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Groß-Rohrpoststation Die Erfindung betrifft in ihrer Bauweise neuartige
Groß-Rohrpoststationen zum Be- und Entladen von Groß-Rohrpostbüchsen. Bekanntlich
lassen sich für Groß-Rohrpostanlagen die aus den normalen Rohrpostanlagen gewonnenen
Erfahrungen und Bauprinzipien für End- oder Zwischenstationen wegen der um ein Vielfaches
größeren Abmessung kaum übernehmen.
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Beim Bau der bisher bekanntgewordenen Groß-Rohrpoststationen ging
man daher neue Wege Insbesondere der Transport der Groß-Rohrpostbüchsen aus den
Schleusenkammern zur Ent- bzw.
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Beladestelle erfordert infolge der anderen Abmessungen und Gewichte
neue Konstruktionen.
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So ist es z. B. bekannt, die Groß-Rohrpostbüchsen zur Ent- bzw. Beladung
aus der Flucht des Fahrrohrs in einer Halbschale nach unten abzusenken (Zeitschrift
»Rohre, Rohrleitungen, Rohrleitungstransport«, H. 4/5, August/Oktober 1962, S. 180
und 182).
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Ebenfalls aus der Flucht des Fahrrohrs befördert werden die Groß-Rohrpostbüchsen
bei einer anderen Konstruktion, bei welcher die Groß-Rohrpostbüchsen mit der Kammer
in radialer Richtung aus der Fahrrohrachse herausgeschwenkt werden (deutsche Patentschrift
1 122 454), Beide Lösungen bedürfen erheblicher mechanischer Vorkehrungen zum Transport
der Groß-Robrpostbüchsen zur Be- bzw. Entladestelle.
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Eine dritte Lösungsmöglichkeit besteht nun darin, die Ent bzw. Beladestelle
wie bei Rohrpostanlagen kleinen Fahrrohrdurchmessers in der Flucht des ankommenden
bzw. abgehenden Fahrrohrs zu belassen.
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Bei diesen bekannten Stationen erfolgt die Ent- bzw.
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Beladung auf einer Mulde vor bzw. hinter der Schleusenkhammer. Derartige
Stationen sind nur als Endstation verwendbar (USA.-Patentschriften 1 234 281, 974
617 und deutsche Patentschrift 168 439).
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer im Prinzip der
letzten Lösungsmöglichkeit zugehörenden Bauart den Transport der Groß-Rohrpostbüchsen
von der Be- bzw. Entladestelle zur Schleusenkammer zu ermöglichen, wenn mehrere
Fahrrohre parallel zueinander angeordnet sind.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß wenigstens eine Vorrichtung
vorgesehen, welche mitsamt der ausgeschleusten Groß-Rohrpostbüchse durch Parallelverschiebung
von einer ersten, mit dem ankommenden Fahrrohr fluchtenden Endstellung zu einer
zweiten mit dem abgehenden Fahrrohr fluchtenden Endstellung bewegbar ist. Eine solche
Bauweise hat den Vorzug, sowohl als End-, aber auch als Zwischenstation einsetzbar
zu sein.
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Vorteilhaft besteht die Vorrichtung aus einem auf Schienen bewegbaren
Schiebetisch.
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Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung kann die Vorrichtung
auch aus einer parallel verschiebbaren Auffangmulde bestehen.
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Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß die Vorrichtung
aus einer ersten verschiebbaren Auffangmulde und einer zweiten verschiebbaren Mulde
besteht. Dabei wird die Auffangmulde mitsamt der ausgeschleusten Groß-Rohrpostbüchse
parallel verschoben, bis diese mit der zweiten verschiebbaren Mulde fluchtend steht,
so daß die Groß-Rohrpostbüchse aus der Auffangmulde in die zweite Mulde befördert
werden kann und dann mit der zweiten Mulde parallel verschoben wird, bis sie mit
einer Entlademulde fluchtend steht.
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Zur Erleichterung des Transports der Groß-Rohrpostbuchsen auf die
parallel verschiebbare Vorrichtung sind wenigstens neben den Ent- bzw. Belademulden
federnd an den Groß-Rohrpostbüchsen anliegende, mit weichem, elastischem Belag versehene
endlose Bänder, Keilriemen oder Ketten vorgesehen, welche den axialen Vorschub der
Groß-Rohrpostbüchsen auf die parallel verschiebbare Vorrichtung bewerkstelligen.
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Vorteilhaft sind die Antriebsrollen der Bandtriebe axial federnd
angeordnet, damit die Antriebsrollen beim Auftreffen auf ein Büchsenlaufrad von
diesem abgleiten und die Groß-Rohrpostbüchse an festen Teilen mitgenommen wird.
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Zweckmäßig sind die Bandtriebe zwischen den Antriebsrollen durch
gleitende oder rollende Keilriemenführung unterstützt, wobei das ziehende Trum vorgewölbt
ist und der Bandantrieb längs der Mulde reversierbar und beim Wenden der Büchse
wegklappbar ist.
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Auch am Schiebetisch kann ein maschineller Bandtrieb mit einem Endkontakt
zum Anhalten des Bandtriebes beim Erreichen der Endstellung der Büchse vorgesehen
sein.
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Im folgenden werden an Hand der F i g. 1 bis 3 die beiden Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert.
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F i g. 1 a bis 1 c zeigen in drei Ansichten eine Groß-Rohrpoststation
nach dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung; F i g. 2 a bis 2 c zeigen in
drei Ansichten eine sowohl als Endstation als auch als Zwischenstation verwendbare
Ausführungsform; Fig. 3 a bis 3 c zeigen eine als Zwischenstation verwendbare Ausführungsform
in drei Ansichten.
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Im folgenden werden die Ausführungsformen der Erfindung zunächst
allgemein und danach an Hand der Figuren im einzelnen beschrieben.
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Die Groß-Rohrpostendstation nach dem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung arbeitet grundsätzlich folgendermaßen: Die Büchse fährt zunächst in eine
Schleusenkammer mit senkrecht stehenden Absperrschiebern ein und wird aus dieser,
nachdem in ihr Atmosphären druck hergestellt worden ist, mit Druckluft in die Ausfahrmulde
gestoßen. Am Ende der Ausfahrmulde fährt sie in einen Schiebetisch, in dem sie entladen
wird. Danach rückt der Schiebetisch automatisch in die Flucht der Einfahrmulde.
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Dort wird die Büchse beladen. Sie gelangt dann über die Einfahrmulde
in die Einfahrkammer und dann in das Fahrrohr der Gegenlinie.
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Bei dieser Stationsbauweise sind also irgendwelche Hubwerke für Kammer
oder Büchse nicht nötig.
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Höhenunterschiede zwischen Aus- und Einfahrmulde sind nicht zu überwinden,
wenn nicht am Ende der Mulden noch ein Büchsenumlaufspeicher angeordnet ist. Der
Transport der Büchsen in den Mulden und dem Schiebetisch erfolgt maschinell.
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Die Büchse 1 kommt, wie aus F i g. 1 b ersichtlich, im Fahrrohr 2
an. Der Schieber 3 öffnet, über eine Lichtschranke oder einen Rohrkontakt gesteuert,
automatisch, so daß die Büchse 1 sogleich in die Schleusenkammer 4 mittels Saugluft,
die bei 5 angeschlossen ist, einfährt. Danach schließt der Schieber 3 automatisch,
und der Schieber 6 öffnet, nachdem in der Kammer 4 Atmosphärendruck hergestellt
ist, so daß die Büchse mittels Druckluft, die bei 7 angeschlossen ist, aus der Kammer
4 gedrückt werden kann. Sie fährt dadurch in die Ausfahrmulde 8, worin sie entweder
von Hand oder, wie in Fig. 1 a bis 1 c angedeutet, von einem federnd an ihr anliegenden
Riemen- oder Bandtrieb 9 an Treibern und Trommel bis zum Schiebetisch 10 mitgenommen
wird.
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Dieser Tisch weist seinerseits auch einen federnd anliegenden, aber
auch wegklappbaren Bandtrieb 11 auf, der die Büchse, wenn sie den Spalt zwischen
Ausfahrmulde und Schiebetisch überfährt, nun seinerseits an Treibern und Trommel
so lange mitnimmt, bis sie am Ende des Schiebetisches 10 angelangt ist. Dabei wird
dieser Bandtrieb 11 nun ebenso automatisch abgeschaltet, wie der Bandtrieb 9 der
Ausfahrmulde 8 ausschaltet, wenn die Büchse mit ihrem letzten Treiber die letzte
Rolle des Bandtriebes 9 passiert.
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Im Schiebetisch 10 wird die Büchse, wenn sie lose Post enthält, durch
eine 1800.-Drehung ihrer in den Fahrwerken drehbar angeordneten Trommel nach unten
entladen. Während dieser Drehung wird durch mechanische Kopplung gleichzeitig auch
der Mittel-
teil 12 der Fahrmulde des Schiebetisches 10 um 1800 gedreht, damit die
Post ungehindert aus der Büchse heraus unmittelbar auf ein Förderband 13 fallen
kann. Bringt die Büchse in Briefbehältern 25 gestapelte Post, so können diese aus
der Büchse nach oben entnommen und auf ein anderes Förderband 14 unten gesetzt werden,
das sie in die Bearbeitungsräume bringt.
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Ist die Büchse entladen und mit Post, die in den Behältern 24 auf
dem Band 14 oben ankommt, beladen, so wird vom Bedienungspersonal der Verschiebetisch
10 von Hand oder elektromechanisch in Bewegung gesetzt, so daß er auf den Gleisen
15 rollend in Flucht der Einfahrmulde 16 zu stehen kommt. In dieser Stellung wird
die Büchse mit dem Bandtrieb 11 aus der Verschiebetischmulde 10 heraus in die Einfahrmulde
16 gerollt, wo sie ein neuer Bandtrieb 17 in die Einfahrschleusenkammer 18 befördert,
nachdem zuvor der Schieber 19 geöffnet worden war.
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Damit die Büchse völlig in die Kammer 18 einfährt, wird entweder
über Anschluß 20 Saugluft eingeschaltet oder es drückt eine besondere mechanische
oder hydraulische Eingabeeinrichtung die Büchse in die Kammer. Danach wird Schieber
19 geschlossen und der Schieber 22 geöffnet. Die Büchse kann nun unter Einwirkung
des im Fahrrohr 23 herrschenden Unterdrucks zur Gegenstation ausfahren.
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Die zweite Ausführungsform kommt für Groß-Rohrpostanlagen mit großer
Rohrnennweite wie z. B.
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9ûO mm in Frage, wenn in den Büchsen in große Behälter verladene Postsachen
befördert werden. Es sind deren zwei je Büchse vorgesehen. Jeder dieser Behälter
wiegt mit Inhalt 50 kg. Ihre Entnahme aus der Büchse nach oben würde besondere Hebezeuge
und eine beträchtliche Raumhöhe erfordern. Um das zu vermeiden, wird die Büchse
seitlich be- oder entladen und weist dementsprechend auch nach oben oder seitlich
aufschlagende Ladetüren auf. Die Büchse fährt zunächst in eine Schleusenkammer mit
senkrecht stehenden Absperrschiebern ein und wird aus dieser, nachdem in ihr Atmosphärendruck
hergestellt worden ist, mit Druckluft in die Ausfahrmulde gestoßen, wo sie ent-
bzw. beladen wird, um danach, wenn eine Zwischenstation vorliegt, in das sich an
die Ausfahrmulde anschließende Fahrrohr geschoben zu werden. Soll diese Ausführungsform
als Endstation verwendet werden, so kann die eben entladene Büchse mechanisch entweder
in eine zur ersten Mulde fluchtende Speichermulde geschoben werden, wo sie verbleibt,
bis sie wieder benötigt wird, oder sie wird, wenn die erste Entlademulde verschiebbar
eingerichtet ist, mittels dieser in die Rohrfiucht einer Sendestation geschoben.
In dieser Stellung wird die Büchse beladen, wonach sie in eine zweite Schleusenkammer
in das Fahrrohr der Gegenlinie gelangt.
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Die Büchse 21' kommt, wie aus F i g. 2 b ersichtlich ist, im Fahrrohr
22' an. Der Schieber 23' öffnet automatisch, so daß die Büchse 21' sogleich in die
Schleusenkammer 24' mittels Saugluft, die bei 25' angeschlossen ist, einfährt. Danach
schließt der Schieber 23' automatisch, und der Schieber 26 öffnet, nachdem in der
Kammer 24' Atmosphärendruck hergestellt ist, so daß die Büchse mittels Druckluft,
die bei 27 angeschlossen ist, aus der Kammer gedrückt werden kann. Sie fährt dadurch
in die Ausfahrmulde 28, worin sie entweder von Hand oder, wie aus den Figuren ersichtlich,
von einem Bandtrieb 29 bis zum Anschlag 210 mitgenommen wird. In dieser Stellung
wird
die Büchse beiderseits geöffnet. Auf der einen Seite werden ihr die Behälter 211
entnommen und über eine schiefe Ebene 212 auf eine Förderanlage 213 geschoben. Auf
der anderen Seite werden die auf einer anderen Förderanlage 214 ankommenden Behälter
215 ebenfalls über eine schiefe Ebene 216 in die Büchse eingeschoben. Danach wird
die Büchse 21' wieder geschlossen und, wenn eine Zwischenstation vorliegt, aus der
Entlademulde 28 über Schieber 217 und Kammer 218 zur Weiterfahrt ausgeschleust.
Ist die Anlage als Endstation eingerichtet, wie F i g. 2 b zeigt, so wird die Büchse
21' nach dem Entladen in der Ausfahrmulde 28 parallel verschoben, bis sie in Flucht
des Einfahrrohres 129 steht. In dieser Stellung wird sie beladen und danach durch
den Bandtrieb 220 durch den geöffneten Schieber 221 in die Kammer 222 geschoben.
Danach schließt der Schieber 221, und der Schieber 223 öffnet. Die Büchse 21' fährt
nun unter Einwirkung von Saugluft in das Fahrrohr 219 ein, und die Schieber221 und
223 schließen.
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In der dritten als Zwischenstation gebauten Ausführungsform wird
die Groß-Rohrpostbüchse, nachdem sie in die Schleusenkammer eingefahren ist, in
eine verschiebbare Mulde ausgeschleust. Diese wird mitsamt der Büchse parallel verschoben,
bis sie mit einer zweiten verschiebbaren Mulde fluchtend steht, so daß die Büchse
mittels mechanischen Bandtransportes aus der ersten Mulde in die zweite befördert
werden kann. Danach verschiebt sich die zweite Mulde automatisch so lange parallel,
bis sie zur eigentlichen Be- und Entlademulde fluchtend steht. In diese wird sie
durch eine Förderanlage hineingeschoben und darauf ent- und/oder beladen. Nun gelangt
sie wieder mittels Förderband in eine dritte Verschiebemulde. Diese wird danach
mit der darin befindlichen Büchse parallel verschoben, bis sie zur ersten Auffangmulde
wieder fluchend steht, wonach diese mit der Büchse in Flucht des Ausfahrrohres verschoben
wird, so daß die Büchse weitergesendet werden kann.
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Der Vorteil dieser Station liegt darin, daß Ausschleusen, Ent- und
Beladen sowie Senden der Büchsen in einer Ebene erfolgt, Hub- oder Senkbewegungen
der Büchse entfallen. Die Schleusenkammer wird längst ihrer Achse nicht geöffnet,
so daß außer den Absperrschiebern keine Dichtflächen vorhanden sind.
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Der mechanische Transport der Büchsen in den einzelnen Mulden wurde
statt ihrer Schwerkraftförderung in geneigten Mulden gewählt, weil dadurch Niveaugleichheit
aller Muldenachsen erzielt wird, wodurch auch Hub- oder Senkbewegungen mittels entsprechender
mechanischer Einrichtungen vermieden werden. Die ganze Anlage wird zudem übersichtlicher.
Außerdem erfolgt der Transport der Büchsen mittels Bändern exakter. Er vermeidet
ferner zeitraubende Rückfederung der Büchsen an den Muldenenden.
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Die Büchse wird in der F i g. 3 b durch Kammer 31 verschleust und
gelangt aus dieser mit Luftdruck in die dazu fluchtend stehende Auffangmulde 32.
Diese wird darauf zwecks Entladung der Büchse so lange verschoben, bis sie zu einer
weiteren Mulde 33 fluchtend steht. Die Büchse wird nun mittels der an beiden Mulden
längsseits federnd angebrachten Förderbändern 34 und 35 aus der Mulde 32 heraus
und in die Mulde 33 hineingezogen. Danach verschiebt sich die Mulde 33 automatisch
gesteuert so weit parallel zu sich selbst, bis sie zur eigentlichen Entlademulde
36
fluchtend steht, wonach die Büchse automatisch mit der Förderanlage 35 und 37
aus der Mulde 33 in die Entlademulde 36 hineingeschoben wird. Hier wird sie ent-
und/oder beladen. Lose Post gelangt durch mechanisches Wenden der Büchse zusammen
mit dem Mittelstück 36 a der Entlademulde 36 entweder nach unten fallend auf Band
38 oder, wenn dazu der Raum nicht vorhanden ist, in einen im darunter befindlichen
Geschoß auf einer Förderanlage 39 stehenden Behälter 310.
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In Behältern 311 gestapelte Post kommt auf Band 312 an und wird so
in die Büchse verladen. Bringt die Büchse in Behältern 313 gestapelte Post, so werden
diese, nachdem sie ihr entnommen sind, auf Band 314 gestellt und den Bearbeitungsräumen
zugeführt. Danach wird die Büchse mit Förderanlage 37 und 315 aus der Entlademulde
36 heraus in die bereitstehende Schiebemulde 316 hineingezogen. Ist sie in letztere
völlig eingefahren, so verschiebt sich diese automatisch und parallel zu sich selbst,
bis sie in Flucht der bereitstehenden Auffangmulde 32 steht. Danach wird die Büchse
mittels der Förderanlage 315 und 34 in die Auffangmulde 32 geschafft, worauf sich
letztere so lange parallel zu sich verschiebt, bis sie zum Einfahrrohr 317 fluchtet.
Danach öffnet der Schieber 318, und die Förderanlage 34 transportiert die Büchse
mit Schwung in das Einfahrrohr 317. Darauf schließt der Schieber 318, und der Schieber
319 öffnet, so daß die Büchse im Fahrrohr 320 abfährt.
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Wird neben der Auffangmulde 32 noch ein geschlossenes Rohr 321 angebracht,
so kann, wenn dieses mit dem Schiebetisch in Flucht des Fahrrohres 320 gebracht
worden ist, die ganze Station als Durchfahrstation benutzt werden. Dieses kommt
dann in Frage, wenn die Büchsen in dieser Station nicht ent-bzw. beladen werden
sollen. Zu diesem Zweck sind dann die Absperrschieber von Kammer 31 und 317 geöffnet
zu halten.
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Eine weitere Verwendungsart dieser Station bietet sich dann an, wenn
parallel zum Ausfahrrohr 320 ein weiteres zu einer anderen Station führendes Fahrrohr
322 gelegt wird, dem eine Kammer 323 mit Schieber 324 und 325 vorgeschaltet wird.
Die Station könnte dann als Weiche wirken, wenn für Fahrrohr 322 bestimmte Büchsen
zuvor nach Durchschleusen durch Kammer 31 in das dazu fluchtend gestellte Auffangrohr
321 gelangt sind und nach dessen Parallelverschiebung auf Schiebetisch 326 in die
Fluchtlinie der Kammer 323 gebracht worden sind. Nach Durchschleusen durch diese
Kammer können sie in das Fahrrohr 322 gelangen.