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DE1223441B - Tastenanordnung fuer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraete - Google Patents

Tastenanordnung fuer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraete

Info

Publication number
DE1223441B
DE1223441B DEN25123A DEN0025123A DE1223441B DE 1223441 B DE1223441 B DE 1223441B DE N25123 A DEN25123 A DE N25123A DE N0025123 A DEN0025123 A DE N0025123A DE 1223441 B DE1223441 B DE 1223441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
rail
keys
switching
buttons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN25123A
Other languages
English (en)
Inventor
Arne Appel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1223441B publication Critical patent/DE1223441B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/04Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings operated by hand
    • H03J5/12Settings determined by a number of separately-actuated driving means which adjust the tuning element directly to desired settings

Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Tastenanordnung für Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräte Die Erfindung bezieht sich auf eine Tastenanordnung für Aufzeichnungs- *und/oder Wiedergabegeräte mit Tasten, deren Ruhestellung durch Federn und/ oder durch die Reaktionskräfte zu schaltender Geräteteile bestimmt ist und die sich in ihrer Endstellung an einer bewegbaren mit einer vorzugsweise elektrischen Schaltereinrichtung zusammenwirkenden Halteschiene abstützen.
  • Bei einem Drucktastenschalter ist es gemäß der deutschen Auslegeschrift 1142 935 bekannt, eine Halteschiene zum Schalten mindestens einer elektrischen Schalteinrichtung vorzusehen, die durch Verschiebung der Halteschiene beim Abstützen der Tasten zu betätigen ist. Dieser nur in seiner Längsrichtung verschiebbare Kontaktschieber schließt nicht nur beim Drücken einer Taste elektrische Kontakte, sondern dient auch als Halteschiene für gedrückte Tasten. Hierbei wird der Kontaktschieber beim Drücken einer Taste nur- kurzzeitig in seiner Längsrichtung verschoben und kehrt dann in seine Ausgangsstellung zurück und - hält dann die Taste. Auch ist es bekannt, eine Tastenanordnung so zu treffen, daß mit dem beim Betätigen der Taste bewegten Schaltglied, wie ein Tastenhebel, eine Schaltstange od. dgl. mehr als ein Schaltvorgang durchgeführt wird. Es muß dann eine ganze Kette von Schaltvorgängen durchlaufen werden. In vielen Fällen spielt aber die Reihenfolge der Schaltvorgänge eine entscheidende Rolle und oft ist wesentlich, daß ein bestimmter Schaltvorgang, der das Schlußglied der schaltmäßig durchlaufenen Kette sein soll, unter allen Umständen nur als letzter schaltbar sein soll und der Schaltvorgang nur dann verwirklicht sein soll, wenn die Taste beim Loslassen in ihrer Endstellung gehalten bleibt und nicht etwa in die Ruhestellung zurückkehrt, weil sie nicht genügend weit bewegt wurde.
  • Eine vornehmlich unter diesem Gesichtspunkt entwickelte Lösung zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß die Halteschiene in ihrer Lagerung quer zu ihrer Längsachse in Richtung der durch das Abstützen der Tasten an der Halteschiene wirksam werdenden Kräfte bewegbar angeordnet ist und die Schalteinrichtung durch die Querverschiebung der Halteschiene beim Abstützen von Tasten betätigt wird.
  • Bei diesen Tastenanordnungen kehrt sich die Bewegungsrichtung der Tasten währenddes überganges von der Ruhestellung in die Endstellung um, weil die Tasten, bevor sie in der Endstellung einrasten, über ihre Endstellung hinaus bewegt werden müssen. Solche Tasten sind an sich bekannt und wurden z. B. in Form von Drucktasten schon verwendet, um von dem Teil des Schaltweges, der beim Niederdrücken der Tasten nur einmal durchlaufen wird, einen Vorgang dauernd einzuschalten, worauf dann der Teil des Schaltweges, der nach dem vollständigen Niederdrücken bis zum Erreichen der Endstellung in umgekehrter Richtung durchlaufen wird, zum Schalten eines nur zeitweilig für kurze Zeit einzuschaltenden Vorganges dient.
  • Die beschriebene neue Lösung der Tastenanordnung erlaubt nun zahlreiche Weiterbildungen. So kann es vorteilhaft sein, den durch die Querverschiebung der Halteschiene geschalteten Schaltzustand einer Schalteinrichtung auch dann noch aufrechtzuerhalten, wenn die Halteschiene beim Betätigen anderer Tasten oder einer Auslösetaste verschiedene Lageänderungen erleidet. Zur übertragung der Querveschiebung der Halteschiene auf die zu schaltenden Schalteinrichtungen wird dann eine Klinkenanordnung vorgesehen. Eine sehr zweckmäßige Ausführungsform einer solchen stellt ein mit einem Haken versehener, auf der Achse der Halteschiene verschiebbar und verschwenkbar angeordneter Hebel dar, der aus seiner durch Anschläge und Federn bestimmten Ruhelage beim Betätigen einer der Tasten zuerst lediglich auf der Halteschiene verschoben wird und erst nach dem Loslassen der Taste mit seinem Haken in einer Halteplatte einhakt.
  • Zur Verschiebung des Klinkenhebels wird in einfachster Weise ein an demselben angreifender Schieber entlang der Achse der Halteschiene angeordnet, der mittels Schrägflächen, die an den Schaltorganen der Tasten (Hebel, Stangen od. dgl.) und/ oder am Hebel angebracht sind, beim Betätigen der Tasten längsverschoben wird. Durch Fortlassen dieser Schrägflächen an. einzelnen Tasten oder Stellen des Schiebers ergeben sich mannigfache Varianten.
  • Anordnungen mit Klinkenhebel und Schieber, die eine schwenkbare -Halteschiene aufweisen, deren Schwenkachse plattenförmig ausgebildete, mit Durchbrüchen versehene Tastenschaltorgane durchsetzt, sind dahingehend erweiterungsfähig, daß mit dem Schieber eine Sperre noch nicht betätigter Tasten bzw. eine bestimmte Schaltfolge einzelner Tasten erzielt wird. Dazu wird der Schieber in mehrere Körper unterteilt, die auf der Schwenkachse verschiebbar. aufgereiht sind und durch zwei Federn aneinander gedrückt werden. Die Unterteilung des Schiebers in die einzelnen Körper ist derart vorgenommen, .daß in der durch den Anschlag der Federn. bestimmten Ruhelage aneinandergrenzenden Seitenflächen der Körper in der Ebene Tastenplatten gehalten sind. An den Tastenplatten sind keilförmige Körper gebildet bzw. angebracht, die mit ihren Schrägflächen gegen die abgeschrägten Flächen der Körper drücken. Der Querschnitt der auf der Schwenkachse aufgereihten Körper ist an den Stellen, die nach einer Verschiebung der Körper innerhalb der Öffnungen in, den Tastenplatten anderen Tasten liegen, dem Querschnitt dieser Öffnungen angepaßt, so daß durch das Einschieben der Körper eine Sperre dieser anderen Tasten erfolgt.
  • Weitere zweckmäßige Ausbildungen ergeben sich aus den beschriebenen Beispielen.
  • Die Erfindung. wird nachstehend an Hand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne auf diese beschränkt zu sein.
  • In der Zeichnung stellt, F i g. 1 eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Tastenanordnung mit Drucktasten, von vorn gesehen, dar; .
  • F i g. 2 zeigt einen Schnitt der Anordnung gemäß F i g. 1 nach der Linie 1I-11; F i g. 3 gibt in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit der Anordnung gemäß. F i g. 1 wieder.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht an die Verwendung von Drucktasten gebunden. In Anordnungen mit Tasten, die durch Kippen, Ziehen usw. betätigt werden, ist sie ebensogut anwendbar.
  • In einem Gestell (Tastenbock) sind fünf Tasten (1, 2, 3, 4, 5) angeordnet. Der Tastenbock ist aus einer Grundplatte 6 und einem U-förmigen Bügel 7 aufgebaut. Die Schaltorgane der Tasten, die Tastenstangen 8, 9, 10, 11 und 12 sind plattenförmig ausgebildet und in der Grundplatte 6 und dem Bügel 7 in korrespondierenden Schlitzen geführt. Aus den Tastenplatten sind Zungen 13 (in F i g. 2) ausgestanzt, über welche Federn 14 geschoben sind, die sich an den Tastenköpfen und dem Bügel 7 abstützen und die Taste in die Ruhestellung hochdrücken. Die Bewegung der Tasten muß natürlich irgendwie, z. B. durch Anschläge, begrenzt sein. Die Art und Weise, wie die beim Drücken der Tasten auszuführenden Schaltvorgänge ausgeführt werden; ist für den Gegenstand der Erfindung selbst bedeutungslos. Diese Schaltvorgänge können z. B. durch ein, in der F i g. 2 angedeutetes U.bertragungsglied 15 bewirkt werden. An sich können die durch das Drücken der Tasten geschalteten Schaltvorgänge ebenso mechanischer wie auch elektrischer Natur sein. Die Reaktionskräfte, die bei den Schaltvorgängen durch die Verstellung der zu schaltenden Teile auftreten, wirken gegen die Druckrichtung der Tasten und unterstützen die Wirkung der Federn 14. Unter Umständen können daher die Federn 14 auch Fortfallen.
  • Um die Tasten in ihrer gedrückten Lage, also in ihrer Arbeitsstellung zu halten, ist eine Halteschiene 16 mittels an ihr angebrachter Lappen 16a auf einer Achse 17 verschwenkbar angeordnet. Beide erstrecken sich durch die Durchbrüche 18 der Platten 8 bis 12 durch den ganzen Tastenbock hindurch. Eine Feder 19, die zwischen der Halteschiene 16 und einem Lappen 20 der Grundplatte 6 angeordnet ist, zieht die Halteschiene 16 nach vorn an die an den Tastenplatten vorgesehenen Haltenasen 21 (F i g. 2). Mit diesen Nasen 21 stützen sich die Tasten an der Halteschiene 16 ab, wenn sie so weit gedrückt wurden, daß die Haltenasen 21 die Halteschiene 16 freigeben und diese dem Zug der Feder 19 folgen kann, die bereits gedrückt waren, werden dabei freigegeben. Bei Tasten, die nur andere Tasten freizugeben. haben, ohne eine andere Funktion auszuüben, und sich deswegen an der Halteschiene 16 nicht abstützen, wird die Nase 21 oben abgeschrägt. Beim beschriebenen Beispiel soll dies bei der Taste 5 der Fall sein (Auslösetaste, Stoptaste).
  • Bei den bisher beschriebenen Einzelheiten handelt es sich durchaus um konventionelle Maßnahmen. Erfindungsgemäß ist die Halteschiene in ihrer Lagerung quer zu ihrer Längsachse in Richtung der durch das Abstützen der Tasten wirksam werdenden Kräfte verschiebbar angeordnet. Dazu ist die Achse 17 der Halteschiene 16 in den Schenkeln des Bügels 7 in Langlöchern 22 gelagert, die eine Verschiebung nach oben ermöglichen. Oberhalb des Stummels 23 der Achse ist eine Schalteinrichtung 24 angeordnet, wie in F i g. 1 schematisch angedeutet ist. Sie wird bei jeder Querverschiebung der Achse 17 nach oben geschlossen. Diese Schalteinrichtung 24 kann beispielsweise zum Schließen des Stromkreises eines Elektromagneten dienen, der als zentrale Energiequelle vorgesehen ist und die durch Betätigung der Tasten vorbereiteten - Schaltmaßnahmen erst durchführt, falls er unter Strom gesetzt wird, oder der das Anschalten des Antriebes eines Aufzeichnungsträgers bewirkt, bei dem der Anfang des auf das Gerät aufgebrachten, Vorrates durch eine automatisch arbeitende Einrichtung an der Aufwickelspule befestigt wird. Soll der Antrieb nicht elektrisch, sondern mechanisch eingesechaltet werden, so kann beim Drükken der Taste zusammen mit den übrigen Schaltmaßnahmen eine Feder vorgespannt werden, welche die Verstellung der Antriebsmittel zu besorgen hat, Diese Verstellung bleibt aber so lange gehemmt, bis ein Hebel, der an Stelle der Schalteinrichtung 24 angebracht ist, die Hemmung aufhebt. Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß das Einschalten solcher Vorgänge erst dann erfolgen darf, bis alle übrigen Schaltvorgänge wirklich vollständig durchgeführt sind. Diese Bedingung ist aber durch die eben beschriebene Anordnung mit voller Sicherheit erfüllt, da die Querverschiebung der Halteschiene 16 und der Achse 17 erst dann, aber auch nur dann erfolgen kann, wenn eine mit einer Haltenase 21 versehene Taste so weit gedrückt wurde, daß die Halteschiene 16 durch die Feder 19 nach vorn geschwenkt wird und sich jetzt die Taste unter der Wirkung der Federn 14 bzw. der Reaktionskräfte der geschalteten Geräteteile an ihr abstützt und sie hochdrückt. Bei ausreichendem Gegendruck auf die Tasten verschieben sich die Halteschiene 16 und die Achse 17 parallel, auch wenn die Taste sich außerhalb der Mitte der Halteschiene 16 abstützt.
  • Selbstverständlich können auch mehrere Schalteinrichtungen angeordnet sein, die von der Halteschiene 16 bei ihrer Querverschiebung zu betätigen sind. Ferner ist es nicht notwendig, die Betätigung der Schalteinrichtung durch den Achsstummel 23 vornehmen zu lassen. Ebenso gut könnte die Halteschiene selbst zu diesem Zweck dienen. Es spielt auch keine Rolle, ob für die Halteschiene die beschriebene, um die Längsachse schwenkbare Bauform oder eine ebenfalls bekannte Bauform verwendet wird, bei welcher die Halteschiene längs der Achse verschoben wird. Schließlich ist die Erfindung in gleicher Weise anwendbar, wenn statt einer einzigen, durchgehenden Halteschiene für sämtliche Tasten für bestimmte Tastengruppen oder sogar einzelne Tasten mehrere Halteschienen angeordnet und ihnen Schalteinrichtungen zugeordnet werden. Es bereitet keinerlei Schwierigkeiten, den Grundgedanken der Erfindung bei den verschiedensten Schaltbedingungen anzuwenden.
  • Bei Tastenanordnungen mit Halteschiene, die auch Tasten enthalten, die sich an der Halteschiene nicht abstützen sollen, ist es manchmal wünschenswert, daß diese Tasten bei ihrer Betätigung ebenfalls die Querverschiebung der Halteschiene und damit die Schaltung der durch sie zu betätigenden Schalteinrichtung 24 bewirken. Eine solche Taste soll die in der F i g. 1 mit 4 bezeichnete Taste sein. Bei ihr fehlt natürlich die Haltenase 21. Um mit ihr die Halteschiene 16 dennoch anheben zu können, ist unterhalb der Halteschiene 16 in der Grundplatte 6 ein verschwenkbarer Hebel 25 angeordnet, der mittels eines Ansatzes 26 an der Tastenplatte 11 beim Drücken der Taste 4 geschwenkt wird und so die Halteschiene 16 anhebt.
  • Besonders bei Geräten, bei denen nach dem ersten Einschalten der weitere Ablauf der Schaltvorgänge wahlweise automatisch oder durch Handbedienung von Tasten gesteuert werden soll, ist es oft notwendig, den durch eine Querverschiebung der Halteschiene 16 geschalteten Schaltzustand der Schalteinrichtung 24 unabhängig von nachfolgenden Lageänderungen der Halteschiene 16 aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweck wird die Querverschiebung der Halteschiene über eine Klinkenanordnung auf die zu schaltende Schalteinrichtung 24 übertragen, die beim Querverschieben der Halteschiene eingeklinkt wird und den Schaltzustand so lange aufrechterhält, bis sie wieder ausgeklinkt wird. Eine besondere Ausbildung der Klinke sowie weitere Maßnahmen, welche der ganzen Tastenanordnung zusätzliche wertvolle Eigenschaften verleihen, ist mit allen Einzelheiten der Zeichnung zu entnehmen. Auf der Achse 17 der Halteschiene 16 ist ein Hebel 27 verschiebbar und verschwenkbar angeordnet. Er wird von einer Platte gebildet, aus der zwei Lappen 28 herausgebogen sind, welche mit den Öffnungen zur Aufnahme der Achse 17 versehen sind. Eine Feder 29 sucht den Klinkenhebel 27 zu verschwenken, eine Feder 30 drückt ihn gegen auf der Achse 17 aufgepreßten Anschlagring 31. Ein von der Platte des Klinkenhebels 27 gebildeter Haken 32 ist durch eine Öffnung 33 des Bügels 7 durchgeführt. Wird der Klinkenhebel 27 gegen die Feder 30 nach rechts verschoben, was beim Drücken einer Taste entweder durch direkten Angriff oder, wie später noch beschrieben wird, über ein Zwischenglied erfolgen kann, so gleitet der Haken 32 nur an der Kante 34 (F i g. 3), die für ihn einen Anschlag darstellt, entlang. Dieser Anschlag bleibt auch wirksam, wenn der Klinkenhebel 27 ohne Rechtsverschiebung bloß angehoben würde. Erst nach erfolgter Rechtsverschiebung wird der Haken 32 beim Anheben der Achse 17 dem Zug der Feder 29 folgen und an der Platte 7 einhaken. Die zu schaltende Schalteinrichtung 24 ist jetzt nicht mehr oberhalb des Achsenstummels 23 angebracht, sondern derart, daß sie vom Klinkenhebel 27, z. B. von dessen Haken 32, erst beim Vorschwenken geschaltet wird. Dieses ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Sobald der Klinkenhebel 27 eingeklinkt hat, kann er durch Lageänderungen der Halteschiene nicht mehr ausgelöst werden. Es muß daher ein separater Auslöser vorgesehen werden, durch dessen Betätigung der Klinkenhebel 27 gegen die Kraft der Federn 29 zurückgeschwenkt wird. Bei vollautomatischen Geräten kann er z. B. von einer Markierung aus betätigt werden, die am Ende des Aufzeichnungsträgers angebracht ist. Man kann aber auch an der Auslösetaste 5, mit welcher anderen gedrückten Tasten die Halteschiene 17 als Stütze entzogen wird, einen Ansatz anbringen, der beim Betätigen der Auslösetaste dieses Zurückschwenken des Klinkenhebels 27 besorgt.
  • Falls es irgendwie stört, daß durch den angehobenen, eingehakten Minkenhebe127, welcher, wie. oben erwähnt, die Schalteinrichtung 24 schaltet, die Achse 17 zumindest an dem Ende, wo der Klinkenhebel 27 angebracht ist, auch dann noch angehoben bleibt, wenn die Taste, die das Anheben bewirkte, schon wieder ausgelöst ist, so werden in den Lappen 28 an Stelle von Rundlöchern Langlöcher vorgesehen. Die Achse 17 kann dann unabhängig vom Klinkenhebel 27 abgesenkt werden.
  • Die Abhängigkeit der mit dem Klinkenhebel 27 zu schaltenden Schaltvorgänge von drei Bewegungskomponenten, nämlich Verschieben, Heben und Verschwenken, erlaubt wieder verschiedene Varianten in der Aufbildung der gesamten Tastenanordnung. Es ist z. B. möglich, in einer Anordnung mit einer mehreren Tasten gemeinsamen Halteschiene vorzusehen, daß sich eine Taste zwar an der gemiensamen Halteschiene abstützt, dabei aber keine Verschiebung des Klinkenhebels 27 bewirkt. Durch diese Taste wird dann die Schalteinrichtung 24 nicht geschaltet, da der, Hebel 27 nicht vorschwenken kann. Umgekehrt bleibt ein durch den Klinkenhebe127 geschalteter Schaltzustand erhalten, wenn beim Betätigen von Tasten, die sich gegenseitig auslösen, oder beim Betätigen der Auslösetaste, die Halteschiene 16 mit der Achse 17 abgesenkt wird, da dies kein Rückschwenken des Klinkenhebels 27 zuläßt.
  • Zur Verschiebung des Klinkenhebels 27 wird am einfachsten entlang der Achse 17 ein Schieber angeordnet, der am Klinkenhebel 27 angreift. Die Verschiebung erfolgt mit Hilfe von Schrägflächen, die am Schieber oder den Tastenstangen oder an beiden angebracht sind und beim Drücken der Tasten wirksam werden. Es wäre natürlich auch möglich, die Verschiebung direkt durch eine Taste vorzunehmen. Bei F i g. 1 dargestelltem Beispiel ist der Schieber in fünf Kunststoffkörper 35, 36, 37, 38 und 39 mit im wesentlichen quaderförmiger Gestalt unterteilt, die auf der Achse 17 verschiebbar aufgereiht sind. Durch zwei Federn 40 und 41 werden die Körper gegeneinander gedrückt. Die Körper sind.mit Zapfen 42 versehen, die in Schlitzen 43 des Bügels 7 geführt sind. Die Länge der Körper ist so gewählt, daß die aneinandärgrenzenden Seitenflächen in der Ruhelage des ganzen Gebildes in der Mittelebene der Tastenplatten 8 bis 11 liegen. Die Ruhelage ist dadurch bestimmt, daß bei dem rechts neben der Tastenplatte 11 liegenden, am Klinkenhebel 27 angreifenden Körper 39 der Zapfen 42 derart im Schlitz 43 liegt, daß er an- einer Verschiebung nach links gehindert ist. Die Federn 40 und 41 sind dabei so ausgebildet, daß die Kraft der Feder 41 überwiegt.
  • Die Seitenflächen der Körper 35 bis 39 sind an den gegen die Tastendruckrichtung liegenden Rändern zum 'feil mit Abschrägungen 45 (Körper 37, 38 und 39) versehen, zum Teil sind die Körper 35 und 36 abgesetzt, so daß die Seitenflächen nur eine sehr geringe Höhe aufweisen. Die Körper 37, 38 und 39 können durch Drücken einer der Tasten 2, 3 oder 4 unmittelbar verschoben werden. Dazu sind an den Tastenplatten 9,10 und 11 keilförmige Körper 46 aus Kunststoff angebracht. Es ist auch möglich, diese keilförmigen Körper durch Prägungen der Tastenplatten zu bilden.
  • Da der Körper 39 beim Betätigen einer der Tasten 2, 3 oder 4 immer nach rechts verschoben wird, wird auch der Klinkenhebel 27 mit nach rechts verschoben und bei einer anschließenden Querverschiebung der Halteschiene 16 gehoben. Dieses Querverschieben der Halteschiene 16 erfolgt bei Betätigung der Tasten 2 und 3 dadurch, daß sie sich mittels der Nasen 21 an ihr abstützen, bei Betätigung der Taste 4 mit Hilfe des schon früher beschriebenen Hebels 25.
  • Beim Verschieben der Körper 37 und 38 nach links bzw. nach rechts treten diese mit ihrem vollen Querschnitt in die Öffnungen der Tastenplatten ein. Der Querschnitt der Körper 37 und 38 ist nun dem Querschnitt der Öffnungen in den Tastenplatten derart angepaßt, daß die Tasten 2 und 3 nach dem Eintreten eines der Körper 37 bzw. 38 gesperrt sind.
  • Bei der Taste 1 sind keine Keilkörper 46 angebracht. Die innerhalb der Tastenplatte 8 liegende Teile der Seitenflächen der Körper 35 und 36 sind so niedrig gehalten, daß diese Taste ohne weiteres gedrückt werden kann, auch wenn kein Wegdrängen der Körper 35 und 36 durch an den Tastenplatte angebrachte -Keilkörper erfolgt: Da aber ein Wegdrängen der Keilkörper erfolgt, erfolgt auch kein Verschieben des Klinkenhebels 27, und dieser kann nicht eingeklinkt werden. Beiderseits der Tastenplatte 8 erreichen die Körper 35 und 36 sofort den vollen Querschnitt. Beim Drücken der Tasten 3 bzw. 4 wird mit den Körpern 37 bzw. 38 auch der Körper 36 nach links verschoben. -Es wird also mit dem Drücken der Tasten 3 und 4 auch die Taste 1 gesperrt.
  • Die Seitenfläche des Körpers 36 ist auf der gegen die Tastenplatte 9 zu gerichteten Seite so weit ausgenommen, daß das Drücken dieser Taste auch dann nicht gehemmt ist, wenn der Körper 36 unter der Wirkung der Feder 40 einer Rechtsverschiebung der Körpergruppe 37, 38 und 39 folgt. Allerdings folgt dann auch der Körper 35 dieser Rechtsverschiebung und sperrt wieder die Taste 1. Es ergibt sich somitfür die Taste 1 und 2 wohl die Möglichkeit, beide Tasten zusammen einzudrücken, aber es kann nur zur oder mit der Taste 1 die Taste 2 gedrückt werden und nicht umgekehrt. Es ist also eine ganz bestimmte Schaltfolge- gewährleistet.
  • Eine Tastenanordnung gemäß dem eben beschriebenen Beispiel könnte ohne weiteres bei einem Magnettongerät Verwendung finden, wenn die Taste 1 für die Umschaltung des Verstärkers auf Aufnahme, die Taste 2 für die Einschaltung des Vorlaufes mit normaler Geschwindigkeit (Verstärker auf Wiedergabe geschaltet); die Tasten 3 und 4 für die Schaltung des schnellen Vorlaufes bzw. schnellen Rücklaufes und die Taste 5 als Auslösetaste vorgesehen sind.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Tastenanordnung für Aufzeichnungs- und'/ oder Wiedergabegeräte mit Tasten, deren Ruhestellung durch Federn und/oder durch die Reaktionskräfte zu schaltender Geräteteile bestimmt ist und die sich in ihrer Endstellung an einer bewegbaren mit einer vorzugsweise elektrischen Schaltereinrichtung zusammenwirkenden Halteschiene abstützen, dadurch gekennzeichn e t, daß die Halteschiene (16) in ihrer Lagerung (22) quer zu ihrer Längsachse in Richtung der durch das Abstützen der Tasten an der Halteschiene wirksam werdenden Kräfte bewegbar angeordnet ist und die Schalteinrichtung (24) durch die Querverschiebung der Halteschiene beim Abstützen von Tasten (1 bis 4) betätigt wird.
  2. 2. Tastenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Querbewegung der Halteschiene (16) auf mindestens eine Schalteinrichtung (24) eine Klinkenanordnung (32, 33) vorgesehen ist, durch welche der durch die Querbewegung der Halteschiene (16) geschaltete Schaltzustand der Schalteinrichtung (24) unabhängig von weiteren Lageänderungen der Halteschiene aufrechterhalten bleibt.
  3. 3. Tastenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Klinke ein auf der Achse (17) der Halteschiene (16) verschiebbar und verschwenkbar angeordneter, in seiner Ruhelage durch Anschläge (34) und Federn (29, 30) bestimmter, mit einem durch die Öffnung (33) einer Anschlag- und Halteplatte (7) durchgeführten Haken (32) versehener Klinkenhebel (27) vörgesehen ist, der zuerst durch Betätigen: der Tasten (1 bis 4) lediglich auf der Halteschiene,verschoben wird, wobei der Haken (32) am Anschlag (34) in der Plattenöffnung (33) entlanggleitet, und nach Querverschiebung der Halteschiene (16) verschwenkt wird, wobei der Haken (32) in der Platte (7) einhakt.
  4. 4. Tastenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung des Klinkenhebels (27) ein an demselben angreifender Schieber (35 bis 39) entlang der Achse (17) der Halteschiene (16) angeordnet ist, der mittels an den Schaltorganen (9 bis 11) der Tasten (2 bis 4) (Hebel, Stangen od. dgl.) und/oder an ihm angebrachten Schrägflächen (46 bzw. 45) beim Betätigen der Tasten längsverschoben wird:
  5. 5. Tastenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder mehreren der Tasten (11) und/oder den mit ihnen zusammenwirkenden Stellen des Schiebers (35 bis 36) die Schrägflächen (46, 45) fortgelassen sind.
  6. 6. Tastenanordnung nach Anspruch 4 oder 5 mit schwenkbarer Halteschiene, wobei deren Schwenkachse die plattenförmig ausgebildeten, mit Durchbrüchen versehenen Schaltorgane der Tasten durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber in auf der Schwenkachse (17) verschiebbar aufgereihte, durch zwei Federn (40, 41) aneinandergedrückte Körper (35 bis 39) vorzugsweise aus Kunststoff, unterteilt und die Unterteilung derart vorgenommen ist, daß in der durch einem Anschlag und die Federn (40, 41) bestimmten Ruhelage die aneinandergrenzenden Seitenflächen der Körper in der Ebene der Platten (8 bis 11) der Tastenschaltorgane gehalten sind.
  7. 7. Tastenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Platten keilförmige Körper (46) gebildet bzw. angebracht sind, vorzugsweise solche aus Kunststoff, die mit ihren Schrägflächen gegen Abschrägungen (45) an den Seitenflächen der auf der Schwenkachse (17) der Halteschiene (16) aufgereihten Körper (37 bis 39) drücken. B.
  8. Tastenanordnung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperre anderer Tasten (1) beim Betätigen einer Taste (2 bis 4) der Querschnitt der auf der Schwenkachse (17) aufgereihten Körper (35, 36) an den Stellen, die nach einer Verschiebung innerhalb der Öffnung (18) im Schaltorgan (8) einer anderen Taste (1) liegen, dem Querschnitt dieser Öffnungen (18) angepaßt ist.
  9. 9. Tastenanordnung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Taste (2) bei dem einen (37) der mit ihr zusammenwirkenden Körper (36, 37) die Seitenfläche mit einer Abschrägung (45) versehen ist, während der andere Körper (36) an der der Taste (2) zugewendeten Seite so tief und so weit ausgenommen ist, daß die Taste (2) auch bei eingeschobenem Körper (36) frei zu betätigen ist.
  10. 10. Tastenanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Halteschiene (16) ein Hebel (25) angebracht ist, durch dessen Betätigung die Halteschiene (16) unabhängig von der Betätigung sich an ihr abstützender Tasten (1 bis 4) querverschiebbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1142 935.
DEN25123A 1963-06-19 1964-06-16 Tastenanordnung fuer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraete Pending DE1223441B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1223441X 1963-06-19

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ID=3687422

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN25123A Pending DE1223441B (de) 1963-06-19 1964-06-16 Tastenanordnung fuer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraete

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DE (1) DE1223441B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1640333B1 (de) * 1966-08-26 1971-03-04 Walter Holzer Drucktastenschalter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142935B (de) * 1961-02-14 1963-01-31 Walter Holzer Drucktastenschalter, insbesondere fuer die Steuerung von Werkzeugmaschinen

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DE1640333B1 (de) * 1966-08-26 1971-03-04 Walter Holzer Drucktastenschalter

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