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DE1224372B - Steuereinrichtung fuer eine Wechselsprechanlage - Google Patents

Steuereinrichtung fuer eine Wechselsprechanlage

Info

Publication number
DE1224372B
DE1224372B DET27316A DET0027316A DE1224372B DE 1224372 B DE1224372 B DE 1224372B DE T27316 A DET27316 A DE T27316A DE T0027316 A DET0027316 A DE T0027316A DE 1224372 B DE1224372 B DE 1224372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
transmission
control
subscriber station
exchange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET27316A
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Mittrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET27316A priority Critical patent/DE1224372B/de
Publication of DE1224372B publication Critical patent/DE1224372B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für eine Wechselsprechanlage Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für eine Wechselsprechanlage, bei der die Teilnehmerstellen .mit der zentralen Vermittlungseinrichtung über Leitungen für die Übertragung .der Sprechströme, der Steuerkriterien und ,des Speisestroms verbunden sind, bei der die im Sprechverkehr gewünschte Gegenstelle bzw. die Gegenstellen mittels tastengesteuerter Wahl auswählbar sind und der B.elegungszustand der Anlage bei jeder Teilnehmerstelle erkennbar ist und bei der für die Übertragung der .Steuerkriterien Impulse in zeitlich verschiedenen Lagen eines Impulsrahmens benutzt werden.
  • Bei Wechselsprechanlagen werden häufig in den Teilnehmerstationen außerdem Mikrophon und dem Abhörlautsprecher auch Wähltasten vorgesehen, mit denen die gewünschten Gegenstationen rasch ausgewählt werden können. Den Wähltasten werden meist Anzeigelampen zugeordnet, an deren Aufleuchten erkennbar ist, welche Stationen sich augenblicklich im Sprechzustand befinden. Die Übertragung der notwendigen Steuerkennzeichen erfordert bei den üblichen Wechselsprechanlagen eine verhältnismäßig große Anzahl von Steueradern neben .den Sprechadern.
  • Es ist auch eine Wechselsprechanlage bekanntgeworden, bei der nur eine Doppelleitung für die übertragung der Sprechströme, des Anrufs, der Besetztmeldungen und des Versorgungsstromes genügt. Es erfolgt hierbei der Anruf und die Besetztmeldung mittels dem Sprechfrequenzband über- oder unterlagerter Steuerfrequenzen. Gleichzeitig mit der Durchschaltung einer Sprechverbindung werden auch durch ein von der Zentrale ausgehendes Signal die Mikrophon- bzw. Lautsprecherverstärker der miteinander verbundenen Teilnehmerstationen eingeschaltet.
  • Die in größeren Anlagen notwendige große Anzahl von in beiden Richtungen zu übertragenden unterschiedlichen Informationen machen die Bereitstellung einer großen Anzahl von Steuerfrequenzen sowie aufwendige selektive Einrichtungen erforderlich. Bei Anordnung der .Steuerfrequenzen über dem Sprechfrequenzband entsteht eine untragbar große Gesamtbandbreite, während sich bei Unterlagerung eine unzulässige Beschneidung .der unteren Frequenzen des Sprechfrequenzbandes ergibt.
  • Es äst an sich bekannt, in Fernwirkanlagen Steuerzeichen und Meldungen mittels Impulsen in zeitlich verschiedenen Lagen zu übertragen. Eine unmittelbare Anwendung dieses bekannten Verfahrens .auf die Steuerung einer Wechselsprechanlage ist jedoch nicht gegeben.
  • Bei der Steuereinrichtung gemäß der Erfindung werden für die Übertragung der Steuerkriterien Impulse in zeitlich verschiedenen Lagen .eines sich ständig wiederholenden Impulsrahmens benutzt. Es wird zwar für die Übertragung eine von der Sprech-Doppelleitung getrennte Doppelleitung benötigt, dafür kann aber neben einer günstigen Stromversorgung der Teilnehmerstellen eine große Anzahl von Steuerkriterien ohne Beeinträchtigung des Sprechfrequenzbandes Übertragen werden, so daß die Steuereinrichtung auch für große Anlagen,einsetzbar ist.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zur Kennzeichnung des Belegtzustandes jeder Teilnehmerstelle bei den übrigen Teilnehmerstellen und die zum Verbindungsaufbau erforderlichen Steuerkriterien durch in jede Teilnehmerstelle und in der Vermittlungsstelle -angeordnete Impulszählketten erzeugt werden, indem diese ständig bestimmte, synchrone Folgen von Impulsen aussenden und von bzw. über die Vermittlung ankommende Impulse auswerten, wobei jedem Einzelimpuls ein seiner Stelle in der Impulsfolge entsprechendes Steuerkriterium zugeordnet ist, das durch Änderung .des jeweiligen Impulses wirksam ist.
  • Bei der technischen Ausbildung der Erfindung erfolgt die Übertragung der Steuerkriterien durch Änderung der Dauer des ,dem Steuerkriterium zugeordneten Einzelimpulses des Impulsrahmens. Die an sich ständig ausgesandten Impulse werden als Wechselstromimpulse übertragen, und es werden dabei für die Übertragung der Informationen in der einen Richtung die Impulszeichen einer ersten Trägerfrequenz und für die Übertragung in der anderen Richtung einer zweiten Trägerfrequenz .aufmoduliert. Die Erfindung wird an Schaltbildern erklärt.
  • F i g. 1 zeigt das Blockschaltbild der Anordnung einer Teilnehmerstelle und .der Eingangseinrichtungen der Vermittlungsstelle; in F i g. 2 sind die Einzelheiten des Steuerteiles einer Teilnehmerstation, in F i g. 3 die des Steuerteiles der Vermittlungsstelle dargestellt.
  • Für die Betrachtung sind die F i g. 2 und 3 sinngemäß nebeneinanderzulegen.
  • In F i g. 1 ist die Teilnehmerstation Tln über die Sprechader a 1, b 1 und über die Steueradern a 2, b 2 mit der zentralen Vermittlungsstelle Ztr verbunden. Die Sprechverbindung verläuft dabei von dem Mikrophon M bzw. zu :dem Lautsprecher Ls über den den Leitungsverstärker Ltr 1 @enthalten.den Verstärker V, weiter über die Sprechadernal, b1, über den Leitungsübertrager Ltr 1' und über die nicht näher .dargestellten Vermittlungseinrichtungen KF zu bzw. von der Gegenstation.
  • Die Steuereinrichtung enthält in jeder Teilnehmerstation so viele Wähltasten Wt und so viele Anzeigelampen Al, als Gegenstationen von der Teilnehmerstation erreichbar sind. Solange eine oder mehrere Tasten gedrückt werden, werden Sprechverbindungen über die zentrale Vermittlungseinrichtung Ztr zu den den gedrückten Tasten zugeordneten Teilnehmerstationen hergestellt und aufrechterhalten. Hierfür ist in der Teilnehmerstation Tln der Steuerteil StE 1 vorgesehen, der über die Leitungsadern a2, b2 mit dem Steuerteil StE2 in der zentralen Vermittlung verbunden ist. Zur Stromversorgung der Teilnehmerstation Tln sind die Leitungsübertrager mit Mittenanzapfungen versehen, die in der Vermittlungsstelle an eine Stromquelle angeschlossen sind, während der Speisestrom in der Teilnehmerstation von den dortigen Mittenanzapfungen abgenommen wird.
  • Durch die über die Vermittlungsstelle .ausgesandten Besetztkennzeichen werden über die in ihren Ruhelagen befindlichen Tasten Wt die den besetzten Stationen zugeordneten Anzeigelampen Al zum Aufleuchten gebracht.
  • Die in F i .g. 1 schematisch dargestellte Steuereinrichtung erlaubt es, von den vorgesehenen Steuerfunktionen gleichzeitig beliebig viele in :der einen Richtung und von den verbleibenden Funktionen beliebig viele in .der anderen Richtung zu übertragen.
  • In den Steuerteilen StE2 der Vermittlungsstelle und in den Steuerteilen StE 1 aller Teilnehmerstationen sind Impulszählketten vorgesehen. Diese können als sogenannte Binärzählketten mit Kodierern in an sich bekannter Weise aufgebaut sein. Besteht die Binärzählkette beispielsweise aus fünf bistabilen Kippschaltungen, so können diese bekanntlich durch Eingangsimpulse zwischen insgesamt 32 unterschiedlichen Zuständen umgeschaltet werden.
  • Der Kodierer liefert dann in- einem Durchgang aller Zustände an seinen Ausgängen U0 bis U31 nacheinander Ausgangssignale. Die Zählketten dienen zur Erzeugung und Auswertung eines sich ständig wiederholenden Impulsrahmens, dessen Einzelimpulse den einzelnen zu übermittelnden Informationen, d. h. den Wähl- und Besetztinformationen, zugeordnet sind.
  • Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel werden nur die Informationen 0 bis 20 ausgenutzt. Alle Zählketten der Anlage werden miteinander synchron gehalten durch einen zentral angeordneten Taktgenerator, der beispielsweise Impulse von 2 ms Dauer mit einer Periode von 8 ms liefert. Hat die zentrale Zählkette ihre letzte Zählstellung, hier die Stellung 20, erreicht, so wird die Pause bis zum nächsten Taktimpuls auf beispielsweise 20 ms verlängert. In dieser Pause werden alle Zählketten in ihre Anfangsstellung zurückgestellt, so daß mit dem nächstfolgenden Impuls der Durchlauf eines neuen Rahmens beginnt.
  • Für die Übertragung eines gewünschten Steuerzeichens wird der diesem Zeichen zugeordnete Impuls :des Rahmens besonders gekennzeichnet. Dies geschieht bei diesem Ausführungsbeispiel durch Vergrößerung der Impulsdauer auf 4 ms. Der verlängerte Impuls wird dabei einem als Speicher wirkenden Zeitglied zugeführt, .das nach dem Ablauf einer Pulsrahmenperiode wieder zurückfällt, falls nicht ein neuer gekennzeichneter Impuls eingespeichert wird.
  • Der Taktgenerator T ist in dem in F i g. 3 dargestellten Steuerteil der Vermittlungsstelle angeordnet. Er liefert seine Steuerimpulse von 2 ms Dauer mit einer Periode von 8 ms über die Verknüpfungsschaltung Ut, sofern kein Sperrsignal von der 21. Stellung U 121 der Zählkette Zk 101 über die Sperrschaltung N102 eintrifft, an die Entkoppelschaltung Odg und von dort weiter an den Generator G, der eine Trägerfrequenz von beispielsweise 3 kHz erzeugt. Die Steuerimpulse bewirken, daß der Generator jeweils für 2 ms ein- und für 6 ms ausgeschaltet wird. Seine Tonfrequenzimpulse gelangen sowohl zu dem eigenen Verstärker V 101 als auch über die Leitung Ltg zu der diesem Steuerteil der Vermfttlungsstelle zugeordneten Teilnehmerstation und dort an den Eingang des Verstärkers V1. Im Verstärker werden die Tonfrequenzimpulse gleichgerichtet und gelangen als Gleichstromimpulse in F i g. 3 über die Verknüpfungsschaltung Uz 101 zum Zeitglied Z101. Die hier verwendeten Zeitglieder können als monostabile Kippschaltungen mit einem vorgeschalteten Verzögerungsglied ausgebildet sein. Das ZeitgliedZ101 spricht nach 1 ms (=halbe Impulsdauer) an und sperrt von seinem negierten Ausgang aus die Verknüpfungsschaltung UZ101, so @daß das Eingangssignal am Zeitglied Z101 ausbleibt und .dieses nach der vorgesehenen Zeit von 3 ms zurückfällt. Während dieser Zeitspanne von 3 ms gab d er Ausgang des Zeitgliedes Z101 die Verknüpfungsschaltung Ug101 frei.
  • Es sei nun angenommen, daß der in F i g. 2 dargestellte Steuerteil derjenige sei, der zur Teilnehmerstation Nr. 0 gehört, und daß in dem hier betrachteten Zeitpunkt die Zählketten die Stellung »0«, bzw. die Zählkette ZK 101 die Stellung » 100 « einnehmen, so wird die Verknüpfungsschaltung U 100a freigegeben, sofern über den Kontakt r100 der Befehl: »Teilnehmerstation Nr. 0 Sprechverstärker einschalten« anliegt. Dieses Signal gelangt über die Entkoppelschaltung 0d101 auf die durch das Zeitglied Z101 freigegebene Verknüpfungsschaltung Ug101 und von hier auf die Entkoppelschaltung Odg. Der Generator G schwingt jetzt auch nach der Beendigung des 2-ms-Taktimpulses weiter, bis das Zeitglied Z10.1 nach Ablauf der Zeitspanne von 3 ms zurückfällt. Dadurch wird ein gekennzeichneter Impuls von 4 ms Dauer ausgesandt.
  • Die in dem in F i g. 2 dargestellten Steuerteil einer Teilnehmerstation eintreffenden Tonfrequenzimpulse werden im Verstärker V 1 verstärkt und gleichgerichtet, sie bewirken über die Verknüpfungsschaltung UZ 1 das Ansprechen des Zeitgliedes Z 1 nach 1 ms, so daß sein negativer Ausgang die Verknüpfungsschaltung UZ 1 sperrt und das Zeitglied Z1 nach der weiteren Zeitspanne von 3 ms zurückfallen kann.
  • Außerdem bewirkt der gekennzeichnete Impuls von 4 ms, daß das Zeitglied Z2 nach 3 ms für weitere 3 ms anspricht. In :dieser Zeit ist, da die Zählkette ZK1 gerade in der Stellung »0« steht, dann die Verknüpfungsschaltung U0 e freigegeben, es spricht das Speicherglied Sp 0 nach 1 ms an und schaltet über den Punkt y den Sprechverstärker ein. Gleichzeitig sperrt das Zeitglied Z2 von seinem negierten Ausgang aus die Verknüpfungsschaltung Uz 1, so daß das ZeitgliedZ1 nicht wieder ansprechen kann, falls es vor Beendigung ges 4-ms-Impulses zurückfällt.
  • Das Speicherglied Sp 0 bleibt mindestens für die Dauer einer Impulsrahmenperiode in seinem erregten Zustand und fällt zurück, wenn beim nächsten Umlauf der Zählketten kein neues Signal von der Verknüpfungsschaltung U0e kommt.
  • Jeder .ankommende gekennzeichnete oder nicht gekennzeichnete Taktimpuls läßt, wie oben beschrieben, nach 1 ms das Zeitglied Z 1 ansprechen, dessen negierter Ausgang die Zählkette PK 1 über .den Triggereingang TE in die nächste Zählkettenstellung weiterschaltet, so daß dann der nächste Ausgang der Zählkette Signal führt, in .diesem Fall also der Ausgang U1 bzw. in der Vermittlungsstelle F:ig.3 der Ausgang U101.
  • Es sei unterdessen in dieser Teilnehmerstation die Taste S1 gedrückt worden, weil ein Vermittlungswunsch zu :der gerade nicht im Sprechzustand befindlichen zugeordneten Teilnehmerstation besteht. Dann erhält :die Verknüpfungsschaltung U 1 a an ihren drei Eingängen die Freigabe, so daß über die Entkoppelschaltung 0d 1 :auch :die Verknüpfungsschaltung Ug 1 freigegeben wird, weil unterdessen auch ,das Zeitglied Z 1 ,angesprochen hat. Es wird dadurch der Generator G' eingeschaltet, der eine von der Frequenz -des Generators G in F i g. 3 abweichende Trägerschwingung - beispielsweise 1 kHz - erzeugt. Das SperrgliedNl verhindert dabei ,das Ansprechen der Verknüpfungsschaltung Uzt. Nach einer Verzögerung von 3 ms fällt .das Zeitglied Z 1 zurück und schaltet durch Sperrung der Verknüpfungsschaltung Ugl den Generator G' wieder aus. Dadurch wurde der von dem Generator G der Vermittlungsstelle,ausgehende Impuls von 3 kHz und 2 ms Dauer nach 1 ms um eine 1-kHz-Schwingung, ,die nach 3 ms wieder abgeschaltet wurde, ergänzt. Da .die Verstärker V1 und V101 nicht selektiv, sondern nur gleichrichtend arbeiten, erscheint an ihren Ausgängen ein Impuls von 4 ms Dauer, also ein gekennzeichneter. In der Vermittlungsstelle spricht :daraufhin nach 3 ms das Zeitglied Z 102 ,an, so daß, da die Zählkette ZK 101 in Stellung U101 steht, die Verknüpfungsschaltung U1Ole freigegeben und über das Speicherglied Sp l01 das Relais R101 ,anzieht, .dessen Kontakt r101 die Freigabe der Verknüpfungsschaltung U 101a unterbricht, und in an sich bekannter Weise die Durchschaltung der rufenden Teilnehmerstelle zu der gewünschten veranlaßt. Das Speicherglied Sp 101 hält sich mindestens für die Dauer einer 'Pulsrahmenperiode, so :daß die aufgebaute Sprechverbindung mindestens so lange bestehenbleibt, wie in der rufenden Teilnehmerstelle die der gewünschten Teilnehmerstelle zugeordnete Taste Wt gedrückt wird.
  • Erreicht die Zählkette ZK 101 die 21. Stellung, so sperrt der Ausgang U121 über die Sperrschaltung N102 und die Verknüpfungsschaltung Ut, so daß keine weiteren Tonfrequenzimpulse des Generators G auf die Leitung gelangen. Die Zeitglieder Z 1 bzw. Z101 sprechen nicht mehr an. Dadurch erhalten; die Eingänge der Zeitglieder Z3 bzw. Z103 keine Impulse mehr und fallen spätestens 12 ms nach dem letzten Eingang eines Impulses zurück. Sie stellen mit ihrem negierten Ausgangspotential die angeschlossenen Zählketten ZK 1 und ZK 101 in die Stellung 31 vor, so daß die Ausgänge U31 bzw. U131 über die Entkoppelschaltungen 0d2 bzw. 0d102 Potential auf die Zeitglieder Z3 bzw. Z103 geben, so daß diese nach 1 ms wieder anspringen und das Rückstellsignal abschalten. Es ist empfehlenswert, in der Vermittlungsstelle das Zeitglied Z103 etwas später als die Zeitglieder Z3 zurückfallen zu lassen, um zu erreichen, daß die Sperrschaltung N102 den Taktimpuls des Generators T erst dann wieder freigibt, wenn der Rückstellvorgang der Zählkette ZK 1 in der Teilnehmerstelle beendet ist. Dann stellt der erste Taktimpuls die Zählketten in die Stellung »0«, und der Durchlauf des nächsten Impulsrahmens wird fortgesetzt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel der Steuereinrichtung für Wechselsprechanlagen bestehen die Zählketten ZK1 und ZK101 aus je einer fünfstufigen Binärzählkette mit Dekodierer, die 25=32 Stellungen einnehmen kann. Sie kann für die übermittlung von höchstens 31 Informationen angewendet werden, da mindestens eine Stellung für das Rückstellen ausgenutzt werden muß. Bei Verringerung oder Vergrößerung des Umfanges der Informationen ist in bekannter Weise die Stufenzahl abzuändern.
  • Für die Übertragung der Steuerzeichen über die Leitungen werden hier Tonfrequenzimpulse benutzt. Es ist an sich möglich, die Anordnung durch Benutzung von Gleichstromimpulsen zu vereinfachen, dann muß allerdings die Gleichstromspeisung der Teilnehmerstellen über die Leitungen unterbleiben.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Steuereinrichtung für eine Wechselsprechanlage, bei der die Teilnehmerstellen mit der zentralen Vermittlungseinrichtung über Leitungen für die übertragung der Sprechströme, der Steuerkriterien und des Speisestroms verbunden sind, bei der die im Sprechverkehr gewünschte Gegenstelle bzw. die Gegenstellen mittels tastengesteuerter Wahl auswählbar sind und der Belegungszustand der Anlage bei jeder Teilnehmerstelle erkennbar ist und bei der für die Übertragung der Steuerkriterien Impulse in zeitlich verschiedenen Lagen eines Impulsrahmens benutzt werden, d a -durch gekennzeichnet, daß die zur Kennzeichnung des Belegtzustandes jeder Teilnehmerstelle bei den übrigen Teilnehmerstellen und die zum Verbindungsaufbau erforderlichen Steuerkriterien durch in jeder Teilnehmerstelle (F i g. 2) und in der Vermittlungsstelle (F i g. 3) angeordnete Impulszählketten (ZK 1 bzw. ZK 101) erzeugt werden, indem diese ständig bestimmte, synchrone Folgen von Impulsen aussenden und von bzw. über die Vermittlung ankommende Impulse auswerten, wobei jedem Einzelimpuls ein seiner Stelle in der Impulsfolge entsprechendes Steuerkriterium zugeordnet ist, das durch Änderung des jeweiligen Impulses wirksam ist. 5 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die übertragung des der Stelle des Einzelimpulses in der Impulsfolge entsprechenden Steuerkriteriums vorzunehmende Änderung des jeweiligen Impulses durch Ände- io rung der Impulsdauer von dem einen auf einen anderen Wert erfolgt. 3. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die übertragung der Steuerkriterien Wechselstromimpulse benutzt werden, die für die 17bertragungseinrichtung von der Vermittlungsstelle zu den Teilnehmerstellen eine erste Trägerfrequenz (z. B. 3 kHz) und für die entgegengesetzte Übertragungsrichtung eine zweite Trägerfrequenz (z. B. 1 kHz) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: »Siemens-Zeitschrift«, 1963, H. 3, S. 132.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3214656A1 (de) * 1982-04-21 1984-02-02 ANT Nachrichtentechnik GmbH, 7150 Backnang Steuereinrichtung fuer eine sprechanlage
DE3000858C2 (de) * 1980-01-11 1986-11-13 Neumann Elektronik GmbH, 4330 Mülheim Tastengesteuerte Wechsel-, Gegen- oder Lautsprechanlage
DE3807358A1 (de) * 1988-03-05 1989-09-14 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Verfahren zum steuern einer gegen- oder wechselsprechanlage
DE3814321A1 (de) * 1988-04-28 1989-11-09 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer die stromversorgung von endgeraeten ueber eine anschlussleitung mit digitaler informationsuebertragung

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