[go: up one dir, main page]

DE1222535B - Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung - Google Patents

Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung

Info

Publication number
DE1222535B
DE1222535B DEJ19926A DEJ0019926A DE1222535B DE 1222535 B DE1222535 B DE 1222535B DE J19926 A DEJ19926 A DE J19926A DE J0019926 A DEJ0019926 A DE J0019926A DE 1222535 B DE1222535 B DE 1222535B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
code
analog
value
axes
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ19926A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Francis Chapman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1222535B publication Critical patent/DE1222535B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung mit Codescheiben zur Verwendung bei elektrischen Steuerungen für Werkzeugmaschinen oder Rechenmaschinen. Die Funktionswerte werden bei dieser Anordnung von der Stellung eines beweglichen Elementes abgeleitet.
  • Es sind schon Anordnungen bekanntgeworden, bei denen Funktionswerte auf Grund der Stellung eines beweglichen Elementes gebildet werden, jedoch liegt die Schwierigkeit bei diesen Anordnungen darin, daß das bewegliche Element eine konstante größere mechanische Belastung für die Vorrichtung bedeutet. Bei Vorrichtungen, bei denen der bewegliche Teil von einem variablen System gesteuert wird, wie z. B. einer Werkzeugmaschine od. dgl., und deshalb empfindlich auf Abweichungen der Veränderlichen reagieren muß, ist es von großer Bedeutung, die Belastung des Teils auf ein Minimum herabzusetzen.
  • Ferner sind auch schon Anordnungen bekanntgeworden, bei denen Kontaktsegmentcodescheiben und zum Vergleich bzw. zur Abtastung der Winkelstellungen der Achsen Potentiometer bzw. fotoelektrische Systeme verwendet werden. Diese bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß an bestimmten Stellungen der Codescheiben bei der Abtastung der Codewerte Zweideutigkeiten auftreten können. Damit ist an diesen Stellen kein eindeutiger Codewert entnehmbar. Auf Grund dieser Zweideutigkeit können falsche Digitalwerte ausgegeben werden.
  • Es ist der Zweck der Erfindung, diesen Nachteil zu vermeiden und zu ermöglichen, daß zweideutige Codesignale an kritischen Stellungen der Codescheiben eindeutig erkannt werden können.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung unter Verwendung von Codescheiben, bei dem der Analogwert den Drehwinkel einer Achse bestimmt und die Umsetzung des Analogwertes in einen Digitalwert mittels einer zweiten getrennten Achse erfolgt, die die Codescheiben trägt, und bei dem die Winkelstellung der beiden Achsen in einer Vergleichseinrichtung verglichen und die Eingabegröße der Vergleichseinrichtung von auf den Achsen sitzenden Potentiometern abgenommen werden und bei dem auf Grund des Vergleichsergebnisses eine der beiden Achsen so lange verstellt wird, bis Soll- und Istwert übereinstimmen.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Codescheibe außer den ringförmigen Kanälen für die Codierung ein weiterer ringförmiger Kanal vorgesehen ist, der nur an den Stellen Markierungen aufweist, an denen der an diesen Stellen vorhandene Codewert nicht eindeutig ist und daß die Ausgabe der digitalen Codewerte an diesen Stellen auf Grund der Markierungen im Kanal verhindert und daß gleichzeitig bewirkt wird, daß die Codescheibe so lange weitergedreht wird, bis ein eindeutiger Wert abnehmbar ist, d. h. bis im Kanal keine Markierung mehr abgetastet wird.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt.
  • Die Eingangswelle und das dazugehörige Potentiometer und der Antriebsmotor sowie der Antriebsmotor und das Potentiometer der Bezugswelle sind in der Figur nicht gezeigt.
  • In der Figur sind Code-Scheiben CD, und CD2 und die entsprechenden Abtaster CS1 und CS2 perspektivisch gezeigt. Sie sitzen auf der Bezugswelle 16. Die Abtaster CS1 und CS2 enthalten je acht Abtastelemente, die über Leitungen, die mit 109 und 12.0 bezeichnet sind, mit zugeordneten Kontaktsätzen 111 und 112 verbunden sind. Die Kontaktsätze 111 und 112 gehören zu den Relais RY1 und RY2. Die Kontakte sind Arbeitskontakte.
  • Die Ausgangsleitungen aller anderen - nicht gezeigten - Abtaster CS werden an je parallel zu ihnen zugeordnete Kontaktsätze geführt. Die Ausgangsleitungen aller dieser Kontaktsätze liegen parallel, wie an den Punkten 120 bis 127 in der Zeichnung gezeigt ist. Es muß beachtet werden, daß die Relais nur einzeln betätigt werden können. Jede der Scheiben CD1 und CD, enthält z. B. Codemuster aus leitenden und nichtleitenden Segmenten, wobei die Codemuster in sieben konzentrischen Kanälen 131 radial angeordnet sind. Ein achter Kanal, der im äußersten Ring der Scheibe untergebracht ist, enthält ebenfalls eine Anordnung aus einzelnen leitenden und nichtleitenden Flächen. Die sieben Informations-Bits, die einer Stellung der Codescheibe zugeordnet sind, sitzen mit den Markierungen 130 im äußersten Kanal radial auf einer Linie, so daß die Übergänge der Zeichen als mögliche Zweideutigkeiten erkannt werden. Wie aus der Figur ersichtlich, sind die den äußersten Kanälen zugeordneten äußersten Abtastelemente 130 mit dem Punkt 127 und der Leitung 26 über die entsprechenden Kontakte der Kontaktsätze 111 bzw. 112 verbunden. Die Ausgangsleitungen der Informationssignale an den Punkten 120 bis 126 werden parallel auf einen Satz Torschaltungen 135 gegeben, die von Signalen auf der Leitung 30 gesteuert werden. Trift ein Signal auf der Leitung 30 ein, dann werden die Torschaltungen 135 durchlässig gesteuert. Die Codescheiben CD, und CD2 sind auf ihrem Umfang mit einem ungleichförmigen Codemuster versehen, um die nichtlineare Beziehung zwischen der Codierung der Scheiben und der Winkelstellung der Scheiben aufzuzeigen. Selbstverständlich kann das Codemuster auch in gleichförmigen Segmenten angeordnet sein und doch nichtlinear in dem Sinne sein, daß die Veränderungen der Codewerte von Segment zu Segment ungleich sind. Die Signale auf der Leitung 30, die die Torschaltungen 135 durchlässig steuern, werden von einer Torstufe abgenommen, zu der ein Oszillator 118 gehört. Dieser hat eine Ausgangsleitung, auf der Signale, die mit C bezeichnet sind, auftreten, und die mit einer Torschaltung 119 verbunden ist. Ein Flip Flop 115 mit einer Ausgangsleitung, deren Signal mit A bezeichnet ist, ist mit einem zweiten Eingang der Torschaltung 119 verbunden, und die Leitung 26, die das Zweideutigkeitssignal führt, ist mit einem dritten Eingang der Torschaltung 119 verbunden. Die Torschaltung 119 überträgt einen Impuls vom Oszillator 118 zur Leitung 30, wenn das Signal A am Ausgang des Flip-Flop 115 und das Signal B auf der Leitung 26 gleichzeitig auftreten. Der Oszillatorimpuls, der dann durch die Torschaltung durchgelassen wird, gelangt auch auf den einen Eingang 117 des Flip-Flop 115 und schaltet diesen um. Der Flip-Flop 115 wird durch einen Impuls auf seinen Eingang 115 - über die Leitung 28 - so gesteuert, daß er das Signal A abgibt, so daß die Torschaltung 119 vorbereitet ist. Das Signal auf der Leitung 28 wird von einer nicht gezeigten Vergleichseinheit abgegeben.
  • Die Wirkungsweise der Torschaltung 119 wird noch einmal kurz zusammengefaßt: Tritt ein Signal auf der Leitung 28 auf, dann wird der Flip-Flop 115 in einen solchen Zustand gebracht, in dem das Signal A das Tor 119 freigibt, um Signale vom Ausgang C des Oszillators 118 zur . Leitung 30 durchzulassen, und zwar unter der Voraussetzung, daß kein Zweideutigkeitssignal infolge einer Zweideutigkeitsmarkierung 130 auf der gewählten Codescheibe auf der Leitung 26 vorhanden ist. Wenn ein Zweideutigkeitssignal auf der Leitung 26 vorhanden ist, dann gelangen keine Oszillatorsignale durch die Torschaltung, so lange, bis das Zweideutigkeitssignal infolge einer zusätzlichen Drehung der Welle 116, aus der Zweideutigkeitsstellung heraus, beendet ist. In jedem Falle wird die erste Schwingung, die durch die Torschaltung 119 gelangt, mittels der Leitung 122 auf den Flip-Flop 115 zurückgegeben, um die Torschaltung 119 durch Zurückkippen des Flip-Flops über die Seite 117 zu sperren. Auf diese Weise erscheint bei einem Signal von der Vergleichseinheit auf der Leitung 28 nur ein einziger Impuls auf der Leitung 30, und dieser einzelne Impuls tritt nicht auf, wenn gleichzeitig mit dem Signal von der Vergleichseinheit ein Zweideutigkeitssignal vorhanden ist. Die Ausgangssignale auf den Leitungen 25, die die ausgewählte digitale Nachricht des Systems führen, sind mit einem Ausgabegerät verbunden, z. B. mit einem Drucker.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung unter Verwendung von Codescheiben, bei dem der Analogwert den Drehwinkel einer Achse bestimmt und die, Umsetzung des Analogwertes in einen Digitalwert mittels einer zweiten getrennten Achse erfolgt, die die Codescheiben trägt, und bei dem die Winkelstellung der beiden Achsen mit einer Vergleichseinrichtung verglichen und die Eingabegröße der Vergleichseinrichtung von auf den Achsen sitzenden Potentiometern abgenommen werden und bei dem auf Grund des Vergleichsergebnisses eine der beiden Achsen so lange verstellt wird, bis Soll- und Istwert übereinstimmen, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Codescheibe (CD 1, CD 2 ... ) außer den ringförmigen Kanälen für die Codierung (1131) ein weiterer ringförmiger Kanal (130) vorgesehen ist, der nur an den Stellen Markierungen aufweist, an denen der an diesen Stellen vorhandene Codewert nicht eindeutig ist und daß die Ausgabe der digitalen Codewerte an diesen Stellen auf Grund der Markierungen im Kanal (130) verhindert und daß gleichzeitig bewirkt wird, daß die Codescheibe so lange weitergedreht wird, bis ein eindeutiger Wert abnehmbar ist, d. h. bis im Kanal (130) keine Markierung mehr abgetastet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1059 211; deutsche Auslegeschrift Nr. 1079 356; »Product Engineering«, 1953, S. 134 bis 140.
DEJ19926A 1960-05-17 1961-05-16 Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung Pending DE1222535B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1222535XA 1960-05-17 1960-05-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1222535B true DE1222535B (de) 1966-08-11

Family

ID=22401607

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ19926A Pending DE1222535B (de) 1960-05-17 1961-05-16 Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1222535B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059211B (de) 1955-11-10 1959-06-11 Bendix Aviat Corp Codevorrichtung
DE1079356B (de) * 1958-04-15 1960-04-07 Licentia Gmbh Informationswandler

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059211B (de) 1955-11-10 1959-06-11 Bendix Aviat Corp Codevorrichtung
DE1079356B (de) * 1958-04-15 1960-04-07 Licentia Gmbh Informationswandler

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1168127B (de) Schaltungsanordnung zum Vergleich von Zahlen
DE3046363A1 (de) "positionsregelsystem mit einer digitalen inkrementellen messeinrichtung"
DE2204118A1 (de) : Kopiermaschinensteuerung
DE2357005A1 (de) Werkzeugmaschine
DE1222535B (de) Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung
DE2418909A1 (de) Vorrichtung zur positionierung eines verstellbaren maschinenteiles, vorzugsweise bei einer werkzeugmaschine
DE1227263B (de) Schaltungsanordnung zur Umwandlung von in Speicherrelais in paralleler Form zwischen-gespeicherten binaercodierten Eingangs-informationen in eine Folge von binaercodierten Impulsserien
DE1183723B (de) Elektronischer Schluesselgenerator
DE2020072A1 (de) Positioniersystem
DE2742404C2 (de)
DE1183724B (de) Anordnung zur Feststellung von Regelwidrigkeiten beim Betrieb einer Chiffriermaschine
DE1513480C3 (de) Positioniereinrichtung fur ein bewegliches Organ einer Meß oder Werkzeugmaschine
DE1147665B (de) Digitale Stellungsregeleinrichtung fuer Maschinen
DE1477622C3 (de) Vorrichtung zur Begrenzung der Vorschubbewegungen von Schlitten an Werkzeugmaschinen
DE4224654A1 (de) Positionsmeßeinrichtung
DE1156152B (de) Anordnung zur numerischen Steuerung von Arbeitsmaschinen
DE1210041B (de) Reversibles Impulszaehlgeraet
DE2832673C2 (de)
DE1538602A1 (de) Anordnung zur automatischen Praezisionsbearbeitung von Werkstuecken
DE1773999C (de) Anordnung zum Codieren vorgegebener Weglängen in ausgehende elektrische Signale
DE2266021C3 (de) Schutzschalter für Ringzähler
DE1548725C (de) Anordnung zum Ablesen digitaler Skalen
DE1548727C (de) Anordnung zum digitalen Darstellen einer analogen Stellung
DE2403767A1 (de) Vorrichtung zum durchfuehren genauer schrittfoermiger verschiebungen
DE1200359B (de) Einrichtung zur Steuerung der Zaehlrichtung einer Zaehlschaltung