DE1222674B - Verfahren zur Herstellung von Polyamiden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PolyamidenInfo
- Publication number
- DE1222674B DE1222674B DEM54254A DEM0054254A DE1222674B DE 1222674 B DE1222674 B DE 1222674B DE M54254 A DEM54254 A DE M54254A DE M0054254 A DEM0054254 A DE M0054254A DE 1222674 B DE1222674 B DE 1222674B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- amino
- hydrochloride
- chlorocarbonyldiphenyl
- monomer
- polyamides
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G75/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing sulfur with or without nitrogen, oxygen, or carbon in the main chain of the macromolecule
- C08G75/30—Polysulfonamides; Polysulfonimides
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G69/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
- C08G69/02—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
- C08G69/08—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from amino-carboxylic acids
- C08G69/12—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from amino-carboxylic acids with both amino and carboxylic groups aromatically bound
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S526/00—Synthetic resins or natural rubbers -- part of the class 520 series
- Y10S526/923—Ethylenic monomers containing at least one salt group
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Polyamides (AREA)
Description
Int. Cl.:
C 08 g
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 39 c-10
Nummer: 1222 674
Aktenzeichen: M 54254IV d/39 c
Anmeldetag: 17. September 1962
Auslegetag: 11. August 1966
Bisher sind faserbildende Homopolykondensate aus Monomeren, welche zwei funktionelle Gruppen
im selben Molekül enthalten, nur in der aliphatischen Reihe erhalten worden. Bei aromatischen Polykondensaten
waren die Molekulargewichte und die Ausbeuten gering, und es waren einfachere Arbeitsweisen
und weniger kostspielige aliphatische Monomere bekannt, um Polykondensate von gleichem oder
höherem Molekulargewicht zu erzeugen. So. sind beispielsweise nie faden- oder faserbildende Poly- ίο
amide von hohem Molekulargewicht aus rein aromatischen Aminosäuren erhalten worden, in welchen
sowohl der Aminorest als auch der Säurerest direkt an den gleichen aromatischen Ring oder das gleiche
Ringsystem gebunden sind.
Es ist ein Verfahren zur Herstellung eines linearen, für die Bildung von geformten Gegenständen geeigneten
Polyamids bekannt, bei welchem man eine polycarbonamidbildende Verbindung der Formel
Y-X
in der Y einen Alkylenrest, Z eine Aminogruppe oder einen eine Aminogruppe leicht liefernden Rest und
X eine Carboxylgruppe, deren Ester oder Amid darstellt, auf 150 bis 3000C erhitzt.
Es ist ferner bekannt, daß man ^-(3-Aminocyclohexyl)-buttersäure
zu einem linearen Polykondensat mit der sich wiederholenden Struktureinheit
/CH<
CH2 CH — CH2 — CH2 — CH2CO —
CH2 CH2
CH
NH
Verfahren zur Herstellung von Polyamiden
Anmelder:
Monsanto Company, St. Louis, Mo. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. E. Wiegand und Dipl.-Ing. W. Niemann,
Patentanwälte, München 15, Nußbaumstr. 10
Als Erfinder benannt:
Ralph William Smith,
William Allen Hooper Huffman, Durham, N. C;
William Thomson Dye jun.,
Chapel Hill, N. C. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Dezember 1961
(160 336)
V. St. v. Amerika vom 18. Dezember 1961
(160 336)
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung von faden- und faserbildenden
Polykondensaten von hohem Molekulargewicht aus aromatischen Monomeren, in denen sowohl der
Aminosubstituent als auch der andere reaktive Substituent direkt an den gleichen aromatischen Ring
oder das gleiche Ringsystem gebunden sind. Die gemäß der Erfindung herzustellenden Polykondensate
sollen eine hohe Stabilität gegenüber Lösungsmitteln, hohen Temperaturen, hydrolysierenden Mitteln,
Strahlung hoher Energie und anderen, ähnlichen verschlechternden Bedingungen aufweisen.
Beansprucht ist ein Verfahren zur Herstellung von Polyamiden der allgemeinen Formel
polykondensieren kann.
Diese bekannten Polykondensate sind ebenfalls von aromatischen, Alkylabschnitte in der Polymerisatkette
aufweisenden aromatischen Aminosäuren abgeleitet, d. h., sie sind Produkte, bei welchen
Säuregruppen von dem aromatischen Kern durch einen aliphatischen Rest getrennt sind. Diese Polyamide
besitzen nicht die erwünschte hohe Temperaturbeständigkeit.
NH-A —R-
Ri
(A = Naphthalin-, substituierter Naphthalin-, Diphenylen- oder substituierter Diphenylenrest; R
= Carbonyl- oder Sulfonylgruppe; Ri = Wasserstoff,
Halogen, Aryl- oder Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder Nitrogruppe), das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man in einer basischen Emulsion, die aus Wasser, einem Protonenakzeptor und
einem Emulgiermittel hergestellt worden ist, ein in
609 609/385
einem organischen Lösungsmittel gelöstes aromatisches Monomeres der allgemeinen Formel
X-(H3N)+
A-R'
Ri
(R' = Carbonylhalogenid- oder Sulfonylhalogenidrest;
X = Chlor, Brom, Sulfat- oder Arylsulfonatrest) unter Rühren der Mischung der Selbstpolykondensation
überläßt.
Die Polykondensation kann nach den Regeln der Lösungs- oder Emulsionspolymerisation, auch Grenzflächenpolymerisation
genannt, erfolgen und wird bei Raumtemperatur ausgeführt.
Aromatische Monomere, die verwendet werden können, sind die Aminsalze aromatischer Säurehalogenide
und die Aminsalze aromatischer Sulfonylhalogenide. Aus diesen Monomeren können durch
das beanspruchte Polykondensationsverfahren Polyamide und Polysulfonamide hohen Molekulargewichts
und guter Stabilität hergestellt werden.
Zur Grenzflächen- oder Emulsionspolymerisation wird eine einfache Mischvorrichtung ausgewählt,
die Emulsion einem raschen Rühren unterworfen und das in einem geeigneten organischen Lösungsmittel
suspendierte Monomere zugegeben. Das Rühren wird bei hoher Geschwindigkeit 10 bis 15 Minuten
lang fortgesetzt, das sich bildende Polykondensat vorzugsweise durch Filtrieren isoliert, gewaschen
und getrocknet.
Als organische Lösungsmittel für die Monomeren sind geeignet Tetrahydrofuran, chlorierte Kohlenwasserstoffe,
wie Methylenchlorid, Chloroform und Chlorbenzol, Benzol, Aceton, Nitrobenzol, Benzonitril,
Acetophenon, Acetonitril, Toluol und Mischungen dieser Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran
und Benzonitril, Tetrahydrofuran und Benzol, Tetrahydrofuran und Acetophenon oder Benzol und
Aceton.
Es- ist gefunden worden, daß eine Mischung aus etwa 1 Teil Tetrahydrofuran und' 2 Teilen Benzonitril
je Gewichtsteil Monomerem für die Herstellung von faserbildenden Polykondensaten zu bevorzugen
ist. Dieses Suspensionsmedium läßt den leichten Übergang des Monomeren in die basische Emulsion
zu und trägt gleichzeitig dazu bei, daß das PoIykondensat während der Polykondensation stark
quillt.
Geeignete Emulgiermittel sind anionische und nichtionische Verbindungen, wie Natriumlaurylsulfat,
Nonylphenoxy(äthylenoxy)äthan oder die Natrium- und Kaliumsalze irgendeiner geeigneten
kondensierten Sulfonsäure.
Der hier verwendete Ausdruck Protonenakzeptor bezeichnet eine Verbindung, die als Säureabfangmittel
wirkt, um die HCl, die während der Reaktion gebildet wird, zu neutralisieren, um die Reaktion zur
Vollendung zu führen. Der pH-Bereich der Reaktionsmischung muß während der Reaktion zweckmäßigerweise
auf einem Wert zwischen 6 und 10 gehalten werden. Geeignete Protonenakzeptoren sind Natriumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Calciumcarbonat,
tert.Amine, wie Triäthylamin, Trimethylamin, Tripropylamin od. dgl.
Erfmdungsgemäß zu verwendende Monomere sind
die Halogenwasserstoffsalze von Aminodiphenylcarbonylhalogeniden und deren ringsubstituierte
Derivate, wie 4-Amino-4'-chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid, 3 - Amino - 4' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid,
3 - Amino - 3' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid, 3 - Amino - 5' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid,
4 - Amino - 3' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid, 4 - Amino - 4' - bromcarbonyldiphenylhydrochlorid,
3 - Amino - 4' - bromcarbonyldiphenylhydrochlorid, 3 - Amino - 3' - bromcarbonyldiphenylhydrochlorid,
3 - Amino - 5' - bromcarbonyldiphenylhydrochlorid, 4 - Amino - 3' - bromcarbonyldiphenylhydrochlorid,
4 - Amino - 4' - chlorcarbonyldiphenylhydrobromid, 3 - Amino - 4' - chlorcarbonyldiphenylhydrobromid,
3 - Amino - 3' - chlorcarbonyldiphenylhydrobromid, 3 - Amino - 5' - chlorcarbonyldiphenylhydrobromid,
4 - Amino - 3' - chlorcarbonyldiphenylhydrobromid, 6 - Methyl - 4 - amino - 4' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid
oder 2' - Methyl - 4 - amino-4'-chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid.
Weitere Monomere sind die Halogenwasserstoffsalze von Aminodiphenylalkancarbonylhalogeniden,
wie 4 - Amino - 4' - chlorcarbonyldiphenylmethylenhydrochlorid oder 3-Amino-4'-chlorcarbonyldiphenylmethylenhydrochlorid.
Weiterhin sind geeignete Monomere die Halogenwasserstoffsalze von Aminonaphthoylhalogeniden,
wie 7 - Amino - 2 - naphthoylchloridhydrochlorid, o-Amino-l-naphthoylchloridhydrochlorid, 7-Amino-2-naphthoylbromidhydrobromid,
6-Amino-2-naphthoylbromidhydrobromid, T-Amino^-naphthoylchloridhydrobromid
oder 5-Amino-2-naphthoylchloridhydrochlorid.
Andere geeignete Monomere sind die Arylsulforiatsalze
von Aminodiphenylcarbonylhalogeniden, Arylsulfonatsalze von Aminonaphthoylhalogeniden, Arylsulfonatsalze
von Aminodiphenylalkancarbonylhalogeniden oder Arylsulfonatsalze von Aminodiphenylsulfonylhalogeniden,
wie 4-Amino-4'-chlorcarbonyldiphenyl - m - toluolsulfonat, 6 - Aminonaphthoylchlorid-p-toluolsulfonat,
4-Amino-4'-chlorcarbonyldiphenylmethan - ρ - toluolsulfonat oder 4 - Amino-4'-chlorsulfonyldiphenyl-p-toluolsulfonat.
Diese Monomeren können nach hier nicht beanspruchtem Verfahren nach der Thionylchloridmethode
oder irgendeiner anderen geeigneten bekannten Arbeitsweise hergestellt werden.
4 - Amino - 4' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid kann nach hier nicht beanspruchtem Verfahren beispielsweise
dadurch hergestellt werden, daß man 4-Amino-4'-carboxydiphenyl durch Behandlung unter
Rückflußbedingungen mit Thionylchlorid in 4-Thionylamino - 4' - chlorcarbonyldiphenyl umwandelt.
Überschüssiges Thionylchlorid kann dann abdestilliert
werden und das Produkt in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran, gelöst, dann
gekühlt und der Einwirkung von wasserfreiem Chlorwasserstoff unterworfen werden, wodurch sich
4 - Amino - 4' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid ergibt.
Die anspruchsgemäß hergestellten Polymeren können folgende allgemeine Formeln haben:
— Ν
Die erfindungsgemäß hergestellten Polymeren sind für die Herstellung von Fasern, Fäden, Filmen und
anderen geformten Gegenständen geeignet. Diese Polykondensate haben einen Erweichungspunkt im
Bereich von 500 bis 6500C und mehr, wie durch die
differentielle Thermoanalyse bestimmt wird, wodurch sie für Anwendungen bei hohen Temperaturen besonders
geeignet werden.
Die erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate sind für Fasern und Fäden, für die hohe Wärmebeständigkeit
erforderlich ist, wie Filter, elektrische Isolierungen, Schläuche, Bremsbeläge, Fallschirme,
Fahrkörbe, Reifencords und andere Zusammensetzungen, welche außergewöhnliche Eigenschaften
erfordern, brauchbar.
Diese Polykondensate sind gegenüber Lösungsmitteln, welche die meisten Polyamide angreifen,
ungewöhnlich widerstandsfähig.
Als Filme können solche Polykondensate für überzüge verwendet werden, welche lang anhaltende
Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen, Säuren, hydrolysierenden Mitteln und anderen abbauenden
Bedingungen erfordern.
In dem folgenden Beispiel sind sämtliche Teile und Prozentsätze, wenn nichts anderes angegeben ist, auf
das Gewicht bezogen.
In einem 500-ml-Behälter wurden 75 ml Wasser,
6,4 g Natriumcarbonat, 2 g Natriumlaurylsulfat und 25 ml Tetrahydrofuran eingebracht. Unter kräftigem
Rühren der Emulsion wurde erfindungsgemäß eine Suspension von 7,04 g 4-Amino-4'-chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid,
gelöst in 17 ml Benzonitril und
9 ml Tetrahydrofuran, zugegeben. Das Rühren wurde fortgesetzt, während 250-ml-An teile Wasser zugegeben
wurden. Es wurde weitere 10 Minuten gerührt. Der Wasserüberschuß wurde zugegeben, um die Quellfähigkeit
der Reaktionsmischung zu verringern. Nach
10 Minuten war die Reaktion vollendet, und das Polykondensat, Poly-4,4'-phenylbenzamid, wurde isoliert,
gewaschen und getrocknet. Es wurde eine Ausbeute von 84% erhalten.
In einer Kapillarschmelzpunktsapparatur wurde bei 4500C nur eine leichte Verfärbung des Polykondensats
beobachtet, wobei nach 14 Minuten langem Erhitzen auf 500° C nur eine geringe Braunfärbung
auftrat. Unter 5100C wurde kein Schmelzpunkt beobachtet. Die differentielle Thermoanalyse zeigte
keine Umwandlung feststellbarer Größe unter 5000C. Die thermogravimetrische Analyse zeigte keinen
wahrnehmbaren Gewichtsverlust unterhalb von 6500C.
Es wurde gefunden, daß das Polymerisat leicht löslich in warmer konzentrierter Schwefelsäure und
unlöslich in Dimethylacetamid, Dimethylsulfoxyd und N-Methylpyrrolidon, welches Lithiumchlorid
enthält, ist.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Polyamiden der allgemeinen Formel
NH-A —R-
Ri
(A = Naphthalin-, substituierter Naphthalin-, Diphenylen- oder substituierter Diphenylenrest;
R = Carbonyl- oder Sulfonylgruppe; Ri =. Wasserstoff, Halogen, Aryl- oder Alkylrest mit
1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder Nitrogruppe), dadurch gekennzeichnet, daß man in einer basischen Emulsion, die aus Wasser,
einem Protonenakzeptor und einem Emulgiermittel hergestellt worden ist, ein in einem organischen
Lösungsmittel gelöstes aromatisches Monomeres der allgemeinen Formel
X-(H3N)H
A —R'
Ri
(R' = Carbonylhalogenid- oder Sulfonylhalogenidrest; X = Chlor, Brom, Sulfat- oder Arylsulfonatrest)
unter Rühren der Mischung der Selbstpolykondensation überläßt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Monomeres 4-Amino-4' - chlorcarbonyldiphenylhydrochlorid, als Lösungsmittel
Benzonitril oder Tetrahydrofuran und eine Emulsion aus 8 bis 12 Teilen Wasser, überschüssigem Natriumcarbonat und 0,01 bis
0,05 Teilen Natriumlaurylsulfat (bezogen auf die Monomerenteile) verwendet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 894 025, 2 868 770;
B ο g d a η ο w et al. in Z. obsc. Chim., 29 (1959), Nr.
USA.-Patentschriften Nr. 2 894 025, 2 868 770;
B ο g d a η ο w et al. in Z. obsc. Chim., 29 (1959), Nr.
3, S. 986 bis 989 (russ.).
609 609/385 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US160336A US3240758A (en) | 1961-12-18 | 1961-12-18 | Process for producing polymers of aromatic amino acids |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1222674B true DE1222674B (de) | 1966-08-11 |
Family
ID=22576475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM54254A Pending DE1222674B (de) | 1961-12-18 | 1962-09-17 | Verfahren zur Herstellung von Polyamiden |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3240758A (de) |
| BE (1) | BE622574A (de) |
| CH (1) | CH420616A (de) |
| DE (1) | DE1222674B (de) |
| DK (1) | DK106299C (de) |
| GB (1) | GB973296A (de) |
| NL (2) | NL286897A (de) |
| SE (1) | SE316302B (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3354125A (en) * | 1963-07-29 | 1967-11-21 | Monsanto Co | Polymers from diaminobenzanilides |
| USRE30352E (en) * | 1966-06-13 | 1980-07-29 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Optically anisotropic aromatic polyamide dopes |
| JPS5130896A (en) * | 1974-09-09 | 1976-03-16 | Sumitomo Chemical Co | Hokozokuhoriamido no seizohoho |
| US4118374A (en) * | 1974-09-09 | 1978-10-03 | Sumitomo Chemical Company, Limited | Production of aromatic polyamides from dicarboxylic acid and diamine |
| US4025494A (en) * | 1975-09-08 | 1977-05-24 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Process for preparing film- and fiber-forming poly(1,4-benzamide) |
| AU2003276655A1 (en) * | 2002-10-30 | 2004-05-25 | Technion Research And Development Foundation Ltd. | Pi - conjugated molecules |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2868770A (en) * | 1954-12-16 | 1959-01-13 | Ind Rayon Corp | Polyamides of para-aminophenyl aliphatic acids |
| US2894025A (en) * | 1955-09-07 | 1959-07-07 | Du Pont | Gamma-(3-aminocyclohexyl)butyric acid and esters |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2667468A (en) * | 1950-08-31 | 1954-01-26 | Celanese Corp Of Amreica | Making polysulfonamides from bissulfonyl chloride and diamine salt in presence of water and waterimmiscible solvent |
| GB709924A (en) * | 1951-03-16 | 1954-06-02 | British Celanese | Improvements in the production of polyamides |
| US2913433A (en) * | 1955-12-28 | 1959-11-17 | Du Pont | Polyamides from hydrocarbon substituted piperazines and carboxyclic dicarboxylic acid |
-
0
- BE BE622574D patent/BE622574A/xx unknown
- NL NL128398D patent/NL128398C/xx active
- NL NL286897D patent/NL286897A/xx unknown
-
1961
- 1961-12-18 US US160336A patent/US3240758A/en not_active Expired - Lifetime
-
1962
- 1962-09-10 GB GB34567/62A patent/GB973296A/en not_active Expired
- 1962-09-13 CH CH1087362A patent/CH420616A/fr unknown
- 1962-09-17 DE DEM54254A patent/DE1222674B/de active Pending
- 1962-09-18 DK DK406162AA patent/DK106299C/da active
- 1962-10-15 SE SE11027/62A patent/SE316302B/xx unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2868770A (en) * | 1954-12-16 | 1959-01-13 | Ind Rayon Corp | Polyamides of para-aminophenyl aliphatic acids |
| US2894025A (en) * | 1955-09-07 | 1959-07-07 | Du Pont | Gamma-(3-aminocyclohexyl)butyric acid and esters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL128398C (de) | |
| US3240758A (en) | 1966-03-15 |
| CH420616A (fr) | 1966-09-15 |
| NL286897A (de) | |
| BE622574A (de) | |
| DK106299C (da) | 1967-01-16 |
| GB973296A (en) | 1964-10-21 |
| SE316302B (de) | 1969-10-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1595681A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von hochschmelzenden Polyamiden | |
| EP1276816A1 (de) | Polyarylethersulfon/polyamid-blends mit verbesserter zähigkeit und fliessfähigkeit | |
| DE1520329A1 (de) | Waermewiderstandsfaehige Polyamide | |
| DE3813354A1 (de) | Thermoplastische formmassen auf basis von funktionalisierten polyphenylenethern und polyamiden | |
| DE1570890A1 (de) | Polymerisate aus Diaminobenzaniliden | |
| DE2204495A1 (de) | Stabilisierte Polyamidzusammensetzungen | |
| DE1420681A1 (de) | Verfahren zur Herstellung aromatischer Polyamide | |
| DE1257425B (de) | Verfahren zum Waermestabilisieren von Polyamiden | |
| DE1271985B (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyamiden | |
| DE4208005C2 (de) | Aromatische Polyamide und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE1222674B (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyamiden | |
| EP0245675A1 (de) | Flammfeste Polyamide | |
| DE1595723A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Polymeren | |
| DE4121705A1 (de) | Thermoplastische formmassen auf der basis von polyarylenethern und teilaromatischen copolyamiden | |
| DE1803646A1 (de) | Bromierte Siloxane sowie Verfahren zu deren Herstellung | |
| EP1105437A1 (de) | Formmassen auf der basis von polyarylenethersulfonen und aliphatischen polyamiden | |
| DE1765738C3 (de) | Isolierender Überzug auf einem elektrischen Leiter | |
| DE3149763A1 (de) | "stabilisierte polyamide" | |
| EP0590392B1 (de) | Formmassen auf der Basis von Polyarylethern und schlagzähmodifizierten teilaromatischen Copolyamiden | |
| DE1221448B (de) | Verfahren zur Herstellung von Copolymerisaten | |
| DE844349C (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyamiden aus Lactamen | |
| DE888617C (de) | Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Polykondensaten | |
| DE69409343T2 (de) | Piperazinylethylaminocarbonyl-Gruppen enthaltende Butadien/Acrylonitrilcopolymere und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2041797A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyarylendihydrotetrazinen | |
| DE2112973A1 (de) | Aromatische Polyesterzusammensetzung |