DE1223207B - Hochdruckschlauch mit einer Vorrichtung zum Ableiten einer elektrostatischen Ladung - Google Patents
Hochdruckschlauch mit einer Vorrichtung zum Ableiten einer elektrostatischen LadungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
- Hochdruckschlauch mit einer Vorrichtung zum Ableiten einer elektrostatischen Ladung Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochdruckschlauch, der mit einer Vorrichtung zum Ableiten einer elektrostatischen Ladung versehen ist. Sie ist auf dem ganzen Gebiet der Hochdruckschläuche anwendbar, bei denen bekanntlich in manchen Fällen beim Durchleiten strömender Medien gefährliche, starke elektrostatische Ladungen entstehen und abgeleitet werden müssen.
- Die Erfindung geht von einem Hochdruckschlauch mit einer geflochtenen Bewehrungsschicht und mit eitiem sinusförmig gewellten Draht aus, der in Richteng der Achse des Schlauches verläuft und zum Ableiten einer elektrostatischen Ladung bestimmt ist und vorzugsweise aus einer Vielzahl von Fäden bzw. dünnen Drähten besteht.
- Bei einem bekannten Schlauch dieser Art ist der sinusförmig gewellte Draht zwischen zwei einander benachbarten, geflochtenen Bewehrungsschichten angeordnet, die zwischen zwei Kautschukschichten des Schlauches eingelegt sind. Wenn bei einem solchen Hochdruckschlauch die innere Bewehrungseinlage zusammen mit dem Ladungsableitungsdraht infolge des bei seinem normalen Gebrauch auftretenden Pulsierens und seiner Verbiegung bricht, bleibt meist die äußere Bewehrungseinlage erhalten und bleibt der Schlauch weiter benutzbar, ohne daß das Brechen des Ableitungsdrahtes bemerkt wird. Es entsteht dann bei der weiteren Benutzung eine gefährliche elektrostatische Ladung.
- Zur Vermeidung der vorgenannten Mängel ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Draht unmittelbar auf der Außenfläche der Schlauchseele aufliegt und unmittelbar von der Bewehrungsschicht bedeckt ist.
- Das Pulsieren und Verbiegen des Schlauches während seiner normalen Benutzung kann nun zwar auch bei dem erfindungsgemäßen Hochdruckschlauch nach längerem Gebrauch ein Brechen des Leitungsweges im Schlauch herbeiführen, so daß die elektrostatische Ladung dann nicht abgeleitet wird. Der dadurch entstehende gefährliche Zustand bleibt aber nicht unbemerkt, weil zugleich mit der Unterbrechung des Leitungsweges auch die geflochtene Bewehrung bricht und der Schlauch unbrauchbar wird.
- Die bekannte sinusförmige Wellung erlaubt dem Draht eine beträchtliche Streckung und Biegung, ohne daß er bricht. Die erfindungsgemäße Anordnung des Drahtes zwischen der Schlauchseele und der Bewehrungsschicht macht dabei zwischen den letztgenannten Schlauchteilen und dem Draht beim Pulsieren und Biegen des Schlauches eine Relativ-Bewegung möglich, die gleichfalls begünstigt, daß der Draht nicht bricht.
- Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt F i g.1 eine schematische Darstellung der Herstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäß in einem Hochdruckschlauch angeordneten leitenden Drahtes, F i g. 2 in größerem Maßstab eine Ansicht eines Teils des erfindungsgemäß in dem Schlauch angeordnet leitenden Drahtes, F i g. 3 eine schaubildliche Darstellung mit teilweise weggebrochenen Teilen, die die Ausbildung des erfindungsgemäßen Schlauches zeigt, F i g. 4 im Schnitt eine Stirnansicht des Schlauches nach F i g. 3 und F i g. 5 in größerem Maßstab einen Teil eines in dem erfindungsgemäßen Schlauch verwendeten geflochtenen leitenden Drahtes.
- Ein in dem Hochdruckschlauch nach F i g. 3 und 4 angeordneter Draht 10, der in F i g. 2 gesondert dargestellt ist, besteht aus einem geeigneten elektrisch leitenden Material, wie Kupfer od. dgl., das einen geringen elektrischen Widerstand besitzt, wodurch eine gut leitende Bahn zum Ableiten der elektrostatischen Ladung geschaffen wird. Der Draht 10 weist verhältnismäßig gerade, mit 11 bezeichnete Teile auf, welche durch bogenförmige Teile 12 miteinander verbunden sind.
- Die fertige Form erhält man dadurch, daß man, wie in F i g.1 gezeigt, einen geraden Draht zwischen mit Spiel ineinander eingreifenden Zahnrädern 14 und 15 hindürchführt. Der gerade Draht kann beispielsweise von einer großen Spule 16 her zugeführt und zwischen den locker miteinander kämmenden Zähnen der Zahnräder 14 und 15 hindurchgeführt werden. Der fertigbearbeitete Draht 10 weist dann die gewünschte Form auf, d. h., es wird ein Draht mit einer sinusförmigen Wellung erhalten. Es wurde gefunden, daß eine solche Form selbst gegenüber starken Biege- und Streckbeanspruchungen sehr bruchfest ist.
- Wie aus den F i g. 3 und 4 der Zeichnung ersichtlich, ist der als Ganzes mit 20 bezeichnete Schlauch mit einer Schlauchseele 21 z. B. aus Polyamid versehen, die im allgemeinen durch Strangpressen hergestellt wird. Diese feste rohrförmige Schlauchseele 21 umgibt eine Verstärkung 22 aus geflochtenem, sehr zugfestem Polyamidgarn, die dicht um die Schlauchseele 21 gewickelt ist.
- Wie die F i g. 3 und 4 zeigen, sind zwei übereinstimmende leitende Drähte 10 und 10' vorgesehen. Diese Drähte sind so angeordnet, daß sie sandwichartig zwischen der Schlauchseele 21 und der diesen umgebenden Verstärkung 22 liegen, wobei die beiden Drähte längs der Außenfläche der Schlauchseele 21 verlaufen und dessen Form angepaßt sind.
- Die beiden leitenden Drähte 10 und 10' liegen in der Umfangsrichtung der Schlauchseele 21 in beträchtlichem Abstand voneinander. Zwar sind in der Zeichnung zwei leitende Drähte dargestellt, jedoch würde natürlich auch ein leitender Draht genügen, oder es könnten gegebenenfalls auch mehr, etwa drei oder mehr Drähte in geeigneter Lage eingesetzt werden. Weiterhin sind die Drähte zwar praktisch parallel zu der Längsachse des Schlauches verlaufend dargestellt, es könnten gegebenenfalls aber natürlich auch ein oder mehr leitende Drähte schraubenlinienförmig um die Schlauchseele 21 gewickelt werden.
- Die in dem Schlauch enthaltenen leitenden Drähte verlaufen über die ganze Länge des Schlauches.
- Das im folgenden beschriebene leitende Gewebe oder Geflecht, z. B. eine Litze, ist in F i g.1 bis 4 in Form eines einzelnen Drahtes dargestellt. Man kann jedoch statt dessen einen vorfabrizierten sinusförmig gewellten leitenden Draht in Form eines Drahtgeflechtes oder eines als Litze ausgebildeten Drahtes verwenden.
- Ist der Schlauch, dauernder und starker Verbiegung ausgesetzt, so wird am besten ein geflochtener oder als Litze ausgebildeter Draht verwendet.
- F i g. 5 zeigt einen Teil eines solchen geflochtenen oder als Litze ausgebildeten Drahtes, der als Ganzes mit 10 a bezeichnet ist. Dieser Draht oder Leiter ist aus einer Vielzahl feiner Drähte oder Fäden 23 hergestellt, die vorzugsweise miteinander verflochten oder verwoben sind und einen vollständigen Drahtkörper der gewünschten Dicke bilden.
Claims (1)
- Patentanspruch: Hochdruckschlauch mit einer geflochtenen Bewehrungsschicht und mit einem sinusförmig gewellten Draht, der in Richtung der Achse des Schlauches verläuft und zum Ableiten einer elektrostatischen Ladung bestimmt ist und 'vorzugsweise aus einer Vielzahl von Fäden bzw. dünnen Drähten besteht, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Draht unmittelbar auf der Außenfläche der Schlauchseele aufliegt und unmittelbar von der Bewehrungsschicht bedeckt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1673 068; schweizerische Patentschrift Nr. 118 788; französische Patentschrift Nr. 1170 375.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1223207XA | 1960-08-23 | 1960-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1223207B true DE1223207B (de) | 1966-08-18 |
Family
ID=22402022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP27699A Pending DE1223207B (de) | 1960-08-23 | 1961-08-11 | Hochdruckschlauch mit einer Vorrichtung zum Ableiten einer elektrostatischen Ladung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1223207B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5431191A (en) * | 1993-03-15 | 1995-07-11 | Titeflex Corporation | Mechanically interlocked layered tube with controlled flexibility |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH118788A (de) * | 1926-02-04 | 1927-02-01 | Vollrath & Sohn C | Feuerwehrschlauch. |
| DE1673068U (de) * | 1952-07-07 | 1954-03-04 | Continental Gummi Werke Ag | Tankschlauch zur foerderung leichtbrennbarer fluessigkeiten. |
| FR1170375A (fr) * | 1957-03-28 | 1959-01-14 | Vincke Y Cia | Tuyau souple destiné au passage de combustibles liquides |
-
1961
- 1961-08-11 DE DEP27699A patent/DE1223207B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH118788A (de) * | 1926-02-04 | 1927-02-01 | Vollrath & Sohn C | Feuerwehrschlauch. |
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| US5431191A (en) * | 1993-03-15 | 1995-07-11 | Titeflex Corporation | Mechanically interlocked layered tube with controlled flexibility |
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