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DE2546112A1 - Automatische balkenwaage zum abwaegen von abfuellmassen - Google Patents

Automatische balkenwaage zum abwaegen von abfuellmassen

Info

Publication number
DE2546112A1
DE2546112A1 DE19752546112 DE2546112A DE2546112A1 DE 2546112 A1 DE2546112 A1 DE 2546112A1 DE 19752546112 DE19752546112 DE 19752546112 DE 2546112 A DE2546112 A DE 2546112A DE 2546112 A1 DE2546112 A1 DE 2546112A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mass
weighing
balance
filling
balance beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752546112
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Utikal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAHLKUCH GREIF WERK ERNST
Original Assignee
MAHLKUCH GREIF WERK ERNST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAHLKUCH GREIF WERK ERNST filed Critical MAHLKUCH GREIF WERK ERNST
Priority to DE19752546112 priority Critical patent/DE2546112A1/de
Publication of DE2546112A1 publication Critical patent/DE2546112A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/003Details; specially adapted accessories
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/34Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving mechanical linkage motivated by weighing mechanism
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/62Over or under weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Automatische Balkenwaage zum Abwägen von Abfüllmassen
  • Die Erfindung betrifft eine automatische Balkenwaage zum Abwägen von Abfüllmassen mit einem mechanischen Wägesystem, bestehend aus einem Waagebalken mit einer Lastaufnahme an einem und einer Gewichtsaufnahme am anderen Balkenende, und mit einer Anzeigeeinrichtung für die im Wägebetrieb jeweils in der einen oder anderen Richtung eingenommene Schwenklage des Waagebalkens.
  • Bei automatischen Abfüllwaagen der vorstehend genannten Art ist, wie allgemein bekannt,am Waagebalken ein Zeiger angeordnet, dem eine unbezifferte feste Skale zugeordnet ist. Bei einem Zeigerausschlag ist mit Hilfe dieser unbezifferten Skala aber nur festzustellen, daß die abgewogene Abfüllmasse mengenmäßig von der Vergleichsmasse abweicht, ohne daß jedoch die absolute Größe der Abweichung unmittelbar von der Skala abgelesen werden kann. Da die automatisch dosierten Abfüllströme aus bekannten Gründen in ihrer Menge bei jedem Abfüllvorgang unterschiedlich ausfallen, muß in zeitlichen Abständen eine Kontrolle der abgewogenen Abfüllmenge vorgenommen werden.
  • Hierzu wird bei den vorgenannten Balkenwaagen im Falle einer mit einer Skala festgestellten Abweichung die Anzahl der Gewichte auf der Gewichtsaufnahme verändert, um die Null-Lage des Wägesystems wieder herzustellen und um die Abweichung dann anhand der Gewichte festzustellen. Dies ist insbesondere für automatische Abfüllwaagen der in Rede stehenden Art ein zeitraubender Vorgang.
  • Weiterhin schreiben die eichtechnischen Vorschriften vor, daß bei Verwendung einer bezifferten Skala zwecks Ablesung des Wägeergebnisses eine lineare Teilung auf der Skala vorgesehen sein muß. Bezifferte Skalen mit einer lineraren Teilung umfassen in der Regel einen relativ großen Meßbereich, und ohne zusätzliche technische Einrichtungen, wie z.B. Meßköpfe mit Meßfedern oder Pendelmechanismen, ist eine lineare Bewegung des mit der Waage verbundenen Anzeigegliedes über den großen Meßbereich nicht möglich. Ferner erfordern solche Einrichtungen ein kompliziertes Auswägesystem und haben außerdem den Nachteil, daß sie einen zusätzlichen Aufwand an Material und Kosten darstellen und relativ viel Platz beanspruchen. Diese Einrichtungen zeigen, soweit sie bei automatischen Abfüllwaagen benutzt werden, die Wägeergebnisse zwischen Null und Höchstlast an und sind ferner relativ kompliziert aufgebaut und besitzen viele, dem Verschleiß unterliegende Gelenke, so daß sie zur Vermeidung von Störungen regelmäßig gewartet werden müssen. Außerdem begrenzen sie die Abwägegeschwindigkeit beträchtlich.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer automatischen Abfüllwaage der eingangs beschriebenen Bauart, die auf einfache Weise so ausgebildet ist, daß die Werte der jeweils abgewogenen Abfüllmenge in bezug auf eine Vergleichsmasse mit minimalem technischem Aufwand auf einer Anzeigeeinrichtung mit linearer Teilung absolut ablesbar sind.
  • Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß bei der einleitend angeführten Abfüllwaage der Schwerpunkt des unbelasteten Wägesystems über die für seine Null-Lage gerade erforderliche Lage hinaus innerhalb der mit der Schwenkachse des Wägesystems zusammenfallenden Lotebene nach unten derart verlagert ist, daß im Lastfall bestimmten Winkelausschlägen des Schwerpunktes und damit bestimmten Werten der Anzeigeeinrichtung absolute Abweichungswerte der abzuwägenden Masse von der Vergleichsmasse zuzuordnen sind.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform des Gegenstandes nach der Erfindung besteht darin, daß am Waagebalken mindestens eine zusätzliche, ein definiertes Rückstellmoment ergebende Gewichtsbelastung starr angeordnet ist, deren eigener Schwerpunkt bei in Null-Lage befindlichem Wägesystem innerhalb oder im wesentlichen innerhalb der Lotebene liegt.
  • Durch diese einfache Lösung können bei Abfüllwaagen der einleitend genannten Art auf einfache Weise vorhandene Massenabweichungswerte der im Lastbehälter oder dergleichen befindlichen Abfüllmenge in bezug auf eine Vergleichsmasse mittels einer einfach aufgebauten Anzeigeeinrichtung in absoluter Größe festgestellt bzw.. unmittelbar abgelesen werden. Vorteilhaft wird als Anzeigeeinrichtung eine bezifferte Skala verwendet, welcher ein Zeiger des Waagebalkens zugeordnet ist. Die Skalenlänge entspricht nach beiden Seiten, d.h.
  • nach Plus und Minus, dem zulässigen Verkehrsfehler, so daß das Abwägeergebnis bei beruhigtem Wägesystem schnell abgelesen-werden kann.
  • Es entfällt nunmehr die Größenfeststellung einer Abweichung mittels des zeitraubenden, von Hand durchzuführenden Auswägens durch Veränderung der Anzahl der Gewichte auf der Gewichtsaufnahme des Wägesystems oder die Anwendung komplizierter Meßköpfe oder dergleichen.
  • Weiterhin weist die Abfüllwaage nach der Erfindung keine beweglichen zusätzlichen Teile auf, so daß keine weiteren Verschleißteile vorhanden sind. Die am Waagebalken starr befestigte Zusatzbelastung ist einfachster Bauart, so daß ferner auch eine hohe Langzeitstabilität bei der Abfüllwaage gewährleistet ist.
  • Aufgrund des tiefer als sonst üblich gelegenen Schwerpunktes des Wägesystems wird ein von der Reibung des Systems relativ unabhängiges Rückstellmoment erhalten, welches für den fraglichen Zweck als ausreichend reproduzierbar oder ausreichend definiert angesehen werden kann. Da der Toleranzbereich der zulässigen Verkehrsfehlergrenzen relativ gering ist, genügen auch geringe Auslenkungen des Waagebalkens für die erwünschte Anzeige. Da ferner die Tatsache ausgenutzt wird, daß der mathematische Anzeigefehler eines einfachen Neigungsanzeigeelementes im Anfangsauslenkungsbereich hinsichtlich der Anzeigelinearität so klein ist, daß der zulässige Eichfehler davon praktisch nicht beeinflußt ist, ist es mit der erfindungsgemäßen Lösung möglich, zumindest innerhalb der Verkehrsfehlergrenzen für die abzuwägenden Abfüllmengen mittels eines einfachen Neigungselementes eine lineare Anzeige für die Abweichungswerte zu schaffen.
  • Damit wird die eichtechnische Vorschrift der linearen Anzeige des Abwägeergebnisses auf einfache Weise erfüllt.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß, obwohl die lineare Anzeigemöglichkeit bevorzugt unter Schutz gestellt werden soll, auch eine verwertbare degressive Anzeigemöglichkeit vom Schutz mit erfaßt sein soll.
  • Die wie vorstehend vorgeschlagen ausgebildete automatische Abfüllwaage ist in der Regel mit Vorlasteinrichtungen zur Steuerung der einzelnen Füllströme des in Teilfüllströme aufgeteilten Gesamtfüllstromes für einen Abwägevorgang ausgerüstet. Nach einem weiteren Markmal der Erfindung werden die Vorlasteinrichtungen nach Abwägeende automatisch abgeschaltet, so daß sich das Wägesystem zwecks Ablesung des Abwägeergebnisses sofort einspielen kann. Zur schnellen Beruhigung des Wägesystems sind ferner Dämpfungsmittel in Form von Magnet- oder öldämpfern vorgesehen.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem in der anliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 ein vereinfachtes Schema zur Erläuterung der Erfindung, Figur 2 eine praktische Ausführungsform der Erfindung in Vorderansicht-, Figur 3 eine teilweise Darstellung der Ausführungsform nach Figur 2 in Seitenansicht.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird zunächst auf die schematische Figur 1 Bezug genommen. Ein beispielsweise gleicharmiger Waagebalken 1 ist in seiner Mitte durch ein Gelenk 2, z.B. eine Schneidenlagerung, schwenkbar gelagert, wobei die Schneidenlinie die Schwenkachse 2 a des Waagebalkens einschließlich seines Wägegeschirrs bildet. Das aus Lastaufnahme 3 und Gewichtsaufnahme 4 gebildete Wägegeschirr ist über Endgelenke 5 bzw. 6 an den beiden Enden des Waagebalkens 1 gelagert. Während die Gewichtsaufnahme 4 ein die Vergleichsmasse darstellendes Gewicht G trägt, wird die abzuwägende Gutmenge 7 in ein Lastgefäß L der Lastaufnahme 3 gegeben.
  • Mit dem Waagebalken ist ein Zeiger 8 starr verbunden, dem eine bezifferte Skala 9 mit linearer Teilung zugeordnet ist. Bei dieser Bauweise einer Balkenwaage befindet sich der Schwerpunkt des Waagebalkens möglichst in der durch dessen Endgelenkpunkte verlaufenden, gedachten Verbindungsgeraden und in der durch die Schwenkachse 2 a gehenden Lotebenelderart, daß eine definierte Null-Lage des aus Waagebalken und Wägegeschirr gebildeten, unbelasteten Wägesystems erhalten wird.
  • Nach einem Merkmal der Erfindung wird durch eine starr am Waagebalken befestigte Zusatzmasse M ein neuer' gemeinsamer Schwerpunkt S gebildet, der gegenüber der Schwerpunktlage des Waagebalkens um ein bestimmtes Maß tiefer liegt, wie noch erläutert wird, und sich bei unbelastetem Wägesystem ebenfalls in der genannten Lotebene befindet. Bei Auslenkung des Wägesystems um die Schwenkachse 2 a wird durch die im gemeinsamen Schwerpunkt angreifend gedachte Gesamtmasse aus der Masse des Waagebalkens und der Zusatzmasse ein hinreichend reproduzierbares Rückstellmoment erhalten. Alternativ wird der gleiche Effekt auch dann erzielt, wenn der Waagebalken 1 formmäßig so gestaltet ist, daß sein Schwerpunkt die gewünschte neue Position erhält.
  • Im dargestellten Fall nach Figur 1 wird der neue1 gemeinsame Schwerpunkt S durch Vorsehen einer einzigen Zusatzmasse M erzielt, die an einem Hebelarm 10 befestigt ist, der wiederum starr am Waagebalken 1 befestigt ist. Die Lage des gemeinsamen Schwerpunktes unterhalb der Schwenkachse 2 a bestimmt sich im wesentlichen nach der Größe der Zusatzmasse. Da in diesem Beispiel der Schwerpunkt des unmontierten Waagebalkens 1 praktisch mit seiner Schwenkachse 2 a zusammenfällt, kann die Masse des Waagebalkens zwecks Ermittlung der Größe der Zusatzmasse M außer Betracht bleiben, so daß die Größe der Zusatzmasse eine Funktion der maximal zulässigen Absolutabweichung und, bei ausgelenktem Wägesystem, dem Quotienten aus verkürzter Kraftarmlänge des Waagebalkens geteilt durch die Auslenkungswegstrecke der Zusatzmasse ist. Die Auslenkungswegstrecke, die von der Schwerpunktlage der Zusatzmasse in der Lotebene ausgemessen wird, ergibt sich wiederum aus der dem zulässigen Verkehrs fehler entsprechenden Skalenlänge.
  • Eine gemäß der Erfindung aufgebaute Balkenwaage erlaubt es, daß insbesondere bei belastetem Wägesystem den geringen Winkelauslenkungen des Schwerpunktes S bzw. der Zusatzmasse M und damit auch des Waagebalkens 1 von etwa bis zu +/- 5 Winkelgraden entsprechende Absolutwerte auf einer linearen Skala zugeordnet werden können. Somit kann bei Balkenwaagen der in Rede stehenden Art entsprechend der gewählten Bezifferung der Skala eine vorhandene Massenabweichung von der Vergleichsmasse oder die tatsächlich abgewogene Masse unmittelbar in Absolutwerten von der Skala abgelesen werden.
  • In Figur 1 ist in gestrichelter Darstellung ein ausgelenktes Wägesystem angedeutet. Die Zusatzmasse M ist aus der Lotebene in die Position 11 gelangt und erzeugt hier ein Rückstellmoment, das dem Gegenmoment aus der Massendifferenz zwischen dem Gewicht G und der abzuwägenden Masse 7 multipliziert mit der entsprechend verkürzten Kraftarmlänge gleicht. Auf der eine lineare Teilung aufweisenden Skala 9 beträgt die Massenabweichung im dargestellten Fall 100 g, und zwar 100 g zuwenig in bezug auf die durch das Gewicht G repräsentierte Vergleichsmasse.
  • Es besteht im Waagenbau die Vorschrift, daß Skalen gleiche Teilstrichabstände aufweisen müssen. Bei der vorgeschlagenen.Balkenwaage liegen die erforderlichen Winkelausschläge des Waagebalkens 1 bzw. des Zeigers 8 nach jeder Auslenkungsseite innerhalb eines solchen Bereiches, in dem der Skalenfehler vernachlässigbar gering ist, der sich aus der linearen Aufteilung der Skala im Verhältnis zur rechnerischen Auslenkung des Wägesystems ergibt. Somit ermöglicht die vorgeschlagene Schwerpunktlage des Wägesystems bei einfachen Balkenwaagen auf einfache Weise eine lineare Anzeige des Wägeergebnisses in absoluten Werten.
  • Die neue Schwerpunktlage der für die Erzielung eines Rückstellmomentes für'den fraglichen Zweck verantwortlichen Massen des Wägesystems kann innerhalb eines Bereiches variieren. Als obere Grenzlage ist diejenige anzusehen, bei welcher ein und dasselbe mathematische Rückstellmoment hinreichend genau mit dem tatsächlichen Rückstellmoment übereinstimmt. Die untere Grenzlage ist diejenige, bei welcher die Empfindlichkeit für die jeweilige Waagenbaugröße zu gering ist. Im allgemeinen wird die neue Schwerpunktlage so gewählt, daß der Ausschlag des Zeigers oder eines entsprechenden Elementes nach beiden Auslenkungsseiten ungefähr den zulässigen Verkehrsfehlergrenzen für die jeweilige Abwägungsmenge entspricht.
  • Die Figuren 2 und 3 zeigen eine vorzugsweise praktische Ausgestaltung der Erfindung in Form einer automatischen Abfüllwaage mit einem einfachen Waagebalkenwägesystem. Mit 12 ist ein gleicharmiger Waagebalken bezeichnet, der, in Aufsicht betrachtet, H-Form aufweist. In Figur 2 ist nur der vordere gleicharmige Hebel 12 a des Waagebalkens zu sehen, da der hintere Hebel dem vorderen gleicht. Der hintere Hebel 12 b ist über ein Joch 13 mit dem vorderen Hebel 12 a starr verbunden. Der Waagebalken 12 ist mittig mittels eines Drehgelenkes 14 z.B. an einem Gehäuse 15 gelagert, welches eine Schüttgutdosiervorrichtungs die normalerweise in eine Grob- und eine Feindosierung aufgeteilt ist, aufweist (nicht gezeigt). Am Lastarm des Waagebalkens ist mittels einer Stange 16 ein konusstumpfförmiger Füllstutzen 17 mit einer unteren Sackklemme 18 angelenkt, die einen abgemessen zu füllenden, nicht gezeigten Sack am Füllstutzen festklemmt. Nach oben ist der Füllstutzen auf das Gehäuse 15 ausgerichtet, das an ein Vorratslager (nicht dargestellt) angeschlossen ist. Der Füllstutzen kann auch durch ein Wägegefäß mit Bodenklappen-Entleerung ersetzt sein. Kraftarmseitig weist der Waagebalken 12 über q eine Halterung 19 eine Gewichtsaufnahme 20 auf, die z.B. einen Abschnitt 21 zum Ausgleich der Taramasse des Wägesystems aufweist.
  • Die Enddrehgelenke sowie das Mitteldrehgelenk des Waagebalkens bestehen z.B. aus den hier sinnbildlich dargestellten Schneidenlagerungen. Ferner weist der Waagebalken einen Zeiger 22 auf, dem eine z.B. am Gehäuse 15 befestigte Skalaeinrichtung 23 mit linearer Teilung zugeordnet ist.
  • -Wie Figur 3 zeigt, ist mittig am hinteren Hebel 12 b des Waagebalkens 12 ein sich nach unten erstreckender Hebel 24 starr befestigt, an dessen Unterende eine Zusatzmasse 25 in Form eines einzigen Körpes zur Erzielung der weiter vorstehend erläuterten neuen Schwerpunktlage angebracht ist. Die Zusatzmasae ist am Hebel 24 in der Höhe verstellbar montiert um die endgültige Schwerpunktlage einb justieren zu können. Anstatt einer einzigen Zusatzmasse können auch zwei Zusatzmassen vorgesehen sein, -wobei je eine auf einer Seite der Lotebene so-angeordnet ist, daß ihr gemeinsamer Schwerpunkt innerhalb oder im wesentlichen innerhalb der Lotebene liegt. Im allgemeinen kann eine nicht exakte Lage des Schwerpunktes in der Lotebene dann noch hingenommen werden, wenn der daraus resultierende Fehler noch durch Eichvorschriften gedeckt ist.
  • Die einfachste und hier gezeichnete Anzeigeeinrichtung besteht aus dem Zeiger 22 und der schon erwähnten Skala 23. Es ist jedoch klar, daß auch andere Anzeigeeinrichtungen benutzt werden können, z.B.
  • elektrische Einrichtungen, die die Winkelauslenkungen des Waagebalkens über beispielsweise Potentiometer und Widerstände auf ein elektrisches Meßinstrument übertragen. über eine solche Schaltung ist auch eine Digitalisierung der Meßwerte in bekannter Weise möglich.
  • Ferner ist eine sehr einfache mechanische Fernübertragung bei z.B.
  • Nettowaagen, die gewöhnlich in größerer Höhe über der Absackeinrichtung stehen, möglich. Eine solche Einrichtung besteht in sehr einfacher Weise aus einer einerseits am Waagebalken und andererseits an einen Zeiger angelenkten Koppel, wobei der Zeiger, dem die linear geteilte Skala zugeordnet ist, zusätzlich noch einseitig angelenkt ist.
  • Bei Benutzung einer bezifferten Skala kann diese nach Plus und Minus so beziffert sein, daß von ihr der Betrag des von der Vergleichsmasse abweichenden Massenwertes ablesbar ist. Sie kann aber auch so beziffert sein, daß der Betrag der tatsächlich abgewogenen Masse direkt ablesbar ist. Im letzteren Fall kann die Skala eine Mehrfachbezifferung aufweisen, derart, daß für verschiedene Vergleichsmassen je eine entsprechende Bezifferung vorgesehen ist.
  • Automatische Abfüllwaagen der fraglichen Art sind in der Regel mit regelbaren Vorlasteinrichtungen zur Steuerung der einzelnen Füllströme eines in Teilfüllströme aufgeteilten Gesamtfüllstromes für jeden einzelnen Abwägevorgang versehen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden alle Vorlasteinrichtungen, soweit sie bei der vorgeschlagenen Balkenwaage vorgesehen sind, nach Abwägeende automatisch abgeschaltet, um Verlustzeiten beim Abwägen gering zu halten oder auszuschalten. Ferner können auch Dämpfereinrichtungen wie z.B. Magnet- oder öldämpf er für das Wägesystem vorgesehen sein, um dessen schnelle Beruhigung herbeizuführen. In Figur 2 ist z.B.
  • ein öldämpfer 26 sinnbildlich gezeigt, der einerseits auf einer Schulter des Gehäuses 15 und andererseits am Waagebalken 12 angreift.

Claims (9)

  1. Ansprüche automatische Balkenwaage zum Abwägen von Abfüllmassen mit einem mechanischen Wägesystem, bestehend aus einem Waagebalken mit einer Lastaufnahme -an einem und einer Gewichtsaufnahme am anderen Balkenende'und mit einer Anzeigeeinrichtung für die im Wägebetrieb jeweils in der einen oder anderen Richtung eingenommene Schwenklage des Waagebalkens'dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt (S) des Wägesystems über die für eine Null-Lage des unbelasteten Wägesystems gerade erforderliche Lage hinaus innerhalb der mit der Schwenkachse des Wägesystems zusammenfallenden Lotebene nach unten derart verlagert ist, daß im Lastfall bestimmten Winkelauslenkungen des Waagebalkens und damit bestimmten Werten der Anzeigeeinrichtung (9) absolute Abweichungswerte der zu wägenden Abfüllmasse (7) von der Vergleichsmasse (G) zuzuordnen sind.
  2. 2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Waagebalken (12) mindestens eine ein definiertes Rückstellmoment ergebende Zusatzmasse (M) starr angeordnet ist, deren eigener Schwerpunkt bei in Null-Lage befindlichem Wägesystem (12, 17, 20, 21) innerhalb der oder im wesentlichen innerhalb der Lotebene liegt.
  3. 3. Waage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmasse (M) aus einem einzelnen Körper (25) und einem ihn tragenden, am Waagebalken (12) befestigten, sich nach unten erstrekkenden Hebel (24) gebildet ist, wobei der Körper am Hebel in dessen Längsrichtung justierbar ist.
  4. 4. Waage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Bereich der Winkelauslenkungen der Zusatzmasse (M) bzw. des Waagebalkens (12) nach beiden Auslenkungsseiten so groß sein kann, daß der zulässige Eichfehler nicht überschritten wird.
  5. 5. Waage nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Anzeigebereich für die Winkelauslenkungen des Waagebalkens bzw.
    des an ihn befestigten Anzeigeelementes (22) linear aufgeteilt und vorzugsweise auf einer bezifferten Skala (23) markiert ist.
  6. 6. Waage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (23) nach Plus und Minus derart beziffert ist, daß der Betrag der von der Vergleichsmasse abweichenden Masse oder der tatsächlich-abgewogenen Masse angezeigt wird.
  7. 7. Waage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (23) für voneinander unterschiedliche Vergleichsmassen eine Mehrfachbezifferung zwecks Anzeige der jeweils tatsächlich abgewogenen Abfüllmasse aufweist.
  8. 8. Waage nach den Ansprüchen 1 bis 7, mit regelbaren Vorlasteinrichtungen zur Steuerung der Füllströme eines ein Teilfüllströme aufgeteilten Gesamtfüllstromes für einen Abwägevorgang, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlasteinrichtungen nach Abwägeende automatisch abgeschaltet werden.
  9. 9. Waage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Magnet- oder öldämpf er (26) zur schnellen Beruhigung des Wägesystems vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103234615A (zh) * 2013-05-02 2013-08-07 太原市海通自动化技术有限公司 一种给料机给料测量方法及给料系统

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