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DE1223716B - Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen eines Schwenk-Schiebe-Tuerfluegels - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen eines Schwenk-Schiebe-Tuerfluegels

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Publication number
DE1223716B
DE1223716B DESCH28544A DESC028544A DE1223716B DE 1223716 B DE1223716 B DE 1223716B DE SCH28544 A DESCH28544 A DE SCH28544A DE SC028544 A DESC028544 A DE SC028544A DE 1223716 B DE1223716 B DE 1223716B
Authority
DE
Germany
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door leaf
guide
door
displaceable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH28544A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1864190U (de
Inventor
Alfred F Schimek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALFRED F SCHIMEK
Original Assignee
ALFRED F SCHIMEK
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Filing date
Publication date
Application filed by ALFRED F SCHIMEK filed Critical ALFRED F SCHIMEK
Publication of DE1223716B publication Critical patent/DE1223716B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/42Sliding wings; Details of frames with respect to guiding
    • E06B3/46Horizontally-sliding wings
    • E06B3/4636Horizontally-sliding wings for doors
    • E06B3/4645Horizontally-sliding wings for doors with the sliding wing flush closing or moving a considerable distance towards the opening when closing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Öffnen und Schließen eines Schwenk-Schiebe-Türflügels Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum öffnen und Schließen eines Schwenk-Schiebe-Türflügels, der oben und/oder unten mittels zweier im Abstand voneinander angeordneter und um im wesentlichen lotrechte Achsen schwenkbarer Lenker gehalten, aus der Türöffnung herausschwenkbar und in dieser Lage parallel zur Türöffnung verschiebbar ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind die Lenker an einem Ende ortsfest am Türrahmen und am anderen Ende an einer teleskopartigen Schiebeführung für den Türflügel angelenkt. Diese Schiebeführungen sind dabei oben und unten an der Tür so angeordnet, daß sie die lichte Türöffnung in der Offenstellung einengen und außerdem unten überschritten werden müssen, wobei die Gefahr des Stolperns besteht.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung dieser Art so zu verbessern, daß sie möglichst ohne Störung des Türdurchganges am feststehenden Rahmen bzw. am Türflügel eingebaut werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Türflügel, der oben und unten durch schwenkbare Lenker gehalten ist oder der nur oben oder nur unten mittels zweier Lenker gehalten ist und dafür eine weitere Halterung auf der den beiden Lenkern gegenüberliegenden Seite besitzt, dadurch gelöst, daß der eine Lenker am Türflügel angelenkt und mit dem anderen Ende längs einer Führung am feststehenden Rahmen verschiebbar ist und der andere Lenker am feststehenden Rahmen angelenkt und mit dem anderen Ende längs einer Führung am Türflügel verschiebbar ist. Dabei kann das schiebbare Ende jedes Lenkers mittels eines Schlittens längs der Führung verschiebbar sein. Vorzugsweise ist das längs der Führung verschiebbare Ende der Lenker als zur Schwenkachse zentrischer Zylinder ausgebildet, in dem eine in waagerechter Ebene gelegene, segmentförmige Nut eingearbeitet ist, die bei ausgeschwenktem Türflügel eine in der Führung vorgesehene Leiste aufnehmen kann, die an der Stelle, an der sich der Zylinder beim Schwenken des Türflügels befindet, eine ihn aufnehmende Ausnehmung besitzt. Mindestens ein Ende jedes Lenkers kann mit einem den Schwenkwinkel begrenzenden Anschlag versehen sein. Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die unverschiebbare Anlenkung jedes Lenkers in der dem anderen Lenker zugeordneten Führung angeordnet ist, so daß die beiden Führungen mit den sie verbindenden Lenkern eine einerseits mit dem feststehenden Rahmen und andererseits mit dem Türflügel verbundene Baueinheit bilden. Durch die erfindungsgemäße Lenkerausbildung ist die Türöffnung in der Offenstellung vollständig frei von Führungen u. dgl., und es sind keinerlei störende Lenker, Führungen od. dgl. im Türöffnungsbereich vorhanden. Damit wird einerseits das Äußere der Tür ansprechender, und andererseits wird auch die Begehbarkeit der Tür sicherer.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Darin zeigt F i g. 1 eine Schranktür, F i g. 2 einen waagerechten Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 einen F i g. 2 entsprechenden waagerechten Schnitt, der jedoch die Tür im geöffneten Zustand zeigt, F i g. 4 einen in größerem Maßstab gezeichneten senkrechten Teilschnitt durch einen erfindungsgemäß verschiebbaren Anlenkpunkt eines Türflügellenkers, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 4, F i g. 6 einen senkrechten Schnitt längs der Linie VI-VI in F i g. 4, F i g. 7 einen Schnitt wie in F i g. 5, wobei jedoch der Lenker seitlich gegenüber der in F i g. 5 gezeigten Stellung verschoben ist, F i g. 8 einen Schnitt wie in F i g. 5, wobei sich der Lenker bei seiner Bewegung in Richtung auf die im Schließstellung befindet, F i g. 9 einen in größerem Maßstab gezeichneten senkrechten Teilschnitt durch eine untere Führung bei geschlossener Tür, F i g. 10 und 11 ein weiteres Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 12 einen senkrechten Schnitt durch eine Halterung für das untere Ende eines oben erfindungsgemäß angelenkten Türflügels.
  • Nach F i g. 1 ist ein Türflügel 10 in einem feststehenden Türrahmen 12, z. B. einem begehbaren Schrank oder einem anderen Durchgang, angeordnet und oben und unten mit erfindungsgemäß ausgebildeten Führungsvorrichtungen 14 und 16 versehen. Die Führungsvorrichtungen 14 und 16 können im wesentlichen gleichartig ausgebildet sein, und gemäß F i g. 2, wo die obere Führungsvorrichtung 14 dargestellt ist, umfaßt jede dieser Vorrichtungen eine innere Führungsschiene 18, die innerhalb des Oberteils 20 des Türrahmens 12 angeordnet ist, sowie eine äußere Führungsschiene 22, die sich längs des oberen inneren Teils des Türflügels 10 in waagerechter Flucht mit der Führungsschiene 18 erstreckt.
  • Damit der Türflügel 10 durch eine gleitende Bewegung aus seiner geschlossenen Stellung nach F i g. 1 und 2 in seine in F i g. 3 gezeigte geöffnete Stellung gebracht werden kann, sind zwei Lenker 24 und 26 vorgesehen; der Lenker 24 ist gegenüber der Führungsschiene 18 in axialer Richtung festgelegt, während der Lenker 26 längs der Schiene 18 axial verschiebbar ist. Gleichzeitig kann sich der Lenker 24 gegenüber der Führungsschiene 22 des Türflügels 10 verschieben, während der Lenker 26 gegenüber der Führungsschiene 22 nicht verschiebbar ist.
  • Der Lenker 24 trägt an seinem inneren Ende einen Zylinder 30, der in einer Halterung 32 an einem Ende der Führungsschiene 18 ortsfest drehbar gelagert ist; ferner trägt der Lenker 2.4 an seinem äußeren Ende einen Zylinder 34, der in einem verschiebbaren Schlitten 36 innerhalb der Führungsschiene 22 drehbar gelagert ist. Entsprechend trägt der Lenker 26 einen Zylinder 38, der am anderen Ende der Führungsschiene 22 des Türflügels 10 ortsfest drehbar in einer Halterung 39 gelagert ist; ein weiterer Zylinder 40 am anderen Ende des Lenkers 26 ist in einem in der Führungsschiene 18 gleitend beweglichen Schlitten 42 gelagert.
  • Um Schwenkbewegungen des Türflügels 10 in die Türöffnung hinein und aus ihr heraus zu ermöglichen, ist der feststehende Türrahmen 12 an der einen Längskante in der Nähe des Zylinders 30 des Lenkers 24 mit einer AbschrägÜng 44 versehen, deren Abschrägungswinkel zu einer benachbarten Abschrägung 46 des Türflügels 10 (F i g. 2) paßt; der Rahmen kann mit einer geeigneten Aussparung 48 zum Aufnehmen des daran angelenkten Lenkers 24 versehen sein.
  • Die ortsfeste Führungsschiene 18 erstreckt sich im wesentlichen von der Abschrägung 44 des feststehenden Türrahmens 12 aus über den größten Teil der Breite der Türöffnung und endet in einem Abstand von der gegenüberliegenden Türrahmenkante 50, wobei dieser Abstand im wesentlichen der Länge der Lenker 24 und 26 entspricht. Die Führungsschiene 22 erstreckt sich im wesentlichen von der Kante 52 des Türflügels 1,0 über den größten Teil der Breite der Tür und endet in einem Abstand von der anderen Abschrägung 46, wobei dieser Abstand ebenfalls der Länge der beiden Lenker entspricht. Daher befindet sich der Zylinder 34 des Lenkers 24 am linken Ende der Führungsschiene, wenn die Tür in der aus F i g. 2 ersichtlichen Weise geschlossen ist, und er verbleibt in dieser Stellung, bis der Türflügel 10 nach außen geschwenkt und bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel nach links geschoben wird. Entsprechend befindet sich der Zylinder 38 des Lenkers 26 am rechten Ende der ortsfesten Führungsschiene 18, wenn die Tür geschlossen ist, und er verbleibt in dieser Stellung, bis der Türflügel nach außen geschwenkt und nach links geschoben wird.
  • Um die Schlitten 42 und 36 innerhalb der ortsfesten Führungsschiene 18 und der beweglichen Führungsschiene 22 in gegenseitiger Flucht zu halten, sind die beiden Führungsschienen mit sich axial erstreckenden Leisten versehen. Die Führungsschienen 18 und 22 sind- im wesentlichen gleichartig in der Weise ausgebildet, wie es bezüglich der Führungsschiene 18 in F i g. 4 bis 6 dargestellt ist; sie besitzen einen im wesentlichen U-förinigen Querschnitt mit einer inneren Wand 54, einer oberen Wand 56, einer unteren Wand 58, einer oberen Halteleiste 59 und einer unteren Halteleiste 60. Zwischen den Enden der Halteleisten ist ein Abstand vorhanden, so daß die Lenker 24 und 26 frei bewegt werden können. Bei einer bevorzugten Ausbildungsform ist die Halteleiste 60. parallel zu der unteren Wand 48 nach innen abgewinkelt, und seine Breite in waagerechter Richtung ist so gewählt, daß er eine Führungsleiste 62 bildet. Gemäß F i g. 3 weist die Leiste 62 eine halbrunde Ausnehmung 64 in der Nähe ihres rechten Endes auf, und der Krümmungsradius dieser Ausnehmung entspricht im wesentlichen demjenigen. des Zylinders 40. Am Ende der Führungsschiene kann ein z. B. mit Schrauben 68 und 69 (F i g. 2) befestigter Anschlag 66 vorgesehen sein. Die Ausnehmung 64 ist in einem solchen Abstand von dem Anschlag 66 vorgesehen, daß er mit dem Zylinder 40 zusammenarbeiten kann, wenn sich dieser * in seiner Endstellung auf der rechten Seite befindet.
  • Die Leiste 70 der beweglichen Führungsschiene 22 ist in der Nähe ihres linken Endes ebenfalls mit einer ähnlichen halbrunden Ausnehmung 72 versehen. Ebenso wie die Ausnehmung 64 ist diese in einem solchen Abstand von einem Anschlag 74 des Türflügels 10 ausgebildet, daß er mit dem Zylinder 34 zusammenarbeitet, wenn dieser gemäß F i g. 2 eine Stellung am linken Ende der Führungsschiene 22 einnimmt.
  • Die verschiebbaren Schlitten 36 und 42 sind zweckmäßig gleichartig ausgebildet; im folgenden wird daher nur der Schlitten 42 beschrieben.
  • Gemäß F i g. 4 bis 6 umfaßt jeder Schlitten 36 und 42 ein auf der Vorderseite offenes, im Querschnitt C-förmiges Gehäuse 76 mit einem oberen Flansch 78 und einem unteren Flansch 80, das zwischen den Wänden 56 und 58 der Führungsschiene angeordnet ist. Die Flansche 78 und 80 werden durch die äußeren Leisten 59 und 60 der Führungsschiene geführt, und die abgewinkelte Leiste 62 der Führungsschiene bildet einen mit dem unteren Flansch 80 zusammenarbeitenden Anschlag. Ein Lagerbolzen 82 mit einem Kopf 84 erstreckt sich senkrecht durch das Gehäuse 76 und ist in der Mitte des Gehäuses angeordnet. Der Lagerbolzen 82 erstreckt sich gleichachsig durch den Zylinder 40, um diesen drehbar zu unterstützen, und ein entsprechender Lagerbolzen 86 dient als Lagerung für den Zylinder 34 des Lenkers 24.
  • Damit die Schlitten 36 und 42 leicht verschoben werden können, kann man obere und untere reibungsvermindernde Führungseinrichtungen vorsehen, die bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel obere zylindrische, sich in der Querrichtung erstreckende Rollen 88 und 90 sowie entsprechende untere Rollen 92 und 93 umfassen; die oberen und unteren Wände des Gehäuses 76 sind in der Querrichtung ausgeschnitten, um die langen Rollen aufnehmen zu können, und die obere Wand 56 und die untere Wand 58 der Führungsschiene 18 dienen als Laufflächen für die Rollen 88 bis 92, die in dazu passenden Ausschnitten in der Wand 76 sowie in den Flanschen 78 und 80 gelagert sind. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Rollen 88, 90 und 92, 93 in gegenseitigen Abständen auf beiden Seiten des Lagerbolzens 82 angeordnet, um den Lagerbolzen sicher abzustützen. Somit läßt sich der zugehörige Lenker leicht längs der ganzen Führungsschiene bewegen.
  • Es ist zweckmäßig, eine Verschiebung der Lenker 24 und 26 zu verhindern, bis sie ihre äußerste Schwenkstellung erreicht haben. Hierdurch werden unbeabsichtigte gleitende Bewegungen des Türflügels verhindert, und der Türflügel wird stets in einem vorbestimmten geeigneten Abstand von dem Türrahmen gehalten, so daß keine Beschädigung irgendwelcher Teile eintreten kann. Die Zylinder 34 und 40 wirken also als Führungen und Anschläge, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit den nach innen abgewinkelten Leisten 612 und 70 sowie deren Ausnehmungen 64 bzw. 72 zusammenarbeiten können. Zu diesem Zweck weist der Zylinder 40 eine sich längs der Sehne erstreckende segmentförmige Nut 94 auf, die auf gleicher Höhe mit der Leiste 62 liegt und so bemessen ist, daß sie die Leiste 62 aufnehmen kann, wenn der Lenker 26 in seine äußerste Stellung nach außen geschwenkt wird; wenn diese Stellung erreicht ist, erstreckt sich die Sehnenfläche 96 der Nut 94 parallel zu der Leiste 62. Wenn der Schlitten 42 an dem Anschlag 66 anliegt, kann man jedoch den Zylinder 40 so drehen, daß die Sehnenfläche der Nut 94 nicht mehr parallel zu der Leiste 62 verläuft; somit bildet der Zylinder 40 eine Verriegelung, die mit der halbrunden Ausnehmung 64 zusammenarbeitet, um ein Verschieben des Schlittens 42 und damit auch des Lenkers 26 zu verhindern. Wie schon erwähnt, weist der Zylinder 34 des Lenkers 24 eine ähnliche, sich in der Sehnenrichtung erstreckende Verriegelungsnut 98 auf.
  • Um die nach außen gerichtete Schwenkbewegung der Lenker 24 und 26 genau auf das Ausmaß zu begrenzen, das erforderlich ist, die Nuten 94 und 98 auf die Leisten 62 und 70 auszurichten, sind die Zylinder 34 und 40 mit Anschlägen 100 bzw. 102 versehen. Diese Anschläge können sich in senkrechter Richtung über die ganze Länge der Zylinder 34 und 40 erstrecken oder durch mehrere in senkrechten Abständen voneinander angeordnete Vorsprünge gebildet werden; in jedem Falle weisen sie Anschlagflächen 10,4 bzw. 106 auf, die sich parallel zu den Rückwänden der Schlittengehäuse 76 erstrecken und an ihnen angreifen, wenn die Lenker 24 und 26 in der aus F i g. 3, 5 und 7 ersichtlichen Weise bis zum Anschlag nach außen geschwenkt worden sind. Entsprechend können die anderen rechtwinkligen Kanten 107 und 109 der Anschläge 100 und 102 gemäß F i g. 2 die nach innen gerichtete Schwenkbewegung der Lenker begrenzen.
  • Die ortsfest gelagerten Zylinder 30 und 38 der Lenker 24 und 26 sind in den Halterungen 32 bzw. 39 mittels gleichachsiger Bolzen 108 bzw. 110 gelagert, und die Halterungen 32 und 39 bilden außerdem Endanschläge für die verschiebbaren Schlitten 36 bzw. 42. Die Rückwände 112 und 114 der Halterungen 32 und 39 sind an den Rückwänden der Führungsschienen 18 bzw. 22 mittels Schrauben 116 bzw. 118 befestigt. Die oberen und unteren Wände können mit den Rückwänden 112 und 114 jeweils aus einem Stück bestehen; die unteren Wände sind in der Zeichnung bei 120 bzw. 122 zu erkennen. Die Halterungen 32 und 39 sind somit allgemein C-förmig ausgebildet und an der Vorderseite offen, so daß die Lenker 24 und 26 ungehindert geschwenkt werden können.
  • Die Lagerbolzen 108 und 110 sind mit den oberen und unteren Wänden der Halterungen 32 und 39 auf geeignete Weise verbunden; beispielsweise kann ein Splint durch den betreffenden Lagerbolzen an der oberen Wand hindurchgesteckt sein, und das untere Ende des Lagerbolzens kann in die betreffende untere Wand 120 oder 122 eingeschraubt sein.
  • Diese Konstruktion der ortsfesten Halterung geht deutlicher aus F i g. 9 hervor. Hier ist eine Führungsschiene 124 an dem Türflügel 10 und eine Führungsschiene 126 am Bodenteil 128 befestigt. Der Lenker 32 ist über einen Zylinder 34 am verschiebbaren Lagerschlitten 36 und über einen Zylinder 30 an der ortsfesten Halterung 32 angebracht. Das Bodenteil 128 kann als gesonderte Schwelle am Boden eines begehbaren Schranks od. dgl. ausgebildet sein, wie es in F i g. 1 angedeutet ist. Gemäß F i g. 12 kann man jedoch auch eine Führungsschiene 126 a vertieft in einer geeigneten langgestreckten Aussparung im Boden selbst anordnen, so daß der Boden im wesentlichen keine Erhöhungen aufweist. Die Führungsschiene 126a umfaßt gemäß F ig. 12 eine untere Wand 137 und Seitenwände 139 und 141, die obere Flansche 143 und 145 tragen, welche sich nach außen und oben erstrecken, um einen festen Sitz der Führungsschiene in der Bodenaussparung zu gewährleisten, und um Bodenplatten 147 und 149 aufnehmen zu können, die einen langgestreckten Schlitz 151 begrenzen. An der Wand 139 ist eine Führungsleiste 153 ausgebildet, um die gleitende Bewegung eines Lenkers 155 zu steuern, der bei 157 nach innen abgewinkelt und mit seinem anderen Ende in der beschriebenen Weise an dem feststehenden Türrahmen ortsfest drehbar gelagert ist. Der Lenker 155 ist an einem Schlitten 159 drehbar gelagert; dieser Schlitten ist mit Hilfe oberer und unterer Rollen 161 und 163 gelagert; die untere Wand 137 der Führungsschiene weist vorzugsweise zwei nach oben vorspringende Lvisten 165 und 167 für die Rollen 163 auf, während die oberen Rollen 161 unterhalb der Bodenplatten 147 und 149 festgehalten werden, so daß sich der Lenker 155 längs des Führungsschlitzes 151 bewegen kann. Der Schlitten 159 ist ähnlich wie die Schlitten 36 und 42 ausgebildet, besitzt jedoch eine obere öffnung für den Lenker 155; der Schlitten 159 ist ebenfalls allgemein C-förmig ausgebildet, um die Führungsleiste 153 aufnehmen zu können, und es kann eine untere Öffnung zum Aufnehmen eines Zapfens 169 vorgesehen sein, der zusammen mit der oberen Öff- nung dazu dient, den Lenker 155 zu lagern. Der Lenker kann mit einer Anschlaghülse 171 ausgerüstet sein, die innerhalb des Schlittens 159 durch einen geeigneten Stift 173 festgelegt ist; um die gleitende Bewegung des Lenkers entsprechend seiner WinkelsteRung in der schon beschriebenen Weise zu steuern, sind die Hülse 171 und der Lenker mit miteinander fluchtenden Ausnehmungen 175 ' bzw. 177 versehen, in die die Führungsschiene eingreift, wenn der Lenker eine vorbestimmte, nach außen gedrehte Stellung einnimmt. Wie ebenfalls schon erläutert, kann diese Stellung durch einen Anschlag bestimmt werden, der an der Hülse 171 ausgebildet sein kann und an dem Schlitten 159 angreift, wenn der Lenker 155 in geeigneter Weise in einem hier nicht gezeigten Ausschnitt der Führungsleiste gedreht worden ist, um. die'Ausnehmungen 175 und 177 in Flucht miteinahder zu bringen, damit sie die Führungsleiste aufnehmen und die erwähnte Verschiebung des Lenkers längs der Führungsschiene zulassen.
  • Wie.schonerwähnt, kann man jedoch die untere Führungsschiene fortlassen, ohne daß hierdurc];i das einwandfreie Arbeiten der Tür . beeinträchtigt wird.
  • Uni.die Tür zu. öffnen, zieht man einen Griff 140 (Fig. 1 ) -nach außen, woraufhiii' die Lenker aus ihrer Stellung, in der sie sich gemäß F i g. 2 parallel zu der Tür erstrecken, in ihre äußerste Stellung gedreht weiden, wobei vorzugsweise eine Drehung um 90' erfolgt, wie es in F i g. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist; diese Stellung wird anfangs durch- -die Anschläge 100 und 102 der betreffenden Zylinder bestimmt. Die durch die halbrunden Ausnehinungen 64 und 72 gebildeten Anschläge sowie die sich in der Sehnenrichtung erstreckenden Nuten 94 und 98 verhindern em* Verschieben des- Türflügels, bis die Lenker 24 und 26 so weit wie möglich nach außen geschwenkt worden sind, #roraufhin die Nuten-94 und 98 mit den Führungsleisten 62 bzw. 70 fluchte ' ii, so daß sich die Zylinder 40 und 34 ohne Schwierigkeit längs der zugehörigen Führungsschienen 22 und 18 nach links verschieben lassen. Bei dieser Bewegung erreicht der Türflügel 10 schließlich die in F i g. 3 angedeutete Stellung, bei der sich der Zylinder 34 am rechten Ende der Führungsschiene 22 und der Zylinder 40 am linken Ende der Führungsschiene 18 befindet. Die Nuten 94 und 98 verhindern jedoch jede weitere Drehbewegung der Lenker. während des Verschiebens des Türflügels.
  • Um den Türflügel wieder zu schließen, geht man in der umgekehrten Reihenfolge vor. Die Lenker 24 und 26 können im Verlauf der Bewegung des Türflügels nach rechts erst dann wieder nach innen geschwenkt werden, wenn die Zylinder 40 und 34 den Ausnehmungen 64 und 72 gegenüberstehen, woraufhin man die Lenker nach innen schwenken und die Tür schließen kann.
  • Wie in F i g. 10 und 11 gezeigt, kann man die erfindungsgemäßd Vorrichtung auch bei einem Fahrzeug, z. B. einem Wagen 142, anwenden, bei dem zwei Türflügel 144 und 146 mit oberen und unteren Führungsschienen 148, 150 und 152, 154 zusammenarbeiten. Wenn die Türflügel 144 und 146 geöffnet werden, bewegen sie sich nur so weit nach außen, wie es die Länge der Lenker 156, 158 und 160, 162 zuläßt, und dann ist es möglich, die Türflügel gegenüber den Türöffnungen seitwärts zu verschieben, bis sie die in F i g. 11 gezeigte Stellung einnehmen. Daher kann man einen solchen Türflügel auch in der Nähe eines Randsteins öffnen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum öffnen und Schließen eines Schwenk-Schiebe-Türflügels, der oben und unten mittels zweier im Abstand voneinander angeordneter und um im wesentlichen lotrechte Achsen schwenkbarer Lenker gehalten, aus der Türöffnung herausschwenkbar und in dieser Lage parallel zur Türöffnung verschiebbar ist, d a - durch gekennzeichnet, daß der eine Lenker (26) am Türflügel (10) angelenkt und mit 'dem anderen Ende längs einer Führung (18) am feststehenden Rahmen (12) verschiebbar ist und der andere Lenker (24) am feststehenden Rahmen (12) angelenkt und mit dem anderen Ende längs einer Führung (22) am Türflügel.(10) verschiebbar ist.
  2. 2. Vorrichtung zum Öffnen und Schließen eines Schwenk-Schiebe-Türflügels, der oben oder unten mittels zweier im Abstand voneinander ängeordneter und um im wesentlichen lotrechte Achsen schwenkbarer Lenker sowie mittels einer weiteren Halterung auf der den beiden Lenkern gegenüberliegenden, Seite gehalten, aus der Türöffnung herausschwenkbar und in dieser Lage parallel zur Türöffnung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Lenker (26) - am Türflügel (10) angelenkt und mit dem anderen Ende längs einer Führung (18) am feststehenden Rahmen (12) verschiebbar ist und der andere Lenker (24) am feststehenden Rahmen (12) angelenkt und mit dem anderen Ende längs, einer Führung (22) am Türflügel (10) verschiebbar ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schiebbare Ende jedes Lenkers (26, 24) mittels eines Schlittens (42 bzw. 36) längs der Führung (18 bzw. 22) verschiebbar ist. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das längs der Führung (18 bzw. 22) verschiebbare Ende der Lenker (24, 26) als zur SchWenkachse zentrischer Zylinder (40 bzw. 34) ausgebildet ist, in dem eine in waagerechter Ebene gelegene, segmentförmige Nut (94) eingearbeitet ist, die bei ausgeschwenktem Türflügel (10) eine in der Führung (18 bzw. 22) vorgesehene Leiste (62) aufnehmen kann, die an der Stelle, an der sich der Zylinder (40, 34) beim Schwenken des Türflügels befindet, eine ihn aufnehmende Ausnehmung (64) besitzt. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Ende jedes Lenkers (26 bzw. 24) mit einem den Schwenkwinkel begrenzenden Anschlag (102 bzw. 100) versehen ist. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unverschiebbare Anlenkung jedes Lenkers (24 bzw. 26) in der dem anderen Lenker (26 bzw. 24) zugeordneten Führung (18, 22) angeordnet ist, so daß die beiden Führungen (18 bzw. 22) mit den sie verbindenden Lenkern (26 bzw. 24) eine einerseits mit dem feststehenden Rahmen und andererseits mit dem Türflügel verbundene Baueinheit bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 847 916.
DESCH28544A 1959-09-28 1960-09-28 Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen eines Schwenk-Schiebe-Tuerfluegels Pending DE1223716B (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2434992A1 (fr) * 1978-09-01 1980-03-28 Dufrechou Jean Pierre Elements modulaires de construction et d'ameublement
WO2004056243A1 (de) * 2002-12-23 2004-07-08 Glasbau Hahn Gmbh + Co. Kg Vitrine zur zurschaustellung von gegenständen

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DE847916C (de) * 1941-09-28 1952-08-28 Ver Baubeschlag Gretsch Co Schiebetuer, vorzugsweise fuer Schienenfahrzeuge

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