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DE917852C - Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Fernamtskriterien oder aehnlichen Sonderschaltvorgaengen ueber Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Fernamtskriterien oder aehnlichen Sonderschaltvorgaengen ueber Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen

Info

Publication number
DE917852C
DE917852C DE1949P0002721 DEP0002721D DE917852C DE 917852 C DE917852 C DE 917852C DE 1949P0002721 DE1949P0002721 DE 1949P0002721 DE P0002721 D DEP0002721 D DE P0002721D DE 917852 C DE917852 C DE 917852C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
current
circuit arrangement
transmission
surge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0002721
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Leo Von Schick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1949P0002721 priority Critical patent/DE917852C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE917852C publication Critical patent/DE917852C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Übertragung von Fernamtskriterien oder ähnlichen Sonderschaltvorgängen über Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen In Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, ist es beispielsweise beim Aufbau zu bevorzugender oder hochwertiger Verbindungen (Fernverbindungen) erforderlich, Sonderschaltmaßnahmen, z. B. Aufschalten auf besetzt gefundene Anschlußleitungen, durch Steuerung von den anrufenden Stellen aus herbeizuführen. Dabei muß jedoch verhindert werden, daß diese Maßnahmen auch von nicht dazu berechtigten, gewöhnlichen Teilnehmerstellen eingeleitet werden können.
  • Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird das Aufschalten auf eine besetzte Anschlußleitung durch Aussendung eines Stromstoßes oder einer Stromstoßreihe mit dem an der anrufenden Stelle für die Einstellung der Wähler vorhandenen Nummernschalter herbeigeführt. Der Stromkreis für das Aufschaltrelais verläuft dabei über den Kontakt eines nur beim Belegen der betreffenden Verbindungseinrichtung durch eine zur Aufschaltung berechtigte - Stelle betätigten Kennzeichnungsrelais. Diese Anordnungen sind jedoch nicht für den Verkehr über Verbindungsleitungen zwischen mehreren Ämtern geeignet, weil dann auch für die Übertragung der Berechtigungskennzeichnung ein besonderes Kriterium erforderlich ist.
  • Bei einer anderen bekannten Anlage wird daher der Sonderschaltvorgang durch Übertragung von elf Stromstößen über die Verbindungsleitung gekennzeichnet, die nur von dazu berechtigten Stellen ausgesendet werden können, während die gewöhnlichen Teilnehmerstellen mit ihrem Nummernschalter höchstens zehn Stromstöße erzeugen können. Hierfür sind jedoch besondere Einrichtungen zur Abzählung der Stromstoßzahl und unter Umständen auch zur Unterdrückung etwa von den gewöhnlichen Teilnehmern unberechtigterweise erzeugten zusätzlichen Stromstößen erforderlich, die einen erheblichen Aufwand darstellen. In Fernwählanlagen hat man auch schon als Aufschaltekennzeichen einen halblangen Stromstoß verwendet. Dieses Verfahren führt aber in Anlagen mit Wechselstromwahl zur Änderung bestehender Kennzeichen und zu recht komplizierten Zeitbedingungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Sonderschaltvorgänge über Verbindungsleitungen in möglichst einfacher, von genauen Zeitbedingungen unabhängiger Weise zu übertragen, was dadurch erreicht wird, daß der Leitungsübertragung am abgehenden Ende der Verbindungsleitung Schalteinrichtungen zugeordnet sind, welche bei Aufnahme eines nur von dazu berechtigten Stellen ausführbaren Schaltkriteriums für den Sonderschaltvorgang (Aufschalten) einen einzigen kurzen Stromstoß, bei Übertragung einer aus einem oder mehreren kurzen Stromstößen bestehenden Stromstoßreihe, z. B. zur Wählereinstellung, jedoch einen zusätzlichen Stromstoß über die Verbindungsleitung aussenden.
  • Die Aussendung eines zusätzlichen Stromstoßes bei jeder zur Wählereinstellung dienenden Stromstoßreihe ist an sich bekannt. Sie erfolgt bei einer bekannten Anordnung unmittelbar durch den Nummernschalter eines Fernplatzes und dient zur Belegung einer Verbindungseinrichtung am ankommenden Ende einer vom Fernplatz zu einem Ferngruppenwähler führenden Fernleitung. Der erste Stromstoß jeder Reihe wird in der ankommenden Leitungsübertragung unterdrückt, so daß nur die zum Aufbau der jeweils gewünschten Verbindung erforderlichen Stromstoßreihen weitergegeben werden.
  • Die Anordnung nach der Erfindung läßt sich in jede bekannte Leitungsübertragung für Gleichstrom, nieder- und tonfrequenten Wechselstrom mit einem geringen Mehraufwand an Schaltmitteln leicht einbauen. Sind diese Übertragungen bereits mit Einrichtungen zur Korrektur der weiterzugebenden Stromstöße ausgerüstet, so können die dazu erforderlichen Schalteinrichtungen auch für die Aussendung des zusätzlichen Stromstoßes mitbenutzt werden, wodurch sich der Aufwand noch weiter verringert.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung sind auf den Zeichnungen an beiden Enden einer Verbindungsleitung angeordnete Übertragungsschaltungen für eine niederfrequente Wechselstromsignalgabe dargestellt. Es ist der Einfachheit halber einfach gerichteter Verkehr zugrunde gelegt.
  • Die Fig. i zeigt die Schaltung der Leitungsübertragung am abgehenden Ende und die Fig.2 die der Übertragung am ankommenden Ende der Verbindungsleitung, Wird die abgehende Übertragung von einer vorgeordneten Verbindungseinrichtung, z. B. einem Gruppenwähler, belegt, so kommt über die Ader c folgender Belegungsstromkreis zustande: am Prüfrelais des Gruppenwählers, Kontakte i c, '-v, 3m, Wicklung I des Relais A, Kontakte 4m, 5h, Widerstand W, -.
  • Das Relais A spricht an und schaltet über die Kontakte 6 v, 7 a 1, 8 a, g n und io in die Wicklung I des Relais C ein und hält sich gleichzeitig über seine Wicklung III. Das Relais C bindet sich über seine Wicklung II und Kontakt ii c an der ankommenden c-Ader. Durch Öffnen des Kontaktes i c wird der Stromkreis für die Erregerwicklung I des Relais A unterbrochen und am Kontakt 12c der Kurzschluß für die Wicklung des Relais l Y aufgehoben. Letzteres spricht an, unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes gn den Haltestromkreis für die Wicklung III des Relais A und legt sich durch Schließen des Kontaktes 13n in einen über den Widerstand W i verlaufenden Haltestromkreis. Für die Dauer der Betätigung des Relais A wird über die Kontakte 14a und 15a eine Wechselstromquelle über den Leitungstransformator Tr an die Adern La und Lb der abgehenden Verbindungsleitung angelegt. Nach dem Ansprechen des Relais N kommt nun folgender Stromkreis für das Relais M zustande: +, Kontakt 6v, 7 a 1, 16a, 1714 18h, i g m, Wicklung des Relais JU, -.
  • Das Relais NI hält sich durch Schließen seines Kontaktes 2oin in Abhängigkeit vom Relais C und schaltet durch Öffnen des Kontaktes igln einen veränderlichen Widerstand W 2 in seinen Haltestromkreis ein.
  • Trifft nun zur Einstellung der nachfolgenden Wähler eine Stromstoßreihe ein, so wird das Relais A i über die Ader a und über die Kontakte ein, 22k und 23 a i impulsweise erregt. Durch Öffnen des Kontaktes 23a1 wird der Kurzschluß über die Wicklung des Relais K aufgehoben, welches anspricht und mit seinem Kontakt 24k das Relais A i kurzschließt. Letzteres fällt nach 4o bis 50 ms ab, während das Relais K bis zur Beendigung des ankommenden Stromstoßes erregt bleibt. Auf diese Weise wird die Länge der ankommenden Stromstöße auf ein bestimmtes Maß begrenzt (Vorkorrektur). Das Relais A i schaltet bei seinem ersten Ansprechen über den Kontakt 25 a i das Stromstoßübertragungsrelais A ein, das über seine Kontakte 14a und 15a den aufgenommenen Stromstoß über die Verbindungsleitung weitergibt. Gleichzeitig wird der Kondensator Co der Stromstoßkorrektureinrichtung über die Kontakte 2öm, 26ai bzw. 27k, 2812i und über den parallel zur Wicklung des Relais Hi liegenden Trockengleichrichter G i entladen. Ist der erste Stromstoß beendet, so fällt das Übertragungsrelais A durch Öffnen des Kontaktes 25 a i ab, während über die Kontakte 2o 1ra, 2g a 1, 30c, 31a während der Abfallzeit des Relais A die Wicklungen I und II des Relais V eingeschaltet werden. Das Relais V spricht an, entzieht durch Öffnen seines Kontaktes 6v das Übertragungsrelais A dem unmittelbaren Einfluß der weiteren vom Relais A i aufgenommenen Stromstöße und schließt mit Kontakt 32v seine Wicklung I kurz, so daß es bei Unterbrechung seines Stromkreises eine Abfallverzögerung erfährt. Beim Abfall der Relais A i und K wurde ferner durch Öffnen der Kontakte 26ai und 27k der Entladestromkreis des Kondensators Co unterbrochen, so daß sich dieser über den Widerstand W 3 und die Wicklung des Relais H i auflädt. Das Relais H i spricht an und schließt über seinen Kontakt 33h1 sowie über den Ruhekontakt 342 einen Ladestromkreis für den Kondensator Co i. Ist der Kondensator Co aufgeladen, so fällt das Relais H i ab, worauf sich der Kondensator Co i über den Kontakt 35h I und die Wicklung des Relais H2 entlädt. Das Relais H2 schließt für die Dauer seiner Erregung über die Kontakte 20m und 36h2 einen Stromkreis für das Übertragungsrelais A, das durch Schließen seiner Kontakte 14a und i5a einen weiteren Wechselstromstoß auf die Verbindungsleitung weitergibt. Durch den inzwischen eingetroffenen zweiten Stromstoß wird das Relais A i wieder erregt, das durch Schließen des Kontaktes 26 a i den Kondensator Co über den Gleichrichter Gl entlädt. Ist der zweite Stromstoß beendet, so wird der Kontakt 26a1 wieder geöffnet, so daß sich der Kondensator Co über die Wicklung des Relais H i von neuem auflädt. Auf diese Weise kommt die aus den Relais H i und H2 sowie den Kondensatoren Co und Co i bestehende Korrektureinrichtung von neuem zur Wirkung. Für die Dauer der Betätigung des Relais H2, welche durch die zur vollen Aufladung des Kondensators Co i benötigte Zeit konstant festgelegt ist, wird wieder über den Kontakt 36h2 das Übertragungsrelais A eingeschaltet. Diese Vorgänge wiederholen sich nun bei jedem vom Empfangsrelais A i aufgenommenen Stromstoß. Fällt dieses Relais nach Beendigung des letzten Stromstoßes ab, so tritt durch Öffnen des Kontaktes 26 a i die Korrektureinrichtung nochmals in Tätigkeit und sendet einen zusätzlichen Stromstoß aus. Hatte das Relais A i beispielsweise fünf Stromstöße aufgenommen, so werden mit Hilfe der Kontakte 14a und 15a des Übertragungsrelais A sechs Stromstöße über die Verbindungsleitung La-Lb weitergegeben. Mit Beendigung der aufgenommenen Stromstoßreihe fällt auch die stoßweise Erregung des Relais V über die Kontakte 29a i und 31a fort, so daß dieses nach kurzer Verzögerungszeit seinen Anker abfallen läßt.
  • In der ankommenden Übertragung gemäß Fig. 2 treten durch die über die Adern La und Lb eintreffenden Wechselstromstöße folgende Vorgänge ein: Beim Freisein der an die Leitungsübertragung angeschlossenen Verbindungseinrichtung ist über die Ader c i, Ruhekontakt der Sperrtaste ST und über den Kontakt 37v1 die hochohmige Wicklung I des Relais E eingeschaltet, so daß dieses seinen Anker angezogen und damit die Kontakte 38e und 39e in den ankommenden Sprechadern geschlossen hält. Der bei Belegung der abgehenden Übertragung (Fig. i) ausgesandte kurze Wechselstromstoß gelangt über den Leitungstransformator Tr i zu dem Wechselstromempfangsrelais J, das in bekannter Weise mit zwei Wicklungen, denen Kondensatoren verschiedener Größe vorgeschaltet sind, zwischen den Sprechadern liegt. Das Relais J schließt folgenden Stromkreis für das Belegungsrelais C i +, C i, Wicklung II des Relais E, Kontakte 4o c i; 41u, 42a2, 43i, Widerstand Wi, -.
  • Über diesen Weg wird das Relais C i betätigt und das Relais E gehalten, dessen Wicklung I durch Schließen des Kontaktes 44ci an der abgehenden Ader c i kurzgeschlossen wird. Gleichzeitig erfolgt durch die unmittelbare Erdung der Ader c i die Belegung der nachgeordneten Verbindungseinrichtung. Außerdem stellt das Relais C i über seinen Kontakt 45c1 und den Kontakt 46g einen eigenen Haltestromkreis her. Gleichzeitig wird beim Ansprechen des Relais C i über den Kontakt 47 c i das Relais A 2 eingeschaltet, so lange das Relais J noch angesprochen ist. Fällt es nach Beendigung des Belegungsstromstoßes ab, so wird folgender Stromkreis für das Relais U geschlossen +, Kontakte 48c1, 49q, 5oa2, Wicklung I des Relais U, Widerstand Wi i, -.
  • Das Relais U spricht an und hält sich durch Schließen seines Kontaktes 51u unabhängig vom Zustand des Relais A 2. Infolge seiner kurzgeschlossenen Wicklung II besitzt das Relais U eine Ankerabfallverzögerung.
  • Trifft nun über die Verbindungsleitung die aus sechs Stromstößen bestehende Stromstoßreihe ein, so wird das Relais J sechsmal kurzzeitig erregt. Es schaltet über seinen Kontakt 43i jedes Mal das Übertragungsrelais A 2 ein. Beim ersten Ansprechen dieses Relais kommt folgender Stromkreis für das Relais Q zustande -f-, Kontakte 52a2, 53u, 50, 55A Wicklung I von Q, -.
  • Außerdem wird über die Kontakte 48c1, 51u und 56a2 das Relais Vi eingeschaltet, zu dessen Wicklung beim Ansprechen des Relais Q der vorher über Kon- i takt 57q aufgeladene Elektrolytkondensator CE über den Widerstand Wie und Kontakt 58q parallel geschaltet wird, so daß V i mit Abfallverzögerung arbeitet. Es öffnet seine Kontakte 59v1 und 6ovi und trennt damit die Sprechadern der Leitungsübertragung für die Dauer der aufgenommenen und weitergegebenen Stromstoßreihe auf. Ist der erste Stromstoß beendet, so fallen die Relais J und A 2 ab, so daß über die Kontakte 48c 1, 51u, 5o a 2 und 61q die Wicklung I des Relais P in Reihe mit der Haltewicklung III des Relais Q eingeschaltet wird.
  • Bei Aufnahme des zweiten Stromstoßes durch das Relais J wird wieder das Übertragungsrelais A 2 vorübergehend erregt, das jetzt folgenden Entladestromkreis für den Kondensator C03 der Stromstoßkorrektureinrichtung schließt -i-, 52a2, 53u, 62p, 63h3, Trockengleichrichter Gl i, +.
  • Ist der Stromstoß beendet und fällt das Relais A 2 ab, so wird der Kondensator C03 über den Widerstand Wi3 und die Wicklung des Relais H3 aufgeladen. Das Relais H3 spricht an und stellt über seinen Kontakt 64h3 sowie über den Ruhekontakt 65h4 einen Ladestromkreis für den Kondensator C04 her, der sich nach Abfall des Relais H3 über den Kontakt 66h3 und über die Wicklung des Relais H4 entlädt. Letzteres gibt den aufgenommenen zweiten Stromstoß über die Kontakte 67P und 6814 und über die obere Sprechader a i zum nachgeordneten Wähler weiter. Beim Ansprechen des Relais A 2 wurde außerdem durch Öffnen des Kontaktes 5o22 der Haltestromkreis für die Wicklung III des Relais Q unterbrochen. Das Relais P hält sich weiterhin über die Kontakte 69vi, 70P und über seine Wicklungen II und III erregt. Die Wicklung II wird mit Kontakt 7ip kurzgeschlossen, so daß das Relais eine Abfallverzögerung besitzt. Das Relais V i wird aus Sicherheitsgründen durch Schließen des Kontaktes 7214 für die Dauer der Weitergabe des Stromstoßes erregt gehalten.
  • Durch die folgenden Stromstöße treten die gleichen Vorgänge ein, d. h. nach Beendigung jedes aufgenommenen Stromstoßes werden die Relais H3 und H4 vorübergehend erregt, von denen das letztere über seinen Kontakt 68h4 einen Stromstoß zum nachgeordneten Wähler weitergibt. Über den Kontakt 73vi und Widerstand Wi4 wird für die Dauer der Stromstoßreihe das Minuspotential als Steuerspannung an die Sprechader b i angelegt. Ist die Stromstoßreihe beendet, so bleiben die Kontakte 56a2 und 72h4 im Stromkreis des Relais V i längere Zeit geöffnet, so daß dieses Relais abfällt und mit seinem Kontakt 69vi den Haltestromkreis für das Relais P unterbricht. Durch die Relais P und Q wurde also der erste ankommende Stromstoß unterdrückt, so daß nur fünf Stromstöße zu dem nachfolgenden Wähler weitergegeben werden.
  • Die Aufnahme und Übertragung der übrigen zur Einstellung der Wähler auf den Anschluß des gewünschten Teilnehmers erforderlichen Stromstoßreihen erfolgt in derselben Weise wie vorher beschrieben. Es sei angenommen, daß es sich bei der hergestellten Verbindung um eine hochwertige, von einem Fernplatz aufgebaute, handelt und der verlangte Teilnehmer besetzt ist. Die Beamtin am Fernplatz erhält also in bekannter Weise ein Besetztzeichen. Um mit dem besetzten Teilnehmer in Verbindung treten zu können, muß sie nun die Rufschaltung auf dessen Leitung im Leitungswähler bewirken. Zu diesem Zweck legt sie einen Schalter um, über den in bekannter Weise Plus an die Leitungsader a angelegt wird. In der abgehenden Leitungsübertragung der Fig. i spricht das Relais A i an und schaltet über seinen Kontakt 25 a i das Übertragungsrelais A ein. Dieses sendet über seine Kontakte i42 und i52 Wechselstrom über die Verbindungsleitung aus. Durch das Relais K der Vorkorrektur wird A i nach kurzer Zeit abgeworfen, das mit seinem Kontakt 252i den Stromkreis für das Relais A unterbricht. Es gelangt also nur ein einziger kurzer Wechselstromstoß zur Aussendung. Auf diesen spricht in der ankommenden Leitungsübertragung der Fig. 2 das Relais j an und schaltet über den Kontakt 43i das Übertragungsrelais A2 ein. Über dessen Kontakt 52a2 wird das Relais Q erregt, das sich nach dem Abfall des Relais A 2 mit seiner Wicklung III über die Wicklung I des Relais P bindet. Das über den Kontakt 56a2 kurzzeitig erregte Relais V i schließt bei seinem Abfall den Kontakt 59vi, so daß jetzt der Pluspol der Batterie über die Drosselspule Dr i und über die Kontakte 73q, 59 v i, i4 a 2 an der Ader a i liegt. Hierdurch wird, unter Umständen über weitere im Verbindungsweg liegende Leitungsübertragungen, im Leitungswähler in bekannter Weise ein die Rufschaltung auf die besetzte Leitung herbeiführendes Relais erregt. Die Beamtin kann sich nun mit dem im Gespräch befindlichen Teilnehmer in Verbindung setzen und ihm das vorliegende Ferngespräch anbieten.
  • Zur Beendigung des Aufschaltezustandes legt die Beamtin den betätigten Schalter wieder in die Ruhelage zurück, wodurch das Relais K der Leitungsübertragung der Fig. = zum Abfall kommt. Der während der Betätigung des Relais K über den Kontakt 27k entladene Kondensator Co entlädt sich nun über das Relais Hi, das vorübergehend anspricht und bei seinem Abfall nach Rufladung des Kondensators Co i das Relais H2 zum Ansprechen bringt. Dieses schaltet über die Kontakte 2om und 36h2 das Relais A kurzzeitig ein, wodurch wieder ein Wechselstromstoß über die Verbindungsleitung gegeben wird. Dieser bewirkt in der ankommenden Übertragung der Fig. 2 das Ansprechen der Relais j und A 2, wodurch der Haltestromkreis für das Relais Q am Kontakt 5o«2 unterbrochen wird, während sich das Relais P über den durch das gleichzeitig eingeschaltete Relais V i geschlossenen Kontakt 69vi zunächst noch hält. Das Relais Q öffnet seinen Kontakt 73q und unterbricht damit den Aufschaltestromkreis über die Ader a i. Die während des Aufschaltezustandes über den Kontakt 75q an der Ader b i liegende Drosselspule Dr2 dient lediglich zur Aufrechterhaltung der Symmetrie im Sprechstromkreis.
  • Nimmt der verlangte Teilnehmer das Ferngespräch an, so spricht nach Auslösung der früheren Verbindung im Leitungswähler das Prüfrelais an. Hebt der Teilnehmer seinen Hörer wieder ab, so wird im Leitungswähler in bekannter Weise ein Minuspotential an die i Sprechader b i angelegt, so daß in der Leitungsübertragung der Fig. 2 das Relais S über den Kontakt 76g anspricht. Es schließt mit seinem Kontakt 77s über 78a g die Haltewicklung II des Relais E kurz, das abfällt und über die Kontakte 79e und 8oe eine Wechselstromquelle an die Sekundärwicklung des Leitungstransformators Tyi anlegt. Dieser Wechselstrom gelangt über die Adern La und Lb zur abgehenden Leitungsübertragung der Fig. i. Gleichzeitig wird beim Abfall des Relais E durch Schließen des Kontaktes Sie über den Kontakt 82s das Relais U kurzgeschlossen und läßt seinen Anker abfallen. Dadurch wird die Wicklung I des Relais G über die Kontakte 83s und 842e parallel zur Wicklung des Relais C i in dessen Haltestromkreis gelegt. Das Relais G spricht an, hält sich durch Öffnen des Kurzschlusses für seine Wicklung 1I am Kontakt 46g im Haltestromkreis des Relais C i erregt und unterbricht mit seinem Kontakt 76g den Stromkreis für das Relais S. Dieses hebt durch Öffnen seiner Kontakte 77 s und 82s die Kurzschlüsse für die Wicklung II des Relais E und für das Relais U auf, so daß diese wieder ansprechen. Mit seinen Kontakten 7ge und 8oe schaltet das Relais E die Wechselstromquelle von der Verbindungsleitung ab und die Sprechadern über die Kontakte 38e und 39e wieder durch. Über die Kontakte 85g und 86u werden die Wicklungen I und II des Relais S in Brücke zu den Adern a i und b i gelegt.
  • Der über die Verbindungsleitung La-Lb zurückgesandte halblange Wechselstromstoß gelangt über den Transformator Tr und über die Kontakte 87a und 88a zu dem Wechselstromempfangsrelais ji. Dieses schaltet mit seinem Kontakt 8gii, da es nur eine geringe Kontaktbelastung verträgt, das Hilfsrelais H ein, welches durch Öffnen seines Kontaktes i8h das Relais M abschaltet und über seinen Kontakt goh die Wicklung des Relais N kurzschließt. Das Relais M fällt nach einer durch den Entladestrom des Kondensators Cm verzögerten Zeit ab und schaltet über die Kontakte 89 i i und 9i m die Wicklung I des Relais 0 ein. Da das Relais N eine wesentlich größere Abfallverzögerung besitzt, hält es seinen Anker über die Dauer des Meldestromstoßes angezogen.
  • Das Relais 0 spricht an und legt mit seinem Kontakt 920 über die Drosselspule Dr den --Pol an die Ader b, wodurch am Fernplatz ein Meldezeichen eingeschaltet wird. Ist der Wechselstromstoß beendet, so fallen die Relais J i und H ab, so daß das Relais M über den Kontakt 18h wieder anspricht und das Relais 0 über 2om, 930, gq.c, mit seiner Wicklung II gehalten bleibt.
  • Ist das Gespräch beendet, und legt der in der Verbindung angerufene Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird im Leitungswähler in bekannter Weise + an die a- und - an die b-Ader angeschaltet. In der Leitungsübertragung nach Fig. 2 spricht daraufhin das Relais S über seine Wicklungen I und II an.
  • Es schließt mit Kontakt 77s die Wicklung II des Relais E und nach dessen Abfall über Sie und 82s das Relais U kurz. Über die Kontakte 79e und 8oe wird nun, solange das Relais E abgefallen bleibt, ein Wechselstromstoß an die Leitungsadern La und Lb angelegt. Die Länge des Stromstoßes ist durch die Abfallzeit des Relais U bestimmt, da dieses durch Öffnen seines Kontaktes 86u das Relais S ausschaltet, worauf das Relais E wieder zum Ansprechen kommt. Durch diesen Wechselstromstoß spricht in der abgehenden Leitungsübertragung nach Fig. i das Relais J i an und schaltet über seinen Kontakt 89i i das Relais H ein. Dieses unterbricht wieder wie beim Meldestromstoß durch Öffnen des Kontaktes 18h den Stromkreis für das Relais M, schaltet jetzt aber über den Kontakt 95h die Wicklung II das Relais V ein, deren Stromkreis über die Kontakte g6 c bzw. g7 n und 98o verläuft. Ist der Stromstoß kurze Zeit nach dem Abfall des Relais M beendet, so fällt das Relais 0 ab, bevor das Relais M wieder angesprochen hat, da der Kontakt 6v im Stromkreis des Relais M erst nach einer gewissen, durch die Abfallverzögerung des Relais V bedingten Zeit geschlossen wird. Das Relais 0 öffnet seinen Kontakt 920 und schaltet damit den über die Drosselspule Dr angelegten --Pol der Batterie von der Ader b ab. Auf diese Weise erhält die Fernbeamtin das Schlußzeichen.
  • Die Auslösung der Verbindung wird von der der abgehenden Leitungsübertragung (Fig. i) vorgeordieten Verbindungseinrichtung eingeleitet, indem das Pluspotential von der c-Ader abgeschaltet wird, so daß las Relais C abfällt. Es schaltet über die Kontakte 99m und iooc die Wicklung III des Relais A ein, das über seine Kontakte iq.a und i5a die Wechselstromquelle an die Verbindungsleitung anlegt. Über den Kontakt i2c wird die Wicklung des Relais N kurzgeschlossen, das nach bestimmter Verzögerungszeit seinen Anker fallen läßt und den Kontakt 97n, über den das Relais M nach Abfall des Relais C gehalten wurde, öffnet. Am Kontakt gq.c wird der Haltestromkreis für das Relais 0 unterbrochen, so daß auch dieses nach kurzer Zeit abfällt. Das Relais M schaltet mit Kontakt ggm die Wicklung III des Relais A aus, das jedoch infolge Kurzschlusses seiner Wicklung II über den Kontakt q.n abfallverzögert arbeitet. Auf diese Weise gelangt ein langer Auslösestromstoß über die Verbindungsleitung, durch den das Relais J in der ankommenden Übertragung nach Fig. 2 erregt wird. Es schaltet über seinen Kontakt q.3i wieder das Relais A 2 ein, das mit seinem Kontakt ioi a 2 das verzögert abfallende Relais C i für längere Zeit kurzschließt, so daß es ebenfalls zum Abfall kommt. Durch Öffnen des Kontaktes 44c i wird nun der Pluspol von der Ader c i: entfernt und damit die Belegung der nachfolgenden Verbindungseinrichtung aufgehoben. Ist der lange ankommende Stromstoß beendet und fällt das Relais J ab, so wird durch Öffnen des Kontaktes q.3i auch der Haltestromkreis für die Wicklung III des Relais U und die Wicklung II des Relais E aufgehoben. Das Relais E fällt ab und schließt seine Kontakte 79 e und 8o e, wodurch ein Sperrwechselstrom an die Verbindungsleitung zur abgehenden Übertragung angelegt wird, bis die nachfolgenden Verbindungseinrichtungen frei sind und das Relais E über seine Wicklung I und die Ader c i wieder erregt wird. Durch diesen Sperrstrom werden in der Übertragung nach Fig. i die Relais J i und H erregt, von denen das letztere durch Öffnen seines Kontaktes 5h den Belegungsstromkreis unterbricht und damit die i abgehende Übertragung gegen weitere Belegung bis zum Freisein der über die ankommende Übertragung erreichbaren Verbindungseinrichtung gesperrt hält.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So t könnten insbesondere die Leitungsübertragungen auch für doppelt gerichteten Verkehr eingerichtet sein, ohne an dem Erfindungsgedanken etwas zu ändern.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Übertragung von Fernamtskriterien oder ähnlichen Sonderschaltvorgängen über Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsübertragung (Fig. i) am abgehenden Ende der Verbindungsleitung (La-Lb) Schalteinrichtungen (A, Hi, H2) zugeordnet sind, welche bei Aufnahme eines nur von dazu berechtigten Stellen ausführbaren Schaltkriteriums für den Sonderschaltvorgang (Aufschalten) einen einzigen kurzen Stromstoß, bei Übertragung einer aus einem oder mehreren kurzen Stromstößen bestehenden Stromstoßreihe, z. B. zur Wählereinstellung, jedoch einen zusätzlichen Stromstoß über die Verbindungsleitung aussenden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Einleitung eines Sonderschaltvorgangs dienende kurze Stromstoß durch der Leitungsübertragung (Fig.2) am ankommenden Ende der Verbindungsleitung (La-Lb). zugeordnete Schaltmittel (P, Q) in einen den Sonderschaltvorgang in einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung herbeiführenden Zustand umgesetzt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufnahme einer aus mehreren kurzen Stromstößen bestehenden Stromstoßreihe durch Schalteinrichtungen (P, Q, H3, H4) der Leitungsübertragung (Fig. 2) am ankommenden Ende der Verbindungsleitung ein Stromstoß vor Weitergabe zu den nachgeordneten Verbindungseinrichtungen unterdrückt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils in Abhängigkeit von der Zahl der aufgenommenen Stromstöße (einer oder mehrere) auszuführenden Schaltvorgänge durch dieselben Schalteinrichtungen (P, Q) der Leitungsübertragung (Fig.2) gesteuert werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Stromstoß durch das Zusammenwirken des Stromstoßempfangsrelais (.4 i) mit einer die Länge der weiterzugebenden Stromstöße bestimmenden Korrektureinrichtung (Hi, H2) und dem Stromstoßübertragungsrelais (A) erzeugt wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste vom Empfangsrelais (A i) aufgenommene Stromstoß unmittelbar auf das zur Weitergabe der Stromstöße dienende Übertragungsrelais (A) und gleichzeitig auf eine mit Impulsverschiebung arbeitende Korrektureinrichtung (H i, H2) übertragen wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet; daß die dem ersten Stromstoß einer Reihe folgenden Stromstöße ausschließlich die Korrektureinrichtung (Hi, H2) beeinflussen, welche das Übertragungsrelais (A) steuert. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung des ersten Stromstoßes durch das Empfangsrelais (A i) ein beim Ansprechen des Übertragungsrelais (A) vorbereiteter Stromkreis für ein Steuerrelais (V) geschlossen wird, welches das Übertragungsrelais dem unmittelbaren Einfluß des Empfangsrelais für die Dauer der Stromstoßreihe entzieht.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Stromstoßkorrektur aus zwei Relais (Hi und H2) besteht, von denen das eine (Hi) erst nach Beendigung eines jeden von der Leitungsübertragung aufgenommenen Stromstoßes durch den Ladestrom eines Kondensators (Co) für eine bestimmte Zeit betätigt wird und bei seinem Abfall das andere, die Weitergabe des Stromstoßes veranlassende Relais (H2) kurzzeitig erregt. io.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (Co) durch das Stromstoßempfangsrelais (A i) für die Dauer jedes aufgenommenen Stromstoßes in einen Entladekreis eingeschaltet wird. ii.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Empfangsrelais (A i) aufgenommenen Stromstöße durch ein beim Ansprechen dieses Relais betätigtes Hilfsrelais (K) auf eine bestimmte Länge begrenzt werden (Vorkorrektur).
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und ii, dadurch gekennzeichnet, daß in dem bei Einleitung eines Sonderschältvorgangs, z. B. Aufschalten im Fernverkehr, geschlossenen Empfangsstromkreis nach Ansprechen des Empfangsrelais (A r) das Hilfsrelais (K) für die Dauer des Sonderschaltvorgangs erregt bleibt, so daß nur ein einziger, kurzer Stromstoß über die Verbindungsleitung (La-Lb) weitergegeben wird.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Abfall des Hilfsrelais (K) nach Beendigung der Sonderschaltmaßnahme zur Wirkung kommende Korrektureinrichtung (HL, H2) durch vorübergehende Betätigung des Übertragungsrelais (A) die Aussendung eines das Ende des Sonderschaltvorgangs kennzeichnenden Stromstoßes veranlaßt.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste vom Stromstoßempfangsrelais (J) der Leitungsübertragung (Fig. 2) am ankommenden Ende der Verbindungsleitung (La-I_b) aufgenommene Stromstoß eine Relaisanordnung (Q, P) steuert, welche den die Weitergabe der Stromstöße zu den nachgeordneten Verbindungseinrichtungen ermöglichenden Zustand erst nach Beendigung des ersten Stromstoßes herbeiführt.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufnahme eines einzigen Stromstoßes das durch diesen erregte Relais (Q) der Relaisanordnung betätigt bleibt und den einen Sonderschaltvorgang (Aufschalten im Fernverkehr) kennzeichnenden Zustand vorbereitet, der bei Abfall eines für die Dauer einer aufgenommenen Stromstoßreihe betätigten Verzögerungsrelais (V i) vollendet wird.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß durch den das Ende der Sonderschaltmaßnahmekennzeichnenden, von der abgehenden Leitungsübertragung (Fig. i) ausgesandten Stromstoß das den Sonderschaltvorgang aufrechterhaltende Relais (Q) der ankommenden Leitungsübertragung (Fig. 2) zum Abfall gebracht wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 577 226, 587 031, 748652.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE577226C (de) * 1930-05-02 1933-06-01 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb zur Herstellung ver-schiedenwertiger Verbindungen ueber dieselben Verbindungseinrichtungen und -leitungen
DE587031C (de) * 1924-08-03 1933-10-28 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE748652C (de) * 1936-06-27 1944-11-06 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen und abgeriegelten zweiadrigen Verbindungsleitungen

Patent Citations (3)

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