DE122203C - - Google Patents
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- DE122203C DE122203C DENDAT122203D DE122203DA DE122203C DE 122203 C DE122203 C DE 122203C DE NDAT122203 D DENDAT122203 D DE NDAT122203D DE 122203D A DE122203D A DE 122203DA DE 122203 C DE122203 C DE 122203C
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- visor
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/06—Rearsights
- F41G1/16—Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
- F41G1/28—Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor wedge; cam; eccentric
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Rahmenvisir für Gewehre und dergl., bei welchem
der Rahmen mit Schieber seitlich verstellt werden kann, um dem Windeinflufs beim
Schiefsen Rechnung tragen zu können. Bei den bisher bekannten derartigen Visiren gleitet
der Rahmen auf einem festen Stift .und es mufste somit die Verschiebung des Rahmens
durch einen gegen diesen selbst ausgeübten Druck bewirkt werden. Dies hat aber den
Nachtheil, dafs sich der Rahmen leicht verbiegt, da er — um eine unbeabsichtigte Verschiebung
zu vermeiden ·— sich verhältnifsmäfsig schwer auf dem Stift verschieben lassen inufs. Man hat nun versucht, diesen
Uebelstand dadurch aufzuheben, dafs man, um die unbeabsichtigte Verschiebung zu verhüten,
den Fufs des Rahmens und die gegen denselben drückende Feder mit Zähnen versah, so dafs ' bei der Einstellung des Rahmens
dessen Zähne über diejenigen der Feder gleiten mufsten und somit der Rahmen in der
beabsichtigten Stellung durch die Zähne festgehalten wurde. Bei einem derartig ausgebildeten
Rahmenvisir wird zunächst der Uebelstand, beim Verstellen gegen den Rahmen selbst drücken zu müssen, nicht aufgehoben
und ferner tritt der neue Uebelstand auf, dafs man die Verstellung nur je nach dem Abstand
der sich leicht abnutzenden Zähne vornehmen konnte. Bei diesen bekannten Rahmenvisiren
wird die Einstellung des Rahmens in die Mittellage beim Umlegen durch Keilflächen am
Rahmenfufs bewirkt, welche die Kanten der Augen des Visirfufses derart schnell abnutzen,
dafs der Rahmen auf seinem Drehstift zwischen den Augen Spiel hat, wodurch eine genaue
Einstellung in die Mittellage unmöglich gemacht wird. Diese Uebelstände zu vermeiden,
ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, der dadurch erreicht wird, dafs der drehbare Zapfen, an welchem der Rahmen befestigt
ist, seitlich aus den mit Keilflächen versehenen, am Visirflufs angebrachten Lagern
hervorsteht, so dafs also die Verstellung des Rahmens nicht durch einen Druck gegen
diesen selbst, sondern gegen die Enden des Zapfens bewirkt wird und die zwangläufige
Einstellung in die Mittellage beim Umlegen durch die Keilflächen hervorgerufen wird.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Grundrifs des Visirs, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3
eine Hinteransicht desselben bei aufgeklapptem Rahmen und Fig. 4 ein Längsschnitt durch
den Fufs des Visirs. Fig. 5 veranschaulicht den Drehzapfen, Fig. 6 das hintere Ende des
Visirfufses im Grundrifs und Fig. 7 im Schnitt nach Linie X-Y der Fig. 6. Fig. 8 und 9
zeigen das untere Ende des Rahmens in zwei verschiedenen Ansichten.
Durch die Augen b des Visirfufses c führt der Zapfen a, welcher auf beiden Seiten vorsteht
und von Hand leicht verschoben werden kann. An diesem Zapfen ist der Rahmen d
mit Hülfe des Ansatzes e befestigt, welcher in einen Schlitz f des Zapfens a (Fig. 5) eingesteckt
wird. Beim Auf- und Niederklappen des Rahmens d dreht sich infolge dessen der
Zapfen α in den Augen b. Gleichzeitig kann der Zapfen α nebst Rahmen d seitlich verschoben
werden, wenn der Rahmen theilweise oder vollkommen in die Höhe geklappt ist (Fig. 3). An der Unterseite des Zapfens α ist
eine Abflachung g (Fig. 4) vorgesehen, gegen welche sich die am Fufse c befestigte Feder h
anlegt. Die infolge der Abflachung g entstehenden Absätze dienen gleichzeitig als Anschläge
bei der seitlichen Verschiebung des Zapfens α (Fig. 3). Auf der Vorderseite des
Rahmens sind Keilflächen i vorgesehen (Fig. 8 und 9), welche beim Niederlegen des Rahmens
sich gegen die schraubenförmig gewundenen Kanten k der Augen b anlegen und hierdurch
eine Verschiebung des Visirrahmens nebst Zapfen α in der Weise bewirken, dafs die
Mittellinie des Rahmens in niedergeklapptem Zustande . desselben stets mit der Mittellinie
des Fufses c zusammenfällt. In der niedergeklappten Lage wird der Rahmen dadurch
gehalten, dafs .sich die Feder h gegen die Abflachung r des Zapfens α anlegt. Der Schieberp
kann von unten auf den Rahmen geschoben werden, bevor dieser an dem Zapfen α befestigt
wird. Infolge dessen kann der Quersteg m am oberen Ende des Rahmens aus einem Stück mit dem Rahmen d hergestellt
sein.
Es ist ersichtlich, dafs jede Ungenauigkeit der Waffe durch Verschieben des Rahmens
ausgeglichen werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Rahmenvisir, bei welchem der Rahmen mit Schieber seitlich verstellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dafs der drehbare Zapfen, an welchem der Rahmen befestigt ist, seitlich aus dem mit Keilflächen versehenen, am Visirfufs angebrachten Lager hervorsteht, so dafs der Rahmen durch einen Druck gegen die Endflächen des Zapfens verschoben werden kann und beim Umlegen durch die Keilflächen seines Lagers zwangläufig in die Mittelstellung gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE122203C true DE122203C (de) |
Family
ID=391140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT122203D Active DE122203C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE122203C (de) |
-
0
- DE DENDAT122203D patent/DE122203C/de active Active
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