna als g.uch K4ffr"eg,-schmack, Beispiel 5 Die, fQlgendpn Bestandteile werden gründlich vermißcht und In eine, 8#ml-Bombe eingebracht: 1,5 g Feder - keratin, 4,5,g Roh=rykrr, 3 rM Wg§Npr.
  • Die verschlossene Bombe wurde 6 Minuten lang bei 218,5' C In einem ölbad erhitzt und daraufhin In kaltes Wasser eingrmucht. Anschließend wurde der ü,ber,driigk abgelassen, Dana£-h wurde die Löstin filtriert und das Filtrat auf eine wägrige Lösung mit einem Feststoffgehalt von 2% verdünnt. Das Prod-ukt besaß sowohl-Kaffeea'ro'rha als auch Kaffeegeschmack.
  • #-Beis,pliel, 6 Die folgenden Z-Ü#4mj m6nsetzungen wurden gründ-' lich vermischt und in effie 8-inl-B6mbe eingebratlit.-.3g - Hühnerbrustfleisch" Ig Rohrzucker, 6 ml Wasser.
  • Die -verscliloss-ene'jäoiü,be -Wiird e -6 Minuten' lank bei 218,50 C.in 6ideni,-Olbäd erhitzt und dara-u'fhin,in kaltes Wasser eingr,tl#ücbt. Anschließend r wurde de, Überdnick abgeiä#;,e-n'#',-Danac'ri w-"uid61#di#*]Lösüng filäßA e.IL ttiert und, das Filäat-.a einem k ig , ö#sulig Ihit einem . Feststoffgehali# #on *2% verdümit.'Das , Ptci#. 'äukt b,esaß 'somi'öU,.k#ffäearoma-'al-k auch- Käffee-# eschmack.
  • Beispiel 7 'Die folgenden Züs-am-'inense'tzu'ngen wurden gründ:-lich vermischt und..in,eing 8-ml-Bombe ein2ebracht: 5,9 g v4rmalzte Maiskeime, 4,Omt.W, s-.er#.---, Die verschlossene Bbiäbe'wurde 6Minuten lang bei 218,52 C in einpgx,Ölbad erhitzt und daraufhin in kaltes Wai'ser- Anschließend wurä'.äer überdruck Danach wurde, die Lösung-,Ültn.*ert und das Filt.f4,t Ätif eine wäßrige Lösung -mit em#m Feststoffgähafft-- vön 2 0/#' verdünnt. Das . Pfödukt- - besaß sowohl "g#äeer: und S#hokoladeharoffia -als auch Kaffee- Ünd-Schökolädengeschmäck.
  • Die Bestandteile -.d*"e-s-.vdisteheiid beschriebeneh2' Beispiels 3 wurden wie angegeben ümgesetzt.'lm Laufe des Prozesses -Wurden im Temperatgruereich .zwischen 100 und #6#Wäl770 C normale Druckzunahinen-beobachtet,'Ahrend. der Druck bei einer TeM'-' peratur von etwa, 11"7"'.c während einer -Periode von etwa I 'bis, -2 MiÜui-eh schnell- anstieg,' so daß. sidh ein höheres t)rudkg#i#äi'lle'ergab,. als sich bei g'esättig-, tem Dampf von 49#l#,bis,.633.g/cin2 ergeben würde. , . , Beispielsweis -besitzt gesättig ' ter' Dampf bei 177 C einen Druck von 1.05.5 g7CM2, während das Reaktionsgemisch bei dieserir.Teinperatur einen Druck von 1582 g/CM2 erzeugte_ . Nach Erreichen- e#Ü Temperatur von etwa 1961 C stieg der Druck s#Iihellir- an, als normalerweise von gesättigtem Däm#f'#u-erwarten wäre, der bei dieser Temperatur einen iIiiii#ic von 1582 g/cmz hätte, während der Druck im- verwendeten Reaktionsgemisch auf 3023 g7cm2 anstieg. - ' Aus.den vorstehenden Beispielen ist ersichtlich, .daß sich- die nach dem erfIndungsgemäßen Verfahren hergestellten Produkte' durch ein hesseres GeträÜÜ-aroma auszeichn#n,#" dessen Kaffeearoma und -geschmack mit dem vöh nahärlichein Kaffee vergleichbar ist und dessen gchokoladenaroma und -geschmack mit dem beim Rösten natürlicher Kakaobohnen erzielbaren--eÄrom'a -bzw. Geschmack vergleichbar ist. . ' - 5- , Ersichtlicherweige, können daher die #nach dein erfindungsgemäßen Verfähren hergestellten Produkte nicht nur, wie vorstehend beschrieben, entweder als Getränkeardma- oder in - Verbindung mit verschiedenen Bitterstoffen und -einen zusammenziehenden Ges'chmack 'hervorrufenden Stoffeii -als -ein Grundstoff für ein Getr»änkeatönia,'#s(indem auch für jedes-an-« dere Nahrungsmittel verwendet werden, bei dem das bestimmte Getränkeardma- als Grundstoff verwendet wird. So können diese Produkte beispielsweise als Aromagrundstoffe'für Speiseeis, Konfekt oder Süßigkeiten jeder Art 'verwendet werden.
  • Da'-r-ü**ber'hinau# kann das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Produkt bei allen möglichen Arten" -von Kaffee-ErzeUgnissen als Füllo(let'Gründstoff verwendet wer-den, um das,-Aroma von. geröstetem hatürlichem Kaffee ohne ' Beeinträchtigupg- seines' Aromas oder Geschmacks zu verbessIem.# So -kärjh'--beispiels'weise der Überstehende, Teil -der- Reaktionsflüssigkeit nach erfolgter Zentrifugier u - ng zwecks-tritfernung- aller Festbestanidteile dem Extrakt '#brt g# iCrögtCteiii und* gemahlenem Kaffee zugegqben werdeg. ' Die'so-ver-mis#hten Extrakte köniien; so' wie sie'sidd, verbfau#ht -werden, o der -sie könnbn zwec-Izs Hefvorbringung' eines trockeiien auflösbaren- Getränke#ulVers-,wasseifrei gemacht werden. Diese-Dehydratisierung kann in einem Sprühtrockner, Trommeltrockner öd. dgl. im Vakuum entweder unter über26der Unterdruck erfolgen, wobei festgestellt wurde, daß -der Extrakt der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Reaktionsftüssigkeit" #ei';'d'cm letztgenannten Verfahren das hohe Arölügnivdau -von natürlichemKaffee -aufrechterhält. Im Gegensatz zu deirbisher bekannten Ersatzstoffen, wie Zichörie oder -geröstetes Malz ' besitzen die sich hiefbei ergebenden Extraktgeraische keinen merklichen Getreide- oder Melassecharäkter oder einen Charakter- nach Art von verbranntem. Zucker. Auf Grund der Anpassungsfähigkeit des -erfindungs-Cremäßen Verfahrens an verschiedene G' ebenheiten C, eg kanit der gewonnene Extrakt zusammen mit Extrakten von verschiedenen Arten - von - ge m'ahleneni Kaffee, beispielsweise - mildem afrikanischem Kaffee,# Säntos oder Kolumbia#Kaffee, verwendetwerden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche, 1..Verfahräif zur `H-erstelhing -von insbesondere für Geträiike#-g6ei-grioien A-roiliastoffen#durch Erhitzen -eines wäßrigen Gemisches eines proteinhaltigen Materials- und ! eines reduzierenden Saccharids. in einem geschlossenen Gefäß, da -d u r c h g n n z c i c li-ne f, daß* -das inm'destens #100/# W#a#ser-diithaltende Gemisch auf mitidestens 177-c>-C# erhitzt und so lange in flüssigem Zustand --auf - der, Endtemperatur gehalten wird, bis, dich Aromä 6ntwickelt hat, worauf die'Teinperatur der Reaktionsflüssigkeit im Gefäß schnell auf einen Wert unter 1211 C gesenkt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung bei einer Temperatur unterhalb 2461 C durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung unter solchen Bedingungen durchgeführt wird, daß die schnell abgekühlte Reaktionsflüssigkeit einen über 4,0 liegenden pH-Wert aufweist. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß- man ein neutralisierendes Salz, insbesondere Caleiumcarbonat, in solcher Menge verwendet, daß die Reaktionsflüssigkeit einen pH-Wert zwischen 4,5 und 5,2 annimmt. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ab- kühlung des Reaktionsgemisches in der Weise durchführt, daß die Temperatursenkung auf unter 1211 C innerhalb von 4 bis 5 Minuten erfolgt und die Gesamtzeit für die Abkühlung auf Raumtemperatur zwischen 10 und 12 Minuten beträgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 313 361, 297 474, 290 304; österreichische Patentschrift Nr. 27 884; britische Patentschrift Nr. 610 527; USA.-Patentschriften Nr. 2 835 592, 2 835 593.
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