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DE1224050B - Nickel-Chrom-Stahl - Google Patents

Nickel-Chrom-Stahl

Info

Publication number
DE1224050B
DE1224050B DEJ24820A DEJ0024820A DE1224050B DE 1224050 B DE1224050 B DE 1224050B DE J24820 A DEJ24820 A DE J24820A DE J0024820 A DEJ0024820 A DE J0024820A DE 1224050 B DE1224050 B DE 1224050B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steels
phosphorus
steel
nickel
content
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ24820A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry R Copson
Frances S Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Inco Ltd
Original Assignee
Inco Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inco Ltd filed Critical Inco Ltd
Publication of DE1224050B publication Critical patent/DE1224050B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/40Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Steel (AREA)

Description

  • Nickel-Chrom-Stahl Nichtrostende austenitische Chromstähle werden wegen ihres Widerstandes gegen Korrosion in erheblichem Maße verwendet. Sie kommt.durch passive Filme zustande (im . allgemeinen aus Chromoxyden bestehend), die sich auf der Oberfläche der Stähle bilden und den Angriff durch Korrosion unterbinden. Ein Nachteil besteht darin, daß diese passiven Filme zu leicht unterbrochen oder in gewisser Umgebung abgebaut werden.
  • Die Korrosion dieser Stähle ist im wesentlichen in vier Kategorien unterteilt worden: 1. in allgemeine Korrosion, die gewöhnlich durch Zerstörung des passiven .Schutzfilms zustande kommt, 2. Lochfraßkorrosion, die ihre Ursache in einem örtlichen Angriff hat, der mit einem tiefen Eindringen der korrodierenden Substanz verbunden ist, 3. Spannungskorrosion und 4. interkristalline Korrosion-Die Die Erfindung befaßt sich im wesentlichen mit der Unterbindung der Spannungsrißkorrosion, die im allgemeinen ohne eine,-allgemeine Korrosion auftritt.
  • Es sind bereits hitzebeständige austenitische Chrom-Nickel-Stähle mit 10 bis 30 °/o Chrom, 15 bis 30 °/o Nickel, bis 3 °/o Silizium, bis 2 °/o Kohlenstoff und einem den Nickelgehalt teilweise oderganz ersetzenden Mangangehalt von mindestens 5 °/o bekannt, die eine gute Beständigkeit gegen oxydierende heiße Gase aufweisen. Es handelt sich ,hierbei jedoch um Stähle mit einer guten allgemeinen Korrosionsbeständigkeit; nicht aber um solche, die eine gute Widerstandsfähigkeit gegen die .auch ohne die allgemeine Korrosion auftretende Spannungsrißkorrosion besitzen. -- Bekanntlich sind alle handelsüblichen, rostfreien austenitischen Stähle Spannungsrißkorrosionen unterworfen. Trotz der zahlreichen hier in Betracht kommenden Gegenstände besteht keine allgemein gültige Theorie, mit der man schlüssig die grundsätzliche Natur der Spannungsrißkorrosion erklären kann. Doch kann mit Sicherheit festgestellt werden, daß ein austenitischer rostfreier Chrom-Nickel-Stahl gegen Spannungskorrosion anfällig ist, sofern er in Gegenwart bestimmter korrodierender Mittel unter Spannung steht, und zwar entweder unter einer von außen zur Einwirkung gelangenden Spannung oder- einer solchen, die von einer vorhergehenden Behandlung, wie sie z. B. durch ein Abschrecken oder Kaltverarbeiten des Werkstoffs herrührt. Lösungen aus Chloriden oder- anderen Halogeniden des Magnesiums, Kalziums, Lithiums und Natriums sind für das Entstehen der Spannungskorrosion die meist wirksamsten Mittel.
  • Es sind bereits zahlreiche Vorschläge gemacht worden, das Problem der Spannungskorrosion zu lösen. Dahin gehört die Änderung der Zusammensetzung. der Stähle, beispielsweise durch Einstellung der Kohlenstoff und Stickstoffgehalte auf sehr niedrige Werte. Das führt dann ;zu einem ferritischen rostfreien Stahl oder einem solchen mit hohem Ferritgehalt, wodurch die wertvollen Eigenschaften des Austenits verlorengehen. Bezüglich der Reinheit des Stahls wird insbesondere ein niedriger Stickstoffwert, d. h. ein Gehalt von 0,010/, Stickstoff oder weniger, bevorzugt. Das verlangt die Verwendung von Stoffen sehr hoher Reinheit und kostspielige technische Verfahren, beispielsweise eine Vakuumbehandlung. Austenitische nichtrostende Stähle sind jedoch bereits teuer, und der Kostenanstieg durch die Verwendung hochreiner Zusätze und einer kostspieligen Vakuumbehandlung würde den Stahl völlig unwirtschaftlich machen. Es muß also eine andere Lösung des Problems gefunden -werden. Die Erfindung beruht in erster Linie auf der Erkenntnis, daß der Phosphor -einen ausgesprochen schädlichen Einfluß auf den Widerstand von austenitischen nichtrostenden Stählen gegen Spannungsrißkorrosion hat. Phosphor ist- ein Element, für das üblicherweise ein Höchstwert vorgeschrieben wird, wonach die Hersteller sich nicht bemühen, ihn in größerem Maße auszuschalten, als es der Norm entspricht. Für nichtrostende austenitische Stähle erlauben die Normen einen Phosphorgehalt bis zu 0,0450/0. Tatsächlich verleihen Phosphorgehalte von 0,20/" und mehr diesen Stählen vorteilhafte Eigenschaften, und es zeigte sich beispielsweise, daß ein Phosphorgehalt von 0,120/, die Bruchfestigkeit der Stähle bei höheren Temperaturen verbessert. Nun wurde aber gefunden, daß der Phosphorgehalt der Stähle nicht höher sein darf als 0,018 °/o, wenn Spannungsrißkorrosion sicher vermieden werden- soll.
  • Es genügt aber nicht, einen sehr niedrigen Phosphorgehalt sicherzustellen, vielmehr müssen auch die Gehalte an. anderen Elementen sorgfältig eingeregelt werden. Stickstoff' ist in austenitischen nichtrostenden Chrom-Nickel-Stählen bekanntlich schädlich, :und es sind auch schon -Vorschläge,.,gemacht worden, den Stickstoff' auf "ein6'n sehr 'üiedrigen Wert einzustellen. Es wurde nun aber gefunden, daß es möglich ist; bei den Stählen nach der Erfindung einen vergleichsweise hohen Gehalt an Stickstoff; z.)3'- bis- zu 0,Ö450/" zuzulassen, - vbräusgesetzt;-'- dä:ß - der Gesamtgehalt an Phosphor und Stickstoff den=-Wert'von-0;055 % nicht übersteigt.
  • '- Der Nickelgehält der- -Legierung ist gleichfalls von Bedeutung und muß mindestens.19 ° Po; vorzugsweise 20"/" betragene .Nickelgehalte von mehr als 35 °/0 sind: jedoch ünnötig,@ Sie steigern nur die Kasten der Legierung. . _ -, _ . .. . . _ _ . - . . -- - Auch -die --Kohlenstofz und Siliziumgehalte der Legierung sind von Bedeutung. Sie -stehen in wechselseitiger Beziehung. Der Kohleristöftgehalf kann bis zu 0,1 °/o betragen: Bei höherem Köhlenstöff'gehalt wird aber zuviel Chromkarbüi- gebildet, was zu einer Verarmung des_..-_hxoms @xt._den Korngrenzen des Stahls und zu einer stärkeren Anfälligkeit gegen interkristalline Korrosion führt. Vorzugsweise soll der Kohlenstoffgehalt des Stahls 0,09 °/o nicht übersteigen. Der Ko_ hlenstofTgehall.. muß mindestens- 0,07"/, betragen, denn -wenn.- ex-.unter diesem- Wert liegt, muß der Siliziümgehalt -so- hoch sein, daß de- r Stahl --im Warmzustand nichtmehr bildsam ,genug ist,_-um-ihn fertigzuschmieden oder anderweitig warm zu: ver;1 formen.
  • Wenn jedoch der., Kohlenstoffgehalt des Stahls mindestens 0,07 °/o beträgt, dann kann sein Siliziumgehalt niedrig, d h. ;unter 1,7 °/0, liegen. I .
  • Die Stähle nach . der Erfindung enthalten daher 19 bis 35 °]o-- Nickel; 15 bis - 30 °]o und vorzugsweise 16. bis 25:°/0 Chrom,- 0;01 ~bis 0,1 °/°. Kohlenstoff, weniger als-1,7 0/0 Silizium.-Ferner enthalten die Stähle. höchstens 0,018 °/o. Phosphor und höchstens 0,045 °/o Stickstoff mit der Maßgabe, daß die Summe des Phosphor- und Stickstoffgehaltes den Wert von Ö,055 °/0 nicht übersc_ breitet,- sowie bis 0,7 °/o Mangan und im Rest Eisen außer den- üblichen Verunreinigungen. -Der Phosphorgeha@tder Stähle soll 0,015 °/0 und ihr .Stickstoffgehalt 0i9350/, nicht überschreiten -und die Summe der Gehalte an Phosphor und. Stickstof nicht mehr als 0,045 °/o betragen.- _ Mangan; das nichtrostende austenitische Stähle gewöhnlich in geringem Anteil aufweisen, soll in den Stählen nach der Erfindung vorteilhaft mit höchstens 0,20/, enthalten sein.
  • Was -die Verunreinigungen -sowie die Begleitelemente betrifft, ist eine Einregelung insbesondere der Aluminium-, Molybdän-, Wismut-, Arsen- und Antimongehalte wichtig. Als allgemeine Regel kann gelten, daß letztere drei Elemente in nichtrostenden austenitischen Stählen in merklichen Anteilen nicht vorkommen, mindestens aber nicht absichtlich zugesetzt werden sollen. Um jedoch Spannungskorrosion zu vermeiden, sollen die Gehalte der Legierung an Wismut, Arsen und Antimon. einzeln nicht mehr als 0,0150/, betragen. Molybdän wird nichtrostenden Stählen für-eine Anzahl von Zwecken sehr oft zugegeben. Nach der Erfindung soll der Gehalt der Legierung an Molybdän 0,0750/, und vorzugsweise 0,050°l() nicht überschreiten.
  • Aluminium wird-- austenitischen nichtrostenden Chrom-Nickel-Stählen im allgemeinen. zum Zwecke der Desoxydation.zugegeben: Es- ergab sich aber, daß Aluminiumgehalte im Bereich.- von- 0,03;--bis .0,06-°/-0 den -Widerstand der- Stähle - :gegen -Spannungsriß= korrosion nachteilig beeinflussen und daher ve_ried@r@ werden sollte, .obwohl es mit Gehalten- außerhalb ."des vorstehend genannten Bereichs -zugelassext werden kann.
  • @- D . le Legierungen sollen nicht m8hr als -0;20/,o und vorzügsweise@ nicht=mehr =als '0310/, -Kupfer enthalten. Es wurde schon darauf hingewiesen, daß es `üblich ist,.. die-: vemchiedenen--nichtrostenden :austenitischen Chrom-Nickel-Legierungen durch bestimmte- Gehalte zu..bESChreiben,. die-jedoch für.Eleniente-wie -Phosphor od. dgl. nur Höchstwerte darstellen. So wird beispielsweise in der maßgebricÄen zAbhandlung...»Metals Handbook«c, B. Ausgabe 1960 verfahren, das- auf Seite 566 dennoch feststellt, däß -die -hier'- in' Frage komixlende_n__Sähle fier SpannulagrilkQZ'rosiön unterliegen=- Die- Bedeutung,. die der vorstehend . beschriebenen Einregelung der.,ZusammensQtzung.:der= Stähle; insbesondere--.deren Phosphorgehalts zukommt,, hat man bisher nichtgewürdigt. -- i#- Bei d_ ex Herstellung der Stähle ,nach. der. Erfindung macht es keine Schwierigkeiten,. den-PhösphQ.rgehalt auf den erforderlichen.. niedrigen Werten zu;.halten, und zwar ohne daß für .diesen,weck; besonders rein Materialien. oder unerwünschte Prozesse-angewendet werden müssen; -die Stäble an- Phosphor- zu- -reinigen oder sie, praktisch frei von Stickstoff zumachen...
  • Nunmehr sollen..Versuchsergebnisse beschrieben werden; die unter .sehr schweren, - in -der-Praxis üblicherweise -nicht auftretenden Bedingungen vorgenommen.--wurden, .nämlich durch Eintauchen -gespannte,- U-förmig. gebogener Proben in kochendes konzentriertes Magüesiumchlorid: Die Proben waren 152,4 jnm-- lang, 12,7-mm breit.-und . 3,18 mm -..dick. Sie sind über einen Dorn -..U-förmig gebogen, worden, wobei .die Arme. des - U durch- einen Bolzen parallel gehalten, wurden. -Auf-diese, Weise wurden in den .Proben beträchtliche Spannungen.erzeugt. Die Stähle wurden -in verschiedenem Zustand geprüft, nämlich als geschmiedete Platten,-nach-,dem Kaltwalzen sowie nach. 1stündigem. Glühen bei 10.6.5.° C und. Abschrecken in Wasser.- Um den Einfluß zu ermitteln, den -eine beim Schweißen ..auftretende-Erhitzung hat, .gegen die der Stahl empfindlich ist, wurden .die ...Proben noch nach- einem. Erwärmen auf etwa 68.0°C. geprüft. Nur wenn der Stahl, nachdem er 30 Tage lang in kochendem Magnesiumchlorid einer Konzentration von 42"/, eingetaucht war, unter einem der vorstehend beschriebenen Zustände nicht brüchig bzw. rissig geworden ist, gilt er als brauchbar.
  • Die ersten Versuche zeigen den Einfluß des Phosphorgehaltes des Stahls. Sie wurden an Stählen vorgenommen, die aus sehr reinen Ausgangsstoffen, nämlich aus Elektrolyteisen, elektrolytisch gewonnenem Chrom und Karbonylnickel im Vakuum erzeugt waren. Diese Stähle weisen niedrige Silizium- und Kohlenstoffgehalte auf. Sie umfassen keine Beispiele von Stählen, die in den Bereich der Erfindung fallen. Ihre Zusammensetzung war folgende:
    Zahlentafel I
    Stahl oho Ni °/o Cr °@o C % Si
    . 70 1' : °/o N
    Nr.
    1 20,6 16,3 0;001 -0,01 0,003 0,0001
    2 20;3 17,1 0,0.04- 0,04 0;002 0,0001
    3 20,8 18,1 0,003 0,06 0,003 0,0032
    4 20;1: 17;9 0;002 0,01- 0,023 0,0048
    5 20,3a. , 18,1 0,003: . 901 0,065 0,0004
    6 21,0 ;18,8 0;006: 0,02 0,35 0;0007
    _ 7 .46,8 ,17,9 0,Q03. 0f1$:: 0,13 0,0537a
    In jedem Fall bestand der Rest außer Verunreinigungen aus Eisen. Es wurden zwölf Proben eines jeden Stahls untersucht, einige im geschmiedeten, einige im kaltgewalzten und einige im kaltgewalzten und geglühten Zustand. Die Anzahl der Proben, die vor oder nach Ablauf von 30 Tagen rissig wurden, ist in Prozenten ausgedrückt. Die durchschnittliche Lebensdauer bis zum Rissigwerden wurde durch Prüfungen in Intervallen ermittelt. In nachstehender Zahlentafel sind die Ergebnisse zusammengestellt:
    Zahlentafel 1I
    Stahl Durchschnittliche Dauer
    Nr. % rissig bis zum Rissigwerden
    in Tagen
    1 58 21,5
    2 83 20
    3 50 25,4
    4 92 6
    5 100 1
    6 100 1
    7 100 4
    Man sieht, daß keiner dieser Stähle zufriedenstellend war. Wenn sie jedoch einen niedrigen Phosphorgehalt aufwiesen, wie in den Stählen 1, 2 und 3, dann war die durchschnittliche Lebensdauer bis zum Rissigwerden vergleichsweise hoch, während der Stahl 4 mit 0,023 °/o Phosphor in weniger als 6 Tagen und der Stahl 5 mit 0,065 °/o Phosphor in weniger als 1 Tag Risse aufwies.
  • Die Ergebnisse ähnlicher Versuche an Proben aus Stählen, die an Luft geschmolzen, im kaltgewalzten und geglühten und empfindlichen Zustand seien nachstehend angegeben. Die untersuchten Stähle hatten folgende Zusammensetzung:
    Zahlentafel III
    Stahl
    Nr.
    °/° Ni
    o#° Cr
    ° / ° Si
    o / ° C
    ° / o P
    °/o N
    8 20,0 17,5 0,11 0,07 0,007 0,024
    9 20,0 17,5 0,53 0,07 0,008 0,019
    10 19,9 19,0 0,65 0,08 0,009 0,018
    11 20,42 18,0 1,61 0,08 0,013 0,029
    12 19,9 17,7 0,32 0,08 0;016 0,002
    13 19,73 17,7 0,64 0,08 0,012 0,043
    14 20,0 18,1 0,075 0,10 0;012 0,026
    15 20,0 17,7 0,66 0,02 0,007 0,027
    16 20,3 17,8 0,36 0;02. -0,013 0,026
    17 20,0 17,8 0,23 0,03 0,008 0;013
    18 20,0 18,5 0,74 0,03 '0,009 0;015
    19 20,0 18,1 0,17 0,04 . 0,007 0,025.
    20 20,2- 17,5 0,09 0,04 :0,009 0,022
    21 20,1 17,3 0,22 0,05 0;009 0,024
    22 20,0 18,8: 0,46 0,06. e0,008 0,018
    23 . 19,9 18,0 0,16 0,06 :0,007 0,032
    24 20,0 17,2 0,50 0,06 0,01 0,016
    25 15;9 17,7 0,09 0,08 .:0;011 0;015
    26 19,5 18,0.. 1,15 0,02 `, 0;008 O;028-
    27 20,0 18,5 1,21 0,04 .:.0,007 0,022,
    28 14,0 19,1 1,32 , 0,05 :. .- 0,007 0,0,1,3,
    29 16,10 17,9. : 1,50 , Q;012 1 0,007,.. .0;010::
    30:. :18,20.. 17,6. 1,50;. 0,01611#--;0,008 .0;010
    ,31 :;18,20 1.7,9 . 1,65,<, : 0;014#. :0,005. 0,012:.
    32 21,71 17,9 0,72 0,015 0,012 0,032
    33 25,68 17,8 0,90 0,013 0,011 0,025
    34 27,41 17,4 0,8 0,013 0,013 0,022
    35 20,0 17,7 0,56 0,08 0,015 0,048
    Das Ergebnis der Prüfung war folgendes:
    Stahl Durchschnittliche Dauer
    Nr. % rissig bis zum Rissigwerden
    in Tagen
    8 0 >30
    9 0 >30
    10 0 >30
    11 0 >30
    12 0 >30
    13 0 >30
    14 0 >30
    15 100 1,75
    16 100 2,0
    17 100 6,33
    18 100 7,9
    19 100 14,3
    20 100 5,55
    21 8 29,2
    22 12,5 29,3
    23 50 27,3
    24 8 29,9
    25 100 22,7
    26 100 8,3
    27 25 28,5
    28 100 3,33
    29 100 12,3
    30 83 14,2
    31 100 15,8
    32 100 4,8
    33 100 6,7
    34 100 4,8
    35 16,6 30
    Man sieht, daß die Stähle Nr. 8 bis 14 denjenigen der Erfindung entsprechen. In den Stählen 15 bis 24 und 26 bis 34 betrug der Kohlenstoffgehalt weniger als 0,070/,. Werin der Kohlenstoffgehalt von 0,020/0 in den Stählen 15 und 16 auf 0;06 °/o in: den Stählen 22 bis 24 anstieg, ergab sich eine wesentliche Verbesserung, wenn der Kohlenstoffgehalt mindestens 0,07 °/o betrug.
  • Die Stähle 25 -und 28 bis 31 wiesen auoh einen zu geringen Nickelgehalt auf, und die Tatsache, daß sämtliche Proben dieser Stähle, insbesondere der Stahl 25, der einen Kohlenstoffgehalt von 0,080/, aufwies, rissig wurden, ist ein deutlicher Beweis für den Einfiuß des' Nickels. Die Zunahme des Nickelgehaltes genügt' .aber nicht, wenn der Kohlenstoffgehalt der Stähle niedrig bleibt, ein Umstand, der sich, aus den Stählen 32 bis 34 ergibt.
  • Von zwölf Proben des Stahls 25 waren zwei nach 30 Tagen rissig geworden, obwohl sie bei einer Untersuchung, die einten oder zwei Tage vorher stattfand, noch keine Risse aufwiesen. Beim Stahl 35 befand sieh jedes seiner Elemente in dem zugelassenen Bereich, doch .betrug die Summe von Phosphor und Stickstoff 0,063 °/o. Im' Gegensatz dazu überlebten sämtliche Proben des nahezu gleichen Stahls 13, in dem die Summe der Gehalte an Phosphor und Stickstoff 0,055 °/o betrug, den Versuch.
  • Schließlich beeinträchtigt die Einregelung der Stahlzusammensetzung zum Zweck der Verhinderung von Spannungsrißkorrosion die mechanischen Eigenschaften der Stähle nicht, die in der Tat besser sind als zahlreiche typische austenitische Nickel-Chrom-Stähle.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Nichtrostender austenitischer Nickel-Chrom-Stahl, bestehend aus 0,07 bis 0,10/" vorzugsweise 0,07 bis 0,09°/o Kohlenstoff; weniger als 1,70/, Silizium, höchstens 0,0180/, Phosphor, höchstens 0,0450/, Stickstoff, wobei die Summe der Gehalte an Phosphor und Stickstoff 0,0550/, nicht übersteigt, bis zu 0,70/, Mangan, 19 bis 350/" Nickel, 15 bis 300/, Chrom, Rest Eisen und übliche Verunreinigungen.
  2. 2. Stahl nach Anspruch 1 mit höchstens 0,015 °/o Phosphor und höchstens 0,035 °/o Stickstoff, wobei die Summe der Gehalte an Phosphor- und Stickstoff 0,045 °/o nicht überschreitet.
  3. 3. Stahl nach Anspruch 1 oder 2, mit höchstens_ 0,2 °/o Mangan.
  4. 4. Stahl nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit 20 bis 30 °/a Nickel und 16 bis 25 °/o Chrom. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 140-041; E. H o u d r e m o n t, »Handbuch der Sonderstahlkunde«,-3. Auflage, Springer-Verlag, Berlin, 1956, 1. Band, S. 788.
DEJ24820A 1962-11-28 1963-11-27 Nickel-Chrom-Stahl Pending DE1224050B (de)

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US1224050XA 1962-11-28 1962-11-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1608220B1 (de) * 1967-03-01 1973-12-06 United States Steel Corp Verwendung eines stabil austenitischen rostfreien stahls

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT140041B (de) * 1933-01-25 1934-12-27 Richard Ing Rollett Hitzebeständige austenitische Stahllegierungen.

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