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DE1222301B - Dezimal-digitale Grenzwert-Schaltvorrichtung - Google Patents

Dezimal-digitale Grenzwert-Schaltvorrichtung

Info

Publication number
DE1222301B
DE1222301B DEF37890A DEF0037890A DE1222301B DE 1222301 B DE1222301 B DE 1222301B DE F37890 A DEF37890 A DE F37890A DE F0037890 A DEF0037890 A DE F0037890A DE 1222301 B DE1222301 B DE 1222301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
decade
limit value
value
relay
switching device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF37890A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Linsert
Friedmar Poehler
Dr Gerhard Gaessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF37890A priority Critical patent/DE1222301B/de
Priority to CH1082563A priority patent/CH424321A/de
Priority to GB3755663A priority patent/GB1040595A/en
Publication of DE1222301B publication Critical patent/DE1222301B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/14Quality control systems
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/02Comparing digital values
    • G06F7/026Magnitude comparison, i.e. determining the relative order of operands based on their numerical value, e.g. window comparator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtung In der industriellen Fertigung werden z. B. bei der Meßwerterfassung und -verarbeitung immer wieder Schaltvorrichtungen benötigt, die unterschiedliche Signale dann abgeben sollen, wenn sich eine zu klassifizierende Information innerhalb, oberhalb oder unterhalb voreinstellbarer Grenzen befindet. Solche Schaltvorrichtungen eignen sich z. B. zum Sortieren und Klassifizieren von Teilen nach Abmessung, Gewicht oder anderen Eigenschaften; auch lassen sich damit z. B. Kennzeichnungen beim Drucken oder Lochen des Meßwertes erzeugen oder andere Signale ableiten.
  • Es sind elektrische, analog arbeitende Schaltungen bekannt, wobei die Grenzwert-Schaltvorrichtung anspricht, sobald sich eine analog veränderliche Spannung außerhalb bestimmter voreingestellter Grenzen befindet. Hier ist die Schaltgenauigkeit im wesentlichen von der Stabilität der Versorgungsspannungen, vom Temperatur- und vom Schaltverhalten der Bauelemente abhängig. Je enger die Bereichsgrenzen eingestellt sind im Verhältnis zum gesamten geforderten Variationsbereich, um so geringer ist im allgemeinen die zu erwartende Schaltgenauigkeit.
  • Dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtungen arbeiten je nach Anzahl der Dekaden beliebig genau, und zwar unabhängig von den eingestellten Bereichsgrenzen. Bekannt sind solche, die eine große Anzahl von Relais verwenden, meist zehn Stück pro Dekade, oder aber solche mit weniger Relais, welche komplizierte, meist in mehreren Ebenen aufgebaute Bereichsschalter verwenden, die z. B. in einer Endstellung alle Kontakte, in der anderen Endstellung keinen der Kontakte kurzschließen.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man eine sicher arbeitende dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtung bei vergleichsweise kleinem Aufwand mit Hilfe einfacher Schalter und mit nur einem Relais pro Dekade und pro Grenze aufbauen kann. In F i g. 1, 2 und 3 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schaltungsmäßig dargestellt. Jedes Relais ist mit nur einem Umschaltkontakt oder einem Arbeits- bzw. Ruhekontakt bestückt, von denen allein der Schaltzustand des Relais der wertmäßig höchsten Dekade - jeweils für die obere und die untere Grenze - Kriterium für alle Dekaden ist, ob sich der Ist wert innerhalb, oberhalb oder unterhalb der voreingestellten Grenzen befindet; und zwar nach einer maximalen Schaltzeit von einer Relais-Ansprechzeit pro Dekade (F i g. 1 und 2). Ferner wird gezeigt, wie sich diese Grenzwert-Schaltvorrichtung unter Umgehung von dem Verschleiß unterworfenen Teilen, wie Relais und Kontakten, im wesentlichen durch Anwendung von Torschaltungen aufbauen läßt (F i g. 3).
  • An Hand von F i g. 1 wird nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und erläutert: Die zu klassifizierende Information - der sogenannte Istwert - wird im Beispiel durch je einen getrennten dekadischen Schalter für die Hunderter, die Zehner und die Einer dargestellt; die Kontaktschiene jeder Dekade S1, S2 und S3 ist über Entkopplungsdioden D 1, D 2 und D 3 mit Minuspotential verbunden. Parallel zu den Schalterausgangselektroden 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, jeder Dekade liegen korrespondierend die Eingangselektroden sowohl des unteren als auch des oberen Grenzschalters. Je zwei benachbarte Grenzschalter-Eingangselektroden sind mit einer Diode B 0, B 1, B 2 bis B 8 so überbrückt, daß ihre Anoden bei der in F i g. 1 angenommenen Polarität der Spannung an der höherwertigen Grenzschalterelektrode liegen. Die Ausgangselektroden a und b der drei Grenzschalter für die obere Bereichsgrenze HO, ZO und E0 sind mit den Relais A, B und C verbunden; die Ausgangselektroden a und b der drei Grenzschalter für die untere Bereichsgrenze HU, ZU und EU sind mit den Relais D, E und F verbunden. Zwischen den Ausgangselektroden der Hunderter- und Zehnerdekade und den entsprechenden Relais sind jeweils Entkopplungsdioden D 4 bis D 7 bzw. Relaiskontakte b, c, e, f zwischengeschaltet. Die Relais A bis F sind mit ihrem anderen Spulenanschluß im Beispiel gemeinsam mit Pluspotential verbunden.
  • Die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung nach F i g. 1 ist die folgende: Für die Klassifizierung des Istwertes nach der oberen Bereichsgrenze arbeiten die Relais A, B und C; für die Klassifizierung nach der unteren Bereichsgrenze die Relais D; E und F, und zwar so, daß ein Kontakt des A-Relais ein Signal für die gesamte obere Bereichsgrenze und ein Kontakt des D-Relais ein Signal für die gesamte untere Bereichsgrenze liefern. Das System ist so aufgebaut, daß von den Relais A, B und C mindestens das. A-Relais Strom führt, von den Relais D, E und F aber mindestens das D-Relais stromlos bleibt für den Fall, daß sich die zu klassifizierende Information innerhalb der voreingestellten Grenzen, d. h. unterhalb der oberen Grenze und oberhalb der unteren Grenze befindet. Entsprechend ändern sich die Schaltzustände vom A- und D-Relais, wenn der obere Grenzwert überschritten bzw. der untere Grenzwert unterschritten werden.
  • Im Beispiel von F i g. 1 sind der obere Grenzwert 463, der imtere auf 448 und der Istwert auf 456 eingestellt. Betrachtet man die Lage des Istwertes zur oberen Grenzwerteinstellung, so ergibt sich folgendes: Rein wertmäßig überschreitet die Einerstelle des Istwertes (6) die Einerstelle des oberen Grenzwertes (3). Das C-Relais bleibt in diesem Fall über die gesperrten Brückendioden B 3, B 4, B 5 stromlos. Die Zehnerstelle des Istwertes (5) bleibt wertmäßig unter der Zehnerstelle des oberen Grenzwertes (6). Das B-Relais erhält Strom über D2,S2, Zehnerkontakt 5, ZOb und D 6. Der Istwert und der obere Grenzwert der Hundertdekade sind wertmäßig gleich. Ob der Istwert die obere Grenze überschreitet oder nicht, läßt sich also allein unter Betrachtung der Hunderterdekade nicht entscheiden, vielmehr bestimmt hier die Zehnerdekade die weitere Klassifizierung durch einen sogenannten übertrag. Diesen übertrag liefert das B-Relais mit seinem b-Kontakt, das A-Relais bekommt Strom über D1, S1, Hunderterkontakt 4, HOa, b-Kontakt. Der (Gesamt-)Istwert liegt also entsprechend dem oben beschriebenen System unterhalb des oberen Grenzwertes. Zusammengefaßt wird festgestellt: Die Relais A, B und C führen dann Strom, wenn der Istwert jeder einzelnen Dekade kleiner oder gleich der oberen Grenzwerteinstellung jeder Dekade ist; sind Istwert und oberer Grenzwert der Hunderter- und Zehnerdekade gleich und der Istwert der Einerdekade kleiner oder gleich dem oberen Grenzwert der Einerdekade, so erfolgen überträge von der Einer- auf die Zehnerdekade und von der Zehnerdekade auf die Hunderterdekade. Die Relais A, B und C führen also alle Strom. Der Istwert wird als »unterhalb der oberen Grenze« klassifiziert.
  • Das beschriebene System für die Klassifizierung des Istwertes nach dem oberen Grenzwert gilt analog fär die Klassifizierung des Istwertes nach dem unteren Grenzwert mit dem Unterschied, daß die Relais D, E und F gegenüber den Relais A, B und C entsprechend die Nichtfunktion ausführen, genauer: Die Relais D, E und F bleiben stromlos, wenn der Istwert jeder einzelnen Dekade größer oder gleich der unteren Grenzwerteinstellung jeder Dekade ist; sind Istwert und unterer Grenzwert der Hunderter- und Zehnerdekade gleich und der Istwert der Einerdekade größer oder gleich dem unteren Grenzwert der Einerdekade, so erfolgen auch keine überträge. Die Relais D, E und F bleiben stromlos, der Istwert wird als »oberhalb der unteren Grenze« klassifiziert.
  • Unterschreitet der Istwert z. B. in der Einerdekade die untere Grenzwerteinstellung, so erfolgen jetzt überträge von der Einer- auf die Zehnerdekade und von der Zehner- auf die Hunderterdekade. Die Relais D, E und F führen Strom. In diesem Fall wird der Istwert als »unterhalb des unteren Grenzwertes« klassifiziert.
  • Bei der Definition der Grenzen wird davon ausgegangen, daß ein mit der oberen oder unteren Grenze identischer Istwert als innerhalb der Grenzen gewertet werden soll; diese Definition bewirkt, daß die Ausgangselektrode a des unteren Grenzschalters der Einerdekade elektrisch um einen Schritt gegen deren mechanische Schalterstellung versetzt sein muß (F i g. 1).
  • Im folgenden seien verschiedene Variationen der Schaltvorrichtung beschrieben, die je nach dem vorgesehenen Anwendungsfall von Vorteil sein können; die jedoch nichts am System ändern.
  • Stellt man die Forderung, daß das A-Relais einen Kontakt dann schließen soll, wenn die zu klassifizierende Information den oberen Grenzwert überschreitet, und daß das D-Relais einen Arbeitskontakt dann schließen soll, wenn die zu klassifizierende Information den unteren Grenzwert unterschreitet, so erfordert das angegebene System im stromlosen Zustand für das A-Relais (oberer Grenzwert) einen Ruhekontakt, für das D-Relais (unterer Grenzwert) einen Arbeitskontakt (F i g. 1). Das umgekehrte Schaltverhalten im stromlosen Zustand läßt sich dadurch herbeiführen, daß die Brückendioden B 0 bis B 8 aller drei Dekaden invertiert werden und die Ausgangselektroden der Schalter für die obere und für die untere Grenze nach F i g. 2 angeordnet werden. Die Entkopplungsdioden D 4 bis D 7 (F i g.1) können entfallen, wenn für den b-, e-, c- und f-Arbeitskontakt je ein Umschaltkontakt zur Verfügung steht. Diese Modifikation ist ebenso in F -i g. 2 dargestellt.
  • Die zu klassifizierende Information - der Istwert - ist in den F i g. 1 bis 3 im Dezimalcode vorgegeben und in Form einer dekadischen Schalterstellung dargestellt. Der Istwert kann aber auch in einem beliebigen anderen Code anfallen, in den Dezimalcode umgewandelt und z. B. auch durch Relaiskontakte oder elektronische Schalter dargestellt werden.
  • Der Istwert muß nach einer Klassifizierung oft noch weiterverarbeitet, z. B. ausgedruckt oder abgelocht, werden, ohne daß ein zweiter, elektrisch getrennter Istwertgeber zur Verfügung steht. In diesem Fall läßt sich der Istwertgeber über zusätzliche Entkopplungsdioden und zwei getrennte Spannungsquellen (nicht dargestellt) ohne Schwierigkeiten zeitlich nacheinander klassifizieren und weiterverarbeiten.
  • Die beschriebene und in F i g. 1 dargestellte Grenzwert-Schaltanordnung hat für gewisse Anwendungsfälle Nachteile, die einmal in der begrenzten Lebensdauer von Relaisbauteilen liegen und zum anderen in dem für die Klassifizierung des Istwertes relativ hohen Zeitbedarf, der für eine dreidekadige Anordnung bei etwa maximalen drei Relais-Ansprechzeiten liegt. Ein weiterer Nachteil kann unter Umständen darin bestehen, daß die Anordnung nach F i g. 1 im stromlosen Zustand meldet: »oberhalb der oberen Grenze«.
  • Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die genannten Nachteile in einer im Prinzip wie F i g.1 gleichen, jedoch vollelektronischen Anordnung nach F i g. 3 vermieden, die aus Torschaltungen (Undfunktionen U, Oderfunktionen O, Impedanzwandlern 1 und Umkehrstufe N) aufgebaut sind. Soll die am dargestellten Beispiel an Hand von F i g. 1 beschriebene Wirkungsweise mit logischen Schaltelementen erreicht werden, so muß für die obere Grenze der A-Relais-Kreis Strom führen; diese Bedingung ist erfüllt, wenn über die Schalterausgangselektroden HOa oder HOb Strom fließt. über die Elektrode HOa kann nur dann Strom fließen, wenn auch der B-Relais-Kreis Strom führt, d. h. HOa und B-Relais-Kreis müssen durch ein Und-Gatter U, miteinander verbunden sein, ferner sind der Ausgang von U3 und HOb durch ein Oder-Gatter 0s miteinander verknüpft. Entsprechend dem A-Relais-Kreis ist die Elektrode ZOa mit E0 durch ein Und-Gatter Ui verbunden, dessen Ausgang mit ZOb durch das Oder-Gatter 01 miteinander verknüpft ist. Am Ausgang A entsteht negatives Potential für den Fe, daß der Istwert unterhalb des oberen Grenzwertes liegt.
  • Das für die obere Grenze Gesagte gilt analog für die untere Grenze mit dem Unterschied, daß am Ausgang B Nullpotential entsteht für den Fall, daß der Istwert oberhalb der unteren Grenze liegt. Durch Reihenschaltung einer Umkehrstufe N (Nichtfunktion) an den Ausgang B läßt sich erreichen, daß am Ausgang C ebenso wie am Ausgang A negatives Potential entsteht, wenn der Istwert innerhalb des oberen und unteren Grenzwertes liegt. Werden der obere Grenzwert über- oder untere Grenzwert unterschritten, so entsteht am Ausgang A oder C Nullpotential.
  • Mit Rücksicht auf die an den Brückendioden abfallenden Kniespannungen sind jeder Schaltausgangselektrode ein Impedanzwandler 11...11o nachgeschaltet. Die Impedanzwandler 111 und 112 wurden aus technischen Gründen zur Entkopplung der Gatter U3 von 01 bzw. U4 von 02 benötigt.
  • Die in der Transistortechnik allgemein üblichen kleinen Arbeitsspannungen empfehlen in dieser Schaltanordnung die Anwendung von Dioden mit kleiner Kniespannung, vorzugsweise Germaniumdioden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtung mit pro Dekade jeweils für die obere und die untere Grenze angeordneten zehnstufigen Schaltern, die dekadenweise jeweils mit ihren zehn Eingangselektroden parallel geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Eingangselektroden mit einer Diode (BO bis B8) überbrückt sind und daß diese Grenzschalter mit Ausnahme der Einerdekade jeweils zwei Ausgangselektroden (a und b) besitzen, von denen die a-Ausgänge den übertrag zu den wertmäßig höheren Dekaden liefern.
  2. 2. Dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß a) alle für den oberen Grenzwert zugeordneten Relais (A, B und C) Strom führen, solange sich der Istwert jeder einzelnen Dekade wertmäßig unterhalb des oberen Grenzwertes jeder einzelnen Dekade befindet, daß aber mindestens das Relais der wertmäßig höchsten Dekade (A-Relais) stromlos bleibt, wenn der obere Grenzwert im ganzen überschritten wird, b) alle für den unteren Grenzwert zugeordneten Relais (D, E und F) stromlos bleiben, solange sich der Istwert jeder einzelnen Dekade wertmäßig oberhalb des unteren Grenzwertes jeder einzelnen Dekade befindet, daß aber mindestens das Relais der wertmäßig höchsten Dekade (D-Relais) Strom führt, wenn der untere Grenzwert im ganzen unterschritten wird, c) bei sonst gleichen Funktionen wie unter a) und b) die Relais (A bis D) die stromführenden mit den stromlosen Phasen tauschen.
  3. 3. Dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Grenzschalter ein Relais mit je einem Kontakt zugeordnet ist, wobei das Klassifizierungssignal für alle Dekaden der oberen Grenze und für alle Dekaden der unteren Grenze allein durch den Kontakt vom Relais der wertmäßig jeweils höchsten Dekade abgegeben werden.
  4. 4. Dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Klassifizierungssignal bildenden Schaltelemente kontaktlos in Form von Diodengattern in Oder- und Und-Schaltung in Verbindung mit aktiven Transistorschaltungen wie Impedanzwandler und Umkehrstufe ausgebildet sind.
  5. 5. Dezimaldigitale Grenzwert-Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Grenzwertschaltern zwischen jeweils benachbarten Eingangselektroden befindlichen Brückendioden (BO bis B8) sowie die Entkopplungsdioden (D1 bis D3) Germaniumdioden sind.
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