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DE1222985B - Verstaerkungsschaltung mit zwei von einem Magnetverstaerker in Gegenkontakt gesteuerten Transistoren - Google Patents

Verstaerkungsschaltung mit zwei von einem Magnetverstaerker in Gegenkontakt gesteuerten Transistoren

Info

Publication number
DE1222985B
DE1222985B DEL46300A DEL0046300A DE1222985B DE 1222985 B DE1222985 B DE 1222985B DE L46300 A DEL46300 A DE L46300A DE L0046300 A DEL0046300 A DE L0046300A DE 1222985 B DE1222985 B DE 1222985B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
magnetic amplifier
transistor
transistors
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL46300A
Other languages
English (en)
Inventor
Elektr-Ing Roland Spuehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1222985B publication Critical patent/DE1222985B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/26Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärkungsschaltung mit zwei von einem Magnetverstärker in Gegenkontakt gesteuerten Transistoren Bei verschiedenen Geräten, insbesondere bei Steuer-und Regelgeräten, tritt das Problem auf, in Abhängigkeit von einem kleinen Gleichstrom oder einer kleinen Gleichspannung, z. B. von der Ausgangsspannung einer Widerstandsmeßbrücke, zwei Lastwiderstände, beispielsweise Heizwiderstände oder Relais, im Gegentakt zu steuern.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders einfache Verstärkerschaltung für diesen Zweck. Dabei soll als Vorverstärker ein Magnetverstärker in Selbstsättigungsschaltung verwendet werden, der zwei als Nachverstärker dienende Transistoren im Gegentakt steuert. Der Magnetverstärker ist als Vorverstärker für diesen Zwecke sehr geeignet, weil er stabil und robust ist und zudem den Vorteil hat, daß in ihm bei Verwendung mehrerer Steuerwicklungen verschiedene Steuersignale galvanisch getrennt einander überlagert werden können.
  • Eine Möglichkeit, zwei Transistoren durch einen Magnetverstärker im Gegentakt zu steuern, besteht darin, daß der Magnetverstärker selbst bereits als Gegentaktverstärker ausgelegt wird. Dann kann ohne Zwischensiebung eine nachfolgende Transistorstufe im Gegentakt ausgesteuert werden. Der Magnetverstärker in Gegentaktschaltung benötigt aber den doppelten Aufwand wie ein einfacher Magnetverstärker, Um diesen Aufwand zu vermeiden, hat man für den genannten Zweck auch schon einen einseitigen Magnetverstärker mit nur einem Transduktor verwendet und ihn gegen eine konstante Gleichspannung arbeiten lassen, damit die Transistorstufe im Gegentakt ausgesteuert werden kann. Bei dieser bekannten Lösung ist es aber nötig, zwischen dem Magnetverstärker mit Gegenspannung und dem Transistoreingang Siebglieder zu schalten, die eine Glättung der verzerrten Ausgangsgleichströme des Magnetverstärkers vornehmen.
  • Die Verstärkerschaltung nach der Erfindung benötigt ebenfalls nur einen Magnetverstärker in Selbstsättigungsschaltung mit einfachem Ausgang zur Gegentaktsteuerung der beiden Transistoren, erfordert aber keinerlei Glättungsmittel zwischen den beiden Verstärkerstufen und ist deshalb im Aufbau wesentlich einfacher.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß als Speisespannung für die Lastkreise der beiden Transistoren die in einem Doppelweggleichrichter gleichgerichteten, ungeglätteten Halbwellen einer mit der Speisespannung des Magnetverstärkers gleichphasigen Wechselspannung dienen und daß die Steuerkreise der beiden Transistoren mit dem Ausgang des Magnetverstärkers ohne Zwischenschaltung von Glättungsmitteln derart verbunden sind, daß die ausgesteuerten Halbwellenteile der Ausgangsspannung des Magnetverstärkers den einen, die gesperrten Halbwellenteile den anderen Transistor freigeben.
  • Die Verstärkerschaltung nach der Erfindung hat weiterhin den Vorteil, daß bei geeigneter Auslegung die Transistoren mit äußerst geringer Verlustleistung betrieben werden können, obwohl sie nicht im reinen Schaltbetrieb arbeiten.
  • Die Verstärkerschaltung gemäß der Erfindung möge an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen F i g. 1, 7 und 13 verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schaltungsschema, F i g. 2 bis 6, 8 bis 11 und 14 bis 16 Diagramme, die den Steuervorgang erläutern, und F i g. 12 ein Diagramm, aus dem die geringe Verlustleistung des Transistors hervorgeht.
  • In F i g. 1 ist mit 1 ein Magnetverstärker in Selbstsättigungsschaltung mit Gleichstromausgang dargestellt. Er besteht aus den beiden Arbeitswicklungen 2 und 3, denen die beiden Steuerwicklungen 4 und 5 zugeordnet sind. Diese beiden Arbeitswicklungen 2 und 3 sind je in Reihe mit einem Gleichrichter 6 bzw. 7 in Mittelpunktschaltung an die Sekundärwicklung 8 eines Transformators 9 angeschlossen, dessen Primärwicklung 10 an dem Netz liegt. Der Belastungswiderstand des Magnetverstärkers 1 liegt hier nicht, wie sonst üblich, in der Mittelpunktsleitung, sondern ist in zwei gleiche Teilwiderstände 11 und 12 aufgespalten, von denen jeder in Reihe mit nur einer der beiden Arbeitswicklungen 2 bzw. 3 liegt. Jeder der beiden Widerstände 11 und 12 führt nur in einer der beiden Halbwellen der an der Sekundärwicklung 8 des Transformators 9 auftretenden Wechselspannung Strom. Je nach der Größe der resultierenden Vormagnetisierung der beiden Transduktorkerne beginnt dieser Strom aber erst zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt innerhalb der betreffenden Halbwelle. Zu diesem Zeitpunkt liegt die gesamte Spannung an der Arbeitswicklung 2 bzw. 3 des betreffenden Transduktors. In dem genannten Zeitpunkt kommt der Kern des Transduktors in die Sättigung, und die Spannung an seiner Arbeitswicklung verschwindet bis auf einen gewissen Rest, so daß nunmehr nahezu die gesamte Spannung an dem mit der Arbeitswicklung in Reihe geschalteten Teilwiderstand 11 bzw. 12 auftritt. Die beiden pnp-Transistoren 13 und 14 liegen, je in Reihe mit ihrem Lastwiderstand 15 bzw. 16, an der ungeglätteten Ausgangsspannung eines Doppelweggleichrichters 17, der wechselstromseitig von einer mit der Spannung in der Sekundärwicklung 8 phasengleichen Spannung gespeist wird.
  • Der Steuerkreis des Transistors 13 liegt unmittelbar an der Arbeitswicklung 3 des Magnetverstärkers 1, während der Steuerkreis des Transistors 14 an dem Teilwiderstand 11 der Arbeitswicklung 2 des Magnetverstärkers 1 liegt. Das hat zur Folge, daß der Transistor 13, dessen Arbeitskreis von dem Doppelweggleichrichter 17 ständig mit Spannungshalbwellen beaufschlagt wird; die den Emitter positiv gegenüber dem Kollektor machen, jeweils dann leitend wird und einen Kollektorstrom Icl führt, wenn die von der linken Hälfte der Sekundärwicklung 8 gelieferte Wechselspannung als Spannung U, an der Arbeitswicklung 3 des Magnetverstärkers 1 anliegt. Das ist wegen des Gleichrichters 6 nur in jeder zweiten Halbwelle der Fall, und zwar jeweils vom Beginn dieser Halbwelle bis zu einem Zeitpunkt innerhalb dieser Halbwelle, der von der Vormagnetisierung des Magnetverstärkers abhängt.
  • Der Steuerkreis des-Transistors 14 liegt dagegen an der Spannung U2, die an dem Teilwiderstand 11 für die Arbeitswicklung 2 des Magnetverstärkers 1 auftritt. Die Spannung U2 an dem Teilwiderstand 11 tritt wegen des Gleichrichters 7 ebenfalls nur in jeder zweiten Halbwelle auf, und zwar immer in denjenigen Halbwellen, in denen an der Arbeitswicklung 3 keine Spannung auftritt. Dabei setzt die Spannung U2 in der betreffenden Halbwelle mit einer von der Vormagnetisierung des Magnetverstärkers abhängigen Verzögerung ein und steht bis zum Ende der Halbwelle an.
  • Zweckmäßig wird der die Steuerwicklungen 5 des Magnetverstärkers 1 durchfließende Vormagnetisierungsstrom I" so eingestellt, däß bei dem Steuerstrom IS = 0 der Magnetverstärker 1 gerade zur Hälfte ausgesteuert wird. Dann. betragen die Zeiten; während deren die Spannungen U1 bzw. U2 auftreten, genau eine halbe Halbwelle, und die Mittel= werte beider Spannungen sind, wie in F i g. 2 dar= gestellt, bei dem Steuerstrom I, = 0 einander gleich. Wird der Steuerstrom geändert, so ändern sich die Mittelwerte der beiden Spannungen U,. und U2 gegenläufig.
  • Die Diagramme der F i g. 3 und 4 gelten für den Fall, daß der Steuerstrom IS = 0 ist. F i g. 3 zeigt oben den Verlauf der Spannung U,. an der Arbeits,# wicklung 3. Die Spannung U1 tritt, wie gesagt, nur in jeder zweiten Halbwelle auf, und zwar hier in den mit ungeraden Ziffern 1 und 3 bezeichneten Halbwellen. Der Verlauf der Spannung umschließt die schraffierten Spannungszeitflächen F, und verläuft in den Zwischenzeiten etwa auf der Nullinie. F i g. 3 zeigt unten in gleicher Darstellung den entsprechenden Verlauf des Kollektorstromes Icl des Transistors 13.
  • In F i g. 4 ist oben der Verlauf der Spannung U2 an dem Teilwiderstand 11 dargestellt. Entsprechend den schraffierten Flächen FZ tritt diese Spannung nur in den mit geraden Ziffern versehenen Halbwellen auf. Das Gleiche gilt für den in F i g. 4 unten gezeigten Kollektorstrom 1c, des Transistors 14. Die Zeitdauer, während deren die Spannungen U1 und U2 auftreten und dementsprechend die Kollektorströme Ic, und 1" fließen, beträgt bei dem Steuerstrom Is = 0 und der angegebenen Wahl des Vormagnetisierungsstromes I, jeweils genau eine viertel Periode.
  • Bei einem positiven Steuerstrom 1s werden die Zeitpunkte, in denen der Steuerstrom Icl verschwindet und der Steuerstrom Ica entsteht, innerhalb der betreffenden Halbwellen verspätet, und es entsteht für den zeitlichen Verlauf der Kollektorströme das Bild nach F i g. 5. Das Umgekehrte tritt bei negativen Steuerströmen auf, bei denen der Sättigungszustand der Transduktorkerne innerhalb der betreffenden Halbwellen bereits vor der Halbwellenmitte erreicht wird, so daß sich für die Kollektorströme das Bild nach F i g. 6 ergibt.
  • Bei der Schaltung nach F i g. 7 arbeiten die beiden Arbeitswicklungen 2 und 3 des Magnetverstärkers 1 auf einen gemeinsamen Arbeitswiderstand 18, der somit in beiden Halbwellen stromführend ist, und zwar wiederum je nach der Größe des SteuerstromesIs mit innerhalb der betreffenden Halbwelle verzögertem Einsatz des Stromes und damit der an ihm auftretenden Spannung U". Von den beiden Transistoren 13 und 19 ist der erste wiederum als pnp-Transistor, der zweite jedoch als npn-Transistor ausgebildet. Die beiden Transistorarbeitskreise, bestehend aus den beiden Transistoren 13 und 19 und den zugehörigen Lastwiderständen 15 und 16, liegen wiederum parallel am Ausgang des Doppelweggleichrichters 17, der aus der Transformatorwicklung 20 mit einer Wechselspannung gespeist wird, .die mit der den Magnetverstärker 1 speisenden Wechselspannung gleichphasig ist.
  • Der Arbeitswiderstand 18 liegt mit seinem bei Stromdurchgang positiven Ende unmittelbar an dem Emitter des pnp-Transistors 13, während sein negatives Ende über einen Basisvorwiderstand 21 mit der Basis des Transistors 13 verbunden ist. Das negative Ende des Arbeitswiderstandes 18 ist außerdem über einen Basisvorwiderstand 22 mit der Basis des npn-Transistors 19 verbunden, dessen Emitter unmittelbar an dem negativen Pol des Doppelweggleichrichters 17 liegt.
  • Die Kennlinie des Magnetverstärkers 1 sei entsprechend der Kennlinie U2 in F i g. 2 durch Wahl des Vormagnetisierungsstromes Iv so weit verschoben, daß der Arbeitspunkt beim Steuerstrom IS = 0 angenähert der halben Aussteuerung des Magnetverstärkers entspricht. Die Spannung U" an dem Arbeitswiderstand 18 zwischen den Punkten A und D hat dann. die in F i g. 8 dargestellte Form von zur Hälfte abgeschnittenen Sinushalbwellen. Die schraffierten Flächen Fi, während deren Ua vorhanden ist; sind genauso groß wie die nicht schraffierten Flächen F2, in denen die Wechselspannung an den Arbeitswicklungen des Magnetverstärkers liegt.
  • Die beiden Basisvorwiderstände 21 und 22 sind viel größer als der Arbeitswiderstand 18, als die Wicklungswiderstände der Arbeitswicklungen 2 und 3 und als der Widerstand der Basis-Emitter-Diodenstrecke der Transistoren. Der Basisstrom Ibl des Transistors 13 ist dann praktisch durch die Spannung U. zwischen A und B und dem Basisvorwiderstand 21 bestimmt. Der Lastwiderstand 15 und der Basisvorwiderstand 21 des Transistors 13 werden so gewählt, daß mit der ungesiebten Gleichspannung zwischen den Punkten C und D der Kollektorstrom I" in jedem Zeitpunkt angenähert proportional dem Basisstrom Ibl ist. I" hat dann ebenfalls angenähert die Form der. schraffierten Flächen F1 in F i g. B.
  • Der npn-Transistor 19 wird in Emitter-Basis-Schaltung betrieben. Sein Basisstrom Ib2 fließt vom PunktA nach B, von dort durch den Basisvorwiderstand 22 zum Emitter und von dort zum Punkt D. Während der Zeitabschnitte t1 bis t2 in F i g. 8 herrscht zwischen den Punkten A und B von dem Magnetverstärker her keine Spannung. Da der Basisvorwiderstand 22 viel größer als der Arbeitswiderstand 18 ist, nimmt Punkt B für diese Zeitabschnitte angenähert das Potential von A an. Zwischen dem Basisanschluß des Transistors 19 und dem Punkt B liegt dann praktisch die ganze Speisespannung, d. h. die Ausgangsspannung des Doppelweggleichrichters 17.
  • Der Basisvorwiderstand 22 wird so gewählt, daß kurz vor dem Zeitpunkt t2 in F i g. 8 der Kollektorstrom I" des Transistors 19 dem Strom I,1 des Transistors 13 kurz nach dem Zeitpunkt t2 entspricht. Wird weiter der Scheitelwert der Spannung an dem Arbeitswiderstand 18 gemäß F i g. 8 genauso groß gewählt wie der Scheitelwert der nicht gesiebten Ausgangsspannung des Doppelweggleichrichters 17, d. h. der Speisespannung der Transistoren, so hat im Zeitabschnitt t2 bis t3 der Punkt B das Potential von Punkt D. Zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors 19 liegt dann keine Spannung mehr, sein Basisstrom und damit auch der Kollektorstrom 1C2 werden gleich Null. Man sieht also, daß der Transistor 19 im Zeitabschnitt t1 bis t2 entsprechend der nicht schraffierten Fläche F2 in F i g. 8 Strom führt, während der Transistor 13 von t2 bis t3 entsprechend der schraffierten Fläche F1 stromführend ist. Die Mittelwerte beider Kollektorströme sind bei dem Steuerstrom I, = 0 einander gleich. Fließt nun in der Steuerwicklung 4 ein von Null verschiedener Steuergleichstrom Is, so verschiebt sich der »Zündpunkt« t2 des Magnetverstärkers gegen t1 oder t3 je nach dem Vorzeichen von 1s. Wird z. B. die Fläche F1 größer als F2, so wird damit auch I" größer als 1", und umgekehrt. In den F i g. 9 bis 11 sind für drei verschiedene Werte des Steuerstromes IS die Spannung U" am Arbeitswiderstand 18 und die zugehörigen Kollektorströme I,1 und 1c2 aufgetragen. Der schon erwähnte weitere Vorteil dieser Schaltung, nämlich die gute thermische Ausnutzung der Transistoren, geht aus F i g. 12 hervor, worin die bekannte Kennlinienschar eines Transistors dargestellt ist. Us sei der Scheitelwert der Kollektorspeisespannung UCD. Betrachtet man z. B. den Transistor13 im Zeitpunkt kurz vor t2 in F i g. 8, so hat dort UCD sein Maximum, der Basisstrom Ibl ist aber gleich Null. Man befindet sich im Arbeitspunkt P1 auf der Widerstandsgeraden W, deren Neigung den Lastwiderständen 15 und 16 entspricht. Im Zeitpunkt kurz nach t2 erreicht sowohl die Spannung UCD im Scheitel als auch der Basisstrom Ibl den Scheitelwert, da die Spannung zwischen A und B, d. h. an dem Arbeitswiderstand 18, die gleiche Phasenlage hat wie die Ausgangsspannung UCD des Doppelweggleichrichters 17. Man befindet sich dann z. B. im Punkt P2 der F i g. 12. Die Strecke von P1 nach P2 wird entsprechend der steilen Front von F1 in den F i g. 5, 6 wie bei einem Schalttransistor sehr rasch durchlaufen. Im Zeitabschnitt t2 bis t3 ändern sich sowohl UCD wie Ibl einander proportional, so daß der Arbeitspunkt von P2 über P3 nach P4 wandert. Für den npn-Transistor 19 ist der Weg derselbe, nur wird er in umgekehrter Richtung durchlaufen. Die Verlustleistung des Transistors ist in jedem Punkt P in F i g. 12 gleich dem Produkt aus dem zugehörigen I, und UCD. UOD ist im kritischen, langsam durchlaufenden Zeitabschnitt bei der gewählten Dimensionierung der Schaltung nur sehr klein und weit entfernt von der Hyperbel H der zulässigen Verlustleistung.
  • Mit der vorliegenden Schaltung ist es also nicht nur möglich, die Siebglieder für die Lastspannung A-B und die Speisespannung C-D wegzulassen, sondern man gewinnt durch richtige Dimensionierung mit dem beschriebenen Kombinieren der ungesiebten Spannungen sogar wesentlich an thermischer Ausnutzung der Transistoren.
  • Bei der Schaltung nach F i g. 13 hat der Magnetverstärker 1 Wechselstromausgang, und beide Transistoren 13 und 19 sind als pnp-Transistoren ausgeführt. Die an dem Arbeitswiderstand 18 auftretende Wechselspannung mit angeschnittenen Halbwellen dient als Steuerspannung für beide Transistoren, jedoch ist in den Steuerkreis des Transistors 19 zwischen den -Punkten C und E noch eine der Transformatorwicklung 23 entnommene Wechselspannung U7, eingefügt.
  • Der Magnetverstärker 1 sei mit Hilfe des Vormagnetisierungsstromes I2, wieder auf halbe Aussteuerung eingestellt. Für diesen Fall zeigt F i g. 14 den Verlauf der Spannung U" über der Zeit. Die Spannung U" existiert nur während der schraffierten Halbwellenfläche F1, ist dagegen während der komplementären Halbwellenfläche F2 praktisch gleich Null. Wenn das Potential des Punktes B gegenüber dem der Punkte A und C negativ ist, fließt im Transistor 13 in dem Zeitabschnitt t2 bis t3 ein Basisstrom und damit auch ein Kollektorstrom über den Lastwiderstand 15. Ist das Potential von B gegenüber A Null oder positiv, so fließt kein Kollektorstrom. Im Transistor 19 fließt dagegen Strom, wenn das Potential von B gegenüber dem Emitter Punkt E negativ ist. Damit dies in den nicht schraffierten komplementären Spannungszeitflächen der Ausgangsspannung U", also z. B. zwischen t3 und t4 der Fall ist, wird gleichzeitig mit Hilfe der erwähnten Wechselspannung U, das Potential des Punktes E gegenüber C positiv gemacht. Jeder Transistor führt in jeder zweiten Halbwelle Strom, und zwar der eine in den ausgesteuerten, der andere in den nicht ausgesteuerten Teilen der betreffenden Halbwelle. Wie sich der Verlauf der Kollektorströme I,1 und 1,2 ändert, wenn sich der Steuerstrom 1s ändert, geht sinngemäß aus den Ausführungen zu F i g. 3 hervor (s. F i g. 15 und 16).

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verstärkerschaltung mit zwei von einem MagnetverstärkerinSelbstsättigungsschaltung mit einfachem Ausgang in Abhängigkeit von einem Steuergleichstrom in Gegentakt gesteuerten Transistoren, dadurch gekennzeichnet, daß als Speisespannung für die Lastkreise der beiden Transistoren (13, 14 bzw. 13, 19) die in einem Doppelweggleichrichter (17) gleichgerichteten, ungeglätteten Halbwellen einer mit der Speisespannung des Magnetverstärkers gleichphasigen Wechselspannung'dienen und die Steuerkreise der beiden Transistoren mit dem Ausgang der Magnetverstärker (1) ohne Zwischenschaltung von Glättungsmitteln derart verbunden sind, daß die ausgesteuerten Halbwellenteile (F1) der Ausgangsspannung des Magnetverstärkers den einen, die gesperrten Halbwellenteile (F@ den anderen Transistor freigeben.
  2. 2. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Arbeitswicklungen (2, 3) des Magnetverstärkers (1) mit je einem besonderen Teilwiderstand (11 bzw. 12) in Reihe geschaltet sind und die Spannung an der einen Arbeitswicklung. (3) als Steuerspannung für den ersteng die Spannung an dem Teilwiderstand (12) der anderen Arbeitswicklung (2) als Steuerspannung für den zweiten der beiden gleichsinnig parallel an den sie speisenden Doppelweggleichiichter (17) angeschlossenen Transistoren (14 bzw. 13) dient.
  3. 3. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetverstärker (1) mit Gleichstromausgang auf einen Arbeitswiderstand (18), arbeitet dessen bei Stromdurchgang positives Ende außer mit dem Pluspol des die Transistoren (13, 19) speisenden Doppelweggleichrichters (17) mit dem Emitter des als pnp-Transistor ausgebildeten ersten Transistors (13) und über den Lastwiderstand (16) des als npn-Transistor ausgebildeten zweiten Transistors (19) mit dessen Kollektor verbunden ist, während sein bei Stromdurchgang negatives Ende über je einen Basisvorwiderstand (21 bzw. 22) an die Basiselektroden beider Transistoren angeschlossen ist.
  4. 4. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetverstärker (1) mit Wechselstromausgang auf einen Arbeitswiderstand (18) arbeitet, dessen eines Ende über Basisvorwiderstände (21, 22) mit den Basiselektroden beider Transistoren (13, 14) und dessen anderes Ende außer mit dem Pluspol des die Transistoren speisenden Doppelweggleichrichters (17) mit dem Emitter des ersten Transistors (13) unmittelbar, mit dem Emitter des zweiten Transistors (14) über eine Transformatorenwicklung (23) verbunden ist, in der eine mit der Eingangsspannung des Magnetverstärkers phasengleichd Zusatzspannung (U",) induziert wird.
  5. 5. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer Steuerwicklung (5) des Magnetverstärkers (1) fließender Strom (Iv) so eingestellt ist, daß der Magnetverstärker beim Steuerstrom (I,) Null gerade halb ausgesteuert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1139 550.
DEL46300A 1963-10-30 1963-11-11 Verstaerkungsschaltung mit zwei von einem Magnetverstaerker in Gegenkontakt gesteuerten Transistoren Pending DE1222985B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139550B (de) * 1959-10-27 1962-11-15 Licentia Gmbh Gleichstromverstaerker

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1139550B (de) * 1959-10-27 1962-11-15 Licentia Gmbh Gleichstromverstaerker

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