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DE1223869B - Elektronischer Umsetzer fuer den Telegraphieempfang - Google Patents

Elektronischer Umsetzer fuer den Telegraphieempfang

Info

Publication number
DE1223869B
DE1223869B DES79403A DES0079403A DE1223869B DE 1223869 B DE1223869 B DE 1223869B DE S79403 A DES79403 A DE S79403A DE S0079403 A DES0079403 A DE S0079403A DE 1223869 B DE1223869 B DE 1223869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
transistor
resistor
electronic converter
receiving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79403A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Heinrich Buschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES79403A priority Critical patent/DE1223869B/de
Publication of DE1223869B publication Critical patent/DE1223869B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/24Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Elektronischer Umsetzer für.den . Telegraphicempfang - Bei den bisher verwendeten Telegraphieempfängssystemen - DupleX-, Wende- und Einfachstromschaltüngen = werden entweder Einfachstrom- oder Doppelstromempfangsmagneten benötigt. Die Empfangsmagneten haben gewisse Ansprechgrenzen, bedingt durch ihren Aufbau. Diese Ansprechgrenzen stimmen nicht- mit den »idealen« "' Ansprechgrenzen eines' Empfängers überein. Als ideal wird eine solche Ansprechgrenze angesehen, bei der sowohl im Ruhezustand als auch im Betrieb gleiche Sicherheit gegenüber- -Störströmen auftritt.: Die idealen -Ansprechgzdnzen für-''deri Zeichenstrom -»i = iö« bzw. den Trennstrom »i = -io« oder »i = 0« sind' für jedes Empfängersystem verschieden. Diese Grenze liegt beim Doppelstromempfänger - in Düple'xschaltung, beim Strom »i = 0«; beim Strom 'e>i > 0« soll also der eine und beim Strom »i < 0« der andere Kennzustand . - ausgewertet werden. Bei der Zweidrahtwendeschaltting liegt die ideale-Ansprechgrenze bei > #C +i > =-, 0/2« bzw. »i =. -iö/-2«, -je nachdem, welcher Kennzustandwechsel vorliegt. Liegt etwa nachdem, Kennzustandwechsel von Plus nach`Minus vor, dann ist als- ideale Ansprechgrenze »i =----io%2«, beim Kennzustandwechsel von Minus nach Plus ist- als ideale Grenze »i = 1o/2« anzusehen. Bei, einem Einfach-Stromempfänger ist als ideale Ansprechgrenze »i = 1o/2« anzusehen. Bei erhöhter Telegraphiegeschwindigkeit (75 Bd statt 50 Bd). treten Schwierigkeiten auf; die idealen Ansprechgrenzen; getrennt für jedes System, durch Verwendung ` der . liäs'senden Empfangsmagneten zu verwirklichen;, und -eine 'einfache Umschaltmöglichkeit -des Empfängers auf die verschiedenen Systeme war überhaupt nicht gegeben. Die Herstellung des Doppelstromempfangsmagneten ist schwieriger als die des Einfachstromeriipfangs-.magneten; außerdem ist der Aufwand beim Doppelstromempfangsrnagneten größer.- Es ist -also erwünscht, überhaupt nur E'infächstromeinpfangsmagneten zu verwenden und diese durch ' geeignete Vorsatzgeräte in ihren Eigenschäften zu verbessern und universell verwendbar zu machen. .
  • Es sind Kippschaltungen bekannt, die bei einer genau vorbestimmten Strom- oder Spannungsgrenze, festgelegt durch eine Potentiometerschaltung; schalten. Die Aufgabe der Erfindung ist demgegenüber erweitert: Es soll nicht nur eine, sondern es sollen wahlweise auch zwei Grenzen, je nach der Richtung des Strom- oder Spannungswechsels der Eingangsgröße, geschaffen werden.
  • Dieses Ziel wird durch einen elektrischen Umsetzer für den Telegraphieempfang, der Gleichstromsignale und Doppelstromsignale in Gleichstrom-Signale mit Hilfe einer Schmitt-Trigger-Schaltung umsetzt und einem Empfängsmägrieten zuführt, erreicht. - Dieser Umsetzer ist- gemäß: der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangskreis der Schmitt-Trigger-Schaltung (Kollektorkreis des` Transistors-T2 bei Verwendung ,mön pnp=Transistoren T 1 und T2) zum Empfangsmagneten hinführend, niederohmig in Beziehung, auf den anderen Ausgangskreis (Kollektörkreis des. I`ransistors TI) ist, daß ein gemeinsamer Elektrodenanschlüß (gemeinsamer Emitteranschluß der. Transistoren T l und T2) vorhanden und über die Parallelschaltung eines Widerstandes (R5) und einer 'Diode (D 4) an den einen Pol (Pluspol) der Versorgungsspannung angeschlossen ist, und daß für die Art-.der Telegraphieübertragung - Duplex-, Wende- oder Einfachstrom-Schaltung - wahlweise einstellbare, ' für die Stromrichtungen des. Eingangssignals unterschiedliche Ansprechgrenzen der Schmitt-firigger-Schaltung vorgesehen sind, die durch einen Spannungsteiler (Spule Hl, Potentiometer R 1) für Eingangsempfindlichkeit und einen weiteren Spannungsteiler (Widerstand R 4, Potentiometer R 3) für den .Empfindlichkeitsbereich einstellbar sind.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung liegen im Ausgangskreis des Schmitt-Triggers, parallel zum Empfangsmagneten (EM) und, eines eventuell davorgeschalteten Widerstandes (R7) die Serienschaltung eines Kondensators (C2) und einer Parallelschaltung aus einer Diode (D 3) und einem Widerstand (R 8). Durch diese Maßnahme wird, der durch die Induktivität des Empfangsmagneten' verzögerte Stromanstieg im zweiten Transistor erhöht, so daß die Störspannungssicherheit während der Umschlagzeit der Transistoren erhöht ist. Bei nochmaliger Umschaltung, d. h. bei gesperrtem zweiten Transistor liefert der in der Schaltung enthaltene Kondensator über den Gleichrichter einen abfallenden Strom über den Empfangsmagneten, wodurch der den Trennschritt verkürzende Einfluß der Ankerrückwirkung kompensiert wird. Der Lade- wie der Entladestrom des Kondensators ist also ausgenutzt.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung- näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt ein Schaltbild des elektronischen Umsetzers, F i g. 2 zeigt eine Variante einer Einzelheit aus Fig. 1.
  • Die Telegraphieleitung weist zwei Adern auf, eine a-Ader und eine b-Ader. Diese Adern sind durch eine Drossel H 1 und ein Potentiometer R 1 miteinander verbunden. Vom Potentiometer R 1 zweigt eine Leitung c ab -und führt über einen Tiefpaß, gebildet aus einem @ Widerstand R 2 und einem Kondensator C1, zum Transistor T1. Antiparallelgeschaltete Dioden D 1 und D 2 bilden eine Amplitudenbegrenzerschaitung. Die b-Ader führt zu einem weiteren Potentiometer R 3, der zusammen mit dem einstellbaren Widerstand R4- zwischen den Polen einer Gleichspannurigsquelle liegt und einen Spannungsteiler bildet. Der Pluspol dieser Gleichspannungsquelle führt über die Parallelschaltung eines Widerstandes R5 und .einer Diode D 4 zu einem gemeinsamen Emitteranschluß für Transistoren T1 und T2, der Minuspol führt über einen WiderstandR6 zum Kollektor des Transistors T1 bzw. zur Basis des Transistors T2. Der Kollektor des Transistors T 2 ist über einen Widerstand R 7 mit dem Empfangsmagneten EM und darüber hinaus mit dem Minuspol leitend verbunden; parallel hierzu liegt außerdem die Reihenschaltung -eines Kondensators C2 und einer Parallelschaltung aus einer Diode D 3 und einem Widerstand R B.
  • Die Funktion der Schaltung ist folgende: Der Spannungsteiler -aus dem Widerstand R 4 und dem Potentiometer R3 sei so eingestellt, daß zwischen dem Pluspol und der b-Ader der Telegraphieleitung 0,35 V liegen, die a-Ader sei negativ gegenüber der b-Ader. Dieser Schaltzustand bedeutet Zeichenstrom. Bei diesem Schaltzustand leitet der Transistor T1:. Da die Basis-Emitter-Strecke des Transistors T2 durch den Transistor T1 kurzgeschlossen ist, sperrt der Transistor T2; es kann also durch den Empfangsmagneten EM kein Strom fließen. über den Widerstand R 5, den Transistor T1, den Widerstand R 6 fließt ein geringer Strom. Der Spannungsabfall am Widerstand R 5 ist so klein, daß die Schwellenspannung der Diode D 4 nicht erreicht wird; der Widerstandswert des Widerstandes R 6 ist wesentlich größer als der des Widerstandes R 5, so daß die Emitter beider Transistoren etwa auf dem Potential des Pluspols liegen. Der Transistor T 1 bleibt so lange leitend, bis seine Basis durch Trennstrom um 0;35 V positiv gegenüber der b-Ader wird, d. h. das Potential des Pluspols erreicht. Dann sperrt der Transistor T1, so daß die Basis-Emitter-Strecke des Transistors T2 nicht mehr kurzgeschlossen ist. Die Spannung der Gleichstromquelle liegt somit unmittelbar an der Basis-Emitter-Strecke des Transistors T2 an. Dadurch wird der Transistor T2 leitend und bekommt einen Strom über den Widerstand R 5, der dem Empfangsmagneten EM zufließt bzw. den Köndensätor C 2 auflädt. Wenn durch den Stromanstieg am Widerstand R 5 eine bestimmte Spannung (0,7 V) aufgetreten ist, dann wird die Diode D 4 leitend und überbrückt den Widerstand R 5. Die Diode D 4 dient also zur Spannungsstabilisierung. In diesem Schaltzustand ist das Potential- des gemeinsamen Emitteranschlusses beider Transistoren 0,7 V negativ gegenüber dem Pluspol, d. h., der Transistor T1 sperrt nun erst recht (Rückkopplung).
  • Wenn durch erneuten Zeichenstrom die Basis des Transistors T1 gegenüber der b-Ader um 0,35 V negativ wird, d. h. gegenüber dem Pluspol um 0,7 V negativ, leitet der Transistor T1 wieder, wodurch der Transistor T2 gesperrt wird. Dabei fallen die Emitter beider Transistoren ungefähr auf das Potential des Pluspols, weshalb der Transistor T1 nun erst recht leitet (Rückkopplung). Die angegebene Schaltung. schaltet also bei jeweils 0,35 V Spannungsdifferenz zwischen der Basis des Transistors T 1 und der b-Ader. Je nach der Stellung des Potentiometers R 1 sind dazu 3 mA (z. B. für die Duplexschaltung) oder mehr z. B. 10 mA (etwa für 2-Draht-Wendeschaltung) Linienstrom erforderlich. Der Spannungsteiler R 3 dient dazu, das Potential der b-Ader einzustellen. Damit wird die Lage der Empfindlichkeit des Umsetzers im Linienstrom festgelegt. So läßt sich der elektronische Umsetzer -auf den Empfang von Einfachstrom umstellen. Ohne den Einfluß von Störströmen kann der Umsetzer natürlich gegenüber dem Einfachstromempfänger, den er steuert, keine Vorteile bieten. Der elektronische Umsetzer verträgt aber bis zu 1,8fach höhere -Störströme als der Einfachstromempfänger. Er ermöglicht es also, z. B. Telegraphiespannung und Strom bei unvermindert großen Störströmen beträchtlich herabzusetzen oder die Fehlerhäufigkeit zu vermindern.
  • F i g. 2 zeigt eine Variante einer Einzelheit aus F i g. 1. Die Diode-D4 ist durch die beiden Dioden D 5 und D 6 ersetzt, und es ist ein Widerstand R 9 zwischen dem Emitter des Transistors T2 und dem Minuspol zwischengeschaltet. Bei leitendem Transistor T 1 und gesperrtem Transistor T 2 wird der Emitter des Transistor T2 negativ gegenüber seiner Basis, d. h., er sperrt besonders gut.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Elektronischer Umsetzer für den Telegraphieempfang, der Gleichstromsignale und Doppelstromsignale in Gleichstromsignale mit Hilfe einer Schmitt-Trigger-Schaltung umsetzt und einem Empfangsmagneten zuführt, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Ausgangskreis der Schmitt-Trigger-Schaltung - (Kollektorkreis des Transistors T2 bei Verwendung von pnp-Transistoren T 1 und T2) zum Empfangsmagneten hinführend, niederohmig in Beziehung auf den anderen Ausgangskreis (Kollektorkreis des Transistors T1) ist, daß ein gemeinsamer Elektrodenanschluß (gemeinsamer Emitteranschluß der Transistoren T 1 und T2) vorhanden und über die Parallelschaltung eines Widerstandes -(R 5) und einer Diode (D4) an den einen Pol der Versorgungsspannung angeschlossen ist und daß für die -Art der Telegraphieübertragung -Duplex-, Wende- oder Einfaehstromschaltung -wahlweise einstellbare, für die Stromrichtungen des Eingangssignals unterschiedliche Ansprechgrenzen der Schmitt-Trigger-Schaltung vorgesehen sind, die durch einen Spannungsteiler (Spule H1, Potentiometer R 1) für Eingangsempfindlichkeit und einen weiteren Spannungsteiler (Widerstand R 4, Potentiometer R 3) für den Empfindlichkeitsbereich einstellbar sind.
  2. 2. Elektronischer Umsetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgangskreis des Schmitt-Triggers, parallel zum Empfangsmagneten (EM und eines eventuell davorgeschalteten Widerstandes (R 7) die Serienschaltung eines Kondensators (C2) und einer Parallelschaltung aus einer Diode (D 3) und einem Widerstand (R 8) liegen.
  3. 3. Elektronischer Umsetzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Empfangsleitungen (c-Ader, b-Ader) des Um-Setzers zwei in Gegenrichtung durchlässige Dioden (D 1, D 2) liegen.
  4. 4. Elektronischer Umsetzer -nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Spannungsteiler (R 1) eine Drossel (H1) vorgesetzt ist.
  5. 5. Elektronischer Umsetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsimpulse des Umsetzers über einen Tiefpaß (R2, C I) geleitet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1081048; »Elektrische Rundschau«, Nr. 10, 1956, S. 266.
DES79403A 1962-05-11 1962-05-11 Elektronischer Umsetzer fuer den Telegraphieempfang Pending DE1223869B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081048B (de) * 1958-10-14 1960-05-05 Siemens Ag Elektronischer Grenzwertschalter

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081048B (de) * 1958-10-14 1960-05-05 Siemens Ag Elektronischer Grenzwertschalter

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