DE1223903B - Einrichtung in einem Zielfolge-Radargeraet mit zwei Sende-Empfangs-Kanaelen mit unterschied-lichen Arbeitsfrequenzen - Google Patents
Einrichtung in einem Zielfolge-Radargeraet mit zwei Sende-Empfangs-Kanaelen mit unterschied-lichen ArbeitsfrequenzenInfo
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- G01S13/00—Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
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Description
- Einrichtung in einem Zielfolge-Radargerät mit zwei Sende-Empfangs-Kanälen mit unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen Die Erfindung betrifft Zielfolge-Radargeräte mit zwei Sende- und Empfangskanälen mit unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen und mit einer an die Empfangskanäle angeschlossenen Koinzidenzschaltung, bei denen aus dem Ausgangs-Bildsignal der Koinzidenzschaltung eine Regelspannung zurVerstärkungsregulierung der beiden Zwischenfrequenzverstärker hergeleitet wird.
- Radargeräte mit zwei Kanälen und einer Koinzidenzschaltung sind unter der englischen Bezeichnung »Frequency-Diversity-Radar« bekanntgeworden. Auf die Vorteile der Verwendung von unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen muß an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden, weil diese an sich zur Genüge bekannt sind. Anwendungsmöglichkeiten der Frequenzdiversität bei Radargeräten sind beschrieben.
- Es wird dabei erwähnt, daß die Auswahl nur des jeweils besten Signals und die Unterdrückung der weniger guten Echos ungeeignet sei, da dies nur eine geringe Ausnutzung sowohl der von mehreren Sendem gelieferten größeren mittleren Sendeleistung als auch des Reichweitengewinns, den eine derartige Diversitätsanlage gegenüber einer Station mit einem einzelnen Sender aufweist, ergäbe. Es wird daher eine umfassende Nutzung der Videosignale vorgeschlagen, indem beispielsweise die mit drei Sende-Empfängern gewonnenen drei Videosignale multipliziert und addiert werden. Damit wird eine Reichweite erzielt, die etwa 30°/o über jener einer Einzelfrequenzanlage mit gleichen Eigenschaften liegt.
- In entsprechenden Veröffentlichungen wird eine Koinzidenz-Schaltung für derartige Anlagen angegeben. Dabei wird eine Mehrgitterröhre vorgesehen, die als Multiplikator geschaltet ist und der an jedem Steuergitter ein Empfangssignal zugeführt wird. Es zeigt sich jedoch, daß die Schaltung stark von der Einstellung des Arbeitspunktes dieser Röhre abhängig ist, indem bei ungleicher Verstärkung der Signale und bei ungleicher Charakteristik der Verstärkerwege Verfälschungen des neuen Signals möglich sind. Ein weiterer Nachteil zeigt sich auch dadurch, daß bei Überiagerung des einen Signals durch ein Störsignal das Koinzidenzsignal gleichermaßen wie das Empfangssignal durch den Störsender beeinflußt wird. Dies ist besonders nachteilig bei Zielfolge-Radargeräten.
- Demgegenüber wird erfindungsgemäß vorgesehen, daß als Koinzidenzschaltung eine an sich bekannte UND-Schaltung zur Auswahl des Signals mit der kleineren Amplitude dient.
- Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 das Blockschema eines Frequenzdiversität-Radars, und F i g. 2 zeigt das Schaltschema der Koinzidenzschaltung nach der Erfindung.
- In Fig. 1 steuert die Impulszentrale 1 die zwei Modulatoren 2 und 3, die ein gleichartiges Impulsprogramm auf die beiden Magnetrone 4 und 5 geben.
- Über die beiden Mikrowellenweichen in den Blöcken 8 und 9 werden die beiden hochfrequenten Signale über das Netzwerk 10, das die beiden Sender entkoppelt, auf den Primärstrahler 11 geführt, von wo sie über den Reflektor 12 abgestrahlt werden.
- Die reflektierten Signale gelangen auf dem umgekehrten Weg auf das Netzwerk 10, das die Signale auf die in den Blöcken 8 und 9 liegenden Mikrowellenweichen führt. In den Blöcken 8 und 9 liegen außer den Weichen noch die Mischstufen. Die Oszillatorfrequenz wird in den Lokaloszillatoren 13 und 14 erzeugt, deren Frequenz durch selbsttätige Frequenzregelglieder 15 und 16 konstant gehalten wird. Die zwischenfrequenten Signale werden in den Zwischenfrequenzverstärkem 17 und 18 verstärkt und gleichgerichtet. In den Bildsignalverstärkern 19 und 20 wird das Signal noch weiterhin verstärkt und auf eine Koinzidenzschaltung 21 geführt, von der nur das kleinere der beiden Echosignale auf das Anzeigegerät 23 geleitet wird. Das Koinzidenzsignal erzeugt in einer selbsttätigen Verstärkungsregulierungsschaltung 22 eine Regelspannung für die Regelung der Zwischenfrequenzverstärker 17 und 18.
- Die in Fig. 2 dargestellte Koinzidenzschaltung zeigt zwei Verstärkerröhren H1 und H2. Die Signale gelangen von den Eingängen A und B über die Kopplungskondensatoren K1 und K3 auf die Gitter der genannten Verstärkerröhren. An den Kathodenwiderständen R2 und R 4 können die Echosignale mit einstellbarer Amplitude entnommen werden.
- Zwei Dioden G2 und G3 und ein Widerstand R3 bilden eine UND-Schaltung. Däs Potential, das über den Widerstand R 3 auf -- den Kopplungspunkt der beiden Dioden G2 und G 3 gebracht wird, bewirkt, daß nur das kleinere der'beiden Signale über einen Kondensator K2 auf den Ausgang C gelangt. Die Gitterableitwiderstände der beiden Verstärkerröhren H1 und H2 sind die Widerstände R 1 und R 5. Die negativen -. Impulse der Video signale. werden mit Dioden G1 und G4 ferngehalten.
- Die beiden empfangenen Signale werden somit nach erfolgter Verstärkung und Demodulation einer Koinzidenzschaltung zugeführt, deren Ausgangsspannung einerseits den Indikator aussteuert und andererseits zur Erzeugung einer Verstärkungsregulierungsspannung verwendet wird. Mit dieser Regulierungsspannung wird der Verstärkungsgrad der beiden Zwischen-Frequenzverstärker auf gleichen Verstärkungsgrad geregelt. Erfindungsgemäß wird nun das kleinere Signal ausgewertet. Bei einem Verfolgungsradargerät ist das Signal-Rausch-Verhältnis relativ groß, so daß in diesem Fall ohne weiteres die Verstärkungsregulierung auf das kleinere Signal bezogen werden kann. Mit dieser Ausführung wird erreicht, daß die Verstärkungsregulierung nicht auf Störeinflüsse anspricht, wodurch das angezeigte Bild genügend ruhig steht, um eine sichere Auswertung zu gewährleisten. Indem nur das Signal mit kleinerer Amplitude ausgewertet wird, wird die Störanfälligkeit derartiger Radargeräte noch vermindert. Ist beispielsweise nur in. einem Kanal ein Signal eingetroffen, so muß angenommen werden, daß es sich um ein Störsignal handelt. Im anderen Kanal kann gleichzeitig nur das Rauschen verstärkt weden; bei der Signalauswertung wird aber der mittlere Rauschpegel unterdrückt, so daß kein Ziel erfaßt wird. Sind die'Amplituden der beiden Signale hingegen gleich groß, so kann das eine der beiden Signale ausgewertet werden. Sind zwei Signale in den Empfangskreisen, wobei die Amplitude des einen größer ist als diejenige des anderen, so kann dasjenige mit der größeren Amplitude von einem Störsenderimpuis überlagert sein und darf somit nicht ausgewertet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch: Einrichtung in einem Zielfolge-Radargerät mit zwei Sende-Empfangs-Kanälen mit - unterschiedlichen Arbeitsfrequenzen und mit einer an die Empfangskanäle angeschlossenen Koinzidenzschaltung, bei dem aus dem Ausgangs-Bildsignal der Koinzidenzschaltung eine Regelspannung zur Verstärkungsregulierung der beiden Zwischenfrequenzverstärker hergeleitet wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß als Koinzidenzschaltung eine an sich bekannte UND-Schaltung zur Auswahl des Signals mit der kleineren Amplitude dient. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 723 008, 858 199; USA.-Patentschrift Nr. 2 676 317; Interavia 13 (1958), 7 (Juli), S. 742/743.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1223903X | 1961-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1223903B true DE1223903B (de) | 1966-09-01 |
Family
ID=4563898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA40371A Pending DE1223903B (de) | 1961-09-06 | 1962-06-06 | Einrichtung in einem Zielfolge-Radargeraet mit zwei Sende-Empfangs-Kanaelen mit unterschied-lichen Arbeitsfrequenzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1223903B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2676317A (en) * | 1945-01-12 | 1954-04-20 | Rca Corp | Pulse echo radar system employing a double channel |
| GB723008A (en) * | 1951-12-17 | 1955-02-02 | Decca Record Co Ltd | Improvements in or relating to radar systems |
| GB858199A (en) * | 1958-07-17 | 1961-01-11 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to coincidence detector circuit arrangements |
-
1962
- 1962-06-06 DE DEA40371A patent/DE1223903B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2676317A (en) * | 1945-01-12 | 1954-04-20 | Rca Corp | Pulse echo radar system employing a double channel |
| GB723008A (en) * | 1951-12-17 | 1955-02-02 | Decca Record Co Ltd | Improvements in or relating to radar systems |
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