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DE1226236B - Waermetauscher fuer staubhaltige Gase - Google Patents

Waermetauscher fuer staubhaltige Gase

Info

Publication number
DE1226236B
DE1226236B DER34636A DER0034636A DE1226236B DE 1226236 B DE1226236 B DE 1226236B DE R34636 A DER34636 A DE R34636A DE R0034636 A DER0034636 A DE R0034636A DE 1226236 B DE1226236 B DE 1226236B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat exchanger
gases
chain
disks
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER34636A
Other languages
English (en)
Inventor
Max H Kuhner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Riley Power Inc
Original Assignee
Riley Power Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Riley Power Inc filed Critical Riley Power Inc
Publication of DE1226236B publication Critical patent/DE1226236B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D19/00Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium
    • F28D19/04Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium using rigid bodies, e.g. mounted on a movable carrier
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L15/00Heating of air supplied for combustion
    • F23L15/02Arrangements of regenerators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/34Indirect CO2mitigation, i.e. by acting on non CO2directly related matters of the process, e.g. pre-heating or heat recovery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Wännetauscher für staubhaltige Oase Die Erfindung botrifft einen Wärmetauscher für staubhaltige Gase, der scheibenförmige Wärmetauscherelemente aufweist. Diese sind auf einem umlaufenden kettenförmigeti Band angeordnet, wobei die gegenläufigen Transportebenen des Wärmetauschers vertikal und parallel zueinander verlaufen. Die Flächen der Wärmetauscherscheiben werden paketweise aufeinanderliegend quer zur T-ransportebene von den Gasen beaufschlagt.
  • Solche Wärmetauscher finden z# B. als mit Abgas beheizte regenerative Luftvorwärmer -in Dampfkesselanlagen Verwendung. Da die Abgase sehr staubhaltig sind, hat sich besonders die vorstehend beschriebene Bauart bewährt, da sich die wärmetechnisch günstig geren fein unterteilt= oder gar porösen Hohlkörper sehr schnell mit $taub oder Ruß zusetzen würdeia und daher unzweckmäßig sind.
  • . Eine bekannte, Konstruktion weist einen umlaufen-den Wärmeübertragungskörper in Form eines Kettenrostes auf, wobei die einzelnen Platten des Kettenrostes entweder an ihren Enden durch Schamierbolzen miteinander verbunden sind oder von seitlichen Tragketten oder -bändern gehalten werden (österreichische Patentschrift 116 544). Die Konstruktion der Wärmetauscherflächen bedingt einen relativ niedrigen Wirkungsgrad. Nachteilig ist diese Eigenschaft insbesondere bei höheren Hitzeleistungen, da einer Vergrößerung des Luftvorwäimers enge bauliche, Grenzen ges etzt sind. Der Kettenrost selbst stellt eine Baueinheit dar, die bei Beschädigung einzelner Teile oft unter schwierigen Verhältnissen vollständig aus- bzw. eingebaut werden muß. Der von staubhaltigen. Gasen auf den Wärnietauscherelementen abgelagerte Schmutz wird während des Umlaufs des Kette:arostes zum größten Teil wieder abfallen. Da jedoch diese Ausführung nicht ausdrücklich für staubhaltige Oase konstruiert wurde, ist eine besondere Maßnahme zur Entstaubung bzw. Staubabscheidurig nicht vorgesehen.
  • Eine weitere bekannte, Konstruktion weist eine kettenförmige, bandumlaufende, durchbrochene Wärmetauscherscheibe auf. Zur Beseitigung des sich auf den Wärmetauscherelementen ablagemden Staubes sind Abstreifbürsten vorgesehen und am Boden der Gasführungskanäle Staubsammelbehälter (USA.-Patentschrift 1697 591). Für den Wirkungsgrad der sehr einfach ausgebildeten und in relativ großem Ab- stand zueinander angeordneten Wärmetauscherelemente gelten im erhöhtem Maße die bereits zur vorhergehenden Konstruktion gemachten Ausführungen. Da die Strömungsrichtung der Gase hier jeweils parallel zur Transportebene liegt, ist die Staubablage-. rung besonders stark. Die Abstreifbürsten hingegen können selbst verschmutzen oder verkleben und müssen ständig kontrolliert, gereinigt und häufig erneuert werden. Da derartige Wartungsarbeiten erfahrungsgemäß vondem Personal meist vernachlässigt werden, ist die Wirksamkeit der Entstaubung überhaupt in Frage gestellt. Wirtschaftlich erscheint ein derart intensiver Wartungsdienst auch kaum vertretbar.
  • Aufgabe, der Erfindung ist es daher, einen Wärmetauscher mit einem hohen wärmetechnischen Wirkungsgrad zu schaffen, dessen Wärmetauschereleinente sich weitgehend selbsttätig reinigen, und gegebenenfalls schnell entfernt und ausgrwQehseIt werden können. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die mit gewellten Oberflächen ausgestatteten Wärmetauscherscheiben auf den beiden parallelen Transportebenen des Trägerbandes jeweils geschlossene Pakete bilden, Der obere Abschnitt dieser Pakete liegt dabei im Austrittskanal der heißen, staubhaltigen Gase, Beide Pakete liegen in Strömungsrichtung hintereinander, Die Gehäuseteile, in denen die beiden Abschnitte umlaufen, sind voneinander dichtend getrennt, wobei der untere Gehäusetell in an sich bekannter Weise als Staubsammeltrichter ausgebildet ist. Ein leichtes Auswechseln einzelner Wärmetauscherelemente wird dadurch ermöglicht, daß, wie, es crfindungsgernäß weiter vorgesehen ist, jeweils mehrere Scheiben durch Verbindungsstege zu Teilpaketen zusammengefaßt sind, die jeweils mit einem Tragglied verbunden auf einer Gelenkachse des Trägerbandes bzw. der Kette, sitzt. Zweckmäßigerweise, weist das Tragglied für die Scheibenpakete in Gelenkachsrich# tung gesehen einen T"förmigen Querschnitt und das Scheibenpaket selbst eine entsprechend geformte Ausnehmung auf.
  • Die gewellten Scheiben gewährleisten einen besonders guten Wärmeübergang. Sie sind einfach herzustellen und leicht montierbar. Das Auswechseln einzelner Elemente bereitet keine Schwierigkeiten. Ein besonders vorteilhafter Wärmeübergang wird auch dadurch erzielt, daß die jeweiligen Abschnitte beider Transportebenen nacheinander von dem jeweiligen Gasstrom in den zugehörigen Gehäusen durchströmt werden. Die Scheibenpakete wirken -in vorteilhafter Weise dabei wie die Filterlamellen eines Staubfilters, so daß sich die Verunreinigungen auf den Scheiben absetzen und die durchströmenden Gase gereinigt werden. Eine Selbstreinigung der Wärmetauscherelemente wird dadurch bewirkt, daß der Staub insbesondere an den Umkehrpunkten des Trägerbandes beim Umlaufen wieder abfällt und einem Staubsammelbe# hälter zugeführt wird. Ein besonders vorteilhafter Effekt bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Wärmetauschers entsteht in Zuordnung zu einem Verbrennungsaggregat dadurch, daß die durch die Scheibenpakete geführte Frischluft den brennbaren Feinstaub, der sich auf den Scheiben abgesetzt hat, von diesen herunterbläst und dem Verbrennungsraum zuführt. Auch der in dem S2mmel ehälter niedergeschlagene, brennbare Staub kann dem Verbrennungsaggregat erneut zugeführt werden.
  • Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten regenerativen Luftvorwärmen kann die Belastbarkeit weitgehend der Leistung des Dampfkessels angepaßt werden. Die Investitionskosten steigen im Gegensatz zu anderen bekannten Ausführunaen nur etwa direkt proportional zu der Belastbarkeit. Die Baumasse des Luftvorwärmers vergrößert sich bei Erhöhung der Leistung in derselben Richtung oder Ebene wie die Abmessungen der zugehörigen Dampferzeugungsanlage. Eine Leistungssteigerung des Wärmetauschers ist ohne Erhöhung des Strömungswiderstandes und ohne Herabsetzung der Strömungsgeschwindigkeit möglich.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dar. Es zeigt F i g. 1 einen in eine Dampferzeugungsanlage eingebauten Luftvorwärmer im Vertikalschnitt, F i g. 2 einen Luftvorwärmer im vergrößerten Vertikalschnitt, F i g. 3 ein Teilpaket mit mehreren Scheiben im Schnitt, F i g. 4 ein gehäuseseitiges Dichtelement im Schnitt, F i g. 5 einen Teilschnitt durch den Luftvorwärmer in der Ebene V-V in F i g. 3.
  • Der Luftvorwärmer 10 ist, wie in F i,g. 1 dargestellt in eine Dampfkesselanlage 11 eingebaut. Er ist in ein isoliertes Blechgehäuse 12 eingebaut, das einen Gaseintrittskanal 13, einen Gasaustrittskanal 14, einen Frischlufteinlaßkanal 15 und einen Frischluftauslaßkanal 16 aufweist. Innerhalb des Gehäuses 12 ist ein elastisches, umlaufendes, kettenförmiges Trägerband 17 angeordnet, das in Form einer Schlinge 2 vertikale und parallel zueinander verlaufende gegenläufige Transportebenen bildet. Das Band 17 läuft oben um ein durch einen Motor21 angetriebenes Kettenrad 19. Am unteren Ende wird das Band 17 durch ein lose mitlaufendes Kettenrad 22 geführt. Das Antriebsrad 19 und das Umlenkrad 22 befindet -sich jeweils außerhalb des Strömungsbereiches. Das Band trägt die mit gewellten Oberflächen ausgestatteten Wärmet> tauscherscheiben 18, die auf den beiden parallelen Transportebenen des Bandes 17 jeweils geschlossene Pakete bilden. Das Trägerelement 17 besteht dabei aus einer Vielzahl von Metallketten, die schlingenförmig in parallelen, voneinander getrennten Ebenen angebracht sind. Die Kette 17 ist aus Metallgelenken 55 aufgebaut, die durch Gelenkachsen 56 miteinander verbunden sind (F i g. j). Ein Tragglied 53 ist scharnierartig auf einer solchen Gelenkachse 56 befestigt. Das Wärmetauscherelement18 besteht aus einer Reihe von im allgemeinen parallel im Abstand zueinander angeordneten geweRten Scheiben, die miteinander verschweißt sind, wobei die Verbindung durch kleine, zwischen den verschiedenen Scheiben eingesetzten Metallstreifen bewirkt wird. Ein solches Teilpaket weist eine T-förmige Ausnehmung 57 auf, -die dem T-förmigen Querschnitt des Traggliedes 53 entspricht. Das Teilpaket ist mit dem Tragglied verbunden.
  • Die gelenkige Befestigung des Traggliedes an dem Kettenband 17 ist in F i g. 5 dargestellt. Die Kettenglieder 55 ruhen auf jeder Seite des Kettenrades 19 und werden durch die Gelenkachse 56 miteinander verbunden, auf der jeweils eine Distanzhülse 62 sitzt. Die Gelenkachse 56 lagert auf jeder Seite in einem verriegelbaren Lager 63 und 64. Diese Lager sind auf dem Tragglied 56 befestigt und ermöglichten das Lösen des Gliedes von der Gelenkachse 56.
  • Der aesamte Lufterhitzer erstreckt sich über, die ganze rückwärtige Wand 27 des Dampfkessels. Innere halb der durch das Band 17 gebildeten Schlinge befindet sich unterhalb der Achse des Kettenrades 19 und oberhalb der Achse des Kettenrades 22 sowie an der Trennstelle der beiden Gasströme jeweils eine die Innenwand des Bandes 17 berührende Dichtwand. Ähnliche Dichtungen sind an den Gas- bzw. Luft-Ein-und-Auslässen des Luftvorwärmers vorhanden. Eine solche typische Dichtung 58, wie sie in F i g. 4 dargestellt ist, lagert in einem Scharnier 59, das am Gehäuse 12 befestigt ist. Eine Blattfeder 61 drückt die Dichtfläche 58 mit der vorgesehenen Auflagekraft an die abzudichtende Oberfläche an.
  • Die Seitenwand des Gehäuses 12 ist mit einer Zugangstür 54 versehen, die in einem Teil des Gehäuses außerhalb der Vorsprünge der Gas- und Lufteinlässe und -auslässe angeordnet ist. Die Tür ist. groß genug, um die Entfernung und das Auswechseln der Teilpakete 18 zu gestatten. Der untere Teil des Gehäuses 12 ist als Staubsammelt ichter 23 ausgebildet. Von dem Lufteinlaß15 ist ein Saugventilator24 und an dem Rauchgasauslaß 14 ein Kamin 25 vorgesehen.
  • Die Staubkesselanlage 11 hat eine Vorderwand 26, eine rückwärtige Wand 27 und Seitenwände 28, die den vertikal gestreckten Verbrennungsraum 29 umgrenzen. Die Vorderwand 26 ist mit einer Einbuchtung 40 versehen, auf der ein Richtungslangbrenner 31 befestigt ist, während die rückwärtige Wand 27 eine ähnliche Einbuchtung 32 mit einem Brenner 33 aufweist. Die Einbuchtungen 40 und 32 begrenzen eine untere Hochtemperaturzelle im Unterteil des Dampfkessels, in dem die Verbrennung hauptsächlich stattfindet. Die Brenner 31 und 33 sind durch Kanäle mit dem Frischluftauslaßkanal 16 des Luftvorwärmers 10 verbunden, und eine Flugaschenwiedereinspritzleitung 30 geht von dem Staubsammeltrichter 23 zu dem Brenner 33 und ist mit einem gasdichten Ventil 68 versehen.
  • Von der Dampf- und Wassertrommel 33 führt eine Leitung 34 zu den unteren Quersammelbehältern 35 und 40. Von dort aus läuft eine Reihe von Wandrohren in an sich bekannter Weise zurück in die Trommel33. Am Oberteil des Verbrennungsraumes 29 ist die Vorderwand26 mit einem Vorsprung37 versehen, während ein ähnlicher nach innen gerichteter Vorsprung38 in der Rückwand27 ausgebildet ist. Diese Vorsprünge umgrenzen einen verengten Gasabzug 39, der zu einem Konvektionszug 41 führt. Dieser Abzug ist durch eine zentrale Wand 42 in einen vorderen Teil 43 und einen rückwärtigen Teil 44 unterteilt. In diesen Teilen sind eine Reihe von überhitzern 47, 48, 49 und 51 untergebracht. Sowohl der vordere Teil 43 als auch der rückwärtige Teil 44 sind gekrümmt und verlaufen nach abwärts und rückwärts an der rückwärtigen Wand 27 und sind mit Drosselventilen versehen, die den Gasdruck durch beide Züge regeln. Durch beide Teile verläuft ein Speisewasservorwärmer 52. Beide Züge sind mit dem Rauchgaseinlaß 13 des Luftvorwärmers verbunden.
  • Die in der Hochtemperatur7elle des Kessels durch die Brenner 31 und 33 erzeugten heißen Rauchgase steigen durch den Kesselraum nach oben und bewirken eine Dampferzeugung in den Kesselrohren. Über den Schacht 39 und die Gasabzüge 43 und 44 strömen sie an den verschiedenen überhitzem 47, 48, 49 und 51 sowie an dem Vorwäriner 52 vorbei und geben dort einen Teil ihrer Wärme ab. Hinter dem Drosselventil werden beide Gasströme wieder vereinigt und dem Luftvorwärmer 10 durch den Rauchgaseinlaß 13 zugeführt, strömen durch diesen hindurch und gelangen über den Rauchgasauslaß 14 in den Kamin 25. Luft für die Brenner 31 und 33 wird durch einen angetriebenen Saugventilator 24 bereitgestellt, der die Luft durch den Frischlufteinlaß 15 des Lufterhitzers ansaugt, durch diesen hindurchdrückt und durch den Frischluftauslaß 16 an die Brenner 31 und 33 führt. Es ist insbesondere aus F i 1 ersichtlich, daß die Wärmetauscherelemente18 dem Gas und der Luft gestatten, durch diese hindurchzuströmen, da die gewellten Scheiben mit Abständen zueinander in der Strömungsebene angeordnet sind. Die gewellte Oberfläche der Wärmetauscherscheiben 18 bewirkt eine gute Wärmeübertragung. Das flexible Band 17 ist aus einer begrenzten Anzahl von Gelenkketten aufgebaut, die in breitem Abstand über die Breite des Bandes verteilt sind und nur durch die Tragglieder 53 und die Scheiben 18 verbunden sind, so daß der Luftwiderstand gering bleibt. Es ist ferner wesentlich, daß ein bestimmtes Teilpaket 18 durch den vom Ofen kommenden Strom des Gases zweimal läuft, und zwar einmal bei der Aufwärts- und einmal bei der Ab- wärtsbewegung, ebenso wie auch durch die dem Kessel zugeführte Frischluft.
  • Die Ausbildung der Wärmetauscherelemente 18 bewirkt ferner, daß diese als Lamellenfilter wirken und den Niederschlag von Staub und Flugasche des den Kessel verlassenden Gases bewirken. Diese Ansammlung von Staub wird in dem Band 18 nach abwürts transportiert, wobei eine bestimmte Menge von Feinstaub mit der Verbrennungsluft dem Ofen wieder zugeführt wird. Dieses hat zur Wirkung, daß der Staub zu einer Schlacke reduziert wird, die in einer konzentrierten Form den Kessel wieder verläßt und einfach entfernt werden kann. Die groben Teilchen des Staubes fallen von den Scheiben 18 ab und werden in dem Staubsammeltrichter 23 gesammelt. Von dort strömt die Flugasche durch die Ventile 68 und durch die Leitung 30 zum Brenner 33, wo sie mit dem Brennstoff und der Luft in den Kessel eingeführt und verschlackt wird. Weitere brennbare Bestandteile, sofern sie in dem Staub enthalten sind, werden ebenfalls verbrannt und dadurch der Wirkungsgrad des Kessels erhöht.
  • Die Leistung des Lufterhitzers kann durch Erhöhung der Länge der Scheiben 18 vergrößert werden; allerdings ist eine solche Verlängerung begrenzt, da diese ja auslegerartig während des vertikalen Laufes entlang der Transportebene abgestützt werden. Jedoch gibt es praktisch keine Begrenzung in der senkrechten Höhe des Luftvorwärmers, jedoch erscheinen Normhöhen zweckmäßig. Zur Steigerung der Leistung des Luftvorwärmers entsprechend den Anforderungen des Kessels ist es nur notwendig, daß die Breite des Bandes 17 geändert wird. Die besondere Ofen- und Kesselanordnung, wie sie im Beispiel dargestellt ist, ermöglicht es, daß die Dampferzeugungsleistung lediglich durch Vergrößerung des Abstandes zwischen den Seitenwänden 28 erhöht werden kann, Der längsweise vertikale Querschnitt bleibt der gleiche. Bei der Erfindung wird in Betracht gezogen, daß die Dampfkesselanlage eine Kesselanordnung dieser Art zusammen mit einem Luftvorwärmer einschließt, und zwar so, daß eine Normkonstraktion im Querschnitt ähnlich der in F i g. 1 gezeigten verwendet werden kann und daß die Leistung der gesamten Anlage lediglich durch Änderung der Abmessung senkrecht zu der Ebene der F i g. 1 verändert werden kann, d. h., der Abmessung von Seitenwand 28 zu Seitenwand 28 und der Breite des Bandes 17.
  • Es soll ebenfalls darauf hingewiesen werden, daß im Hinblick auf die Rauchgasausnutzung, das zu dem ,Kamin 25 strömt und die Erwärmung der Luft, die von dem Saugventilator 24 zum Kessel strömt, jede dieser Funktionen durch Änderung der Abmessungen geändert werden können, die sie in der vertikalen Höhe des Luftvorwärmers einnehmen. Es könnte z. B. notwendig werden, den Durchströmquerschnitt für die Frischluft doppelt so groß auszulegen wie den Querschnitt des Gasstromes. Es ist jedoch normal so viel Lufterwärmungsleistung anzusetzen, wie es wirtschaftlich angebracht erscheint, um die Gastemperatur so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist der erfindungsgemäß ausgebildete Luftvorwärmer in relativ geringem Maße dem Angriff von Schwefelsäure und Kondensationsniederschlägen ausgesetzt, obwohl die Gastemperatur unterhalb der Niederschlagstemperatur solch flüssiger Chemikalien liegt. Falls jedoch ein Wärmetauscherelement 18 unbrauchbar geworden ist und ersetzt werden muß, braucht der Luftvorwärmer 10 nur für eine kurze Zeit stillgelegt zu werden. Die Zugangstür 54 im Gehäuse 12 ist zu öffnen und das Teilpaket 18 zu entfernen und auszuwechseln. Das Teilpaket wird zusammen mit seinem Tragglied 53 entfernt, und zwar durch Lösen der Verriegelungszapfen 66 und 67 und durch senkrechtes Abheben aus dem Band 17 und dem Kettenrad. Wegen der Dichtungen 50 bzw. 58 kann nur eine geringe Menge Gas austreten, was die Arbeit erleichtert und die Antriebselemente schützt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Wärmetauscher für staubhaltige Gase, der scheibenförmige Wärmetauscherelemente aufweist, die auf einem umlaufenden kettenförmigen Band angeordnet sind, dessen gegenläufige Transportebenen vertikal und parallel zueinander verlaufen, wobei die Flächen der Wärmetauscherscheiben quer zurTransportebenepaketweiseaufei-nanderlie#end von den Gasen beaufschlägt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit gewellten Oberflächen ausgestatteten Wärmetauscherscheiben (18) auf den beiden parallelen Transportebenen des Trägers (17) jeweils geschlossene Pakete bilden-, deren obere, Abschnitte im Austrittskanal der heißen staubhaltigen Gase und deren untere Abschnitte im Eintrittskanal der kühlen Gase in Strömungsrichtung hintereinanderhegend angeordnet sind, wobei jeder der beiden Abschnitte in einem Gehäuseteil umläuft, der von dem anderen dichtend getrennt ist und der untere Gehäuseteil in an sich bekannter Weise als Staubsammeltrichter (23) ausgebildet ist.
  2. 2, Wärmetauscher nach Anspruch 1 mit einem als Gelenkkette ausgebildeten Träger für die Scheibeapatete, dadurch gekennzeichnet, daß je- weils mehrere Scheiben (18) durch Verbindungsstege zu Teilpaketen zusammengefaßt sind, von denen jedes mit einem Tragglied verbunden ist, das auf einer Gelenkachse (96) der Kette, sitzt. 3. Wärmetauscher nach Anspruch 2 mit auswechselbareil Scheibenpaketen, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied (53) für die Scheibenpakete in Gelenkachsrichtung gesehen einen M#rmigen Querschnitt und das Scheibenpaket selbst eine entsprechend geformte Ausnehmung (57) aufweist.
  3. In )Betracht gezogene Druckschriften-, Deutsche Patentschriften. Nr. 460 703, 1043 362, 966 3362 816 580; österreichische Patentschriften Nr. 116 544 89 244; schwedische Patenfschrift Nr. 126 903; USA.-Patentschrift Nr. 1697 591.
DER34636A 1962-03-19 1963-03-07 Waermetauscher fuer staubhaltige Gase Pending DE1226236B (de)

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