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DE1225041B - Vorrichtung zur photographischen Belichtung, vorzugsweise fuer Vergroesserungsgeraete - Google Patents

Vorrichtung zur photographischen Belichtung, vorzugsweise fuer Vergroesserungsgeraete

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Publication number
DE1225041B
DE1225041B DEG41098A DEG0041098A DE1225041B DE 1225041 B DE1225041 B DE 1225041B DE G41098 A DEG41098 A DE G41098A DE G0041098 A DEG0041098 A DE G0041098A DE 1225041 B DE1225041 B DE 1225041B
Authority
DE
Germany
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discharge
exposure
ignition
switch
grid
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Pending
Application number
DEG41098A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Ludloff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Multiblitz Geraete Dr Ing D A
Multiblitz Mannesmann GmbH
Original Assignee
Multiblitz Geraete Dr Ing D A
Multiblitz Mannesmann GmbH
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Publication date
Application filed by Multiblitz Geraete Dr Ing D A, Multiblitz Mannesmann GmbH filed Critical Multiblitz Geraete Dr Ing D A
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Priority to CH924865A priority patent/CH454602A/de
Priority to US470010A priority patent/US3397612A/en
Priority to GB29410/65A priority patent/GB1110912A/en
Priority to FR8366A priority patent/FR1440505A/fr
Publication of DE1225041B publication Critical patent/DE1225041B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/54Lamp housings; Illuminating means
    • G03B27/545Lamp housings; Illuminating means for enlargers
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur photographischen Belichtung, vorzugsweise für Vergrößerungsgeräte Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur photographischen Belichtung, vorzugsweise für Vergrößerungsgeräte: Es ist eine bekannte Tatsache, daß Schwärzungsunterschiede bei der Belichtung photographischer Schichten besser wiedergegeben werden, wenn die Belichtung nicht durch kontinuierliche Bestrahlung, sondern diskontinuierlich durch eine Mehrzahl von Lichtblitzen vorgenommen wird. Eine solche »stroboskopische« Belichtung wird in bekannter Weise durch eine Blitzentladungsröhre erzeugt, von der innerhalb der Belichtungszeit eine Mehrzahl von Lichtblitzen abgegeben wird. Der praktischen Ausnutzung des bekannten Blitzbelichtungseffektes stehen jedoch erhebliche technische Schwierigkeiten im Wege, die durch die vorliegende Erfindung behoben werden. Es ist einleuchtend, daß der durch die Blitzbelichtung erzielbare Effekt um so stärker in Erscheinung tritt, je kürzer und intensiver der einzelne Lichtblitz ist. Man muß daher extrem kurze und intensive Lichtblitze erzeugen, und zwar während einer relativ langen Belichtungszeit. Es liegen hier also andere Verhältnisse vor als bei üblichen Blitzgeräten, die nur mit einem Einzelblitz die Belichtung bewirken.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einer »stroboskopischen« Belichtungsvorrichtung der beschriebenen Art zur Erzeugung der Lichtblitze ein mit hoher Spannung aufgeladener Kondensator relativ geringer Kapazität vorgesehen ist, der sich in der Entladungslampe mit langer Entladungsstrecke entlädt, die zwecks besserer optischer Fokussierung mit geringem Durchmesser und geringem Windungsabstand in an sich bekannter Weise gewendelt und mittels eines durch die Wendelachse geleiteten Luftstromes gekühlt ist. Das Merkmal der Kühlung der Lampe durch einen Luftstrom für sich allein genießt keinen Elementenschutz.
  • Es ist bei Einzelblitzgeräten natürlich bekannt, einen Speicherkondensator relativ großer Kapazität mit Hochspannung, d. h. einer Spannung von mehreren Tausend Volt, aufzuladen und über eine gewendelte Entladungslampe zu entladen. Derartige Hochspannungsblitzgeräte gelten als veraltet und sind in den letzten Jahren durch Blitzgeräte mit Elektrolytkondensatoren ersetzt worden, die sich mit etwa nur 500 Volt über eine relativ kurze Entladungsstrecke bei relativ langer Blitzdauer entladen.
  • Die veralteten Hochspannungsblitzgeräte mit gewendelten Entladungslampen sind für eine »stroboskopische« Belichtung weder eingerichtet noch brauchbar, weil der Speicherkondensator eine Aufladezeit von mehreren Sekunden benötigt, was naturgemäß nur für Einzelblitz angängig ist. Solche Einzelblitzgeräte mit einer gewendelten Entladungslampe sind auch bereits für Vergrößerungsgeräte verwendet worden, wobei bei jeder Belichtung nur eine einzige Blitzentladung erzeugt wurde.
  • Es ist eine wesentliche Komponente der Erfindung, daß zur Erzdugung der Lichtblitze bei »stroboskopischer« Belichtung auf gewendelte, mit Hochspannung betriebene, in der Blitzlichttechnik als veraltet geltende Entladungslampen zurückgegriffen wird, während man bisher zur »stroboskopischen« Belichtung ausschließlich röhrenförmige Entladungslampen verwendet hat, die große Schwierigkeiten bei der Fokussierung des Lichtes machen. Die gewendelten Hochspannungsentladungslampen werden hier allerdings, im Gegensatz zu den bekannten Hochspannungsblitzgeräten, in Verbindung mit Speicherkondensatoren kleiner Kapazität benutzt, deren Aufladezeit vernachlässigbar klein ist. Es hat sich gezeigt, daß man solche gewendelten Hochspannungsentladungslampen für »stroboskopische« Belichtungsvorrichtungen verwenden kann, wenn sie in wirksamer Weise gekühlt werden, und zwar mittels eines durch die Wendelachse geleiteten Luftstromes.
  • Zweckmäßigerweise wird das dadurch erreicht, daß der Kühlluftstrom durch einen hohlen Lampensockel an den Einschmelzstellen der Entladungselektroden vorbeigeleitet ist. Es kommt nämlich in erster Linie auf die Kühlung der Elektrodeneinschmelzung an, die bei thermischer Belastung undicht wird und zum Versagen der Entladungslampe führt. Durch hohle Ausbildung des Lampensockels kann der Kühlluftstrom unmittelbar an die Elektrodenanschlüsse der Entladungslampe gelangen und Wärme von dort abführen. Diese Kühlwirkung kann noch verbessert werden, wenn man die aus den Einschmelzstellen herausragenden Elektrodenanschlüsse großflächig ausbildet oder wärmeleitend mit einem Metallkörper von relativ großer Oberfläche verbindet.
  • Bei Vergrößerungsgeräten, die zur Herstellung von Farbauszügen und Rasteraufnahmen dienen, ist die »stroboskopische« Belichtung mittels kurzer, intensiver Lichtblitze wegen der besseren Wiedergabe der Schwärzungsunterschiede von besonderer Bedeutung. Man erhält durch eine solche Belichtung härtere, kontrastreichere Bilder und schärfere Konturenwiedergabe. Der bei solchen Vergrößerungsgeräten übliche Projektionsstrahlengang läßt sich bei Verwendung der geschilderten »stroboskopischen« Belichtungsvorrichtung dadurch verwirklichen, daß die Entladungslampe innerhalb eines Reflektors vor einer Opalglasscheibe angeordnet ist. Bisher hat man die zur Herstellung von Farbauszügen und Rasterkopien dienenden Vergrößerungsgeräte mit einer Opalglasglühlampe betrieben, da die für »stroboskopische« Belichtung bekannten röhrenförmigen Entladungslampen eine Verwirklichung des üblichen Projektionsstrahlenganges nicht zuließen.
  • Es hat sich herausgestellt, daß die »stroboskopische« Hochspannungsentladung in einer langen Entladungsstrecke beim Einschalten der Zündvorrichtung nicht sofort einsetzt. Am Anfang bleiben eine unbestimmte Anzahl der Zündimpulse wirkungslos und lösen keinen Lichtblitz aus, ofenbar deshalb, weil der Ionisierungszustand der Entladungsstrecke für eine Entladung noch nicht ausreicht. Durch diese Erscheinung wird eine genaue Dosierung der Belichtungszeit erschwert. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist daher zur Beseitigung dieses Mangels vorgesehen, daß von einem die Zündeinrichtung der Entladungslampe einschaltenden Schalter zugleich ein mit Verzögerung ansprechendes Relais einschaltbar ist, das die Arbeitsspannung der Entladungslampe einschaltet. Auf diese Weise findet während der definierten Verzögerungszeit des Relais eine Vorionisierung der Entladungsstrecke statt, ehe die Arbeitsspannung durch das Relais an die Entladungslampe angelegt wird. Dadurch wird eine genaue Dosierung der Belichtungszeit möglich, weil die Gewähr gegeben ist; daß infolge der Vorionisierung bei Einschaltung der Arbeitsspannung gleich der erste Lichtblitz gezündet wird.
  • Zweckmäßigerweise dient zur Steuerung der Zündspannung eine Zweigitterröhre, wobei das eine Gitter (Steuergitter) den Rhythmus der Zündungen bestimmt und das zweite Gitter zur Ein- und Ausschaltung der Zündung dient.
  • Für den praktischen Betrieb der Belichtungseinrichtung ist es wichtig, vor der Blitzbelichtung eine schwächere, optisch äquivalente Einstellbeleuchtung zur Verfügung zu haben. Um eine solche zu erzielen, sind zweckmäßigerweise zwei Speicherkondensatoren in Parallelschaltung vorgesehen, von denen der eine durch ein von einem Schalter einschaltbares Relais an- und abschaltbar ist. Man kann dann wahlweise die in der Regel erheblich kleinere Kapazität des einen oder die Kapazität beider Kondensatoren benutzen.
  • Um die Bedienung der Vorrichtung zu erleichtern, kann ein durch ein Kabel anschließbares, die Schalter enthaltendes Fernbedienungsgerät vorgesehen werden. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden unter Bezugnahme auf die F i g. 1 bis 4 näher beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt ein Vergrößerungsgerät zur Herstellung von Farbauszügen und Rasterkopien; F i g. 2 stellt in größerem Maßstab die Belichtungsvorrichtung dar; F i g. 3 ist ein Schnitt durch den Lampensockel; F i g. 4 ist ein Schaltschema der Belichtungsvorrichtung.
  • Das Vergrößerungsgerät weist einen an einem Ständer 1 höhenverstellbaren Tisch 2 auf. In bekannter Weise wird auf diesen Tisch 2 mittels einer Projektionskamera 3 über Kondensor 4 und Ob-, jektiv 4' die Vorlage projiziert. Als Lichtquelle dient eine in einem Reflektor 5 untergebrachte, eine Opalglasscheibe 6 gleichmäßig ausleuchtende Blitzentladungslampe 7.
  • Die Blitzentladungslampe 7 ist als 'Hochspannungslampe ausgebildet, deren Entladungsstrecke von engen Wendeln 7' gebildet wird. Die eingeschmolzenen Elektroden 8 und die Zündelektrode 9 sind mit Steckerstiften 10,11 verbunden, die in einem hohlen Lampensockel 12 durch nach innen gerichtete Stege 13 gehalten werden. Das Mutterteil 14 des Lampensockelsteckers ist in entsprechender Weise hohl ausgebildet und in einem Lampenträger 15 untergebracht, der einen seitlichen Anschlußstutzen 16 aufweist. Durch den Anschlußstutzen 16 wird ein Kühlluftstrom eingeblasen, der durch die hohlen Teile 12, 14 an den Einschmelzstellen der Elektroden 8 vorbei und innen durch die Wendel 7' strömt. Es findet dadurch eine intensive Kühlung vor allem der Elektroden 8 und auch der Wendel 7' statt.
  • Die Entladungslampe 7 ist an zwei Speicherkondensatoren 17, 18 angeschlossen, die über einen Entkopplungswiderstand 19 und einen diesen (19) überbrückenden Relaiskontakt 20 zueinander parallel geschaltet sind. Der Kondensator 17 hat eine Kapazität von 0,1 pF, während der Kondensator 18 eine wesentlich größere Kapazität von 1 pF hat, die jedoch, verglichen mit üblichen Speicherkondensatoren von Einzelblitzgeräten, sehr klein ist. Die Speicherkondensatoren 17,18 werden über einen Vollweggleichrichter 21 mit einer hohen Spannung von 3200 Volt aufgeladen, die von der Sekundärwicklung 22' eines Netztransformators 22 abgegeben wird. Primärseitig ist der Transformator 22 durch einen Relaiskontakt 23 an das Netz anschaltbar. Bei geschlossenem Relaiskontakt 23 erhalten die Speicherkondensatoren 17, 18 Hochspannungsimpulse von doppelter Netzfrequenz, und die Entladung der Kondensatoren 17, 18 erfolgt im gleichen Rhythmus, wenn die Entladungslampe 7 an der Zündelektrode 9 entsprechende Zündimpulse erhält. Die Zündelektrode 9 ist sekundärseitig an einem Zündtransformator 24 angeschlossen, mit dessen Primärwicklung ein Zündkondensator 25 und ein Thyratron 26 in Reihe geschaltet ist. Die Anodenspannung von 500 Volt, mit der sich der Zündkondensator 25 auflädt, wird von einem Vollweggleichrichter 27 abgegeben, der von einem Netztransformator 28 gespeist wird. Der Netztransformator 28 speist gleichzeitig einen weiteren Vollweggleichrichter 29 mit einer Spannung von 20 Volt, die negative Steuerimpulse von doppelter Netzfrequenz am Steuergitter 26' des Thyratrons 26 erzeugt. Ein zweites Gitter 26" des Thyratrons 26 kann durch einen Schalter 30 an Masse gelegt und dadurch seine Sperrwirkung aufgehoben werden. Ist der Schalter 30 geschlossen, so wird das Thyratron 26 im Rhythmus der am Steuergitter 26' auftretenden Steuerimpulse durchlässig, so daß sich der Zündkondensator 25 entlädt, wobei an der Zündelektrode 9 entsprechende Zündimpulse auftreten. Der Rhythmus der Zündimpulse wird also durch die Steuerimpulse am Steuergitter 26' bestimmt, während die Ein- und Ausschaltung der Zündung durch das Gitter 26" bzw. den Schalter 30 bewirkt wird.
  • Vom Netztransformator 28 wird ein weiterer Vollweggleichrichter 31 gespeist, der eine niedrige Hilfsspannung von 6 Volt abgibt. An den Vollweggleichrichter 31 sind Relais 32, 33 angeschlossen. Das Relais 32 wird durch den Schalter 30 mit eingeschaltet. Durch einen parallelgeschalteten Kondensator 34 wird erreicht, daß das Relais 32 seinen Arbeitskontakt 23 mit einer bestimmten Verzögerung einschaltet. Das Relais 33 wird von einem Schalter 35 eingeschaltet und betätigt seinen Arbeitskontakt 20 unverzögert.
  • Durch Betätigung des Schalters 30 wird die Zündung eingeschaltet, so daß am Zündgitter 9 der Entladungslampe 7 Zündimpulse auftreten. Da aber der Relaiskontakt 22 zunächst noch offen ist, also die Entladungslampe 7 noch keine Arbeitsspannung erhält, bewirken die ersten Zündimpulse, ohne daß Entladungen stattfinden, eine Vorionisierung der Entladungsstrecke. Mit dem Schalter 30 wird jedoch zugleich das Verzögerungsrelais 32 eingeschaltet, das mit Verzögerung den Arbeitskontakt 23 schließt und die Arbeitsspannung einschaltet. Da die Entladungsstrecke zu diesem Zeitpunkt bereits vorionisiert ist, erfolgt nach dem Schließen des Relaiskontaktes 23 eine Entladung durch die Entladungslampe 7 bereits beim Auftreten des ersten Hochspannungsimpulses an den Speicherkondensatoren 17, 18. Die Entladungen erfolgen dann, solange der Schalter 30 geschlossen ist, mit doppelter Netzfrequenz und erzeugen sehr kurze intensive Lichtblitze.
  • Bei geöffnetem Relaiskontakt 20 ist nur der kleinere Speicherkondensator 17 in Tätigkeit, so daß eine schwächere stroboskopische Einstellbeleuchtung erzielt wird. Betätigt man jedoch den Schalter 35, so wird der Relaiskontakt 20 durch das Relais 33 geschlossen. Es wirken nunmehr während der eigentlichen Belichtungszeit beide Speicherkondensatoren 17, !8, so daß eine ungleich intensivere stroboskopische Belichtung erzielt wird.
  • Um die Bedienungsschalter 30, 35 bei der Arbeit in der Dunkelkammer bequem zugänglich zu machen, ist ein durch ein Kabel anschließbares Fernbedienungsgerät 36 vorgesehen, das einen Drucktastenschalter 30', einen Kippschalter 30" und einen Schalter 35' enthält. Man kann dann durch Betätigen des Kippschalters 30" die Einstellbeleuchtung einschalten. Nach Öffnen des Kippschalters 30" kann dann durch Umlegen des Kippschalters 35' auf »Belichtung« umgeschaltet und durch Betätigung der Drucktaste 30' die Belichtung vorgenommen werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur photographischen Belichtung, vorzugsweise für Vergrößerungsgeräte, bei der von einer Blitzentladungsröhre innerhalb der Belichtungszeit eine Mehrzahl von Lichtblitzen abgegeben wird, dadurch gekennzeichn e t, daß zur Erzeugung der Lichtblitze ein mit hoher Spannung aufgeladener Kondensator (17, 18) relativ geringer Kapazität vorgesehen ist, der sich bei einer Entladungslampe (7) mit langer Entladungsstrecke entlädt, die zwecks besserer optischer Fokussierung mit geringem Durchmesser und geringem Windungsabstand in an sich bekannter Weise gewendelt und mittels eines durch die Wendelachse geleiteten Luftstromes gekühlt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlluftstrom durch einen hohlen Lampensockel (12, 14) an den Einschmelzstellen der Entladungselektroden (8) vorbeigeleitet ist.
  3. 3. Vorrichtung zur photographischen Belichtung bei Vergrößerungsgeräten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungslampe (7) innerhalb eines Reflektors (5) vor einer Opalglasscheibe (6) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von einem die Zündeinrichtung der Entladungslampe einschaltenden Schalter (30) zugleich ein mit Verzögerung ansprechendes Relais (32) einschaltbar ist, das die Arbeitsspannung der Entladungslampe (7) einschaltet.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Zündspannung eine Zweigitterröhre (26) dient, wobei das eine Gitter (Steuergitter 26') den Rhythmus der Zündungen bestimmt und das zweite Gitter (26") zur Ein- und Ausschaltung der Zündung dient.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Speicherkondensatoren (17, 18) in Parallelschaltung vorgesehen sind, von denen der eine (18) durch ein von einem Schalter (35) einschaltbares Relais (33) an- und abschaltbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch ein Kabel anschließbares die Schalter (30', 30", 35) enthaltendes Fernbedienungsgerät (36) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1658 553; Physik. Wörterbuch, herg. v. Wilh. W e s t p h a 1, Springer-Verlag, Berlin - Göttingen - Heidelberg, 1952, zweiter Teil, Nachträge, S. 788, r. Spalte.
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