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DE1222520B - Verfahren zur Vermeidung der Rillenbildung, sowie zur Verbesserung der mechanischen und technologischen Eigenschaften an kalt-gewalzten, rostbestaendigen, ferritischen Baendern mit 14 bis 20% Chrom - Google Patents

Verfahren zur Vermeidung der Rillenbildung, sowie zur Verbesserung der mechanischen und technologischen Eigenschaften an kalt-gewalzten, rostbestaendigen, ferritischen Baendern mit 14 bis 20% Chrom

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Publication number
DE1222520B
DE1222520B DEST23138A DEST023138A DE1222520B DE 1222520 B DE1222520 B DE 1222520B DE ST23138 A DEST23138 A DE ST23138A DE ST023138 A DEST023138 A DE ST023138A DE 1222520 B DE1222520 B DE 1222520B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
annealing
cold
formation
rolled
range
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST23138A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Mont Alfred Randak
Dipl-Ing Karl Michel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Stahlwerke Suedwestfalen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahlwerke Suedwestfalen AG filed Critical Stahlwerke Suedwestfalen AG
Priority to DEST23138A priority Critical patent/DE1222520B/de
Priority to GB53415/65A priority patent/GB1123364A/en
Priority to AT1146465A priority patent/AT272392B/de
Priority to LU50111A priority patent/LU50111A1/xx
Priority to CH1770865A priority patent/CH476106A/de
Priority to FR43353A priority patent/FR1466617A/fr
Priority to BE674272D priority patent/BE674272A/xx
Priority to NL6516857A priority patent/NL6516857A/xx
Publication of DE1222520B publication Critical patent/DE1222520B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D6/00Heat treatment of ferrous alloys
    • C21D6/002Heat treatment of ferrous alloys containing Cr
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D8/00Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment
    • C21D8/02Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/46Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for sheet metals
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium

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Description

  • Verfahren zur Vermeidung der Rillenbildung, sowie zur Verbesserung der mechanischen und technologischen, Eigenschaften an kaltgewalzten, rostbeständigen, ferritischen Bändern mit 14 bis 20 % Chrom An kaltgewalzten, rostbeständigen ferritischen Bändern mit 14 bis 20% Chrom treten vielfach parallele zur Walzrichtung mehr oder weniger starke »Rillen« auf, die eine Verwendung in Fällen, wo an die Oberfläche und das Aussehen eines Fertigteils hohe Anforderungen gestellt werden, vielfach in Frage stellen. Dies gilt beispielsweise für Automobilzierteile, für Stoßstangen, Radkappen, Haushaltsgegenstände, Hohlwaren od. dgl. Es besteht die Möglichkeit, die störenden Erscheinungen durch Schleifen und Polieren am Fertigteil zu beseitigen, doch sind die durch die zusätzliche Bearbeitung anfallenden Kosten zumeist wirtschaftlich nicht vertretbar.
  • B i 1 d 1 zeigt dementsprechend im Maßstab 2; 1 die Rillenstruktur auf der Oberfläche eines 17%igen Chrombandstahls. Es hat sich auch herausgestellt, daß die mit diesen Rillen behafteten Bänder nicht über die gewünschten mechanischen und technologischen Eigenschaften verfügen.
  • Umfangreiche Versuche in verschiedenen Ländern haben ergeben, daß der geschilderte Fehler schon am Kaltband oder auch bei der nachträglichen Umformung beim Verbraucher (z. B. Tiefziehen) auftreten kann.
  • Diese Fehlerscheinung ist im deutschen Schrifttum, z. B. in einer Arbeit von H.-G. A p p e 1 und H. Becker, Zeitschrift für Metallkunde, 1963, S.724ff., sowie Technische Berichte, Stahlwerke Südwestfalen, September 1963 (150d), beschrieben. Geeignete Lösungswege zur Behebung dieser Erscheinungen sind hierin nicht angegeben.
  • Der erwähnte Fehler trägt in der Literatur die Bezeichnung Rillen, Wellen, ribbing and roping, ridging, washboard-effect. Bei der großen wirtschaftlichen Bedeutung, die einer Beseitigung dieses Fehlers zukommt, ist es naheliegend, daß überall an der Beseitigung dieses Problems gearbeitet worden ist.
  • Die Untersuchungen haben ergeben, daß die sogenannte Rillenbildung wahrscheinlich auf die ausgeprägte zeilige Anordnung der Karbide bzw. auch der Ferritkörper zurückzuführen ist. Diese charakteristische Struktur entsteht offenbar bereits durch den Warmwalzvorgang und ist ein Zeichen dafür, daß im Gefüge infolge Entmischungen eine ausgeprägte Heterogenität vorliegt.
  • Die Bemühungen gehen daher dahin, die zeilige Anordnung des Gefüges als wahrscheinliche Ursache der Rillenbildung zu beseitigen.
  • In mehreren Druckschriften werden Verfahren zur Vermeidung der Rillenbildung durch Zulegieren von bis zu 0,75 % Niob oder Vanadium gelehrt, z. B. in der USA.-Patentschrift 2 965 479 und den französischen Patentschriften 1284 290 und 1338498.
  • Die vorgenannten Elemente sollen durch Abbinden von Kohlenstoff und Stickstoff eine zeilige Anordnung der Karbide bzw. Nitride verhindern.
  • Die Legierungselemente Niob und Vanadium verändern aber den Werkstoff in seinem Verhalten. Zum Beispiel ändern sich die Festigkeitseigenschaften, und es wird die Polierfähigkeit, die gerade bei diesem Stahl eine große Rolle spielt, erheblich verschlechtert. Außerdem verteuert das Verfahren die Herstellungskosten.
  • Die USA.-Patentschriften 3 128 211 sieht neben einer Zulegierung von Niob eine Verbesserung des Gußgefüges durch Rütteln, Kaltvergießen oder Zugabe eines keimbildenden Mittels vor. Außerdem soll durch mehrfaches Zwischenglühen bei der Kaltwalzung die Rilligkeit vermieden werden.
  • Das mehrfache Zwischenglühen bei der Kaltwalzung kann aus wirtschaftlichen Gründen jedoch nur in Sonderfällen zur Anwendung kommen.
  • In anderen Druckschriften sind besondere Glühverfahren bekanntgeworden, die die zeilige Anordnung der Ferritkörner und Karbide beseitigen sollen. Diese Verbesserung soll durch verschieden langes Glühen oberhalb des Umwandlungspunktes im Zweiphasengebiet (Austenit), vorzugsweise im Bereich zwischen 950 und 1050° C,.mit anschließender normaler Abkühlung und üblicher Glühung unterhalb des Umwandlungspunkts, zum Teil auch während der Kaltwalzung erreicht, werden (vgl. zum Beispiel die USA.-Patentschriften 2 772 992, 2 808 353 und 3 139 358). .
  • Bei allen diesen Verfahren bestand die Lösung der Aufgabe grundsätzlich darin, während eines einzigen Glühprozesses durch längere ödet kürzere Glühzeiten bei hohen Temperaturen eine Auflösung der Karbide und gleichzeitig ein Kornwachstum der Ferritkörner zu erreichen.
  • Jedoch bietet keiner dieser Vorschläge eine technisch und vor allem wirtschaftlich befriedigende Lösung, denn die Glühung oberhalb des Umwandlungspunkts bewirkt selbst bei kurzen Glühzeiten eine starke Verschlechterung der Oberfläche, die bei den hohen Anforderungen eine normale Verwendung der Bänder in Frage. stellt oder zusätzliche Arbeitsgänge, wie Schleifen. od. ä.- erforderlich macht.
  • Das Problem - der technisch einwandfreien und wirtschaftlich vertretbaren Beseitigung der sogenannten _Rillenbildung ist also bis heute ungelöst geblieben.
  • überraschenderweise hat sich nun gezeigt, daß durch eine- bestimmte Wärmebehandlung bei der Warmbandglühung, die stufenweise bei niedrigen Temperaturen und entsprechenden Glühzeiten durchgeführt wird, die besprochene Rilligkeit vermieden werden kann.
  • Versuche, die zunächst bei Einzeltemperaturen zwischen 780 und 920° C durchgeführt wurden, erbrachten selbst bei extrem langen Haltezeiten von mehr als 100 Stunden keine Beseitgung des Fehlers, da hierdurch allein eine merkliche Gefügeverbesserung im Sinne einer Beseitigung der zeiligen Struktur nicht erreichbar war.
  • Erst durch die Kombination einer höheren mit einer direkt anschließenden tieferen Temperatur bei entsprechenden Glühzeiten erfährt das Gefüge, wie durch weitere Versuche festgestellt wurde, eine starke Veränderung, die in einer Verbesserung der Kornstruktur und einer Auflösung der Karbidzeilen resultiert.
  • Danach besteht das erfindungsgemäße Verfahren zur Vermeidung der sogenannten Rillenbildung (Ribbing and Roping, Riding) sowie zur Verbesserung des Mikrogefüges zwecks Erhöhung der mechanischen und technologischen Eigenschaften an kaltgewalzten, rostbeständigen ferritischen Stahlbändern mit 14 bis 20 % Cr während der üblichen Haubenglühung der Warmbänder darin, daß in einer ersten Verfahrensstufe das Warmband als Bund (Coil) zunächst bis zu 10 Stunden im Bereich zwischen 750 und 970° C geglüht wird, wobei die Glühtemperatur vorzugsweise wenig unter bzw. im Bereich der beginnenden Austenitbildung, d. h. mindestens 50° C unter und maximal 50° C über der beginnenden Austenitbildung liegen- soll, und daß in einer zweiten Verfahrensstufe eine Ofenabkühlung auf einen Bereich zwischen 700 und 850° C erfolgt und daß in diesem Bereich bis zu 40 Stunden gehalten wird, wobei der Zusammensetzung des Stahls entsprechend die Temperatur der optimalen Rekristallisationsgeschwindigkeit anzustreben ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Glühung der ersten Verfahrensstufe etwa 1 Stunde bei 910° C und die der zweiten etwa 8 Stunden bei 810° C durchgeführt wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren liegt die obere Glühtemperatur der .ersten Verfahrensstufe also noch im Ferritgebiet, doch können eventuell schon geringe Mengen Austenit vorliegen, die jedoch keineswegs erforderlich sind.
  • Bei den Versuchen wurde außerdem festgestellt, daß der gefundene Effekt dann nur in wesentlich geringerem Maße eintritt, wenn zwischen der ersten und der zweiten Verfahrensstufe das Glühgut aus irgendwelchen Gründen aus dem Ofen entfernt und auf Raumtemperatur abgekühlt wird.
  • Vielmehr zeigte es sich, daß der erfindungsgemäße Effekt nur mit Hilfe der offenbarten kontinuierlichen Stufenglühung, und zwar zuerst bei einer höheren und anschließend bei einer tieferen Temperatur während verhältnismäßig kurzer Glühzeiten erreicht wird.
  • Da das beschriebene Glühverfahren im Bereich der bisher betrieblich durchgeführten Glühungen liegt, entstehen vorteilhafterweise keine wesentlichen Mehrkosten.
  • In den nachfolgenden Beispielen und den B i 1 d e r n 1 bis 5 wird die Erfindung näher erläutert. Die in diesen Beispielen wiedergegebenen Versuchsergebnisse sowie die Aufnahmen bzw. Mikroaufnahmen beziehen sich auf Durchschnittswerte und -befunde von Reihenversuchen. Beispiel 1 Chromstahlbänder der nachstehend chemischen Zusammensetzung:
    C Si Mn P S Cr Ni Mo N2
    0,05 0,44 0,28 0,021 0,010 17,40 0,20 0,08 0,0362
    entsprechend dem Typ DIN X 8 Cr 17 oder AISI 430 wurden als Warmband von 3 mm Dicke folgendermaßen geglüht: Fertigung nach konventionellem Verfahren a) 4 Stunden halten bei 830° C; b) Luftabkühlung; c) anschließend wurde das Band von 3 mm auf 0,8 mm kalt gewalzt, im Durchlaufofen bei etwa 850° C geglüht und gebeizt.
  • Befund nach b) und c): starke Rillenbildung.
  • -- B i 1 d 2 zeigt die Mikroaufnahme eines Warmbands, 3 mm, 3 Stunden bei 830° C betriebsmäßig geglüht. Der Maßstab dieses B i 1 d e s 2 sowie der weiteren B i 1 d e r 3 bis 5 beträgt 500: 1, d. h., 5 mm Bildlänge entsprechen 10 R., B i 1 d 3 zeigt dasselbe Warmband gemäß B i 1 d 2 auf 0,8 mm gewalzt und geglüht.
  • Beispiel 2 Fertigung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren unter Verwendung von Bändern derselben Zusammensetzung und Vorbehandlung wie bei Beispiel 1 a) 1 Stunde halten bei 910° C; b) Ofenabkühlung auf 810° C, Haltezeit 8 Stunden; c) Luftabkühlung; d) anschließend wurde das Band auf üblichem Wege wie unter 1, c) weiterverarbeitet.
  • Befund nach c) und d): keine Rillenbildung. Bild 4 zeigt ein erfindungsgemäß behandeltes Warmband, 3 mm, 1 Stunde bei 910° C und 8 Stunden bei 810° C geglüht.
  • B i 1 d 5 zeigt dasselbe Warmband gemäß B i 1 d 4 auf 0,8 mm gewalzt und geglüht.
  • Wie das B i 1 d 2 zeigt, ist bei einem in üblicher Weise geglühten Warmband vor der Kaltwalzung festzustellen, daß die Karbide parallel in zeiliger Form angeordnet sind, und zwar in Ketten entlang den Ferritkorngrenzen.
  • Nach B i 1 d 3 sind diese Verhältnisse nach der Kaltwalzung und Endglühung kaum verbessert. Man sieht weiterhin die zeilig angeordneten Karbideinschlüsse als vermutliche Ursache der Rillenbildung.
  • B i 1 d 4 zeigt das nach der erfindungsgemäßen, kontinuierlichen Stufenglühung behandelte Material. Man sieht im Gegensatz zu dem Material nach B i 1 d 2 hier einerseits noch deutlich die grob rekristallisierten Ferritkörper, zum anderen sind die Karbide nicht mehr bevorzugt an den Korngrenzen ausgeschieden. Besonders hervorzuheben ist die beträchtliche Abschwächung der zeilenförmigen Orientierung der Karbidkörner.
  • Es sei zusätzlich auf das erhebliche Anwachsen der Karbidkörner im Gegensatz zu den vielen kleinen Körnern nach B i 1 d 2 hingewiesen.
  • Diese in B i 1 d 4 wiedergegebene, weitgehend gleichmäßige Verteilung der Karbide ist, wie aus B i 1 d 5 hervorgeht, im Zuge der Kaltverformung nicht nur erhalten geblieben, sondern hat sich darüber hinaus einer nahezu statistischen Verteilung genähert. Zu bemerken ist auch, daß die Grobkornausbildung nach B i 1 d 4 durch die Kaltverformung erwartungsgemäß verfeinert wurde.
  • Das Ergebnis zahlreicher Betriebsversuche bei der Weiterverarbeitung des erfindungsgemäß behandelten Materials ergab eine volle Bestätigung dieser auf den gefundenen Effekt zurückzuführenden Erscheinungen insofern als die Rillenbildung nachweislich beseitigt bzw. weitgehend abgeschwächt werden konnte; die Polierfähigkeit dieses Materials sowie sein Glanz wiesen die eingangs beschriebenen Fehlerscheinungen nach dem Stand der Technik nicht mehr auf.
  • In übereinstimmung mit der festgestellten, verbesserten Mikrohomogenität wurde auch erwartungsgemäß eine Verbesserung der mechanischen und technologischen Eigenschaften, insbesondere bezüglich des Verhältnisses von Längs- und Querwerten, festgestellt. Hier ergaben sich teilweise überraschende Werte, deren Nachweis vorbehalten bleibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Vermeidung der sogenannten Rillenbildung sowie zur Verbesserung des Mikrogefüges zwecks Erhöhung der mechanischen und technologischen Eigenschaften an kaltgewalzten, rostbeständigen ferritischen Stahlbändern mit 14 bis 20 % Cr während der üblichen Hauben- . glühung der Warmbänder, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in einer ersten Verfahrensstufe das Warmband als Bund zunächst bis zu 10 Stunden im Bereich zwischen 750 und 970° C geglüht wird, wobei die Glühtemperatur vorzugsweise wenig unter bzw. im Bereich der beginnenden Austenitbildung, d. h. mindestens 50° C unter und maximal 50° C über der beginnenden Austenitbildung liegen soll, und daß in einer zweiten Verfahrensstufe eine Ofenabkühlung auf einen Bereich zwischen 700 und 850° C erfolgt und daß in diesem Bereich bis zu 40 Stunden gehalten wird, wobei der Zusammensetzung des Stahls entsprechend die Temperatur der optimalen Rekristallisationsgeschwindigkeit anzustreben ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühung der ersten Verfahrensstufe etwa 1 Stunde bei 910° C und die der zweiten etwa 8 Stunden bei 810° C durchgeführt wird.
DEST23138A 1964-12-28 1964-12-28 Verfahren zur Vermeidung der Rillenbildung, sowie zur Verbesserung der mechanischen und technologischen Eigenschaften an kalt-gewalzten, rostbestaendigen, ferritischen Baendern mit 14 bis 20% Chrom Pending DE1222520B (de)

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GB53415/65A GB1123364A (en) 1964-12-28 1965-12-16 Process for the treatment of ferritic steel strips
AT1146465A AT272392B (de) 1964-12-28 1965-12-20 Verfahren zur Vermeidung der Längsstreifigkeit sowie zur Verbesserung der mechanischen und technologischen Eigenschaften an kaltgewalzten, rostbeständigen, ferritischen Bändern mit 14-20% Chrom
LU50111A LU50111A1 (de) 1964-12-28 1965-12-21
CH1770865A CH476106A (de) 1964-12-28 1965-12-22 Verfahren zur Herstellung von kaltgewalzten, rostbeständigen ferritischen Stahlbändern mit einem 14-20 %igen Chromgehalt mit verbessertem Mikrogefüge
FR43353A FR1466617A (fr) 1964-12-28 1965-12-22 Procédé pour éviter la formation de stries et pour l'amélioration des propriétés mécaniques et technologiques des rubans ferritiques inoxydables, laminés à froidet contenant 14 à 20% de chrome
BE674272D BE674272A (de) 1964-12-28 1965-12-23
NL6516857A NL6516857A (de) 1964-12-28 1965-12-23

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045958A3 (en) * 1980-08-09 1982-04-07 Nippon Steel Corporation Process for producing ferrite stainless steel sheets having excellent workability

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0045958A3 (en) * 1980-08-09 1982-04-07 Nippon Steel Corporation Process for producing ferrite stainless steel sheets having excellent workability

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