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DE1224535B - Warnvorrichtung zur Anzeige der Gefahr von Eisbildung an Oberflaechen - Google Patents

Warnvorrichtung zur Anzeige der Gefahr von Eisbildung an Oberflaechen

Info

Publication number
DE1224535B
DE1224535B DEE22433A DEE0022433A DE1224535B DE 1224535 B DE1224535 B DE 1224535B DE E22433 A DEE22433 A DE E22433A DE E0022433 A DEE0022433 A DE E0022433A DE 1224535 B DE1224535 B DE 1224535B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature sensor
tube
housing
risk
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE22433A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Bruneau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jules Richard SA Des Ets
Original Assignee
Jules Richard SA Des Ets
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jules Richard SA Des Ets filed Critical Jules Richard SA Des Ets
Priority to DEE22433A priority Critical patent/DE1224535B/de
Publication of DE1224535B publication Critical patent/DE1224535B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B19/00Alarms responsive to two or more different undesired or abnormal conditions, e.g. burglary and fire, abnormal temperature and abnormal rate of flow
    • G08B19/02Alarm responsive to formation or anticipated formation of ice
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/02Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid
    • G01K5/16Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid with electric contacts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

  • Warnvorrichtung zur Anzeige der Gefahr von Eisbildung an Oberflächen Die Erfindung betrifft eine Waruvorrichtung zur Anzeige der Gefahr von Eisbildung an Oberflächen, mit zwei in einem elektrischen Warnsignalkreis in Reihe geschalteten Kontaktvorrichtungen, von welchen die eine durch eine Feuchtigkeitsmeßvorrichtung bei einem vorgegebenen Luftfeuchtigkeitsgrad und die andere durch das thermometriscbe Mittel eines Temperaturfühlers bei einer vorgegebenen Temperatur der eisbildungsgefährdeten Oberfläche betätigt wird.
  • Es ist bereits ein Anzeigegerät mit einer Mehrzahl von Skalen bekannt, das mittelbar aus der von zwei Widerstandsthermometern angezeigten Temperaturdifferenz die Luftfeuchtigkeit zu berechnen gestattet.
  • Um über den an einer Gebäudeoberfläche od. dgl. herrschenden, eine etwaige Glatteisbildung bedingenden Temperatur- und Feuchtigkeitszustand Aufschluß zu erhalten, bedarf es hierbei in umständlicher Weise der Durchführung mehrerer, voneinander getrennter Ablesvorgänge an den Meßgeräten mit anschließender Berechnung.
  • Auch die mit einem anderen bekannten Gerät mögliche meßtechnische Zusammenfassung der Ergebnisse einer Druck-, einer Feuchtigkeits- und einer Temperaturmessung zur Ermöglichung von Wettervorhersagen, das mit einem einfachen Hebelgestänge die verschiedenen Meßgeräte zur gemeinsamen Einwirkung auf eine den zu erwartenden Wetterzustand wiedergebende Anzeigevorrichtung bringt, eignet sich nicht zur Abgabe einer Glatteiswarnung, da bei diesem Gerät die für diese Zwecke interessierenden Daten der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur ohne jede spezielle Kontrollmöglichkeit zur Einwirkung auf das auch vom Luftdruck beeinflußte Anzeigegerät gelangen.
  • Eine bekannte Fernanzeigevorrichtung zum Melden von Glatteisgefahr auf Fahrbahnoberflächen bedient sich einer Mehrzahl von Temperaturmeßgeräten, mit denen die Lufttemperatur, die Temperatur der Fahrbahnoberfläche und die Temperatur des auf diese fallenden Niederschlages gemessen werden und mit denen darüber hinaus die Vorrichtung außer Tätigkeit gesetzt wird, sobald die Temperatur der Luft und der Fahrbahnoberfläche außerhalb des Bereiches liegen, in dem Glatteisgefahr besteht. Diese Geräte sind trotz des großen damit verbundenen apparativen Aufwandes nicht immer ausreichend zuverlässig, da bei ihnen die für die Glatteisbildung neben der Temperatur der von der Glatteisauflage betroffenen Oberfläche entscheidende Luftfeuchtigkeit nicht erfaßt wird.
  • Andere mit Metallfederthermometern und Photozellen arbeitende Glatteismelder zeigen den gleichen Mangel.
  • Thermometer zur Messung der Temperatur in einer Ebene bzw. an einer Oberfläche sind in zahlreichen Formen bekannt, ebenso Kontakt-Thermometer und Haarhygrometer mit Kontaktvorrichtung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Warnvorrichtung zu schaffen, die mit einem geringen apparativen Aufwand und mit ausreichender Zuverlässigkeit unter Vermeidung der vorerwähnten Mängel bekannter ähnlicher Geräte dazu geeignet ist, unmittelbar die Gefahr von Eisbildung an Oberflächen anzuzeigen.
  • Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe die eingangs erwähnte Warnvorrichtung in der Weise ausgebildet, daß ein das thermometrische Mittel enthaltender Körper des Temperaturfühlers etwa in der Längsmitte eines Metallrohres angeordnet ist und daß eine das Rohr an dieser Stelle umschließende, mit diesem wärmeleitend verbundene und mit der eisbildungsgefährdeten Oberfläche in Berührung stehende Metallplatte als Wärmeleiter zwischen der Oberfläche und dem Fühlerkörper wirkt.
  • Um das Thermometer gegen von außen kommende mechanische Beanspruchungen zu schützen und zwischen dem Körper des Temperaturfühlers und der Metallplatte eine Verbindung herzustellen, kann der ganze Raum zwischen dem Temperaturfühler und der Innenwand des Metallrohres mit einem Füllmaterial ausgefüllt sein.
  • Als thermometrisches Mittel eignet sich Quecksilber.
  • Zum Schutz gegen unerwünschte thermische Störeinflüsse kann der Temperaturfühler mindestens an einer Seite der Metallplatte mit wärmeisolierenden Mitteln versehen sein.
  • Damit die durch den Temperaturfühler erfaßte Temperatur praktisch der in Erdbodenhöhe herrschenden Temperatur entspricht, empfiehlt es sich, die Metallplatte, in Beton bereits beim Abbindevorgang eingebettet, etwa in Höhe der Erdoberfläche anzuordnen.
  • Zweckmäßig ist es, die auf den Feuchtigkeitsgehalt der Außenluft ansprechende Vorrichtung als Haarhygrometer auszubilden mit im Inneren und in Längsrichtung eines mit durchbrochenen Wänden ausgebildeten Rohres angeordneten, auf Feuchtigkeit ansprechenden Haarelementen und daß das Haarhygrometer - mittels eines am Erdboden befestigten und im wesentlichen - abgedichteten Gehäuses einige Zentimeter über den Erdboden gehalten und durch eine von diesem Gehäuse getragene Schutzabdeckung gegen unmittelbare Einwirkung atmosphärischer Niederschläge abgeschirmt ist und daß dabei die Haarelemente, zu einem Bündel vereinigt, einerseits am äußeren Ende des Rohres durch einstellbare Mittel und andererseits an dem nahe dem Gehäuse gelegenen Ende des Rohres durch Verbindungsmittel mit einer im Inneren des Gehäuses angeordneten, auf die Haarelemente einen konstanten Zug ausübenden Feder mit auf einen vorbestimmten Wert einstellbarer Zugkraft axial in dem Rohr gehalten werden, während die Feder ein elektrisch an einen mit dem Stromkreis des Temperaturtühlers in Reihe geschalteten Leiter angeschlossenes, bewegliches Elektrokontaktelement trägt, und daß das Gehäuse ein gegenüber dem beweglichen Kontaktelement elektrisch isoliertes und in Reihe an den anderen Leiter-desselben Stromkreises angeschlossenes, fest angeordnetes Kontaktelement trägt, in solcher Ausbildung, daß dabei das eine dieser Kontaktelemente mechanisch mit aktiven Magnetelementen und das andere Kontaktelement mit passiven Magnetelementen verbunden ist, und daß mittels Einstellmittel der Luftspalt zwischen den aktiven und den passiven Magnetelementen einstellbar ist.
  • Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der eine ihrer Ausführungsformen darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Seitenansicht des Temperaturfühlers der Warnvorrichtung im Teilschnitt, F i g. 2 eine schematische Ansicht eines in der Nähe des Temperaturfühlers nach F i g. 1 anzubringenden und zum Bilden der Warnvorrichtung elektrisch mit diesem verbundenen Haarhygrometers im Teilschnitt und F i g. 3 ein elektrisches Schaltbild der den Temperaturfühler nach F i g. 1 und das Hygrometer nach F i g. 2 enthaltenden Warnvorrichtung.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Temperaturfühler enthält ein Kontakt-Quecksilberthermometerl, dessen aus dünnen, in die zentrale Kapillare des Thermometers ragenden Platindrähten bestehenden Kontakte 7, 8 jeweils mit einem der beiden isolierten Leiter 6a, 6 b eines Elektrokabels 6 verbunden sind.
  • Der Körper 1 a des Temperaturfühlers liegt in Höhe einer ringförmigen wärmeleitenden Metallplatte 3 aus Kupfer mit einem Außendurchmesser von etwa 80 mm, wobei etwas mehr als ein Drittel des Volumens des Körpers 1 a unterhalb der durch - die Metallplatte 3, gebildeten Ebene liegt. Das Thermo- meter 1 - ist - im Inneren eines Kupferrohres 2 mit einer Länge von etwa 300 mm und einem Außendurchmesser von etwa 12 mm, auf das die Metallplatte 3 aufgeschweißt (oder aufgelötet) ist, angeordnet. Das (etwa 80 mm von der Metallplatte 3 entfernt liegende) untere Ende des Rohres 2 ist durch einen bei 14 angeschweißten Metallpfropfen 13 verschlossen. Eine Isolierpackung 4 aus Fasern ist zwischen dem Boden des Körpers 1a und dem Pfropfen 13 eingesetzt. Geschmolzenes Paraffin als Füllmaterial 5 füllt sämtliche im Inneren des Temperaturfühlers vorhandenen Hohlräume aus. Somit besteht zwischen dem Körper 1 a des Thermometers und der Metallplatte 3 keine Unterbrechung. Außerdem wird so das (aus Glas bestehende und also zerbrechliche) Thermometer gegen jede Stoßgefahr unter den normalen Handhabungsbedingungen des Temperaturfühlers während seiner Montage und Verwendung geschützt. Der Pfropfen 13 hat außerdem den Vorteil, daß er ein Gegengewicht bildet und den Temperaturfühler in seiner Arbeitslage festlegt. Das dem Pfropfen 13 abgewandte Ende des Rohres 2 ist dichtend durch eine stopfbüchsenartige Einrichtung mit einem Kanal für elektrische Leitungen verschlossens wobei diese Einrichtung eine bei 15 auf das Rohr 2 geschweißte Hülse 9 enthält, die eine zusammendrückbar (beispielsweise aus einem Elastomer der unter der Handelsbezeichnung »Neopren« bekannten Art bestehende) Dichtungspackung 10 umschließt, die die Leitung 6 umspannt und zwischen der Hülse 9 und der Leitung 6 durch das Ende eines in die Hülse 9 eingeschraubten Pfropfens 11 zusammengedrückt wird.
  • Beim Gebrauch des Temperaturfühlers zum Erfassen der Temperatur an der Oberfläche einer festen oder halbfesten Substanz führt man den Temperaturfühler von der Seite des Pfropfens 13 her in diese Substanz ein und treibt ihn so weit hinein, bis die Metallplatte 3 in Höhe der Oberfläche liegt. Wenn es sich um die Oberfläche des Erdbodens handelt, ist es zweckmäßig, Beton 12 in ein Loch zu gießen oder Beton in Form einer Platte auf den Erdboden zu legen und den Temperaturfühler in der erwähnten Weise einzuführen, während der Beton noch weich ist. Während des Abbindens des Betons dreht man den Temperaturfühler von Zeit zu Zeit in axialer Richtung so, daß sich die Metallplatte 3 in die Oberfläche des Betons eindrückt und mit diesem in enger Berührung steht, ohne daß sie verankert und dadurch unentfernbar wird. Zur Herstellung eines solchen Temperaturfühlers beginnt man d«tuit, daß man den Pfropfen 13, die Metallplatte 3 sowie die Hülse 9 an das Rohr 2 anschweißt und dann einen Zylinder 4 aus zusammengepreßten Fasern von vorbestimmter Länge in das Rohr einführt. Darauf führt man das Thermometer 1 (an das vorher die Leitungen 6 a und 6 b angeschlossen worden sind) ein, worauf man das Paraffin einfüllt und die Mutter 11 der Stopfbüchse anzieht, nachdem die Dichtungspackung 10 eingelegt worden ist. Dann sind nur noch die Leitungen 6 a und 6 b an eine geeignete elektrische Einrichtung, wie beispielsweise einen Licht-, Schallsignalgeber od. dgl., oder, entsprechend der beabsichtigten Anwendung, an jeden beliebigen andèrén geeigneten elektrischen Stromkreis anzuschließen.
  • Der Kontakt 7 des Thermometers bestimmt die Mindesthöhe der Quecksilbersäule, bei der der Kontakt zwischen den Leitern 6 a und 6 b hergestellt wird.
  • Gewünschtenfalls können die verschiedenen Teile des Temperaturfühlers gegen Korrosion durch jedes beliebige geeignete Mittel, wie beispielsweise durch Vernickeln, Verchromen, Verzinnen, Lackierung usw., unter der Voraussetzung geschützt werden, daß die Behandlung der Metallplatte 3 dabei die thermischen Verbindungen mit der Außenluft nicht ungünstig beeinflußt. Die Verwendung eines Quecksilberthermometers als ihermometrisches Mittel bietet unter anderem den Vorteil, daß es sehr unterschledliche Temperaturen verträgt, die beispielsweise + 70 und40° C erreichen können, wie dies im Sommer bzw. im Winter im Freien an einer ungeschützten Stelle eintreten kann. Trotzdem bleiben die Empfindlichkeit und die Zuverlässigkeit eines solchen Thermometers in der Nähe des Nullpunktes unverändert.
  • Dem Fachmann bereitet die Herstellung eines solchen Thermometers mit einer Schalttoleranz von 0 bis +0, 3° C keine besonderen Schwierigkeiten.
  • Das in F i g. 2 dargestellte Hygrometer besteht im wesentlichen aus einem gußeisernen, mit einem durch Bolzen 22 gehaltenen Deckel versehenen Gehäuse 21, das einen abgedichteten Austritt 23 für elektrische Leitungen üblicher Beschaffenheit enthält. Der Mechanismus eines solchen Hygrometers enthält zwei durch Bolzen 26 miteinander verbundene isolierende Platten 24 und 25. Die Platte 25 enthält einen seitlichen Bundring 27, auf den das Ende eines Rohres 28 aufgeschrumpft ist, in dessen Wand mit der Außenluft in Verbindung stehende Öffnungen 29 und 30 gebohrt sind. Das äußere Ende des Rohres 28 ist durch einen eingesetzten Pfropfen 31 verschlossen.
  • Eine Schraube 32 geht durch eine glatte, bei 33 zur Außenseite des Rohres hin erweiterte Bohrung durch den Pfropfen 31 hindurch. Eine mit Gewinde versehene Mutter 34 ist an dem Pfropfen 31 befestigt, während eine Kontermutter 35 das Festlegen der Schraube 32 in der erforderlichen Lage in bezug auf die Mutter 34 ermöglicht. Das im Inneren des Rohres liegende Ende der Schraube 32 wird von einem Stift 36 durchquert, der sie mit einer Kausche 37 fest verbindet, auf der das Ende von Haarelementen 38 mit Hilfe einer durch Schrauben 40 gehaltenen Klemmplatte 39 befestigt ist. Der Stift 36 gleitet im Inneren einer im Ende des Pfropfens 31 vorgesehenen Nut 41 und legt so die Schraube 32 und die Kausche 37 drehungsmäßig fest. Das entgegengesetzte Ende der Haarelemente 38 ist in einer zweiten, der Kausche 37 entsprechenden Kausche 42 befestigt, die jedoch an dem Ende einer Stange 43 befestigt ist, die frei durch die Platten 24 und 25 hindurchgeht und mit ihrem anderen Ende bei 44 an einer Feder 45 befestigt ist.
  • Die Feder 45 wird zwischen den beiden Platten 24 und 25 eingespannt gehalten und enthält an einem Ende ein mit einem passiven Magnetelement 47 fest verbundenes Elektrokontaktelement 46 und an ihrem anderen Ende eine Klemme 48, an die ein elektrischer Leiter 49 angeschweißt ist. Mit Hilfe eines Distanzstückes 51 wird eine isolierende Platte 50 in einem vorbestimmten Abstand von den Platten 24 und 25 gehalten. Die Platte 50 trägt gegenüber dem passiven Magnetelement 47 ein aktives Magnetelement 52 sowie gegenüber dem beweglichen Kontaktelement 46 ein fest angeordnetes Kontaktelement 53. Ein Einstellmittel 54 in Form einer Schraube ermöglicht das beliebige Einstellen der Lage des Kontaktelements 53 in bezug auf das Kontaktelement 46 und somit das Bestimmen des Schalthubes zwischen dem Her- stellen und dem Unterbrechen der elektrischen Verbindung zwischen den Kontaktelementen 46 und 53.
  • Das letztere, das am Ende einer ihrerseits auf der Platte 50 befestigten elastischen Lamelle 55 befestigt ist, ist über eine angeschweißte Klemme 57 an einen Leiter 56 angeschlossen.
  • Eine in das äußere Ende des Pfropfens 31 eingeschraubte Kappe 58 verhindert jede unzeitige Verstellung des Geräts. Eine Schutzabdeckung 59 schützt das Rohr 28 gegen unmittelbare Einwirkung atmosphärischer Niederschläge. Die Schutzabdeckung 59 läuft an einem Ende in einen ringförmigen Flansch 60 aus, der mittels Schrauben 61 am Gehäuse 21 befestigt ist. Der Flansch 60 drückt eine torische Dichtung 62 zusammen, die die Abdichtung des Gehäuses 21 sowie den Zusammenhalt des aus dem Rohr 28 und den Platten 24 und 25 bestehenden Gestells des Hygrometers bewirkt.
  • Das in F i g. 3 dargestellte Schaltbild zeigt den Anschluß der Warnvorrichtung an eine Stromquelle S, wobei die entsprechenden Teile der verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind.
  • In diesem Schaltbild ist unter anderem ein elektrisches Relais 101 dargestellt, das die elektrische Verbindung zwischen der Stromquelle S und einer Warnsignaleinrichtung 102, wie beispielsweise einem Leuchtschild der für die Straßenbeschilderung gebräuchlichen Bauart, gewährleistet.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Warnvorrichtung zur Anzeige der Gefahr von Eisbildung an Oberflächen, mit' zwei in einem elektrischen Warnsignalkreis in Reihe geschalteten Kontaktvorrichtungen, von welchen die eine durch eine Feuchtigkeitsmeßvorrichtung bei einem vorgegebenen Luftfeuchtigkeitsgrad und die andere durch das thermometrische Mittel eines Temperaturfühlers bei einer vorgegebenen Temperatur der eisbildungsgefährdeten Oberfläche betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein das thermometrische Mittel enthaltender Körper (1 a) des Temperaturlühlers (1) etwa in der Längsmitte eines Metallrohres angeordnet ist und daß eine das Rohr an dieser Stelle umschließende, mit diesem wärmeleitend verbundene und mit der eisbildungsgefährdeten Oberfläche in Berührung stehende Metallplatte (3) als Wärmeleiter zwischen der Oberfläche und dem Fühlerkörper wirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Raum zwischen dem Temperaturfühler (1, 1 a) und der Innenwand des Metallrohres (2) mit einem Füllmaterial (5) ausgefüllt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Quecksilber als thermometrisches Mittel.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (1, 1 a) mindestens an einer Seite der Metallplatte (3) durch wärmeisolierende Mittel gegen unerwünscht thermische Störeinflüsse geschützt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (3), in Beton (12) bereits beim Abbindevorgang eingebettet, etwa in Höhe der Erdoberfläche angeordnet ist, damit die durch den Temperaturfühler erfaßte Temperatur praktisch der in Erdbodenhöhe herrschenden Temperatur entspricht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Feuchtigkeitsgrad der Außenluft ansprechende Vorrichtung als Haarhygrometer ausgebildet ist mit im Inneren und in Längsrichtung eines mit durchbrochenen Wänden ausgebildeten Rohres (28) angeordneten, auf Feuchtigkeit ansprechenden Haarelementen (38) und daß das Haarhygrometer mittels eines am Erdboden befestigten und im wesentlichen abgedichteten Gehäuses (21) einige Zentimeter über dem Erdboden gehalten und durch eine von diesem Gehäuse (21) getragene Schutzabdeckung (59) gegen unmittelbare Einwirkung atmosphärischer Niederschläge abgeschirmt ist und daß dabei die Haarelemente, zu einem Bündel vereinigt, einerseits am äußeren Ende des Rohres (28) durch einstellbare Mittel und andererseits an dem nahe dem Gehäuse gelegenen Ende des Rohres durch Verbindungsmittel (42, 43) mit einer im Inneren des Gehäuses angeordneten, auf die Haarelemente einen konstanten Zug ausübenden Feder (45) mit auf einen vorbestimmten Wert einstellbarer Zugkraft axial in dem Rohr (28) ge- halten werden, während die Feder (45) ein elektrisch an einem mit dem Stromkreis des Temperaturfühlers in Reihe geschalteten Leiter angeschlossenes, bewegliches Elektrokontaktelement (46) trägt, und daß das Gehäuse (21) ein gegenüber dem beweglichen Kontaktelement (46) elektrisch isoliertes und in Reihe an den anderen Leiter (56) desselben Stromkreises angeschlossenes, fest angeordnetes Kontaktelement (53) trägt, in solcher Ausbildung, daß dabei das eine (53) dieser Kontaktelemente mechanisch mit aktiven Magnetelementen (52) und das andere Kontaktelement (46) mit passiven Magnetelementen (47) verbunden ist, und daß mittels Einstellmittel (54) der Luftspalt zwischen den aktiven (52) und den passiven (47) Magnetelementen einstellbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 011 169, 859 384, 834758, 693908,287293; deutschc-Gebrauchsmuster Nr. 1 834252, 1 808 110 ; französische Patentschrift Nr. 1 269 516 ; USA.-Patentschriften Nr. 2587946, 2 131 065, 2037201.
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