DE122627C - - Google Patents
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- DE122627C DE122627C DENDAT122627D DE122627DA DE122627C DE 122627 C DE122627 C DE 122627C DE NDAT122627 D DENDAT122627 D DE NDAT122627D DE 122627D A DE122627D A DE 122627DA DE 122627 C DE122627 C DE 122627C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D3/00—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
- B67D3/04—Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
- B67D3/047—Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer with a closing element having a rotational movement
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Farshahn.
Die hölzernen Fafshähne haben den Uebelstand, dafs die Küken sich infolge Quellens
des Materials in ihrem Gehäuse schwer drehen lassen und ein Lecken schon nach kurzer Benutzung
eintritt, so dafs aus diesem Grunde den Metallhähnen vielfach der Vorzug gegeben
wird.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Fafshahn, der anstatt des hölzernen
Kükens eine Metallscheibe besitzt, deren dem Einlaufquerschnitt entsprechende Durchbrechung
durch Drehung der Scheibe um einen festen Punkt vor den Einlauf gebracht werden kann.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die neue Einrichtung, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt des Fafshahnes mit senkrechter Anordnung der Drehscheibe,
Fig. 2 den Hahn in der Ansicht,
Fig. 3 eine andere Ausführung des Fafshahnes mit wagerechter Anordnung der Drehscheibe.
Fig. 4 zeigt den Hahn gemäfs Fig. 3 von unten gesehen mit abgenommenem Auslauf.
Fig. 5 bis 8 zeigen Einzelheiten des Fafshahnes. Der Einlaufkanal a, welcher bei b
ein Knie erhält, wird durch die Metallscheibe c, welche sich centrisch um die Holzschraube d
dreht, geöffnet oder geschlossen. Die Scheibe erhält die aus Fig. 5 und 6 sich ergebende
Gestalt. Die Bewegungen der Scheibe werden begrenzt durch zwei in das Hahngehäuse eingesetzte
Stifte g h, gegen welche sich der Griff der Scheibe bezw. die Aussparung derselben
legt.
Fig. 5 zeigt den Hahn geöffnet, Fig. 6 geschlossen. · -■ ■ ·
Um eine glatte und abdichtende Auflage für die Scheibe c zu erhalten, wird zwischen diese
und die Stirnfläche des Hahngehäuses eine Lederscheibe e, die vorher mit zwei den Durchbrechungen
der Scheibe entsprechenden Oerfnungen versehen wird, gelegt.
Die als Drehpunkt der Scheibe dienende
Holzschraube d befestigt den Kopf f des Hahnes gegen den übrigen Theil f1 des Gehäuses.
Durch entsprechendes Anziehen dieser Schraube kann man die Scheibe c fester oder
loser gegen die Stirnfläche des Gehäuses drücken bezw. das Drehen der Scheibe erschweren
oder erleichtern.
Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Drehscheibe / in eine horizontale
Ebene verlegt ist. Der Auslauf i erhält nach rechts eine Verstärkung, durch welche der Verbindungsbolzen
k hindurchgeführt ist.
Die Drehscheibe erhält hier die aus Fig. 4 ersichtliche Gestalt und ist mit einem geeigneten
Holzgriff versehen. Die Drehung der Scheibe / wird hier nur durch einen Stift η
begrenzt, gegen den sich die Scheibe mit ihrer geraden Fläche in der Offenstellung bezw. in
der Verschlufsstellung anlegt. In Fig. 4 zeigt die punktirt gezeichnete Anordnung den Hahn
geschlossen, die ausgezogene den Hahn geöffnet.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 besteht der Einlauf nicht aus einer einzigen
grofsen Oeffnung 0, sondern aus mehreren kleinen p, die schräg in den Hauptkanal des
Gehäuses münden und das Einlaufen von Pech oder anderen Fremdkörpern verhindern sollen.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Anordnung,
vermöge deren die Drehung der Scheibe nur durch die Anwendung eines Steckschlüssels q
möglich ist, der in das Gehäuse r, dessen eine Seitenwand fehlt, eingeführt wird und dort
den Griff der Scheibe erfafst. ■
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: ;i. Fafshahn, dadurch gekennzeichnet, dafs der. Hahnkörper aus zwei Theilen (f und flj besteht, zwischen welche eine Metallscheibe (c) gelegt ist, die sich um eine die beiden Gehäusetheile in der Mittelachse mit einander verbindende Schraube (d) dreht und je nach der durch zwei Stifte begrenzten Drehung sich mit einer Durchbrechung vor oder neben den Kanalquerschnitt des Hahnkörpers legt.
Eine Ausführungsform, der Einrichtung nach Anspruch ι mit nach unten verlegtem Auslauf, dadurch gekennzeichnet, dafs um einen den, aus einem besonderen Stück bestehenden, Auslauf mit dem Hahngehäuse verbindenden Bolzen sich eine Scheibe / in wagerechter Richtung dreht und in ihrer Bewegung nur durch einen Stift (n) begrenzt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE122627C true DE122627C (de) |
Family
ID=391536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT122627D Active DE122627C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE122627C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894818C (de) * | 1951-11-18 | 1953-10-29 | Johannes Peters | Abfuellvorrichtung mit Absperrschieber fuer Faesser und andere Behaelter |
-
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- DE DENDAT122627D patent/DE122627C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894818C (de) * | 1951-11-18 | 1953-10-29 | Johannes Peters | Abfuellvorrichtung mit Absperrschieber fuer Faesser und andere Behaelter |
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