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DE1223878B - Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckimpulsen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckimpulsen

Info

Publication number
DE1223878B
DE1223878B DEZ10020A DEZ0010020A DE1223878B DE 1223878 B DE1223878 B DE 1223878B DE Z10020 A DEZ10020 A DE Z10020A DE Z0010020 A DEZ0010020 A DE Z0010020A DE 1223878 B DE1223878 B DE 1223878B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
schmitt trigger
transistor
output stage
voltage source
trigger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ10020A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Frech
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zuse KG
Original Assignee
Zuse KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zuse KG filed Critical Zuse KG
Priority to DEZ10020A priority Critical patent/DE1223878B/de
Publication of DE1223878B publication Critical patent/DE1223878B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/286Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator bistable
    • H03K3/2893Bistables with hysteresis, e.g. Schmitt trigger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckirapulsen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckimpulsen aus Triggerimpulsen anderer Form mit Hilfe eines transistorisierten sogenannten Schmitt-Triggers und einer nachgeschalteten Transistorausgangsstufe in Emitter-Basis-Schaltung, wobei der Transistor der Ausgangsstufe von anderem Leitfähigkeitstyp als die Transistoren des Schmitt-Triggers ist.
  • Solche Schaltungen sind an sich bereits bekannt. Die Ausgangsstufe trennt den Verbraucher der Rechteckimpulse vom Schmitt-Trigger ab und bildet zwei Schaltpotentiale, von denen eines im Gegensatz zu den Schaltpotentialen des Schmitt-Triggers, wie sie an den Kollektorelektroden abgreifbar sind, identisch mit einem Betriebspotential des Triggers sein kann.
  • Bei einer bekannten Schaltung ist die Emitterelektrode des Ausgangsstufentransistors mit dem Abgriff einer Gleichspannungsquelle verbunden, mit dem auch die Kollektorwiderstände der Schmitt-Trigger-Schaltung verbunden sind. Die Basiselektrode des Ausgangsstufentransistors liegt an einem Zwischenabgriff des Kollektorwiderstands - eines der Schmitt-Trigger-Transistoren, während an einem Kollektorwiderstand der Ausgangsstufe, der auf einen für Schmitt-Trigger und Ausgangsstufe gemeinsamen Abgriff der Betriebsspannungsquelle führt, die gewünschten Rechteckimpulse abgegriffen werden.
  • Die Schaltung genügt den steigenden Anforderungen nach kurzen Schaltzeiten vielfach nicht mehr, so daß die Aufgabe zu lösen ist, eine Ausgangsstufe für Schmitt-Trigger auszubilden, die Rechteckimpulse mit extrem steilen Flanken liefert.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein Zwischenabgriff der Gleichspannungsquelle, dessen Potential zwischen den Schaltpotentialen des Schmitt-Triggers, vorzugsweise in der Mitte zwischen den Potentialen der beiden Abgriffe der Gleichspannungsquelle für den Betrieb des Schmitt-Triggers, liegt, mit der Emitterelektrode des Ausgangsstufentransistors verbunden ist, während die Kollektorelektrode dieses Transistors über einen Widerstand mit demselben Abgriff der Gleichspannungsquelle wie der gemeinsame Emitterwiderstand des Schmitt-Triggers verbunden ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier Ausführungsformen näher erläutert, die in F i g. 1 bzw. F i g. 2 dargestellt sind. Ihre Funktion wird dann an Hand von Zeitdiagrammen in F i g. 3 erklärt.
  • F i g. 1 enthält einen Transistor-Schmitt-Trigger mit zwei Transistoren 1 und 2, einem gemeinsamen Emitterwiderstand 3, zwei Kollektorwiderständen 4 und 5 und mit einem R-C-Koppelglied 6,7. Der Basiselektrode des ersten Transistors 1, die über einen Spannungsteiler 9, 10 gleichspannungsmäßig vorgespannt ist, wird über einen Serienwiderstand 11 von einem Eingang 12 ein Triggerimpuls zugeführt. Der Impuls ändert den Innenwiderstand des ersten Transistors, was in bekannter Weise bewirkt, daß auch der zweite Transistor 2 kurzzeitig seinen Innenwiderstand ändert und daß am Kollektoranschluß 13 dieses zweiten Transistors ein Spannungsimpuls abgreifbar ist. In Abwesenheit von Triggerimpulsen am Eingang 12 verharrt die Schaltung in ihrem einzigen stabilen Zustand, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der erste Transistor leitend und der zweite gesperrt ist.
  • Der am Punkt 13, dem Ausgang des Schmitt-Triggers abgreifbare Spannungsverlauf während eines Kippvorganges ist in F i g. 3 als oberstes Zeit-diagramm dargestellt. Im Ruhezustand liegt dieser Punkt auf einem Potential, das der positiven Betriebsspannung entspricht, die den beiden Kollektorwiderständen zugeführt wird und die aus einer Batterie 14 geliefert wird. Angeregt durch einen Triggerimpuls beginnt der Transistor 2 zu leiten; das Potential am Punkt 13 sinkt auf einen Wert, der zwischen der positiven Betriebsspannung und der mit dem gemeinsamen Emitterwiderstand des Schmitt-Triggers verbundenen negativen Betriebsspannung liegt. Die negative Betriebsspannung ist hier der Einfachheit halber als Nullspannung angenommen.
  • Unterschreitet das Eingangssignal am Eingang 12 die Ansprechschwelle der Schaltung, so fällt der Schmitt-Trigger wieder in den stabilen Zustand.
  • Wie man aus dem obersten Zeitdiagramm der F i g. 3 ersehen kann, vollziehen sich die Kippvorgänge in einer endlichen Zeitspanne, und es besteht das Bedürfnis, die daraus resultierenden schrägen Impulsflanken zu versteilern. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein weiterer Transistor 15 dem Schmitt-Trigger nachgeschaltet wird. Dieser Transistor ist gemäß der Erfindung vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp wie die Schmitt-Trigger-Transistoren. In Fig. 1 sind die Schmitt-Trigger-Transistoren vom npn-Typ, der Schalttransistor 15 vom pnp-Typ. Letzterer ist erfindungsgemäß in Emitter-Basis-Schaltung aufgebaut, mit einem Arbeitswiderstand 16 in der Kollektorleitung, wobei seine Emitterelektrode mit einem Abgniff der Spannungsquelle 14 verbunden ist, dessen Potential zwischen dem erwähnten positiven und negativen Betriebspotential des Schmitt-Triggers liegt. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung benutzt hierfür ein Potential, das genau in der Mitte zwischen den Schmitt-Trigger-Betriebspotentialen liegt. In F i g. 3 ist dieses Potential gegenüber Erde U und mit einer -igestrichelten Linie bezeichnet. Durch diese Wahl der Betriebsspannung für den Schalttransistor 15 wird eine wesentlich steilere Impulsanstiegsflanke erreicht, da die gestrichelte Linie in F i g. 3 den Schmitt-Trigger-Ausgangsimpuls in seinem steilsten Bereich schneidet und da erst in diesem Moment, d. h., wenn die Basisspannung des Schalttransistors negativer als die Emitterspannung wird, der Schalttransistor zu leiten beginnt. Am Ausgang 17 des Schalttransistors läßt sich deshalb ein Impuls abgreifen, dessen Form im untersten Zeitdiagramrn der F i g. 3 angedeutet ist.
  • Ein weiterer Vorteil des Schalttransistors ist ebenfalls aus diesem Zeitdiagramm zu ersehen: Während die Ausgangsspannung des Schmitt-Triggers am Punkt 13 sich zwischen zwei Potentiale bewegt, die beide nicht 0 Volt (Erdpotential) sind, erhält man am Ausgang des Schalttransistors in Abwesenheit von Triggerimpulsen Erdpotential, während die Ausgangsspannung durch einen Triggerimpuls etwa auf den Wert des Mittelabgriffs der BetriebsspannungsqueRe 14 steigt.
  • Daß sich die Erfindung nicht auf das geschilderte Ausführungsbeispiel allein beschränkt, soll durch die folgende F i g. 2 bewiesen werden, die eine übersetzung des Erfindungsgedankens auf den entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp der Transistoren und darüber hinaus eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeigt. Hier sind also die Transistoren des Schmitt-Triggers vom pnp-Typ und der Schalttransistor vom npn-Typ, entsprechend kehren sich die Polaritäten der Betriebsspannungsquelle und die Polarität der Ansteuerimpulse und der Ausgangsimpulse um. Im übrigen verhält sich die Schaltung jedoch wie die oben geschilderte, so daß sich die Erläuterung funktionell übereinstimmender Teile erübrigt, soweit diese Teile mit denselben Nummern wie in F i g. 1 bezeichnet sind. Die, Ausgangsspannung des Schalttransistors 15, die am Ausgang 17 a abgegriffen wird, ist als mittleres der drei Zeitdiagramme in F i g. 3 angegeben. Es unterscheidet sich von dem Ausgangssignal der Schaltung gemäß F i g. 1 nur durch die Polarität.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde noch ein weiterer Schalttransistor 18 dem ersten Schalttransistor 15 nachgeschaltet, in dem die Polarität der Ausgangsimpule nochmals umgekehrt wird, so daß am Ausgang 19 dieses Schalttransistors eine ähnliche Impulsform abgreifbar ist wie am Ausgang 17 in F i g. 1. Dieser zweite Schalttransistor ist wieder vom gleichen Typ wie die Transistoren des Schmitt-Triggers -und ist ebenfalls in Emitter-Basis-Schaltung angeordnet, d. h. seine Emittereiektrode liegt an Erdpotential, seine Kollektorelektrode ist über einen Arbeitswiderstand mit dem erwähnten mittleren Spannungsabgriff der Betriebsspannungsquelle 14 verbunden und bildet zugleich den Ausgang 19. Dieser Schalttransistor wird über ein R-C-Koppel#glied (20, 21) angesteuert, das die Kollektorelektrode des ersten Schalttransistors 15 mit der Basiselektrode des zweiten Transistors 18 koppelt. Vorteilhafterweise verbindet man die Basiselektrode des zweiten Schalttransistors über einen Basiswiderstand 22 zusätzlich mit einem Abgriff der Betriebsspannungsquelle, der einen gleich großen Spannungsbetrag liefert wie der Mittelabgriff, jedoch entgegengesetzte Polarität aufweist. Für diesen Fall wird das Schaltkriterium zum Leitendwerden des zweiten Schalttransistors erreicht, sobald der erste Schalttransistor leitend wird.
  • Durch eine solche erfindungsgemäße Ausbildung der dem Schmitt-Trigger nachgeschalteten Schaltverstärkerstufen werden wesentlich steilere Impulsflanken als am Schmitt-Trigger selbst erreicht, wodurch die Aufgabenstellung der Erfindung erfüllt ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckirapulsen aus Triggerimpulsen anderer Form mit Hilfe eines transistorisierten sogenannten Schmitt-Triggers und einer nachgeschalteten Transistorausgangsstafe in Emitter-Basis-Schaltung, wobei der Transistor der Ausgangsstufe von anderem Leitfähigkeitstyp als die Transistoren des Schmitt-Triggers ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein Zwischenabgriff der Gleichspannungsquelle (14), dessen Potential zwischen den Schaltpotentialen des Schmitt-Triggers, vorzugsweise in der Mitte zwischen den Potentialen der beiden Abgriffe der Gleichspannungsquelle für den Betrieb des Schmitt-Triggers liegt, mit der Emitterelektrode des Ausgangsstufentransistors (15) verbunden ist, während die Kollektorelektrode dieses Transistors über einen Widerstand (16) mit demselben Abgriff der Gleichspannungsquelle wie der gemeinsame Emitterwiderstand (3) des Schmitt-Triggers verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basiselektrode des Ausgangsstufentransistors (15) mit der Kollektorelektrode eines der Schmitt-Trigger-Transistoren (z. B. 2) unmittelbar verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1136 372; Valvo Transistorschaltungen, April 1963, S. 135.
DEZ10020A 1963-03-29 1963-03-29 Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckimpulsen Pending DE1223878B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ10020A DE1223878B (de) 1963-03-29 1963-03-29 Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckimpulsen

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DEZ10020A DE1223878B (de) 1963-03-29 1963-03-29 Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckimpulsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1223878B true DE1223878B (de) 1966-09-01

Family

ID=7621167

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DEZ10020A Pending DE1223878B (de) 1963-03-29 1963-03-29 Schaltungsanordnung zur Flankenversteilerung von Rechteckimpulsen

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DE (1) DE1223878B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136372B (de) * 1960-05-11 1962-09-13 Philips Nv Impulshoehendiskriminator

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136372B (de) * 1960-05-11 1962-09-13 Philips Nv Impulshoehendiskriminator

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