[go: up one dir, main page]

DE1223263B - Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast - Google Patents

Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast

Info

Publication number
DE1223263B
DE1223263B DEZ6756A DEZ0006756A DE1223263B DE 1223263 B DE1223263 B DE 1223263B DE Z6756 A DEZ6756 A DE Z6756A DE Z0006756 A DEZ0006756 A DE Z0006756A DE 1223263 B DE1223263 B DE 1223263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting device
plant according
transport vehicle
lifting
determined
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ6756A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Techn Helmut Ph G Dipl-Ing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dipl-Ing Drtechn Helmut Ph G A R Von Zborowski
Original Assignee
Dipl-Ing Drtechn Helmut Ph G A R Von Zborowski
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dipl-Ing Drtechn Helmut Ph G A R Von Zborowski filed Critical Dipl-Ing Drtechn Helmut Ph G A R Von Zborowski
Publication of DE1223263B publication Critical patent/DE1223263B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F19/00Hoisting, lifting, hauling or pushing, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F29/00Mixers with rotating receptacles
    • B01F29/80Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis
    • B01F29/86Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis with rotary discs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/02Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis vertical when grounded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C39/00Aircraft not otherwise provided for
    • B64C39/02Aircraft not otherwise provided for characterised by special use
    • B64C39/022Tethered aircraft
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C39/00Aircraft not otherwise provided for
    • B64C39/06Aircraft not otherwise provided for having disc- or ring-shaped wings
    • B64C39/062Aircraft not otherwise provided for having disc- or ring-shaped wings having annular wings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64UUNMANNED AERIAL VEHICLES [UAV]; EQUIPMENT THEREFOR
    • B64U50/00Propulsion; Power supply
    • B64U50/10Propulsion
    • B64U50/11Propulsion using internal combustion piston engines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64UUNMANNED AERIAL VEHICLES [UAV]; EQUIPMENT THEREFOR
    • B64U50/00Propulsion; Power supply
    • B64U50/10Propulsion
    • B64U50/13Propulsion using external fans or propellers
    • B64U50/14Propulsion using external fans or propellers ducted or shrouded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64UUNMANNED AERIAL VEHICLES [UAV]; EQUIPMENT THEREFOR
    • B64U80/00Transport or storage specially adapted for UAVs
    • B64U80/80Transport or storage specially adapted for UAVs by vehicles
    • B64U80/86Land vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64UUNMANNED AERIAL VEHICLES [UAV]; EQUIPMENT THEREFOR
    • B64U2201/00UAVs characterised by their flight controls
    • B64U2201/20Remote controls
    • B64U2201/202Remote controls using tethers for connecting to ground station

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast Die Erfindung behandelt eine Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast mit einem Hubgerät und einem Nutzfahrzeug, die zur Höhenregelung mit einem ausfahrbaren und einholbaren Ankerseil verbunden sind.
  • Von den bisher für diesen Zweck verwendeten Methoden ist bei einer Anordnung auf turmartigen Gebäuden neben der beschränkten Bauhöhe auch ein erheblicher Bauaufwand zu verzeichnen. Die zweite Methode verwendet Fesselballone als Hubgerät, wobei unter anderen Nachteilen dieser Anlagen der Zeitaufwand für das Hochbringen der Ballone, deren Witterungsempfindlichkeit und die Unmöglichkeit, die hochgebrachten Ballone zu verfahren, zu nennen sind.
  • Das dritte Verfahren benutzt als Hubgerät Flugkörper, Flugzeuge und Luftschiffe, die abgesehen von dem großen Aufwand der Anlagen stark witterungsabhängig und auch in ihrer Einsatzdauer beschränkt sind.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bisherigen Methoden und schlägt eine Anlage zum Hochbringen von Nutzlasten vor, die geringen Aufwand erfordert, die selbst mit hochgebrachter Nutzlast ortsbeweglich bleibt, die weitgehend unempfindlich ist gegenüber Wind und Böen und daher auch noch einsetzbar bleibt, wenn die Witterung ein bodennahes Fliegen bereits ausschließt, und deren Einsatzdauer unbeschränkt ist.
  • Für Anlagen mit anderer Zielsetzung ist bereits vorgeschlagen worden, die Schwebeleistung eines Flugzeuges von einem auf dem Erdboden befindlichen Motor durch mechanische Übertragungsmittel zu liefern. Außerdem sind Luftbahnen bekanntgeworden, bei denen die zur Anlage gehörenden, mit Elektromotoren ausgestatteten Flugzeuge über Stromabnehmer von Bodenleitungen mit Strom versorgt werden. Ferner sind Fesselballone vorgeschlagen worden, die von Transportfahrzeugen aus eingesetzt werden. Weiterhin ist eine selbstfahrende Winde zum Starten von Segelflugzeugen bekannt, bei der der gleiche Motor sowohl zum Antrieb des Fahrzeuges als auch der Winde dient. Schließlich sind in diesem Zusammenhang Flugzeuge mit ummantelten und durch Wärmekraftmaschinen angetriebenen Luftschrauben zu benennen.
  • Die Luftbaken-Anlage gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß als Hubgerät eine gefesselte, lotrecht aufsteigende Luftbake verwendet wird, die durch eine ummantelte Luftschraube elektrisch angetrieben wird, wobei das Ankerseil als Stromzuführung für den Elektromotor dient, und die Stabilisierungseinrichtungen aufweist, die in Wirkverbindung mit dem Transportfahrzeug stehen.
  • Der fahrzeugfeste Anlagenteil umfaßt eine Wärmekraftmaschine, die einen Teil ihrer Leistung an einen Stromerzeuger abgeben kann, ein an den Stromerzeuger angeschlossenes vorzugsweise profiliertes Kabel, eine Kabeltrommel mit Haltebremse, die durch die Wärmekraftmaschine angetrieben wird, sowie an sich bekannte Einrichtungen, die im Zusammenwirken mit den Einrichtungen im Hubgerät dessen Stabilisierung während des Hochbringens und Einholens sowie im hochgebrachten Zustand gewährleisten.
  • Das Hubgerät besteht aus einer ummantelten Luftschraube, die von einem über das Kabel mit Strom versorgten Elektromotor angetrieben wird. Die Ummantelung sorgt, daß die Luftschraube in einer jederzeit gesunden Kanalströmung arbeitet und damit unempfindlich gegen Wind und Windböen ist. Das Gerät ist ferner mit an sich bekannten Stabilisierungseinrichtungen ausgestattet, wobei die eine Einrichtung die Stabilisierung in der Lotrechten soweit sicherstellt, daß es nicht abkippt; die andere Einrichtung stabilisiert das Gerät in bezug auf den fahrzeugfesten Anlagenteil. Die Schwebedauer der Nutzlast ist zeitlich unbeschränkt, sofern der Nachschub von Treibstoff an die Wärmekraftmaschine sichergestellt wird. Die Ausführung des Hubgerätes gestattet es auch, bei Sturm und böigem Wetter, die ein bodennahes Fliegen bereits unmöglich machen, das Hubgerät in hochgebrachtem Zustand zu belassen und - da es funktionell das gleiche ist, ob das Hubgerät bei starkem Wind gegenüber seinem stehenden Fahrzeug stabilisiert bleibt oder ob das Hubgerät bei Windstille oder normalen Windstärken gegenüber seinem fahrenden Fahrzeug stabilisiert wird -daß dieses Hubgerät auch in der Lage ist, in hochgebrachtem Zustand seinem in Fahrt befindlichen Land- oder See-Fahrzeug zu folgen.
  • Zur Entlastung der Stabilisierung und zur Verkürzung der Wege der Stellorgane ist das Hubgerät derart an das Kabel zu befestigen und mit an sich bekannten Leitflächen so auszustatten, daß sich dieses bei seitlicher Ausströmung schräg gegen die Lotrechte einstellt, so daß die sich damit ergebende, entgegengerichtete Horizontal-Komponente des Hubgerätes etwa dessen aerodynamischen Widerstand kompensiert.
  • Hochgebracht wird das Hubgerät nach Anlassen des Elektromotors durch Lösen der Haltebremse der Kabelwinde. Nach Erreichen der Sollhöhe, die durch die Länge des ausgefahrenen Kabels bedingt ist, wird das Hubgerät durch die Haltebremse in dieser Höhe gehalten.
  • Ausführungsbeispiele der Luftbakenanlage sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 die Anlage schematisch in Seiten-und Draufsicht, Fig. 3 und 4 in Seitenansicht zwei Ausführungsformen einer Vorrichtung zur Befestigung des Haltekabels am Hubgerät mit Einrichtungen zur Seitenstabilisierung durch Schrägstellung des gesamten Hubgerätes, F F i g. 3 a und 3 b in Seitenansicht eine andere Ausführungsform zur Erzielung der Seitenstabilität, Fig.5 und 6 in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen die Teile einer Vorrichtung zur Rollstabilisierung des Hubgerätes, F i g. 7 und 8 im Grundriß bzw. in einer geschnittenen Seitenansicht eine andere Ausführungsform der Stabilisierung.
  • Die Anlage weist ein Hubgerät auf, das im wesentlichen durch eine Verkleidung 1 mit abgerundeter Vorderkante gebildet wird, die wenigstens eine und vorzugsweise zwei gegenläufige Luftschraubenaa 2 b umgibt, die von einem Elektromotor 3 angetrieben werden, der von an der Verkleidung 1 befestigten Armen 4 getragen wird. Die Verkleidung trägt eine Nutzlast, die in Fig. 1 schematisch durch Teil 5 dargestellt ist.
  • Das Hubgerät ist mit einer Bodenkommandostelle durch ein Ankerseil 6 verbunden, dessen Länge durch eine Winde 7 geregelt werden kann, auf der das Ankerseil aufgewickelt ist.
  • Erfindungsgemäß wird (Fig. 1 und 2) als Bodenkommandostelle ein selbstfahrendes Fahrzeug 8 benutzt, das das Hubgerät transportiert und dessen Motor 9 mit einem elektrischen Stromerzeuger 13 gekuppelt werden kann, der in das Fahrzeug 8 eingebaut ist und den Elektromotor 3 des Hubgeräts über eine elektrische Verbindung speist, die zweckmäßig in das Ankerseil 6 der Bake eingebaut ist.
  • Der Motor 9 dient auch für den Antrieb der Winde 7. Durch eine Bremse 16 wird die Windentrommel blockiert und somit das Hubgerät in der gewünschten Höhe festgehalten.
  • Durch die Seitenstabilisierung wird das Hubgerät praktisch über der Bodenkommandostelle gehalten, und zwar unabhängig von der Richtung und der Geschwindigkeit des Windes oder der Böen, denen das aufgestiegene Hubgerät ausgesetzt sein kann.
  • Hierfür wird die Anlage durch eine bekannte Ortungsvorrichtung vervollständigt, die jede seitliche Abwanderung des Hubgerätes gegenüber der gewünschten Stellung (im allgemeinen die Lotrechte ihres Aufsteigepunktes) feststellt, sowie durch Einrichtungen, die an dem Hubgerät in Abhängigkeit von der festgestellten Abwanderung eine Querkraft erzeugen, die das Hubgerät so verschiebt, daß die Abwanderung wenigstens teilweise ausgeglichen wird.
  • Die Ortungsvorrichtung braucht weder sehr genau zu- sein, noch einen bedeutenden Wirkungsradius zu haben, da die Benutzungshöhe des Hubgerätes im allgemeinen ziemlich niedrig ist (größenordnungsmäßig einige hundert Meter).
  • Zur Erzeugung der Berichtigungskraft für das Hubgerät nach einer etwaigen Abwanderung werden Vorrichtungen verwendet, die diese Kraft unmittelbar oder mittelbar aus dem an der abgerundeten Vorderkante der Verkleidung 1 vorhandenen negativen Druckfeld holen.
  • Zu diesem Zweck wird das gesamte Hubgerät nach der Seite gekippt, nach der es zurückgeführt werden soll, wodurch die Axialkraft F geneigt wird, deren HorizontalkomponenteH dann diese Berichtigungskraft bildet (Fig. 3 und 4).
  • Die Kippbewegung kann durch Betätigung eines Ruders erzielt werden, das einer Ruderanordnung angehört, die durch gleichmäßig auf den Umfang der Hinterkante der Verkleidung 1 verteilte Klappen 21 gebildet wird.
  • Das sich im Betrieb befindliche Hubgerät ist dann einem Kräftesystem ausgesetzt, das durch die Kraft F, seinem Gewicht P und die von dem Ankerseil 6 ausgeübte Zugkraft T gebildet wird.
  • Damit die Stabilisierung durch Kippen richtig erfolgen kann, sind gewisse Maßnahmen hinsichtlich der Verbindung zwischen dem Ankerseil 6 und der Luftbake zu treffen.
  • Diese Verbindung wird zweckmäßig durch eine den Körper der Verkleidung 1 umgebende Kardananordnung 22 hergestellt, deren Mittelpunkt C auf der Achse des Hubgerätes in einer Höhe liegt, die unter Berücksichtigung der Lage des Schwerpunkts G und auch der Lage des Angriffspunkts der aerodynamischen Kräfte A bestimmt wird.
  • So können die Punkte C, G und A zusammenfallen (Fig. 3), wenn die die Verkleidung 1 durchströmende Luftmenge groß genug ist, um die Kippbewegung des Hubgerätes zu dämpfen, da sonst infolge des Zusammenfallens der drei Punkte, G und A eine Aufschaukelung dieser Bewegung infolge mangelhafter Dämpfung erfolgen kann.
  • Es ist jedoch besser, wenn der Mittelpunkt C der Kardananordnung zwischen dem Schwerpunkt G und dem Angriffspunkt A der aerodynamischen Kräfte liegt (Fig. 4).
  • Die Zurückverlegung der Angriffsstelle A der aerodynamischen Kräfte in Richtung auf die Hinterkante der Verkleidung 1 kann dadurch erhalten werden, daß man der Verkleidung eine entsprechende Form gibt und sie gegebenenfalls hinten mit festen Flächen 23 versieht.
  • Bei einer derartigen Lage der Punkte G, C und A erzeugt der von dem Ankerseil 6 ausgeübte Zug in bezug auf den Schwerpunkt 6 ein Moment mL, dessen Drehsinn dem des Moments m2 der Resultierenden der von dem Seitenwind V herrührenden aerodynamischen Kräfte F1 in bezug auf diesen Schwerpunkt entgegengesetzt ist, so daß sich diese beiden Momente wenigstens in einem gewissen Maße das Gleichgewicht halten, was insbesondere zur Stabilisierung des Hubgerätes in der Schräglage beiträgt, die ihr zur Erzeugung der BerichtigungskraftH erteilt wurde.
  • Die Stabilisierung der Hubgerätachse in der lotrechten Richtung zu Beginn der Aufstiegsperiode wird einfach durch eine von einem Hilfsmotor angetriebene Kreisel-Stabilisierungsvorrichtung vorgenommen.
  • Eine Querkrafterzeugung zur Berichtigung der Abwanderung des Hubgerätes kann auch dadurch erhalten werden, daß die von der sich drehenden Anordnung getragene stabilisierte Plattform 47 (Fig. 7 und 8) an der Drehung durch ein kinematisches System mit einer Kuppelstange 48 verhindert wird, die sie mit der Verkleidung 1 verbindet, die gegen Rollbewegungen stabilisiert ist.
  • Bei dieser Lösung genügt es, den Rudern ein Stellsignal zu geben, um die waagerechte Berichtigungskraft H ohne Schrägstellung irgendeines Teils des Hubgerätes zu erzeugen.
  • Bei dem Hubgerät ergibt eine geringe Strömungsgeschwindigkeit in dem Tunnel für das Verhältnis der Schubkraft zur Antriebsleistung den günstigsten Wert; sie erfordert jedoch für die Ruder 21 große Flächen.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, kann der Zug des Ankerseils benutzt werden, um die wenig wirksam gewordenen Ruder durch eine mit Druckzylinder Ve (F i g. 3 a) versehene Stellvorrichtung zu ersetzen. Das Hubgerät kann dadurch die größte Schräglage in der Richtung des Windes V einnehmen, wobei diese Richtung durch an der Gabel befestigte feste Flächen S bestimmt wird.
  • Die Übertragung der Berichtigungsbefehle auf die Ruder des Hubgerätes (entweder durch das Eingreifen der Bedienungsperson oder vorzugsweise durch selbsttätige Steuerung), erfordert auf dem Hubgerät ein festes Bezugssystem. Da die Achse des Hubgerätes nur kleine Schwingungen ausführt, die größenordnungsmäßig etwa + 100 um die Lotrechte betragen, braucht an Bord des Hubgerätes nur ein festes Bezugssystem, das keine Drehbewegung um die Längsachse des Hubgerätes ausführt, vorgesehen zu werden.
  • Zur Dämpfung der Rollbewegung ist das Hubgerät mit Spoilern 32 versehen (Fig. 5 und 6), die in den die Verkleidung 1 mit dem mittleren Rumpf verbindenden beiden radialen Streben 4 untergebracht sind und auf der einen oder der anderen Seite der Streben vortreten können.
  • Diese Spoiler werden durch einen Stellmotor33 betätigt, der über einen Verstärker und/oder ein Relais 34 durch einen Diskriminator 35 gesteuert wird. Der Diskriminator unterscheidet nach Größe und Richtung zwischen den durch die zwei Photozellen36a und 36b erzeugten Ströme. Die Photo- zellen sind senkrecht zueinander polarisiert und beiderseits der radialen Streben 4 auf Halbmessern angeordnet, die mit den Streben einen Winkel von 450 bilden.
  • Zur Erregung dieser Zellen dient ein axiales Bezugsstrahlenbündel 37, das parallel zu der durch die radialen Streben 4 gehenden lotrechten Ebene polarisiert ist, die mit den Polarisationsebenen der beiden Zellen 36 a und 36b den gleichen Winkel (450) bildet, wenn die Zellen symmetrische Stellungen zu dieser Ebene einnehmen (F i g. 5).
  • Wenn keine Rollbewegung vorhanden ist, besteht Gleichgewicht zwischen den Strömen der beiden Photozellen, und die Spoiler 32 bleiben in der eingezogenen Stellung. Tritt eine Rollbewegung auf (z. B. im Uhrzeigersinn), so wird die Zelle 36 a, die auf der Seite liegt, nach der sich die Verkleidung 1 zu drehen beginnt, kräftiger, die andere Zelle 36 b weniger stark erregt. Dieser Erregungsunterschied veranlaßt den Diskriminator 35 einen Befehl zu senden, der die Spoiler 32 betätigt, wodurch ein schematisch durch einen Pfeil in Fig. 6 angegebenes, aerodynamisches Moment erzeugt wird, das das Hubgerät in seine anfängliche Lage zurückführt.
  • Damit eine etwaige Verdrehung des Ankerseiles 6 kein Rollmoment erzeugt, wird das Ankerseil drehbar in dem Kardangelenk 38 (F i g. 4) befestigt, das Schleifbürsten und Schleifringe zur Aufrechterhaltung der elektrischen Stromführung zwischen dem Ankerseil 6 und dem Hubgerät trägt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast, mit einem Hubgerät und einem Transportfahrzeug, die zur Höhenregelung mit einem ausfahrbaren und einholbaren Ankerseil verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Hubgerät eine gefesselte, lotrecht aufsteigende Luftbake verwendet wird, die durch eine ummantelte Luftschraube elektrisch angetrieben wird, wobei das Ankerseil als Stromzuführung für den Elektromotor dient, und die Stabilisierungseinrichtungen aufweist, die in Wirkverbindung mit dem Transportfahrzeug stehen.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor des Transportfahrzeuges sowohl mit einem Stromerzeuger, der den Elektromotor des Hubgerätes speist, als auch mit einer Winde in Verbindung steht, die zum Einholen des Hubgerätes dient, gekoppelt werden kann.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweichungen durch Kippbewegungen des Hubgerätes gegenüber der Hochachse durch Differenzströme ermittelt werden, die sich zwischen gegeneinander geneigten Richtantennen oder zwischen Photozellen mit gegeneinander geneigten Polarisationsebenen und Achsen ergeben.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweichungen des Hubgerätes gegenüber der Lotrechten zum Transportfahrzeug durch Vergleich mit der Achse eines Leitstrahles oder eines polarisierten Lichtstrahles ermittelt werden.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abweichungen des Hubgerätes durch Drehbewegungen um die Hubachse durch Differenzströme ermittelt werden, die sich zwischen zwei Photozellen mit gegeneinander verdrehten Polarisationsebenen aber parallelen Achsen ergeben.
  6. 6. Anlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit den ermittelten Abweichungsimpulsen über an sich bekannte aerodynamische und mechanische Vorrichtungen die Richtung des Hubstrahles beeinflußt wird.
  7. 7. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubgerät mit Leitflächen ausgerüstet ist, die bei seitlicher Anströmung eine Neigung in den Wind hervorrufen, so daß dii entstehende Horizontalkomponente des Hub gerätes der Windkraft entgegenwirkt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 257 453, 832102; USA.-Patentschriften Nr. 1 733 270, 2 365 778; schweizerische Patentschrift Nr. 71 208; britische Patentschrift Nr. 208220.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 036 654.
DEZ6756A 1957-07-16 1958-07-12 Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast Pending DE1223263B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1223263X 1957-07-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1223263B true DE1223263B (de) 1966-08-18

Family

ID=9677339

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ6756A Pending DE1223263B (de) 1957-07-16 1958-07-12 Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1223263B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE257453C (de) *
GB208220A (de) * 1900-01-01
CH71208A (de) * 1915-09-13 1915-12-01 Fraeulein Josty Fritza Einrichtung zur Abwehr feindlicher Flugzeuge während der Nachtzeit
US1733270A (en) * 1927-12-05 1929-10-29 Messer Julius System of airplane transportation
US2365778A (en) * 1941-09-16 1944-12-26 Martin C Schwab Mobile device for repelling the attack of enemy aircraft
DE832102C (de) * 1950-07-13 1952-12-29 Osvaldas Robertas Tylius Dipl Verfahren und Einrichtung zum Betriebe einer Luftbahn
DE1036654B (de) * 1957-03-01 1958-08-14 Vyzk A Zkusebni Letecky Ustav Selbstfahrende Winde zum Starten von Segelflugzeugen

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE257453C (de) *
GB208220A (de) * 1900-01-01
CH71208A (de) * 1915-09-13 1915-12-01 Fraeulein Josty Fritza Einrichtung zur Abwehr feindlicher Flugzeuge während der Nachtzeit
US1733270A (en) * 1927-12-05 1929-10-29 Messer Julius System of airplane transportation
US2365778A (en) * 1941-09-16 1944-12-26 Martin C Schwab Mobile device for repelling the attack of enemy aircraft
DE832102C (de) * 1950-07-13 1952-12-29 Osvaldas Robertas Tylius Dipl Verfahren und Einrichtung zum Betriebe einer Luftbahn
DE1036654B (de) * 1957-03-01 1958-08-14 Vyzk A Zkusebni Letecky Ustav Selbstfahrende Winde zum Starten von Segelflugzeugen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102012104783B4 (de) Fluggerät, bevorzugt UAV, Drohne und/oder UAS
DE602004005184T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum starten von luftfahrzeugen
EP2673192B1 (de) Flugkörper
DE3421115C2 (de) Luft- Lastenhubeinrichtung
DE2922059A1 (de) Verbundflugzeug
WO2013124300A1 (de) Fluggerät
DE202017104421U1 (de) Unbemanntes Flugzeug
DE3229474A1 (de) Verfahren und system zum fuehren eines unbemannten einmal-flugzeuges auf ein elektromagnetische energie ausstrahlendes ziel
DE102014005838B4 (de) Unbemanntes Kleinfluggerät und Verfahren zum Landen eines Kleinfluggerätes
DE202018104722U1 (de) Fluggerät
EP3056426A1 (de) Ultraleichtflugzeug
DE102016014309A1 (de) Wurf-Fang-Gerät für unbemannte Starrflügler-Fluggeräte
DE1904795B2 (de) Drehflügel Flugzeug
DE2422081A1 (de) Fluggeraet
DE202011102743U1 (de) Vorrichtung zur Steuerung eines gefesselten Flugelements
DE102018123348A1 (de) Fluggerätsystem, insbesondere unbemanntes Fluggerätsystem, Fluggeräterumpf und Antriebsmoduleinheit, insbesondere für ein unbemanntes Fluggerät
DE10023016A1 (de) Luftfahrzeug sowie Antriebssystem und Steuerungsverfahren
DE1223263B (de) Luftbaken-Anlage zum Tragen von Nutzlast
DE4212201A1 (de) Vorrichtung mit fluggeraet fuer das ueberfliegen einer zone, insbesondere im hinblick auf deren ueberwachung
EP3276163B1 (de) Vorrichtung zur stromerzeugung mittels eines höhenwindrades
DE202015104591U1 (de) Hubschrauber mit mehreren Rotoren und variabler Blattsteigung
DE3743513C2 (de)
DE19716650A1 (de) Flugzeug mit Solarantrieb
DE102017004420A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines unbemannten, kabelgebundenen Starrflüglers
EP4062052B1 (de) Höhenwindrad mit autonomen senkrecht startenden flügeln