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DE1225401B - Pneumatische Rechenmesseinrichtung - Google Patents

Pneumatische Rechenmesseinrichtung

Info

Publication number
DE1225401B
DE1225401B DES86431A DES0086431A DE1225401B DE 1225401 B DE1225401 B DE 1225401B DE S86431 A DES86431 A DE S86431A DE S0086431 A DES0086431 A DE S0086431A DE 1225401 B DE1225401 B DE 1225401B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
bellows
force
pneumatic
measuring device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES86431A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus-Joachim Kober
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES86431A priority Critical patent/DE1225401B/de
Publication of DE1225401B publication Critical patent/DE1225401B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G5/00Devices in which the computing operation is performed by means of fluid-pressure elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Pneumatische Rechenmeßeinrichtung Bei einer bekannten pneumatischen Rechenmeßeinrichtung zur Bestimmung des Produktes oder des Verhältnisses von Druckwerten wird eine Kraftwaage benutzt, die unter der Wirkung von drei Druckkörpern mit Hilfe eines Steuersystems im Gleichgewicht gehalten wird. Zwei Druckkörper wirken dabei unmittelbar auf die Kraftwaage ein, von denen der eine sich gegen eine Feder abstützt, deren Federkonstante mittels des dritten Druckkörpers eingestellt werden kann. Eine solche Einrichtung ist in F i g. 1 schematisch dargestellt. Auf die Kraftwaage 1, die an der Stelle 2 gelagert ist, wirken die Bälge 3 und 4, denen der Druck pl bzw. p, zugeführt wird. Der Balg 3 ist mit einer Ringfeder 5 versehen und stützt sich gegen eine Blattfeder 6 ab, deren Federkonstante mit Hilfe des Balges 7 verändert werden kann. Dem B alg 7 wird der Druck pf zugeführt. Die Auslenkung der Kraftwaage wird über den pneumatischen Ab- griff 8 (Düse-Praliplatten-System) in einen Druckwert umgewandelt, in einem vom Betriebsdruck p, gespeisten pneumatischen Verstärker 9 verstärkt und der Ausgangsdruck als Druck p, dein Balg 4 zugeführt. In der angegebenen Schaltung ist der Ausgangsdruck p2 annähernd proportional dem Produkt aus p, und pf. Diese Beziehung gilt jedoch, wie die aufgenommenen Kennlinienfelder zeigen, nur in einem eng begrenzten Druckbereich. Bei exakter Betrachtung muß für das Gerät die Gleichung p2 = pl - f(pf) zugrunde gelegt werden. Hierbei ist f eine von pf nicht linear abhängige, gekrümmt verlaufende Funktion.
  • Es ist außerdem eine Rechenmeßeinrichtung zur Darstellung des Verhältnisses von vier Druckwerten nach der Gleichung Pl: P2 = P3: P4 bekannt, die mit zwei zusammengeschalteten Kraftwaagen gleicher Ausführung arbeitet, auf die sich je zwei, also insgesamt vier Druckkörper abstützen. Die Drehpunkte beider Waagebalken können über ein Gestänge mit Hilfe eines weiteren Druckkörpers verstellt -werden, der vom Steuerabgriff des einen Waagebalkens betätigt wird. Ein oder zwei der Druckkörper, deren Druck das Rechenergebnis darstellt, werden vom Steuerabgriff des anderen Waagebalkens ausgesteuert. Die bekannte Rechenmeßeinrichtung hat den Nachteil, daß bei der Verstellung der Drehpunkte der Waagebalken starke Reibungskräfte zu überwinden sind, die von den Stützen hervorgerufen werden, welche die vier Kräfte auf die Waagebalken übertragen. Infolge dieser Reibungskräfte sind Meßungenauigkeiten unvermeidlich. Außerdem ist eine relativ aufwendige Mechanik für die Verschiebung der Drehpunkte erforderlich. Bei der neuen Rechenmeßeinrichtung werden ebenfalls zwei zusammengeschaltete Kraftwaagen gleicher Ausführung mit je zwei Druckkörpern verwendet, die unmittelbar auf die Waagebalken wirken. Die Waagebalken werden durch zwei pneumatische Steuerabgriffe im Gleichgewicht gehalten, von denen der eine das Kraftverhältnis der beiden Kraftwaagen einstellt und der andere mit einem oder zwei der Druckkörper verbunden ist, deren Druck das Rechenergebnis darstellt. Der Erfindung liegt jedoch die Aufgabe zugrunde, Reibungskräfte bei der Verstellung des Kraftverhältnisses zu vermeiden. Daher wird an Stelle einer Verschiebung der Drehpunkte der Waagebalken von der Maßnahme nach der eingangs beschriebenen Einrichtung Gebrauch gemacht, die Federkonstanten zweier Federn an den Kraftwaagen zu verstellen.
  • Gemäß der Erfindung ist der beide Kraftwaagen steuernde Abgriff mit zwei Druckkörpern verbunden, mittels derer in an sich bekannter Weise die Federkonstanten zweier Federn einstellbar sind, gegen die sich jeweils einer der beiden unmittelbar auf die Waagebalken wirkenden Druckkörper abstützt.
  • Ein Ausführungsbeispiel für ein gemäß der Erfindung arbeitendes Gerät ist in F i g. 2 der Zeichnung schematisch dargestellt. Auf die Kraftwaage I, deren Drehpunkt mit D, bezeichnet ist, wirken die Bälge B, und B.. Dem BalgB1 wird der Druckp, und dem Balg B, der Druck P2 zugeführt. Der Balg B, stützt sich gegen eine Blattfeder G, ab, die vom Balg B, über einen Hebel H,. gespannt wird. Dem Balg Bf wird der Druck pf zugeführt. Auf die Kraftwaage II, die um den Punkt D2 drehbar ist, wirken die Bälge B und B , wobei der Balg B, sich wieder gegen eine Biaifeder'Gjl abstützt, die über den Hebel H2 vom Balg Bf' gespannt wird. Die Bälge Bi und B, sind in bekannter Weise von einer Ringfeder umgeben. Außerdem sind noch Justier- und Nullpunktsfedern fl, bis f4 angedeutet. Das untere Ende beider Kraftwaagen ist als Prallplatte ausgebildet und steht einer Düse 10 bzw. 11 gegenüber. Sobald die entsprechende Kraftwaage nicht im Gleichgewicht ist, wird die zugehörige CY Düse ausgesteuert und über den nachge-C) schalteten, vom Betriebsdruck P, gespeisten Verstärker 12 bzw. 13 ein der Auslenkung entsprechender Ausgangsdruck erzeugt. Der Ausgang des an die Düse 10 angeschlossenen Verstärkers 12 speist nun die Bälge Bf bzw. Bf' der beiden Kraftwaagen, während der Ausgangsdruck des der Düse 11 nachgeschalteten Verstärkers 13 den Balg B4 mit Druck versorgt. Werden den Bälgen Bl, BV B, entsprechende Druckwerte pl, P21 p3 zugeführt, so stellt sich über den Verstärker 13 irn Balg B4 ein Druck P4 ein, für den die Beziehung gilt: In dieser Beziehung ist der Druck pi nicht enthalten, der nach der früher angegebenen Funktion einen nichtlinearen Verlauf zeigt. Bei gleicher Justierung der beiden Kraftwaagen ist die oben angegebene Beziehung zwischen den Druckwerten p, bis P4 in einem relativ großen Druckbereich linear.
  • Die neue Recheneinrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß handelsübliche Einzelgeräte benutzt und in der erfindungsgemäßen Weise zusammenceschaltet werden können. Die Anordnung läßt sich z. B. zum Dividieren, Multiplizieren, Quadrieren und Radizieren verwenden, was nachstehend noch kurz erläutert werden soll. Die oben angegebene Gleichung zwischen den Druckwerten pl bis P4 kann auch nach einer anderen Druckgröße, z. B. p" aufgelöst werden. In diesem Fall wird der Ausgang des Verstärkers 13 mit dem Balg B, verbunden.
  • Sollen zwei Faktoren miteinander multipliziert werden, so ist der eine Balg, z. B. B13 mit einem konstanten Druck zu speisen. Aus der obengenannten Gleichung ergibt sich dann Mit k ist hierbei der konstantzuhaltende Druck im Balg B, bezeichnet. Für die Division zweier Größen, z. B. der Druckwerte p. und p, wird dem BalgB, der konstante Druckwertp2=k zugeführt. 5o Im Ausgang des Verstärkers13, der den Bal-B t2 4 speist, tritt dann der Quotient der Drücke p3 und p" auf, d. h. Soff eine Druckgröße, z. B. p., quadriert werden, so wird dieser Druck dem Balg B, und dem Balg B2 zugeführt. Der Balg B, erhält wieder einen konstanten Druck (pl=k), und wenn in der früher genannten Gleichungp,=p, gesetzt wird, ergibt sich Um einen Wert, z. B. den Druck P2 zu radizieren, wird der Druck P4 im Ausgang des Verstärkers 13 dem Balg B4 und dem Balg Bi zugeführt. Mt Pl#P4 und p. = k ergibt sich der Ausdruck d. h *, iin Ausgang des Verstärkers 13 tritt ein Druck auf, der der Quadratwurzel aus dem Druck im Balg B, proportional ist, wenn dem Balg B, ein konstanter Druckwert (p = k) zugeführt wird. Statt dessen kann natürlich auch der Druck p. konstantgehalten und dem Balg B, der Druck zugeführt werden, der zu radizieren ist. Bei allen Beispielen kann mit dem konstanten Druck der Meßbereich der Recheneinrichtung in geeigneter Weise gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch. Rechemneßeinrichtung zur Darstellung des Verhältnisses Pl: P2=P3: P4 Mittels zweier zu-sammengeschalteter Kraftwaagen gleicher Ausführung mit je zwei Druckkörpern, die unmittelbar auf die Waagebalken wirken, die durch zwei pneumatische Steuerabgriffe im Gleichgewicht gehalten werden, von denen der eine das Kraftverhältnis 'beider Kraftwaagen einstellt und der andere mit einem oder zwei der Druckkörper, deren Druck das Rechenergebnis darstellt, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der beide Kraftwaagen steuernde Abgriff (10) mit zwei Druckkörpern (Bf, Bf) verbunden ist, mittels derer in an sich bekannter Weise die Federkonstanten zweier Federn (GI, GII) einstellbar sind, gegen die sich jeweils einer der beiden unmittelbar auf die Waagebalken (1, 11) wirkenden Druckkörper (B1, B.) abstützt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1115 939.
DES86431A 1963-07-30 1963-07-30 Pneumatische Rechenmesseinrichtung Pending DE1225401B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES86431A DE1225401B (de) 1963-07-30 1963-07-30 Pneumatische Rechenmesseinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES86431A DE1225401B (de) 1963-07-30 1963-07-30 Pneumatische Rechenmesseinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1225401B true DE1225401B (de) 1966-09-22

Family

ID=7513011

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES86431A Pending DE1225401B (de) 1963-07-30 1963-07-30 Pneumatische Rechenmesseinrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE1225401B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115939B (de) * 1952-08-26 1961-10-26 Johannes Sorteberg Selbsttaetig abgleichbare mechanische Rechen- und Messeinrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115939B (de) * 1952-08-26 1961-10-26 Johannes Sorteberg Selbsttaetig abgleichbare mechanische Rechen- und Messeinrichtung

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