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DE1224207B - Gross-Rohrpoststation - Google Patents

Gross-Rohrpoststation

Info

Publication number
DE1224207B
DE1224207B DED41070A DED0041070A DE1224207B DE 1224207 B DE1224207 B DE 1224207B DE D41070 A DED41070 A DE D41070A DE D0041070 A DED0041070 A DE D0041070A DE 1224207 B DE1224207 B DE 1224207B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pneumatic tube
trough
large pneumatic
station according
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED41070A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Kirchheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DED41070A priority Critical patent/DE1224207B/de
Publication of DE1224207B publication Critical patent/DE1224207B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Groß-Rohrpoststation Die Erfindung betrifft in ihrer Bauweise neuartige Groß-Rohrpoststationen zum Be- und Entladen von Groß-Rohrpostbüchsen. Bekanntlich lassen sich für Groß-Rohrpostanlagen die aus den normalen Rohrpostanlagen gewonnenen Erfahrungen und Bauprinzipien für End- oder Zwischenstationen wegen der um ein Vielfaches größeren Abmessung kaum übernehmen.
  • Beim Bau der bisher bekanntgewordenen Groß-Rohrpoststationen ging man daher neue Wege Insbesondere der Transport der Groß-Rohrpostbüchsen aus den Schleusenkammern zur Ent- bzw.
  • Beladestelle erfordert infolge der anderen Abmessungen und Gewichte neue Konstruktionen.
  • So ist es z. B. bekannt, die Groß-Rohrpostbüchsen zur Ent- bzw. Beladung aus der Flucht des Fahrrohrs in einer Halbschale nach unten abzusenken (Zeitschrift »Rohre, Rohrleitungen, Rohrleitungstransport«, H. 4/5, August/Oktober 1962, S. 180 und 182).
  • Ebenfalls aus der Flucht des Fahrrohrs befördert werden die Groß-Rohrpostbüchsen bei einer anderen Konstruktion, bei welcher die Groß-Rohrpostbüchsen mit der Kammer in radialer Richtung aus der Fahrrohrachse herausgeschwenkt werden (deutsche Patentschrift 1 122 454), Beide Lösungen bedürfen erheblicher mechanischer Vorkehrungen zum Transport der Groß-Robrpostbüchsen zur Be- bzw. Entladestelle.
  • Eine dritte Lösungsmöglichkeit besteht nun darin, die Ent bzw. Beladestelle wie bei Rohrpostanlagen kleinen Fahrrohrdurchmessers in der Flucht des ankommenden bzw. abgehenden Fahrrohrs zu belassen.
  • Bei diesen bekannten Stationen erfolgt die Ent- bzw.
  • Beladung auf einer Mulde vor bzw. hinter der Schleusenkhammer. Derartige Stationen sind nur als Endstation verwendbar (USA.-Patentschriften 1 234 281, 974 617 und deutsche Patentschrift 168 439).
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer im Prinzip der letzten Lösungsmöglichkeit zugehörenden Bauart den Transport der Groß-Rohrpostbüchsen von der Be- bzw. Entladestelle zur Schleusenkammer zu ermöglichen, wenn mehrere Fahrrohre parallel zueinander angeordnet sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß wenigstens eine Vorrichtung vorgesehen, welche mitsamt der ausgeschleusten Groß-Rohrpostbüchse durch Parallelverschiebung von einer ersten, mit dem ankommenden Fahrrohr fluchtenden Endstellung zu einer zweiten mit dem abgehenden Fahrrohr fluchtenden Endstellung bewegbar ist. Eine solche Bauweise hat den Vorzug, sowohl als End-, aber auch als Zwischenstation einsetzbar zu sein.
  • Vorteilhaft besteht die Vorrichtung aus einem auf Schienen bewegbaren Schiebetisch.
  • Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung kann die Vorrichtung auch aus einer parallel verschiebbaren Auffangmulde bestehen.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausbildung sieht vor, daß die Vorrichtung aus einer ersten verschiebbaren Auffangmulde und einer zweiten verschiebbaren Mulde besteht. Dabei wird die Auffangmulde mitsamt der ausgeschleusten Groß-Rohrpostbüchse parallel verschoben, bis diese mit der zweiten verschiebbaren Mulde fluchtend steht, so daß die Groß-Rohrpostbüchse aus der Auffangmulde in die zweite Mulde befördert werden kann und dann mit der zweiten Mulde parallel verschoben wird, bis sie mit einer Entlademulde fluchtend steht.
  • Zur Erleichterung des Transports der Groß-Rohrpostbuchsen auf die parallel verschiebbare Vorrichtung sind wenigstens neben den Ent- bzw. Belademulden federnd an den Groß-Rohrpostbüchsen anliegende, mit weichem, elastischem Belag versehene endlose Bänder, Keilriemen oder Ketten vorgesehen, welche den axialen Vorschub der Groß-Rohrpostbüchsen auf die parallel verschiebbare Vorrichtung bewerkstelligen.
  • Vorteilhaft sind die Antriebsrollen der Bandtriebe axial federnd angeordnet, damit die Antriebsrollen beim Auftreffen auf ein Büchsenlaufrad von diesem abgleiten und die Groß-Rohrpostbüchse an festen Teilen mitgenommen wird.
  • Zweckmäßig sind die Bandtriebe zwischen den Antriebsrollen durch gleitende oder rollende Keilriemenführung unterstützt, wobei das ziehende Trum vorgewölbt ist und der Bandantrieb längs der Mulde reversierbar und beim Wenden der Büchse wegklappbar ist.
  • Auch am Schiebetisch kann ein maschineller Bandtrieb mit einem Endkontakt zum Anhalten des Bandtriebes beim Erreichen der Endstellung der Büchse vorgesehen sein.
  • Im folgenden werden an Hand der F i g. 1 bis 3 die beiden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
  • F i g. 1 a bis 1 c zeigen in drei Ansichten eine Groß-Rohrpoststation nach dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung; F i g. 2 a bis 2 c zeigen in drei Ansichten eine sowohl als Endstation als auch als Zwischenstation verwendbare Ausführungsform; Fig. 3 a bis 3 c zeigen eine als Zwischenstation verwendbare Ausführungsform in drei Ansichten.
  • Im folgenden werden die Ausführungsformen der Erfindung zunächst allgemein und danach an Hand der Figuren im einzelnen beschrieben.
  • Die Groß-Rohrpostendstation nach dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung arbeitet grundsätzlich folgendermaßen: Die Büchse fährt zunächst in eine Schleusenkammer mit senkrecht stehenden Absperrschiebern ein und wird aus dieser, nachdem in ihr Atmosphären druck hergestellt worden ist, mit Druckluft in die Ausfahrmulde gestoßen. Am Ende der Ausfahrmulde fährt sie in einen Schiebetisch, in dem sie entladen wird. Danach rückt der Schiebetisch automatisch in die Flucht der Einfahrmulde.
  • Dort wird die Büchse beladen. Sie gelangt dann über die Einfahrmulde in die Einfahrkammer und dann in das Fahrrohr der Gegenlinie.
  • Bei dieser Stationsbauweise sind also irgendwelche Hubwerke für Kammer oder Büchse nicht nötig.
  • Höhenunterschiede zwischen Aus- und Einfahrmulde sind nicht zu überwinden, wenn nicht am Ende der Mulden noch ein Büchsenumlaufspeicher angeordnet ist. Der Transport der Büchsen in den Mulden und dem Schiebetisch erfolgt maschinell.
  • Die Büchse 1 kommt, wie aus F i g. 1 b ersichtlich, im Fahrrohr 2 an. Der Schieber 3 öffnet, über eine Lichtschranke oder einen Rohrkontakt gesteuert, automatisch, so daß die Büchse 1 sogleich in die Schleusenkammer 4 mittels Saugluft, die bei 5 angeschlossen ist, einfährt. Danach schließt der Schieber 3 automatisch, und der Schieber 6 öffnet, nachdem in der Kammer 4 Atmosphärendruck hergestellt ist, so daß die Büchse mittels Druckluft, die bei 7 angeschlossen ist, aus der Kammer 4 gedrückt werden kann. Sie fährt dadurch in die Ausfahrmulde 8, worin sie entweder von Hand oder, wie in Fig. 1 a bis 1 c angedeutet, von einem federnd an ihr anliegenden Riemen- oder Bandtrieb 9 an Treibern und Trommel bis zum Schiebetisch 10 mitgenommen wird.
  • Dieser Tisch weist seinerseits auch einen federnd anliegenden, aber auch wegklappbaren Bandtrieb 11 auf, der die Büchse, wenn sie den Spalt zwischen Ausfahrmulde und Schiebetisch überfährt, nun seinerseits an Treibern und Trommel so lange mitnimmt, bis sie am Ende des Schiebetisches 10 angelangt ist. Dabei wird dieser Bandtrieb 11 nun ebenso automatisch abgeschaltet, wie der Bandtrieb 9 der Ausfahrmulde 8 ausschaltet, wenn die Büchse mit ihrem letzten Treiber die letzte Rolle des Bandtriebes 9 passiert.
  • Im Schiebetisch 10 wird die Büchse, wenn sie lose Post enthält, durch eine 1800.-Drehung ihrer in den Fahrwerken drehbar angeordneten Trommel nach unten entladen. Während dieser Drehung wird durch mechanische Kopplung gleichzeitig auch der Mittel- teil 12 der Fahrmulde des Schiebetisches 10 um 1800 gedreht, damit die Post ungehindert aus der Büchse heraus unmittelbar auf ein Förderband 13 fallen kann. Bringt die Büchse in Briefbehältern 25 gestapelte Post, so können diese aus der Büchse nach oben entnommen und auf ein anderes Förderband 14 unten gesetzt werden, das sie in die Bearbeitungsräume bringt.
  • Ist die Büchse entladen und mit Post, die in den Behältern 24 auf dem Band 14 oben ankommt, beladen, so wird vom Bedienungspersonal der Verschiebetisch 10 von Hand oder elektromechanisch in Bewegung gesetzt, so daß er auf den Gleisen 15 rollend in Flucht der Einfahrmulde 16 zu stehen kommt. In dieser Stellung wird die Büchse mit dem Bandtrieb 11 aus der Verschiebetischmulde 10 heraus in die Einfahrmulde 16 gerollt, wo sie ein neuer Bandtrieb 17 in die Einfahrschleusenkammer 18 befördert, nachdem zuvor der Schieber 19 geöffnet worden war.
  • Damit die Büchse völlig in die Kammer 18 einfährt, wird entweder über Anschluß 20 Saugluft eingeschaltet oder es drückt eine besondere mechanische oder hydraulische Eingabeeinrichtung die Büchse in die Kammer. Danach wird Schieber 19 geschlossen und der Schieber 22 geöffnet. Die Büchse kann nun unter Einwirkung des im Fahrrohr 23 herrschenden Unterdrucks zur Gegenstation ausfahren.
  • Die zweite Ausführungsform kommt für Groß-Rohrpostanlagen mit großer Rohrnennweite wie z. B.
  • 9ûO mm in Frage, wenn in den Büchsen in große Behälter verladene Postsachen befördert werden. Es sind deren zwei je Büchse vorgesehen. Jeder dieser Behälter wiegt mit Inhalt 50 kg. Ihre Entnahme aus der Büchse nach oben würde besondere Hebezeuge und eine beträchtliche Raumhöhe erfordern. Um das zu vermeiden, wird die Büchse seitlich be- oder entladen und weist dementsprechend auch nach oben oder seitlich aufschlagende Ladetüren auf. Die Büchse fährt zunächst in eine Schleusenkammer mit senkrecht stehenden Absperrschiebern ein und wird aus dieser, nachdem in ihr Atmosphärendruck hergestellt worden ist, mit Druckluft in die Ausfahrmulde gestoßen, wo sie ent- bzw. beladen wird, um danach, wenn eine Zwischenstation vorliegt, in das sich an die Ausfahrmulde anschließende Fahrrohr geschoben zu werden. Soll diese Ausführungsform als Endstation verwendet werden, so kann die eben entladene Büchse mechanisch entweder in eine zur ersten Mulde fluchtende Speichermulde geschoben werden, wo sie verbleibt, bis sie wieder benötigt wird, oder sie wird, wenn die erste Entlademulde verschiebbar eingerichtet ist, mittels dieser in die Rohrfiucht einer Sendestation geschoben. In dieser Stellung wird die Büchse beladen, wonach sie in eine zweite Schleusenkammer in das Fahrrohr der Gegenlinie gelangt.
  • Die Büchse 21' kommt, wie aus F i g. 2 b ersichtlich ist, im Fahrrohr 22' an. Der Schieber 23' öffnet automatisch, so daß die Büchse 21' sogleich in die Schleusenkammer 24' mittels Saugluft, die bei 25' angeschlossen ist, einfährt. Danach schließt der Schieber 23' automatisch, und der Schieber 26 öffnet, nachdem in der Kammer 24' Atmosphärendruck hergestellt ist, so daß die Büchse mittels Druckluft, die bei 27 angeschlossen ist, aus der Kammer gedrückt werden kann. Sie fährt dadurch in die Ausfahrmulde 28, worin sie entweder von Hand oder, wie aus den Figuren ersichtlich, von einem Bandtrieb 29 bis zum Anschlag 210 mitgenommen wird. In dieser Stellung wird die Büchse beiderseits geöffnet. Auf der einen Seite werden ihr die Behälter 211 entnommen und über eine schiefe Ebene 212 auf eine Förderanlage 213 geschoben. Auf der anderen Seite werden die auf einer anderen Förderanlage 214 ankommenden Behälter 215 ebenfalls über eine schiefe Ebene 216 in die Büchse eingeschoben. Danach wird die Büchse 21' wieder geschlossen und, wenn eine Zwischenstation vorliegt, aus der Entlademulde 28 über Schieber 217 und Kammer 218 zur Weiterfahrt ausgeschleust. Ist die Anlage als Endstation eingerichtet, wie F i g. 2 b zeigt, so wird die Büchse 21' nach dem Entladen in der Ausfahrmulde 28 parallel verschoben, bis sie in Flucht des Einfahrrohres 129 steht. In dieser Stellung wird sie beladen und danach durch den Bandtrieb 220 durch den geöffneten Schieber 221 in die Kammer 222 geschoben. Danach schließt der Schieber 221, und der Schieber 223 öffnet. Die Büchse 21' fährt nun unter Einwirkung von Saugluft in das Fahrrohr 219 ein, und die Schieber221 und 223 schließen.
  • In der dritten als Zwischenstation gebauten Ausführungsform wird die Groß-Rohrpostbüchse, nachdem sie in die Schleusenkammer eingefahren ist, in eine verschiebbare Mulde ausgeschleust. Diese wird mitsamt der Büchse parallel verschoben, bis sie mit einer zweiten verschiebbaren Mulde fluchtend steht, so daß die Büchse mittels mechanischen Bandtransportes aus der ersten Mulde in die zweite befördert werden kann. Danach verschiebt sich die zweite Mulde automatisch so lange parallel, bis sie zur eigentlichen Be- und Entlademulde fluchtend steht. In diese wird sie durch eine Förderanlage hineingeschoben und darauf ent- und/oder beladen. Nun gelangt sie wieder mittels Förderband in eine dritte Verschiebemulde. Diese wird danach mit der darin befindlichen Büchse parallel verschoben, bis sie zur ersten Auffangmulde wieder fluchend steht, wonach diese mit der Büchse in Flucht des Ausfahrrohres verschoben wird, so daß die Büchse weitergesendet werden kann.
  • Der Vorteil dieser Station liegt darin, daß Ausschleusen, Ent- und Beladen sowie Senden der Büchsen in einer Ebene erfolgt, Hub- oder Senkbewegungen der Büchse entfallen. Die Schleusenkammer wird längst ihrer Achse nicht geöffnet, so daß außer den Absperrschiebern keine Dichtflächen vorhanden sind.
  • Der mechanische Transport der Büchsen in den einzelnen Mulden wurde statt ihrer Schwerkraftförderung in geneigten Mulden gewählt, weil dadurch Niveaugleichheit aller Muldenachsen erzielt wird, wodurch auch Hub- oder Senkbewegungen mittels entsprechender mechanischer Einrichtungen vermieden werden. Die ganze Anlage wird zudem übersichtlicher. Außerdem erfolgt der Transport der Büchsen mittels Bändern exakter. Er vermeidet ferner zeitraubende Rückfederung der Büchsen an den Muldenenden.
  • Die Büchse wird in der F i g. 3 b durch Kammer 31 verschleust und gelangt aus dieser mit Luftdruck in die dazu fluchtend stehende Auffangmulde 32. Diese wird darauf zwecks Entladung der Büchse so lange verschoben, bis sie zu einer weiteren Mulde 33 fluchtend steht. Die Büchse wird nun mittels der an beiden Mulden längsseits federnd angebrachten Förderbändern 34 und 35 aus der Mulde 32 heraus und in die Mulde 33 hineingezogen. Danach verschiebt sich die Mulde 33 automatisch gesteuert so weit parallel zu sich selbst, bis sie zur eigentlichen Entlademulde 36 fluchtend steht, wonach die Büchse automatisch mit der Förderanlage 35 und 37 aus der Mulde 33 in die Entlademulde 36 hineingeschoben wird. Hier wird sie ent- und/oder beladen. Lose Post gelangt durch mechanisches Wenden der Büchse zusammen mit dem Mittelstück 36 a der Entlademulde 36 entweder nach unten fallend auf Band 38 oder, wenn dazu der Raum nicht vorhanden ist, in einen im darunter befindlichen Geschoß auf einer Förderanlage 39 stehenden Behälter 310.
  • In Behältern 311 gestapelte Post kommt auf Band 312 an und wird so in die Büchse verladen. Bringt die Büchse in Behältern 313 gestapelte Post, so werden diese, nachdem sie ihr entnommen sind, auf Band 314 gestellt und den Bearbeitungsräumen zugeführt. Danach wird die Büchse mit Förderanlage 37 und 315 aus der Entlademulde 36 heraus in die bereitstehende Schiebemulde 316 hineingezogen. Ist sie in letztere völlig eingefahren, so verschiebt sich diese automatisch und parallel zu sich selbst, bis sie in Flucht der bereitstehenden Auffangmulde 32 steht. Danach wird die Büchse mittels der Förderanlage 315 und 34 in die Auffangmulde 32 geschafft, worauf sich letztere so lange parallel zu sich verschiebt, bis sie zum Einfahrrohr 317 fluchtet. Danach öffnet der Schieber 318, und die Förderanlage 34 transportiert die Büchse mit Schwung in das Einfahrrohr 317. Darauf schließt der Schieber 318, und der Schieber 319 öffnet, so daß die Büchse im Fahrrohr 320 abfährt.
  • Wird neben der Auffangmulde 32 noch ein geschlossenes Rohr 321 angebracht, so kann, wenn dieses mit dem Schiebetisch in Flucht des Fahrrohres 320 gebracht worden ist, die ganze Station als Durchfahrstation benutzt werden. Dieses kommt dann in Frage, wenn die Büchsen in dieser Station nicht ent-bzw. beladen werden sollen. Zu diesem Zweck sind dann die Absperrschieber von Kammer 31 und 317 geöffnet zu halten.
  • Eine weitere Verwendungsart dieser Station bietet sich dann an, wenn parallel zum Ausfahrrohr 320 ein weiteres zu einer anderen Station führendes Fahrrohr 322 gelegt wird, dem eine Kammer 323 mit Schieber 324 und 325 vorgeschaltet wird. Die Station könnte dann als Weiche wirken, wenn für Fahrrohr 322 bestimmte Büchsen zuvor nach Durchschleusen durch Kammer 31 in das dazu fluchtend gestellte Auffangrohr 321 gelangt sind und nach dessen Parallelverschiebung auf Schiebetisch 326 in die Fluchtlinie der Kammer 323 gebracht worden sind. Nach Durchschleusen durch diese Kammer können sie in das Fahrrohr 322 gelangen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Groß-Rohrpoststation, bei welcher die Ent-bzw. Beladestelle in Flucht der parallel zueinander liegenden, ankommenden bzw. abgehenden Fahrrohre angeordnet ist, d adurch gekennz e i c h n e t, daß wenigstens eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche mitsamt der ausgeschleusten Groß-Rohrpostbüchsen durch Parallelverschiebung von einer ersten, mit dem ankommenden Fahrrohr fluchtenden Endstellung zu einer zweiten mit dem abgehenden Fahrrohr fluchtenden Endstellung bewegbar ist.
  2. 2. Groß-Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem auf Schienen (15) bewegbaren Schiebetisch (1e) besteht.
  3. 3. Groß-Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einer parallel verschiebbaren Auffangmulde (28) besteht.
  4. 4. Groß-Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einer ersten verschiebbaren Auffangmulde (32) und einer zweiten verschiebbaren Mulde (33) besteht, wobei die Auffangmulde (32) mitsamt der ausgeschleusten Groß-Rohrpostbüchse parallel verschoben wird, bis diese mit der zweiten verschiebbaren Mulde (33) fluchtend steht, so daß die Groß-Rohrpostbüchse aus der Auffangmulde (32) in die zweite Mulde (33) befördert werden kann, und dann mit der zweiten Mulde (33) parallel verschoben wird, bis sie mit einer Entlademulde (36) fluchtend steht.
  5. 5. Groß-Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens neben den Ent- bzw. Belademulden federnd an den Groß-Rohrpostbüchsen anliegende, mit weichem, elastischen Belag versehene endlose Bänder, Keilriemen oder Ketten vorgesehen sind, welche den axialen Vorschub der Groß-Rohrpostbüchsen auf die parallel verschiebbare Vorrichtung bewerkstelligen.
  6. 6. Groß-Rohrpoststation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrollen der Bandtriebe (9, 11, 17) axial federnd angeordnet sind, damit die Antriebsrollen beim Auftreffen auf ein Büchsenlaufrad von diesem abgleiten und die Groß-Rohrpostbüchse (1) an festen Teilen mitgenommen wird.
  7. 7. Groß-Rohrpoststation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandtriebe zwischen den Antriebsrollen durch gleitende oder rollende Keilriemenführung unterstützt sind, wobei das ziehende Trum vorgewölbt ist und der Bandantrieb längs der Mulde (12) reversierbar und beim Wenden der Büchse wegklappbar ist.
  8. 8. Groß-Rohrpoststation nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß auch am Schiebetisch (10) ein maschineller Bandtrieb (11) mit einem Endkontakt zum Anhalten des Bandtriebes beim Erreichen der Endstellung der Büchse (» vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 122454, 168439; USA.-Patentschriften Nr. 1 791 189, 1 234 281, 974 617; Zeitschrift »Rohre, Rohrleitungsbau und Rohrleitungstransport«, Heft 4/5, August/Oktober 1962, S. 180, 182.
DED41070A 1963-03-08 1963-03-08 Gross-Rohrpoststation Pending DE1224207B (de)

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