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DE1222969B - Lochstreifenuebertrager, insbesondere fuer Fernschreibeinrichtungen - Google Patents

Lochstreifenuebertrager, insbesondere fuer Fernschreibeinrichtungen

Info

Publication number
DE1222969B
DE1222969B DEC36649A DEC0036649A DE1222969B DE 1222969 B DE1222969 B DE 1222969B DE C36649 A DEC36649 A DE C36649A DE C0036649 A DEC0036649 A DE C0036649A DE 1222969 B DE1222969 B DE 1222969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
characters
message
generator
output
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC36649A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Cohn
Joseph Pomageot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Original Assignee
Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Francaise Thomson Houston SA filed Critical Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Publication of DE1222969B publication Critical patent/DE1222969B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/02Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L17/12Automatic transmitters, e.g. controlled by perforated tape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

  • Lochstreifenübertrager, insbesondere für Fernschreibeinrichtungen Die Erfindung betrifft einen Lochstreifenübertrager, insbesondere für Fernschreibeinrichtungen, mit einer Lochstreifenstanzeinrichtung und einer in festem Ab- stand davon angeordneten Abtasteinrichtung, zwischen welchen während des Betriebes eine Schleife des Lochstreifens gebildet ist bzw. bei Betriebsunterbrechung dieser gespannt ist.
  • Derartige bekannte Lochstreifenübertrager entsprechen insofern nicht den an sie gestellten Forderungen, als die Nachricht nicht in allen Fällen vollständig übertragen wird. Sofern ununterbrochen Nachrichten eintreffen, werden sie durch den Locher unter Bildung einer Schleife einem Streifen aufgeprägt, der gleichzeitig ununterbrochen vom Sender abgetastet wird. Setzen die eintreffenden Nachrichten nur kurze Zeit aus und gelangt der Locher zu einem kurzen Stillstand, so tritt sendeseitig insofern keine Änderung ein, als der Sender den Streifen weiter abtasten kann, wobei die Schleife des Streifens verkleinert wird.
  • Setzen hingegen die eintreffenden Nachrichten für längere Zeit aus, so spannt sich der Streifen zwischen dem Locher und dem Abtaster, wodurch schließlich letzterer abgestellt wird, was zur Folge hat, daß der Teil des Streifens, der sich zwischen dem Locher und dem Sender befindet, nicht mehr abgetastet werden kann und somit der letzte Teil der -übertragenen Nachricht unvollständig ist.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, nach Beendigung einer Nachricht auf den Streifen Füllzeichen ohne Nachrichteginhalt aufzuprägen. Derartige Betriebszeichen müßten ein Codezeichen des verwendeten Codes sein. Dies stellt jedoch insofern eine Schwierigkeit dar, als der üblicherweise verwendete internationale Code Nr. 2, der aus fünf Einzelzeichen besteht, die zu 32 Codezeichen kombiniert sind, vollständig ausgenutzt ist, d. h. jedem Codezeichen eine Bedeutung zugeordnet ist.
  • Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, wäre es auch denkbar, einen Code zu verwenden, der aus sechs Codeelementen besteht. Dies würde jedoch eine Änderung der zur Zeit gebräuchlichen und überall eingeführten Stanzeinrichtungen und Abtasteinrichtungen voraussetzen.
  • Durch die Erfindung wird eine Lösung des eingangs dargestellten Problems erzielt, ohne daß die angeführten Nachteile auftreten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der dem Lochstreifen einzuprägende Code aus Doppelschritten besteht, von welchen in einem ersten, die Nachrichtensignale enthaltenden Abschnitt jeweils ein Schritt ein den Abschnitt charakterisierendes Markierungszeichen und der zweite ein Nachrichtenzeichen sowie in einem -anschließenden Abschnitt beide Schritte Füllzeichen, deren Anzahl am Ende jeder Gesamtcodierung zumindest dem Abstand der Stanz- von der Abtasteinrichtung entspricht, darstellen, wobei der Eingang der Stanzeinrichtung an einen Speicher geführt ist, bei dessen Belegung über eine Steuerschaltung ein Generator für die Markierungszeichen aktiviert ist, der wechselweise mit dem Ausgang des Codespeichers an den Löcher der Stanzeinrichtung angeschlossen ist, weiter bei Abschaltung der Steuereinrichtung ein ebenfalls an den Locher angeschlossener Generator für die Füllzeichen angestoßen ist, und wobei der Ausgang des Abtasters an eine Einrichtung zur Auswertung der Nachrichtensignale und an zwei codeempfindliche Selektoren gelegt ist, die auf die Markierungs- bzw. Füllzeichen ansprechen und bei Belegung eines der beiden Selektoren der Abtaster und bei Belegung des auf Markierungszeichen empfindlichen Selektors die Einrichtung zur Auswertung der Nachrichtenzeichen aktiviert ist.
  • Die erfindungsgemäßen Lochstreifenübertrager verwenden somit jeweils Zeichenpaare. Um die herkömmliche Übertragungsgeschwindigkeit aufrechterhalten zu können, ist eine doppelte Bandgeschwindigkeit vorgesehen. Da die modernen Standardgeräte dazu ohne weiteres in der Lage sind" stellt dies keine Schwierigkeit dar.
  • Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht der Speidher aus mehreren Zwischenspeichern, wobei ein Ausgang eines ersten Zwischenspeichers an den Eingang der Steuerschaltung und deren Ausgänge an die Eingänge des Generators für die Markierungszeichen eines ersten Zählwerkes und eines zweiten Zwischenspeichers gelegt sind, weiter ' der Ausgang des ersten Zählwerkes an den Generator für die FüHzeichen und einer dessen Ausgänge an ein zweites Zählwerk sowie Ausgänge der Generatoren für die Markierungs- und Füllzeichen sowie des zweiten Zählwerkes an ein Register gelegt sind, wobei die Steuerschaltung durch ein im ersten Zwischenspeicher auftretendes Nachrichtensignal den Generator für die Markierungszeichen, der das Register beaufschlagt, und nach Beendigung des Nachrichtensignals den Generator für die Füllzeichen, der das Register in Abhängigkeit der beiden Zählwerke beaufschlagt, in Betrieb setzt.
  • Weiter kann das erste Zählwerk den Generator für die FüUzeichen nach Aktivierung der Steuerschaltung und das zweite Zählwerk diesen nach einer Zeitspanne abstellen, die der Bewegung einer Markierung des--Streife'ns vom Schreibkopf zum Lesekopf entspricht. Der auf FüRzeichen empfindliche Selektor-,kann über -eine Oder-Schaltung mit dem Abtaster rückgekoppelt sein und der auf Markierungszeichen empfindliche Selektor mit einer Steuerschaltung verbunden, sein, die mit Impulsen. der Übertragungsschaltung beaufschlagt ist und deren Ausgang an die Oder-Schaltung sowie an einen Steuereingang der Einrichtung zur Auswertung der Nachrichtenzeichen gelegt ist.-Vorzugsweise ist weiter, die Eiruichtung zur Ausw#ertung;der Nach.richtenzeichen aus einer TorschaliÜng, _einem S cher und einem Re . stär Gebilden, -wobei der Speicher und das Register mit dem Ausgang eines Taktgebers, dessen Eingang ebenfalls mit dem Ausgang der Steuertorschaltung verbunden ist, beaufschlagt sind, Ein Lochstreif#nübertrager nach der Erfindung--ist nachstehend an Eand eines in der Zeichnung- där2; . gestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Eig. 1 eine schematische Darstellung eines Loch--streifenübertragers in einer ersten B etriebsstellung, F i g. 2 eine ähnliche Darstellung in einer zweiten Betriebsstellung, . .
  • F i g. 3 einen Abschnitt eines Lochstreifens, F i g. 4 ein Blockschaltbild der Steuerschaltung eines erfindungsgemäßen Lochstreifenübertragers an der Ebgangsseite und-F i g. 5 ein Blockschaltbild der - Steuerschaltung an der Ausgangsseite.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Lochstreifenübertrager besteht aus einer Abrollspule D für ein Streifenband, einer Lochstreifeneinrichtung P und einer im Ab- stand d angeordneten Abtasteinrichtung L. Z-wischen der Stanzeinrichtung P und der Abtasteinrichtung L .befindet sich eine-SchleifeB des gelochten Streifens.
  • Die z. B. an eine Teilnehmerfemschreibstelle angeschlossene Lochstreifenstanzeinrichtung wird durch .einen --jeder der eintreffenden Nachrichten voran-,gehenden Startschritt ausgelöst, während die mit der Telegraphieübertragungsleitung- verbundene Abtasteinrichtung durch von der übertragungseinrichtung erzeugte SteuerimphIse in Betrieb gesetzt wird. Letztere Impulse werden beispielsweise von einer Torschaltung oder einemFunktelegraphiegerät mit automatischer Korrektur der übertragungsfehler erzeugt. Die Korrektur erfolgt dabei durch Wiederholung der verstümmelt empfangenen Zeichen, wobei die nicht verstümmelten Zeichen einem Speicher entnommen werden und während der Wiederholungsperioden die Übertragung neuer Zeichen verhindert wird.
  • F ig. 2 zeigt eine andere Betriebsstellung dieser Anordnung. Die Lochstreifenstanzeinrichtung P befindet sich dabei im Stillstand, und dieAbtasteinrichtung L hat so lange gearbeitet, bis sich der Streifen gespannt hat. Ein Zerreißen des Streifens wird durch einen Kontakt vermieden, der durch die mechanische Spannung des Lochbandes betätigt wird und über einen Auslösestromkreis ein Stillsetzen der Abtasteinrichtung L bewirkt. Sofern der zwischen der Stanzeinrichtung P und der Abtasteinrichtung L befindliche Streifen -einen Teil der Information enthielte, wäre somit deren Übertragung unvollständig. Um dies zu vermeiden, ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, die nach dem Ende der vorhergehenden Nachricht die Stanzung von Zeichen ohne eigene Bedeutung, im folgenden als Füllzeichen bezeichnet, bewirkt, um somit den zwischen den beiden Einrichtungen P und L -liegenden Streifen zu füllen, wodurch die vollständige Nachricht an die Abtasteinrichtung L gelangt, bevor dieselbe -abgestellt. wird, Die Anzahl der FüHzeichen wird dabei durch einen Zähler gesteuert. Sofern während der Stanzung von Füllzeichen eine neue Nächricht eintrifft, werden die Füllzeichen unterbrochen, wird der-Zähler auf Null zurückgesteHt und wird die Übertragung, der neuen Nachricht begonnen.
  • Die er-findungsgemäße Anordnung.- benötigt die Verwendung - einer Zeichenkombination, die zweckiiiäßig- von den die Nachricht darstellenden Zeichen verschieden ist. Der internationale Code Nr. 2 für-Fernschreiber, auf den die gewöhnlichen übertra# gungsgeräte' von Telegraphenämtern abgestimmt sind, umfaßt jedoch nur 32 Codezeichen, die- insgesamt benutzt werden. Weitere Codezeichen könnten dadurch gebildet werden, daß man jedes einfache Zeichen durch ein Doppelzeichen oder einen Doppe17 schritt ersetzt. Die einem Zeichen der, Nachricht entsprechenden Doppelschritte können z. B. durch das 32. Codezeichen des internationalen Codes, im folgenden als Markierungszeichen bezeichnet, in V.erbindung mit einem anderen Codezeichen als Nachnehtenzeichen gebildet sein,- wogegen die Füllzeichenpaare durch irgendwelche zwei Codezeichen unter Ausschluß des 32; Codezeichens gebildet sind. Das 32. Codezeichen ist deshalb gewählt, weil es in den unchiffrierten Texten selten benutzt wird.
  • Die erfindungsgemäßen Lochstreifenübertrager verwenden somit jeweils Zeichenpaare. Um die herkömmliche übertragungsgeschwindigkeit aufrechterhalten-zu können, ist eine doppelte Bandgeschwindigkeit vorgesehen. Da die modernen Standardgeräte dazu ohne weiteres in der Lage sind, stellt dies keine Schwierigkeit dar.
  • In F i g. 3 ist ein Abschnitt eines gelochten Streifens dargestellt, dessen -linker Bereich M Doppelschritte aufweist, die aus Markierungszeichen und Nachrichtenzeichen gebildet sind, wogegen der rechte Bereich S Füllzeichenpaare aufweist.. An Hand der F i g. 4 und 5, in welchen die Steuerschaltungen für den Locher bzw. den Leser dargestellt sind, ist näher erläutert, wie diese Doppelschritte gelocht werden und wie die Doppelschritte der Nachrichtenzeichen, welche das 32. Codezeichen enthalten, im Leser aufgespalten werden und somit nur die Nachrichtenzeichen übertragen werden.
  • Die vom Teilnehmer kommenden Signalzeichen sind an die Anschlußklemme 1 eines Reihen-ParaHel-Registers 2 geführt, das die aufeinanderfolgenden fünf Zeichenelemente jedes Signalzeichens auf fünf Parallelspeicher 3 verteilt. Dem Register 2 ist ein Zählwerk zugeordnet, das durch das eintretende Signal ausgelöst wird. Da der Motor des Stanzers 6 nicht sofort die Nenngeschwindigkeit erreicht, werden die einlaufenden Zeichengruppen, um sie zu verzögern, nacheinander über Zwischenspeicher 3, 4 und 5 geführt. Der Speicher 5 steuert über fünf elektronische Relais RP RV R3e R4 und R 5 den Stanzer 6.
  • Die Speicher 3 und 4 arbeiten dabei mit der üblichen Betriebsgeschwindigkeit von 50 Baud, d. h. 62/3 Zeichen pro Sekunde. Die Arbeitsweise des Speichers 5 hingegen ist doppelt so groß. Sobald der Startschrittanzeiger 7 im Speicher 3 ein Zeichen feststellt, steuert er Über den Schalter 8 die Eingabe des ersten Teiles des Zeichenpaares in den Speicher 5, das gewöhnlich das 32. Codezeichen des Codes Nr. 2 ist. Sobald dieses Markierungszeichen dem Streifen aufgeprägt ist, wird das im Speicher 4 gespeicherte Nachrichtenzeichen in den Speicher 5 übertragen und darauf ebenfalls dem Streifen aufgeprägt. Der Speicher 4 erhält darauf aus dem Speicher 3 das nächste Nachrichtenzeichen, und der Zyklus beginnt von neuem.
  • Dem Schalter 7 ist ein Zählwerk 9 zugeordnet, das, sobald im Speicher keine Zeichen mehr aufscheinen, ausgelöst wird. Dieses löst am Ende einer vprbestirnmten Warteperiode, von z. B. 10 Sekunden, einen Füllzeichengenerator 90 aus, der, gesteuert durch einen Zähler 91, an den Speicher 5 eine bestimmte Anzahl von Füllzeichenpaaren abgibt, die nun-mehr dem Streifen aufgeprägt werden. Diese Füllzeichenpaare bestehen gewöhnlich aus zwei beliebigen Zeichenkombinationen, allerdings unter Ausschluß des 32. Codezeichens.
  • Beim Auftreten von Signalzeichen im Speicher 3 unterbricht der Schalter7 augenblicklich den Betrieb des Generators 90, stellt den Zähler 91 auf Null zu- rück und wird der gewöhnlicheArbeitszyklus wiederaufgenommen.
  • An Hand der F i g. 5 ist nachstehend die Abtastung des Streifens näher erläutert- Der Leser 10 wird vom Schalter11 unter der Bedingung ausgelöst, daß der durch die mechanische Spannung des Lochbandes gesteuerte Kontakt das »UND«-Stromtor 12 öffnen läßt. Sofern- an den Ausgangsklemmen des Lesers nicht ein 32. Codezeichen, sondern ein Füllzeichenpaar auftritt, wird zwar der Schalter 113 gespeist, der über den Schalter 11 und die Torschaltung 12 den Leser 10 auslöst, wogegen die fünf Tore 17 geschlossen bleiben. Auf dieseWeise rückt das Lochband vor und wird abgelesen, ohne daß die Zeichen der übertragungsleitung zugeführt werden, bevor ein Markierungszeichen zum Leser gelangt.
  • Tritt im Leser ein Markierungszeichen auf, das den ersten Teil eines Nachrichtenpaares darstellt, spricht der Schalter 14 an, der das Stromtor 15 in Betriebszustand versetzt. Letzteres gestattet den Durchgang eines von der übertragungseinrichtung kommenden ersten Auslöseimpulses, der über den Schalter 11 und das Stromtor 12 dem Leser 10 zugeführt wird. Der Leser hält nämlich beim Eintreffen des Markierungszeichens an und kann nur durch einen von der übertragungseinrichtung 16 stammenden Impuls, mit dem angezeigt wird, daß diese für die übertragung vorbereitet ist, wieder ausgelöst werden. Gleichzeitig öffnet das Stromtor 15 die fünf Stromtore 17 nur während der Zeit, die benötigt ist, die Nachrichtensignalzeichen auf die fünf parallelen Speicher 18 zu übertragen. Dadurch werden die Nachrichtensignalzeichen wieder von dem Markierungszeichen abgespalten. Ein Parallel-Reihen-Register 19 übernimmt die Informationen vom Speicher 18 und überträgt sie als Reihenzeichen über ein Relais 21 zu den übertragungsgeräten. Dem Speicher 18 und dem Parallel-Reihen-Register 19 ist weiter ein Taktgeber 20 zugeordnet, der zu Beginn jedes übertragenen Zeichens einen Startschritt einfügt und den Speicher 18 auf Null zurückführt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Lochstreifenübertrager, insbesondere für Fernschreibeinrichtungen, mit einer Lochstreifenstanzeinrichtung und einer in festem Abstand davon angeordneten Abtasteinrichtung, zwischen welchen während des Betriebes eine Schleife des Lochstreifens gebildet ist bzw. bei Betriebsunterbrechung dieser gespannt ist, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß der dem Lochstreifen einzuprägende Code aus Doppelschritten besteht, von welchen in einem ersten, die Nachrichtensignale enthaltenden Abschnitt (M) jeweils ein Schritt ein den Abschnitt (M) charakterisierendes Markierungszeichen und der zweite ein Nachrichtenzeichen in einem anschließenden Ab- schnitt (S), beide Schritte Füllzeichen, deren Anzahl am Ende jeder Gesamt:codierung zumindest dem Abstand (d) der Stanz- von der Abtasteinrichtung entspricht, darstellen, wobei der Eingang der Stanzeinrichtung (P) an einem Speicher (3, 4) geführt ist, bei dessen Belegung über eine Steuerschaltung (7) ein Generator (8) für die Markierungszeichen aktiviert ist, der wechselweise mit dem Ausgang des Codespeichers (3, 4) an den Locher (6) der Stanzeinrichtung angeschlossen ist, weiter bei Abschaltung der Steuereinrichtung (7) ein ebenfalls an den Locher (6) angeschlossener Generator (90) für die Füllzeichen angestoßen ist, und wobei der Ausgang des Abtasters (10) an eine Einrichtung (17, 18, 19) zur Auswertung der Nachrichtensignale und an zwei codeempfindliche Selektoren (13, 14) gelegt ist, die auf die Markierungs- bzw. Füllzeichen ansprechen, und bei Belegung eines der beiden Selektoren (13, 14) der Abtaster (10) und bei Belegung des auf Markierungszeichen empfindlichen Selektors (14) die Einrichtung zur Auswertung der Nachrichtenzeichen (17, 18, 19) aktiviert ist. 2. übertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher aus mehreren Zwischenspeichem (3, 4) besteht, wobei ein Ausgang eines ersten Zwischenspeichers (3) an den Eingang der Steuerschaltung (7) und deren Ausgänge an die Eingänge des Generators (8) für die Markierungszeichen eines ersten Zählwerkes (9) und eines zweiten Zwischenspeichers (4) gelegt sind, weiter der Ausgang des ersten Zählwerkes (9) an den Generator (90) für die Füllzeichen und einer dessen Ausgänge an ein zweites Zählwerk (91) sowie Ausgänge der Generatoren (8,90) für die Markierungs- und Füllzeichen sowie des zweiten Zählwerkes (91) an ein Register (5) gelegt sind, wobei die Steuerschaltung (7) durch ein im ersten- Zwischenspeicher (3) auftretendes Nachrichtensignal den Generator (8) für die Markierungszeichen, der das Register (5) beaufschlagt, und nach Beendigung des Nachrichtensignals den Generator (90) für die Füllzeichen, der das Register (5) in Abhängigkeit der beiden Zählwerke (9, 91) beaufschlagt, in Betrieb setzt. 3. übertrager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zählwerk (9) den Generator (90) für die Füllzeichen nach Aktivierung der Steuerschaltuni(7) und das zweite Zählwerk (91) diesen nach einer Zeitspanne abstellt, die der Bewegung einer Markierung des Streifens vom Schreibkopf zum Lesekopf entspricht. 4. übertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Filllzeichen empfindliche Selektor (13) über eine Oder-Schaltung (11) mit dem Abtaster (10) rückgekoppelt ist und der auf Markierungszeichen empfindliche Selektor (14) mit einer Steuerschaltung (15) verbunden ist, die mit Impulsen der Übertragungsschaltung beaufschlagt ist und deren Ausgang an die Oder-Schaltung (11) sowie an einen Steuereingang der Einrichtung (17, 18, 19) zur Auswertung der Nachrichtenzeichen gelegt ist. 5. übertrager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Auswertung der Nachrichtenzeichen aus einer Torschaltung (17), einem Speicher (18) und einem Register (19) gebildet ist, wobei der Speicher (18) und das Register (19) mit dem Ausgang eines Taktgebers (20), dessen Eingang ebenfalls mit dem Ausgang der Steuertorschaltung-(15) verbunden ist, beaufschlagt sind.
DEC36649A 1964-08-19 1965-08-13 Lochstreifenuebertrager, insbesondere fuer Fernschreibeinrichtungen Pending DE1222969B (de)

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FR1222969X 1964-08-19

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