[go: up one dir, main page]

DE1224445B - Vorrichtung zum Spannen eines Leintuchunterzuges bei Spitalbetten - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen eines Leintuchunterzuges bei Spitalbetten

Info

Publication number
DE1224445B
DE1224445B DEM63386A DEM0063386A DE1224445B DE 1224445 B DE1224445 B DE 1224445B DE M63386 A DEM63386 A DE M63386A DE M0063386 A DEM0063386 A DE M0063386A DE 1224445 B DE1224445 B DE 1224445B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
tensioning
tube
pivot
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM63386A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Zabransky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL MARHOLT FA
Original Assignee
KARL MARHOLT FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL MARHOLT FA filed Critical KARL MARHOLT FA
Publication of DE1224445B publication Critical patent/DE1224445B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C21/00Attachments for beds, e.g. sheet holders or bed-cover holders; Ventilating, cooling or heating means in connection with bedsteads or mattresses
    • A47C21/02Holders for loose bed elements, e.g. sheet holders; bed cover holders
    • A47C21/028Holders for facilitating making the bed

Landscapes

  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Spannen eines Leintuchunterzuges bei Spitalbetten Bei langliegenden Patienten werden Unterzüge verwendet, um ein Wundliegen durch Falten des Leintuches oder der Matratzen zu vermeiden, und es ist darunter ein etwa 90 cm breites Leintuch od. dgl. zu verstehen, das unter-dem Patienten quer über das Bett ausgebreitet wird. Dabei muß jedoch der Unterzug vollkommen glatt gespannt sein. Dies wurde bisher meist mit Hilfe zweier, an den beiden Enden eines schlaufenförmigeil Unterzuges angeordneter Holzschienen erreicht, die mittels Gurten und Riemen unter dem Bett gespannt sind. Das Aufspannen eines Unterzuges auf diese Weise ist sehr mühsam, da man dabei unter dem Bett hantieren muß und zwei Personen hierzu notwendig sind.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zum Spannen eines Leintuch-(Bettlaken-)unterzuges bei Spitalbetten, die an 'wenigstens einer Längsseite des Bettes im Abstand voneinander angeordnete Schwenkhebel aufweist, die in ihrem von der Schwenkachse entfernten Bereich durch eine Halterung für den Unterzugi miteinander verbunden sind.
  • Bei einer bekannteii'Vorrichtung dieser Art ist die Halterung mit d'én'Schwenkhebeln starr verbunden, so daß ein- einsfückiger Bügel gebildet wird.
  • Dadurch ergeben sich aber verschiedene Nachteile.
  • So ist es z.B. schwierig, das Ende des- Unterzuges auf der starren Halterung, insbesondere in mehreren Lagen, aufzuwickeln. Dies ergibt ferner, daß die Spannung des Unterzuges kaum verändert werden kann, da auch der die Spannung bestimmende Abstand der Halterung von der Schwenkachse vorgegeben ist und nicht verändert werden kann. Die Spannung soll aber dem Körpergewicht des Patienten entsprechend einstellbar sein. Eine hohe Spannung ist bei der bekannten - Vorrichtung schon deshalb nicht möglich, weil der Unterzug auf den Spannbügeln lose aufgewickelt oder eingeschlagen wird.
  • Ferner ist bei der bekannten Spannvorrichtung als Nachteil anzusehen, - daß die meisten Unterzüge schlaufenartig ausgebildet sind und durch das Umwickeln um den Spannbügel kein gleichmäßiger Zug beider Unterzugsflächen erreicht werden kann, wodurch sich Falten bilden. Es besteht jedoch anderseits keinerlei Möglichkeit, den Spannbügel durch die Schlaufe des Unterzuges zu stecken.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Halterung in ungespannter Stellung der Schwenkhebel gegenüber diesen verdrehbar und vor dem Spannen mit den Schwenkhebeln feststellbar ist. Durch die drehbare Halterung für den Unterzug wird ein leichtes Aufwickeln des Unter-Zl gendes, auch in mehreren Lagern erreicht. Es kann somit die Spannung des Unterzuges leicht eingestellt werden. Der Unterzug braucht dabei nicht unbedingt schlaufenförmig ausgebildet sein, sondern kann ein einfaches Leinen od. dgl. sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, dem weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes entnommen werden können. Es zeigt -F i g. 1 ein Spitalbett in schaubildlicher Darstellung mit einer Spannvorrichtung für den Unterzug, F i g. 2 eine Draufsicht auf den mittleren Teil des Bettes nach Fig.l, wobei sich die Schwenkhebel während des Spannvorganges in horizontaler Lage befinden, F i g. 3 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab entlang der Linie III-III in F i g. 2, Fig.4 einen Schnitt entlang der LinieIV-IV in F i g. 2 bei entspannter Stellung und Fig.5 bei gespannter Stellung der Vorrichtung, Das in der Zeichnung dargestellte Spitalbett 3 ist an einer Längsseite mit einer Spannvorrichtung 4 für einen Unterzug 1 versehen, während der Unterzug 1 an der anderen Seite des Bettes 3 unverschiebbar befestigt ist. Es wäre jedoch auch möglich, an beiden Seiten eine Spannvorrichtung 4 anzuordnen, so daß der Unterzug 1 von jeder Seite aus gespannt werden kann. Der Unterzug 1 kann aus einem Stoffgewebe, einer Gummi- oder Kunststoffolie od. dgl. bestehen und ist vorzugsweise als endloses Band ausgebildet.
  • Er kann aber auch an beiden Seiten schlaufenartig eingenäht sein, damit ein Stab 10 an einer Seite und ein Rohr 11 oder ebenfalls ein Stab an der anderen Seite des Unterzuges 1 eingeschoben werden kann.
  • Auch wenn der Unterzug nicht endlos ausgebildet oder schlaufenartig eingenäht ist, kann die erfindungsgemäße Spannvorrichtung angewendet werden.
  • Es wird dann der Rand des Unterzuges einfach um den Stab 10 herumgewickelt. Die Spannvorrichtung 4 besteht im wesentlichen aus einer Halterung 6, 10 für den Unterzug 1 und zwei Schwenkhebeln 5, die im Abstand voneinander am Bettrand angeordnet sind.
  • Die Halterung weist ein geschlitztes Rohr 6 auf, in das der Stab 10 einbringbar ist (F i g. 3). Dieses Rohr 6 trägt an jedem Ende einen Mehrkant, vorzugsweise einen Vierkant 7, mit dem das Rohr 6 in Durchbrechungen der Schwenkhebel 5 gelagert ist.
  • Diese Durchbrechungen sind in dem von der Schwenkachse 12 entfernten Bereich der Schwenkhebel 5 angeor'dnet und setzen sich aus einer Bohrung 9 und einer dem Querschnitt des Vierkantes 7 entsprechenden Ausnehmung8 zusammen (Fig. 4 und 5). Der Durchmesser der Bohrung9 ist dabei größer als die Diagonale des Vierkantes 7, so daß der Vierkant 7 in der Bohrung 9 verdreht werden kann. Am äußersten Ende des Vierkantes 7 ist ein Bund 19 angeordnet, der ein Herausgleiten des Vierkantes 7 aus der Durchbrechung des Schwenkhebels 5 verhindert. Jeder Schwenkhebel 5 ist über eine Schwenkachse 12 an einem Befestigungsbügel 13 angelenkt. Dieser Befestigungsbügel umgreift eine Längsstrebe 18 des Bettes 3 an drei Seiten und wird durch einen Bolzenl4 an der Längsstrebe 18 gehalten. Es wäre auch möglich, den Bügel 13 mittels einer Schelle od. dgl. am Bettgestell zu befestigen.
  • An der anderen Seite des Bettes 3 ist der Unterzug 1 mit dem Rohr 11 am Bettgestell befestigt. Dazu ist das Rohr 11 oder gegebenenfalls eine entsprechende Stange an den Enden mit je einer Querbohrung 17 versehen, mit welcher das Rohr 11 auf einen Zapfen 16 aufschiebbar ist, der an einem Befestigungsbügel 13 a ausgebildet ist und mit diesem an der Längsstrebe 18 befestigt ist.
  • Das Spannen des Unterzuges 1 mit der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung 4 geschieht folgendermaßen: Nachdem der Unterzug 1 um das Rohr 11 geschlungen wurde, wird dieses auf die Zapfen 16 der Befestigungsbügel 13 a aufgeschoben und der Unterzugl quer über die Matratze 2 gezogen. An der anderen Seite wird der Stab 10 in den Unterzug 1 eingeschoben und dieser über den Bettrand 15 nach unten gezogen. Die Schwenkhebel5, in denen das Rohr 6 an seinen Enden gelagert ist, werden- nach oben geschwenkt (Stellung nach F i g. 4) und der Stab 10 in das Rohr 6 eingelegt. Dieses wird in der in Fig. 4 gezeigten Stellung des Vierkantes 7, also in entriegelter Stellung, gegenüber den Schwenkhebeln verdreht, so daß der Unterzug in einigen Lagen auf dem Rohr 6 aufgewickelt wird, bis ein leichter Zug am Unterzug auftritt. Darauf wird das Rohr 6 in Richtung zur Schwenkachse 12 verschoben, wobei die Vierkante 7 an den Enden des Rohres 6 in die Ausnehmungen 8 gelangen und das Rohr 6 gegenüber den Schwenkhebeln 5 verriegelt wird. Nunmehr wird das Rohr 6 um die Schwenkachse 12 herumbewegt bis es in die in F i g. 5 gezeigte Stellung gelangt. Dadurch wird der Unterzugl zwischen dem Rohrll und dem Rohr 6 gleichmäßig über die etwas federnde Matratze 2 verspannt. Damit die Spannvorrichtung 4 nicht von selbst in ihre entspannte Stellung (Fig. 4) zurückklappen kann, ist es wichtig, daß der in gespannter Stellung (Fig.5) zwischen dem Bettrand 15 und dem Rohr 6 liegende Bereich des Unterzuges 1 zwischen die Schwenkachse 12 und die Längsstrebe 18 zu liegen kommt. In dieser Stellung dient die Längsstrebe 18 des Bettes 3 als Anschlag für die Schwenkhebel 5.
  • Es ist mit der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung auch möglich, ganze Leintücher zu verspannen. Dazu müssen nur die Rohre 6 und 11 sowie der Stab 10 entsprechend verlängert werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Spannen eines Leintuch-(Bettlaken-)unterzuges bei Spitalbetten, die an wenigstens einer Längsseite des Bettes im Abstand voneinander angeordnete Schwenkhebel aufweisen, die in ihrem von der Schwenkachse entfernten Bereich durch eine Halterung für den Unterzug miteinander verbunden sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Halterung in ungespannter Stellung der Schwenkhebel (5) gegenüber diesen verdrehbar und vor dem Spannen mit den Schwenkhebeln (5) feststellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem geschlitzten Rohr (6) besteht, in welches das über einen Stab (10) geschlungene Ende des Unterzuges (1) einbringbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwenkhebel (5) in dem von der Schwenkachse (12) entfernten Bereich eine Durchbrechung aufweist, die aus einer Bohrung(9) und einer daran anschließenden, in Richtung zur Schwenkachse (12) versetzten, vorzugsweise quadratischen Ausnehmung (8) besteht, wobei der Durchmesser der Bohrung (9) größer ist als die größte Diagonale der Ausnehmung (8) und die Halterung an den Enden einen Mehrkant(7) aufweist, dessen Querschnittsform der Ausnehmung (8) der Schwenkhebel (5) entspricht und der in diese Ausnehmung (8) paßt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterzug (1) an jener Seite der Liegestatt (3), die gegebenenfalls keine Spannvorrichtung (4) aufweist, ein Rohr (11) oder einen Stab umschlingt, das bzw. der an den Enden Querbohrungen (17) aufweist, mit denen das Rohr (11) bzw. der Stab auf Zapfen(l6) aufsteckbar ist, die seitlich von einem dem Bügel (13) der Spannvorrichtung (4) ähnlichen Befestigungsbügel (13 a) hervorragen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 211 476.
DEM63386A 1963-12-09 1964-12-07 Vorrichtung zum Spannen eines Leintuchunterzuges bei Spitalbetten Pending DE1224445B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1224445X 1963-12-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1224445B true DE1224445B (de) 1966-09-08

Family

ID=3687448

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM63386A Pending DE1224445B (de) 1963-12-09 1964-12-07 Vorrichtung zum Spannen eines Leintuchunterzuges bei Spitalbetten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1224445B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT211476B (de) * 1959-10-16 1960-10-10 Karl Fostel Vorrichtung zum Spannen des Schutzlakens bzw. des Durchzuges bei Spitalsbetten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT211476B (de) * 1959-10-16 1960-10-10 Karl Fostel Vorrichtung zum Spannen des Schutzlakens bzw. des Durchzuges bei Spitalsbetten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3323138C2 (de)
DE2924981A1 (de) Vorrichtung zur verlagerung einer person wie eines patienten auf einer unterlage wie einem krankenbett
DE2212811C3 (de) Transportvorrichtung für human- oder tiermedizinische Zwecke
DE3643367A1 (de) Einrichtung zum ausueben einer spinalen streckkraft
DE2211015A1 (de) Tragbahre zum Transport von Personen, insbesondere mit'Wirbelsäulenverletzungen oder Brüchen des Oberschenkelhalsknochens
WO2018086916A1 (de) Abschnürvorrichtung für körperteile
EP3233013A1 (de) Faltrollstuhl
DE2921821A1 (de) Vorrichtung zur seitlichen begrenzung eines viehstandes
DE1932649A1 (de) Faltmoebel
DE1224445B (de) Vorrichtung zum Spannen eines Leintuchunterzuges bei Spitalbetten
AT243983B (de) Vorrichtung zum Spannen eines Leintuchunterzuges bei Spitalsbetten
DE2928629C2 (de) Luftmatratze
DE3937174A1 (de) Sicherheitsgurtsystem fuer eine krankentrage
CH259006A (de) Vorrichtung zur Stützung des menschlichen Körpers in der Sitzlage.
DE2741840C3 (de) Vorrichtung zum Anheben und Transportieren von Personen in liegender Stellung
DE2622377C2 (de) Tierbehandlungsstand
DE2423202C2 (de) Vorrichtung zur Kühlung von Pferdebeinen
AT321454B (de) Gelenkstütze
DE3926158C2 (de)
AT30072B (de) Als Hängematte, Tragbahre, Ruhebett, Sofa, Fauteuil, Tisch oder dgl. verwendbares Möbel.
DE1554127C (de) Vorrichtung zur Befestigung von Sei tenstutzen oder Seitenrahmen an Liegen, Tra gen oder Krankenbetten
DE4109393A1 (de) Operationstisch fuer grosstiere
DE509071C (de) Vorrichtung zum Verstellen einer Rueckenstuetze
DE7535137U (de) Schlafeinrichtung für Wohnwagen, insbesondere für Wohn-Kleinbusse
CH394484A (de) Streckvorrichtung